[Rezension] Ein Buchladen zum Verlieben

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Titel Ein Buchladen zum Verlieben
Reihe
Band Einzelband
Autor Katarina Bivald
Übersetzer Gabriele Haefs
Illustrator
Verlag btb Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Roman
Preis 19,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung
Ein Buchladen zum Verlieben
Ein Buchladen zum Verlieben

Ein Buchladen zum Verlieben in drei Worten?

Buchig, gemütlich, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von Ein Buchladen zum Verlieben?

Das Cover von Ein Buchladen zum Verlieben hat mich zunächst nur wegen seiner Farbgebung angesprochen. Das rote Banner ist sehr aufmerksamkeitsheischend, der Rest der Gestaltung ist sehr zurückhaltend und schlicht. Im Vergleich zu Hinguckern wie Ich gebe dir die Sonne ein sehr ruhiges Buchcover.

Worum geht’s in Ein Buchladen zum Verlieben?

In Ein Buchladen zum Verlieben gibt es einige Handlungsstränge, die zusammen ein schönes Ganzes ergeben. In einem Handlungsstrang geht es um die Brieffreundschaft der jungen Schwedin Sara mit der älteren Amerikanerin Amy. Der zweite große Handlungsstrang handelt von einer Kleinstadt, die wiederbelebt wird und eine Buchhandlung zum Verlieben erhält. Und natürlich gibt es jede Menge Buchzitate und Einblicke in Bücher, die jedes bibliophile Herz höher schlagen lassen.

Der Schreibstil von Katarina Bivald?

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang ganz schön mit dem Roman zu kämpfen hatte, weil ich zuvor Bücher aus dem Jugendbuchbereich gelesen hatte, die unglaublich fesselnd waren. Daher  kann es gut sein, dass der Genrewechsel seinen Teil dazu beigetragen hat. Allerdings gab es meiner Meinung nach ein paar Längen im Roman, die durch Saras Gedankenmonologe entstanden oder Umgebungsbeschreibungen entstanden, die ich mir ein wenig knackiger gewünscht hätte. Aber irgendwann war ich Teil der Handlung und kam sehr gut voran.

Das Figurenpersonal in Ein Buchladen zum Verlieben?

Im Roman gibt es ein ganzes Dorf voller Figuren, die alle eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Amy und Sara, die beiden Protagonistinnen, sind allerdings von besonderer Bedeutung. Amy lernt man hauptsächlich durch ihre Briefe und durch Erzählungen anderer Figuren kennen, während Sara im Roman die agierende Figur ist. Während Amy eine sehr umsichtige Frau ist, die ein Gespür für Zwischenmenschliches hat, ist Sara eher eine Einzelgängerin, die gerne liest und recht menschenscheu zu sein scheint. Doch sie versteckt eine wundervolle Seite, die erst zum Vorschein gebracht werden muss. Die anderen Bewohner der Kleinstadt haben alle so ihre Macken und Verschrobenheiten, wie man es sich von typischen Figuren einer amerikanischen Kleinstadt vorstellt. Jeder kennt die Geheimnisse des anderen, es wird getratscht und geredet. Jede der Figuren ist für ihren Anteil im Buch genug ausgearbeitet. Vor allem Tom und Andy haben es mir angetan.

Positives über Ein Buchladen zum Verlieben?

Man merkt, dass die Autorin eine Bibliophile von Herzen ist. Ihre Protagonistinnen reden viel über Bücher und haben ein unglaubliches Wissen. Leider wurde ich ungewollt bei einigen Klassikern, die ich noch nicht lesen konnte, gespoilert, weshalb ich solche Passagen schnell quergelesen habe. Man spürt die Liebe zum Buch auf jeder Seite und in jeder Diskussion über Bücher. Das hat mir sehr gut gefallen. Zudem kann man seine Buchwunschliste super erweitern, da Amy und Sara über ihre Lieblingsbücher und Buchempfehlungen schreiben.

Kritik an Ein Buchladen zum Verlieben?

Dass ich gelegentlich das Gefühl von Längen hatte, habe ich oben bereits erwähnt. Auch die Spoilergefahr habe ich genannt und möchte sie euch nicht verschweigen. Ansonsten habe ich einen wundervollen Roman bekommen, der sich mit der Thematik Bücher oder Menschen auseinandersetzt und einige interessante Themen anschneidet.

