[Rezension] Die Kleidermacherin

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Titel Die Kleidermacherin
Reihe
Band Einzelband
Autor Núria Pradas
Übersetzer Sonja Hagemann
Illustrator
Verlag Penguin Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Roman
Preis 10,00€ [RE]
Seitenzahl 401 Seiten
Bewertung ....

Die Kleidermacherin in drei Worten?

Berührend, historisch, wechselhaft.

Cover & Gestaltung von Die Kleidermacherin?

Ich bin ja eine kleine Coverästhetikerin. Schöne Cover erfreuen mein Herz. Vor allem Cover im Stil von Die Kleidermacherin: Klar, hell und freundlich, stilvoll, aufgeräumt und einladend. Die Farben des Covers passen super zueinander, die Frau und der Titel stechen deutlich hervor. Alles in allem ein sehr gelungenes Cover. Der kleine Aufkleber, auf dem ein Kurzzitat meiner aktuell liebsten Autorin in Punkto Familiensaga zu lesen ist, verleitete mich endgültig dazu, das Buch haben zu wollen.

Worum geht es in Die Kleidermacherin?

Die Kleidermacherin passt thematisch recht gut zu den Werken von Anne Jacobs, die mit ihrer Tuchvilla-Saga mein Leserherz für sich gewinnen konnte. Allerdings dreht es sich hier weniger um die Geschicke einer Familie als die eines Modehauses, das in den Wirren des Bürgerkriegs in Barcelona sein Fortbestehen sichern muss. In enger Verbindung werden die Schicksale und Geschichten der Menschen erzählt, die mit Santa Eulalia zusammenhängen.

Der Schreibstil von Núria Pradas?

Núria Pradas erzählt lebhaft, bildlich und dialogreich die Schicksale diverser fiktiver Figuren, die sie gekonnt um historische Ereignisse gesponnen hat. Die Autorin wird zur Texterin im Wortsinne: Nicht nur, dass sie ein enges Textgewebe aus Wörtern erstellt, sie erweist sich als Meisterin darin, Fiktionales und Historisches spannend und fesselnd zusammenzubringen. Dabei ist der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Man erhält geschichtliche Informationen, ohne darüber zu stolpern. Ein rundum gelungenes Werk.

Das Figurenpersonal in Die Kleidermacherin?

Ich muss zugeben, dass ich über das Figurenpersonal nicht allzu viel im Detail schreiben kann. Zu groß ist das Figurenpersonal, das Núria Pradas in ihrem Roman entwirft. Alle Figuren wirken greifbar und echt, sie haben durchaus Ecken und Kanten. Bei manchen war ich begeistert, andere konnte ich hingegen nicht in mein Herz schließen. Doch das ist nicht schlimm, denn die Vielfalt al Figuren und Perspektiven bereichert die Geschichte. Man erhält einen Rundumblick der Geschichte von Santa Eulalia, das Schicksal der Menschen zur Zeit des Bürgerkrieges in Barcelona und hat mit einigen wiederkehrenden Figuren einen sicheren Hafen. Die Perspektivwechsel und Eindrücke sind bunt wechselhaft wie das Leben selbst. Daher verzeiht es mir, wenn ich an dieser Stelle nicht auf Charakterentwicklung und -eigenschaften der Protagonisten eingehen kann – dafür ist das Figurenpersonal schlicht und ergreifend zu groß, die Perspektivwechsel zu ausgewogen, um einige wenige Protagonisten auszumachen.

Positives zu Die Kleidermacherin?

Mir hat Die Kleidermacherin mit ihren vielen Perspektiven, der historischen Zeitgeschichte, dem perfekten Verweben von Fiktionalem und Historischen und der Flair der Epoche sehr gut gefallen. Das Buch bietet einem aufgeschlossenen Leser tiefe Einblicke in eine turbulente Zeit, ist abwechslungsreich und spannend, da es viele Perspektiven auf eine zentrale Konstante, in diesem Fall das Modehaus, vereint.
Als besonders gelungen empfinde ich die Darstellung der Atmosphäre um 1900: Alles ist in Begriff, sich zu verändern. Die Moderne kommt und reißt althergebrachte Traditionen mit sich. Krieg und Hoffnung wechseln sich ab. Alles in allem wurde diese wechselhafte Zeit und Stimmung im Roman sehr gut eingefangen.

