[Montagsfrage] 3 Tipps zum Bücher aussortieren

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Hallöchen ihr Lieben,

Bücherfresserchen hat am heutigen Montag eine neue spannende Montagsfrage zum Thema Bücher aussortieren für uns parat. Früher war ich ja eine richtiggehende Bücherhorterin. Ich konnte mich von keinem Buch trennen, egal wie wenig es mir auch gefallen hatte. Ich konnte mir tatsächlich noch bis vor zwei oder drei Jahren kaum vorstellen, dass ich Bücher aussortieren und weggeben könnte. Aber als der Platz anfing, immer geringer zu werden und die Bücher sind in den Bücherregalen sammelten, wusste ich, dass etwas geschen musste.

Bücher, die ich zuletzt aussortiert habe

Welche Bücher ich als letztes aussortiert habe, weiß ich sogar ganz genau, denn sie liegen noch bei mir herum. Nicht, weil ich hardere und mich doch nicht verabschieden könnte, sondern weil ich schlicht und ergreifend noch keine Zeit hatte, sie wegzubringen. Insgesamt sind es sechs Bücher, die ein neues Zuhause suchen. Wer Interesse hat, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Die Bücher sind in einem super Zustand und kommen morgen noch auf meinen Instagram-Account.

Das erste meiner aussortierten Bücher ist Mathilde und der Duft der Bücher von Anne Delafotte. Ein wundervolles Buch, das leider viel zu lange auf meinem TBR warten musste, das ich es entdecke. Ein Buch, das französischen Flair mitbringt und einen während des Leses in eine andere Welt eintauchen lässt. Ich hatte schöne Lesestunden mit diesem Buch.

Aus einem thematisch recht ähnlichen Bereich stammt Meine wundervolle Buchhandlung von Petra Hartlieb. Die Geschichte ist vermutlich deswegen so schön, weil es eine wahre Geschichte erzählt. Allerdings erinnere ich mich noch an alle Einzelheiten, sodass ich es vermutlich nicht erneut lesen werde. Deswegen sucht auch dieses Buch ein neues Zuhause!

Ein sehr lustiges Buch ist in meinem Fundus der aussortierten Bücher auch dabei: Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IKEA Schrank feststeckte von Romain Puértolas. Der wohl unglaublichste Titel in meinem Regal muss leider auch weichen, um neuen tollen Büchern Platz zu machen.

Im Jugendbuchbereich habe ich auch ein paar Bücher aussortiert, aktuell Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky. Beim Lesen war ich echt begeistert von diesem Buch, kam aber nie dazu, mir Band zwei zuzulegen und mittlerweile bin ich aus dem Thema der Geschichte einfach rausgewachsen. Schade, aber nicht zu ändern.

Ein besonderes Buch, gerade bei dem poltischen Thema der Wahlen, ist Er ist wieder da von Timo Vermes. Ein Buch, das ich mit großem Interesse gelesen habe und als sehr unterhaltsame aber auch erschreckend poinierte Satire genossen habe.

Das letzte Buch stammt von Jonas Jonasson: Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind. Wir hatten es eben bereits mit den langen Titeln, hier ist ein weiterer. Leider konnte mich dieser Streich aus Jonassons Feder nicht so gut unterhalten wie Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Schade drum.

Meine Tipps beim Büchern aussortieren

Ich habe es ja eingangs erwähnt: Ich war eine Bücherhorterin. Aber wenn man nur drei Bücherregale hat, muss man sich eben irgendwann von einigen Büchern trennen. Wie ich das mache, erkläre ich euch gerne.

#1 Entscheiden, ob ihr ein Buch nochmals lesen möchtet

Es gibt Leser, die lesen ein Buch exakt einmal und das war’s dann. Ich gehöre nicht zu dieser Kategorie. Es gibt Bücher, die habe ich bereits öfter gelesen als ich es an beiden Händen abzählen könnte. Und es gibt Bücher, die möchte ich unbedingt noch einmal lesen. Bei wenigen, sehr seltenen Büchern, spüre ich das schon während ich sie das erste Mal lese. Bei wiederum anderen merke ich es erst Tage später. Bei wieder anderen… merke ich es nie. Diese sind dann heiße Kandidaten für den aussortieren Stapel in meinem Hardcoverregal. Büchern, bei denen ich unentschieden bin, schaue ich mir die Rezension genauer an. Wovon handelt das Buch? Wie viele solcher Bücher besitze ich, die mir besser gefallen habe? Danach habe ich meist ein klareres Bild.

#2 Bücher, aus denen man herausgewachsen ist

Bücher sind nicht immer Freunde fürs gesamte Leben. Einige von ihnen begleiten uns nur eine ausgewählte Phase, dann verabschieden sie sich. Und das ist auch gut so. Im Idealfall haben wir aus den Büchern das mitgenommen, was für uns in diesem Moment wichtig war. Irgendwann fällt der Blick auf ein Buch und man denkt sich, dass es zwar schön war, aber eigentlich braucht man dieses Buch nicht mehr. Genauso gibt es Bücher, die man einfach nie wieder hergeben möchte, egal wie alt man ist. Schnappt euch die Bücher, aus denen ihr herausgewachsen seid und gebt sie an neue Lesemenschen weiter, die aus ihnen lernen können.

