[Blogparade] Du und dein Blog

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Hallo ihr Lieben,

vor kurzem bin ich auf Facebook über einen Beitrag in einer Buchbloggergruppe gestoßen und musste einfach mitmachen. Die Rede ist von Steffis (Angeltearz) Blogparade: Du und dein Blog, in der wir uns und unsere Blog vorstellen, gegenseitig besuchen und vernetzen sollen. Damit will Steffi für mehr Miteinander sorgen und da bin ich doch immer gerne dabei. Die Fragen sind einfach und schnell zu beantworten, also legen wir los!

Achso! Mitmachen darf übrigens jeder Blogger, ganz unabhängig der Nische, in der man tätig ist. Einfach einen Blogbeitrag schreiben, die Fragen von Steffi beantworten und kommentieren, damit du in der Vernetzungsliste landest. Einfach kann man Bloggerliebe nicht verteilen!

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Nina aka Ninespo und bin passionierte Leserin. Mein Blogname ist übrigens eine Verschmelzung meines Vor- und Zunamens. Nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denk! Später habe ich dann herausgefunden, dass es auch einen Sporthersteller gibt, der recht ähnlich klingt, aber ich habe mich als Ninespo nun mal eingebürgert und bleibe dabei, so!
Ansonsten gibt es über mich zu wissen, dass ich Literatur studiert und damit mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich arbeite als Frischling im Bereich „irgendwas mit Medien“ und habe ziemlich viel Spaß daran. Wenn ich nicht gerade lese, blogge oder auf anderen Blogs stöbere, kritzele ich in meinem Bullet Journal rum oder suche auf Instagram nach Inspiration. Ich mag Serien sehr gerne und lese vor allem Bücher aus den Genre historische Romane und Fantasy sehr gerne.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich Anfang 2011 auf WordPress. Mein Freund hatte mir dazu geraten, nachdem ich meine schriftlichen Abiturprüfungen hinter mich gebracht hatte und etwas hobbylos aus der langen Lernphase kam. Seitdem ist mein Blog zum treuen Begleiter geworden, der selbst die längste Lese- und Bloggerflaute überlebt hat. Seit 2014 blogge ich unter meiner Doman ninespo.de und bereue die Entscheidung nicht.
Ich bin meinem Freund unheimlich dankbar, dass er mich zum Bloggen gebracht hat, denn dadurch habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre. Danke, dass es euch gibt!

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

 Ja, mein Umfeld weiß von meinem Blog. Mein Freund unterstützt mich als technischer Admin und Programmierer sehr hilfsbereit und mit viel Geduld, meine Mama liest immer noch regelmäßig meinen Blog. Mein persönliches Umfeld findet meinen Blog gut, oder hat mit Bloggen nichts am Hut. Besondere Beiträge kennen meine Freunde, aber ich denke nicht, dass sie hier regelmäßig reinschauen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

 Ja, ich bin auf den Social Media unterwegs. Eine Übersicht findet ihr direkt hier:
Ich freue mich über eure Kontaktanfragen!

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?
(Trau dich und sei ehrlich)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in meiner kleinen Bloggerbubble, in der ich mich bewege, sehr wohl fühle. Ich lese Blogger, die das Miteinander schätzen und gegen eine Ellenbogenpolitik sind, weshalb ich meistens nichts von den negativen Bewegungen der Bloggerwelt mitbekomme, bis sie vorbei sind und über sie geschrieben wird. Ich blogge aus Spaß und möchte das beibehalten. Mein Blog ist ein Hobby, das mich begeistern und mir Spaß machen soll, durch das ich tolle neue Leute und Sichtweisen kennenlerne und jeden Tag etwas Neues entdecke. Deswegen kann ich mich glücklich schätzen, dass ich in meiner rosaroten Buchbloggerbubble so lange ohne Probleme durch die Buchbloggerwelt schwirren konnte und bisher nirgendwo angeeckt bin. Ich habe es auch ehrlich gesagt nicht vor, denn die ganzen Diskussionen sind mir wirklich stellenweise zu doof.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Ich mag die Vielfalt, die Buntheit und die Lebensfreude in der Bloggerwelt. Da ich mich hauptsächlich im Buchbloggerbereich bewege, kann ich nur von diesen Erfahrungen berichten. Es gibt so viele tolle Momente, wie Buchbloggertreffen, die von einigen Buchbloggern organisiert und mit viel Leben gefüllt werden, auf die ich mich sehr freue. Buchmessen wären ohne tolle Buchbloggerkollegen einfach nicht dasselbe – ihr bereichert mir die Buchmessen und es ist so fabelhaft, euch endlich mal in Persona zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich es auch mal nach Leipzig auf die Buchmesse schaffe, die so viel familiärer sein soll, als die große Schwester in Frankfurt, die bei mir in der Nähe ist.
Ich mag an der Bloggerwelt, dass man sich toll mit euch allen unterhalten kann, dass ihr meinen Horizont erweitert und so viele tolle Bücher empfehlt. Besonders schön finde ich auch das Gefühl, ein heiß ersehntes Buch als Rezensionsexemplar in Händen zu halten. Eure Kommentare, Meinungen und Reaktionen auf meine Beiträge freuen mich immer ganz besonders und lassen mein kleines Buchbloggerherz höherschlagen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich muss sagen, dass ich tatsächlich nur Buchblogs lese. Ich habe früher mal Lifestyleblogs gelesen, aber irgendwie bleibe ich immer bei den Buchbloggern hängen. Gleich und gleich gesellt sich eben gerne. Ich lese zwar zwecks Inspirationssuche auch andere Blogs, abonniert habe ich aber ausschließlich Buchblogger.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Da meine Blogrole tatsächlich veraltet ist, wie ich gerade beschämt feststellen musste, würde ich diesen Punkt jetzt spontan beantworten. Sollte ich jemanden vergessen haben, tut es mir schrecklich leid!

Klappentexterin
Wörterkatze
Bücher und mehr…
Zwischen den Seiten
Bücherherz

Kleinbrina

Privatkino

Shiku

Sema

Aki
Mit dir an meiner Seite
Nisnis Bücherliebe
Trallafittibooks
Tasmetu
Momki
Brösels Bücherregal

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Falls doch, tut es mir unendlich leid. Ich lese einfach so viele Blogs gerne, dass ein Überblick sehr schwer ist. Daher habe ich diejenigen Blogs aufgerzählt, deren Artikel ich immer regelmäßig verfolge, im besten Fall sogar fleißig kommentiere.

