[Rezension] Harry Potter and the Philosopher’s Stone

2 Kommentare
Titel Harry Potter and the Philosopher’s Stone
Reihe Harry Potter
Band 1. Band
Autor Joanne K. Rowling
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bloomsbury
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 7,99€
Seitenzahl 340 Seiten
Bewertung

Harry Potter and the Philosopher’s Stone in drei Worten?

Magisch, charmant, zauberhaft.

Cover & Gestaltung von Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich muss ja sagen, dass mir die deutschen Cover bisher immer noch ziemlich gut gefallen. Allerdings ist das englische Cover von Harry Potter and the Philosopher’s Stone so niedlich und zauberhaft, dass ich es einfach haben musste. Die Zeichnungen auf den Covern sind so liebevoll und detailliert gestaltet, dass man die Bücher optisch einfach lieben muss!

Worum geht es in Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich glaube, dass es kaum einen Menschen gibt, der die Geschichte von Harry Potter noch nicht kennt. Band eins stellt uns den berühmtesten Magier der modernen Literatur vor: Harry Potter. Man begleitet ihn auf seiner Reise in die Zaubererwelt, beobachtet seine Streifzüge durch Hogwarts und hat die gesamte Zeit über Fernweh.

Der Schreibstil von Joanne K. Rowling?

Mir gefiel die Übersetzung von Klaus Fritz schon so überaus gut, weil sie liebevoll und charmant ist. Hätte ich gewusst, wie süß und magisch der Schreibstil von Frau Rowling ist, hätte ich mich wohl viel früher an die Originalversion getraut. Denn eines kann ich euch versprechen: Ihr könnt diese Geschichte problemlos im Original lesen, selbst wenn ihr nicht besonders fit im Englischen seid. Die Geschichte ist so herzallerliebst erzählt, so bildhaft und schön geschrieben, dass es eine Freude ist, die Geschichte auf Englisch zu entdecken. Natürlich gibt es Worte, die man nicht kennt, aber die versteht man super aus dem Kontext.

Das Figurenpersonal in Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich liebe alle Figuren in Harry Potter. Okay, beinahe alle. Die Dursleys sind auf Englisch genauso schwer zu ertragen wie auch Deutsch, wenn nicht sogar noch hochnäsiger. Besonders überrascht haben  mich die Weasleys und Hagrid, da mit den englischen Akzenten vielmehr Spielraum besteht, als im Deutschen. Es war ein wahres Fest, die unterschiedlichen Akzente zu lesen und neue Worte zu entdecken. Leider kenne ich mich noch zu wenig aus, um festzustellen, woher die Akzente stammen. Wer mehr weiß, immer her mit den Informationen!

Positives zu Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Am Anfang hatte ich wirklich Angst, dass ich an der englischen Sprache scheitern würde. Tatsächlich lässt sich der Auftaktband auf Englisch sehr leicht und flüssig lesen. Dabei hat Harry Potter and the Philosopher’s Stone einen besonderen Charme, der den der deutschen Bücher noch übersteigt. Es ist magisch und zauberhaft, niedlich und begeisternd. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und war überrascht, dass ich neue Seiten an lang bekannten Figuren entdecken konnte.

Empfehlung zu Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Absolut! Für jeden Fan, der Harry Potter bisher noch nicht im Original gelesen hat. Probiert es aus, es ist gar nicht so schwer wie man zu Beginn meint.


[Rezension] Die Feder eines Greifen

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Titel Die Feder eines Greifen
Reihe Drachenreiter
Band 2. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung .....

Die Feder eines Greifen in drei Worten?

Zauberhaft, bewegend, liebevoll.

Cover & Gestaltung von Die Feder eines Greifen?