Kritik an Die Kleidermacherin?

Ein wenig hat mir eine eindeutige Bezugsperson dann stellenweise doch ein wenig gefehlt, vor allem in Bezug auf den Titel des Werks. Es ist ja die Rede von einer Kleidermacherin, allerdings wurde mir im Verlauf des Romans nicht klar, welche der vielen tollen Frauenfiguren damit anzitiert wurde. Zumal es im Endeffekt ein Mann ist, der Entwürfe für das Modehaus anfertigt. Dass Titel und Roman somit nicht ganz übereinkommen, finde ich sehr schade.

Empfehlung zu Die Kleidermacherin?

Ich kann das Buch offenen Lesern empfehlen, die Geschichten mit Perspektivwechseln und einem großen Figurenpersonal schätzen. Zudem sollte man eine gewisse Freude am Modethema und der Zeit um 1917 mitbringen, da man ansonsten von den thematischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts gelangweilt sein könnte. Ich danke dem Penguin Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Die Kleidermacherin.


[Rezension] Das Versprechen der Wüste

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Titel Das Versprechen der Wüste
Reihe
Band Einzelband
Autor Katherine Webb
Übersetzer Babette Schröder, Katharina Volk
Illustrator
Verlag Diana Verlag
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Roman
Preis 19,99€ [RE]
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung .....

Das Versprechen der Wüste in drei Worten?

Fesselnd, abwechslungsreich, exotisch.

Cover & Gestaltung von Das Versprechen der Wüste?

Dieses Cover! Diese Farben auf dem Cover! Das Versprechen der Wüste ist einfach ein wahnsinniger Hingucker. Ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Es verspricht einem Abenteuer, Reisen, Emotionen und genau das habe ich hier auch bekommen. Ein Cover, das einfach all das verspricht, was die Handlung auch halten kann. Sehr schön!

Worum geht es in Das Versprechen der Wüste?

In Das Versprechen der Wüste werden die Geschichten von Maude V. Vickery und Joan Seabrook erzählt. Zwei Frauen, die unterschiedlicher in ihrem Charakter nicht sein können, geeint in der Tatsache, dass sie ihre Leben endlich selbst in die Hand nehmen. Man erfährt in Rückblicken und Perspektivwechseln viel über die Lebensgeschichten der beiden Frauen, die mich sehr begeistern und fesseln konnten. Hinzu kommt eine unbändige Abenteuerlust und Fernweh, die Katherine Webb in diesen Roman eingebaut hat, die allgegenwärtig spürbar sind. I like!

Der Schreibstil von Katherine Webb?

Katherine Webb schreibt einfach göttlich gut. Ihr Schreibstil ist flüssig, angenehm, temporeich ohne hektisch zu werden, bildhaft und beschreibend ohne zu ermüden – schlichtweg einfach perfekt. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und war direkt Teil der Handlung. Weder die Perspektiv-, noch die Zeitwechsel haben mich aus dem Lesefluss gebracht. Im Gegensatz, Katherine Webb setzt die Wechsel gekonnt ein, um die Spannung zu steigern. Was stellenweise reichlich fies war.

Das Figurenpersonal in Das Versprechen der Wüste?

