[Rezension] The Blinds

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Titel The Blinds – Es ist ein Spiel, also spiel
Reihe The Blinds
Band 1. Band
Autor Emma Marten
Übersetzer
Illustrator
Verlag BoD
Erschienen als E-book und Taschenbuch
Genre Dystopie, Jugendbuch
Preis 4,99€ (E-Book [RE]), 12,99€ Taschenbuch
Seitenzahl 412 Seiten
Bewertung

Als ich nach einer Weile Lovelybooks-Abstinenz mal wieder am Stöbern kommender Leserunden war, fiel mir The Blinds auf. Nicht nur, dass das Cover unfassbar schön ist, auch die Zusammenfassung sprach mich an. Daher versuchte ich mein Glück und durfte tatsächlich an der Leserunde zu The Blinds teilnehmen.

Ihr alle kennt diese Bücher, die euch schon nach den ersten Sätzen zeigen, das sie euch gefallen werden. Genauso erging es mir mit The Blinds. Die Figuren, die Idee, das Setting  –  einfach alles stimmte.

Das Setting von The Blinds erinnert an Panem und Selection

Die Protagonistin der Dilogie Riley lebt in einer dystopischen Version der USA, die in Distrikte aufgeteilt ist. Während sie in den Slums in Armut lebt, schwelgen die Bewohner des Zentrums in Reichtum. Highlight der Unterhaltung ist eine Castingshow – Die Blinds. Stellenweise habe ich mich beim Weltenaufbau an Panem oder Selection erinnert gefühlt. Allerdings schafft es Emma Marten, die Idee für ihren Plot zu adaptieren und zu ihrer eigenen Idee zu machen. Denn sein wir mal ehrlich: Die zugrundeliegende Idee ist nicht das wichtigste, sondern die Ausführung. Und die ist rundum gelungen.

Riley ist eine tolle Protagonistin. Sie ist eigensinnig, sarkastisch, gefühlvoll und vieles mehr. Ich mochte sie vom ersten Moment an und habe es genossen, ihre Entwicklung mit zu verfolgen. Denn  wo Anfangs Widerwillen gegen das Leben im Zentrum herrscht, treten gegen Ende des ersten Teils andere Gefühle. Denn Riley weiß, was sie von ihrem Leben will.

Ihre Hintergrundgeschichte, die man als Leser durch Rückblicke erfährt, ist sehr berührend. Ebenso die zarte Liebesgeschichte, die sich zum Loveinterest entwickelt. An dieser Stelle will ich allerdings nicht zu viel verraten. Ihr sollt ja auch noch euren Spaß haben. Die anderen Figuren haben mir ebenfalls sehr zugesagt. Allen voran Duke und seine Schwester. Ihre herzliche und ehrliche Art habe ich sehr genossen.

Die Blinds sind eine Castingshow der etwas anderen Art

Die Blinds selbst spielen im Roman eine wichtige Rolle. Von Runde zu Runde begleiten wir Riley auf ihrem Weg. Aufgrund der schieren Masse an Teilnehmern liegt der Fokus zu Beginn der Geschichte lediglich auf Riley, um sich gegen Ende auch auf die enge Teilnehmerrunde auszudehnen. Das habe ich sehr begrüßt, denn zum einen lernt man Riley somit schneller kennen und zum anderen wird das Buch dann nicht durch zu viele Namen überladen.

Ihr merkt, The Blinds hat es mir angetan. Ich habe die Leserunde sehr genossen und kann euch das Buch wärmstens empfehlen. Der zweite Band der Dilogie ist bereits in der Schreibphase und wird von mir sehnlichst erwartet, denn der Cliffhanger am Ende war unfassbar gemein! Ich danke Emma Marten und Lovelybooks herzlich für die Bereitsstellung eines e-books von The Blinds im Rahmen der Leserunde.


[Rezension] Unsterblich – Tor der Nacht

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Titel Unsterblich – Tor der Nacht
Reihe Unsterblich-Reihe
Band 2. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstraß
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, YA, Jugendbuch, Dystopie
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung .....

Unsterblich – Tor der Nacht in drei Worten?

Unvergesslich, Liebe, Spannung.

Cover & Gestaltung von Unsterblich – Tor der Nacht?