Das Cover von Die Feder eines Greifen ist genauso liebevoll und detailverliebt gearbeitet wie die Neuauflage des ersten Bandes. Zu sehen ist ein wunderschöner Greif, der eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte innehat. Seine Farbgestaltung ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das passende Logo der Reihe, das sich auch auf der Neuauflage findet. Band zwei steht seinem Vorgängerband in Sachen Gestaltung in nichts nach.
Wie auch Band eins, so ist auch Die Feder eines Greifen im Inneren wieder mit wunderschönen Zeichnungen von Cornelia Funke versehen. Einige Zeichnungen kannte ich bereits aus Band eins, wobei auch hier viele neue und wunderschöne Bilder dazukommen. Ein rundum gelungenes Design.

Worum geht’s in Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen schließt nicht nahtlos an die Handlung von Drachenreiter an. Zwischen den beiden Werken gibt es einen geringen Zeitsprung von zwei Jahren, in denen sich die Wiesengrunds einen Wunsch erfüllt und ein Domizil für Fabelwesen erschaffen haben. Nachdem im ersten Band Drachen das Fabelwesen der Wahl waren, geht es in Die Feder eines Greifen nun vor allem um die Beziehung zwischen Drachen, Pegasi und Greifen. Ben stürzt sich Kopfüber in ein spannendes Abenteuer, über das ich euch aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Wie auch beim Drachenreiter und anderen ihrer Bücher wurde ich dank des Schreibstils direkt in die Geschichte gesogen. Cornelia Funke schreibt bildhaft und detailliert genug, um beim Lesen ein deutliches Bild vor Augen zu haben. Allerdings schafft sie es, ihren Schreibstil luftig und leicht zu halten; er ist weder überladen noch stockend. Unterstützend wirken die Zeichnungen der Autorin, die die Phantasie des Lesers beflügeln und einen versonnen die Seiten betrachten lassen.

Das Figurenpersonal in Die Feder eines Greifen?

Das Figurenpersonal hat sich im Vergleich zum Drachenreiter nur unwesentlich erweitert. Die wichtigsten Protagonisten sind nach wie vor Lung, sein Reiter Ben, Schwefelfell und die restliche Familie Wiesengrund. Allerdings treten Lung und Ben deutlich hervor, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich muss leider zugeben, dass ich zu Beginn recht skeptisch war, wie gut die Fortsetzung zum ersten Band passen würde. Ob die Figuren denselben Charme versprühen können wie zuvor. Und ich muss sagen, dass es Cornelia Funke bestens gelungen ist. Die Romanhandlung setzt zwei Jahre nach den Geschehnissen aus Drachenreiter ein, sodass man eine gewisse Entwicklung der Figuren voraussetzen kann, die es einem leichter macht, Veränderungen zu akzeptieren. Dennoch finde ich, dass die Figuren in ihrem Wesen und Kern auch in Die Feder eines Greifen sehr gut getroffen und dargestellt wurden. Sie alle stimmten mit den heißgeliebten Figuren des ersten Bandes überein, wirken aber gereifter und facettenreicher. Vor allem mit Ben konnte ich mich super identifizieren, der in Die Feder eines Greifen ein Gefühlschaos nach dem anderen durchlebt.

Positives zu Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen ist ein gelungener und würdiger Nachfolger des Drachenreiter. Alle innig geliebten Figuren kommen darin vor, dank eines Zeitsprungs zwischen den beiden Büchern ist ein kleiner Bruch vorhanden, der den Vorzug hat, nicht nahtlos an die Handlung des ersten Buchs anknüpfen zu müssen. Zudem bleibt Raum für Veränderungen und Entwicklungen, mit denen der zweite Band direkt beginnen kann. So hat sich Bens gegenwärtige Situation zu Beginn der Fortsetzung im Vergleich zum Ende des ersten Buchs deutlich verbessert. Als störend empfand ich den Zeitsprung noch die Entwicklungen innerhalb nicht.
Besonders gefallen hat mir, dass Cornelia Funke es geschafft hat, dieselbe spannende und emotionale Atmosphäre aufkommen zu lassen, die mir an Drachenreiter schon so gefallen hatte. Die wundervollen Zeichnungen der Autorin tun ihr Übriges.

Empfehlung zu Die Feder eines Greifen?

