[Rezension] Ewiglich die Liebe

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Titel Ewiglich die Liebe
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 3. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Liebe
Ewiglich die Liebe

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung verschlungen habe, musste ich Ewiglich die Liebe einfach direkt hinterherschieben. Ich musste das Ende der Geschichte um Nikki, Jack und Cole kennen und kann euch verraten, dass ich sehr zufrieden bin.

Der Beginn von Ewiglich die Liebe ist das Ende von Ewiglich die Hoffnung, in der Cole Nikki die unfassbare Eröffnung macht, dass Nikki sich aufgrund einiger Handlungen im Ewigseits nun selbst in eine Ewigliche verwandelt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich unfassbar sauer und wütend war, da ich Cole nicht für ein solches Arschloch gehalten hatte. Da Nikki es ausschließt, jemals eine Unsterbliche zu werden, fasst sie gemeinsam mit Jack den Plan, die Unterwelt zu zerstören.

Allerdings ist das nicht so einfach, wie die beiden sich das erhofft haben. Nicht nur fehlen ihnen die nötigen Informationen, auch macht Cole ihn einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die Spannung der Handlung resultiert aus dem Zeitdruck, den Nikki hat. Denn ihre Verwandlung geschieht in einem nicht bekannten Zeitfenster, innerhalb dessen sie agieren muss bevor es zu spät ist.

Cole konnte mich mit seiner neuen Seite überraschen

Was mich allerdings besonders gefreut hat, war Cole von einer anderen Seite kennenzulernen. Durch bestimmte Begebenheiten entdeckt man eine neue Seite an der Figur, die bisher sehr ichbezogen und eigennützig agiert hat. Dadurch konnte ich ihn wesentlich mehr in mein Leserherz schließen. Nikki und Jack haben mir nach wie vor gut gefallen. Beide sind durch ihre Erfahrungen stärker geworden und an ihnen gewachsen statt an ihnen zu zerbrechen. Das befürchtete Liebesdreieck hat hier eine ganz andere Form als man es sonst aus Jugendbüchern gewohnt ist, was ich sehr erfrischend fand.

Ewiglich die Liebe ist ein Buch mit tollem Plot, super Figuren und spannenden Wendungen

Der Plot ist auf eine große Konfrontation gegen Ende des Buchs ausgelegt. Alle Handlungen und Entscheidungen führen das Trio in Ewiglich die Liebe auf den Klimax zu, der trauriger war als ich es erwartet hätte. Ich hatte tatsächlich ein paar Tränchen in den Augen.

Ewiglich die Liebe ist ein toller Abschlussband mit einer schönen Charakterentwicklung, spannenden Wendungen, einem überzeugenden Plot und einem tollen mythologischen Setting. Ich kann euch die Ewiglich-Reihe wirklich ans Herz legen. Vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da es überraschend emotional und berührend war.

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[Rezension] Ewiglich die Hoffnung

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Titel Ewiglich die Hoffnung
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 2. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Hoffnung
Ewiglich die Hoffnung

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht innerhalb weniger Tage verschlungen habe war mir klar, dass ich Ewiglich die Hoffnung direkt hinterher lesen muss. Zum Glück hatte ich alle drei Bände zuhause, sodass ich direkt weiterlesen und mit Nikki, Jack und Cole mitfiebern konnte.

Ewiglich die Hoffnung setzt nach dem großen Cliffhanger des ersten Teils an. Jack ist für Nikki in die Tunnel gegangen und hat Nikki somit befreit. Sie ist keine Spenderin mehr. Doch in Nikki keimt ein Plan, von dem nichts und niemand sie abbringen könnte: Sie will Jack aus dem Ewigseits retten. Allerdings braucht sie dafür Coles Hilfe. Die Suche nach Jack und das Recherchieren von Informationen habe ich als sehr spannend, aber auch bedrückend empfunden. Nikki leidet sehr unter Jacks ritterlichem Akt der Hilfe. Daher ist Nikkis Verzweiflung im zweiten Teil allgegenwärtig und schier greifbar.

Der Weltenaufbau ist spannend und ausgeklügelt

Während der Suche erfährt man als Leser auch mehr über das Ewigseits, was ich persönlich sehr interessant und faszinierend fand. Zunächst geht es um die Definition des Ewigseits, die aus diversen Kulturen und Unterweltvorstellungen einen Teil zu nutzen scheint. Das Ewigseits ist eine Mischung aus Elysium und Hölle. Ein Zustand des ewigen Status Quo, sofern genügend Energie fließt. Vor allem der geografische Aufbau war für mich interessant, da mich die grundlegende Struktur verstärkt an Dantes Hölle erinnerte, die ebenfalls in Ringen organisiert ist. Ihr merkt, das Ewigseits bietet genügend Anknüpfungspunkte für intertextuelle Bezüge.