Wie sieht es bei dir aus? Stell dich vor und mach bei Du und dein Blog mit! Wenn du Blogempfehlungen hast, ab damit in die Kommentare!

Hier gibt es die Teilnehmer der Aktion:


[Montagsartikel] Was würdest du wählen: Buch oder Buchverfilmung?

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Hallo ihr Lieben,

die heutige Montagsfrage dreht sich um wie Wahl zwischen Buch oder Buchverfilmung, wenn man weder das eine noch das andere kennt. Beide Medien bieten, sofern sie gut gemacht sind, einige Vorteile, die ich gerne gegeneinander abwägen und mit euch diskutieren würde.

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Generell will ich mir immer zuerst das Original anschauen, bevor ich mir eine Adaption ansehe. Man muss schließlich immer wissen, womit man etwas vergleicht. Ob Buch oder Film, das Originalmedium hat Vorrang. Meist ist der Fall ja so, dass ein beliebtes Buch verfilmt wird. Mir stellen sich dann jedes Mal dieselben leidigen Fragen:

  1. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch lesen?
  2. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch noch vor dem Kinostart lesen?
  3. Möchte ich dem Hype folgen und den Film sehen, unabhängig davon, ob ich das Buch schaffe oder nicht?

Meist bin ich bei stark gehypten Büchern sehr vorsichtig mit meinem Lesewunsch. Stark gehypten Büchern begegne ich grundsätzlich skeptisch und beäuge sie erst von allen Seiten – sprich, ich lese begeisterte und kritische Rezensionen – und mache mir dann selbst ein Bild, in dem ich die ersten paar Seiten in der Buchhandlung meines Vertrauens anlese. Wenn mir das Buch dann nicht zusagt, sofern es mich bereits zuvor schon nicht durch Genre oder Thema abgeschreckt hat, weiß ich, dass ich mir auch den Film nicht ansehen werde. Warum? Weil ich mir keinen Film anschaue, den ich schon als Buch nicht hätte lesen wollen. Und lesen ist Kopfkino. Warum also Zeit für einen Film vergeuden, der mich nicht interessiert, und ich die Zeit besser nutzen könnte?

Es gibt ganz wenige Filme, die mich so sehr ansprechen, dass ich auf die vorherige Lesung des Buchs verzichte. Wann das zuletzt passiert ist, weiß ich nicht mehr. Ich kann euch aber versichern, dass es schon vorkam. Selten, aber immerhin. Auch der Plan, das Buch unbedingt noch vor Kinostart zu lesen, ist oftmals gescheitert. Dann aber in dem kollosalen Ausmaß, dass ich folgerichtig auch den Film nicht im Kino gesehen habe. Konsequenz muss schließlich sein – oder so ähnlich.

Einmal ist es mir tatsächlich passiert, dass ich eine Buchverfilmung gesehen habe, bevor ich das Buch kannte. Meine beste Freundin hatte mich breitgeschlagen, mit ihr in den Goldenen Kompass zu gehen. Da ich zu meiner Schande damals nicht wusste, dass es sich hier um eine Buchverfilmung handelte, willigte ich ein. Schließlich stellte ich mir die Frage nach Buch oder Buchverfilmung nicht. Als ich dann – für mich – mitten im Filmvergnügen rausgerissen wurde, weil der Film mit einem fiesen Cliffhänger endete, war ich perplex. Die Eröffnung meiner Freundin, dass es sich hierbei um eine Buchverfilmung handelte, erklärte so einiges.

Die leidige Sache mit den schlechten Buchverfilmungen…

Ihr alle kennt sie: Die richtig schlechten Buchverfilmungen, die einen unheimlich unzufrieden zurücklassen. Tintenherz ist die schmerzhafteste unter ihnen, die ich so unfassbar gerne rückgängig machen würde, dass es wehtut. Ich kenne keine Verfilmung, die schlechter ist. Und das liegt nicht nur daran, dass Cornelia Funke meine Lieblingsautorin ist, sondern vor allem daran, dass in diesem Film nichts, aber auch gar nichts, stimmt. Drei Bände Buchmaterial in einen Film gequetscht und das wars. Keinen Sinn für Details. Diese Erfahrung hat mir Buchverfilmungen sehr madig gemacht. Ich frage mich daher selten, ob Buch oder Buchverfilmung, sondern ob die Buchverfilmung überhaupt sein muss.

Wie seht ihr das? Liebt ihr Buchverfilmungen? Oder stellt ihr euch die Frage Buch oder Buchverfilmung erst gar nicht? Schreibt’s mir gerne unten in die Kommentare.

 

 


[Geblubber] #SuBDenSommer – Die Leseliste

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Hallöchen ihr Lieben,

es hat ein wenig gedauert, aber besser spät als nie. Bei mir ist es gerade sehr aufregend, deshalb kam ich leider nicht früher dazu, euch meine Leseliste für #SuBDenSommer vorzustellen.

LESELISTE VON #SuBDenSommer

001. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer (= Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin)
002. „Die Frauen des Lazarus“ von Marina Stepnova
003. „Die Unglückseligen“ von Thea Dorn
004. „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol (= Beende endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert)
005. „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ von Joanne K. Rowling
006. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg
007. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman

AUFGABEN VON #SuBDenSommer

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
  4. Lies ein Buch von deinem Debüt-Autor
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonist
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst!
  10. Lies ein typisches Sommerbuch
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
  14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
  15. Halte das Buchkaufverbot ein!

Ich habe meine Leseliste abschichtlich kurz gehalten, um spontan Leselaunen einbringen zu können. Mit meinen ausgewählten Büchern bearbeite ich zeitgleich auch einige der Aufgaben, was natürlich ein riesiger Vorteil ist. Ich bin sehr gespannt, wie viele Bücher ich während #SuBDenSommer schaffen kann.Die Challenge ist für mich ein Ansporn, meinen TBR mal wieder ordentlich durchzukämen und abzubauen. Ich bin auch schon sehr gespannt, welche Bücher ihr so lest und schafft. Vor allem unser Gesamtergebnis ist für mich von besonderem Interesse.