Schon beim ersten Band musste ich das Cover bewundern, und auch bei diesem kann ich nicht anders. Die Gestaltung des Covers ist einfach großartig. Die großflächige dunkle Gestaltung, das strahlende Blau und unten beim Titel ein helles grau. Es schafft die richtige Stimmung. Ich mag die Cover einfach unheimlich gerne.

Worum geht es in Unsterblich – Tor der Nacht?

Von der Handlung möchte ich euch nur so viel verraten, als dass sie nahtlos an den Geschehnissen des Auftaktbands anknüpft. Das Setting ist unverändert dystopisch-düster. Vampire regieren die Städte, nachdem sich eine Seuche ausgebreitet hat, die Menschen in hirnlose Untote verwandelt. In dieser Welt wächst Allie auf, die im ersten Teil der Trilogie von Kanin verwandelt wurde und nun auch ein Vampir ist. Die Stimmung ist recht düster und trostlos, findet durch Allies sarkastische Aussagen und Gedanken immer wieder einen Stimmungsaufheller.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Julie Kagawa ist eine Göttin unter den Autorinnen. Sie schreibt lebhaft, spannend und fesselnd. Oft habe ich das Gefühl, unmittelbar in Allies Kopf zu stecken. Auch die Umgebungsbeschreibungen sind stimmig, es gibt nichts störendes, das vom Lesen abhält.

Das Figurenpersonal in Unsterblich – Tor der Nacht?

Oh, die Figuren. Ich liebe Allie, Kanin und Co. Allie ist eine durchsetzungsstarke, kluge junge Vampirin, die mich mit ihren sarkastischen Kommentaren von sich überzeugen konnte. Sie kämpft gegen ihre vampirische Seite an, um menschlich bleiben zu können, was sie meiner Meinung nach sehr gut schafft. In Band zwei der Trilogie lernt der Leser einige Figuren näher kennen, allen voran Allies Bruder im Blute Jackal. Ihn finde ich ja unheimlich unterhaltsam. Der Kerl hat es mir mit seinem schrägen Humor und seinen dummen Kommentaren wirklich angetan. Aber auch eine besondere Person taucht wieder auf, über die ich mich unheimlich gefreut habe.

Alles in allem aber kann ich sagen, dass mir Julie Kagawas Figuren sehr gut gefallen. Sie kommen mir realistisch konzipiert vor, haben Tiefe, dadurch auch Ecken und Kanten. Sie fühlen und denken und bieten dadurch eine hohe Identifikationsfläche.

Positives über Unsterblich – Tor der Nacht?

Ich habe mich so unheimlich über das Erscheinen einer Person gefreut, dass ich hüpfend auf dem Sofa saß. Die Verbindung zwischen Person A und einer weiteren finde ich unheimlich toll, da sie der Geschichte so viel gibt. Ich mochte die beiden schon im ersten Teil. Super fand ich auch die Plottwists, vor allem den am Ende. Ich hänge hier in der Luft, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Der Cliffhanger hat mich voll im Griff. Dieses Ende ist aber auch einfach zu gemein, weil es einer meiner Lieblingsfiguren trifft.

Empfehlung zu Unsterblich – Tor der Nacht?

Wer Lust auf Vampire und Dystopien hat, ist mit der Unsterblich-Trilogie von Julie Kagawa sehr gut aufgehoben. Es gesellen sich ein spannender Plot, enorm liebevoll konstruierte Figuren und sarkastische Dialoge hinzu, die den zweiten Teil zu einer wahren Lesefreude machen. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Unsterblich – Tor der Nacht.


[Monatsstatistik] März 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2016!

Der März war noch weniger lesereich als der März. Unglaublicherweise ist es sonst genau umgekehrt. Aber diesen März hatte ich zwei Abgaben und zwei vorzubereitende Arbeiten, die erledigt oder begonnen werden wollten, da muss man dann eben mal auch Abstriche machen. Dafür hatte ich tolle Bücher, die mir den Tag versüßen konnten!

