[Rezension] Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück

Keine Kommentare
Titel Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück
Reihe Muchachas-Trilogie
Band 3. Band
Autor Katherine Pancol
Übersetzer Nathalie Lemmens
Illustrator
Verlag Carl’s Books Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman
Preis 14,99€
Seitenzahl 514 Seiten
Bewertung
Muchachas - Nur ein Schritt zum Glück
Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück

Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück in drei Worten?

Lebensbejahend, positiv, bereichernd.

Cover & Gestaltung von Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Der Abschlussband der Muchachas-Trilogie ist in einem farbenfrohen Orange gehalten. Die Gesamtoptik passt zu den Vorgängerbänden und ist ebenfalls mit Blüten und den Silhouetten von Frauen verziert. Im Zentrum des Covers stehen Titel und Autorin in einem orangefarbenen Kreis.

Worum geht es in Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Da es sich um einen Abschlussband handelt, werde ich an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen. Im Allgemeinen geht es in der Muchachas-Reihe um die Lebensgeschichte mehrere Frauen. Der Leser begleitet die Frauen auf ihrem Lebensweg, trifft mit ihnen gemeinsame Entscheidungen und entschlüsselt, wie die Frauen mehr oder weniger zusammengehören. Im Laufe der Reihe wechseln sich die Erzählperspektiven und Protagonistinnen unregelmäßig ab, gegen Ende wurden aber alle Geschichten erzählt.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Katherine Pancol verzichtet in ihrer Reihe auf eine klassische Kapitelunterteilung, sodass die Geschichte nahtlos erzählt wird. Durch die Perspektiv- und Figurenwechsel kommt Dynamik auf, die durch den Plot ergänzt und durch die intensive Erzählweise der Autorin zusätzlich unterstützt wird. Katherine Pancol schafft es, eindrücklich die Lebensgeschichten ihrer Protagonistinnen zu erzählen und dabei eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren.

Das Figurenpersonal in Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Die Figuren in der Muchachas-Reihe sind so vielfältig und unterschiedlich wie das Leben. Sie wirken beim Lesen so echt und realistisch, dass ich das Gefühl hatte, ihnen gegenüber zu sitzen und ihren Geschichten zu lauschen. Dabei ist für jede Leserin eine Protagonistin zum Identifizieren vorhanden, da jede Figur ihren ganz eigenen Charakter hat. Dadurch wird die Erzählung facettenreich und besonders. Besonders spannend finde ich die Entwicklung der Figuren vom Beginn der Geschichte bis zu ihrem Ende. Es ist faszinierend, wie die Handlung Auswirkungen auf viele Figuren hat, wie die Frauen zusammenhängen und was sich im Allgemeinen bei den Figuren entwickelt. Katherine Pancol hat ein dichtes Netz aus Figuren konstruiert, das für einige Überraschungen gut ist.

Positives zu Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Mir gefällt an der Reihe, dass die Geschichten und Figuren so real sind, dass sie im Leben tatsächlich vorkommen könnten. Mit haben vor allem der Mut und die Lebensfreude der Figuren imponiert, die sie selbst in schweren Situationen nicht vergessen. Als Leser erhält man so viele unterschiedliche Blickwinkel, Denkweisen und Meinungen, dass der eigene Horizont augenblicklich erweitert wird. Die Reihe regt zum Nachdenken an. Außerdem habe ich tiefe Dankbarkeit für meine Situation empfunden, vor allem im Vergleich mit Stella und ihrer Mutter.

Empfehlung zu Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Die Muchachas-Reihe ist eine sehr besondere Buchreihe wie man sie nur selten in den Händen hält. Sie ist unfassbar gut konstruiert, hat tolle Figuren, bewegende Geschichten und bietet einen Mehrwert. Auch regt sie einen zum Denken an. Hier meine Rezension zu Band eins, hier findet ihr Band zwei.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken


[Blogparade] Du und dein Blog

12 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

vor kurzem bin ich auf Facebook über einen Beitrag in einer Buchbloggergruppe gestoßen und musste einfach mitmachen. Die Rede ist von Steffis (Angeltearz) Blogparade: Du und dein Blog, in der wir uns und unsere Blog vorstellen, gegenseitig besuchen und vernetzen sollen. Damit will Steffi für mehr Miteinander sorgen und da bin ich doch immer gerne dabei. Die Fragen sind einfach und schnell zu beantworten, also legen wir los!

Achso! Mitmachen darf übrigens jeder Blogger, ganz unabhängig der Nische, in der man tätig ist. Einfach einen Blogbeitrag schreiben, die Fragen von Steffi beantworten und kommentieren, damit du in der Vernetzungsliste landest. Einfach kann man Bloggerliebe nicht verteilen!

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Nina aka Ninespo und bin passionierte Leserin. Mein Blogname ist übrigens eine Verschmelzung meines Vor- und Zunamens. Nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denk! Später habe ich dann herausgefunden, dass es auch einen Sporthersteller gibt, der recht ähnlich klingt, aber ich habe mich als Ninespo nun mal eingebürgert und bleibe dabei, so!
Ansonsten gibt es über mich zu wissen, dass ich Literatur studiert und damit mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich arbeite als Frischling im Bereich „irgendwas mit Medien“ und habe ziemlich viel Spaß daran. Wenn ich nicht gerade lese, blogge oder auf anderen Blogs stöbere, kritzele ich in meinem Bullet Journal rum oder suche auf Instagram nach Inspiration. Ich mag Serien sehr gerne und lese vor allem Bücher aus den Genre historische Romane und Fantasy sehr gerne.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich Anfang 2011 auf WordPress. Mein Freund hatte mir dazu geraten, nachdem ich meine schriftlichen Abiturprüfungen hinter mich gebracht hatte und etwas hobbylos aus der langen Lernphase kam. Seitdem ist mein Blog zum treuen Begleiter geworden, der selbst die längste Lese- und Bloggerflaute überlebt hat. Seit 2014 blogge ich unter meiner Doman ninespo.de und bereue die Entscheidung nicht.
Ich bin meinem Freund unheimlich dankbar, dass er mich zum Bloggen gebracht hat, denn dadurch habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre. Danke, dass es euch gibt!