Ich kann Band 2 der Drachenreiter-Reihe wärmstens allen Cornelia Funke-Fans ans Herz legen, die bereits Drachenreiter verschlungen und geliebt haben. Funke-Fans, die die Drachenreiterbücher noch nicht kennen, sollten schnellstens zu ihnen greifen. Und Leser, die Cornelia Funke bisher noch nicht kannten, können mit Drachenreiter und Die Feder eines Greifen einen gelungenen Einstieg wagen.


[Rezension] Drachenreiter

Keine Kommentare
Titel Drachenreiter
Reihe Drachenreiter
Band 1. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung .....

Drachenreiter in drei Worten?

Phantastisch, begeisternd, wundervoll.

Cover & Gestaltung von Drachenreiter?

Vor ab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mit der alten Ausgabe zu lesen angefangen habe und aufgrund einer Montagsproduktion zur Neuauflage wechseln musste. Daher werde ich beide Cover vergleichen, die Innengestaltung ist dieselbe. Grundsätzlich kann man über die beiden Cover sagen, dass sie einander recht ähnlich sind. Auf beiden sieht man einen Drachen, vermutlich Lung, darauf einen Jungen, bei dem es sich um Ben handeln könnte und etwas, das bei der Originalausgabe aussieht wie ein Fuchs. Leser wissen, dass es sich hierbei um Schwefelfell, Lungs Freundin, handelt. Auf dem Cover der Neuausgabe ist Schwefelfell viel besser zu erkennen, allerdings gefällt mir der etwas verrauscht wirkenden Stil der Originalausgabe besser, da sie mehr zur Gestaltung im inneren des Buchs passt. Beide Cover sind aber ausnehmend schön anzusehen, transportieren die wichtigsten Informationen und die grundlegende Stimmung des Buchs.
Die Gestaltung im Inneren des Werks ist einfach zauberhaft und gewohnt Cornelia Funkeesque. Die kleinen Zeichnungen der Autorin regen die Fantasie an, erzeugen eine wundervolle Atmosphäre und haben ihren eigenen Flair, den ich von einem Funke-Buch aber auch erwarte (und liebe!).

Worum geht’s in Drachenreiter?

In Drachenreiter geht es um den Silberdrachen Lung, seine Koboldfreundin Schwefelfell und den Menschenjungen Ben, die sich gemeinsam auf die abenteuerliche Reise machen, das Fortbestehen der Drachen zu sichern.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich selbst als Cornelia Funke Leserin bezeichne und dabei einige ihrer Werke nicht kenne. So zum Beispiel Drachenreiter, über das ich im Laufe meiner Masterarbeit zum Thema Drachen gestolpert bin. Angeregt durch die Gegenüberstellung eines gutmütigen Silberdrachen und eines bösartigen Golddrachen, wollte ich das Buch nun endlich selbst lesen und bin schwer begeistert!

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Absolut begeisternd. Cornelia Funke schreibt anregend, flüssig und so schön, dass ich mir beim Lesen alles vorstellen konnte. Besonders hilfreich waren dabei auch die Zeichnungen, die im Buch enthalten sind, sodass ich mich mehr auf die Darstellung der wunderschönen Landschaften konzentrieren konnte. Das Funke-Fangirl kam voll auf seine Kosten!

Das Figurenpersonal in Drachenreiter?

Fangen wir doch mit dem Koboldmädchen Schwefelfell an. Die junge Koboldin ist frech, aber loyal, nicht auf den Kopf gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihre Freunde würde sie durch die Hölle gehen, aber nicht ohne sie auf ihre Fehler und Fehlentscheidungen hinzuweisen.
Lung hingegen ist sanft und beständig. Er ist wie ein Fels in der Brandung, ist aber mindestens ebenso loyal wie Schwefelfell und mutig. Ben, der Menschenjunge, ist intelligent und zurückhaltend. Er lässt sich von Schwefelfell nichts bieten, bleibt aber dennoch ruhig und besonnen. Fliegenbein ist eine besondere Figur für mich, da ich den kleinen Homunkulus trotz allem direkt in mein Herz geschlossen habe. Er zeichnet sich durch Belesenheit und Intelligenz aus.
Der Antagonist Nesselbrand ist ein grausamer Drache, der einzig auf Rache, Jagd und Hass aus ist. Sein Ziel ist es, auch den letzten der Silberdrachen zu jagen und zu erlegen.
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die Familie Wiesengrund, die mir unheimlich gut gefallen hat.