Das Figurenpersonal in Das Versprechen der Wüste ist ein wenig üppiger, wobei ich mich in der Rezension auf die wichtigsten Figuren konzentrieren will. Alle Figuren haben jedoch eine gewisse Tiefe und liebevolle Gestaltung gemein, die ihnen ihren eigenen Charakter gibt. Keine der Figuren wirkt platt oder hingeworfen, nur um eine Figur zu haben. Besonders imponiert haben mir jedoch Maude und Joan, weil man aus ihren Perspektiven an eine Geschichte herangeführt wird. Joan war mit charakterlich dabei ein wenig lieber, da Maude eine verschrobene alte Dame ist, mit der ich nicht immer zurechtkam. Die junge Maude hingegen konnte mich sehr berühren. Beide Frauen sind charakterstark und mutig, wenngleich sie nicht von Beginn an so sind. Sie entwickeln sich, machen Erfahrungen und gehen gestärkt aus ihnen hervor. Dabei sind die Charakterentwicklungen durchaus nachvollziehbar, authentisch und realistisch. Daniel, Rory und Charles konnten mich auch von sich überzeugen, wobei sie nicht ganz so häufig auftauchen, wie die beiden Frauen.

Positives über Das Versprechen der Wüste?

Ich liebe es! Muss ich mehr sagen? Ich liebe Romane mit Perspektiv- und Zeitwechseln, mit starken Figuren, die sich erst noch entwickeln müssen, die ihre Schwächen haben, kantig sind und auch Fehler machen. Die Handlung ist super ausgewogen, spannend, temporeich und fesselnd. Ich liebe dieses Buch einfach. Lest rein, verliebt euch und genießt es.

Empfehlung zu Das Versprechen der Wüste?

Ich glaube, sehr viel mehr muss ich gar nicht sagen. Ich bin schwer begeistert. Tolle Figuren, tolle Handlung, toller Schreibstil, tolle Atmosphäre, super recherchiert – Nina ist happy. Ich danke dem Diana Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Das Versprechen der Wüste.


[Rezension] Die rote Löwin

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Titel Die rote Löwin
Reihe
Band Einzelband
Autor Thomas Ziebula
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bastei Lübbe
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 10,00€ [RE]
Seitenzahl 385 Seiten
Bewertung ....

Die rote Löwin in drei Worten?

Durchwachsen, spannend, langatmig.

Cover & Gestaltung von Die rote Löwin?

Das Cover des Romans ist super gelungen. Es ist düster, man sieht die Protagonistin und verspricht eine authentische Geschichte. Als ich das Cover auf Twitter sah, Stehlblüten hat ein Exemplar verschenkt, war ich direkt angefixt. Leider konnte das Buch nicht halten, was das Cover verspricht.

Worum geht es in Die rote Löwin?

Protagonistin in Die rote Löwin ist Runja, die nach einem tragischen Angriff mit ihrem Bruder nach Magdeburg flüchtet. Dort gerät sie in Verwicklungen, die sie bald sämtlicher Kontrolle berauben und in eine Zwickmühle bringen: Sie muss sich zwischen denen, die sie liebt, entscheiden. Mehr möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten, da es euch die spannenden Momente vorwegnehmen würde.

Der Schreibstil von Thomas Ziebula?

Thomas Ziebulas Schreibstil hat mir gerade am Anfang noch sehr gut gefallen. Der erste Teil der Handlung ist spannend, packend und temporeich. Danach leider eher weniger. Runjas Wortwahl steht im krassen Gegensatz zu der Funktion, die sie ausfüllt. Ihre Wortwahl ist kindlich bis naiv, während sie auf der anderen Seite flucht und kämpft wie ein Mann. Das passte für mich einfach nicht zusammen. Das empfinde ich als extrem schade. Ansonsten ist der Schreibstil angenehm zu lesen. Man bleibt nicht an irgendwelchen Schachtelsätzen hängen, nichts bringt einen aus dem Lesefluss.

Das Figurenpersonal in Die rote Löwin?

