[Rezension] Selection – Die Krone

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Titel Selection – Die Krone
Reihe Selection-Reihe
Band 5. Band
Autor Kiera Cass
Übersetzer Susann Friedrich und Marieke Heimburger
Illustrator
Verlag Fischer Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Dystopie
Preis 16,99€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung

Selection – Die Krone in drei Worten?

Leicht, unterhaltend, schön.

Cover & Gestaltung von Selection – Die Krone?

Die Selection-Cover haben mir bisher ausnahmslos gut gefallen. Ein Model, das America darstellen könnte, stand im Zentrum des Bildes, die Farben waren hell. Das Cover des 5. Bands ist erneut in dunkleren Lilatönen gehalten, was gut zum Vorgängerband passt. Damit schließt sich der 5. Band optisch super an den Vorgängerband an; gemeinsam heben sie sich von den Vorgängerromanen ab. Wieder ein wunderschönes Cover.

Worum geht es in Selection – Die Krone?

Der Abschlussband der Selection-Reihe fährt einiges an Wendungen auf, die ich so nicht kommen gesehen habe. Eadlyn führt noch immer das Casting, das in die letzten Züge geht. Zudem muss sie mit politischen Unruhen kämpfen.

Der Schreibstil von Kiera Cass?

Kiera Cass‘ Schreibstil ist gewohnt leicht und luftig. Ich kam gut im Buch voran, konnte tolle Dialoge und Wortwechsel genießen und hatte einfach Spaß am Lesen.

Das Figurenpersonal in Selection – Die Krone?

Während mich Eadlyn mit ihrer gefühlskalten und egozentrischen Art im vierten Band noch enorm genervt hat, macht sie im fünften Buch eine wundervolle Wandlung durch. Das Casting beginnt sie zu berühren und auch abseits ihrer Familie erkennt man erste Gefühlsregungen.
Da ich euch nicht spoilern möchte, werde ich nichts über die Jungs im Einzelnen schreiben, sondern im Kollektiv von ihnen reden. Während das Casting voranschreitet, lernt man als Leser auch die Teilnehmer besser kennen. Es kristallisieren sich Lieblinge heraus, die nette Charakterzüge haben, stellenweise aber dennoch recht blass konstruiert sind. Im Vergleich zum vierten Band treten sie jedoch sehr viel deutlicher in den Vordergrund.

Positives über Selection – Die Krone?

Es gibt einige Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen und die mich überraschen konnten. Vor allem wird der Cliffhanger des Vorgängerbands gelöst und man bekommt auch mehr Kontakt zum Casting und dessen Teilnehmern. Eadlyn taut deutlich auf, wenngleich sie nicht das Level von America und Maxon erreicht.

Kritik an Selection – Die Krone?

Stellenweise ging es mir ein wenig zu schnell. Eadlyn hatte zu wenig Zeit, sich zu entfalten und zu entwickeln, einige Wendungen kamen aus heiterem Himmel. Sie wirken dadurch ein wenig zu gezwungen. Auch bin ich mit dem Ende nicht hundert Prozent glücklich, da es zu früh ist und der Leser nicht mehr über die Zukunft erfährt, aber wann bin ich das schon?

Empfehlung zu Selection – Die Krone?

Ich bereue es nicht, den Abschlussband der Selection-Reihe gelesen zu haben. Das Ende ist zufriedenstellend, wenngleich es mich nicht glücklich macht. Eadlyn hat sich zu einer netten Protagonistin gemausert, der man gerne über die Schulter schaut. Alles in allem ein befriedigender Abschluss einer wundervollen Reihe.


[Rezension] Selection – Die Kronprinzessin

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Titel Selection – Die Kronprinzessin
Reihe Selection-Reihe
Band 4. Band
Autor Kiera Cass
Übersetzer Lisa-Marie Rust und Susann Friedrich
Illustrator
Verlag Fischer Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Dystopie
Preis 16,99€
Seitenzahl 400 Seiten
Bewertung

Selection – Die Kronprinzessin in drei Worten?

Leicht, locker, fluffig.

Cover & Gestaltung von Selection – Die Kronprinzessin?

Die Selection-Cover haben mir bisher ausnahmslos gut gefallen. Ein Model, das America darstellen könnte, stand im Zentrum des Bildes, die Farben waren hell. Das Cover des 4. Bands ist in dunkleren Lilatönen gehalten, während ein neues Model im Zentrum steht, vermutlich Eadlyn. Damit bleibt der Reihencharakter erhalten, der Protagonistenwechsel wird jedoch auch optisch direkt deutlich. Alles in allem ein hübsches Cover.

Worum geht es in Selection – Die Kronprinzessin?

Wie auch in den ersten drei Bänden steht ein Casting im Vordergrund der Geschichte. Allerdings ist es kein Prinz, der seine Prinzessin sucht, sondern die Kronprinzessin, die ihren Prinzgemahl sucht. Und von der Idee überhaupt nicht begeistert ist. Da ist Stress doch vorprogrammiert.

Der Schreibstil von Kiera Cass?

Kiera Cass schreibt gewohnt flüssig und locker. Man kommt schnell voran, das Buch ist einfach zu lesen und gut verständlich. Es gibt eine angenehme Balance aus Dialogen und Beschreibungen, die Dialoge sind oft lustig und spritzig.