Gelesene Bücher

28. „Ein Streuner kehrt heim“ von Andy Trout, 384 Seiten, 4/5
29. „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke, 400 Seiten, 5/5
30. „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser, 384 Seiten, 4/5
31. „Talon – Drachenzeit“ von Julie Kagawa, 560 Seiten, 5/5
32. „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julia Kagawa, 608, 4/5

2336 Seiten konnte ich meinem Lesekonte verbuchen. Das sind fast so viele wie im Februar, trotz 2 Büchern weniger. Für den April wird es in der ersten Hälfte vermutlich nicht besser werden, da noch immer eine Abgabe und zwei vorzubereitende Arbeiten auf meinem Soll stehen, aber abends will ich jetzt immer ein wenig lesen, zudem kommen die Fahrten zur Uni ja wieder hinzu, wobei ich sicherlich die eine oder andere Seite lesen werde.

Neuzugänge

1. „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julia Kagawa [RE]
2. „Weil ich ein Dicker bin“ von Bertram Eisenhauer [RE]

Nur zwei Neuzugänge diesen Monat, auf die ich mich wirklich gefreut habe. Ein Neuzugang ist sogar schon direkt gelesen worden, der andere kommt auch bald dran.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +1 Buch = 21 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +2 Reihe begonnen = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +2,50€ = 16,00€
Weltenbummler-Challenge: +15 Punkte = 87 Punkte

Leseliste April

Die Sub-Abbau-Challenge Aufgabe für den März regt uns dazu an, Bücher mit weniger als 300 Seiten zu lesen. Die habe ich, muss sie nur in dem riesigen Stapel finden. Deswegen finde ich die Aufgabe wirklich gut. Zudem kann ich dünnere Bücher mit Leichtigkeit in meine Unitasche stecken. Ein dünnes Büchlein fällt da nicht weiter ins Gewicht. Allerdings werde ich erst die aus dem März mitgenommenen Bücher beenden, die es von der Seitenzahl gesehen schon in sich haben. Aber danach wird radikal gelesen!


[Rezension] Unsterblich – Tor der Dämmerung

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Titel Unsterblich – Tor der Dämmerung
Reihe Unsterblich
Band 1. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstraß
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Phantastik, Dystopie, Jugendbuch
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 608 Seiten
Bewertung ....

Unsterblich – Tor der Dämmerung in drei Worten?

Anders, spannend, dystopisch.

Das Cover von Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Julia Kagawas Vampirroman Unsterblich – Tor der Dämmerung erschien zunächst als Hardcover mit einem wesentlich helleren Cover, auf dem man Allie, die Protagonistin des Buchs erkennen konnte. Das Taschenbuchcover ist wesentlich düsterer. Der größte Teil des Covers ist schwarz, man sieht an rotes Auge in Nahaufnahme. Und ich finde, das es von der Atmosphäre, die durch das Cover verbreitet wird, wesentlich besser zum Inhalt der Geschichte passt.

Die Handlung/Das Setting von Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Wir befinden uns in einer dystopischen Welt mit phantastischen Elementen. Die Menschen sind versklavt, Vampire herrschen und Verseuchte stiften Angst und Unruhe. In dieser Welt lernen wir Allie kennen, die am Rande der Zivilisation lebt. Der Weltaufbau hat mir gefallen. Die dystopische Stimmung ist greifbar und gut durchdacht. Hoffnung ist ein Fremdwort für die Protagonistin, weshalb es für mich besonders spannend war, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Als dann etwas Schreckliches passiert, nimmt die Geschichte erst ihren Lauf.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Nachdem ich Talon – Drachenzeit von Julie Kagawa gelesen hatte, war ich so in ihrer Art zu schreiben und zu erzählen gefangen, dass ich einfach nicht anders konnte, als das einzig andere Werk der Autorin von meinem Mount TBR zu befreien. Ich konnte in der Welt aufgehen, abtauchen und habe es geschafft, den Löwenanteil des Buch binnen eines Tages zu verschlingen. So viel zum Thema angenehmer Schreibstil. Fesselnd wäre die passendere Bezeichnung.