Welche Bücher lest ihr? Nehmt ihr auch an der #SuBDenSommer Challenge teil?


[Monatsstatistik] Juni 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Juni 2017.

Der Juni 2017 war eine Lesewonne. Ich habe 8 Bücher gelesen, was mehr ist als die letzten beiden Monate zusammen. Die Zahl hätte durchaus höher ausfallen können, allerdings bekam ich in der zweiten Hälfte des Monats eine so tolle Nachricht, dass ich vor lauter Hibbelei nicht mehr ruhig sitzen und lesen konnte. Zudem war ich Gast auf einer wundervollen Hochzeit und habe das gute Wetter in vollen Zügen genossen. Der Juli wird also in vielerlei Hinsicht spannend und aufregend!

Gelesene Bücher

029. „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz
030. „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling
031. „Der Geschmack von Salz und Honig“ von Hanna Tunnicliffe
032. „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson
033. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher
034. „Selection – Die Kronprinzessin“ von Kiera Cass
035. „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass
036. „Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katarina Bivald

Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich überragende 8 Bücher in diesem Monat gelesen.Ich hatte im Juni einfach die Muße und Lust wieder viel zu lesen und konnte mich gut auf meine ausgewählten Werke konzentieren. Das glückliche Händchen bei der Auswahl schlägt sich auch in der durchschnittlichen Bewertung von 4,18 Punkten nieder. Im Fokus des Monats stand eindeutig der TBR-Abbau von älteren Rezensionsexemplaren, was mir auch recht gut gelungen ist. Für den Juli will ich die restlichen Rezensionsexemplare auf meinem TBR lesen, damit ich guten Gewissens meine eigenen Bücher lesen kann.

Neben dem TBR- und Rezensionsabbau habe ich auch endlich wieder eine Reihe beenden können: Die Selection-Reihe von Kiera Cass, die mich schon eine Weile begleitet hat. Der Abschluss war okay, wobei mir die Geschichte von America und Maxon wesentlich besser gefallen hat.

Mein Monatshighlight war ganz eindeutig „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson, das mich tief berührt und nachhaltig begeistert hat. Meine Rezension findet ihr hier.

Ein besonderes Buch war für mich noch „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher, an dessen Rezension ich noch sitze. Eine normale Rezension, in der ich den Schreibstil, das Cover und die Figuren bewerte, scheint mit bei diesem Thema nicht angebracht zu sein. Das Thema ist wichtig und vielschichtig, weshalb ich gerne mit euch über das Buch und seine Bedeutung sprechen würde.

Neuzugänge

001. „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz [RE]
002. „Ewiglich – die Sehnsucht“ von Brodi Ashton
003. „Der Palast der Borgia“ von Sarah Dunant
004. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher
005. „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass
006. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg [RE]
007. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer [LR]
008. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman [RE]
009. „Ewiglich – Die Liebe“ von Brodi Ashton
010. „Ewiglich – Die Hoffnung“ von Brodi Ashton

Der TBR-Abbau hat diesen Monat dann leider nicht geklappt. Dies lag zum einen an den drei Büchern, die mein Freund mir diesen Monat geschenkt hat – Danke! 🙂 – an einem Gewinn bei Lovelybooks, drei Rezensionsexemplaren und drei Büchern, die ich mir einfach kaufen musste. Aber was solls, ich war ja fleißig diesen Monat. Außerdem geht es dem TBR in nächster Zeit verstärkt an den Kragen, denn bis Mitte August nehme ich an der #subdensommer Challenge teil, für die ein Buchkaufverbot gilt. Ende Juli werdet ihr hier also nicht einen Titel lesen, das verspreche ich euch! Mehr zur #subdensommer Challenge gibt es die Tage, wenn ich euch meine Buchdates der Challenge vorstelle.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: + 1 Reihe beendet, 0 aktualisiert // 3 Reihen aktiv, 4 Reihen aktuell, 3 Reihen beendet
Weltenbummler-Challenge: + 28 Punkte // 115 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: + 0 Aufgaben // 10/30 Aufgaben gelöst

Leseliste Juli

Mein Juli wird sehr aufregend, da sich bei mir privat in nächster Zeit einiges verändern wird. Daher vermute ich, dass ich Anfang des Monats weniger zum Lesen kommen werde. Allerdings nehme ich an der #subdensommer Challenge teil, die mich ein wenig dazu motivieren soll, meinen TBR wegzulesen. Zudem will ich auch meine Aufgabe vom Juni, Rezensionsexemplare zuerst zu lesen, weiterführen und erfolgreich beenden. Daher werde ich mir an dieser Stelle eine Leseliste sparen und euch in den nächsten Tagen im Rahmen der Challenge meine Lesedates vorstellen.

Was habt ihr diesen Monat schönes gelesen? Habt ihr tolle Buchempfehlungen für mich?


[Geblubber] SuB den Sommer – Das Urlaubsworkout für Buchnerds!

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Hallo ihr Lieben,

Anna von Ink of Books hat gemeinsam mit Tabi von Ein Buch kommt selten allein eine spannende und sehr hilfreiche Challenge ins Leben gerufen: SuB den Sommer – Das Urlaubsworkout für Buchnerds!

 

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Dabei haben die beiden eine auf 1,5 Monate begrenzte SuB-Abbau-Challenge auf die Beine gestellt, die Sommer, Spaß, Vernetzung und das Schrumpfen des TBRs versprechen. Klingt super? Ist es auch! Und deswegen bin ich dabei. Besonders schmackhaft machen die beiden ihre Challenge durch die kleinen Extras, die sie eingeplant haben:

 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU SUB DEN SOMMER

Die Challenge startet am 01.07.2017 und endet am 20.08.2017.
Ein Betrag zu Beginn der Aktion am 01.07. ist ein Zusatz, bei dem wir unsere geplanten Bücher vorstellen können sowie einen Beitrag am Ende, in dem wir unser Fazit ziehen. Zudem sollten die gelesenen Bücher irgendwo sichtbar festgehalten werden. Ich werde vermutlich ein wöchentliches Update einbauen und diese dann verlinken.