Das Figurenpersonal in Selection – Die Kronprinzessin?

Ich konnte selten eine Protagonistin so wenig leiden wie in Selection – Die Kronprinzessin. Eadlyns Wahlspruch ist Ich bin Eadlyn Schreave und keiner ist mächtiger als ich. Ich hätte ihr am liebsten den Hals umgedreht. Sie ist dadurch so unnahbar und gefühlskalt, dass es zu Beginn nicht immer schön war ihr zu folgen. Zwar hat sie durchaus ihre schönen Momente, vor allem mit ihrer Familie, die sind jedoch sehr selten.
Die 35 Bewerber bleiben in Band vier recht farblos, was ich unfassbar schade finde. Der Fokus liegt auf anderen Aspekten aus Eadlyns Leben, sodass die Jungs kaum Zeit bekommen, sich wirklich vorzustellen. Auch die Familie – allen voran Maxon und America – bleiben recht zurückhaltend im Hintergrund.

Positives über Selection – Die Kronprinzessin?

Es ist ein kurzweiliges Buch zum Entspannen und Abschalten. Es macht Spaß wieder Teil der Welt von Illéa zu sein, alte Bekannte zu entdecken und ihren Werdegang nachzuvollziehen. Das Ende ist ungemein spannend, da ein fieser Cliffhanger den Leser bei der Stange hält und mich schnellstens zum nächsten Buch greifen lies.

Kritik an Selection – Die Kronprinzessin?

Leider kommt die Stimmung des vierten Bands nicht an die Atmosphäre der ersten drei Bücher heran. Dies liegt vor allem an der veränderten Situation und der grundlegenden Konstellation. Eadlyn und America wollten zwar beide nicht am Casting teilnehmen, allerdings macht America das Beste aus ihrer Situation. Eadlyn hingegen ist anfangs auf ihren eigenen Vorteil aus. Auch kommt das Casting gefühlt nicht richtig in Gang.

Empfehlung zu Selection – Die Kronprinzessin?

Trotz einiger Kritikpunkte hat mir das Lesen Spaß gemacht. Ich bin nur so durch den vierten Band geflogen und habe die Seiten inhaliert. Das Casting hat zwar nicht dieselbe Bedeutung wie in den ersten drei Bänden, dennoch ist eine Entwicklung erkennbar. Freunde der vorigen Selection-Bände können Band vier gerne lesen.


[Rezension] Der kleine Laden der einsamen Herzen

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Titel Der kleine Laden der einsamen Herzen
Reihe
Band Einzelband
Autor Annie Darling
Übersetzer Andrea Brandl
Illustrator
Verlag Penguin
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman
Preis 10,00€ [RE]
Seitenzahl 400 Seiten
Bewertung

Der kleine Laden der einsamen Herzen in drei Worten?

Charmant, liebreizend, humorvoll.

Cover & Gestaltung von Der kleine Laden der einsamen Herzen?

Als ich dieses wunderhübsche Buch auf der Vorschlagsseite des Bloggerportals sah, war es direkt um mich geschehen. Die Farbgebung und Gestaltung sprach mich direkt an und machte mich neugierig. Die blau/weißen Streifen auf denen in Fuchsia und Lila der Titel in zwei unterschiedlichen Schriftarten zu sehen ist, wirken harmonisch als auch ansprechend. Die Streifen geben den Cover den Look einer Ladenmarkise, was perfekt zum Titel und den Inhalt des Romans passt. In Realität ist das Buch sogar noch schöner als auf der Internetseite, da der Titel in Metallicoptik gehalten ist und bei Lichteinfall wundervoll glänzt. Im Inneren ist das Buch recht schlicht gehalten.

Worum geht’s in Der kleine Laden der einsamen Herzen?

Der kleine Laden der einsamen Herzen ist das perfekte Buch für Liebhaber von Liebesromanen und Buchhandlungen. Posy hatte es in ihrem Leben nicht leicht. Dennoch gibt es eine Konstante, die immer da ist: Bookends, die Buchhandlung, die sie von ihrer Familienbekannten erbt. Doch Posy muss sich nicht nur um die Zukunft der Buchhandlung kümmern, sondern auch mit dem Enkel ihrer Familienfreundin herumschlagen.

Der Schreibstil von Annie Darling?

Ich bin begeistert! Annie Darling schreibt so humorvoll, flüssig und liebevoll, dass ich binnen eines Tages durch ihren Roman geflogen bin. Sie schreibt angenehm und flüssig, hat einen sarkastischen Stil – immerhin sind die Dialoge zwischen Posy und Sebastian zu 98% nur bissig-sarkastisch –, was mir sehr gut gefällt. Ich werde also definitiv nach weiteren Büchern Ausschau halten. Wenn ihr Buchtipps habt, immer her damit!

Das Figurenpersonal in Der kleine Laden der einsamen Herzen?