Die Figuren in Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Allie war für mich ein faszinierender Charakter. Ihre toughe Seite hat mir imponiert, ihr Schicksal mein Mitgefühl geweckt. Der erste Abschnitt der Geschichte war für mich dennoch nur eine Art Einführung und Vorbereitung für das, was da noch kommen sollte. Denn erst im Laufe der Geschichte konnte ich so richtig mit Allie warm werden. Natürlich hatte sie vorher Schicksalsschläge zu erdulden gehabt, und ihr Leben war bei weitem nicht einfach, aber erst die Begegnung mit Kanin hat sie mir nahebringen können. Und Kanin selbst ist mein heimlicher Liebling der Geschichte. Von Selbsthass zerfressen, einzelgängerisch aber dennoch menschlich konnte er mich einfach von sich begeistern. Ich mag ihn. Und sein Schicksal brennt mir unter den Nägeln, sodass ich momentan am liebsten den zweiten Teil in Händen halten würde.
Ansonsten konnten mich Zeke, Caleb und Darren überzeugen. Der kleine Caleb ist einfach zuckersüß, Darren ein cooler Kerl und Zeke, der ist ein ganz anderes Thema. Er konnte mich charakterlich vollkommen überzeugen. Ruth und Jeb hingegen machten es mir sehr schwer. Jeb sollte im Laufe des Buchs seine Chance bekommen, aber Ruth… sie und ich, das wurde nichts.

Positives über Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Mir hat der komplett andere Plot dieses Vampirromans außerordentlich gut gefallen. Julie Kagawas Vampire sind eine Mischung aus Mythen und moderner Interpretation, ohne in Klischees abzurutschen. Sie sind mächtig, brutal, machthungrig und unersättlich, können aber auch ganz anders. Dass Vampire nicht stereotyp das Böse waren, Figuren sich entwickeln durften, zudem wurde deutlich Abstand von der romantisch-morbiden Kitschversion von Vampiren genommen. Das hat mich wirklich ungeheuer begeistert. Auch, dass die Welt düster und beinahe komplett hoffnungslos ist, war für mich etwas Neues. Ich begrüße jede Plotidee, die neu, erfrischend und außergewöhnlich ist.

Empfehlung zu Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Interesse an einer gut ausgearbeiteten Vampirdystopie haben. Eine leichte Liebesgeschichte gibt es, die jedoch nicht zu viel Raum einnimmt. Zudem gibt es genug Raum für Charakterentwicklung, da sich der Plot stellenweise ein wenig langsamer aufbaut. Dennoch ist das Buch spannend und fesselnd. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Unsterblich – Tor der Dämmerung.


[Kehrwoche] Tag 4

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Hallöchen ihr Lieben, willkommen zum 4. Tag der Kehrwoche.

logo_kehrwoche16Ich und morgens einen Artikel für die Kehrwoche posten, das hat bisher nicht gut fuktioniert. Aber morgen, ihr werdet es sehen! Morgen werde ich morgens einen Artikel veröffentlichen. Hoffe ich…

Heute stelle ich euch meine Highlights aus 2015 vor. Das war gar nicht so einfach. Ich habe mir einfach meine Leseliste kopiert, alle Bücher rausgelöscht, die keine 4,4.5 oder 5 Sternebewertung erhalten haben, zudem habe ich auch Rereads gelöscht. So bekommt ihr also meine aktuellen Lesehighlights aus 2015 sortiert nach Monaten präsentiert:

Januar:

Nachbarschaftsverhältnis“ von Johanna Danniger, 360 Seiten, 5/5
Dieses Buch konnte mich unheimlich zum Lachen bringen und ist mir gut in Erinnerung geblieben. Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder nach neuen Büchern der Autorin schauen.

Das Salz der Erde“ von Daniel Wolf, 1152 Seiten, 5/5
Für eine Hausarbeit gekauft, gelesen und festgeliebt. Daniel Wolf schreibt unglaublich fesselnd und spannend. Vor allem gefallen hat mir, dass das Buch wahnsinnig authentisch ist. Es hat sehr viel für eine Analyse hergegeben.

Februar:

Die Chroniken des Magnus Bane“ von Cassandra Clare, 560 Seiten, 5/5
Ich bin ja ein kleiner Chroniken der Unterwelt-Suchti. Da durfte natürlich das Buch über Magnus nicht fehlen. *Fangirling*

Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire“ von Cassandra Clare, 896 Seiten, 5/5
Erwähnte ich schon, dass ich die Chroniken der Unterwelt mag…? Nein? Gut: Ich liebe diese Reihe!

Selection – Der Erwählte“ von Kiera Cass, 386 Seiten, 5/5
Band 1 und Band 2 konnten mich unglaublich begeistern, amüsieren und fesseln, bei Band 3 ging es mir nicht anders. Absolute Empfehlung. Mal sehen, wie Band 4 so ist. Im Regal habe ich es ja seit Weihnachten…

März:

Selection Stories – Liebe oder Pflicht“ von Kiera Cass, 272 Seiten, 5/5
Ich bin ja keine Leserin von Kurzgeschichten. Aber diese Kurzgeschichten haben die gesamte Story gut ergänzt und neue Blickwinkel eröffnet. Für Fans optimal.