Ewiglich die Hoffnung ist ein solider und faszinierender zweiter Band

Innerhalb von Ewiglich die Hoffnung geschehen einige Dinge, die für mich unerwartet kamen und mich sehr negativ überrascht haben. Besonders eine Wendung hatte für mich den faden Beigeschmack von Verrat, verwundert mich rückblickend aber nicht sonderlich. Dafür gab es aber auch eine höchst erfreuliche Überraschung, die mir die Freudentränen in die Augen trieb. Die kleine Romantikerin in mir ist sehr zufrieden gewesen.

Alles in allem war Ewiglich die Hoffnung ein starker zweiter Band, der für mich weniger ein Lückenbüßer bis zum furiosen Finale darstellte wie in anderen Trilogien. Natürlich nimmt an dieser Stelle die Handlung zum Ende im dritten Teil an Fahrt auf, Handlungsstränge werden verknüpft und begründet, aber der zweite Teil hatte auch eine eigenständige Handlung. Zudem wird durch die Geschehnisse in Band zwei die Grundlage für den Abschlussband gelegt.

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[Rezension] Ewiglich die Sehnsucht

2 Kommentare
Titel Ewiglich die Sehnsucht
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 1. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€ [5€ als Mängelexemplar]
Seitenzahl  384 Seiten
Bewertung  
Ewiglich die Sehnsucht
Ewiglich die Sehnsucht

Lange bin ich um Ewiglich die Sehnsucht von Brodi Ashton herumgeschlichen, weil ich Angst hatte, die Bücher könnten mir aufgrund des Hypes nicht gefallen. Als der erste Band der Ewiglich-Reihe im Hugendubel als Restposten verkauft wurde, musste ich einfach zuschlagen und kann euch sagen: Ich habe es nicht bereut.

In Ewiglich die Sehnsucht geht es um Nikki, die aus einem mythischen Zwischenreich an die Oberwelt zurückkehrt und sich wieder an ihr altes Leben gewöhnen muss. Der Haken an der Sache: Ihre Zeit ist begrenzt. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, dessen Ausgang eigentlich sehr klar zu sein scheint. Kombiniert mit vielen Rückblicken, die zwischen die Handlungskapitel gepackt wurden, wird eine enorme Spannung erzeugt, die einen Sog in Richtung Buchende entwickelt, der mich vollkommen packen konnte.

Die mythologischen Elemente hatten ebenfalls einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt. In Ewiglich die Sehnsucht legt die Mythologie die Struktur der geheimen Welt fest. Die Weltenkonstruktion war in sich stimmig und schlüssig sowie geheimnisvoll und spannend.

Die Figuren in Ewiglich die Sehnsucht haben Biss, Herz und Humor

Nikki hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Zu Beginn der Geschichte ist Nikki aufgrund ihrer Nährung verstört und kraftlos. Sie kämpft sich zurück in ihren Alltag und verzehrt sich nach ihrer großen Liebe Jack. Aber auch zu Cole hat Nikki eine besondere Verbindung. Alles in dem Roman schreit geradezu nach Dreiecksbeziehung! Jack war ein sehr imponierender Charakter. Er ist verbissen und hartnäckig und lässt sich von Nikki nicht so leicht abservieren. Er hilft Nikki dabei, nach einem Ausweg aus ihrer aussichtslosen Lage zu suchen. Cole mochte ich allerdings auch ziemlich. Er ist nicht so liebenswürdig wie Jack, aber er hat Humor. Und irgendwie kann ich ihn ein kleinwenig verstehen.

Idee, Setting und Plot in Ewiglich die Sehnsucht konnten mich vollkommen überzeugen

Der Plot des ersten Bands ist sehr spannend. Ich muss ja zugeben, dass ich weder Klappentext noch Zusammenfassungen gelesen habe, sonst hätte ich mir das Ende von Band eins selbst zusammenreimen können. Es ist nun auch nicht wirklich sonderlich überraschend, aber es ist dennoch herzzerreißend. Deswegen war ich am Ende vollkommen verstört und musste direkt zu Band zwei greifen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Alles in allem ist Ewiglich die Sehnsucht ein toller Auftaktband, der die Figuren sehr ausführlich vorstellt und in den Plot sowie das Setting einführt. Das Setting ist ein sehr einzigartiges, das mit Mythologie auf einer Weise arbeitet, wie ich sie noch nicht gesehen habe.

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[Rezension] Black Blade – Das eisige Feuer der Magie

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Titel Black Blade – Das eisige Feuer der Magie
Reihe Black Blade #1
Band 1. Band
Autor Jennifer Estep
Übersetzer Vanessa Lamatsch
Illustrator
Verlag Ivi Verlag
Eschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 14,99€
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie

Als ich in der Buchhandlung dann Black Blade – Das eisige Feuer der Magie entdeckt habe, musste ich es einfach besitzen. Und meiner Neugier sei Dank, musste der erste Band der der Reihe nicht lange auf dem TBR vor sich hin schmollen. Wer diesem Blog schon länger folgt, kennt vermutlich meine Lobeshymnen an Jennifer Esteps Mythos Academy-Reihe. Ich habe ihre Reihe um Gwen Frost förmlich verschlungen und fiebere seitdem jedem neuen Roman entgegen. Spinnenkuss steht ebenfalls gelesen in meinem Regal, der Folgeband wartet bereits in meinem TBR auf mich.