Das Figurenpersonal in Der kleine Laden der einsamen Herzen ist klein, aber oho. Angefangen bei Posy, die die Traumata ihrer Jugend noch nicht verarbeitet hat und in Ansätzen eine kleine Träumerin ist, innerhalb des Romans aber über sich hinauswächst. Sebastian, der mich einfach herrlich amüsiert hat. Gemeinsam mit Posy liefert er dem Leser sarkastisch-lustige Dialoge, die ein wenig das Klischee des was sich neckt, das liebt sich erfüllt, aber auf eine humoristische Weise. Die Besatzung des Bookends, die mir so gut gefallen und mich zum Lachen gebracht hat. Und dann wäre da noch Sam, Posys jüngerer Bruder, der einfach zuckersüß ist. Alles in allem herrscht in dem Roman eine familiär-heitere Atmosphäre, die mir große Freude bereitet hat.

Positives zu Der kleine Laden der einsamen Herzen?

Annie Darling hat einen Roman im Roman geschaffen. In Der kleine Laden der einsamen Herzen schreibt eine der Figuren einen urkomischen Liebesroman, dessen Einschübe ich einfach klasse fand. Ich habe jedem Einschub entgegengefiebert, um sie dann zu verschlingen. Die Atmosphäre und Grundidee des Buchs sowie die Figuren trugen ihr Übriges dazu bei, dass mir das Buch richtig gut gefallen hat. Dass ich weniger als einen Tag zum Lesen brauchte, spiegelt meine Begeisterung und den Sog, den Der kleine Laden der einsamen Herzen entwickelte, sehr gut wider.

Empfehlung zu Der kleine Laden der einsamen Herzen?

Ich kann Der kleine Laden der einsamen Herzen jeder Leserin empfehlen, die humoristische Liebesromane mit Biss mögen. Ein wenig Klischee ist dabei, aber sehr liebevoll eingearbeitet. Posy, Sebastian und der Trupp von Bookends hat mir einen wundervollen Lesetag beschert. Absolute Leseempfehlung! Ich danke dem Randomhouse Bloggerportal und dem Penguin Verlag von Herzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Der kleine Laden der einsamen Herzen.


[Monatsstatistik] August

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Gelesene Bücher

85. „Das Leben ist (k)ein Ponyhof“ von Brittag Sabbag
86. „Zaubernüsse für Natsumi 1“ von Haruka Fukushima
87. „Zaubernüsse für Natsumi 2“ von Haruka Fukushima
88. „Zaubernüsse für Natsumi 3“ von Haruka Fukushima
89. „Neue Punkte für das Sams“ von Paul Maar
90. „Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe“ von Jodi Meadows
91. „Die Mondscheinbäckerin“ von Sarah Addison Allen
92. „Death Note #4“ von Tsugumi Ōba & Takeshi Obata
93. „InuYasha New Edition #1“ von Rumiko Takahashi
94. „Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht“ von Jodi Meadows
95. „Das süße Leben der Sugar Wallace“ von Sarah-Kate Lynch
96. „Zeus #1“ von You Higuri
97. „Holly – Die verschwundene Chefredakteurin“ von Anna Friedrich

Neuzugänge

1. „Die Frauen des Lazarus“ von Marina Stepnowa
2. „Passion – leidenschaftlich begehrt“ von S. Quinn
3. „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard
4. „Zaubernüsse für Natsumi 1“ von Haruka Fukushima
5. „Zaubernüsse für Natsumi 2“ von Haruka Fukushima
6. „Zaubernüsse für Natsumi 3“ von Haruka Fukushima
7.
„Parzival“ von Wolfram von Eschenbach
8. „Onyx“ von Jennifer L. Armentrout
9. „Opal“ von Jennifer L. Armentrout
10. „Arkadien fällt“ von Kai Meyer
11. „Das Orchideenhaus“ von Lucinda Riley
12. „Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley
13. „Harry Potter – Der große Filmzauber“

14. „Das süße Leben der Sugar Wallace“ von Sarah-Kate Lynch
15. „Kater mit Karma“ von Helen Brown
16. „DIe Mondscheinbäckerin“ von Sarah Addison Allen
17. „Der Tod in Venedig und andere Erzählungen“ von Thomas Mann
18. „Zaubernüsse für Natsumi 3“ von Haruka Fukushima
19. „Death Note #4“ von Tsugumi Ōba & Takeshi Obata
20. „InuYasha New Edition #1“ von Rumiko Takahashi
21. „Seiten der Welt“ von Kai Meyer
22-37. „Cheeky Vampire #1-15“ von Yuna Kagesaki
38+39. Zeus #1+2
40. „Holly – Die verschwundene Chefredakteurin“ von Anna Friedrich
41. „Ein Streuner kehrt heim“ von Nick Trout
42. „Pinguine lieben nur einmal“ von Kyra Groh

Der August war… bücherreich? Ich hatte Geburtstag und bekam neben genialem Wetter, super Gästen und einem wunderbaren Tag – an dem auch viele liebe Buchmenschen von euch an mich gedacht haben: Danke! – super viele Bücher geschenkt bekommen. Ein Teil der Bücher, die Nummern 3-13 waren Geschenke, dann sind noch einige Rezensionsexemplare und ein paar Bibliotheksbücher dabei. Fette Beute. Wie der Sub-Abbau dazu steht?