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

 Ja, mein Umfeld weiß von meinem Blog. Mein Freund unterstützt mich als technischer Admin und Programmierer sehr hilfsbereit und mit viel Geduld, meine Mama liest immer noch regelmäßig meinen Blog. Mein persönliches Umfeld findet meinen Blog gut, oder hat mit Bloggen nichts am Hut. Besondere Beiträge kennen meine Freunde, aber ich denke nicht, dass sie hier regelmäßig reinschauen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

 Ja, ich bin auf den Social Media unterwegs. Eine Übersicht findet ihr direkt hier:
Ich freue mich über eure Kontaktanfragen!

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?
(Trau dich und sei ehrlich)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in meiner kleinen Bloggerbubble, in der ich mich bewege, sehr wohl fühle. Ich lese Blogger, die das Miteinander schätzen und gegen eine Ellenbogenpolitik sind, weshalb ich meistens nichts von den negativen Bewegungen der Bloggerwelt mitbekomme, bis sie vorbei sind und über sie geschrieben wird. Ich blogge aus Spaß und möchte das beibehalten. Mein Blog ist ein Hobby, das mich begeistern und mir Spaß machen soll, durch das ich tolle neue Leute und Sichtweisen kennenlerne und jeden Tag etwas Neues entdecke. Deswegen kann ich mich glücklich schätzen, dass ich in meiner rosaroten Buchbloggerbubble so lange ohne Probleme durch die Buchbloggerwelt schwirren konnte und bisher nirgendwo angeeckt bin. Ich habe es auch ehrlich gesagt nicht vor, denn die ganzen Diskussionen sind mir wirklich stellenweise zu doof.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Ich mag die Vielfalt, die Buntheit und die Lebensfreude in der Bloggerwelt. Da ich mich hauptsächlich im Buchbloggerbereich bewege, kann ich nur von diesen Erfahrungen berichten. Es gibt so viele tolle Momente, wie Buchbloggertreffen, die von einigen Buchbloggern organisiert und mit viel Leben gefüllt werden, auf die ich mich sehr freue. Buchmessen wären ohne tolle Buchbloggerkollegen einfach nicht dasselbe – ihr bereichert mir die Buchmessen und es ist so fabelhaft, euch endlich mal in Persona zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich es auch mal nach Leipzig auf die Buchmesse schaffe, die so viel familiärer sein soll, als die große Schwester in Frankfurt, die bei mir in der Nähe ist.
Ich mag an der Bloggerwelt, dass man sich toll mit euch allen unterhalten kann, dass ihr meinen Horizont erweitert und so viele tolle Bücher empfehlt. Besonders schön finde ich auch das Gefühl, ein heiß ersehntes Buch als Rezensionsexemplar in Händen zu halten. Eure Kommentare, Meinungen und Reaktionen auf meine Beiträge freuen mich immer ganz besonders und lassen mein kleines Buchbloggerherz höherschlagen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich muss sagen, dass ich tatsächlich nur Buchblogs lese. Ich habe früher mal Lifestyleblogs gelesen, aber irgendwie bleibe ich immer bei den Buchbloggern hängen. Gleich und gleich gesellt sich eben gerne. Ich lese zwar zwecks Inspirationssuche auch andere Blogs, abonniert habe ich aber ausschließlich Buchblogger.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Da meine Blogrole tatsächlich veraltet ist, wie ich gerade beschämt feststellen musste, würde ich diesen Punkt jetzt spontan beantworten. Sollte ich jemanden vergessen haben, tut es mir schrecklich leid!

Klappentexterin
Wörterkatze
Bücher und mehr…
Zwischen den Seiten
Bücherherz

Kleinbrina

Privatkino

Shiku

Sema

Aki
Mit dir an meiner Seite
Nisnis Bücherliebe
Trallafittibooks
Tasmetu
Momki
Brösels Bücherregal

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Falls doch, tut es mir unendlich leid. Ich lese einfach so viele Blogs gerne, dass ein Überblick sehr schwer ist. Daher habe ich diejenigen Blogs aufgerzählt, deren Artikel ich immer regelmäßig verfolge, im besten Fall sogar fleißig kommentiere.

Wie sieht es bei dir aus? Stell dich vor und mach bei Du und dein Blog mit! Wenn du Blogempfehlungen hast, ab damit in die Kommentare!

Hier gibt es die Teilnehmer der Aktion:


[Rezension] Ich gebe dir die Sonne

5 Kommentare
Titel Ich gebe dir die Sonne
Reihe
Band Einzelband
Autor Jandy Nelson
Übersetzer Catrin Frischer
Illustrator
Verlag cbt Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Roman
Preis 17,99€ [RE]
Seitenzahl 480 Seiten
Bewertung

Ich gebe dir die Sonne in drei Worten?

Lebendig, abwechslungsreich, anders.

Cover & Gestaltung von Ich gebe dir die Sonne?

Das Cover von Ich gebe dir die Sonne ist so hell und freundlich, dass ich es einfach haben musste. Es ist einfach ein freundliches und farbenfrohes Cover, das man gerne Anschaut. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch in einem wunderschönen Lila gehalten, im Inneren in einem strahlenden Orange. Von den Farben her ein absolutes gute Laune Buch!

Worum geht es in Ich gebe dir die Sonne?