Wenn ich ein Jugendbuch von Jennifer Estep aufschlage, dann erwarte ich eine sympathische, sarkastisch veranlagte und schlagfertige Protagonistin, die oftmals ein Außenseiter ist und besondere Fähigkeiten hat. Klingt auf den ersten Blick ein wenig stereotypisch, nicht wahr? Aber auch nur in der Theorie. In der Praxis hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, eine stereotypische Protagonistin vor mir zu haben, die nur eine große Klappe hat. Lila ist eine tolle Protagonistin, die zwar hart tut, aber auch ihre verletzliche Seite hat.

Lila ist eine tolle Protagonistin, die Black Blade – Das eisige Feuer der Magie bereichert

Lilas Familiengeschichte ist nicht sehr schön. In jungen Jahren hat sie ihre Mutter verloren und schlägt sich alleine durch. Wendepunkt ihrer Geschichte ist ein Angriff auf einen jungen Mann, durch den sich ihr gesamtes Leben umkrempelt. Aber nicht, weil sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt, sondern weil sie seine Leibwächterin wird. Damit beginnt eine humorvolle Geschichte mit lustigen Wortwechseln, ernsten Untertönen und einer versteckten Melancholie, die mich so in ihren Bann zog, dass ich den Roman binnen drei Tagen durchgelesen hatte.

Lilas Zuhause könnte faszinierender nicht sein, da es dort vor Magie nur so wimmelt. Jennifer Estep hat es mit ihrer Weltkonstruktion und ihrer Idee von Magie geschafft, mich zu begeistern. Ihre Idee ist erfrischend anders und spannend zu entdecken, weshalb ich viel Spaß mit Lila und den anderen Figuren hatte.

Black Blade hat einige überraschende Figuren auf Lager

Das Figurenpersonal ist überschaubar und sehr realistisch konstruiert. Lila hatte mich von der ersten Minute überzeugt. Sie weiß wer sie ist und was sie vom Leben will, ist aber auch realistisch und bodenständig genug, um ihre Lage genau zu kennen. Ihre bissig-sarkastische Art hat mir sehr gut gefallen. Devon hatte mich auch von der ersten Sekunde an überzeugt. In ihm steckt mehr als man zunächst meint. Bei Felix war ich ein wenig ambivalent. Schreibt’s mir gerne in die Kommentare, wenn ihr Black Blade schon gelesen habt und es euch ähnlich ging.

Die Antagonisten der Geschichte haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Sie sind als gefühlskalte Killer sehr gut getroffen, was zur gesamten Mafia-Stimmung passt, die durch den Weltenaufbau initiiert wird.

Insgesamt ist Black Blade – Das eisige Feuer der Magie ein in sich stimmiges Gesamtpaket, das ein tolles Setting, eine super Atmosphäre, interessante Figuren und ein ausgeklügeltes Magiesystem mit sich bringt. Ich bin auf den zweiten Band der Reihe schon mehr als gespannt.


[Rezension] Harry Potter and the Philosopher’s Stone

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Titel Harry Potter and the Philosopher’s Stone
Reihe Harry Potter
Band 1. Band
Autor Joanne K. Rowling
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bloomsbury
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 7,99€
Seitenzahl 340 Seiten
Bewertung

Harry Potter and the Philosopher’s Stone in drei Worten?

Magisch, charmant, zauberhaft.

Cover & Gestaltung von Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich muss ja sagen, dass mir die deutschen Cover bisher immer noch ziemlich gut gefallen. Allerdings ist das englische Cover von Harry Potter and the Philosopher’s Stone so niedlich und zauberhaft, dass ich es einfach haben musste. Die Zeichnungen auf den Covern sind so liebevoll und detailliert gestaltet, dass man die Bücher optisch einfach lieben muss!

Worum geht es in Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich glaube, dass es kaum einen Menschen gibt, der die Geschichte von Harry Potter noch nicht kennt. Band eins stellt uns den berühmtesten Magier der modernen Literatur vor: Harry Potter. Man begleitet ihn auf seiner Reise in die Zaubererwelt, beobachtet seine Streifzüge durch Hogwarts und hat die gesamte Zeit über Fernweh.

Der Schreibstil von Joanne K. Rowling?

Mir gefiel die Übersetzung von Klaus Fritz schon so überaus gut, weil sie liebevoll und charmant ist. Hätte ich gewusst, wie süß und magisch der Schreibstil von Frau Rowling ist, hätte ich mich wohl viel früher an die Originalversion getraut. Denn eines kann ich euch versprechen: Ihr könnt diese Geschichte problemlos im Original lesen, selbst wenn ihr nicht besonders fit im Englischen seid. Die Geschichte ist so herzallerliebst erzählt, so bildhaft und schön geschrieben, dass es eine Freude ist, die Geschichte auf Englisch zu entdecken. Natürlich gibt es Worte, die man nicht kennt, aber die versteht man super aus dem Kontext.