#3 Bücher, die euch absolut nicht gefallen haben

Jeder kennt sie: Bücher, die einen einfach nicht packen wollen. Ich kenne das und versuche, diese Bücher zu pausieren und später erneut zu lesen. Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt. Für fast jedes Buch gibt es die richtige Lesestimmung. Aber manchmal, da soll es einfach nicht sein. Ich hatte schon Bücher, durch die ich mich durchgequält habe, nur um sagen zu können, dass ich meinen eigenen Prinzipien treu geblieben bin und das Buch auch gelesen habe. Das muss nicht sein, denn es ist weder gut für euch, noch für das Buch. Ich habe mich damit abgefunden, dass nicht jedes Buch zu mir passt und ich einige Bücher aussortieren muss. Und das ist super so. Wenn ich also ein Buch erwische, das mich nicht packt, lege ich es eine Weile zur Seite. Wenn es mich nach zwei weiteren Versuchen nicht fesseln kann, soll es einfach nicht sein.

Bücher aussortieren und was dann?

Gute Frage! Neben den bekannten Anlaufstellen wie Ankaufplattformen im Internet, Buchflohmärkten, Bibliotheken und Bücherschränken gibt es auch Sozialkaufhäuser, die über gut erhaltene Spenden sehr froh sind. Dort erhalten Menschen die Chance, für kleines Geld alles Nötige für ihren Haushalt zu erstehen. Eine tolle Sache, die Unterstützung verdient. Bücher sind dort auch immer gerne gesehen. Wenn ihr also gerade am Bücher aussortieren seid, schaut doch mal nach, ob es solch ein Sozialkaufhaus auch in eurer Nähe gibt.

Habt ihr noch Tipps zum Aussortieren für mich? Welche waren eure letzten aussortieren Bücher? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

P.S.: Die Tipps funktionieren auch super mit eurem TBR!


[Monatsstatistik] Juli 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur Monatsstatistik für Juli 2017.

Der Juli war aufregend, voller neuer Menschen, voll von noch mehr neuem Wissen und Erfahrungen. Denn ich bin seit neuestem Trainee im Bereich irgendwas mit Medien und bin super glücklich. Die Stelle ist wahnsinnig toll, macht mir Spaß und ist vielseitig. Ich bin gespannt, wie sich meine berufliche Zukunft entwickeln wird. Lesetechnisch war der Monat rein quantitativ sehr erfolglos, dafür aber sehr qualitativ. Auf den Zugfahrten zur Arbeit werde ich wieder verstärkt zum Lesen kommen.

Gelesene Bücher

037. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer
038. „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol
039. „Bourbon Kings“ von J.R. Ward

Drei Bücher im Juli sind quantitativ nicht viel, dafür waren die Bücher aber alle richtig gut. Man sollte dazu sagen, dass ich bis Monatsende die Hälfte von „Bourbon Sins“ von J.R. Ward gelesen, das ich freundlicherweise vom Lyx Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. (Riesenyeah!) Nachdem der Lesemonat so schleppend voran ging, ist es nicht verwunderlich, dass ich kaum zum Rezensieren kam. Mittlerweile sind die Rezensionen fertig vorbereitet und müssen nur noch veröffentlicht werden.

Mein Monatshighlight war „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol, da es voller Lebensfreude und bewegender Geschichten ist. Zudem ist es der Abschluss einer gelungenen Trilogie.

 

Neuzugänge

001. „Bourbon Kings“ von J.R. Ward
002. „Bourbon Sins“ von J.R. Ward [RE]
003. „Töchter einer neuen Zeit“ von Carmen Korn

Der TBR-Abbau hat auch im Juli nicht wirklich hingehauen. Zwar habe ich kein Buch im Juli selbst gekauft, was wichtig für #subdensommer ist, was den Juli zu einem neutralen Monat in Sachen TBR macht. Aber besser neutral als negativ, nicht wahr?

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: + 1 Reihe beendet, 0 aktualisiert // 3 Reihen aktiv, 4 Reihen aktuell, 4 Reihen beendet
Weltenbummler-Challenge: + 7 Punkte // 121 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: + 0 Aufgaben // 10/30 Aufgaben gelöst

Die Challenge laufen weiterhin verhalten. Bei der Serienkiller-Challenge konnte ich eine beendete Buchreihe verbuchen, bei der Weltenbummler-Challenge immerhin 7 Punkte sammeln. Die #subdensommer Challenge läuft leider bisher weniger gut, was aber nicht an der Challenge, sondern an mangelnder Lesezeit lag. Spaß macht sie auf jeden Fall.

Leseliste August

Der August wird genauso spannend wie schon der Juli war. Für meine Zugzeit möchte ich mir aber eine schöne Leseliste zusammenstellen, um die Zugfahrt sinnvoll zu nutzen:

001. „Bourbon Sins“ von J.R. Ward [RE]
002. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman
003. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg
004. „Als der Himmel uns gehörte“ von Charlotte Roth
005. „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard

Was habt ihr im Juli schönes gelesen? Habt ihr tolle Buchempfehlungen für mich?


[Montagsartikel] Wie ich zu Gay Romance in Büchern stehe

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Hallo ihr Lieben,

heute haben wir eine sehr interessante Frage in der Montagsfrage gestellt bekommen, die es wert ist, einen zweiten und dritten Gedanken über sie zu verlieren. Es geht um Gay Romance, ein sehr diffiziles und unterbewertetes Thema – wie ich finde.

