[Rezension] Harry Potter und das verwunschene Kind

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Titel Harry Potter und das verwunschene Kind
Reihe Harry Potter
Band 8. Band
Autor J.K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne
Übersetzer Klaus Fritz und Anja Hansen-Schmidt
Illustrator
Verlag Carlsen Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Theater
Preis 19,99€
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung
Harry Potter und das verwunschene Kind
Harry Potter und das verwunschene Kind

Harry Potter und das verwunschene Kind

Ich erinnere mich noch ziemlich genau an meine Reaktion als ich erfuhr, dass es einen neuen Harry Potter geben wird. Nicht mal die Nachricht, dass es sich hierbei um ein Theaterstück handelt, konnte meine Freude dämpfen. Zu sehr hoffte ich darauf, Antworten auf meine unzähligen Fragen zu erhalten, die mich seit Ende des letzten Bands beschäftigten. Leider wurden nicht alle Fragen beantwortet, wenn auch Harry Potter und das verwunschene Kind ein solider Nachfolger ist.

Wo genau soll ich anfangen? Der Potterhead in mir ist auch einige Zeit nach der Lektüre noch ein wenig enttäuscht. Nicht, weil ich keinen Harry Potter Roman bekommen habe. Die Form als Theaterstück fand ich fesselnd und spannend zugleich. Vielmehr liegt meine Enttäuschung in den Figuren begründet. Und auch hier liegt es nicht daran, dass nicht Harry und seine Freunde im Vordergrund stehen, sondern dessen Sohn Albus Severus. Nein, meine Enttäuschung gründet in den inkonsistenten Figuren und den offen gebliebenen Fragen.

Mir ist klar, dass sich Harry und Co seit Ende des siebten Bands weiterentwickelt haben. Hätte ich jedoch die Namen zu den jeweiligen Figuren nicht gehabt, ich hätte sie nicht wiedererkannt. Vor allem Ron und Ginny konnte ich nicht erkennen. Ginny, die durchsetzungsstarke Frau, die Harry im Kampf gegen Lord Voldemort unterstützt, habe ich nicht entdecken können. Und Ron war einfach eine verblödete Version seiner selbst. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich hatte beim Lesen Spaß und bin gut vorangekommen. Auch habe ich viele Rezensionen zu Harry Potter und das verwunschene Kind gelesen und wusste, dass dies kein Harry Potter im herkömmlichen Sinne ist. Aber dennoch hatte ich die Erwartungshaltung, dass ich zumindest die Helden der Reihe charakterlich wiedererkennen könnte. Dass ich das nicht oder nur bedingt konnte, ist natürlich ein Wehrmutstropfen.

In Buchform ist der Plot von Harry Potter und das verwunschene Kind zu wirr und zu wenig begründet

Leider muss ich auch sagen, dass ich die Motivation des Plots und einige Wendungen nur schwer nachvollziehen kann. Stellenweise kamen mir Plottwists sehr erzwungen vor, weil sie in meinen Augen nicht ordentlich motiviert oder vorbereitet wurden. Plötzlich treten Figuren auf den Plan, die für alle anderen wohlbekannt sind, dem Leser allerdings nicht. Hier fehlte es mir eindeutig an JK Rowlings Detailverliebtheit. Vor allem aber kam bei mir vor allem die geliebte magische Atmosphäre eines Potter-Romans nicht auf.

Alles in allem kann ich sagen, dass Harry Potter und das verwunschene Kind ein netter Nachfolger ist, der mit den ersten sieben Bänden allerdings nicht mithalten kann. Wer nach Spuren liebgewonnener Figuren sucht, kann unter Umständen enttäuscht werden. Wer es allerdings schafft, frei von jeder Erwartungshaltung an das Theaterstück zu gehen, kann durchaus einen gewissen Zauber entdecken.


[Rezension] Ein Sams zu viel

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Titel Ein Sams zu viel
Reihe Sams
Band 8. Band
Autor Paul Maar
Übersetzer
Illustrator Paul Maar
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Kinderbuch
Preis 12,99€
Seitenzahl 144 Seiten
Bewertung
Ein Sams zu viel
Ein Sams zu viel

Paul Maars freches Sams habe ich erst durch die Uni kennen und lieben gelernt. Als dann der neuste Band der Reihe veröffentlicht wurde war mir klar, dass ich diesen Band unbedingt lesen muss. Ich muss aber leider sagen, dass Ein Sams zu viel nicht so wundervoll samsig frech war, wie ich es erwartet hatte.

Die Hintergrundidee hat mir gut gefallen und wurde zeitlich gekonnt in die Rahmenhandlung der gesamten Reihe eingebaut: Wie der Titel schon verrät, haben es Herr Taschenbier, das Sams und Frau Rotkohl mit einem weiteren Sams zu tun. Dass dieses überhaupt erst erscheinen kann, ist die Folge eines versteckten Wunschpunktes und eines unbedachten Wunschs von Herrn Taschenbier – was wir im Übrigen ja so schon von ihm kennen.