So lebensfroh und fröhlich das Cover und die Farbgebung von Ich gebe dir die Sonne sind, so tief und beinahe dunkel ist der Inhalt. Ihr solltet euch bewusst sein, dass es sich bei Ich gebe dir die Sonne nicht um ein fröhliches Sommerbuch handelt, sondern um ein komplexes Werk, das sich stark mit Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt. Es hat teilweise Phasen, die Leichtigkeit versprechen, aber dunklere Zwischentöne besitzen, die einen zum Nachdenken anregen. Ein sehr besonderes Werk.

Der Schreibstil von Jandy Nelson?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr besonders. Und ich meine mit besonders nicht schlecht, sondern exorbitant. Zu Beginn hatte ich so meine Probleme, vor allem durch Noahs wirre und schnell wandelnde Gedanken. Jude war für mich sehr viel einfacher zu verstehen, was nicht heißen soll, dass ich Noahs Darstellung schwierig fand. Beide Darstellungsweisen von Gedanken und Emotionen sind so besonders und bewegend, dass ich es noch nirgendwo besser gelesen habe. Durch ihre Ausdrucksweise und die bildhaften Darstellungen schafft es die Autorin, die Geschichte ihrer Figuren direkt in meinen Kopf zu malen. Ein außerordentliches Talent, das mich sehr begeistert hat. Als ich mich dann an Noahs bunte Ausdrucksweise gewöhnt hatte, kam ich schnell voran.

Das Figurenpersonal in Ich gebe dir die Sonne?

In der Hauptsache geht es um Noah und Jude, die Zwillinge sind und in der Phase der erzählten Zeit des Romans unterschiedlicher nicht sein könnten. Da die Geschichte der beiden in zwei Perspektiven erzählt wird, die zudem zeitlich getrennt ist, lernt man die beiden auf zwei Weisen kennen: Jude und Noah mit 13/14 und mit 16. Es ist unfassbar, wie sehr sich die beiden innerhalb weniger Jahre verändert haben und noch spannender, wie es dazu kam. Denn während Jude als 16jährige berichtet, erzählt Noah seine Geschichte als 13/14jähriger. Dadurch erlebt man die Veränderung der Figuren direkt mit, kann einen Blick in ihre Gedanken und Emotionen werfen und sich wünschen, dass alles anders kommt.

Jandy Nelsons Figuren sind dabei so intensiv gestaltet, dass ich das Gefühl hatte, eine echte Geschichte zu erleben. Auch die Nebenfiguren, die ihren Teil zur Geschichte beitragen haben eine ganz eigene Tiefe, wie sie mir bisher nur selten begegnet ist.

Positives zu Ich gebe dir die Sonne

Der Schreibstil, die Erzählweise, die Figuren, die Geschichte und die Aussage dahinter. All das macht Ich gebe dir die Sonne so einzigartig und wundervoll. Es ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst und das seines gleichen sucht. Ich bin einfach sprachlos und baff, selbst Tage nach dem Lesen. Die Erzählweise mit zwei unterschiedlichen, zudem zeitlich versetzten Perspektiven erzeugt Spannung, da jede Perspektive neue Einzelheiten ans Licht bringt, die am Ende ein großes Ganzes ergeben. Eine Geschichte von Verlust, Ängsten und Fehlern.

Empfehlung zu Ich gebe dir die Sonne?

Ich kann Ich gebe dir die Sonne allen Lesern empfehlen, die ein außergewöhnliches Buch suchen. Allerdings ist es, anders als es durch die Covergestaltung den Anschein macht, kein leichtes Sommerbuch, sondern ein Buch mit Tiefe und Emotion. Ich danke dem Bloggerportal und dem cbt Verlag von Herzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Ich gebe dir die Sonne.


[Geblubber] SuB den Sommer – Das Urlaubsworkout für Buchnerds!

4 Kommentare

Hallo ihr Lieben,

Anna von Ink of Books hat gemeinsam mit Tabi von Ein Buch kommt selten allein eine spannende und sehr hilfreiche Challenge ins Leben gerufen: SuB den Sommer – Das Urlaubsworkout für Buchnerds!

 

Header_2

Dabei haben die beiden eine auf 1,5 Monate begrenzte SuB-Abbau-Challenge auf die Beine gestellt, die Sommer, Spaß, Vernetzung und das Schrumpfen des TBRs versprechen. Klingt super? Ist es auch! Und deswegen bin ich dabei. Besonders schmackhaft machen die beiden ihre Challenge durch die kleinen Extras, die sie eingeplant haben:

 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU SUB DEN SOMMER

Die Challenge startet am 01.07.2017 und endet am 20.08.2017.
Ein Betrag zu Beginn der Aktion am 01.07. ist ein Zusatz, bei dem wir unsere geplanten Bücher vorstellen können sowie einen Beitrag am Ende, in dem wir unser Fazit ziehen. Zudem sollten die gelesenen Bücher irgendwo sichtbar festgehalten werden. Ich werde vermutlich ein wöchentliches Update einbauen und diese dann verlinken.

 

AUFGABEN

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
  4. Lies ein Buch von deinem Debüt-Autor
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonist
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst! (Optional auch eine Mystery-Review) -> Link hier in den Kommentaren
  10. Lies ein typisches Sommerbuch
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
  14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
  15. Halte das Buchkaufverbot ein!

15 Aufgaben klingen zunächst einmal viel, aber es soll auch Viel- und Schnelllesern ein besonderer Anreiz geboten werden. Am besten sollen die Aufgaben natürlich mit Büchern des TBR erfüllt werden, zudem gibt es eine Aufgabe, die für alle gilt: Buchkaufverbot!