Liebe gehört allen

Ich bin eine Verfechterin der freien Liebe. Jeder Mensch soll lieben und leben wie er will, solange andere Menschen in ihren Rechten nicht beschnitten oder verletzt werden. Wenn die Sache für beide Seiten absolut klar ist, soll jeder mit seiner Sexualität und Liebe glücklich werden. Dementsprechend nehme ich es mir nicht heraus, ebendies zu kommentieren oder gar darüber zu urteilen. Denn man weiß nie, was ein Mensch durchgemacht. Wie er zu der Person wurde, die er heute ist. Und deswegen steht es mir einfach nicht zu, jemandes Leben zu kommentieren. Und das fängt bei mir nicht erst bei gleichgeschlechtlicher Liebe an.

Ich empfinde Gay Romance als ebenso wichtig und literarisch wie eine Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau. Oftmals, das habe ich als Eindruck aus vielen gelesenen Rezensionen und Inhaltsangaben so mitgenommen, sind gute Gay Romance Liebesgeschichten wesentlich gehaltvoller als das Mittelmaß an heterosexuellen Liebesgeschichten (sofern man bei den Schema Bad Boy meets Mauerblümchen überhaupt von Liebesgeschichte sprechen kann). Ich bin ehrlich, am Anfang fand ich Schema F noch ein klein wenig spannend und prickeld, mittlerweile wird mir aber nur noch schlecht, wenn ich sehe, welches Bild von Männern und Frauen in solchen Romanen gezeichnet wird. Gerade im Jugendbuch ist die Entwicklung gefährlich. Daher finde ich, dass mehr Gay Romance oder allgemein mehr Gleichberechtigung, Respekt und Wertschätzung auf den literarischen Markt gehört.

Meine erste Berührungmit dem Genre: Yaoi Manga

Ich bin, wie einige andere Bloggerinnen auch, zuerst durch Mangas auf dieses Genre aufmerksam geworden. Vor allem BoyxBoy war da vertreten und war einfach etwas Neues, beinahe Verbotenes. Vor allem in der Pubertät, in der man Werte hinterfragt, sich selbst zu finden versucht und nicht so recht mit sich selbst klar kommt, kann ein solches Genre weiterhelfen. Die Darstellung gleichgeschlechtliche Beziehungen helfen Jugendlichen sicherlich, ihre eigene Verwirrung während der Pubertät besser empfinden und  zuordnen zu können. Zumindest soweit sie auf einer solchen Ebene stattfindet. Aber auch Jugendlichen, die sich ihrer Sexualität in der Pubertät sicher sind, kann das Genre bei der Horizonterweiterung helfen. Denn ich finde, dass man erst einmal ein paar Kilometern in fremden Schuhen gegangen sein muss, um jemanden beurteilen zu können.

Gay Romance auf ninespo.de?

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich selbst keine Gay Romance lese oder rezensiere. Das hat nichts mit Missachtung oder Verschmähung zu tun, sondern schlicht und ergreifend damit, dass ich keine Gay Romance besitze. Den Grund dafür sehe ich in meinen Leseinteressen, da ich hauptsächlich Fantasy oder historische Romane lese. Eure Empfehlungen der besten Gay Romance, die ich unbedingt lesen soll, könnt ihr mir gerne in die Kommentare schreiben!


[Blogparade] Du und dein Blog

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Hallo ihr Lieben,

vor kurzem bin ich auf Facebook über einen Beitrag in einer Buchbloggergruppe gestoßen und musste einfach mitmachen. Die Rede ist von Steffis (Angeltearz) Blogparade: Du und dein Blog, in der wir uns und unsere Blog vorstellen, gegenseitig besuchen und vernetzen sollen. Damit will Steffi für mehr Miteinander sorgen und da bin ich doch immer gerne dabei. Die Fragen sind einfach und schnell zu beantworten, also legen wir los!

Achso! Mitmachen darf übrigens jeder Blogger, ganz unabhängig der Nische, in der man tätig ist. Einfach einen Blogbeitrag schreiben, die Fragen von Steffi beantworten und kommentieren, damit du in der Vernetzungsliste landest. Einfach kann man Bloggerliebe nicht verteilen!

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Nina aka Ninespo und bin passionierte Leserin. Mein Blogname ist übrigens eine Verschmelzung meines Vor- und Zunamens. Nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denk! Später habe ich dann herausgefunden, dass es auch einen Sporthersteller gibt, der recht ähnlich klingt, aber ich habe mich als Ninespo nun mal eingebürgert und bleibe dabei, so!
Ansonsten gibt es über mich zu wissen, dass ich Literatur studiert und damit mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich arbeite als Frischling im Bereich „irgendwas mit Medien“ und habe ziemlich viel Spaß daran. Wenn ich nicht gerade lese, blogge oder auf anderen Blogs stöbere, kritzele ich in meinem Bullet Journal rum oder suche auf Instagram nach Inspiration. Ich mag Serien sehr gerne und lese vor allem Bücher aus den Genre historische Romane und Fantasy sehr gerne.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich Anfang 2011 auf WordPress. Mein Freund hatte mir dazu geraten, nachdem ich meine schriftlichen Abiturprüfungen hinter mich gebracht hatte und etwas hobbylos aus der langen Lernphase kam. Seitdem ist mein Blog zum treuen Begleiter geworden, der selbst die längste Lese- und Bloggerflaute überlebt hat. Seit 2014 blogge ich unter meiner Doman ninespo.de und bereue die Entscheidung nicht.
Ich bin meinem Freund unheimlich dankbar, dass er mich zum Bloggen gebracht hat, denn dadurch habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre. Danke, dass es euch gibt!