 

AUFGABEN

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
  4. Lies ein Buch von deinem Debüt-Autor
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonist
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst! (Optional auch eine Mystery-Review) -> Link hier in den Kommentaren
  10. Lies ein typisches Sommerbuch
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
  14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
  15. Halte das Buchkaufverbot ein!

15 Aufgaben klingen zunächst einmal viel, aber es soll auch Viel- und Schnelllesern ein besonderer Anreiz geboten werden. Am besten sollen die Aufgaben natürlich mit Büchern des TBR erfüllt werden, zudem gibt es eine Aufgabe, die für alle gilt: Buchkaufverbot!

 

LESENÄCHTE

Unter dem Aspekt der gegenseitigen Vernetzung und Unterstützung wird es auch Lesenächte geben, was für mich ein besonderes Extra ist. Unter dem Hashtag #subdensommer wird es zum Start der Challenge vom 30.06. auf den 01.07. eine Lesenacht geben, Verlängerung auf ein Lesewochenende grundsätzlich möglich.
Außerdem soll es zum Ende der Challenge eine weitere Lesenacht geben, die dann vom 19.8. auf den 20.8. stattfindet, bei der die letzten Aufgaben gemeinsam gelöst werden können.

 

GEWINNE

Natürlich gibt es bei der Sommer-Challenge auch Etwas zu gewinnen!
Zum einen wird der fleißigste Lesenerd für seine Arbeit belohnt, zum anderen wird es einen Gewinn geben, der unter allen Teilnehmern verlost wird. Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch nach Wahl, das innerhalb von Deutschland und Österreich versandt wird. Ausgelost wird am 27.08. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen mindestens 3 der 15 Aufgaben gelöst worden sein.

 

IHR WOLLT BEI SUB DEN SOMMER MITMACHEN?

Klickt einfach oben auf das Bild oder die Namen und tragt euch in den entsprechenden Artikeln der Mädels in die Challenge ein. Alles stressfrei und easy.

Ich wünsche viel Spaß, Erfolg und fröhliches Lesen!


[Montagsartikel] Bücher, die dich zögern lassen?

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Guten Morgen ihr Lieben,

kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in den Händen hälst, es aber einfach nicht lesen kannst; Bücher, die dich zögern lassen? Und das meist grundlos? Um diese Frage dreht sich die heutige Montagsfrage. Ich kenne das Gefühl nur zu gut und leider auch aus mehreren Gründen.

Gehypte Bücher

Sehen wir den Tatsachen ins Auge, gehypte Bücher sind in aller Munde. Sie sind aktuell und sollen immer unfassbar gut sein. Doch bei all den Beststellern, Musthaves und absoluten Leseempfehlungen frage ich mich, ob sie wirklich halten können, was sie versprechen. Ich selbst bewerte Bücher sehr wohlwollend und gut, wenn sie mir gefallen haben. Und ich spreche auch viele Empfehlungen aus. Aber ich bin skeptisch, wenn es um aktuelle Bestseller geht, die zu schnell zu stark beworben werden. Als kleines Beispiel hier mal die 50 Shades of Grey-Reihe, die ich bis heute nicht gelesen habe. Der Hype kam mir zu groß vor, der Inhalt zu wenig, um einen solchen Aufruhr zu veranstalten. Ich muss zugeben, dass ich in der Buchhandlung mal in die Bücher reingelesen habe, um den Hype zu verstehen und muss sagen: Ich kann es nicht. Der Schreibstil der ersten Seite war bereits so schlecht, dass ich nicht über die ersten drei Sätze hinaus gekommen bin. Bei diesem Hype habe ich gezögert und Recht behalten, bei anderen Büchern und Reihen wie der Edelstein-Trilogie oder Panem hat sich das Zögern definitiv nicht gelohnt, da ich mit tollen Büchern belohnt wurde.

Bücher, auf die man lange wartet

Ein weiterer Grund, warum ich beim Lesen zögere, sind Reihen, die noch nicht vollständig erschienen sind. Man fiebert dem neusten Band entgegen, kauft ihn in freudiger Erwartung und greift dann doch zu anderen Büchern. Meist, weil man seine Erwartungen nicht enttäuschen will oder schlicht Angst hat, die Reihe danach nicht mehr zu mögen. Je mehr Wartezeit man zwischen den Fortsetzungen hat, desto größer werden die Erwartungen und Hoffnungen. Und wenn dann noch verheißungsvolle Rezensionen und Besprechungen zu diesen Büchern erscheinen, wird es nur noch schwieriger. Deswegen warte ich gerne eine Weile, bevor ich mir neue und eventuell auch gehypte Bücher kaufe. Meist kann ich dann bis auf die letzten Bände alle am Stück verschlingen und mich geißeln, sie nicht bereits früher gelesen zu haben.

Bücher, die zu lange auf dem TBR lagen

Ähnlich geht es mir mit Büchern, die schon sehr lange auf meinem TBR liegen. Wenn man sich ein Buch kauft, dann sieht man irgendetwas darin. Eine wundervolle Liebesgeschichte für regnerische Tage, einen fesselnden historischen Roman oder ein lustiges Buch für zwischendrin. Was aber, wenn man es so lange besitzt und nicht liest, dass man vergisst, weshalb man es wollte? Genau das passiert mir mit meinem TBR öfter. Man kauft neue Bücher und liest diese zuerst weg oder erhält Rezensionsexemplare, die gerne einigermaßen zeitnah rezensiert werden möchten. Und da bleiben einige Bücher auf der Strecke. So lange, dass man zu zögern beginnt, wenn man sie zur Hand nimmt, um sie zu lesen. Und das oft völlig zu Unrecht.

Was kann man dagegen tun?

Einfach zum Buch greifen. Klingt doof, ist aber so. Wenn man ein Buch immer weiter und weiter liegen lässt, steigern sich die Ängste und Gründe bis ins Bodenlose. Daher habe ich damit angefangen, meinen TBR gründlich zu reduzieren. Ich versuche eine gesunde Auswahl neuerer Bücher und solcher zu finden, die bereits länger auf meinem TBR liegen. Eine tolle Alternative ist auch das First Chapter, bei dem man in einem Buch das erste Kapitel liest, um zu sehen, ob es einem gefällt. Wenn euch das erste Kapitel überzeugen konnte, klasse, lest weiter. Falls nicht, greift zum nächsten Buch und stellt es hinten an. Vielleicht hattet ihr nicht die richtige Stimmung.