Reckless – Das goldene Garn“ von Cornelia Funke, 464 Seiten, 5/5
Ich bin ein Cornelia Funke-Mädchen. Als Kind die Reihe um die Mädchenbande die Wilden Hühner verschlungen, nun auch ihre Märchenadaption. Band drei hat mir ebenso gut gefallen, wie die beiden Vorgängerbände.

April:

Wer die Lilie träumt“ von Maggie Stiefvater, 528 Seiten, 5/5
Maggie Stiefvater und ich, wir verstehen uns. Es gibt zwar eine Ausnahme, aber die ist vollkommen in Ordnund. Ich liebe ihre Figuren, ich liebe die Mysterien mit denen sie spielt. Sehr fesselnd!

Black Dagger – Nachtjagd“ von J. R. Ward, 288 Seiten, 5/5
Black Dagger und ich – eine Liebe wurde geboren. Ich kannte bereits die Vampirbücher von Lara Adrian, ich kannte die Kommentare und die Vergleiche. Und nun verstehe ich.

Magic & Platina“ von Laura Kneidl, 440 Seiten, 5/5
Der dritte Band der Trilogie musste sein, nachdem Band 1 & 2 mich so außerordentlich fesseln konnten. Einfach empfehlenswert.

In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“ von Sabine Zett, 320 Seiten, 4,5/5
Ein Buch, das auf den ersten Blick wie einfache Frauenliteratur aussieht, aber wesentlich mehr Witz, Charme und Humor aufweist, als man auf den ersten Blick glaubt.

Das Licht der Welt“ von Daniel Wolf, 1152 Seiten, 5/5
Nachdem Band 1 mich so begeistern konnte, war Band 2 ebenfalls in 2015 fällig. 2016 wird dann der dritte Band genüsslich verschlungen.

Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ von Holly Black & Cassandra Clare, 332 Seiten, 4,5/5
Magisterium hat sich auch einen Weg in mein Leserherz gebahnt. Nicht wie Harry Potter, aber ebenso magisch. Gebt ihm eine Chance!

Mai:

Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon, 448 Seiten, 5/5
Ich liebe historische Roman. Und ich liebe dieses Buch. So viel Emotionen, Wendungen und tolle Figuren. Hach ja!

Das italienische Mädchen“ von Lucinda Riley, 560 Seiten, 5/5
Der Mai war geprägt von tollen historischen Frauenromanen. Und es hat eine neue Autorinnenliebe hervorgerufen. Einfach traumhaft. Zwar stellenweise sehr traurig, aber unglaublich emotional.

Dunkelsprung“ von Leonie Swann, 383 Seiten, 5/5
Ach ja, Leonie Swan. Bereits ihre Schaf-Krimis fand ich klasse, Dunkelsprung hat das noch um ein Vielfaches getoppt. Danke dafür!

Juni:

Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi, 336 Seiten, 5/5
Eine Reihe, die ich 2015 für mich entdecken konnte und innerhalb kürzester Zeit lesen musste.

Die Chroniken der Schattenjäger – Clockwork Angel“ von Cassandra Clare, 576 Seiten, 5/5
Und ich liebe die Chroniken der Schattenjäger. Noch besser als Chroniken der Unterwelt!

Das Meer der Seelen – Nur ein Leben“ von Jodi Meadows, 352 Seiten, 5/5
Die zweite Reihe in 2015, die ich innerhalb des Jahres entdeckt, gesuchtet und beendet habe. Eine sehr starke Protagonistin.

Der Zug der Waisen“ von Christina Baker Kline, 352 Seiten, 5/5
Ein historischer Roman, der mich zum Weinen gebracht hat. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall erneut lesen. Wirklich lesenswert.

Juli:

Liebe auf drei Pfoten“ von Fiona Blum, 224 Seiten, 5/5
Unglaublich liebevoll, niedlich und gefühlvoll. Das Buch hat mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Einfach wundervoll.

Black Dagger – Blutopfer“ von J. R. Ward, 320 Seiten, 5/5
Black Dagger hat mich in seinen Krallen, da musste Band 2 her.