Positives zu Drachenreiter?

Ich liebe dieses Buch! Bereits im Zuge meiner Recherchen zum Thema Drachen im Mittelalter bin ich auf Funkes Werk gestoßen, dass ein sehr authentisches und realistisches Drachenbild vermittelt. Realistisch und authentisch natürlich in Bezug auf die überlieferten Informationen, die unser heutiges Drachenbild prägen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Werk aus der Feder meiner liebsten Kindheitsautorin lesen würde. Und ich muss sagen, dass ich, ob der Tatsache, dass ich durch meine Recherche das Ende schon kannte, gefesselt und begeistern von Funkes Drachenreiter bin.

Empfehlung zu Drachenreiter?

Als riesen Funke-Fan kann ich euch jedes ihrer Bücher ans Herz legen, ob ich es gelesen habe oder nicht. Wer schöne und atmosphärische Drachenbücher sucht, ist mit Drachenreiter vollkommen richtig beraten. Die wunderschönen Illustratoren der Autorin runden das Leseerlebnis ab.


[Rezension] Die Krone der Sterne

3 Kommentare
Titel Die Krone der Sterne
Reihe
Band 1. Band
Autor Kai Meyer
Übersetzer
Illustrator Jens Maria Weber
Verlag Fischer Tor
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Science Fantasy
Preis 14,99€
Seitenzahl 464 Seiten
Bewertung .....

Die Krone der Sterne in drei Worten?

Packend, überzeugend, großartig.

Cover & Gestaltung von Die Krone der Sterne?

Die Krone der Sterne ist ein Hingucker schlechthin! Seit ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich es haben. Zum einen wegen des Covers, zum anderen wegen des Autors. Besonders hinreißend finde ich die Zeichnungen im Inneren des Buchs, die einem so viele Dinge zeigen, die man sich mit reiner Fantasie kaum genauso hätte vorstellen können. Ein rundum gelungenes, optisches Meisterwerk.

Worum geht’s in Die Krone der Sterne?

Die Krone der Sterne ist eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction, was ich erst gegen Ende gelesen habe, Science Fantasy. Eine interessante Mischung. Im Vordergrund der Geschichte stehen Iniza, ihr Freund Glanis, der Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara. Gemeinsam begeben sie sich auf eine außerordentlich spannende Reise, mehr Überraschungen bietet, als ich zunächst erwartet hätte. Gepaart mit einem tollen Plot, exzentrischen Nebenfiguren, spannenden Wendungen und einem einzigartigen Setting kann man dieses Buch nur mögen.

Der Schreibstil von Kai Meyer?

Kai Meyer ist ein Schreibmeister. Ich liebe seine spritzigen Dialoge, seine ausgefallenen Figuren, die temporeichen Wendungen und seinen Plotaufbau. Seine Schreibweise ist flüssig, fesselnd und unterhaltend. Er schafft es, dass ich mir gewisse Szenen bildlich ausmalen konnte. Alles wirkt so plastisch. Vor allem die Balance aus Beschreibung und Dialog gefällt mir an Kai Meyers Werken so gut.

Das Figurenpersonal in Die Krone der Sterne?

Iniza ist eine Wucht! Zunächst dachte ich mir, dass sie ein süßes kleines Prinzesschen ist, das behütet werden muss. Und sie hat mich so überrascht. Ihre Art und Weise, ihr Kampfgeist, ihre Verbissenheit. Sie hat Ecken und Kanten, hat Biss, Witz und Charme. Sie ist ein gutes Vorbild für junge Frauen. Auch ihr kleines Geheimnis findet bei mir Anklang, weil damit besonders umgegangen wird. Glanis mochte ich vom ersten Moment an. Er ist fürsorglich, nett und einfühlsam, kann sich und andere aber sehr gut verteidigen. Kranit ist mein heimlicher Favorit. Er ist kratzbürstig, eigensinnig, starrsinnig und doch sympathisch – auf seine ganz eigene Weise. Shara komplettiert diese Runde. Sie ist sehr verbissen, nicht sonderlich vertrauensselig und mindestens genauso sarkastisch wie Kranit. Und hat sich damit bei ins Herz geschlichen.