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

 Ja, mein Umfeld weiß von meinem Blog. Mein Freund unterstützt mich als technischer Admin und Programmierer sehr hilfsbereit und mit viel Geduld, meine Mama liest immer noch regelmäßig meinen Blog. Mein persönliches Umfeld findet meinen Blog gut, oder hat mit Bloggen nichts am Hut. Besondere Beiträge kennen meine Freunde, aber ich denke nicht, dass sie hier regelmäßig reinschauen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

 Ja, ich bin auf den Social Media unterwegs. Eine Übersicht findet ihr direkt hier:
Ich freue mich über eure Kontaktanfragen!

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?
(Trau dich und sei ehrlich)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in meiner kleinen Bloggerbubble, in der ich mich bewege, sehr wohl fühle. Ich lese Blogger, die das Miteinander schätzen und gegen eine Ellenbogenpolitik sind, weshalb ich meistens nichts von den negativen Bewegungen der Bloggerwelt mitbekomme, bis sie vorbei sind und über sie geschrieben wird. Ich blogge aus Spaß und möchte das beibehalten. Mein Blog ist ein Hobby, das mich begeistern und mir Spaß machen soll, durch das ich tolle neue Leute und Sichtweisen kennenlerne und jeden Tag etwas Neues entdecke. Deswegen kann ich mich glücklich schätzen, dass ich in meiner rosaroten Buchbloggerbubble so lange ohne Probleme durch die Buchbloggerwelt schwirren konnte und bisher nirgendwo angeeckt bin. Ich habe es auch ehrlich gesagt nicht vor, denn die ganzen Diskussionen sind mir wirklich stellenweise zu doof.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Ich mag die Vielfalt, die Buntheit und die Lebensfreude in der Bloggerwelt. Da ich mich hauptsächlich im Buchbloggerbereich bewege, kann ich nur von diesen Erfahrungen berichten. Es gibt so viele tolle Momente, wie Buchbloggertreffen, die von einigen Buchbloggern organisiert und mit viel Leben gefüllt werden, auf die ich mich sehr freue. Buchmessen wären ohne tolle Buchbloggerkollegen einfach nicht dasselbe – ihr bereichert mir die Buchmessen und es ist so fabelhaft, euch endlich mal in Persona zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich es auch mal nach Leipzig auf die Buchmesse schaffe, die so viel familiärer sein soll, als die große Schwester in Frankfurt, die bei mir in der Nähe ist.
Ich mag an der Bloggerwelt, dass man sich toll mit euch allen unterhalten kann, dass ihr meinen Horizont erweitert und so viele tolle Bücher empfehlt. Besonders schön finde ich auch das Gefühl, ein heiß ersehntes Buch als Rezensionsexemplar in Händen zu halten. Eure Kommentare, Meinungen und Reaktionen auf meine Beiträge freuen mich immer ganz besonders und lassen mein kleines Buchbloggerherz höherschlagen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich muss sagen, dass ich tatsächlich nur Buchblogs lese. Ich habe früher mal Lifestyleblogs gelesen, aber irgendwie bleibe ich immer bei den Buchbloggern hängen. Gleich und gleich gesellt sich eben gerne. Ich lese zwar zwecks Inspirationssuche auch andere Blogs, abonniert habe ich aber ausschließlich Buchblogger.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Da meine Blogrole tatsächlich veraltet ist, wie ich gerade beschämt feststellen musste, würde ich diesen Punkt jetzt spontan beantworten. Sollte ich jemanden vergessen haben, tut es mir schrecklich leid!

Klappentexterin
Wörterkatze
Bücher und mehr…
Zwischen den Seiten
Bücherherz

Kleinbrina

Privatkino

Shiku

Sema

Aki
Mit dir an meiner Seite
Nisnis Bücherliebe
Trallafittibooks
Tasmetu
Momki
Brösels Bücherregal

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Falls doch, tut es mir unendlich leid. Ich lese einfach so viele Blogs gerne, dass ein Überblick sehr schwer ist. Daher habe ich diejenigen Blogs aufgerzählt, deren Artikel ich immer regelmäßig verfolge, im besten Fall sogar fleißig kommentiere.

Wie sieht es bei dir aus? Stell dich vor und mach bei Du und dein Blog mit! Wenn du Blogempfehlungen hast, ab damit in die Kommentare!

Hier gibt es die Teilnehmer der Aktion:


[Montagsartikel] Was würdest du wählen: Buch oder Buchverfilmung?

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Hallo ihr Lieben,

die heutige Montagsfrage dreht sich um wie Wahl zwischen Buch oder Buchverfilmung, wenn man weder das eine noch das andere kennt. Beide Medien bieten, sofern sie gut gemacht sind, einige Vorteile, die ich gerne gegeneinander abwägen und mit euch diskutieren würde.

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Generell will ich mir immer zuerst das Original anschauen, bevor ich mir eine Adaption ansehe. Man muss schließlich immer wissen, womit man etwas vergleicht. Ob Buch oder Film, das Originalmedium hat Vorrang. Meist ist der Fall ja so, dass ein beliebtes Buch verfilmt wird. Mir stellen sich dann jedes Mal dieselben leidigen Fragen:

  1. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch lesen?
  2. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch noch vor dem Kinostart lesen?
  3. Möchte ich dem Hype folgen und den Film sehen, unabhängig davon, ob ich das Buch schaffe oder nicht?