Challenges

Spar-Challenge 2.0 2014: + 13€ ➩ 211,50€
Coversuch-Challenge 2015: + 0 Bücher ➩ 16/19 Büchern
100 Bücher-Challenge Jugend: + 0 Bücher ➩33/100 Büchern
Serienkiller-Challenge 2015: + 2 Reihen ➩ 10/22 Reihen aktualisiert/beendet
Sub-Abbau-Extrem 2015: 29 Bücher aufgebaut, Aufgabe geschafft
Weltenbummler-Challenge 2015: + 19 Punkte ➩ 218 Punkte
Im.press Lesechallenge: + 0 Buch ➩ 2/25 Büchern
Jane Auten-Challenge: + 0 Bücher ➩ 0 Bücher
Rory Gillmore-Challenge:+ 0 Buch ➩ 1 Buch

Der August war so arbeitsintensiv, dass ich euch zu meinen Challenges nichts sagen kann. Ich werde das im Laufe der Woche nachtragen. Sorry!

Leseliste September

Ja, und die Liste aus dem August steht noch immer:

1. „Rette mich vor dir“ von Tahereh Mafi
2. „Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi
3. „Jane Eyre“ Charlotte Bronte
4. „Sherlock Holmes – Der Klub der Rothaarigen“ von Sir Arthur Conan Doyle
5. „The curious Incident of the Dog in the Night-Time“ von Mark Haddon
8. „Marcel Reich-Ranicki – Die Biografie“ von Uwe Wittsto


[Rezension] Die Mondscheinbäckerin

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Titel Die Mondscheinbäckerin
Reihe
Band Einzelband
Autor Sarah Addison Allen
Übersetzer Sonja Hauser
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Frauenroman, Fantasy, Contemporary
Preis Ca. 8,99€ [Leihbuch]
Seitenzahl 256 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Zuckersüß, entspannend, atmosphärisch.

Das Cover?

Das Cover ist einfach unheimlich niedlich. Es verspricht genau das, was ich mir von einem Frauenroman erwarte: Gefühle, Drama und ein Happy End. Das Cover selbst wirkt atmosphärisch und mystisch. Und genau das bekommt man auch.

Die Handlung/das Setting?

Die Handlung teilt sich in mehrere Handlungsstränge auf. Zum einen haben wir die Jugendliche Emily, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Großvater in einen kleinen Ort. In diesem Ort kennt jeder jeden, dementsprechend kennen alle Emily. Und sie kennen das Geheimnis ihrer Mutter. Dann gibt es noch den jungen Win, der ebenfalls ein Geheimnis hat und Julia, die ebenfalls in der Geschichte mit drinnen hängt. Die Handlung ist ein wenig voraussehbar, aber so süß, dass mir das nichts ausmachte.

Der Schreibstil?

Sarah Addison Allen schreibt angenehm und schön. Durch ihre Wortwahl kommt Atmosphäre auf, die zu dieser mystisch-phantastisch angehauchten Liebesgeschichte passt. Man taucht ein, fühlt sich wohl und kann für ein paar Stunden abschalten.

Die Figuren?

Die Figuren haben ebenfalls zu der angenehmen Lesestimmung beigetragen. Sie sind alle ein wenig stereotypisch angehaucht, haben aber alle ihren eigenen Touch. Das Geheimnis, das alle Figuren verbindet, erklärt sich auf den ersten Blick scheinbar schnell. Allerdings gibt es noch einen tollen Umschwung, der die Geschichte noch mal umwirft und die Figuren in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Positives?

Ich fand die Geschichte unglaublich süß und entspannend. Das Richtige, um schön zu entspannen und einfach mal abzuschalten. Die Figuren sind nicht großartig herausfordernd oder neu, aber sehr süß und passend zusammengestellt. Auch der Plot hat mir gefallen. Auch hier sollte man keine tiefgreifende Philosophie erwarten, dennoch hat mir das Buch gut gefallen. Vor allem den Einschub von Mystik/Fantasy hat mir gefallen.

Negatives?

Ein wenig schade fand ich, dass die phantastischen Elemente so vorhersehbar eingebaut waren. Vorhersehbarkeit war ein generelles Problem der Geschichte, dennoch konnte sie mich unterhalten und Spaß machen.

Empfehlung?

Ich empfehle dieses Buch an alle, die Spaß an niedlichen Frauenromanen haben. Auch an alle, die zuckersüße Liebesromane mit mystisch-phantastischen Einschlag mögen. Man kann dabei entspannen, abschalten und sich einfach treiben lassen.


[Rezension] Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht

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Titel Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht
Reihe Das Meer der Seelen
Band 3. Band
Autor Jodi Meadows
Übersetzer Michaela Link
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Jungendbuch, YA
Preis 12,99€ [RE]
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Spannend, überraschend, erfreulich.

Das Cover?

Ich mag die Cover der Reihe sehr. Zwar ändert sich Bild nicht, doch die Farbgebung ist unwahrscheinlich schön. Der Abschlussband kommt in einem wunderschönen Grünton daher, der perfekt zu den Lila- und Rottönen der Vorgänger passt. Ein herrliches Bild. Auch gefällt mir die Gestaltung zu Kapitelbeginn mit den Schmetterlingen sehr gut.

Die Handlung/das Setting?