Das Figurenpersonal in Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Ich liebe alle Figuren in Harry Potter. Okay, beinahe alle. Die Dursleys sind auf Englisch genauso schwer zu ertragen wie auch Deutsch, wenn nicht sogar noch hochnäsiger. Besonders überrascht haben  mich die Weasleys und Hagrid, da mit den englischen Akzenten vielmehr Spielraum besteht, als im Deutschen. Es war ein wahres Fest, die unterschiedlichen Akzente zu lesen und neue Worte zu entdecken. Leider kenne ich mich noch zu wenig aus, um festzustellen, woher die Akzente stammen. Wer mehr weiß, immer her mit den Informationen!

Positives zu Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Am Anfang hatte ich wirklich Angst, dass ich an der englischen Sprache scheitern würde. Tatsächlich lässt sich der Auftaktband auf Englisch sehr leicht und flüssig lesen. Dabei hat Harry Potter and the Philosopher’s Stone einen besonderen Charme, der den der deutschen Bücher noch übersteigt. Es ist magisch und zauberhaft, niedlich und begeisternd. Ich hatte großen Spaß beim Lesen und war überrascht, dass ich neue Seiten an lang bekannten Figuren entdecken konnte.

Empfehlung zu Harry Potter and the Philosopher’s Stone?

Absolut! Für jeden Fan, der Harry Potter bisher noch nicht im Original gelesen hat. Probiert es aus, es ist gar nicht so schwer wie man zu Beginn meint.


[Rezension] Die Feder eines Greifen

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Titel Die Feder eines Greifen
Reihe Drachenreiter
Band 2. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung .....

Die Feder eines Greifen in drei Worten?

Zauberhaft, bewegend, liebevoll.

Cover & Gestaltung von Die Feder eines Greifen?

Das Cover von Die Feder eines Greifen ist genauso liebevoll und detailverliebt gearbeitet wie die Neuauflage des ersten Bandes. Zu sehen ist ein wunderschöner Greif, der eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte innehat. Seine Farbgestaltung ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das passende Logo der Reihe, das sich auch auf der Neuauflage findet. Band zwei steht seinem Vorgängerband in Sachen Gestaltung in nichts nach.
Wie auch Band eins, so ist auch Die Feder eines Greifen im Inneren wieder mit wunderschönen Zeichnungen von Cornelia Funke versehen. Einige Zeichnungen kannte ich bereits aus Band eins, wobei auch hier viele neue und wunderschöne Bilder dazukommen. Ein rundum gelungenes Design.

Worum geht’s in Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen schließt nicht nahtlos an die Handlung von Drachenreiter an. Zwischen den beiden Werken gibt es einen geringen Zeitsprung von zwei Jahren, in denen sich die Wiesengrunds einen Wunsch erfüllt und ein Domizil für Fabelwesen erschaffen haben. Nachdem im ersten Band Drachen das Fabelwesen der Wahl waren, geht es in Die Feder eines Greifen nun vor allem um die Beziehung zwischen Drachen, Pegasi und Greifen. Ben stürzt sich Kopfüber in ein spannendes Abenteuer, über das ich euch aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Wie auch beim Drachenreiter und anderen ihrer Bücher wurde ich dank des Schreibstils direkt in die Geschichte gesogen. Cornelia Funke schreibt bildhaft und detailliert genug, um beim Lesen ein deutliches Bild vor Augen zu haben. Allerdings schafft sie es, ihren Schreibstil luftig und leicht zu halten; er ist weder überladen noch stockend. Unterstützend wirken die Zeichnungen der Autorin, die die Phantasie des Lesers beflügeln und einen versonnen die Seiten betrachten lassen.

Das Figurenpersonal in Die Feder eines Greifen?

Das Figurenpersonal hat sich im Vergleich zum Drachenreiter nur unwesentlich erweitert. Die wichtigsten Protagonisten sind nach wie vor Lung, sein Reiter Ben, Schwefelfell und die restliche Familie Wiesengrund. Allerdings treten Lung und Ben deutlich hervor, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich muss leider zugeben, dass ich zu Beginn recht skeptisch war, wie gut die Fortsetzung zum ersten Band passen würde. Ob die Figuren denselben Charme versprühen können wie zuvor. Und ich muss sagen, dass es Cornelia Funke bestens gelungen ist. Die Romanhandlung setzt zwei Jahre nach den Geschehnissen aus Drachenreiter ein, sodass man eine gewisse Entwicklung der Figuren voraussetzen kann, die es einem leichter macht, Veränderungen zu akzeptieren. Dennoch finde ich, dass die Figuren in ihrem Wesen und Kern auch in Die Feder eines Greifen sehr gut getroffen und dargestellt wurden. Sie alle stimmten mit den heißgeliebten Figuren des ersten Bandes überein, wirken aber gereifter und facettenreicher. Vor allem mit Ben konnte ich mich super identifizieren, der in Die Feder eines Greifen ein Gefühlschaos nach dem anderen durchlebt.