August:

Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe“ von Jodi Meadows, 384 Seiten, 5/5
Wie gesagt, ich musste es suchten.

Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht“ von Jodi Meadows, 284 Seiten, 5/5
Und auch direkt beenden.

September:

Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley, 576 Seiten, 4,5/5
Lucinda Riley und ich, das ist Leserliebe!

Pinguine lieben nur einmal“ von Kyra Groh, 384 Seiten, 5/5
Ich wollte dieses Buch seit Ewigkeiten haben. 2015 hat es dann endlich geklappt. Und es ist so großartig. Es hat mich so positiv überrascht, weil es mehr Tiefe besitzt, als ich erwartet hatte.

Rette mich vor dir“ von Tahereh Mafi, 432 Seiten, 4/5
Juliette durfte mir ihre Geschichte in diesem Monat komplett berichten, auch, wenn sie in Band 2 etwas schwierig war.

Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi, 384 Seiten, 5/5
Dafür konnte mich das Ende vollkommen begeistern.

Oktober:

„Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer, 591 Seiten, 4/5
Kai Meyer gehört auf meine Mustread-Liste in 2016. Ich will wissen, wie es weitergeht und endet. Ich muss es wissen!

„Der Sternenfänger“ von Francesc Miralles & Alex Rovira, 164 Seiten, 5/5
Das Highlight in 2015 schlechthin. Es hat mich trotz seiner wenigen Seiten so unendlich berührt, dass es einen Platz in meinem Herzen bekommen hat. Es hat Tiefe, es ist philosophisch und dabei unglaublich leicht und zart.

November:

„Ein Tag im März“ von Jessica Thompson, 432 Seiten, 4,5/5
Das Hightlight von 2015 in Punkto Plotaufbau und Strukturierung. Ich hätte nie gedacht, dass das Buch am Ende so stimmig ist.

Die 13. Jungfrau“ von Katharina Münz, 450 Seiten, 5/5
Katharina Münz ist meine Autorenentdeckung in 2015. Nicht nur ihr Buch, sondern auch ihr Blog konnten mich begeistern. Für mein für gut recherchierte historische Romane schlagendes Leserherz schlägt hier Kapriolen.

Dezember:

„Der schwedische Reiter“ von Leo Perutz, 256 Seiten, 5/5
Leo Perutz habe ich durch ein Seminar für mich entdeckt. Nachhaltig begeistern konnte mich sein schwedischer Reiter. Schnuppert mal rein, es lohnt sich!


[Rezension] Ich brenne für dich

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Titel Ich brenne für dich
Reihe Shatter me
Band 3. Band
Autor Tahereh Mafi
Übersetzer Mara Henke
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Dystopie, Jugendbuch, YA, Fantasy
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung  .....

Das Buch in drei Worten?

Spannend, überraschend, grandios.

Das Cover?

Was soll ich zu den Covern noch groß sagen? Ich finde sie großartig. Dieses düstere grau der Skyline im grellen Gegensatz zum dieses Mal riesigen schwarzen Kleid, dazu der aufreißende Boden, der Lava durchscheinen lässt… Ich mag es! Und es passt auch inhaltlich gut zu den neuen Entwicklungen des Abschlussbandes.

Die Handlung/das Setting?

Auch in diesem Band schließt die Handlung direkt an den Vorgängerband an. Allerdings hat mich der Plot oft ziemlich überrascht. Hatte ich im zweiten Buch das Gefühl, dass ich wusste was passieren wird (und zum Teil recht hatte), war ich in diesem Band absolut blind. Ich bin einfach ahnungslos von einer Situation in die nächste geschlittert und habe mich ein wenig ausgeliefert gefühlt. Ganz anders übrigens als Juliette. Sie hat mir so gut gefallen! Endlich steht sie für sich ein, aber dazu nachher mehr. Auch Warner hat mich sehr überrascht und von sich überzeugt und mit Adam konnte ich mich auch wieder aussöhnen. Die Handlung rund um Omega Point wird wirklich emotional und bewegend, ich warne euch vor!

Der Schreibstil?