Das Figurenpersonal in Die rote Löwin ist recht schwer zu greifen, da es stark fluktuiert. Den Grund dafür werde ich euch nicht verraten. Runja, die die Protagonistin der Geschichte ist, war für mich nicht immer einfach zu greifen. Am Anfang war ich Feuer und Flamme, sie war stark, mutig und entschlossen. Im Laufe der Geschichte verliert sie diese Eigenschaften teilweise. Es ist, als hätte man die Figur ausgetauscht, nur um gegen Ende noch einmal kurz aufzuflammen und dann zu erlöschen. Die anderen Figuren sind da kontinuierlicher in ihrer Rolle, bleiben sich selbst treu. Thomas Ziebula schafft es dabei, wirklich verachtenswerte Antagonisten zu erschaffen, Hut ab. Die haben mir nämlich zum Teil besser gefallen als die Protagonistin.

Positives über Die rote Löwin?

Der Anfang war einfach super. Er hatte alles, was ich mir von einer kämpferischen Protagonistin im Mittelalter wünschen würde. Die Darstellung, das Tempo, die Spannung – alles war da. Thomas Ziebula hatte eine tolle Ausgewogenheit aus Kampf, Dialog und Beschreibung. Der Plot hat mir im Großen und Ganzen auch sehr gut gefallen, wenngleich das Buch gegen Ende schwächer wird.

Kritik an Die rote Löwin?

So toll der Einstieg ins Buch war, so schwach war der Mittelteil. Gegen Ende gab es ein kurzes Aufwallen von Spannung und der Runja zu Beginn des Romans, aber es dauerte nicht lange an. Ich hatte mir von der Thematik einer weiblichen Auftragsmörderin mehr erhofft. Leider entwickelte sich die Handlung in eine andere Richtung, die nicht viel mit der Spannung vom Anfang des Romans gemein hatte. Versteht mich  nicht falsch, es war gut zu lesen, aber eben nicht mehr das, was ich vom Anfang erwartet hatte.

Empfehlung zu Die rote Löwin?

Die rote Löwin ist nicht durch und durch schlecht. Es hat seine Stärken und Schwächen, ist also ein solides Buch für angenehme Lesestunden. Ich würde das Buch unter dem Aspekt empfehlen, dass ihr einfach mal selbst reinlest, um euch eine Meinung zu bilden. Ich danke Bella von Stehlblüten und Bastei Lübbe herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.


[Rezension] Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

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Titel Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Ich muss euch sagen, als ich Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Lars Simon hat mit Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Ja, die Figuren in Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Ich kann euch Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


[Geblubbert] Von Challenges und Teilnahmedruck

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Heute möchte ich mit euch über die Themen Challenges und Teilnahmedruck sprechen. Seit 2011 blogge ich als Ninespo über Bücher. Mindestens ebenso lange nehme ich bereits an Challenges teil. Dabei habe ich für mich die Erfahrung gemacht, das nicht jede Art von Challenge mir liegt. Doch die Bibliophile in mir war immer wieder begeistert von der Masse an tollen Challenges, an denen ich unbedingt teilnehmen wollte, an denen ich jedoch aufgrund meines Leseverhaltens zwangsläufig scheitern musste. Der heutige Artikel soll sich ein wenig um diese Thematik drehen, die mich lange beschäftigt hat. Gestern habe ich dann den Schritt gewagt und aktuelle Challenges radikal abgebrochen. Das mag für den einen oder anderen Leser nicht wirklich weltbewegend sein, für mich bedeutet es jedoch Freiheit im Lesen.

Ein paar von euch werden meine Gefühle vermutlich teilen können. Man sieht eine Challenge, findet sie wirklich toll und denkt sich: Hey, das ist eine Challenge, bei der ich bestimmt richtig gut dabei bin. Immerhin lese ich aus dem Genre/Verlag/von dem Autor im Allgemeinen sehr viel. Genau so lief es bei mir jedes Mal, wenn ich eine neue tolle Challenge entdeckt habe. Wie ihr meinen Monatsstatistiken entnehmen konntet, waren sechs der zehn aktuellen Challenges nicht sonderlich aktiv oder ergiebig. Einige von ihnen stammten noch aus den Jahren 2014 bis 2016 und vegetierten nur noch als Karteileiche in meiner Sidebar vor sich hin. Wirklich daran weitergelesen habe ich nicht. Vor allem die Verlagschallenges, die ich wirklich gerne aktiv bestritten hätte, wurden innerhalb weniger Tage zu Widgetfüllern, mit Ausnahme vielleicht der Heyne-Challenge, wobei ich auch dort die Montagsaufgaben nur spärlich bearbeitet habe. Woran das liegt? An meinem Leseverhalten.