In Ein Sams zu viel ist doppelt samsiger Spaß leider nicht vorhanden

Wer jetzt auf doppelt samsigen Spaß gehofft hat, den muss ich leider ein wenig bremsen. Zwar hat das Taschenbier-Sams sein gewohnt freches Mundwerk nicht verloren, so richtig in Fahrt kommt es allerdings nicht. Denn sein Gegenüber ist kein ebenso freches wie schlagfertiges Sams, im Gegenteil, es ist lieb und brav und isst am liebsten Gemüse. Also der exakte Gegensatz zum Taschenbier-Sams. Was den Sams-Regeln zur Folge aber vollkommen korrekt ist, denn: Ein Sams hat immer einen gegenteiligen Charakter zu seinem Papa oder seiner Mama.

Daher sind die Probleme schon vorprogrammiert und unser Sams sieht sich mit einer Flut von Vergleichen konfrontiert. Der Beschluss steht also schnell fest, das neue Sams muss weg. Das Taschenbier-Sams tut sein Möglichstes, das Rotkohl-Sams in ein schlechtes  Licht zu rücken. Ob es das schafft, müsst ihr selbst nachlesen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Ein Sams zu viel ein netter Zeitvertreib war und durchaus auch lustige Momente hatte, aber nicht so wirklich zum Rest der Bücher passt. Die Tonalität und die Charaktereigenschaften der Figuren wurden in meinen Augen nicht hundertprozentig getroffen. Zwar war das Taschenbier-Sams frech und vorlaut, aber nicht ansatzweise so witzig und unkonventionell wie in den alten Bänden. Für Freunde vom Sams kann ich Ein Sams zu viel aber durchaus empfehlen.


[Monatsstatistik] Juni 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Juni 2017.

Der Juni 2017 war eine Lesewonne. Ich habe 8 Bücher gelesen, was mehr ist als die letzten beiden Monate zusammen. Die Zahl hätte durchaus höher ausfallen können, allerdings bekam ich in der zweiten Hälfte des Monats eine so tolle Nachricht, dass ich vor lauter Hibbelei nicht mehr ruhig sitzen und lesen konnte. Zudem war ich Gast auf einer wundervollen Hochzeit und habe das gute Wetter in vollen Zügen genossen. Der Juli wird also in vielerlei Hinsicht spannend und aufregend!

Gelesene Bücher

029. „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz
030. „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling
031. „Der Geschmack von Salz und Honig“ von Hanna Tunnicliffe
032. „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson
033. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher
034. „Selection – Die Kronprinzessin“ von Kiera Cass
035. „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass
036. „Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katarina Bivald

Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich überragende 8 Bücher in diesem Monat gelesen.Ich hatte im Juni einfach die Muße und Lust wieder viel zu lesen und konnte mich gut auf meine ausgewählten Werke konzentieren. Das glückliche Händchen bei der Auswahl schlägt sich auch in der durchschnittlichen Bewertung von 4,18 Punkten nieder. Im Fokus des Monats stand eindeutig der TBR-Abbau von älteren Rezensionsexemplaren, was mir auch recht gut gelungen ist. Für den Juli will ich die restlichen Rezensionsexemplare auf meinem TBR lesen, damit ich guten Gewissens meine eigenen Bücher lesen kann.

Neben dem TBR- und Rezensionsabbau habe ich auch endlich wieder eine Reihe beenden können: Die Selection-Reihe von Kiera Cass, die mich schon eine Weile begleitet hat. Der Abschluss war okay, wobei mir die Geschichte von America und Maxon wesentlich besser gefallen hat.

Mein Monatshighlight war ganz eindeutig „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson, das mich tief berührt und nachhaltig begeistert hat. Meine Rezension findet ihr hier.

Ein besonderes Buch war für mich noch „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher, an dessen Rezension ich noch sitze. Eine normale Rezension, in der ich den Schreibstil, das Cover und die Figuren bewerte, scheint mit bei diesem Thema nicht angebracht zu sein. Das Thema ist wichtig und vielschichtig, weshalb ich gerne mit euch über das Buch und seine Bedeutung sprechen würde.