Ich verrate euch hoffentlich nicht zu viel, wenn ich sage, dass ich diesen Band am besten geschrieben fand. Denn der große Störfaktor, der zwar einen triftigen Grund hatte, ich ihn aber dennoch nicht so gut ausblenden konnte, fällt weg. Tahereh Mafi kann unbestritten sehr gut schreiben. Auch mit dieser speziellen, nennen wir es Technik, gefiel mir ihr Schreibstil sehr gut. Aber der letzte Band war besser als die beiden zuvor.

Die Figuren?

Ich bin förmlich durch das Buch geflogen. Juliette hat mich so überrascht. Sie hat mir so gut gefallen. Ich verrate nicht zu viel, die Entwicklung die sie durchmacht ist natürlich gewollt und ohne starken Helden wäre eine Dystopie ja auch irgendwie keine Dystopie. Juliette ist am Anfang der Trilogie nervlich ziemlich zart besaitet. Ihr wurde eingeredet ein Monster zu sein, wen wundert es, wenn sie das irgendwann glaubt? Und ihre Entwicklung ist wirklich beachtlich. Mit jeder Seite habe ich mich mehr gefreut. Sie wird einfach zu einem eigenständigen Menschen, und das schätze ich hoch. Sie muss nicht megatough sein, oder super stark (gut, das ist sie aber tatsächlich), sondern sich zu einem selbstständigen Menschen entwickeln. Da kommen dann auch Adam und Warner ins Spiel. Warner hat mich ziemlich positiv von sich überrascht. Er hat so viele Facetten und ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und Adam ist mir zeitweise super auf den Keks gegangen. Er war einfach schrecklich. Schon komisch, wie sich die Blickwinkel und Situationen verändern können…

Positives?

Die Charakterentwicklung, die vielen Plottwists und das Ende. Ich bin einfach begeistert. Zwar ist das Ende recht offen, aber einen ersten Sieg durften wir miterleben. Man kann sich dann vorstellen, wie Juliette und Co weitermachen werden. Auch der Schreibstil hat es mir dieses Mal so richtig angetan. Ein rundum klasse Buch!

Empfehlung?

JA! Lest diese Trilogie. Ich kann euch schlecht den dritten Band empfehlen und den Rest der Reihe nicht. Alle drei Bücher lohnen sich. Auch, wenn ich Band drei am besten finde und den zweiten am schwächsten (nur im Vergleich der drei Bücher, denn schwach war keines der Bücher wirklich). Es hat mir große Freude bereitet, Juliette auf ihrem Weg zu begleiten. Es gab Höhen und Tiefen, viel Emotion und das ganz große Herzschmerz-Drama. Einfach eine tolle Trilogie! Ich danke dem Goldmann Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Ich brenne für dich.


[Rezension] Rette mich vor dir

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Titel Rette mich vor dir
Reihe Shatter me
Band 2. Band
Autor Tahereh Mafi
Übersetzer Mara Henke
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Dystopie, Jugendbuch, YA, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Spannend, kämpferisch, gefühlsintensiv.

Das Cover?

Das Cover des zweiten Bandes der Juliette-Trilogie ähnelt der Aufmachung des ersten Bandes sehr. Auf beiden Büchern sieht man dieselbe Skyline, lediglich Kleidung und Positionierung der Frau auf dem Cover haben sich verändert. Ich finde, dass das Cover immer noch sehr stimmig ist und auf den Inhalt einer Dystopie schließen lässt.

Die Handlung/das Setting?

Die Handlung setzt nahtlos an das Geschehen des ersten Buches an. Juliette hat immer noch mit den Folgen ihrer früheren Entführung zu kämpfen und weiß nicht so wirklich, woran sie ist. Schwere Selbstzweifel und Schuldgefühle machen ihr zu schaffen. Vor allem in Bezug auf Adam und Warner wird es noch einiges zu entdecken geben. Zudem verkompliziert sich Juliettes Beziehung zu Adam auf höchst unangenehme Weise.
Das Setting ist gleichbleibend düster und hoffnungslos. Das Wetter spielt verrückt, Tiere gibt es kaum noch und auch Flora und Fauna scheinen aufgegeben zu haben. Das perfekte Setting für eine Weltuntergangsvision. Dabei fühlte ich mich an keine andere Dystopie erinnert, von denen ich zugegebenermaßen auch noch nicht so viele gelesen habe. Unterbewusst atmosphärisch war das Grauen der unbekannten Zukunft immer zugegen, was mich sowohl begeistern als auch beunruhigen konnte. Begeistern, weil es der Autorin gelang, ein ständiges Unwohlsein des Lesers aufgrund der gegenwärtigen Situation der Figuren zu schaffen. Beunruhigt, weil ich mich ziemlich gut in die Figuren einfühlen konnte.