Meist bin ich bei stark gehypten Büchern sehr vorsichtig mit meinem Lesewunsch. Stark gehypten Büchern begegne ich grundsätzlich skeptisch und beäuge sie erst von allen Seiten – sprich, ich lese begeisterte und kritische Rezensionen – und mache mir dann selbst ein Bild, in dem ich die ersten paar Seiten in der Buchhandlung meines Vertrauens anlese. Wenn mir das Buch dann nicht zusagt, sofern es mich bereits zuvor schon nicht durch Genre oder Thema abgeschreckt hat, weiß ich, dass ich mir auch den Film nicht ansehen werde. Warum? Weil ich mir keinen Film anschaue, den ich schon als Buch nicht hätte lesen wollen. Und lesen ist Kopfkino. Warum also Zeit für einen Film vergeuden, der mich nicht interessiert, und ich die Zeit besser nutzen könnte?

Es gibt ganz wenige Filme, die mich so sehr ansprechen, dass ich auf die vorherige Lesung des Buchs verzichte. Wann das zuletzt passiert ist, weiß ich nicht mehr. Ich kann euch aber versichern, dass es schon vorkam. Selten, aber immerhin. Auch der Plan, das Buch unbedingt noch vor Kinostart zu lesen, ist oftmals gescheitert. Dann aber in dem kollosalen Ausmaß, dass ich folgerichtig auch den Film nicht im Kino gesehen habe. Konsequenz muss schließlich sein – oder so ähnlich.

Einmal ist es mir tatsächlich passiert, dass ich eine Buchverfilmung gesehen habe, bevor ich das Buch kannte. Meine beste Freundin hatte mich breitgeschlagen, mit ihr in den Goldenen Kompass zu gehen. Da ich zu meiner Schande damals nicht wusste, dass es sich hier um eine Buchverfilmung handelte, willigte ich ein. Schließlich stellte ich mir die Frage nach Buch oder Buchverfilmung nicht. Als ich dann – für mich – mitten im Filmvergnügen rausgerissen wurde, weil der Film mit einem fiesen Cliffhänger endete, war ich perplex. Die Eröffnung meiner Freundin, dass es sich hierbei um eine Buchverfilmung handelte, erklärte so einiges.

Die leidige Sache mit den schlechten Buchverfilmungen…

Ihr alle kennt sie: Die richtig schlechten Buchverfilmungen, die einen unheimlich unzufrieden zurücklassen. Tintenherz ist die schmerzhafteste unter ihnen, die ich so unfassbar gerne rückgängig machen würde, dass es wehtut. Ich kenne keine Verfilmung, die schlechter ist. Und das liegt nicht nur daran, dass Cornelia Funke meine Lieblingsautorin ist, sondern vor allem daran, dass in diesem Film nichts, aber auch gar nichts, stimmt. Drei Bände Buchmaterial in einen Film gequetscht und das wars. Keinen Sinn für Details. Diese Erfahrung hat mir Buchverfilmungen sehr madig gemacht. Ich frage mich daher selten, ob Buch oder Buchverfilmung, sondern ob die Buchverfilmung überhaupt sein muss.

Wie seht ihr das? Liebt ihr Buchverfilmungen? Oder stellt ihr euch die Frage Buch oder Buchverfilmung erst gar nicht? Schreibt’s mir gerne unten in die Kommentare.

 

 


[Geblubber] #SuBDenSommer – Die Leseliste

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Hallöchen ihr Lieben,

es hat ein wenig gedauert, aber besser spät als nie. Bei mir ist es gerade sehr aufregend, deshalb kam ich leider nicht früher dazu, euch meine Leseliste für #SuBDenSommer vorzustellen.

LESELISTE VON #SuBDenSommer

001. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer (= Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin)
002. „Die Frauen des Lazarus“ von Marina Stepnova
003. „Die Unglückseligen“ von Thea Dorn
004. „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol (= Beende endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert)
005. „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ von Joanne K. Rowling
006. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg
007. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman

AUFGABEN VON #SuBDenSommer

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
  4. Lies ein Buch von deinem Debüt-Autor
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonist
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst!
  10. Lies ein typisches Sommerbuch
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
  14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
  15. Halte das Buchkaufverbot ein!

Ich habe meine Leseliste abschichtlich kurz gehalten, um spontan Leselaunen einbringen zu können. Mit meinen ausgewählten Büchern bearbeite ich zeitgleich auch einige der Aufgaben, was natürlich ein riesiger Vorteil ist. Ich bin sehr gespannt, wie viele Bücher ich während #SuBDenSommer schaffen kann.Die Challenge ist für mich ein Ansporn, meinen TBR mal wieder ordentlich durchzukämen und abzubauen. Ich bin auch schon sehr gespannt, welche Bücher ihr so lest und schafft. Vor allem unser Gesamtergebnis ist für mich von besonderem Interesse.

Welche Bücher lest ihr? Nehmt ihr auch an der #SuBDenSommer Challenge teil?


[Geblubber] SuB den Sommer – Das Urlaubsworkout für Buchnerds!

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Hallo ihr Lieben,

Anna von Ink of Books hat gemeinsam mit Tabi von Ein Buch kommt selten allein eine spannende und sehr hilfreiche Challenge ins Leben gerufen: SuB den Sommer – Das Urlaubsworkout für Buchnerds!