Ich lese meine Bücher gerne aus einem Bauchgefühl heraus. Welches Cover lacht mich an? Welcher Plot flüstert mir zu, ihn bis tief in die Nacht zu verfolgen? Auf welches Genre habe ich momenten Lust? All diese Sachen machen mich zu einer recht inkonsequenten Challengeteilnehmerin, wenn es um Monatsaufgaben geht. Gibt es beispielsweise die Aufgabe, ein rotes Buch zu lesen, fühle ich mich schnell unter Druck gesetzt. Ich möchte doch an dieser Challenge teilnehmen und das auch noch gerne möglichst erfolgreich. Das Lesen und der Spaß dabei bleiben dann aber schnell auf der Strecke. Wie schaffe ich es, diese Monatsaufgabe in meine Leseplanung einzubauen? Habe ich diese Aufgabe im Regal stehen, oder muss ich mir sogar ein neues Buch dafür kaufen/leihen? Diese Fragen und noch viele mehr haben mir den Spaß an Challenges gründlich vermiest. Statt mich anzuspornen haben sie mich sogar gänzlich vom Lesen abgehalten. Das schlechte Gewissen kam immer am Monatsende, wenn die Bilanz gezogen wird. Wieder wurde keine Aufgabe erfüllt, kein Buch gelesen, keine Punkte gesammelt.

Daher habe ich mich dazu entschieden, meine Challenges stark zu entschlacken. Lediglich vier Challenges haben den gestrigen Sonntag überlebt:

Buchkultur-Challenge

Die Idee dieser Challenge finde ich unverändert gut. Die Leseliste ist überschaubar, es gibt kein Zeitfenster und die Regeln sind sehr leserfreundlich. Im Gegensatz zu der 100 Bücher-Challenge, die man gelesen haben sollte, darf ich Bücher von der Liste streichen. Zudem interessieren mich viele der gelisteten Bücher auch tatsächlich, was ebenfalls hilfreich ist.

Serienkiller-Challenge

Die Serienkiller-Challenge von Martina ist auf diesem Blog fester Bestandteil und musste einfach bleiben. Sie lässt sich so leicht in den Lesealltag integrieren und ermuntert mich, auch öfter einmal zu Einzelbänden zu greifen und mir darüber bewusst zu werden, wie viele Reihen ich tatsächlich lese.

Weltenbummler-Challenge

Die Weltenbummler-Challenge von Wörterkatze ist eine reine Spaß-Challenge. Sie lässt sich für jedes gelesene Buch problemlos anwenden, sofern es einen Handlungsort in der realen Welt hat. Dort muss man einfach nur kontinuierlich seine Punkte eintragen, was gar nicht so viel Aufwand ist. Außerdem macht es Spaß zu sehen, welche Länder man am Ende eines Jahres bereist hat.

Wortmagies High-Fantasy-Challenge

Auch diese Challenge ist eine Spaß-Challenge für mich. Sie passt sich auch prima an meine Lesegewohnheiten an, die Aufgaben sind für das gesamte Jahr klar und können, ganz ohne monatlichen Aufgabendruck, bearbeitet werden. Ziel ist es dabei nicht, zwingend alle Aufgaben zu lösen, was mir sehr gut gefällt. Da ich ohnehin viel Fantasy lese, darf auch diese Challenge bleiben.