Die Handlung schließt nahtlos an die Geschichte des zweiten Teils an. Ana und ihre Freunde sind unterwegs und haben mehr oder weniger einen Plan, wie sie vorgehen wollen. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, da jedes Wort bereits zu viel wäre. Aber das Setting gefällt mir sehr gut. Es kommt mir so vor, als könnte die Geschichte zeitlich nach unserer Zivilisation spielen. Zudem existieren phantastische Elemente wie Drachen, Kentauren und Sylphen, wenn diese auch abgewandelt erscheinen. Die Welt ist auf jeden Fall voller Überraschungen und toller Ideen, jedoch nicht zu verwirrend gestaltet.

Der Schreibstil?

Ich mag den Schreibstil von Jodi Meadows. Er ist leicht und flüssig. Es gab nichts, woran ich mich hätte stören können. Ich bin einfach sehr zufrieden.

Die Figuren?

Ich liebe die Figuren dieser Reihe. Ich habe mich mit so vielen angefreundet und sie in mein Herz geschlossen, dass es mir beinahe weh tut, sie ziehen zu lassen. Und da gibt es gleich mehrere Gründe: Zum einen ist die Trilogie natürlich zu Ende, zum einen müssen wir uns von geliebten Figuren aus anderen Gründen verabschieden. Vor allem Ana, Sam, Stef, Armande, Sarit und viele mehr haben die Reihe zu einem tollen Genuss gemacht. Ana gefällt mir, da sie Dinge hinterfragt, nicht aufgibt und unerschütterlich glaubt. Sam ist einfach ein wahnsinnig lieber Kerl, mit Herz und Verstand. Und die restlichen Figuren sind einfach super. Sie unterstützen Ana wo sie nur können, sind loyal und vorurteilsfrei.

Positives?

Ich finde es sehr gut, dass die Protagonisten lernen müssen. Es gibt niemanden, der perfekt ist. Trotz der ungeheuren Lebenserfahrung aller Figuren mit Ausnahme Anas lernen viele von ihnen noch dazu. Und Ana, die ihr Leben lang traktiert wurde, lernt ebenfalls dazu. Das hat mir sehr gut gefallen. Und auch die Auflösung des Plots ist gut strukturiert. Zwar war mir Janan dann ein wenig zu lasch – für das, was ich mir ausgemalt habe – aber dennoch war das Ende klasse. Ich habe geweint (vor Glück) und konnte einen wehmütigen Seufzer beim Schließen des Buchs nicht unterdrücken.

Negatives?

Eine Kleinigkeit bei der Auflösung des Plots hat mich, nicht gestört, aber etwas unzufrieden zurückgelassen. Nicht viel, immerhin hat das Buch die volle Punktzahl, aber ich hätte mir noch wenig mehr Drama erwartet. Mehr Bösewicht. Aber rückblickend passt es natürlich gut zusammen, keine Frage. Dennoch bin ich ein kleiner Dramafan.

Empfehlung?

Sehr empfehlbar. Die komplette Reihe ist klasse. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt wohlgefühlt, wollte immer wissen, wie es weitergeht und das Ende war perfekt für mich. Ich hätte – und habe es tatsächlich – weinen können vor Freude. Es war so toll! Und dabei wurde man noch auf die Folter gespannt. Tolle Figuren, ein wunderbarer Plot und ein Wahnsinns Ende! Lest es! Ich danke dem Goldmann Verlag herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht.


[Rezension] Das Leben ist (k)ein Ponyhof

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Titel Das Leben ist (k)ein Ponyhof
Reihe
Band
Autor Britta Sabbag
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bastei Lübbe
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman, Humor, Belletristik
Preis 8,99€
Seitenzahl 224 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Humorvoll, leicht, amüsant.

Wie ist das Cover?

Ich liebe die Cover von Bastei Lübbe auf Britta Sabbags Büchern. Und vor allem liebe ich ihre Bücher. Mit Pinguinwetter fing die Liebe zu ihren Büchern an und ging nun in die dritte Runde. Mit knalligen Farben, einem weißen Schriftzug und hübschen Tiermotiven weiß der Verlag optisch von seinem Buch zu überzeugen.

Wie war die Handlung?

Es handelt sich bei diesem Roman um einen Frauenroman, der sich locker und leicht lesen lässt und einem ein paar Stunden Auszeit von der Realität gewährt. Es geht hier um Antonia, die ein angeblich perfektes Leben führt – bis ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. Und, obwohl die das nicht weiß, ist es genau das, was sie eigentlich brauchte. Ich hatte viel Spaß dabei, dieses Buch zu lesen. Die Figuren, der Humor und die Situationskomik machen für mich die Bücher von Britta Sabbag aus. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Da das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat, kann man keine sonderlich tiefgreifende, wendungsstarke und tiefenpsychologische Handlung erwarten. Stattdessen bekommt man Spaß, lockere Dialoge und massenhaft Unterhaltung!

Wie waren die Figuren?

Antonia, Walter, Carl und Leo haben die Geschichte auf jeden Fall bereichert. Antonia ist zu Beginn recht steif, karrierefixiert und versnobt. Genau dasselbe bei Carl. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, sofern man ihrer Beziehung solch gefühlvollen Attribute denn zusprechen kann. Denn genau darin sieht sich ihre Beziehung begründet: Nicht auf Gefühlen, sondern auf Praktik und Logik. Und dann schneit Walter rein, bringt Leo in Antonias Leben und alles steht Kopf. Walter ist einfach ein Unikat. Der alte Herr hat sich mit seiner lockeren, 68er angehauchten Art in mein Herz gemogelt. Und Leo ist einfach ein toller Typ.