Wie geht es dir damit? Hast du auch Bücher, die dich zögern lassen? Wenn ja, welche? Schreib es mir doch in die Kommentare.

 


[Montagsartikel] Bücher, die man mehrfach lesen sollte

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Nach langer Abstinenz bin ich bei der heutigen Montagsfrage zu Büchern, die man mehrfach lesen sollte wieder dabei. Wie ihr seht, hat sich am Aufbau des Artikel ein wenig was geändert. Statt die Frage nur kurz und knapp zu beantworten, möchte ich ein wenig umfassender über die Themen hinter der Frage sprechen und mit euch diskutieren. Der wichtigste Aspekt dieser wöchentlichen Aktion, der gemeinsame Austausch, kam von meiner Seite bei den verganenen Fragen viel zu kurz. Daher lade ich euch herzlich ein, mit mir zu diskutieren. Ich freue mich schon auf eure Kommentare und eure Beiträge, die ihr mir sehr gerne in den Kommentaren verlinken könnt.

Svenja von Bücherfresserchen hat uns diese Woche die Frage gestellt, welche Bücher wir wieder und wieder lesen. Diese Frage steht in direkter Verbindung zu einem sehr interessanten Artikel von Rena, die darüber schreibt, warum Bücher zweimal gelesen werden wollen. Da mich ihr Beitrag sehr angesprochen hat, möchte ich beide Aspekte hier in einem Artikel verbinden und beantworten.

Als bibliophiler Mensch habe ich nicht nur einem Buch, zu dem ich immer wieder zurückkehre, sondern gleich mehrere. Einige sind Teil einer Reihen, wiederum andere sind Einzelbände. Aber mit allen verbinde ich besondere Erinnerungen und greife immer wieder gerne zu ihnen. Wie bei wohl vielen Bücherliebhabern kann ich hier Harry Potter nennen. Ich habe diese Reihe zwar erst eine Weile nach Beginn des Hypes lesen können, war aber sofort begeistert. Mit jedem neuen Band der erschien, habe ich die Vorgänger erneut gelesen. Übrigens einer der drei Gründe, weshalb Bücher unbedingt ein weiteres Mal gelesen werden wollen. Die Liebe zu J.K. Rowlings magischer Welt hält bis heute an, wo sie von Zusätzbüchern vollgepackt mit Hintergrundwissen Buch um Buch erneut gespeist und vertieft wird.

Dass ich ein Funke-Mädchen bin, zeigt sich in meinen letzten beiden Rezensionen (Drachenreiter und Die Feder eines Greifen). Angefangen habe ich mit den Wilden Hühnern, die ich bis heute unwahrscheinlich gerne zur Hand nehme. Wie auch meine Harry Potter Bände sind die Bücher zerliebt und gelesen. Man sieht deutlich den Unterschied zwischen diesen Büchern und neueren Werken, die ich zwar auch gerne gelesen habe, aber nicht so oft in der Hand hatte. Es folgten die Tinten-Trilogie, Reckless und ein paar Einzelbände, doch noch immer habe ich nicht annähernd alle Werke der Autorin gelesen. Dennoch kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass die Wilden Hühner mein absoluter Favorit bleiben. An ihnen hängen viele schöne Kindheitserinnerungen, in denen ich immer wieder gerne schwelge. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Last but not least möchte ich hier den kleinen Prinzen nennen. Ich habe ihn gemeinsam mit meiner Mutter gelesen und erinnere mich noch sehr gut an die Begeisterung, die ich dabei empfand. Das Hörspiel kann ich immer noch auswendig. An den kleinen Prinzen knüpfen sich nicht nur viele tolle Erinnerungen, sondern es offenbaren sich mit jedem Lesen neue Details (wie auch bei der Harry Potter Reihe). Philosophische Einsichten, wundervolle Sätze und einen Blick aufs Leben, der den eigenen Horizont erweitert. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Lesen lässt dich in diverse Länder und Welten reisen, phantastische Erfahrungen machen und Leute kennenlernen, denen du so vielleicht nie begegnet wärst. Es schärft deinen Verstand, schult deine Phantasie und kann der Ausgleich für vieles im Leben sein. Ein Ruhepol, deine einsame Insel. Wenn du ein Buch gefunden hast, in dem du vollends versinken und abtauschen kannst, dann nimmst du es immer wieder zur Hand. Weil es dich beruhigt, tröstet, entspannt, zum Lachen oder Weinen bringt. Weil es dein tragbarer bester Freund ist. Weil du in Erinnerungen schwelgen kannst, die du sonst vielleicht vergessen hättest. Erinnerungen an das Wo des Lesens, das Wann, wer es dir geschenkt hat oder mit wem gemeinsam du es gelesen hast. Auch steckt ein bekanntes Buch immer noch voller Überraschungen. War dieses Detail schon immer da oder hast du es nur nicht gesehen, weil du so in der spannenden Handlung gesteckt hast? Hast du diesen besonderen Satz schon einmal auf diese bestimmte Weise gelesen wie jetzt? War das Buch schon immer so philosophisch und vielschichtig? Hat ein vermeintliches Kinderbuch doch intertextuelle Ebenen, die du als kindlicher Leser nur einfach noch nicht wahrnehmen konntest? Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Wenn ich solche Bücher in den Händen halte, lasse ich sie nicht mehr los. Oftmals habe ich beim Lesen dann das Gefühl, dass ich einen Schatz gefunden habe, dessen gesamte Tragweite ich noch nicht überblicken kann. Vielleicht hat die Truhe einen doppelten Boden, den ich erst mit dem richtigen Trick öffnen kann. Und dann entdecke ich voller Begeisterung die nächste Ebene. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Jetzt bin ich auf eure liebsten Bücher gespannt, die ihr immer wieder lesen könnt. Überschneiden wir uns vielleicht sogar oder habt ihr ganz andere Schätze, die ich vergessen habe oder noch nicht kenne?