Positives an Die Krone der Sterne?

Mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Es hat Tempo, überraschende Wendungen, tolle Figuren, ein klasse (und sehr fieses) offenes Ende, das Lust auf mehr macht. Die Krone der Sterne hat mir beim Lesen einfach großen Spaß gemacht, vor allem das Setting hat mich überzeugt. Normalerweise kann ich mit Science Fiction nicht viel anfangen, das neue Crossover Science Fantasy hingegen konnte mich voll überzeugen. Ich bin gespannt auf Band 2!

Empfehlung zu Die Krone der Sterne?

Ich kann das Buch allen Leseratten voll empfehlen, die Fantasy, Science Fiction oder Kai Meyer lieben. Mit Die Krone der Sterne habt ihr alles auf einen Streich!

Weitere Meinungen zu Die Krone der Sterne:

 


[Monatsstatistik] März 2017

14 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2017.

Der März machte, nicht nur wettertechnisch, sondern auch im Bereich Lesen große Fortschritte. Das Wetter wird einladender, die Sommerzeit ist zurück und ich kam wieder zum Lesen. Es geht Bergauf, der TBR wird nun endlich reduziert und – sofern es so weitergeht – sehe ich irgendwann einmal auch die vollgestopften Regalbretter unter meinem TBR wieder.

Gelesene Bücher

016. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
017. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
018. „Die Kleidermacherin“ von Nuria Pradas
019. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward
020. „Eden Summer“ von Liz Flanagan
021. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

6 Bücher sind es geworden, die alle ihre Besonderheiten hatten. Mit „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward und „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs habe ich zwei Reihen auf den aktuellen Stand gelesen, was mich zum einen erfreut, andererseits aber auch traurig stimmt. Mit Band 3 der Tuchvilla-Saga ist die Trilogie leider beendet. Das Ende war überaus zufriedenstellend, dennoch wäre ich gerne länger bei den Melzers in Augsburg verbracht. Nun gut, das Leben ist kein Ponyhof, nicht wahr?
3296 gelesen Seiten konnte ich diesen Monat verzeichnen, was circa 550 Seiten pro Buch und 106 Seiten pro Tag macht. Beides ein sehr ordentlicher Wert. Der hohe Durchschnitt liegt vor allem an Wälzern wie „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ und „Das Erbe der Tuchvilla“. Doch auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war seitenstark und begeisternd. Von meiner Leseliste für den März konnte ich immerhin die Hälfte der geplanten Bücher lesen, was eine wirklich gute Quote ist.

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir – wer hätte es erwartet?! – recht schwer. Sowohl der 7. Band der Black Dagger als auch der Abschlussband der Tuchvilla-Saga konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Aber auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb hat mich beeindruckt zurückgelassen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Katherine Webb wählen, da es sich hierbei um einen gelungen Einzelband handelt.

Mein Monatsflop war leider „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula. Die Gründe dafür sind recht schnell benannt: Während der Anfang überaus spannend und fesselnd war, verlor das Buch gegen Mitte der Handlung seinen Biss. Ich kam stellenweise nicht mehr so zurecht, erwischte mich sogar dabei, Passagen zu überfliegen. Gegen Ende kommt nochmal Spannung auf, kann aber nicht mit dem Beginn des Romans mithalten. Sehr schade.