Wie war der Schreibstil?

Britta Sabbag schreibt unheimlich locker und leicht. Ihr Schreibstil hat etwas ganz Eigenes, das Wiedererkennungswert hat. Man schlägt eines ihrer Bücher auf und versinkt einfach in ihnen. Man stört sich nicht an der Wortwahl, fliegt nur so durch die Geschichte und hat an witzigen Dialogen und Situationskomik viel zu lachen.

Was war gut?

Ich fand die Charakterentwicklung von Antonia schön. Natürlich wurde auch hier das Rad nicht neu erfunden und einige mögen vielleicht kritisieren, dass die Figuren stereotypisch angelegt worden seien, aber das stört mich nicht die Bohne. Ich liebe Britta Sabbags spritzige und humorvolle Dialoge und konnte mich bei manchen Szenen vor lauter Lachen nicht mehr halten. Und daran hatte vor allem Walter Schuld.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Walter ist ein ganz außergewöhnlicher Charakter. Er wirkt teilweise senil und desorientiert, weiß aber eigentlich ganz genau wie das Leben so spielt. Er erkennt mehr, als man ihm zutrauen möchte und hat dabei immer ein Lächeln auf den Lippen, egal wie aussichtslos eine Situation erscheinen mag.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

An alle, die Frauenromane mögen, gerne lachen und Britta Sabbags Romane lieben.


[Rezension] Addicted to you – Bedingungslos

1 Kommentar
Titel Addicted to you – Bedingungslos
Reihe Addicted to you
Band 3. Band
Autor M. Leighton
Übersetzer Kerstin Winter
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, NA, Romance
Preis 8,99€ [RE]
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Aufschlussreich, spannend, machohaft.

Wie ist das Cover?

Das Cover unterscheidet sich von seiner Aufmachung nicht von den beiden Vorgängern. Wieder ist ein Paar zu sehen, das einen intimen Moment teilt. Jedoch hat sich die Rahmenfarbe erneut verändert und ist im Abschlussband der Trilogie grün.

Wie war die Handlung?

Der dritte Band nimmt die Handlungsstränge aus den Vorgängerbänden auf, fügt sie zusammen und löst die Geschichte schließlich plausibel auf. Vor allem die Gerichtsverhandlung hat mir gut gefallen, da sie sich von dem untergrundmäßigen, kriminellen Gehabe absetzt, das zwischenzeitlich propagiert wurde. Anders als bei den ersten beiden Bänden stehen nicht Olivia und Cash im Fokus, sondern Marissa und Nash. Dies fand ich sowohl gut als auch schade. Schade, da ich mich an Olivia und Cash gewöhnt hatte, schön, da auch zwei anderen wichtigen Figuren die Möglichkeit gegeben wurde, mich von ihnen zu überzeugen.

Wie waren die Figuren?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Nash so meine Probleme habe. Er ist mir zu hart, zu kämpferisch, zu gewollt machomäßig. Natürlich ist seine Vergangenheit hart, aber das heißt nicht, dass man ein Arschloch sein darf. Und seine zwischenzeitlichen Benimmkurse aus der Vergangenheit passten so überhaupt nicht ins Bild. Immerhin legt er seine möchtegern-harte Haltung im Laufe des Romans ab, die ohnehin nicht zu ihm passte. Marissa hingegen konnte mich mehr von sich überzeugen. Ich konnte sie nicht auf Anhieb und auch nicht in jeder Situation so gut leiden wie Olivia, aber sie hat sich merklich verändert. Kein Wunder, nach dem was ihr passiert ist. Einige Situationen konnte ich nur kopfschüttelnd lesen – ich denke da an eine gewisse Badezimmerszene – in der sie sich meiner Meinung nach gut und gerne hätte verteidigen können. Da war Nash einfach skrupellos und das gefiel mir gar nicht.

Wie war der Schreibstil?

Zum Schreibstil kann ich gar nicht so viel mehr sagen, als bisher schon. Einen minimalen Unterschied merkt man zwischen den beiden Männern schon: Während Cash auch in Gedanken schimpft und entsprechende Ausdrücke benutzt – um so den ursprünglich wilderen der beiden Brüder zu vertreten – hält Nash sich ab einem gewissen Zeitpunkt aufgrund seiner Erziehung zurück – der liebe Bruder.

Was war gut?

Ich fand es gut, dass dieser Band ab circa der Hälfte weg vom organisierten Verbrechen kommt. Ich mochte die Onemanarmy nicht, die Cash, Nash und einer ihrer Freunde darstellten nicht. Es wirkte einfach zu unrealistisch, zu gestellt. Aber hey, es ist ein Buch! Gut gefallen hat mir auch, dass man die Entwicklung aller Figuren erkennen kann. Aus den ultraharten Kerlen werden verschmuste, aber dennoch harte Männer. Ich bin romantisch veranlagt und liebe happy Ends. Ich gebe es ja zu!