Für 2017 habe ich nun beschlossen, meine Challenges besser auszuwählen. Bereits in der Anmeldungsphase in 2016 hatte ich so meine Bedenken, ob ich so viele Challenges zur selben Zeit überhaupt bedienen kann. Wie sich zeigt, es ging nicht. Daher möchte ich mich in Zukunft in Ruhe auf meine Bücher und nicht auf den Druck und das schlechte Gewissen nicht erfüllter Challengeaufgaben konzentrieren.

Ein weiterer Punkt, der zum Thema Teilnahmedruck gut passt, ist die Teilnahme an wöchentlichen Aktionen. Ich liebe die Montagsfrage von Bücherfresserchen und Behind the Screens von Book Walk und Stehlblüten. Beide Aktionen möchte ich auch nicht aufgeben. Ich werde sie aber nicht mehr, wie bisher, in einem gebündelten Montagsartikel erscheinen lassen. Stattdessen werde ich die beiden Aktionen getrennt montags und sonntags veröffentlichen, sodass ich je nach Lust und Laune auch ruhig mal einen Artikel auslassen kann. Der Druck, jeden Montag einen langen und ausführlichen Artikel zu schreiben, ist mir momentan einfach zu groß geworden. Darunter leiden der Blog, die Qualität und vor allem mein Spaß am Bloggen. Denn das Bloggen ist für mich vor allem eines: ein Hobby!

Wie verfahrt ihr mit Challenges? Nehmt ihr an wöchentlichen Aktionen teil? Falls ja, wie geht ihr mit ihnen um?


Montagsartikel Nr. 39

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Guten Abend meine Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 39!

Die Zeit rennt und schon wieder habe ich den Montagsartikel verpasst. Wir wollen doch stark hoffen, dass das nicht zur Gewohnheit wird, aber diesen Montag kam ich einfach nicht dazu. Die Arbeit macht mir weiterhin großen Spaß, auch wenn es in letzter Zeit ein wenig stressiger ist. Doch kommen wir zurück zu der bibliophilen Welt der Bücherwürmer!

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Es kommt ganz darauf an, welche Störung mich aus dem Buch reißt. Wenn ich früher auf dem Weg zur Uni gelesen habe und aussteigen musste, dann kam ich natürlich eine ganze Weile nicht mehr zum Lesen. Wenn ich aber auf dem Rückweg nach Hause das Buch wieder aus meiner Tasche befreit hatte, fiel mir der Einstieg immer wieder leicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise, wenn ich meine Haltestelle zu verpassen drohte, weil ich nicht früh genug aufgeschaut habe, fiel mir der Wiedereinstieg in das Buch schwer. Immerhin musste ich erstmal genau nachvollziehen, an welcher Stelle ich plötzlich herausgerissen wurde. Wenn ich zuhause am Lesen bin und es unerwartet klingelt oder Menschen mit mir sprechen wollen, kann ich das Lesen sehr gut pausieren und dann nahtlos wieder einsteigen. Ausnahmen gibt es auch hier, wenn die besprochenen Themen wichtig oder emotional sind.
Was sich ein wenig anders gestaltet, sind laute Umgebungen und schlechte Tagesform. An solchen Tagen bin ich nicht sonderlich konzentriert und komme schnell aus dem Tritt. Laute Gespräche, Musik oder andere Dinge können mich schnell aus der Handlung reißen, der Einstieg fällt mir dann aufgrund des Lärmpegels und meiner Konzentration recht schwer

Geht es euch ähnlich? Schreibt es mir doch in die Kommentare 🙂

Wie war deine Woche?