Neuzugänge

001. „Eden Summer“ von Liz FLanagan [RE]
002. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward [RE]
003. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
004. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman [LE]

Irgendwie will es in 2017 mit mir und dem TBR-Abbau nicht so recht klappen. Zwar habe ich in 2 von 3 Monaten Bücher abbauen können, aber leider längst nicht in dem gewünschten Ausmaße. Zwar halte ich mich beim Buchkauf und den Rezensionsexemplaren deutlich zurück, allerdings kam ich in letzter Zeit auch weniger zum Lesen. Dies liegt vor allem an der Arbeit, wobei ich endlich wieder mein Gleichgewicht gefunden habe. Wir werden sehen wie gut es im April mit dem TBR-Abbau funktioniert.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 63 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 6/30 Aufgaben gelöst

Leseliste April

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer

Für den April habe ich mir weniger vorgenommen. Zwar war der März im Vergleich zu den vorherigen Monaten wesentlich leseintensiver, allerdings will ich mich im April auch nicht unter Druck setzen und dadurch in eine Leseflaute geraten. Daher habe ich den nicht gelesenen Rest meiner März-Leseliste stehenlassen und durch Kai Meyers neustes Buch ergänzt, das ich vermutlich als erstes lesen werde.


[Rezension] Black Dagger – Rehvenge & Ehlena

6 Kommentare
Titel Black Dagger – Rehvenge & Ehlena
Reihe Black Dagger
Band 7. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Corinna Vierkant
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 928 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Rehvenge & Ehlena in drei Worten?

Düster, überraschend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Band 7 reiht sich perfekt in die Covergestaltung der Vorgängerbücher an. Schwarzer Hintergrund, graue Musterung und ein erhabener, farblich gestalteter Titel. Im Fall von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena in pink. Die gesamte Reihe der Sonderausgaben in ihrem düsteren Schwarz wirkt edel und aufgeräumt. Mir gefällt das schlichte Design sehr viel besser als die typischen Cover des Erotikgenres mit halbnackten Frauen und Männern. Geschmackvoll, stilvoll und edel heben sich die Bänder der Black Dagger in meinem Bücherregal ab.

Worum geht es in Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Band 7 handelt, wie der Titel es schon erahnen lässt, von Rehvenge und Ehlena. Strenggenommen ist Rehvenge kein Teil der Bruderschaft, steht den Brüdern allerdings durch seine Schwester Bella sehr nahe. Daher freut es mich, ein wenig mehr über den stillen und geheimnisvollen Rehvenge zu erfahren, dessen größtes Geheimnis bereits in früheren Bänden gelüftet wurde. Im Fokus des Romans steht – vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern – nicht nur die Beziehung von Rehvenge und Ehlena, sondern auch die Weiterentwicklung der Hauptgeschichte. Von Band zu Band verschiebt sich der Fokus zu einem ausgeglichenen Verhältnis aus Fokussierung auf das angekündigte Paar und dem Rest der Figuren sowie den Plot. Mit gefällt diese Balance sehr gut, da sie Spannung erzeugt und mich dadurch zum Weiterlesen animiert.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Da sich der Schreibstil kaum verändert (was auch an der Übersetzung liegen kann) habe ich nichts zu beanstanden. In wenigen Worten: Ich bin absolut begeistert von Schreibstil, Wortwahl und Perspektivwechsel sowie angepasster Ausdrucksweise je nach Figur. Einfach perfekt.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Von Buch zu Buch wird das Figurenpersonal der Black Dagger größer und größer. Aber dabei wird es nicht unübersichtlich. Es herrscht eine tolle Balance aus neuen Figuren, aktuellen Protagonisten und bereits näher behandelten Figuren, die alle ihre Position innerhalb der Gesamthandlung haben und unabdingbar sind. Rehvenge ist eine sehr interessante Figur. Bei früheren Auftritten hatte er mich bereits interessiert und nach diesem Band kann ich euch sagen, dass er eine wahrhaft fesselnde Figur ist. Besonders schön finde ich seine fürsorgliche Seite, die bereits im Band um seine Schwester Bella deutlich zu Tage tritt. Ehlena hingegen ist mir vorher nie bewusst aufgefallen, umso schöner war es, sie als Figur wahrzunehmen. Sie hat eine große innere Stärke, ist eine besonnene Figur und konnte mich vollauf von sich überzeugen.