 

LESENÄCHTE

Unter dem Aspekt der gegenseitigen Vernetzung und Unterstützung wird es auch Lesenächte geben, was für mich ein besonderes Extra ist. Unter dem Hashtag #subdensommer wird es zum Start der Challenge vom 30.06. auf den 01.07. eine Lesenacht geben, Verlängerung auf ein Lesewochenende grundsätzlich möglich.
Außerdem soll es zum Ende der Challenge eine weitere Lesenacht geben, die dann vom 19.8. auf den 20.8. stattfindet, bei der die letzten Aufgaben gemeinsam gelöst werden können.

 

GEWINNE

Natürlich gibt es bei der Sommer-Challenge auch Etwas zu gewinnen!
Zum einen wird der fleißigste Lesenerd für seine Arbeit belohnt, zum anderen wird es einen Gewinn geben, der unter allen Teilnehmern verlost wird. Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch nach Wahl, das innerhalb von Deutschland und Österreich versandt wird. Ausgelost wird am 27.08. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müssen mindestens 3 der 15 Aufgaben gelöst worden sein.

 

IHR WOLLT BEI SUB DEN SOMMER MITMACHEN?

Klickt einfach oben auf das Bild oder die Namen und tragt euch in den entsprechenden Artikeln der Mädels in die Challenge ein. Alles stressfrei und easy.

Ich wünsche viel Spaß, Erfolg und fröhliches Lesen!


[Rezension] Harry Potter and the Philosopher’s Stone

2 Kommentare
Titel Harry Potter and the Philosopher’s Stone
Reihe Harry Potter
Band 1. Band
Autor Joanne K. Rowling
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bloomsbury
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 7,99€
Seitenzahl 340 Seiten
Bewertung

Harry Potter and the Philosopher’s Stone in drei Worten?

Magisch, charmant, zauberhaft.

Cover & Gestaltung von Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich muss ja sagen, dass mir die deutschen Cover bisher immer noch ziemlich gut gefallen. Allerdings ist das englische Cover von Harry Potter and the Philosopher’s Stone so niedlich und zauberhaft, dass ich es einfach haben musste. Die Zeichnungen auf den Covern sind so liebevoll und detailliert gestaltet, dass man die Bücher optisch einfach lieben muss!

Worum geht es in Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich glaube, dass es kaum einen Menschen gibt, der die Geschichte von Harry Potter noch nicht kennt. Band eins stellt uns den berühmtesten Magier der modernen Literatur vor: Harry Potter. Man begleitet ihn auf seiner Reise in die Zaubererwelt, beobachtet seine Streifzüge durch Hogwarts und hat die gesamte Zeit über Fernweh.

Der Schreibstil von Joanne K. Rowling?

Mir gefiel die Übersetzung von Klaus Fritz schon so überaus gut, weil sie liebevoll und charmant ist. Hätte ich gewusst, wie süß und magisch der Schreibstil von Frau Rowling ist, hätte ich mich wohl viel früher an die Originalversion getraut. Denn eines kann ich euch versprechen: Ihr könnt diese Geschichte problemlos im Original lesen, selbst wenn ihr nicht besonders fit im Englischen seid. Die Geschichte ist so herzallerliebst erzählt, so bildhaft und schön geschrieben, dass es eine Freude ist, die Geschichte auf Englisch zu entdecken. Natürlich gibt es Worte, die man nicht kennt, aber die versteht man super aus dem Kontext.

Das Figurenpersonal in Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich liebe alle Figuren in Harry Potter. Okay, beinahe alle. Die Dursleys sind auf Englisch genauso schwer zu ertragen wie auch Deutsch, wenn nicht sogar noch hochnäsiger. Besonders überrascht haben  mich die Weasleys und Hagrid, da mit den englischen Akzenten vielmehr Spielraum besteht, als im Deutschen. Es war ein wahres Fest, die unterschiedlichen Akzente zu lesen und neue Worte zu entdecken. Leider kenne ich mich noch zu wenig aus, um festzustellen, woher die Akzente stammen. Wer mehr weiß, immer her mit den Informationen!

Positives zu Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Am Anfang hatte ich wirklich Angst, dass ich an der englischen Sprache scheitern würde. Tatsächlich lässt sich der Auftaktband auf Englisch sehr leicht und flüssig lesen. Dabei hat Harry Potter and the Philosopher’s Stone einen besonderen Charme, der den der deutschen Bücher noch übersteigt. Es ist magisch und zauberhaft, niedlich und begeisternd. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und war überrascht, dass ich neue Seiten an lang bekannten Figuren entdecken konnte.

Empfehlung zu Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Absolut! Für jeden Fan, der Harry Potter bisher noch nicht im Original gelesen hat. Probiert es aus, es ist gar nicht so schwer wie man zu Beginn meint.


[Rezension] Foy und der Ring des Mauren

Keine Kommentare
Titel Foy und der Ring des Mauren
Reihe
Band Einzelband
Autor Katharina Münz
Übersetzer
Illustrator
Verlag Selfpublish
Erschienen als E-Book
Genre Historischer Roman
Preis 3,75€ [RE]
Seitenzahl 454 Seiten
Bewertung

Foy und der Ring des Mauren in drei Worten?

Spannend, historisch, begeisternd.

Cover & Gestaltung zu Foy und der Ring des Mauren?

Das Foto, das das Cover von Foy und der Ring des Mauren ziert, gefällt mir sehr gut. Schriftart und Farbe passen zu den zuvor erschienenen Werken von Katharina Münz, während das Cover an sich dieses Mal eine Fotografie ist. Ob die Frau auf dem Cover Foy darstellen soll, kann ich nicht gänzlich sagen, da die Heldin des Romans in meiner Vorstellung ein paar Nuancen dunkler war als das Model. Alles in allem gefällt mir das Cover aber sehr gut.

Worum geht’s in Foy und der Ring des Mauren?