Positives zu Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen ist ein gelungener und würdiger Nachfolger des Drachenreiter. Alle innig geliebten Figuren kommen darin vor, dank eines Zeitsprungs zwischen den beiden Büchern ist ein kleiner Bruch vorhanden, der den Vorzug hat, nicht nahtlos an die Handlung des ersten Buchs anknüpfen zu müssen. Zudem bleibt Raum für Veränderungen und Entwicklungen, mit denen der zweite Band direkt beginnen kann. So hat sich Bens gegenwärtige Situation zu Beginn der Fortsetzung im Vergleich zum Ende des ersten Buchs deutlich verbessert. Als störend empfand ich den Zeitsprung noch die Entwicklungen innerhalb nicht.
Besonders gefallen hat mir, dass Cornelia Funke es geschafft hat, dieselbe spannende und emotionale Atmosphäre aufkommen zu lassen, die mir an Drachenreiter schon so gefallen hatte. Die wundervollen Zeichnungen der Autorin tun ihr Übriges.

Empfehlung zu Die Feder eines Greifen?

Ich kann Band 2 der Drachenreiter-Reihe wärmstens allen Cornelia Funke-Fans ans Herz legen, die bereits Drachenreiter verschlungen und geliebt haben. Funke-Fans, die die Drachenreiterbücher noch nicht kennen, sollten schnellstens zu ihnen greifen. Und Leser, die Cornelia Funke bisher noch nicht kannten, können mit Drachenreiter und Die Feder eines Greifen einen gelungenen Einstieg wagen.


[Rezension] Drachenreiter

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Titel Drachenreiter
Reihe Drachenreiter
Band 1. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung .....

Drachenreiter in drei Worten?

Phantastisch, begeisternd, wundervoll.

Cover & Gestaltung von Drachenreiter?

Vor ab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mit der alten Ausgabe zu lesen angefangen habe und aufgrund einer Montagsproduktion zur Neuauflage wechseln musste. Daher werde ich beide Cover vergleichen, die Innengestaltung ist dieselbe. Grundsätzlich kann man über die beiden Cover sagen, dass sie einander recht ähnlich sind. Auf beiden sieht man einen Drachen, vermutlich Lung, darauf einen Jungen, bei dem es sich um Ben handeln könnte und etwas, das bei der Originalausgabe aussieht wie ein Fuchs. Leser wissen, dass es sich hierbei um Schwefelfell, Lungs Freundin, handelt. Auf dem Cover der Neuausgabe ist Schwefelfell viel besser zu erkennen, allerdings gefällt mir der etwas verrauscht wirkenden Stil der Originalausgabe besser, da sie mehr zur Gestaltung im inneren des Buchs passt. Beide Cover sind aber ausnehmend schön anzusehen, transportieren die wichtigsten Informationen und die grundlegende Stimmung des Buchs.
Die Gestaltung im Inneren des Werks ist einfach zauberhaft und gewohnt Cornelia Funkeesque. Die kleinen Zeichnungen der Autorin regen die Fantasie an, erzeugen eine wundervolle Atmosphäre und haben ihren eigenen Flair, den ich von einem Funke-Buch aber auch erwarte (und liebe!).

Worum geht’s in Drachenreiter?

In Drachenreiter geht es um den Silberdrachen Lung, seine Koboldfreundin Schwefelfell und den Menschenjungen Ben, die sich gemeinsam auf die abenteuerliche Reise machen, das Fortbestehen der Drachen zu sichern.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich selbst als Cornelia Funke Leserin bezeichne und dabei einige ihrer Werke nicht kenne. So zum Beispiel Drachenreiter, über das ich im Laufe meiner Masterarbeit zum Thema Drachen gestolpert bin. Angeregt durch die Gegenüberstellung eines gutmütigen Silberdrachen und eines bösartigen Golddrachen, wollte ich das Buch nun endlich selbst lesen und bin schwer begeistert!

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Absolut begeisternd. Cornelia Funke schreibt anregend, flüssig und so schön, dass ich mir beim Lesen alles vorstellen konnte. Besonders hilfreich waren dabei auch die Zeichnungen, die im Buch enthalten sind, sodass ich mich mehr auf die Darstellung der wunderschönen Landschaften konzentrieren konnte. Das Funke-Fangirl kam voll auf seine Kosten!

Das Figurenpersonal in Drachenreiter?