Neuzugänge

001. „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz [RE]
002. „Ewiglich – die Sehnsucht“ von Brodi Ashton
003. „Der Palast der Borgia“ von Sarah Dunant
004. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher
005. „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass
006. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg [RE]
007. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer [LR]
008. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman [RE]
009. „Ewiglich – Die Liebe“ von Brodi Ashton
010. „Ewiglich – Die Hoffnung“ von Brodi Ashton

Der TBR-Abbau hat diesen Monat dann leider nicht geklappt. Dies lag zum einen an den drei Büchern, die mein Freund mir diesen Monat geschenkt hat – Danke! 🙂 – an einem Gewinn bei Lovelybooks, drei Rezensionsexemplaren und drei Büchern, die ich mir einfach kaufen musste. Aber was solls, ich war ja fleißig diesen Monat. Außerdem geht es dem TBR in nächster Zeit verstärkt an den Kragen, denn bis Mitte August nehme ich an der #subdensommer Challenge teil, für die ein Buchkaufverbot gilt. Ende Juli werdet ihr hier also nicht einen Titel lesen, das verspreche ich euch! Mehr zur #subdensommer Challenge gibt es die Tage, wenn ich euch meine Buchdates der Challenge vorstelle.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: + 1 Reihe beendet, 0 aktualisiert // 3 Reihen aktiv, 4 Reihen aktuell, 3 Reihen beendet
Weltenbummler-Challenge: + 28 Punkte // 115 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: + 0 Aufgaben // 10/30 Aufgaben gelöst

Leseliste Juli

Mein Juli wird sehr aufregend, da sich bei mir privat in nächster Zeit einiges verändern wird. Daher vermute ich, dass ich Anfang des Monats weniger zum Lesen kommen werde. Allerdings nehme ich an der #subdensommer Challenge teil, die mich ein wenig dazu motivieren soll, meinen TBR wegzulesen. Zudem will ich auch meine Aufgabe vom Juni, Rezensionsexemplare zuerst zu lesen, weiterführen und erfolgreich beenden. Daher werde ich mir an dieser Stelle eine Leseliste sparen und euch in den nächsten Tagen im Rahmen der Challenge meine Lesedates vorstellen.

Was habt ihr diesen Monat schönes gelesen? Habt ihr tolle Buchempfehlungen für mich?


[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


[Rezension] Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt

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Titel Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt
Reihe
Band Einzelband
Autor Patrick Pankow
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dot Books
Erschienen als E-Book
Genre Krimi
Preis 4,99€ [LE]
Seitenzahl 226 Seiten
Bewertung ...

Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt in drei Worten?

Derb, temporeich, verwirrend.

Cover & Gestaltung von Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Das Cover des Krimis wirkt aufgrund der bläulichen Farbgebung unstet, bedrohlich und panisch. Es transportiert dieselbe düstere Stimmung, die auch dem Krimi eigen ist. Zu sehen sind der Berliner Fernsehturm und ein Mann, der die Treppen einer U-Bahnstation hinauf rennt. Definitiv ein sehr passendes Cover.

Worum geht es in Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Der Titel des Krimis ist Programm. Kommissar Ratt ist ein Kommissar der besonderen Sorte wie man ihn aus guten Krimis im Fernsehen kennt. Er ist nicht immer ganz gesetzestreu, wenn es darum geht, einen Verbrecher zu einem Geständnis zu bringen. Raubeinig und direkt nimmt er sich einer brutalen Mordserie an, in der Prostituierte ermordet werden. Der Fall ist undurchsichtig, verwirrend und temporeich. Ein Ereignis jagt das nächste, wodurch für Spannung gesorgt ist.

Der Schreibstil von Patrick Pankow?

Der Autor, der unter dem Pseudonym Patrick Pankow schreibt, hat einen für diesen dunklen Krimi sehr passenden Schreibstil. Er ist direkt, unverblümt, ein wenig derb und erinnerte mich stellenweise an den Telegrammstil. Die Wortwahl und Ausdrucksweise passt perfekt zu Ratt und er Szene, in der er ermitteln muss, weshalb auf mich alles sehr authentisch gewirkt hat. An dieser Stelle möchte ich deutlich machen, dass die derbe Sprache vorherrscht, wer mit Kraftausdrücken Probleme hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen.

Das Figurenpersonal in Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Kommissar Ratt ist ein gewöhnungsbedürftiger Charakter. Er ist verbissen, klug und direkt, kann aber auch ziemlich unangenehm werden. Er ist ein schwieriger Charakter, der nicht immer den Regeln des Gesetzgebers folgt und stattdessen seine eigenen Regeln aufstellt. Aber er bleibt sich treu. Seine raubeinige Art war für mich im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, nach einer kurzen Weile hatte ich mich aber mit ihm angefreundet. Die anderen Figuren des Krimis bleiben recht blass und unscheinbar, sie nehmen nur Randpositionen ein, die sie nur selten verlassen, was ich an einigen Stellen recht schade fand.

Positives über Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Patrick Pankow hat mit diesem Krimi ein absolut authentisches Buch geschrieben. Alles passt zusammen, nichts wirkt deplatziert oder zu gewollt. Es ist in sich stimmig, man hat Lust weiterzulesen. Der Krimi ist verworren und verwirrend. Man glaubt, auf der richtigen Spur zu sein, nur um dann eines besseren belehrt zu werden.