Meine vergangene Woche war sehr arbeitsintensiv. Die Arbeit macht Spaß und ist lehrreich. Fernab der Arbeit habe ich in der letzten Woche leider nicht allzu viel gemacht. Ich war auf einer – zugegeben unwahrscheinlich späten – Weihnachtsfeier, die wirklich lustig und sehr schön war. Ich habe mich mit vielen lieben Menschen getroffen, neue Bekanntschaften gemacht und gut gegessen.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nur die „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula durchlesen. Bella von Stehlblüten hatte mir das Buch zugeschickt, nachdem ich ihren Tweet gesehen hatte, in dem sie das Buch in liebende Hände geben wollte. Am Anfang hat mir das Buch auch noch unheimlich gut gefallen. Es gab Spannung und Tempo, die Geschichte entwickelte sich schnell und auch die Figuren konnten mich überzeugen. Nach dem starken Anfang ließ das Buch dann aber leider nach, weshalb mir der Mittelteil weniger gut gefiel, das Ende hat mich ziemlich traurig zurückgelassen. Ich wollte „Die rote Löwin“ wirklich mögen, denn ich liebe historische Romane mit starken Figuren. Leider hat mir die Sprache dann stellenweise nicht mehr gefallen und auch der spannende Anteil der Geschichte rückte stark in den Hintergrund. Sehr schade. Eine ausführliche Rezension erfolgt diese Woche.

Am Sonntag habe ich dann mit einem Buch begonnen, das noch gar nicht so lange auf meinem TBR liegt: „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb. Ich hatte das Buch als Rezensionsexemplar angefragt und bekommen, was mich nicht nur tierisch gefreut hat, sondern auch eine Entscheidung ist, die ich nicht bereue. Ich bin am Wochenende nur so durch die erste Hälfte des Buchs geflogen und leider seither nicht mehr zum Lesen gekommen. Ich bin jedoch guter Dinge, dass ich morgen ein gutes Stück weiterkomme. „Das Versprechen der Wüste“ erzählt die spannenden Geschichten zweier Frauen, die Abenteuerlust im Blut haben und sich nicht durch gesellschaftliche Konventionen einengen lassen. Die Zeit- und Perspektivsprünge gefallen mir sehr gut, vor allem die Tatsache, dass das Buch hauptsächlich 1958 spielt, hat mich überzeugt und gefesselt. Ich bin gespannt, wohin dieser Roman mich noch führt.

Neuzugänge hatte ich in dieser Woche auch gleich zwei, die erfreulicherweise zeitgleich bei mir einziehen durften. Zum einen „Eden Summer“ von Liz Fanagan und zum anderen „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward, das ich schon sehnsüchtigt erwartet hatte. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit der Geschichte um die Bruderschaft weitergeht. Deswegen war die Freude umso größer, das Buch endlich auspacken zu dürfen. Wie ich mich kenne, werde ich den 7. Band der Black Dagger nicht nur bald schon zur Hand nehmen, sondern auch gleich inhalieren. Ansonsten bin ich standhaft geblieben was Bücher angeht und habe vor, bis Ostern Bücher zu fasten. Natürlich nur, was das Kaufen angeht!

Gebloggt habe ich in dieser Woche nur die Monatsstatistik für den Februar, die leider nicht ganz so schön war, wie ich mir das erhofft hatte.

Wenn du Hörbücher hörst, hörst du diese dann eher nebenbei oder konzentrierst du dich voll und ganz darauf?

Hörbücher höre ich tatsächlich kaum. Ich habe jedoch vor, mir Hörbücher für die Phasen der Arbeit zu besorgen, in denen ich mich auf kreative Vorgänge konzentrieren muss. Ansonsten höre ich Hörbücher nur dann, wenn ich nicht einschlafen kann. Daher würde ich behaupten, dass ich Hörbücher eher nebenbei höre und auch in Zukunft als Hintergrundbeschallung einplane. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass ein Hörbuch für den Frühjahrsputz recht hilfreich sein kann, um die Motivation aufrecht zu erhalten.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war mein gesamter Samstag, da ich an diesem Tag nicht nur die beiden Neuzugänge im Briefkasten hatte, sondern auch auf der Weihnachtsfeier war. Ich hatte einen sehr angenehmen und erfreulichen Tag, den ich mit netten und engverbundenen Menschen verbringen durfte, habe gut gegessen und gelacht. Solche Tage sind immer wieder schön.

 


[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?