Der Schreibstil?

Mit dem Schreibstil kam ich teilweise nicht so gut klar. Schon im ersten Buch hat mich Juliettes krankhafte dreifach Wiederholung und Ausstreichung von Worten, Satzteilen und ganzen Sätzen ziemlich gestört. Aber da schob ich es auf ihre labile Konstitution und ihre gegenwärtige Situation. Diese verändert sich im zweiten Band allerdings stark. Und dennoch ließ ihr Tick nur schleichend nach. Versteht mich nicht falsch, ich finde das auf der einen Seite sehr gut, da realistisch gezeichnet. Aber irgendwann haben mich ihre Gedankenmonologe und Ticks ein klein wenig gestört. Vor allem dann, wenn es spannend wurde. Ansonsten haben mir Wortwahl, Satz- und Kapitellänge sehr gut gefallen.

Die Figuren?

Ich muss ja sagen, dass ich mit Juliette teilweise richtige Probleme hatte. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die neue Situation nicht leicht ist. Und dass sie sich nicht bessert, ist mir auch bewusst. Aber so sehr in Selbstmitleid zu versinken, dass man andere um sich herum nicht mehr wahrnimmt, fand ich dann doch ziemlich schade. Vor allem, weil sie gegen Ende des ersten Buches so etwas wie Kampfgeist entwickelt hatte. Zudem war sie glücklich. Auch Adam muss einiges durchmachen. Er tat mir in diesem Band ziemlich leid. Neben Dingen, die er anderen verheimlicht, die jedoch trotzdem ans Licht kommen gibt es vieles, das er nicht weiß. Ich fürchte mich vor dem Moment im dritten Buch, wenn alles rauskommt. Und Kenji war mitunter mein Highlight. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, ist aber dennoch ein guter Kerl. Ich wüsste nicht, ob das Buch ohne ihn weitergegangen, oder ob Juliette komplett in ihrem Selbstmitleid versunken wäre. Und Warner, das ist so eine ganz spezielle Sache. Wirklich überrascht hat mich nur wenig. Denn ein Teil der Entwicklung war abzusehen. Dennoch war es sehr gut umgesetzt. Die anderen Wendungen hatte ich nun aber wirklich gar nicht erwarten, beziehungsweise in diese Richtung denken können.

Positives?

Mit hat die Stimmung im Buch sehr gut gefallen. Und auch die Idee der Mutationen der Menschen als Reaktion auf ihre Umwelt. Eine wirklich tolle Idee. Auch, dass die Figuren sich weiterentwickeln und es Wendungen gab, die (ob absehbar oder nicht) gut eingebaut und auch ausgebaut wurden. Ich hatte beim Lesen ständig das unterschwellige Gefühl von Bedrohung, und das finde ich enorm gut umgesetzt. Wenn Juliette im dritten Buch so bleibt, wie am Ende des zweiten, dann habe ich viel im nächsten Buch zu erwarten.

Negatives?

Dass ich mit Juliettes Tick nicht so gut zu Recht kam wie noch im ersten Buch, ist mein ganz persönlicher Leseeindruck. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Juliette weiter hätte sein müssen. Stattdessen hat sie für jeden Schritt vorwärts zehn zurück gemacht. So kam es mir jedenfalls vor. Für den Plot ist das nicht hinderlich, aber einige Wiederholungen haben mich einfach aus dem Lesefluss gebracht.

Empfehlung?

Definitiv. Ich bin ein kleiner Dystopie-Neuling, wenn man bedenkt, dass ich ziemlich wenige bisher gelesen habe. Dennoch finde ich, dass Rette mich vor dir ein Gefühl der ständigen Gefahr und unterschwelligen Bedrohung vermittelt, die gut in das Setting passt. Auch die besonderen Fähigkeiten der Menschen, die an sich nichts Neues sind, finde ich sehr gut eingearbeitet und eingesetzt. Wer sich mal an Dystopien versuchen will oder sogar schon ein Fan ist, sollte unbedingt in die Juliette-Trilogie reinschnuppern.