Was war nicht so gut?

Es gab einige Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben. Die Betonung auf männliche Härte und Stärke habe ich bereits erwähnt. Darüber kann ich noch schmunzeln. Was mich jedoch aufregte, was Nashs gelegentliches Verhalten Marissa gegenüber. Dieses typisch machohafte, das ein Kerl eine Frau benutzen kann. Ich mag das nicht. Gegenseitiger Respekt ist mir absolut wichtig und den kann man jedem entgegenbringen, auch wenn man nur einen Onenightstand will!

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Auf die Zwillingsthematik bin ich in den letzten beiden Rezensionen bereits zur Genüge eingegangen.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Das kann ich auf jeden Fall. Wer spannende Romane des Erotikgenre mag, ohne übertriebene und zu haarsträubende Sexszenen zu lesen, der ist mit dieser Trilogie gut beraten. Man sollte über die einen oder anderen Stereotypen hinwegsehen können, die sich zwischenzeitlich einschleichen. Kann man das, hat man eine Reihe, die einen zum Lachen bringt und einige gute Szenen bietet, in denen man die Bücher nicht weglegen möchte. Auch eine glaubwürdige Charakter- und Plotentwicklung wird einem geliefert. Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Addicted to you – Bedingungslos.


[Rezension] Die Zerrissenen

Keine Kommentare
Titel Die Zerrissenen
Reihe Kyreleis-Reihe
Band 3. Band
Autor Stephanie Fey
Übersetzer
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Thriller
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Recherchiert, interessant, angenehm.

Wie ist das Cover?

Das Cover entspricht meinen Erwartungen eines Thriller-Covers. Es ist düster, in Grautönen gehalten und lässt Interesse aufkommen. Was der Titel jedoch mit dem Inhalt zu tun hat, kann ich mir nicht so genau vorstellen. Zerrissen im Sinne von hin und her gerissen? Oder weil Aufzeichnungen eine wichtige Rolle spielen? Darauf kann ich euch und mir leider keine Antwort geben.

Wie war die Handlung?

Das Buch beginnt sehr vielversprechend. Wir starten in medias res und lernen über drei Erzählstränge kennen, was in Gegenwart und Vergangenheit vorgefallen ist. Unsere Protagonistin Carina ist Gerichtsmedizinerin, ihr Vater ist Kriminalhauptkommissar und ihre leibliche Mutter ist Geheimagentin. Was eine Mischung. Ein verzwickter Mordfall, eine Reihe exhumierter Leichen und die RAF spielen eine Rolle. Die Haupthandlung rund um Carina, ihren Vater, ihre Mutter und die RAF hat mir sehr gut gefallen. Die Nebenhandlung um die exhumierten Leichen war gut gearbeitet, da eklig – für einen Thriller sehr passend! – aber passte nicht so gut ins Gesamtbild. Ich zumindest verstehe den Zusammenhang nicht ganz. Abgesehen davon, dass der Typ psychische Probleme hat. Ganz gewaltige.

Wie waren die Figuren?

Die Figuren haben mir gut gefallen. Wir haben keine typischen Figuren, die alles perfekt machen. Carina fühlt sich verfolgt, ihr Vater ist überambitioniert – wohl eher ein Kontrollfreak – und ein Bekannter von Carina, der Polizist ist, kann kein Blut sehen. Auch die Familiendynamik wirkt sehr real. Generell gefielen mir die Figuren unheimlich gut. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich gut mit Carina verstehen würde. Auch mit ihrem Kollegen hätte ich mich sehr gut anfreunden können.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war angenehm. Er war nicht überladen oder schwierig, aber auch nicht zu einfach. Er war einfach genau richtig. Fachbegriffe wurden gut eingebettet und erklärt, zumindest über ihren Kontext, und ich persönlich störte mich an nichts.

Was war gut?

Ich finde, dass man es spürt, dass die Autorin recherchiert hat. Man spürt auch, dass Herzblut in dieser Geschichte steckt. Die Hintergrundinformationen sind wunderbar ausgewählt und eingearbeitet, sodass man keinen Bruch im Schreibstil erkennt.

Was war nicht so gut?

Leider konnte ich Haupt- und Nebenhandlung überhaupt nicht zusammenbringen. Ich verstehe bis jetzt nicht, wozu es die Nebenhandlung gab. Klar, dadurch wird Ekel erzeugt und das Gefühl eines typischen Thrillers kommt rüber. Mich persönlich hat aber eher die physische Störung des Protagonisten der Nebenhandlung zum Gruseln gebracht. Auch mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden. Im Gegensatz zum Rest des Buches wirkt es übereilt, zu kurz und zu plötzlich. Ich finde das wirklich schade. Das Buch hat eine Menge guter Punkte, das Ende passte jedoch nicht ins Bild.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Zerrissenen war sowohl mein erster Thriller aus der Sicht einer Gerichtsmedizinerin als auch über die RAF. Die Szenen, in denen es nur um Carinas Arbeit – oder auch die Arbeit der Polizei – ging, haben mir sehr gut gefallen, da sie mir wohl recherchiert vorkamen. Ein gesamter Roman nur über die Nebenhandlung wäre auch möglich gewesen, da diese eindeutig Ekelpotential liefert.