Kritik an Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Leider habe ich auch ein wenig Kritik an diesem Krimi. So gerne ich undurchsichtig konstruierte Fälle auch mag, Ratts erste Intuition, deren er sich so sicher war, ging mit zu schnell. Der Leser wurde an dieser Stelle ausgesperrt, was ich persönlich sehr schade fand. Auch ziemlich irritiert hat mich die Beziehung zu einer weiteren Figur im Krimi, die plötzlich da war, nicht erklärt und auch nicht aufgelöst wurde. Diese Beziehung war für mich unverständlich und ein wenig störend.

Empfehlung zu Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Dieser Krimi ist absolut nichts für zarte Gemüter, da die Wortwahl recht derb und direkt ist. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt erhält einen spannenden und verworrenen Kriminalfall, der absolut authentisch ist. Ich danke dot.books und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt im Zuge der Leserunde.


[Monatsstatistik] Januar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Januar 2017.

Unglaublich, der erste Monat des Jahres ist vorbei und ich habe 10 Bücher gelesen. Der Januar ist dabei erfahrungsgemäß der lesereichste Monat des gesamten Jahres, so zumindest in den letzten Jahren. Ob das auch in 2017 so bleibt, wird sich zeigen. Im Januar waren wirklich einige tolle Bücher dabei. Vor allem die Anzahl der gelesenen Bücher hat mich hoch erfreut, da die letzen Monate des Lesejahres 2016 eindeutig weniger lesereich waren. Nun aber ist die Leseflaute vorbei und der TBR Abbau kann kommen!

Gelesene Bücher

001. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
002. „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss
003. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
004. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
005. „Mieses Karma²“ von David Safier
006. „Black Dagger – Zsadist & Bella“ von J.R. Ward
007. „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward
008. „Heiße Liebe – Kalter Tod“ von Pia Hepke
009. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
010. „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus

10 Bücher habe ich im Januar verschlungen. Das macht 133 Seiten pro Tag. Durchschnittlich habe ich meine Bücher mit 4.45 Punkten bewertet, was für eine gute Auswahl meiner Bücher und deren Qualität steht. Mit meinen im Januar gelesenen Büchern konnte ich meinem Lesekonto 4118 Seiten zufügen. Von meiner Leseliste für den Januar habe ich unglaubliche 8 von 14 Büchern tatsächlich gelesen. Zusätzlich habe ich meinen TBR im Januar digitalisiert und dabei gleich sechs Bücher aussortiert, sodass ich auf -4 Bücher komme, die von meinem TBR befreit wurden.

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Mein Monatsflop ist leider „Heiße Liebe – Kalter Tod“ von Pia Hepke. Das Buch war nicht schlecht, keine Frage. Leider fehlte es der ersten Hälfte des Romans an Spannung und Geschwindigkeit, daher konnte es leider – trotz der liebevollen Charaktergestaltung und der tollen Idee – nicht mit den anderen mithalten.

Neuzugänge

001. „Glückskatzen“ von Kirsten Klein [BV]
002. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff [LR]
003. „Heiße Liebe – kalter Tod“ von Pia Hepke [LR]
004. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon
005. „Die Musik der verlorenen Kinder“ von Mary Morris [BV]
006. „Plötzlich Fee – Herbstnacht“ von Julie Kagawa
007. „Plötzlich Fee – Frühlingsnacht“ von Julie Kagawa
008. „Bandstories – Bitter Beats #1“ von Ina Taus [LR]
009. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow [LR]
010. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg [LR]
011. „Elefant“ von Martin Suter
012. „Talon – Drachenherz“ von Julie Kagawa

Diesen Monat sind einige – 12! – neue Bücher bei mir eingezogen. Gemeinsam sehen meine Schätze richtig schön aus. Deswegen mussten sie einfach bei mir einziehen. Mit „Plötzlich Fee“ habe ich mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt, da ich die ersten beiden Teile schon seit Jahren gelesen in den Regalen stehen habe. Band 3 und 4 mussten im Januar dann unbedingt bei mir einziehen und warten nun darauf, in nächster Zeit gelesen zu werden. „Glückskatzen“ und „Die Musik der verlorenen Kinder“ habe ich im Rahmen von Buchverlosungen auf Lovelybooks gewonnen und möchte sie ebenfalls zeitnah lesen. Der Januar war zudem der Monat der Leserunden, da ich fünf meiner zwölf Neuzugänge im Zuge von Leserunden auf Lovelybooks erhalten habe. Zwei konnte ich direkt weglesen, die anderen drei werden im Februar gelesen. „Elefant“ von Martin Suter und „Talon – Drachenherz“ von Julie Kagawa waren Spontankäufe – sofern man sie so bezeichnen kann. Mit „Talon – Drachenherz“ liebäugele ich schon seit es erschien und „Elefant“ von Martin Suter geistert gerade so sehr auf Instagram rum, dass ich direkt getriggert war und es haben musste. Schande über mein Haupt, aber nun sind die ganzen Schätze bei mir eingezogen. Nur dank meiner Sortieraktion, bei der 6 Bücher aussortiert wurden, konnte ich einen Abbau meines TBR verzeichnen. Nächten Monat muss das besser werden!