[Geblubbert] Von Challenges und Teilnahmedruck

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Heute möchte ich mit euch über die Themen Challenges und Teilnahmedruck sprechen. Seit 2011 blogge ich als Ninespo über Bücher. Mindestens ebenso lange nehme ich bereits an Challenges teil. Dabei habe ich für mich die Erfahrung gemacht, das nicht jede Art von Challenge mir liegt. Doch die Bibliophile in mir war immer wieder begeistert von der Masse an tollen Challenges, an denen ich unbedingt teilnehmen wollte, an denen ich jedoch aufgrund meines Leseverhaltens zwangsläufig scheitern musste. Der heutige Artikel soll sich ein wenig um diese Thematik drehen, die mich lange beschäftigt hat. Gestern habe ich dann den Schritt gewagt und aktuelle Challenges radikal abgebrochen. Das mag für den einen oder anderen Leser nicht wirklich weltbewegend sein, für mich bedeutet es jedoch Freiheit im Lesen.

Ein paar von euch werden meine Gefühle vermutlich teilen können. Man sieht eine Challenge, findet sie wirklich toll und denkt sich: Hey, das ist eine Challenge, bei der ich bestimmt richtig gut dabei bin. Immerhin lese ich aus dem Genre/Verlag/von dem Autor im Allgemeinen sehr viel. Genau so lief es bei mir jedes Mal, wenn ich eine neue tolle Challenge entdeckt habe. Wie ihr meinen Monatsstatistiken entnehmen konntet, waren sechs der zehn aktuellen Challenges nicht sonderlich aktiv oder ergiebig. Einige von ihnen stammten noch aus den Jahren 2014 bis 2016 und vegetierten nur noch als Karteileiche in meiner Sidebar vor sich hin. Wirklich daran weitergelesen habe ich nicht. Vor allem die Verlagschallenges, die ich wirklich gerne aktiv bestritten hätte, wurden innerhalb weniger Tage zu Widgetfüllern, mit Ausnahme vielleicht der Heyne-Challenge, wobei ich auch dort die Montagsaufgaben nur spärlich bearbeitet habe. Woran das liegt? An meinem Leseverhalten.

Ich lese meine Bücher gerne aus einem Bauchgefühl heraus. Welches Cover lacht mich an? Welcher Plot flüstert mir zu, ihn bis tief in die Nacht zu verfolgen? Auf welches Genre habe ich momenten Lust? All diese Sachen machen mich zu einer recht inkonsequenten Challengeteilnehmerin, wenn es um Monatsaufgaben geht. Gibt es beispielsweise die Aufgabe, ein rotes Buch zu lesen, fühle ich mich schnell unter Druck gesetzt. Ich möchte doch an dieser Challenge teilnehmen und das auch noch gerne möglichst erfolgreich. Das Lesen und der Spaß dabei bleiben dann aber schnell auf der Strecke. Wie schaffe ich es, diese Monatsaufgabe in meine Leseplanung einzubauen? Habe ich diese Aufgabe im Regal stehen, oder muss ich mir sogar ein neues Buch dafür kaufen/leihen? Diese Fragen und noch viele mehr haben mir den Spaß an Challenges gründlich vermiest. Statt mich anzuspornen haben sie mich sogar gänzlich vom Lesen abgehalten. Das schlechte Gewissen kam immer am Monatsende, wenn die Bilanz gezogen wird. Wieder wurde keine Aufgabe erfüllt, kein Buch gelesen, keine Punkte gesammelt.

Daher habe ich mich dazu entschieden, meine Challenges stark zu entschlacken. Lediglich vier Challenges haben den gestrigen Sonntag überlebt:

Buchkultur-Challenge

Die Idee dieser Challenge finde ich unverändert gut. Die Leseliste ist überschaubar, es gibt kein Zeitfenster und die Regeln sind sehr leserfreundlich. Im Gegensatz zu der 100 Bücher-Challenge, die man gelesen haben sollte, darf ich Bücher von der Liste streichen. Zudem interessieren mich viele der gelisteten Bücher auch tatsächlich, was ebenfalls hilfreich ist.

Serienkiller-Challenge

Die Serienkiller-Challenge von Martina ist auf diesem Blog fester Bestandteil und musste einfach bleiben. Sie lässt sich so leicht in den Lesealltag integrieren und ermuntert mich, auch öfter einmal zu Einzelbänden zu greifen und mir darüber bewusst zu werden, wie viele Reihen ich tatsächlich lese.

Weltenbummler-Challenge

Die Weltenbummler-Challenge von Wörterkatze ist eine reine Spaß-Challenge. Sie lässt sich für jedes gelesene Buch problemlos anwenden, sofern es einen Handlungsort in der realen Welt hat. Dort muss man einfach nur kontinuierlich seine Punkte eintragen, was gar nicht so viel Aufwand ist. Außerdem macht es Spaß zu sehen, welche Länder man am Ende eines Jahres bereist hat.

Wortmagies High-Fantasy-Challenge

Auch diese Challenge ist eine Spaß-Challenge für mich. Sie passt sich auch prima an meine Lesegewohnheiten an, die Aufgaben sind für das gesamte Jahr klar und können, ganz ohne monatlichen Aufgabendruck, bearbeitet werden. Ziel ist es dabei nicht, zwingend alle Aufgaben zu lösen, was mir sehr gut gefällt. Da ich ohnehin viel Fantasy lese, darf auch diese Challenge bleiben.

Für 2017 habe ich nun beschlossen, meine Challenges besser auszuwählen. Bereits in der Anmeldungsphase in 2016 hatte ich so meine Bedenken, ob ich so viele Challenges zur selben Zeit überhaupt bedienen kann. Wie sich zeigt, es ging nicht. Daher möchte ich mich in Zukunft in Ruhe auf meine Bücher und nicht auf den Druck und das schlechte Gewissen nicht erfüllter Challengeaufgaben konzentrieren.

Ein weiterer Punkt, der zum Thema Teilnahmedruck gut passt, ist die Teilnahme an wöchentlichen Aktionen. Ich liebe die Montagsfrage von Bücherfresserchen und Behind the Screens von Book Walk und Stehlblüten. Beide Aktionen möchte ich auch nicht aufgeben. Ich werde sie aber nicht mehr, wie bisher, in einem gebündelten Montagsartikel erscheinen lassen. Stattdessen werde ich die beiden Aktionen getrennt montags und sonntags veröffentlichen, sodass ich je nach Lust und Laune auch ruhig mal einen Artikel auslassen kann. Der Druck, jeden Montag einen langen und ausführlichen Artikel zu schreiben, ist mir momentan einfach zu groß geworden. Darunter leiden der Blog, die Qualität und vor allem mein Spaß am Bloggen. Denn das Bloggen ist für mich vor allem eines: ein Hobby!