Fangen wir doch mit dem Koboldmädchen Schwefelfell an. Die junge Koboldin ist frech, aber loyal, nicht auf den Kopf gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihre Freunde würde sie durch die Hölle gehen, aber nicht ohne sie auf ihre Fehler und Fehlentscheidungen hinzuweisen.
Lung hingegen ist sanft und beständig. Er ist wie ein Fels in der Brandung, ist aber mindestens ebenso loyal wie Schwefelfell und mutig. Ben, der Menschenjunge, ist intelligent und zurückhaltend. Er lässt sich von Schwefelfell nichts bieten, bleibt aber dennoch ruhig und besonnen. Fliegenbein ist eine besondere Figur für mich, da ich den kleinen Homunkulus trotz allem direkt in mein Herz geschlossen habe. Er zeichnet sich durch Belesenheit und Intelligenz aus.
Der Antagonist Nesselbrand ist ein grausamer Drache, der einzig auf Rache, Jagd und Hass aus ist. Sein Ziel ist es, auch den letzten der Silberdrachen zu jagen und zu erlegen.
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die Familie Wiesengrund, die mir unheimlich gut gefallen hat.

Positives zu Drachenreiter?

Ich liebe dieses Buch! Bereits im Zuge meiner Recherchen zum Thema Drachen im Mittelalter bin ich auf Funkes Werk gestoßen, dass ein sehr authentisches und realistisches Drachenbild vermittelt. Realistisch und authentisch natürlich in Bezug auf die überlieferten Informationen, die unser heutiges Drachenbild prägen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Werk aus der Feder meiner liebsten Kindheitsautorin lesen würde. Und ich muss sagen, dass ich, ob der Tatsache, dass ich durch meine Recherche das Ende schon kannte, gefesselt und begeistern von Funkes Drachenreiter bin.

Empfehlung zu Drachenreiter?

Als riesen Funke-Fan kann ich euch jedes ihrer Bücher ans Herz legen, ob ich es gelesen habe oder nicht. Wer schöne und atmosphärische Drachenbücher sucht, ist mit Drachenreiter vollkommen richtig beraten. Die wunderschönen Illustratoren der Autorin runden das Leseerlebnis ab.


[Rezension] Die Krone der Sterne

3 Kommentare
Titel Die Krone der Sterne
Reihe
Band 1. Band
Autor Kai Meyer
Übersetzer
Illustrator Jens Maria Weber
Verlag Fischer Tor
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Science Fantasy
Preis 14,99€
Seitenzahl 464 Seiten
Bewertung .....

Die Krone der Sterne in drei Worten?

Packend, überzeugend, großartig.

Cover & Gestaltung von Die Krone der Sterne?

Die Krone der Sterne ist ein Hingucker schlechthin! Seit ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich es haben. Zum einen wegen des Covers, zum anderen wegen des Autors. Besonders hinreißend finde ich die Zeichnungen im Inneren des Buchs, die einem so viele Dinge zeigen, die man sich mit reiner Fantasie kaum genauso hätte vorstellen können. Ein rundum gelungenes, optisches Meisterwerk.

Worum geht’s in Die Krone der Sterne?

Die Krone der Sterne ist eine Mischung aus Fantasy und Science Fiction, was ich erst gegen Ende gelesen habe, Science Fantasy. Eine interessante Mischung. Im Vordergrund der Geschichte stehen Iniza, ihr Freund Glanis, der Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara. Gemeinsam begeben sie sich auf eine außerordentlich spannende Reise, mehr Überraschungen bietet, als ich zunächst erwartet hätte. Gepaart mit einem tollen Plot, exzentrischen Nebenfiguren, spannenden Wendungen und einem einzigartigen Setting kann man dieses Buch nur mögen.

Der Schreibstil von Kai Meyer?

Kai Meyer ist ein Schreibmeister. Ich liebe seine spritzigen Dialoge, seine ausgefallenen Figuren, die temporeichen Wendungen und seinen Plotaufbau. Seine Schreibweise ist flüssig, fesselnd und unterhaltend. Er schafft es, dass ich mir gewisse Szenen bildlich ausmalen konnte. Alles wirkt so plastisch. Vor allem die Balance aus Beschreibung und Dialog gefällt mir an Kai Meyers Werken so gut.

Das Figurenpersonal in Die Krone der Sterne?

Iniza ist eine Wucht! Zunächst dachte ich mir, dass sie ein süßes kleines Prinzesschen ist, das behütet werden muss. Und sie hat mich so überrascht. Ihre Art und Weise, ihr Kampfgeist, ihre Verbissenheit. Sie hat Ecken und Kanten, hat Biss, Witz und Charme. Sie ist ein gutes Vorbild für junge Frauen. Auch ihr kleines Geheimnis findet bei mir Anklang, weil damit besonders umgegangen wird. Glanis mochte ich vom ersten Moment an. Er ist fürsorglich, nett und einfühlsam, kann sich und andere aber sehr gut verteidigen. Kranit ist mein heimlicher Favorit. Er ist kratzbürstig, eigensinnig, starrsinnig und doch sympathisch – auf seine ganz eigene Weise. Shara komplettiert diese Runde. Sie ist sehr verbissen, nicht sonderlich vertrauensselig und mindestens genauso sarkastisch wie Kranit. Und hat sich damit bei ins Herz geschlichen.