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 1 Buch gelesen // + 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 2/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt = 5 Punkte
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 1 Reihe begonnen
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: 28 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 3/30 Aufgaben gelöst

Ja, bei den Challenges habe ich mir so einiges aufgebürdet. Inwieweit ich die Monatsaufgaben immer zu erfüllen vermag, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Für solche Vorgaben bin ich einfach eine zu große Stimmungsleserin. Glücklicherweise haben nur sehr wenige meiner Challenges solche Monatsaufgaben, sodass es vernachlässigbar sein wird. In diesem Monat habe ich aber 5 meiner 10 Challenges voranbringen können, sodass ich guter Dinge bin, dass ich Ende 2017 eine zufriedenstellende Statistik erhalten werde.

Leseliste Februar

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
003. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
004. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
005. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
006. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas

Für den Februar habe ich meine Liste ein wenig eingekürzt, da sowohl der Monat kürzer ist, als auch meine Liste für den Januar zu ambitioniert war. 8 von 14 ist ein überaus gutes Ergebnis. Wären nicht die verführerischen Leserunden auf Lovelybooks gewesen, bei denen ich momentan ein unwahrscheinlich glückliches Händchen habe, hätte ich vermutlich auch die gesamte Liste geschafft. Für den Februar nehme ich mir vor, mich bei den Leserundenverlosungen zurückzuhalten und vermehrt meinen TBR zu reduzieren. Weiß Gott, genug zu lesen habe ich ja.

Wie war denn euer Monat so? Habt ihr absolute Leseempfehlungen an mich?


[Rezension] Heiße Liebe – Kalter Tod

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Titel Heiße Liebe – Kalter Tod
Reihe
Band
Autor Pia Hepke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Papierverzierer Verlag
Erschienen als Ebook
Genre Märchenadaption, Roman, Phantastik
Preis 1,99€ [LE]
Seitenzahl 184 Seiten
Bewertung ...

Heiße Liebe – Kalter Tod in drei Worten?

Märchenhaft, klassisch, modern.

Cover & Gestaltung von Heiße Liebe – Kalter Tod?

Das Cover ist überaus passend gestaltet. Zu sehen ist eine junge Frau in heller Kleidung, deren Accessoires und Makeup stark winterlich wirken. Das Herz, das sie in Händen hält, passt perfekt zur Thematik der Märchenadaption rund um die Schneekönigin.

Worum geht es in Heiße Liebe – Kalter Tod?

Heiße Liebe – Kalter Tod ist eine moderne Märchenadaption der Schneekönigin von Hans Christian Andersen und weiteren winterlichen Figuren der Mythensage. Hierbei mischen sich klassische Märchenelemente mit moderner Phantastik und Figurenkonzeption. Der Beginn des Romans ist durch und durch modern, während hingegen der Hauptteil der Handlung stark an den Märchenklassiker von Hans Christian Andersen angelehnt ist, diesen allerdings modernisiert und auf ganz eigene Weise adaptiert.

Der Schreibstil von Pia Hepke?

Pia Hepke schreibt sehr bildlich und detailliert. Dass bedeutet jedoch nicht, dass die Umgebung bis ins kleinste Detail beschrieben wird, sondern dass das Innenleben der Protagonistin Elsa sehr genau dargestellt ist. Leser, die längere Passagen innerer Sicht nicht so schätzen, sollten vorsichtig in diesen Roman hineinlesen, mir hingegen hat der sehr bildhafte Stil gut gefallen. Die Wortwahl und die Ausdrucksweise der Autorin reichen von klassisch-hochsprachlich bis umgangssprachlich, die sich – je nach Figur – an den Charakter und die Situation anpassen.

Das Figurenpersonal in Heiße Liebe – Kalter Tod?

Heiße Liebe – Kalter Tod kommt mit wenigen Figuren auf. Neben der Protagonistin Elsa, deren Alter nicht wirklich festgestellt werden kann, wie es sich für Märchen üblicherweise gehört, gibt es noch Jack Frost, die Schneekönigin, Väterchen Frost, den süßen Jack Russel James und Elsas Schwester Aurora. Es kommen noch einige Figuren vor, die ich euch allerdings nicht spoilern will. Sehr viel mehr Figuren braucht die Handlung jedoch nicht. Zudem konnten mich die meisten Figuren von sich überzeugen. Elsa ist eine niedliche Protagonistin, die mir direkt sympathisch war und auch Jack Frost mochte ich. Die Entwicklung einiger Figuren konnte mich überzeugen und begeistern, da sie eine Modernisierung und Adaption der klassischen Märchenfiguren bedeuteten. Lediglich Elsas Schwester Aurora war ein wenig außen vor.