 

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Dabei haben die beiden eine auf 1,5 Monate begrenzte SuB-Abbau-Challenge auf die Beine gestellt, die Sommer, Spaß, Vernetzung und das Schrumpfen des TBRs versprechen. Klingt super? Ist es auch! Und deswegen bin ich dabei. Besonders schmackhaft machen die beiden ihre Challenge durch die kleinen Extras, die sie eingeplant haben:

 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU SUB DEN SOMMER

Die Challenge startet am 01.07.2017 und endet am 20.08.2017.
Ein Betrag zu Beginn der Aktion am 01.07. ist ein Zusatz, bei dem wir unsere geplanten Bücher vorstellen können sowie einen Beitrag am Ende, in dem wir unser Fazit ziehen. Zudem sollten die gelesenen Bücher irgendwo sichtbar festgehalten werden. Ich werde vermutlich ein wöchentliches Update einbauen und diese dann verlinken.

 

AUFGABEN

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
  4. Lies ein Buch von deinem Debüt-Autor
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonist
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst! (Optional auch eine Mystery-Review) -> Link hier in den Kommentaren
  10. Lies ein typisches Sommerbuch
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
  14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
  15. Halte das Buchkaufverbot ein!

15 Aufgaben klingen zunächst einmal viel, aber es soll auch Viel- und Schnelllesern ein besonderer Anreiz geboten werden. Am besten sollen die Aufgaben natürlich mit Büchern des TBR erfüllt werden, zudem gibt es eine Aufgabe, die für alle gilt: Buchkaufverbot!

 

LESENÄCHTE

Unter dem Aspekt der gegenseitigen Vernetzung und Unterstützung wird es auch Lesenächte geben, was für mich ein besonderes Extra ist. Unter dem Hashtag #subdensommer wird es zum Start der Challenge vom 30.06. auf den 01.07. eine Lesenacht geben, Verlängerung auf ein Lesewochenende grundsätzlich möglich.
Außerdem soll es zum Ende der Challenge eine weitere Lesenacht geben, die dann vom 19.8. auf den 20.8. stattfindet, bei der die letzten Aufgaben gemeinsam gelöst werden können.

 

GEWINNE

Natürlich gibt es bei der Sommer-Challenge auch Etwas zu gewinnen!
Zum einen wird der fleißigste Lesenerd für seine Arbeit belohnt, zum anderen wird es einen Gewinn geben, der unter allen Teilnehmern verlost wird. Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch nach Wahl, das innerhalb von Deutschland und Österreich versandt wird. Ausgelost wird am 27.08. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen mindestens 3 der 15 Aufgaben gelöst worden sein.

 

IHR WOLLT BEI SUB DEN SOMMER MITMACHEN?

Klickt einfach oben auf das Bild oder die Namen und tragt euch in den entsprechenden Artikeln der Mädels in die Challenge ein. Alles stressfrei und easy.

Ich wünsche viel Spaß, Erfolg und fröhliches Lesen!


[Montagsartikel] Bücher, die dich zögern lassen?

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Guten Morgen ihr Lieben,

kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in den Händen hälst, es aber einfach nicht lesen kannst; Bücher, die dich zögern lassen? Und das meist grundlos? Um diese Frage dreht sich die heutige Montagsfrage. Ich kenne das Gefühl nur zu gut und leider auch aus mehreren Gründen.

Gehypte Bücher

Sehen wir den Tatsachen ins Auge, gehypte Bücher sind in aller Munde. Sie sind aktuell und sollen immer unfassbar gut sein. Doch bei all den Beststellern, Musthaves und absoluten Leseempfehlungen frage ich mich, ob sie wirklich halten können, was sie versprechen. Ich selbst bewerte Bücher sehr wohlwollend und gut, wenn sie mir gefallen haben. Und ich spreche auch viele Empfehlungen aus. Aber ich bin skeptisch, wenn es um aktuelle Bestseller geht, die zu schnell zu stark beworben werden. Als kleines Beispiel hier mal die 50 Shades of Grey-Reihe, die ich bis heute nicht gelesen habe. Der Hype kam mir zu groß vor, der Inhalt zu wenig, um einen solchen Aufruhr zu veranstalten. Ich muss zugeben, dass ich in der Buchhandlung mal in die Bücher reingelesen habe, um den Hype zu verstehen und muss sagen: Ich kann es nicht. Der Schreibstil der ersten Seite war bereits so schlecht, dass ich nicht über die ersten drei Sätze hinaus gekommen bin. Bei diesem Hype habe ich gezögert und Recht behalten, bei anderen Büchern und Reihen wie der Edelstein-Trilogie oder Panem hat sich das Zögern definitiv nicht gelohnt, da ich mit tollen Büchern belohnt wurde.

Bücher, auf die man lange wartet

Ein weiterer Grund, warum ich beim Lesen zögere, sind Reihen, die noch nicht vollständig erschienen sind. Man fiebert dem neusten Band entgegen, kauft ihn in freudiger Erwartung und greift dann doch zu anderen Büchern. Meist, weil man seine Erwartungen nicht enttäuschen will oder schlicht Angst hat, die Reihe danach nicht mehr zu mögen. Je mehr Wartezeit man zwischen den Fortsetzungen hat, desto größer werden die Erwartungen und Hoffnungen. Und wenn dann noch verheißungsvolle Rezensionen und Besprechungen zu diesen Büchern erscheinen, wird es nur noch schwieriger. Deswegen warte ich gerne eine Weile, bevor ich mir neue und eventuell auch gehypte Bücher kaufe. Meist kann ich dann bis auf die letzten Bände alle am Stück verschlingen und mich geißeln, sie nicht bereits früher gelesen zu haben.