Kann ich das Buch empfehlen?

Für Menschen, die Thriller mögen, die nicht so blutig sind und ihnen Verfolgungsangst einjagen, kann ich Die Zerrissenen empfehlen. Ich finde, dass dieser Thriller einen guten Einstieg ins Genre bietet. Leser, die nur Thriller lesen, werden hier vermutlich nicht auf ihre Kosten kommen, da ihnen dieser Thriller zu brav sein könnte. Trotz des für mich nicht passenden Endes sind mir die einen oder anderen Schauer über den Rücken gelaufen, ichkonnte mich ekeln und bereue es nicht, Die Zerrissenen gelesen zu haben. Ein herzliches Dankeschön an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Die Zerrissenen.


[Rezension] Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe

Keine Kommentare
Titel Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe
Reihe Das Meer der Seelen
Band 2. Band
Autor Jodi Meadows
Übersetzer Michaela Link
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Dystopie, Jugendbuch, YA
Preis 12,99€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Emotional, spannend, bewegend.

Wie ist das Cover?

Das Cover passt perfekt zu dem Cover des ersten Buchs. Lediglich die Farben haben sich verändert. Statt lila ist das Cover nun orange, was an Feuer und Flammen erinnert. Durchaus passend, wenn man sich den Inhalt des Buchs betrachtet. Auf jeden Fall ist es genauso schön wie der erste Band.

Wie war die Handlung?

Ana ist noch immer die Außenseiterin in Heart. Dennoch konnte sie sich einen Freundeskreis etablieren und lernt fleißig. Doch dann kommen weitere Neuseelen und Anas Leben wir d auf den Kopf gestellt. Doch nicht nur die Neuseelen bringen Chaos, auch das Verhalten der Sylphen und Anas Verbundenheit zu ihnen. Was steckt hinter den Sylphen, den Neuseelen und Janan? All diesen Fragen wird in diesem Band auf den Grund gegangen und das Ergebnis ist erschreckend. Ich hätte es nicht erwartet. Das Buch hat mich an sich gebunden, zum Weiterlesen gezwungen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, ohne wissen zu wollen, wie es weitergeht. Vor allem das Ende hat es in sich.

Wie waren die Figuren?

Ich liebe ja Ana und Sam. Und Stef und Sarit, Cris und all die anderen liebevollen Figuren, die für Ana einstehen. Jeder von ihnen hat eine Besonderheit, aber allesamt können sie lieben und sind empathisch. Und dadurch konnten sie mich von sich überzeugen. Cris hatte es schwer, hatte ich ihn doch verschiedener Dinge verdächtigt. Und Stef ist in diesem Band ein wenig schwierig. Aber wer will es ihr verübeln, wenn doch Gefühle im Spiel sind?! Vor allem aber eine Figur, die ich hier nicht nennen will, hat mich überrascht – und das nicht gerade positiv. Ihr werdet es vermutlich ähnlich sehen, wenn ihr das Buch gelesen habt. Grausam.
Dafür freue ich mich unheimlich über Anas Fortschritte. Ich bin sogar stolz auf sie, obwohl sie leider nur auf dem Papier existiert. Und Sam hat mich, nach einigen erschütternden Momenten, auch wieder von sich überzeugen können.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil ist, genau wie im ersten Band, sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte ist nicht nur vom Plot und den Figuren her ausgezeichnet, sondern auch vom Schreibstil her. Ich fühle mich wohl, mag die Wortwahl und Ausdrucksweise sehr gerne und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Was war gut?

Gewöhnlich sind zweite Teile immer ein wenig schwächer als der erste oder dritte Band. Aber hier war es nicht so: Der Folgeband konnte den ersten Band noch überholen. Dieser Teil war spannender, emotionaler und actionreicher als der erste. Und ich konnte ihn genauso wenig aus der Hand legen, wie den Auftaktband. Die Geschichte nimmt nicht nur eine unerwartete Wendung, sondern gleich mehrere. Man weiß nie, wohin die Reise geht. Ich wurde erschüttert, zu Tränen gerührt, war verzweifelt und überglücklich. Klasse!

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Mir kam bisher noch keine Welt wie diese unter. Und die Geheimnisse, die ich nun erfahren habe, machen die Welt nur noch interessanter. Wie hat Janan das erreicht? Warum haben die anderen alle mitgemacht? Wie wird die Geschichte um Ana weitergehen? Wie regelt sich alles mit Sam und den anderen? Ich bin einfach so gespannt, wie meine Fragen beantwortet werden. Das Setting, die Figuren und der Plot sind allesamt außergewöhnlich. Diese Reihe bietet euch Spannung, Emotionen, Wendungen und tolle Figuren.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja. Ja, ja und nochmals ja! Als ich den ersten Band anfragte, wusste ich nicht, dass ich einmal so in dieser Trilogie gefangen sein würde. Momentan jucken mir die Finger nach dem dritten Band, den ich wie auch den ersten Band zur Verfügung gestellt bekommen habe. Den zweiten hatte ich mir gekauft, um direkt weiterlesen zu können. Ihr könnt mir glauben, dass ich direkt im Anschluss den dritten Band verschlingen werde. Lest diese Trilogie! Ihr bereut es nicht.