Positives an Heiße Liebe – Kalter Tod?

Pia Hepke hat mit ihrem Märchenroman einen Spagat zwischen Original und Adaption geschaffen, der mir gut gefallen hat. Sie nutzt klassische und in meinen Augen unabdingbare Elemente, transferiert sie und baut sie in ein neues Setting ein. Dabei überzeugt sie. Ihre Geschichte ist authentisch und angenehm zu lesen, bereitet einem Freude und macht einem Lust darauf, in den alten Märchenbüchern zu schmökern. Darüber hinaus modernisiert sie klassische Märchenfiguren auf ihre ganz eigene Weise und gibt ihnen somit etwas Besonderes.

Kritik an Heiße Liebe – Kalter Tod?

Ich fand es sehr schade, dass die eigentliche Haupthandlung erst recht spät im Roman anläuft. Der Plot ist gegen Ende nämlich sehr flott und spannend, was nicht zu dem – im Vergleich dazu – recht langen und langatmig wirkenden ersten Teil des Romans passt. Vor allem am Ende hätte ich mich über einen kleinen Ausblick gefreut, beziehungsweise Passagen während der Reise weiter ausgebaut, die viel Potential haben.

Empfehlung zu Heiße Liebe – Kalter Tod?

Heiße Liebe – Kalter Tod ist eine wundervoll Märchenadaption, die ein Mittel zwischen Märchen und Roman findet, dabei aber seine eigene Märchenhaftigkeit entwickelt. Trotz kleinerer Schwächen bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben, da er einen in eine wundervoll winterliche Märchenwelt entführt. Nicht nur Märchenfans sollten einen Blick in Pia Hepkes Heiße Liebe – Kalter Tod werfen. Ich danke dem Papierverzierer Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde von Heiße Liebe – Kalter Tod.


[Monatsstatistik] April 2016

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Hallöchen ihr Lieben!

Der April hatte für mich gute Bücher, neue Buchzugänge ohne TBR-Zählung und tolles Wetter bereit gehalten. Zwar gab es auch unschöne Momente, aber die gehören einfach zum Leben dazu. Wie war euer (Lese-)Monat so?

Gelesene Bücher

33. „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, 464 Seiten, 4/5
34. „Ranma 1/2 Happosais Rache“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
35. „Ranma 1/2 Ranmas Wiedergeburt“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
36. „Ranma 1/2 Der letzte Wunsch“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
37. „Der Winterpalast“ von Eva Stachniak, 544 Seiten, 4.5/5
38. „Der Tod des Iwan Iljitsch“ von Leo Tolstoi, 96 Seiten, 3/5
39. „Ranma 1/2 Die letzte Wahl“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
40. „Ranma 1/2 Nabikis Falle“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
41. „Gone Cat – Die stumme Zeugin“ von Sam Gasson, 352 Seiten, 4/5

9 Bücher, 2416 gelesene Seiten, aber nur 7 Bücher zählen für die Sub-Abbau-Challenge. Uni-Bücher möchte ich einfach nicht auf meinen Mount TBR aufhäufen, ich schaffe sie ja nicht freiwillig an, und auch Leserundenbücher nehme ich von der Zählung aus. Diese sind zeitlich gebunden, haben einen besonderen Stellenwert und gehen oft mit Gewinnen einher. Daher zähle ich sie werde als Zu- noch als Abgang. Die Aufgabe habe ich diesen Monat auch schaffen können, da ich meine begonnenen Bücher beendet und nur Bücher unter 300 Seiten angefangen bzw. durchgelesen habe. Vor allem bei meiner Reihenanschaffung Ranma konnte ich große Fortschritte erzielen.

Neuzugänge

1. „Mörder Anders nebst seinen Freunden und dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson [RE]
2. „Kräuter der Provinz“ von Petra Durst-Benning [RE]

Nur zwei Neuzugänge diesen Monat, auf die ich mich wirklich gefreut habe. Ein Neuzugang ist sogar schon direkt gelesen worden, der andere kommt auch bald dran.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +1 Buch = 22 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe weitergelesen = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +4,50€ = 20,50€
Weltenbummler-Challenge: +29 Punkte = 116 Punkte

Leseliste Mai

Die Sub-Abbau-Challenge Aufgabe für den April erlaubt uns einen Buchkauf pro Tag oder Shoppingtour, allerdings müssen diese außerhalb der digitalen Bücherwelt stattfinden. Eine sehr schöne Aufgabe, wie ich finde. Im Mai werde ich, trotz zu beginnender Masterarbeit und dazugehörigen Unibüchern, verstärkt versuchen zu lesen. Auf dem Plan stehen meine Leserunden-Bücher, die einen besonderen Stellenwert innehaben, dazu noch ein paar Bücher meiner aktuellen Mangareihe Ranma 1/2, Biografien von Astrid Lindgren und Marcel Reich-Ranicki und phantastische Jugendbücher. Letztere dann für schöne Leseabende zuhause im Bett.