Bücher, die zu lange auf dem TBR lagen

Ähnlich geht es mir mit Büchern, die schon sehr lange auf meinem TBR liegen. Wenn man sich ein Buch kauft, dann sieht man irgendetwas darin. Eine wundervolle Liebesgeschichte für regnerische Tage, einen fesselnden historischen Roman oder ein lustiges Buch für zwischendrin. Was aber, wenn man es so lange besitzt und nicht liest, dass man vergisst, weshalb man es wollte? Genau das passiert mir mit meinem TBR öfter. Man kauft neue Bücher und liest diese zuerst weg oder erhält Rezensionsexemplare, die gerne einigermaßen zeitnah rezensiert werden möchten. Und da bleiben einige Bücher auf der Strecke. So lange, dass man zu zögern beginnt, wenn man sie zur Hand nimmt, um sie zu lesen. Und das oft völlig zu Unrecht.

Was kann man dagegen tun?

Einfach zum Buch greifen. Klingt doof, ist aber so. Wenn man ein Buch immer weiter und weiter liegen lässt, steigern sich die Ängste und Gründe bis ins Bodenlose. Daher habe ich damit angefangen, meinen TBR gründlich zu reduzieren. Ich versuche eine gesunde Auswahl neuerer Bücher und solcher zu finden, die bereits länger auf meinem TBR liegen. Eine tolle Alternative ist auch das First Chapter, bei dem man in einem Buch das erste Kapitel liest, um zu sehen, ob es einem gefällt. Wenn euch das erste Kapitel überzeugen konnte, klasse, lest weiter. Falls nicht, greift zum nächsten Buch und stellt es hinten an. Vielleicht hattet ihr nicht die richtige Stimmung.

Wie geht es dir damit? Hast du auch Bücher, die dich zögern lassen? Wenn ja, welche? Schreib es mir doch in die Kommentare.

 


[Montagsartikel] Bücher, die man mehrfach lesen sollte

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Nach langer Abstinenz bin ich bei der heutigen Montagsfrage zu Büchern, die man mehrfach lesen sollte wieder dabei. Wie ihr seht, hat sich am Aufbau des Artikel ein wenig was geändert. Statt die Frage nur kurz und knapp zu beantworten, möchte ich ein wenig umfassender über die Themen hinter der Frage sprechen und mit euch diskutieren. Der wichtigste Aspekt dieser wöchentlichen Aktion, der gemeinsame Austausch, kam von meiner Seite bei den verganenen Fragen viel zu kurz. Daher lade ich euch herzlich ein, mit mir zu diskutieren. Ich freue mich schon auf eure Kommentare und eure Beiträge, die ihr mir sehr gerne in den Kommentaren verlinken könnt.

Svenja von Bücherfresserchen hat uns diese Woche die Frage gestellt, welche Bücher wir wieder und wieder lesen. Diese Frage steht in direkter Verbindung zu einem sehr interessanten Artikel von Rena, die darüber schreibt, warum Bücher zweimal gelesen werden wollen. Da mich ihr Beitrag sehr angesprochen hat, möchte ich beide Aspekte hier in einem Artikel verbinden und beantworten.

Als bibliophiler Mensch habe ich nicht nur einem Buch, zu dem ich immer wieder zurückkehre, sondern gleich mehrere. Einige sind Teil einer Reihen, wiederum andere sind Einzelbände. Aber mit allen verbinde ich besondere Erinnerungen und greife immer wieder gerne zu ihnen. Wie bei wohl vielen Bücherliebhabern kann ich hier Harry Potter nennen. Ich habe diese Reihe zwar erst eine Weile nach Beginn des Hypes lesen können, war aber sofort begeistert. Mit jedem neuen Band der erschien, habe ich die Vorgänger erneut gelesen. Übrigens einer der drei Gründe, weshalb Bücher unbedingt ein weiteres Mal gelesen werden wollen. Die Liebe zu J.K. Rowlings magischer Welt hält bis heute an, wo sie von Zusätzbüchern vollgepackt mit Hintergrundwissen Buch um Buch erneut gespeist und vertieft wird.