In Foy und der Ring des Mauren geht es um die starke und herzliche Foy, die als dunkelhäutige Magd ein hartes Leben bei ihren Herren in Worms führt. An einem schicksalhaften Tag trifft Foy auf den gutaussehenden Bjørgyn, einen Dänen, der ein Auge auf die hübsche Magd geworfen hat. Was Foy zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Der Wikinger hat noch mehr im Sinn als Foy. Es beginnt eine spannende Reise, deren Ausgang ihr am besten selbst in Erfahrung bringt.

Der Schreibstil von Katharina Münz?

Ich mag an Katharina Münz‘ Büchern neben ihrer historischen Genauigkeit vor allem auch den Schreibstil. Katharina schreibt sehr emotional, bildhaft und detailliert, aber nicht überfrachtet. Sie schafft es, historische Bezüge in ihren Plot einzubetten, ohne dass sie stören oder auffallen. Dabei passt sie vor allem auch die Ausdrucksweise der Figuren an die gegebene Zeit an, ohne dadurch aber anachronistisch zu klingen. Es entsteht eine angenehme Balance aus historischer Korrektheit und moderne Interpretation.

Das Figurenpersonal in Foy und der Ring des Mauren?

Leser, die Katharinas Werke ein wenig länger verfolgen, kennen Foy aus Falkenherz, in dem Melwyn auf Foy trifft. Daher war sie keine gänzlich Unbekannte und ich brannte darauf, mehr über sie zu erfahren. Foy ist eine starke und doch sehr herzliche Frau. Ihre Sichtweise konnte ich gut nachvollziehen und konnte mich direkt mit ihr identifizieren. Vor allem am Anfang habe ich mit ihr gelitten und gebangt. Im Verlauf des Romans macht sie eine nachvollziehbare Veränderung durch und entwickelt sich sehr positiv. Vor allem die Darstellung ihrer Gefühle empfand ich als sehr reflektiert, realistisch und erwähnenswert, da diese ihre Charakterentwicklung spiegeln und mir überaus gut gefallen haben.
Bjørgyn hat mich sehr erheitert. Seine hartnäckige Art hat mir gut gefallen, wenngleich ich ein wenig überrascht war, wie schnell er Foy seine Gefühle offenbart. Vor allem seine verschiedenen Charaktereigenschaften im Kampf und gegenüber Foy, die gegensätzlicher nicht sein könnten, fand ich sehr ansprechend. Seine Familie gefiel mir im Übrigen genauso gut.
Foy und Bjørgyn gemeinsam haben mir unheimlich Spaß gemacht, sodass ich gerne noch viel mehr von ihnen lesen würde.

Positives über Foy und der Ring des Mauren?

Die Bücher von Katharina Münz gefallen mir aus mehreren Gründen so gut. Zum ersten gefällt mir, dass die Autorin historisch korrekt schreibt. Sie nutzt Löcher der Geschichtsschreibung, ihr Wissen über die Zeit und schafft somit ein Leseerlebnis, das eine mögliche realistische Geschichte erzählt. Auch passt sie ihre Schreibweise und den Ausdruck der Figuren an die historischen Begebenheiten an. Sie schafft darüber hinaus kein weichgezeichnetes Bild der damaligen Zeit, sondern ein sehr fundiertes, das weder bewertet noch klassifiziert. Ihre Figuren passen sich ebenfalls sehr gut in das Setting ein, wobei man eher davon sprechen muss, dass sich Setting und Figuren gegenseitig bedingen.

Empfehlung zu Foy und der Ring des Mauren?

Ich kann Foy und der Ring des Mauren allen Leserinnen und Lesern empfehlen, die gut geschriebene und super recherchierte historische Romane schätzen, die Spannung und Emotionen liefern. Ich danke Katharina Münz von Herzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Foy und der Ring des Mauren.


[Montagsartikel] Bücher, die man mehrfach lesen sollte

4 Kommentare

Nach langer Abstinenz bin ich bei der heutigen Montagsfrage zu Büchern, die man mehrfach lesen sollte wieder dabei. Wie ihr seht, hat sich am Aufbau des Artikel ein wenig was geändert. Statt die Frage nur kurz und knapp zu beantworten, möchte ich ein wenig umfassender über die Themen hinter der Frage sprechen und mit euch diskutieren. Der wichtigste Aspekt dieser wöchentlichen Aktion, der gemeinsame Austausch, kam von meiner Seite bei den verganenen Fragen viel zu kurz. Daher lade ich euch herzlich ein, mit mir zu diskutieren. Ich freue mich schon auf eure Kommentare und eure Beiträge, die ihr mir sehr gerne in den Kommentaren verlinken könnt.

Svenja von Bücherfresserchen hat uns diese Woche die Frage gestellt, welche Bücher wir wieder und wieder lesen. Diese Frage steht in direkter Verbindung zu einem sehr interessanten Artikel von Rena, die darüber schreibt, warum Bücher zweimal gelesen werden wollen. Da mich ihr Beitrag sehr angesprochen hat, möchte ich beide Aspekte hier in einem Artikel verbinden und beantworten.

Als bibliophiler Mensch habe ich nicht nur einem Buch, zu dem ich immer wieder zurückkehre, sondern gleich mehrere. Einige sind Teil einer Reihen, wiederum andere sind Einzelbände. Aber mit allen verbinde ich besondere Erinnerungen und greife immer wieder gerne zu ihnen. Wie bei wohl vielen Bücherliebhabern kann ich hier Harry Potter nennen. Ich habe diese Reihe zwar erst eine Weile nach Beginn des Hypes lesen können, war aber sofort begeistert. Mit jedem neuen Band der erschien, habe ich die Vorgänger erneut gelesen. Übrigens einer der drei Gründe, weshalb Bücher unbedingt ein weiteres Mal gelesen werden wollen. Die Liebe zu J.K. Rowlings magischer Welt hält bis heute an, wo sie von Zusätzbüchern vollgepackt mit Hintergrundwissen Buch um Buch erneut gespeist und vertieft wird.