Positives als Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Black Dagger wird unter anderem als Erotikroman ausgeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Genres, die ich bereits gelesen habe, hebt sich J.R. Wards Reihe deutlich ab. Die Männer mögen zwar klischeehaft gestaltet sein, was Ehre, Stärke, Kraft und Mut angeht, auch sind sie alle natürlich – genrespezifisch – sehr nett anzuschauen, aber keinesfalls wird die Frau als Objekt angesehen. Hat einer der Brüder seine wahre Gefährtin gefunden, geht er für sie durchs Feuer. Die Gefährtin ist das wichtigste Gut des Bruders, schützens- und liebenswert. Sie werden nicht diskriminiert oder untergeordnet. Im Gegenteil: Die Frauenfiguren in Black Dagger sind starke und selbstbewusste Frauen. Natürlich gibt es das Klischee des gebrochenen Kämpfers, der viele schlimme Dinge durchgemacht hat und alle Welt mies behandelt und durch die wahre Liebe geheilt wird, aber eben auf andere Art. Die Frauen in Black Dagger lassen sich nicht als Eigentum behandeln. Sie animieren Frauenfiguren ohne diesen Antrieb dazu, so zu werden. Dabei findet allerdings auch kein Männerbashing statt. Beide Parteien behandeln einander mit größtem Respekt und Zuneigung, was der Grund dafür ist, dass sich diese Reihe so abhebt.

Empfehlung zu Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Ich kann auch Band 7 uneingeschränkt allen Fans von Fantasyromanen mit Vampiren, Action und Liebe empfehlen. Der Erotikanteil der Reihe schwankt von Buch zu Buch, ist dabei aber immer sehr geschmack- und stilvoll. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte mit Band 1 beginnen und eine neue Welt des Erotikgenres für sich entdecken. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Breitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena.

Weitere Rezensionen zu Black Dagger:

Black Dagger – Nachtjagd
Black Dagger – Blutopfer
Black Dagger – Rhage & Mary
Black Dagger – Zsadist & Bella
Black Dagger – Butch & Marissa
Black Dagger – Vishous & Jane
Black Dagger – Phury & Cormia


[Rezension] Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

2 Kommentare
Titel Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Ich muss euch sagen, als ich Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Lars Simon hat mit Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Ja, die Figuren in Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen?

Ich kann euch Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


[Rezension] Black Dagger – Phury & Cormia

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Titel Black Dagger – Phury & Cormia
Reihe Black Dagger
Band 6. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch (Sonderausgabe)
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 768 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Phury & Cormia in drei Worten?

Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Phury & Cormia?

Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend.

Worum geht es in Black Dagger – Phury & Cormia?

Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Phury & Cormia?

Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe.

Positives über Black Dagger – Phury & Cormia?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt.

Empfehlung zu Black Dagger – Phury & Cormia?

Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Phury & Cormia.


[Rezension] Black Dagger – Vishous & Jane

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Titel Black Dagger – Vishous & Jane
Reihe Black Dagger
Band 5. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€
Seitenzahl 736 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Vishous & Jane in drei Worten?

Knisternd, traurig-schön, spannend.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Vishous & Jane?

Wie alle Bände der Sonderausgabe auch, ist Band 5 der Reihe um die Krieger der Black Dagger in schwarz gehalten. Lediglich der Reihen- und Untertitel sind in auffallenden Farben gestaltet. Bei Black Dagger – Vishous & Jane handelt es sich dabei um einen wunderschönen Grünton, der ein wenig ins Türkis geht. Der Reihentitel ist wie immer erhaben und in Glanzoptik gearbeitet.

Worum geht es in Black Dagger – Vishous & Jane?