Was habt ihr im April gelesen? Was plant ihr für den Mai? Unternehmt ihr schöne Dinge, wenn das Wetter mitspielt? Lest ihr draußen?


[Rezension] Einen Scheiß muss ich

2 Kommentare
Titel Einen Scheiß muss ich
Reihe
Band Einzelband
Autor Tommy Jaud
Übersetzer
Illustrator
Verlag Fischer Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Humoristischer Roman, Anti-Ratgeber
Preis 16,99€ [LE]
Seitenanzahl 320 Seiten
Bewertung ...

Das Buch in drei Worten?

Anti-Ratgeber, ironisch, ungewohnt.

Das Cover?

Tommy Jauds neustes Werk strahlt den Leser in einem unglaublich schönen Blauton an. Kontrastreich in Gelb gehalten stehen Autorname und rhetorische Fragen der Kapitel auf dem Cover. In Weiß gehalten und erhaben ist der Titel zu lesen.

Die Handlung/Das Setting?

Tommy Jaud spielt in Einen Scheiß muss ich mit einer fiktiven Autorrolle, die die Position der Erzählinstanz einnimmt. Dadurch entsteht eine vielschichtige Kommunikationssituation, die mich am meisten interessierte.

Von einer Handlung zu sprechen wäre in diesem Fall unpassend, da der fiktive Autor Sean Brummel einen Anti-Ratgeber geschrieben hat, der dem Leser das schlechte Gewissen austreiben soll, wenn es um gesellschaftliche Konventionen geht. Die Idee an sich finde ich klasse, die Umsetzung war nicht schlecht, konnte mich leider aber nicht vom Hocker hauen. Dies lag zum einen an Sean Brummel, zum anderen an meinen enorm hohen Erwartungen, da Tommy Jauds Hummeldumm die Latte wirklich hoch gelegt hatte. Leider blieb Einen Scheiß muss ich unter meinen Erwartungen. Versteht mich nicht falsch, das Buch hat eine Aussage, die ich stellenweise ganz gut finde, aber nicht immer blind unterschreiben kann. Auch war das Buch humorvoll. Es konnte mich aber einfach nicht so mitreißen, wie ich es mir gewünscht hätte.

Der Schreibstil?

Der Schreibstil ist typisch Tommy Jaud. Er ist knackig, frisch und auf den Punkt. Der Ton schwankt zwischen Ernsthaftigkeit, Ironie und Sarkasmus. Hier gab es für mich absolut nichts auszusetzen.

Die Figuren?

Sean Brummel konnte ich überhaupt nicht ab. Ich kann es nicht mal genau benennen warum, aber der Protagonist ist mir einfach unsympathisch gewesen. Stellenweise empfand ich die dargestellten Meinungen unter all ihrer Satire als gesellschaftskritisch, die dann durch Gedanken und Ansichten des Protagonisten zunichte gemacht wurden. Interessant fand ich allerdings, dass Tommy Jaud Fußnoten in seinen Roman eingebaut hat, was diesem in Bezug auf einige Aussagen die Fiktionalität raubt und einen interessanten Nebenaspekt bietet.

Positives?

Tommy Jaud trifft einen Nerv: Er zeigt satirisch unsinnige Konventionen und Erwartungen der Gesellschaft auf, die ich selbst als unsinnig erachte und die Darstellung im Buch gut nachvollziehen konnte. Auch der Schreibstil war gewohnt auf den Punkt.

Negatives?

Sean Brummel und ich, das wird keine Liebesgeschichte. Auch einige Kapitel des Buchs konnten mich nicht überzeugen. Satire schön und gut, einige Stellen konnte ich einfach nicht mehr als Satire verbuchen.

Empfehlung?

Stellenweise war ich kurz davor, das Buch abzubrechen. Das Buch bietet Kurzweil und kann auch zum Nachdenken anregen, leider zieht sich das nicht durch das gesamte Buch. Vielleicht gefällt es Lesern besser, die neutral an das Buch herantreten können, mir war dies leider nicht möglich. Dafür konnte mich Tommy Jaud mit Hummeldumm einfach zu sehr begeistern und zum Lachen bringen. Schnuppert einfach mal rein!


[Kehrwoche] Tag 3

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu Tag 3 der Kehrwoche!

logo_kehrwoche16Heute stelle ich euch meine Flops 2015 vor, erzähle euch etwas über quälende Bücher und stelle euch meine pausierten Bücher aus dem letzten Jahr vor. Gestern war ich zudem ein wenig verwirrt, hatte ich doch gesagt, ich hätte es nicht geschafft, meine Bücher zu fotografieren. Fotografiert habe ich sie heute leider noch nicht, gestern wäre ich meinem Plan voraus gewesen, nun bin ich wirklich zu spät. Dafür werdet ihr morgen nun wirklich auf Twitter meine Bücher einsehen können.