Dass ich ein Funke-Mädchen bin, zeigt sich in meinen letzten beiden Rezensionen (Drachenreiter und Die Feder eines Greifen). Angefangen habe ich mit den Wilden Hühnern, die ich bis heute unwahrscheinlich gerne zur Hand nehme. Wie auch meine Harry Potter Bände sind die Bücher zerliebt und gelesen. Man sieht deutlich den Unterschied zwischen diesen Büchern und neueren Werken, die ich zwar auch gerne gelesen habe, aber nicht so oft in der Hand hatte. Es folgten die Tinten-Trilogie, Reckless und ein paar Einzelbände, doch noch immer habe ich nicht annähernd alle Werke der Autorin gelesen. Dennoch kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass die Wilden Hühner mein absoluter Favorit bleiben. An ihnen hängen viele schöne Kindheitserinnerungen, in denen ich immer wieder gerne schwelge. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Last but not least möchte ich hier den kleinen Prinzen nennen. Ich habe ihn gemeinsam mit meiner Mutter gelesen und erinnere mich noch sehr gut an die Begeisterung, die ich dabei empfand. Das Hörspiel kann ich immer noch auswendig. An den kleinen Prinzen knüpfen sich nicht nur viele tolle Erinnerungen, sondern es offenbaren sich mit jedem Lesen neue Details (wie auch bei der Harry Potter Reihe). Philosophische Einsichten, wundervolle Sätze und einen Blick aufs Leben, der den eigenen Horizont erweitert. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Lesen lässt dich in diverse Länder und Welten reisen, phantastische Erfahrungen machen und Leute kennenlernen, denen du so vielleicht nie begegnet wärst. Es schärft deinen Verstand, schult deine Phantasie und kann der Ausgleich für vieles im Leben sein. Ein Ruhepol, deine einsame Insel. Wenn du ein Buch gefunden hast, in dem du vollends versinken und abtauschen kannst, dann nimmst du es immer wieder zur Hand. Weil es dich beruhigt, tröstet, entspannt, zum Lachen oder Weinen bringt. Weil es dein tragbarer bester Freund ist. Weil du in Erinnerungen schwelgen kannst, die du sonst vielleicht vergessen hättest. Erinnerungen an das Wo des Lesens, das Wann, wer es dir geschenkt hat oder mit wem gemeinsam du es gelesen hast. Auch steckt ein bekanntes Buch immer noch voller Überraschungen. War dieses Detail schon immer da oder hast du es nur nicht gesehen, weil du so in der spannenden Handlung gesteckt hast? Hast du diesen besonderen Satz schon einmal auf diese bestimmte Weise gelesen wie jetzt? War das Buch schon immer so philosophisch und vielschichtig? Hat ein vermeintliches Kinderbuch doch intertextuelle Ebenen, die du als kindlicher Leser nur einfach noch nicht wahrnehmen konntest? Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Wenn ich solche Bücher in den Händen halte, lasse ich sie nicht mehr los. Oftmals habe ich beim Lesen dann das Gefühl, dass ich einen Schatz gefunden habe, dessen gesamte Tragweite ich noch nicht überblicken kann. Vielleicht hat die Truhe einen doppelten Boden, den ich erst mit dem richtigen Trick öffnen kann. Und dann entdecke ich voller Begeisterung die nächste Ebene. Bücher, die man mehrfach lesen sollte

Jetzt bin ich auf eure liebsten Bücher gespannt, die ihr immer wieder lesen könnt. Überschneiden wir uns vielleicht sogar oder habt ihr ganz andere Schätze, die ich vergessen habe oder noch nicht kenne?


[Rezension] Das Lied der Hugenotten

6 Kommentare
Titel Das Lied der Hugenotten
Reihe Die Hugenotten
Band 1. Band
Autor Deana Zinßmeister
Übersetzer
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 576 Seiten
Bewertung

Das Lied der Hugenotten in drei Worten?

Fesselnd, emotional, begeisternd.

Cover & Gestaltung von Das Lied der Hugenotten?

Wie schon so oft habe ich Das Lied der Hugenotten wegen des interessanten Covers näher ins Auge gefasst. Das Buch wartet mit einem typischen Genre-Cover auf, dessen satter Blauton mir direkt ins Auge gesprungen ist. Darüber sieht man eine historische Abbildung auf (vermutlich) Pergament, dazu eine Kette und der erhabene, in Gold gehaltene Titel. Alles in allem ein hübsch anzuschauendes Cover.

Worum geht’s in Das Lied der Hugenotten?

Im Roman geht es um den Glashersteller Jacon und seine Familie, die während der Bartholomäusnacht 1572 aus ihrer Heimatstadt Paris flüchten. Der Roman handelt im Weiteren vom Schicksal der Familie nach ihrer Flucht und die Wirrungen, die durch diese entstanden. Das Lied der Hugenotten ist der Auftaktband zu einer Familiensaga.

Der Schreibstil von Deana Zinßmeister?

Ich liebe gut geschriebene und recherchierte historische Romane. Und mit Das Lied der Hugenotten habe ich genau das erhalten. Deana Zinßmeister schreibt unglaublich flüssig und emotional. Sie schafft es, den Leser mit ihrer flüssigen und angenehmen Schreibweise zu packen, die Spannung des Plots sorgt dann dafür, dass einen das Buch nicht mehr loslässt. Deana Zinßmeisters Ausdruck ist historisch passend und dennoch nicht anachronistisch, sodass man leicht vorankommt.

Das Figurenpersonal in Das Lied der Hugenotten?