Positives an Die Krone der Sterne?

Mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Es hat Tempo, überraschende Wendungen, tolle Figuren, ein klasse (und sehr fieses) offenes Ende, das Lust auf mehr macht. Die Krone der Sterne hat mir beim Lesen einfach großen Spaß gemacht, vor allem das Setting hat mich überzeugt. Normalerweise kann ich mit Science Fiction nicht viel anfangen, das neue Crossover Science Fantasy hingegen konnte mich voll überzeugen. Ich bin gespannt auf Band 2!

Empfehlung zu Die Krone der Sterne?

Ich kann das Buch allen Leseratten voll empfehlen, die Fantasy, Science Fiction oder Kai Meyer lieben. Mit Die Krone der Sterne habt ihr alles auf einen Streich!

Weitere Meinungen zu Die Krone der Sterne:

 


[Monatsstatistik] März 2017

14 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2017.

Der März machte, nicht nur wettertechnisch, sondern auch im Bereich Lesen große Fortschritte. Das Wetter wird einladender, die Sommerzeit ist zurück und ich kam wieder zum Lesen. Es geht Bergauf, der TBR wird nun endlich reduziert und – sofern es so weitergeht – sehe ich irgendwann einmal auch die vollgestopften Regalbretter unter meinem TBR wieder.

Gelesene Bücher

016. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
017. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
018. „Die Kleidermacherin“ von Nuria Pradas
019. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward
020. „Eden Summer“ von Liz Flanagan
021. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

6 Bücher sind es geworden, die alle ihre Besonderheiten hatten. Mit „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward und „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs habe ich zwei Reihen auf den aktuellen Stand gelesen, was mich zum einen erfreut, andererseits aber auch traurig stimmt. Mit Band 3 der Tuchvilla-Saga ist die Trilogie leider beendet. Das Ende war überaus zufriedenstellend, dennoch wäre ich gerne länger bei den Melzers in Augsburg verbracht. Nun gut, das Leben ist kein Ponyhof, nicht wahr?
3296 gelesen Seiten konnte ich diesen Monat verzeichnen, was circa 550 Seiten pro Buch und 106 Seiten pro Tag macht. Beides ein sehr ordentlicher Wert. Der hohe Durchschnitt liegt vor allem an Wälzern wie „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ und „Das Erbe der Tuchvilla“. Doch auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war seitenstark und begeisternd. Von meiner Leseliste für den März konnte ich immerhin die Hälfte der geplanten Bücher lesen, was eine wirklich gute Quote ist.

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir – wer hätte es erwartet?! – recht schwer. Sowohl der 7. Band der Black Dagger als auch der Abschlussband der Tuchvilla-Saga konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Aber auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb hat mich beeindruckt zurückgelassen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Katherine Webb wählen, da es sich hierbei um einen gelungen Einzelband handelt.

Mein Monatsflop war leider „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula. Die Gründe dafür sind recht schnell benannt: Während der Anfang überaus spannend und fesselnd war, verlor das Buch gegen Mitte der Handlung seinen Biss. Ich kam stellenweise nicht mehr so zurecht, erwischte mich sogar dabei, Passagen zu überfliegen. Gegen Ende kommt nochmal Spannung auf, kann aber nicht mit dem Beginn des Romans mithalten. Sehr schade.

Neuzugänge

001. „Eden Summer“ von Liz FLanagan [RE]
002. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward [RE]
003. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
004. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman [LE]

Irgendwie will es in 2017 mit mir und dem TBR-Abbau nicht so recht klappen. Zwar habe ich in 2 von 3 Monaten Bücher abbauen können, aber leider längst nicht in dem gewünschten Ausmaße. Zwar halte ich mich beim Buchkauf und den Rezensionsexemplaren deutlich zurück, allerdings kam ich in letzter Zeit auch weniger zum Lesen. Dies liegt vor allem an der Arbeit, wobei ich endlich wieder mein Gleichgewicht gefunden habe. Wir werden sehen wie gut es im April mit dem TBR-Abbau funktioniert.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 63 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 6/30 Aufgaben gelöst

Leseliste April

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer

Für den April habe ich mir weniger vorgenommen. Zwar war der März im Vergleich zu den vorherigen Monaten wesentlich leseintensiver, allerdings will ich mich im April auch nicht unter Druck setzen und dadurch in eine Leseflaute geraten. Daher habe ich den nicht gelesenen Rest meiner März-Leseliste stehenlassen und durch Kai Meyers neustes Buch ergänzt, das ich vermutlich als erstes lesen werde.


[Rezension] Black Dagger – Rehvenge & Ehlena

6 Kommentare
Titel Black Dagger – Rehvenge & Ehlena
Reihe Black Dagger
Band 7. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Corinna Vierkant
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 928 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Rehvenge & Ehlena in drei Worten?