In Band 5 der Reihe geht es um den Krieger Vishous und seine erschütternde Vergangenheit sowie seine Zukunft. Dass keine Lebensgeschichte der Brüder sonderlich rosig und glücklich ist, sollte als gegeben betrachtet werden. Dennoch hat man es mit Vishous mit einem besonderen Bruder zu tun, der sich erst über seine eigenen Gefühle und Persönlichkeit bewusst werden muss. Jane ist dabei ein wichtiger Bestandteil, hat aber auch ihr eigenes Familienschicksal.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich es noch anders sagen soll, denn ich mag ihren Schreibstil. Und da es noch so viele Bücher über die Bruderschaft gibt, werde ich mir wohl mit der Zeit einen festen Text überlegen, denn so langsam kann ich es nicht mehr anders in Worte fassen. Ich mag ihre Schreibe unwahrscheinlich gerne. Sie passt sich immer an den jeweiligen Charakter an, trifft mit ihrer Wortwahl ins Schwarze, drückt sich sehr angenehm und nicht obszön aus – was vor allem bei den Erotikszenen sehr wichtig für mich ist, da das schnell billig wirken kann – und hat ein gutes Gleichgewicht zwischen Dialog und Beschreibung. Einfach super.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Vishous & Jane?

Die bisherigen Figuren der Bruderschaft tauchen nach wie vor in der Geschichte auf. Nicht immer ist jede Figur auch als Protagonist ausgewählt, weshalb der ein oder andere liebgewonnene Charakter der vorherigen Bücher ins Hintertreffen gerät. Dafür lernt man neue Figuren kennen, die von ihrer Randposition mitten ins Geschehen gezogen werden. Vishous war für mich eine Figur, deren Geschichte mich sehr überrascht hat. Aus den vorherigen Büchern ist er mir als Superhirn im Gedächtnis geblieben, das viele Sprachen spricht und sehr viel Wissen anhäuft. Über seine Geschichte wurde nicht allzu viel bekannt, sodass ich umso geschockter war, seine Geschichte mit seinem gebildeten Wesen überein zu bekommen. Jane hat mir, als zweite Figur im Fokus der Geschichte, sehr gefallen. Sie ist resolut, weiß was sie will und ist nicht auf den Mund gefallen. Sie hat mir sehr imponiert. Gemeinsam geben die beiden ein wundervolles Team ab.
Wie immer bin ich sehr zufrieden mit den Figuren, da sie mehrere Ebenen und Tiefe haben. Zwar gibt es auch die typischen Klischees, die aber sehr gut eingebaut sind. Jeder Charakter hat seine Eigenheit, wodurch sie greifbar und real wirken.

Positives über Black Dagger – Vishous & Jane?

Ich bin nur so durch das Buch geflogen! Ich kann die Bücher über die Bruderschaft momentan kaum aus der Hand legen, so schnell inhaliere ich sie. Der Plot, der trotz der persönlichen Geschichte eines Bruders, immer weiter vorangetrieben wird, ist spannend und abwechslungsreich. Es gibt viele Nebenschauplätze und -handlungen, die nach und nach in die Haupthandlung eingebunden werden. Meist auf eine Weise, die ich so nicht erwartet hätte. Die Figuren und Charakterentwicklung gefällt mir in den Büchern sehr gut und auch der Umgang mit Erotikszenen sucht seinesgleichen.

Kritik an Black Dagger – Vishous & Jane?

Ja, es ist das erste Mal, dass ich an einem Buch der Reihe etwas zu mäkeln habe. Aus Gründen der Spannung werde ich euch nicht verraten, was mich gestört hat. Aber ich war doch sehr entzürnt darüber, was gegen Ende des Romans passiert ist. Warum? Das war und ist die Frage, die mich auch jetzt noch beschäftigt. Ich finde das nicht fair und protestiere, wenngleich ein Protest nicht unbedingt etwas an den Geschehnissen ändert. Aber trotzdem, es geht ums Prinzip!

Empfehlung zu Black Dagger – Vishous & Jane?

Ich kann Band 5, trotz meines kleinen Protests, wieder Leserinnen ans Herz legen, die einen super strukturierten, spannenden und emotionalen Vampirroman lesen wollen. In Black Dagger – Vishous & Jane wird alles geboten, was ich an einem guten Fantasy-Erotikroman schätze, ohne dabei platt oder obszön zu werden. Eine Leseempfehlung für alle Fans der Black Dagger und die, die es noch werden wollen.