Jacon und seine Familie haben mich direkt in mein Herz gestohlen. Pierre und Magali sind auch herzallerliebst und die Kräuterfrau Fleur hat mir besonders gut gefallen. Die Figuren sind sehr schön konzipiert. Sie haben Tiefe, ihre Eigenheiten und entwickeln sich innerhalb ihrer Möglichkeiten sehr realistisch weiter. Das Schicksal der Familie hat mich ans Buch gefesselt, da sie vom Glück stellenweise gebeutelt werden. Besonders schön war dann aber die familiäre Interaktion zwischen den Figuren, die so greifbar wirkte. Die Antagonisten waren ebenfalls gut gezeichnet. So gut, dass ich eine tiefe Abneigung gegen sie empfunden habe.

Positives zu Das Lied der Hugenotten?

Ich bin begeistert! Schlicht und ergreifend begeistert, weil Plot, Figuren und Schreibstil mir so gut zusagen. Der Roman ist sehr gut recherchiert und schafft es, historische Begebenheiten und fiktive Handlungsstränge gekonnt zusammenzufügen, ohne Brüche zu erzeugen. Ich bin in die Handlung eingetaucht und Teil der Geschichte, der Familie geworden.

Empfehlung zu Das Lied der Hugenotten?

Ich empfehle Das Lied der Hugenotten wärmstens allen Liebhabern von historischen Romanen. Der Auftaktband der Hugenotten-Reihe hat mich angeteasert, gefesselt und begeistert. Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal von Herzen für ein Rezensionsexemplar von Das Lied der Hugenotten.


[Rezension] Die Feder eines Greifen

Keine Kommentare
Titel Die Feder eines Greifen
Reihe Drachenreiter
Band 2. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung .....

Die Feder eines Greifen in drei Worten?

Zauberhaft, bewegend, liebevoll.

Cover & Gestaltung von Die Feder eines Greifen?

Das Cover von Die Feder eines Greifen ist genauso liebevoll und detailverliebt gearbeitet wie die Neuauflage des ersten Bandes. Zu sehen ist ein wunderschöner Greif, der eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte innehat. Seine Farbgestaltung ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das passende Logo der Reihe, das sich auch auf der Neuauflage findet. Band zwei steht seinem Vorgängerband in Sachen Gestaltung in nichts nach.
Wie auch Band eins, so ist auch Die Feder eines Greifen im Inneren wieder mit wunderschönen Zeichnungen von Cornelia Funke versehen. Einige Zeichnungen kannte ich bereits aus Band eins, wobei auch hier viele neue und wunderschöne Bilder dazukommen. Ein rundum gelungenes Design.

Worum geht’s in Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen schließt nicht nahtlos an die Handlung von Drachenreiter an. Zwischen den beiden Werken gibt es einen geringen Zeitsprung von zwei Jahren, in denen sich die Wiesengrunds einen Wunsch erfüllt und ein Domizil für Fabelwesen erschaffen haben. Nachdem im ersten Band Drachen das Fabelwesen der Wahl waren, geht es in Die Feder eines Greifen nun vor allem um die Beziehung zwischen Drachen, Pegasi und Greifen. Ben stürzt sich Kopfüber in ein spannendes Abenteuer, über das ich euch aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Wie auch beim Drachenreiter und anderen ihrer Bücher wurde ich dank des Schreibstils direkt in die Geschichte gesogen. Cornelia Funke schreibt bildhaft und detailliert genug, um beim Lesen ein deutliches Bild vor Augen zu haben. Allerdings schafft sie es, ihren Schreibstil luftig und leicht zu halten; er ist weder überladen noch stockend. Unterstützend wirken die Zeichnungen der Autorin, die die Phantasie des Lesers beflügeln und einen versonnen die Seiten betrachten lassen.

Das Figurenpersonal in Die Feder eines Greifen?

Das Figurenpersonal hat sich im Vergleich zum Drachenreiter nur unwesentlich erweitert. Die wichtigsten Protagonisten sind nach wie vor Lung, sein Reiter Ben, Schwefelfell und die restliche Familie Wiesengrund. Allerdings treten Lung und Ben deutlich hervor, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich muss leider zugeben, dass ich zu Beginn recht skeptisch war, wie gut die Fortsetzung zum ersten Band passen würde. Ob die Figuren denselben Charme versprühen können wie zuvor. Und ich muss sagen, dass es Cornelia Funke bestens gelungen ist. Die Romanhandlung setzt zwei Jahre nach den Geschehnissen aus Drachenreiter ein, sodass man eine gewisse Entwicklung der Figuren voraussetzen kann, die es einem leichter macht, Veränderungen zu akzeptieren. Dennoch finde ich, dass die Figuren in ihrem Wesen und Kern auch in Die Feder eines Greifen sehr gut getroffen und dargestellt wurden. Sie alle stimmten mit den heißgeliebten Figuren des ersten Bandes überein, wirken aber gereifter und facettenreicher. Vor allem mit Ben konnte ich mich super identifizieren, der in Die Feder eines Greifen ein Gefühlschaos nach dem anderen durchlebt.

Positives zu Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen ist ein gelungener und würdiger Nachfolger des Drachenreiter. Alle innig geliebten Figuren kommen darin vor, dank eines Zeitsprungs zwischen den beiden Büchern ist ein kleiner Bruch vorhanden, der den Vorzug hat, nicht nahtlos an die Handlung des ersten Buchs anknüpfen zu müssen. Zudem bleibt Raum für Veränderungen und Entwicklungen, mit denen der zweite Band direkt beginnen kann. So hat sich Bens gegenwärtige Situation zu Beginn der Fortsetzung im Vergleich zum Ende des ersten Buchs deutlich verbessert. Als störend empfand ich den Zeitsprung noch die Entwicklungen innerhalb nicht.
Besonders gefallen hat mir, dass Cornelia Funke es geschafft hat, dieselbe spannende und emotionale Atmosphäre aufkommen zu lassen, die mir an Drachenreiter schon so gefallen hatte. Die wundervollen Zeichnungen der Autorin tun ihr Übriges.