Dass ich ein Funke-Mädchen bin, zeigt sich in meinen letzten beiden Rezensionen (Drachenreiter und Die Feder eines Greifen). Angefangen habe ich mit den Wilden Hühnern, die ich bis heute unwahrscheinlich gerne zur Hand nehme. Wie auch meine Harry Potter Bände sind die Bücher zerliebt und gelesen. Man sieht deutlich den Unterschied zwischen diesen Büchern und neueren Werken, die ich zwar auch gerne gelesen habe, aber nicht so oft in der Hand hatte. Es folgten die Tinten-Trilogie, Reckless und ein paar Einzelbände, doch noch immer habe ich nicht annähernd alle Werke der Autorin gelesen. Dennoch kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass die Wilden Hühner mein absoluter Favorit bleiben. An ihnen hängen viele schöne Kindheitserinnerungen, in denen ich immer wieder gerne schwelge. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Last but not least möchte ich hier den kleinen Prinzen nennen. Ich habe ihn gemeinsam mit meiner Mutter gelesen und erinnere mich noch sehr gut an die Begeisterung, die ich dabei empfand. Das Hörspiel kann ich immer noch auswendig. An den kleinen Prinzen knüpfen sich nicht nur viele tolle Erinnerungen, sondern es offenbaren sich mit jedem Lesen neue Details (wie auch bei der Harry Potter Reihe). Philosophische Einsichten, wundervolle Sätze und einen Blick aufs Leben, der den eigenen Horizont erweitert. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Lesen lässt dich in diverse Länder und Welten reisen, phantastische Erfahrungen machen und Leute kennenlernen, denen du so vielleicht nie begegnet wärst. Es schärft deinen Verstand, schult deine Phantasie und kann der Ausgleich für vieles im Leben sein. Ein Ruhepol, deine einsame Insel. Wenn du ein Buch gefunden hast, in dem du vollends versinken und abtauschen kannst, dann nimmst du es immer wieder zur Hand. Weil es dich beruhigt, tröstet, entspannt, zum Lachen oder Weinen bringt. Weil es dein tragbarer bester Freund ist. Weil du in Erinnerungen schwelgen kannst, die du sonst vielleicht vergessen hättest. Erinnerungen an das Wo des Lesens, das Wann, wer es dir geschenkt hat oder mit wem gemeinsam du es gelesen hast. Auch steckt ein bekanntes Buch immer noch voller Überraschungen. War dieses Detail schon immer da oder hast du es nur nicht gesehen, weil du so in der spannenden Handlung gesteckt hast? Hast du diesen besonderen Satz schon einmal auf diese bestimmte Weise gelesen wie jetzt? War das Buch schon immer so philosophisch und vielschichtig? Hat ein vermeintliches Kinderbuch doch intertextuelle Ebenen, die du als kindlicher Leser nur einfach noch nicht wahrnehmen konntest? Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Wenn ich solche Bücher in den Händen halte, lasse ich sie nicht mehr los. Oftmals habe ich beim Lesen dann das Gefühl, dass ich einen Schatz gefunden habe, dessen gesamte Tragweite ich noch nicht überblicken kann. Vielleicht hat die Truhe einen doppelten Boden, den ich erst mit dem richtigen Trick öffnen kann. Und dann entdecke ich voller Begeisterung die nächste Ebene. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Jetzt bin ich auf eure liebsten Bücher gespannt, die ihr immer wieder lesen könnt. Überschneiden wir uns vielleicht sogar oder habt ihr ganz andere Schätze, die ich vergessen habe oder noch nicht kenne?


[Monatsstatistik] April 2017

4 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] April 2017.

Wo geht die Zeit hin? Schon wieder ist ein Monat rum, leider wieder weniger erfolgreich. 2017 entpuppt sich bisher als schlechtes Lesejahr, was die Quantität angeht. Das Wetter war durchwachsen. Mit stellenweise richtig tollem Wetter hatte ich einfach keine Muse, um drinnen zu sitzen und zu lesen. Stattdessen war ich draußen unterwegs. Doch auch in Phasen mit schlechtem Wetter kam ich wenig zum Lesen. Sehen wir es ein, der April war nicht mein Lesemonat.

Gelesene Bücher

022. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxmann
023. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
024. „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ von Irene Zimmermann

3 Bücher sind es diesen Monat nur geworden. Dafür habe ich aber auch 3 begonnene Bücher herumliegen. Zum einen wäre das „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“ von JK Rowling, das ich momentan im Original lese und bereits auf Seite 146 bin; „Drachenreiter“ von Cornelia Funke, das ich bis Seite 96 gelesen habe und dann feststellen musste, dass meine Ausgabe zuhause eine Montagsproduktion ist (auf Seite 96 folgte 321!), weshalb ich pausieren und mir eine neue Ausgabe anschaffen musste (das Bücherherz schlägt höher, passen nun Band 1 und 2 vom Design her zusammen, habe ich sie mir doch gleich beide gekauft) und zu guter letzt liegt angelesen noch „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann rum.

1200 Seiten wurden es, die begonnenen Bücher mal ausgenommen, diesen Monat nur. Ich komme damit auf 40 Seiten pro Tag. Eine traurige Bilanz. Dabei hatte ich mir doch extra weniger vorgenommen. Schade, aber vielleicht wird der Mai ja besser!

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir dieses Mal super leicht. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer konnte mich langfristig unterhalten, faszinieren und an die Geschichte binden, dass ich darum bete, bald einen zweiten Band in Händen halten zu dürfen.

Einen Monatsflop hatte ich im April zum Glück nicht.

Neuzugänge

001. „Die Feder eines Greifs“ von Cornelia Funke
002. „Das Lied der Hugenotten“ von Deana Zinßmeier [RE]

Der TBR-Abbau hat diesen Monat dann aber doch noch geklappt. Erstaunlicherweise, denn die meisten meiner gekauften Bücher im April zählen nicht in den TBR. „Drachenreiter“ hatte ich bereits in Besitz, musste mir aber meine Montagsausgabe ersetzen, um weiterlesen zu können; dann habe ich mir die ersten beiden Bände der Harry Potter-Reihe im Original zugelegt (mit den hübschen britischen Covern), und da ich Harry Potter bereits kenne, zählen auch diese Bücher nicht als Neuzugänge. Von daher: Mission erfolgreich!

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: unverändert! // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 4 Punkte // 67 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: + 1 Aufgabe // 7/30 Aufgaben gelöst

Leseliste Mai

Da die April-Leseliste so gar nicht für mich funktioniert hat, möchte ich im Mai vorrangig die Bücher beenden, die ich angelesen habe. Danach möchte ich mich nach Lust und Laune entscheiden können. Vermutlich werde ich einfach die Folgebände der beiden ersten Bände schnappen, die ich gerade begonnen auf meinem CR liegen habe.

Wie war euer Lesemonat April so? Kennt ihr ein paar meiner gelesenen Bücher?