Düster, überraschend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Band 7 reiht sich perfekt in die Covergestaltung der Vorgängerbücher an. Schwarzer Hintergrund, graue Musterung und ein erhabener, farblich gestalteter Titel. Im Fall von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena in pink. Die gesamte Reihe der Sonderausgaben in ihrem düsteren Schwarz wirkt edel und aufgeräumt. Mir gefällt das schlichte Design sehr viel besser als die typischen Cover des Erotikgenres mit halbnackten Frauen und Männern. Geschmackvoll, stilvoll und edel heben sich die Bänder der Black Dagger in meinem Bücherregal ab.

Worum geht es in Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Band 7 handelt, wie der Titel es schon erahnen lässt, von Rehvenge und Ehlena. Strenggenommen ist Rehvenge kein Teil der Bruderschaft, steht den Brüdern allerdings durch seine Schwester Bella sehr nahe. Daher freut es mich, ein wenig mehr über den stillen und geheimnisvollen Rehvenge zu erfahren, dessen größtes Geheimnis bereits in früheren Bänden gelüftet wurde. Im Fokus des Romans steht – vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern – nicht nur die Beziehung von Rehvenge und Ehlena, sondern auch die Weiterentwicklung der Hauptgeschichte. Von Band zu Band verschiebt sich der Fokus zu einem ausgeglichenen Verhältnis aus Fokussierung auf das angekündigte Paar und dem Rest der Figuren sowie den Plot. Mit gefällt diese Balance sehr gut, da sie Spannung erzeugt und mich dadurch zum Weiterlesen animiert.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Da sich der Schreibstil kaum verändert (was auch an der Übersetzung liegen kann) habe ich nichts zu beanstanden. In wenigen Worten: Ich bin absolut begeistert von Schreibstil, Wortwahl und Perspektivwechsel sowie angepasster Ausdrucksweise je nach Figur. Einfach perfekt.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Von Buch zu Buch wird das Figurenpersonal der Black Dagger größer und größer. Aber dabei wird es nicht unübersichtlich. Es herrscht eine tolle Balance aus neuen Figuren, aktuellen Protagonisten und bereits näher behandelten Figuren, die alle ihre Position innerhalb der Gesamthandlung haben und unabdingbar sind. Rehvenge ist eine sehr interessante Figur. Bei früheren Auftritten hatte er mich bereits interessiert und nach diesem Band kann ich euch sagen, dass er eine wahrhaft fesselnde Figur ist. Besonders schön finde ich seine fürsorgliche Seite, die bereits im Band um seine Schwester Bella deutlich zu Tage tritt. Ehlena hingegen ist mir vorher nie bewusst aufgefallen, umso schöner war es, sie als Figur wahrzunehmen. Sie hat eine große innere Stärke, ist eine besonnene Figur und konnte mich vollauf von sich überzeugen.

Positives als Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Black Dagger wird unter anderem als Erotikroman ausgeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Genres, die ich bereits gelesen habe, hebt sich J.R. Wards Reihe deutlich ab. Die Männer mögen zwar klischeehaft gestaltet sein, was Ehre, Stärke, Kraft und Mut angeht, auch sind sie alle natürlich – genrespezifisch – sehr nett anzuschauen, aber keinesfalls wird die Frau als Objekt angesehen. Hat einer der Brüder seine wahre Gefährtin gefunden, geht er für sie durchs Feuer. Die Gefährtin ist das wichtigste Gut des Bruders, schützens- und liebenswert. Sie werden nicht diskriminiert oder untergeordnet. Im Gegenteil: Die Frauenfiguren in Black Dagger sind starke und selbstbewusste Frauen. Natürlich gibt es das Klischee des gebrochenen Kämpfers, der viele schlimme Dinge durchgemacht hat und alle Welt mies behandelt und durch die wahre Liebe geheilt wird, aber eben auf andere Art. Die Frauen in Black Dagger lassen sich nicht als Eigentum behandeln. Sie animieren Frauenfiguren ohne diesen Antrieb dazu, so zu werden. Dabei findet allerdings auch kein Männerbashing statt. Beide Parteien behandeln einander mit größtem Respekt und Zuneigung, was der Grund dafür ist, dass sich diese Reihe so abhebt.

Empfehlung zu Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Ich kann auch Band 7 uneingeschränkt allen Fans von Fantasyromanen mit Vampiren, Action und Liebe empfehlen. Der Erotikanteil der Reihe schwankt von Buch zu Buch, ist dabei aber immer sehr geschmack- und stilvoll. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte mit Band 1 beginnen und eine neue Welt des Erotikgenres für sich entdecken. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Breitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena.

Weitere Rezensionen zu Black Dagger:

Black Dagger – Nachtjagd
Black Dagger – Blutopfer
Black Dagger – Rhage & Mary
Black Dagger – Zsadist & Bella
Black Dagger – Butch & Marissa
Black Dagger – Vishous & Jane
Black Dagger – Phury & Cormia