Empfehlung zu Die Feder eines Greifen?

Ich kann Band 2 der Drachenreiter-Reihe wärmstens allen Cornelia Funke-Fans ans Herz legen, die bereits Drachenreiter verschlungen und geliebt haben. Funke-Fans, die die Drachenreiterbücher noch nicht kennen, sollten schnellstens zu ihnen greifen. Und Leser, die Cornelia Funke bisher noch nicht kannten, können mit Drachenreiter und Die Feder eines Greifen einen gelungenen Einstieg wagen.


[Rezension] Drachenreiter

Keine Kommentare
Titel Drachenreiter
Reihe Drachenreiter
Band 1. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung .....

Drachenreiter in drei Worten?

Phantastisch, begeisternd, wundervoll.

Cover & Gestaltung von Drachenreiter?

Vor ab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mit der alten Ausgabe zu lesen angefangen habe und aufgrund einer Montagsproduktion zur Neuauflage wechseln musste. Daher werde ich beide Cover vergleichen, die Innengestaltung ist dieselbe. Grundsätzlich kann man über die beiden Cover sagen, dass sie einander recht ähnlich sind. Auf beiden sieht man einen Drachen, vermutlich Lung, darauf einen Jungen, bei dem es sich um Ben handeln könnte und etwas, das bei der Originalausgabe aussieht wie ein Fuchs. Leser wissen, dass es sich hierbei um Schwefelfell, Lungs Freundin, handelt. Auf dem Cover der Neuausgabe ist Schwefelfell viel besser zu erkennen, allerdings gefällt mir der etwas verrauscht wirkenden Stil der Originalausgabe besser, da sie mehr zur Gestaltung im inneren des Buchs passt. Beide Cover sind aber ausnehmend schön anzusehen, transportieren die wichtigsten Informationen und die grundlegende Stimmung des Buchs.
Die Gestaltung im Inneren des Werks ist einfach zauberhaft und gewohnt Cornelia Funkeesque. Die kleinen Zeichnungen der Autorin regen die Fantasie an, erzeugen eine wundervolle Atmosphäre und haben ihren eigenen Flair, den ich von einem Funke-Buch aber auch erwarte (und liebe!).

Worum geht’s in Drachenreiter?

In Drachenreiter geht es um den Silberdrachen Lung, seine Koboldfreundin Schwefelfell und den Menschenjungen Ben, die sich gemeinsam auf die abenteuerliche Reise machen, das Fortbestehen der Drachen zu sichern.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich selbst als Cornelia Funke Leserin bezeichne und dabei einige ihrer Werke nicht kenne. So zum Beispiel Drachenreiter, über das ich im Laufe meiner Masterarbeit zum Thema Drachen gestolpert bin. Angeregt durch die Gegenüberstellung eines gutmütigen Silberdrachen und eines bösartigen Golddrachen, wollte ich das Buch nun endlich selbst lesen und bin schwer begeistert!

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Absolut begeisternd. Cornelia Funke schreibt anregend, flüssig und so schön, dass ich mir beim Lesen alles vorstellen konnte. Besonders hilfreich waren dabei auch die Zeichnungen, die im Buch enthalten sind, sodass ich mich mehr auf die Darstellung der wunderschönen Landschaften konzentrieren konnte. Das Funke-Fangirl kam voll auf seine Kosten!

Das Figurenpersonal in Drachenreiter?

Fangen wir doch mit dem Koboldmädchen Schwefelfell an. Die junge Koboldin ist frech, aber loyal, nicht auf den Kopf gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihre Freunde würde sie durch die Hölle gehen, aber nicht ohne sie auf ihre Fehler und Fehlentscheidungen hinzuweisen.
Lung hingegen ist sanft und beständig. Er ist wie ein Fels in der Brandung, ist aber mindestens ebenso loyal wie Schwefelfell und mutig. Ben, der Menschenjunge, ist intelligent und zurückhaltend. Er lässt sich von Schwefelfell nichts bieten, bleibt aber dennoch ruhig und besonnen. Fliegenbein ist eine besondere Figur für mich, da ich den kleinen Homunkulus trotz allem direkt in mein Herz geschlossen habe. Er zeichnet sich durch Belesenheit und Intelligenz aus.
Der Antagonist Nesselbrand ist ein grausamer Drache, der einzig auf Rache, Jagd und Hass aus ist. Sein Ziel ist es, auch den letzten der Silberdrachen zu jagen und zu erlegen.
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die Familie Wiesengrund, die mir unheimlich gut gefallen hat.

Positives zu Drachenreiter?

Ich liebe dieses Buch! Bereits im Zuge meiner Recherchen zum Thema Drachen im Mittelalter bin ich auf Funkes Werk gestoßen, dass ein sehr authentisches und realistisches Drachenbild vermittelt. Realistisch und authentisch natürlich in Bezug auf die überlieferten Informationen, die unser heutiges Drachenbild prägen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Werk aus der Feder meiner liebsten Kindheitsautorin lesen würde. Und ich muss sagen, dass ich, ob der Tatsache, dass ich durch meine Recherche das Ende schon kannte, gefesselt und begeistern von Funkes Drachenreiter bin.

Empfehlung zu Drachenreiter?

Als riesen Funke-Fan kann ich euch jedes ihrer Bücher ans Herz legen, ob ich es gelesen habe oder nicht. Wer schöne und atmosphärische Drachenbücher sucht, ist mit Drachenreiter vollkommen richtig beraten. Die wunderschönen Illustratoren der Autorin runden das Leseerlebnis ab.