Wie verfahrt ihr mit Challenges? Nehmt ihr an wöchentlichen Aktionen teil? Falls ja, wie geht ihr mit ihnen um?


Montagsartikel Nr. 39

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Guten Abend meine Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 39!

Die Zeit rennt und schon wieder habe ich den Montagsartikel verpasst. Wir wollen doch stark hoffen, dass das nicht zur Gewohnheit wird, aber diesen Montag kam ich einfach nicht dazu. Die Arbeit macht mir weiterhin großen Spaß, auch wenn es in letzter Zeit ein wenig stressiger ist. Doch kommen wir zurück zu der bibliophilen Welt der Bücherwürmer!

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Es kommt ganz darauf an, welche Störung mich aus dem Buch reißt. Wenn ich früher auf dem Weg zur Uni gelesen habe und aussteigen musste, dann kam ich natürlich eine ganze Weile nicht mehr zum Lesen. Wenn ich aber auf dem Rückweg nach Hause das Buch wieder aus meiner Tasche befreit hatte, fiel mir der Einstieg immer wieder leicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise, wenn ich meine Haltestelle zu verpassen drohte, weil ich nicht früh genug aufgeschaut habe, fiel mir der Wiedereinstieg in das Buch schwer. Immerhin musste ich erstmal genau nachvollziehen, an welcher Stelle ich plötzlich herausgerissen wurde. Wenn ich zuhause am Lesen bin und es unerwartet klingelt oder Menschen mit mir sprechen wollen, kann ich das Lesen sehr gut pausieren und dann nahtlos wieder einsteigen. Ausnahmen gibt es auch hier, wenn die besprochenen Themen wichtig oder emotional sind.
Was sich ein wenig anders gestaltet, sind laute Umgebungen und schlechte Tagesform. An solchen Tagen bin ich nicht sonderlich konzentriert und komme schnell aus dem Tritt. Laute Gespräche, Musik oder andere Dinge können mich schnell aus der Handlung reißen, der Einstieg fällt mir dann aufgrund des Lärmpegels und meiner Konzentration recht schwer

Geht es euch ähnlich? Schreibt es mir doch in die Kommentare 🙂

Wie war deine Woche?

Meine vergangene Woche war sehr arbeitsintensiv. Die Arbeit macht Spaß und ist lehrreich. Fernab der Arbeit habe ich in der letzten Woche leider nicht allzu viel gemacht. Ich war auf einer – zugegeben unwahrscheinlich späten – Weihnachtsfeier, die wirklich lustig und sehr schön war. Ich habe mich mit vielen lieben Menschen getroffen, neue Bekanntschaften gemacht und gut gegessen.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nur die „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula durchlesen. Bella von Stehlblüten hatte mir das Buch zugeschickt, nachdem ich ihren Tweet gesehen hatte, in dem sie das Buch in liebende Hände geben wollte. Am Anfang hat mir das Buch auch noch unheimlich gut gefallen. Es gab Spannung und Tempo, die Geschichte entwickelte sich schnell und auch die Figuren konnten mich überzeugen. Nach dem starken Anfang ließ das Buch dann aber leider nach, weshalb mir der Mittelteil weniger gut gefiel, das Ende hat mich ziemlich traurig zurückgelassen. Ich wollte „Die rote Löwin“ wirklich mögen, denn ich liebe historische Romane mit starken Figuren. Leider hat mir die Sprache dann stellenweise nicht mehr gefallen und auch der spannende Anteil der Geschichte rückte stark in den Hintergrund. Sehr schade. Eine ausführliche Rezension erfolgt diese Woche.

Am Sonntag habe ich dann mit einem Buch begonnen, das noch gar nicht so lange auf meinem TBR liegt: „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb. Ich hatte das Buch als Rezensionsexemplar angefragt und bekommen, was mich nicht nur tierisch gefreut hat, sondern auch eine Entscheidung ist, die ich nicht bereue. Ich bin am Wochenende nur so durch die erste Hälfte des Buchs geflogen und leider seither nicht mehr zum Lesen gekommen. Ich bin jedoch guter Dinge, dass ich morgen ein gutes Stück weiterkomme. „Das Versprechen der Wüste“ erzählt die spannenden Geschichten zweier Frauen, die Abenteuerlust im Blut haben und sich nicht durch gesellschaftliche Konventionen einengen lassen. Die Zeit- und Perspektivsprünge gefallen mir sehr gut, vor allem die Tatsache, dass das Buch hauptsächlich 1958 spielt, hat mich überzeugt und gefesselt. Ich bin gespannt, wohin dieser Roman mich noch führt.

Neuzugänge hatte ich in dieser Woche auch gleich zwei, die erfreulicherweise zeitgleich bei mir einziehen durften. Zum einen „Eden Summer“ von Liz Fanagan und zum anderen „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward, das ich schon sehnsüchtigt erwartet hatte. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit der Geschichte um die Bruderschaft weitergeht. Deswegen war die Freude umso größer, das Buch endlich auspacken zu dürfen. Wie ich mich kenne, werde ich den 7. Band der Black Dagger nicht nur bald schon zur Hand nehmen, sondern auch gleich inhalieren. Ansonsten bin ich standhaft geblieben was Bücher angeht und habe vor, bis Ostern Bücher zu fasten. Natürlich nur, was das Kaufen angeht!

Gebloggt habe ich in dieser Woche nur die Monatsstatistik für den Februar, die leider nicht ganz so schön war, wie ich mir das erhofft hatte.

Wenn du Hörbücher hörst, hörst du diese dann eher nebenbei oder konzentrierst du dich voll und ganz darauf?