So richtig schlechte Bücher hatte ich 2015 wirklich wenig. Unangefochten an der Spitze sind jedoch diese beiden Bücher: „Karlsson vom Dach“ von Astrid Lindgren, 400 Seiten, 1/5 und „Ahnen – Ein Zeitreisetagebuch“ von Anne Weber, 272 Seiten, 1,5/5. Karlsson und ich, das soll einfach nicht. Genauso wie „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren, 389 Seiten, 3/5 und ich. Wir mögen uns einfach nicht. Ich finde, dass Astrid Lindgren eine erstaunliche Persönlichkeit ist, tolle Dinge gemacht hat, aber diese beiden Figuren von ihr kann ich leider gar nicht bis kaum leiden. Pippi geht noch, aber Karlsson… reden wir nicht darüber. EBenfalls in die Sprte quälende Bücher fiel für mich „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ von Johanna Spyri, 196 Seiten, 3/5 und „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ von Johanna Spyri, 140 Seiten, 3/5. Ich mochte Heidi als Serie wirklich sehr, aber irgendwie hat es mir beim Lesen für die Uni kaum gefallen. Ob es nun an der Unisituation lag, oder an mir, wer weiß. Aber irgendwie fiel es mir bei keinem der Bücher leicht, es zu lesen und zu beenden.

Bücher, von denen ich mehr oder etwas gänzlich anderes erwartet habe, hatte ich ein paar mehr in 2015. „Kaimankacke“ von Lars Simon, 320 Seiten, 3/5, „Seth. Als die Sterne fielen“ von Christine Millmann, 348 Seiten, 3/5, „Muffensausen“ von Christoph Dörr, 400 Seiten, 3,5/5, „Holly – Die verschwundene Chefredakteurin“ von Anna Friedrich, 160 Seiten, 3/5, „Von wegen Liebe auf den ersten Blick“ von Andy P. Jones, 352 Seiten, 3/5, „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek, 448 Seiten, 3,5/5 und „Blinde Sekunden“ von Sonja Rüther, 438 Seiten, 3/5. Irgendwie hatten diese Bücher keine Saite in mir zum Klingen gebracht, ich hatte andere oder höhere Erwartungen oder fand sie einfach fade. Bei „1984“ von George Orwell, 288 Seiten, 3/5 hatte ich schlicht das Problem, dass ich mir vom Schreibstil etwas anderes erwartet hatte, aber das Buch bekommt noch eine Chance von mir.

Bücher, an die ich mich nicht mehr so wirklich erinnern kann, hatte ich nur eines: „Die Zerrissenen“ von Stephanie Fey, 496 Seiten, 3,5/5. Ich weiß leider gar nicht mehr, worum es geht. Ich musste mir tatsächlich meine Rezension ansehen… Traurig.

Zu guter letzt ein Buch, mit dem ich auf Kriegsfuß stand, weil es so viel Potential hatte, einen tollen Plot, super Nebenfiguren, aber die Protagonistin von „Thoughtless – erstmals verführt“ von S.C. Stephens, 638 Seiten, 3/5 hat mich unglaublich aufgeregt.

Abgebrochen habe ich in 2015 glücklicherweise keine Bücher, unterbrochen jedoch ein paar. Der Zeitpunkt passte einfach nicht. Entweder, weil das Thema nicht zu meiner Stimmung passte, oder, weil das Buch einfach von Unibüchern verdrängt wurde. Traurig, aber wahr, aber 4 Bücher aus 2015 sind noch begonnen auf meinem Nachttisch. „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, „Ludwig II.“ von Oliver Hilmes, „Astrid Lindgren“ von Jens Andersen und „Wohin rollst du Äpfelchen…“ von Leo Perutz.

Aufgeschobene Bücher habe ich viele. Mein TBR steht momentan 104 Büchern. 104 Bücher. Der Sub-Abbau im letzten Jahr hat ja mal so gar nicht funktioniert. Und durch den kontinuiertlichen Aufbau von Neuzugängen sind andere Bücher aus meinem Fokus gerutscht. Dieses Jahr soll also im Zeichen meines TBR stehen. Das bedeutet für mich: Buchkaufverbot. Die nächsten drei Monate werde ich keine Bücher kaufen oder anfragen. Ich werde meinen TBR auch mal durchsehen und aussortieren. Vielleicht ist ja ein Buch dabei, dass nicht mehr gelesen wird. Allerdings wäre das sehr traurig…

Welche Bücher hattet ihr in 2015, die euch aufgehalten, aufgeregt oder genervt haben? Habt ihr vielleicht Bücher abgebrochen?