Hörbücher höre ich tatsächlich kaum. Ich habe jedoch vor, mir Hörbücher für die Phasen der Arbeit zu besorgen, in denen ich mich auf kreative Vorgänge konzentrieren muss. Ansonsten höre ich Hörbücher nur dann, wenn ich nicht einschlafen kann. Daher würde ich behaupten, dass ich Hörbücher eher nebenbei höre und auch in Zukunft als Hintergrundbeschallung einplane. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass ein Hörbuch für den Frühjahrsputz recht hilfreich sein kann, um die Motivation aufrecht zu erhalten.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war mein gesamter Samstag, da ich an diesem Tag nicht nur die beiden Neuzugänge im Briefkasten hatte, sondern auch auf der Weihnachtsfeier war. Ich hatte einen sehr angenehmen und erfreulichen Tag, den ich mit netten und engverbundenen Menschen verbringen durfte, habe gut gegessen und gelacht. Solche Tage sind immer wieder schön.

 


Montagsartikel Nr. 38

2 Kommentare

Helau ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 38 an Rosenmontag!

Eine wahnsinnig spannende, lehrreiche und erfreuliche Woche volle neuer toller Menschen ist ins Land gegangen. Ich bin gespannt auf die Dinge, die mich noch erwarten, freue mich auf kommende Herausforderungen und sehne mich nach noch mehr Dingen, die ich in Zukunft lernen werde. Glücklicherweise hat der Blog nicht so sehr gelitten wie ich befürchtet hatte, da ich mein neues Zeitmanagement erst noch auf den Blogbereich meines Lebens ausdehnen muss. Gut, dass ich ein paar Rezensionen vorgeschrieben hatte, damit euch hier der Lesestoff nicht ausgeht. Legen wir aber jetzt mit dem Montagsartikel los.

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Es fällt mir ziemlich schwer, diese Frage zu beantworten. Bücher, die in meinem Regal landen, habe ich mir vorher ausgesucht, angeschaut und in den meisten Fällen auch reingelesen. Oder ich kenne die Rezension von Buchbloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. Daher sind Überraschungen – in beide Richtungen – bei mir eher die Seltenheit. Wenn mich ein Buch überraschen kann, dann durch einen unvorhergesehenen Plotttwist, einen besonderen Schreibstil, wundervolle Figuren oder einen spannenden Plot. All diese Kriterien machen für mich ein gutes Buch aus. Allerdings müsste ich euch dann hier einen Großteil meiner Leseliste präsentieren, was wohl kaum im Sinne der Frage ist. Geschenke und Rezensionsexemplare bergen ebenfalls nicht das Potential, mich positiv überraschen zu können, da ich bei der Menge an Büchern, die ich besitze um Wunschlisten gebeten werde und meine Rezensionsexemplare anfrage. Daher erlebe ich keine unangeforderten Überraschungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Dadurch komme ich zu meinem Ausgangspunkt zurück: Alle Bücher, die bei mir landen, sind ausgesuchte Werke, die auf jeden Fall meinen Lesegeschmack treffen. Zwar gibt es immer Bücher, die mir besser gefallen als andere, aber von einer positiven Überraschung, aufgrund einer besserern Bewertung denn Erwartungshaltung, das habe ich lange nicht mehr gehabt. Aus dem Stehgreif kann ich euch auch leider nicht das letzte Buch nennen, bei dem es so war, verzeiht.

Wie war deine Woche?

Wie ihr oben schon sehen konntet, hatte ich eine tolle Woche. Bei mir hat sich beruflich einiges geändert, sodass ich nun Teil eines jungen und kreativen Teams bin. Als Teil dieses Team arbeite ich an einem unfassbar humorvollen und spannenden Projekt mit, das mir sehr gut gefällt. Die letzte Woche stellte meine erste Woche in besagtem Team dar und war von einigen Neuerungen geprägt. So habe ich erstmal viele neue Leute kennengelernt, die mir alle sympathisch sind und mit denen ich prima zusammenarbeiten kann. Ich habe einige neue Dinge gelernt, erweitere meinen Horizont und bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Dementsprechend war meine Woche sehr aufregend und lehrreich. Das Wochenende war ebenfalls sehr schön, da ich neben einer ausgedehnten Cachetour wieder Zeit zum Lesen hatte und ich meinem Nebenjob tätig war. Momentan läuft es sehr gut bei mir, was mich unheimlich freut.

Auf dem Blog konntet ihr, da ich vorgeschriebene Rezensionen übrig hatte, immerhin zwei Beiträge lesen. Zum einen die Rezension zu „Black Dagger – Phury & Cormia“, dem sechsten Band der Black Dagger-Reihe von J.R. Ward und zum anderen die Rezension zu Katherine Pancols zweitem Band der Muchachas, „Muchachas – Kopfüber ins Leben“. Beide Bücher haben von mir die volle Punktzahl erhalten, wobei „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ definitiv ein gute-Laune-Hoffnungsbuch ist.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nicht so viel wie sonst, was aber vollkommen normal und zu verkraften ist. Dafür habe ich am Sonntag noch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon beendet, ein Buch, das anders war als erwartet, da es zum einen sehr viel ernsthafter war als ich dachte und zum anderen der Auftaktband einer Reihe ist. Begonnen habe ich kurz darauf dann mit „Die rote Löwin“, einem historischen Roman, den mit Belle von Stehlblüten hat zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür nochmal!

Auf welche Buchverfilmung freust du dich dieses Jahr ganz besonders?

Ich freue mich unheimlich auf die Verfilmung der Schönen und das Biest mit Emma Watson. Mit jedem neuen Trailer oder Foto freue ich mich mehr, da ich mir persönlich keine bessere Schauspielerin für Belle hätte wünschen können. Zu gerne würde ich den Film in OV sehen, nur um Emma singen zu hören. Im Trailer klang es wirklich angenehm. Generell geben sich die Macher unheimlich viel Mühe, nah am Trickfilm zu bleiben. Ein Vergleich zwischen Buch, Zeichentrick und neuem Kinofilm wäre mal eine Beitragsidee…

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war eigentlich voll von Highlights. Da wäre zunächst der Beginn meiner neuen Stelle, die vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die neuen Dinge, die ich lernen darf. Da ich jedoch seit langem mal wieder Cachen und dabei auch überaus erfolgreich war, möchte ich die Cachetour zu meinem privaten Wochenhighlight küren. Die Bewegung an der frischen Luft, die schon den Frühling ankündigt, tat unwahrscheinlich gut. Und erst das Erfolgserlebnis, wenn man den Schatz nach der Suche endlich in Händen hält.