Empfehlung zu Ein Buchladen zum Verlieben?

Ich kann euch diesen Roman ans Herz legen, wenn ihr Geschichten über Bücher und Bibliophile mögt. Ein Buchladen zum Verlieben ist kein aufregendes oder spannendes Buch. Es ist auf eine ruhige Art und Weise ergreifend und erzählt eine Geschichte über das Leben, die so vielleicht sogar stattfinden könnte.


[Rezension] Ich gebe dir die Sonne

5 Kommentare
Titel Ich gebe dir die Sonne
Reihe
Band Einzelband
Autor Jandy Nelson
Übersetzer Catrin Frischer
Illustrator
Verlag cbt Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Roman
Preis 17,99€ [RE]
Seitenzahl 480 Seiten
Bewertung

Ich gebe dir die Sonne in drei Worten?

Lebendig, abwechslungsreich, anders.

Cover & Gestaltung von Ich gebe dir die Sonne?

Das Cover von Ich gebe dir die Sonne ist so hell und freundlich, dass ich es einfach haben musste. Es ist einfach ein freundliches und farbenfrohes Cover, das man gerne Anschaut. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch in einem wunderschönen Lila gehalten, im Inneren in einem strahlenden Orange. Von den Farben her ein absolutes gute Laune Buch!

Worum geht es in Ich gebe dir die Sonne?

So lebensfroh und fröhlich das Cover und die Farbgebung von Ich gebe dir die Sonne sind, so tief und beinahe dunkel ist der Inhalt. Ihr solltet euch bewusst sein, dass es sich bei Ich gebe dir die Sonne nicht um ein fröhliches Sommerbuch handelt, sondern um ein komplexes Werk, das sich stark mit Emotionen und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinandersetzt. Es hat teilweise Phasen, die Leichtigkeit versprechen, aber dunklere Zwischentöne besitzen, die einen zum Nachdenken anregen. Ein sehr besonderes Werk.

Der Schreibstil von Jandy Nelson?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr besonders. Und ich meine mit besonders nicht schlecht, sondern exorbitant. Zu Beginn hatte ich so meine Probleme, vor allem durch Noahs wirre und schnell wandelnde Gedanken. Jude war für mich sehr viel einfacher zu verstehen, was nicht heißen soll, dass ich Noahs Darstellung schwierig fand. Beide Darstellungsweisen von Gedanken und Emotionen sind so besonders und bewegend, dass ich es noch nirgendwo besser gelesen habe. Durch ihre Ausdrucksweise und die bildhaften Darstellungen schafft es die Autorin, die Geschichte ihrer Figuren direkt in meinen Kopf zu malen. Ein außerordentliches Talent, das mich sehr begeistert hat. Als ich mich dann an Noahs bunte Ausdrucksweise gewöhnt hatte, kam ich schnell voran.

Das Figurenpersonal in Ich gebe dir die Sonne?

In der Hauptsache geht es um Noah und Jude, die Zwillinge sind und in der Phase der erzählten Zeit des Romans unterschiedlicher nicht sein könnten. Da die Geschichte der beiden in zwei Perspektiven erzählt wird, die zudem zeitlich getrennt ist, lernt man die beiden auf zwei Weisen kennen: Jude und Noah mit 13/14 und mit 16. Es ist unfassbar, wie sehr sich die beiden innerhalb weniger Jahre verändert haben und noch spannender, wie es dazu kam. Denn während Jude als 16jährige berichtet, erzählt Noah seine Geschichte als 13/14jähriger. Dadurch erlebt man die Veränderung der Figuren direkt mit, kann einen Blick in ihre Gedanken und Emotionen werfen und sich wünschen, dass alles anders kommt.

Jandy Nelsons Figuren sind dabei so intensiv gestaltet, dass ich das Gefühl hatte, eine echte Geschichte zu erleben. Auch die Nebenfiguren, die ihren Teil zur Geschichte beitragen haben eine ganz eigene Tiefe, wie sie mir bisher nur selten begegnet ist.

Positives zu Ich gebe dir die Sonne

Der Schreibstil, die Erzählweise, die Figuren, die Geschichte und die Aussage dahinter. All das macht Ich gebe dir die Sonne so einzigartig und wundervoll. Es ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst und das seines gleichen sucht. Ich bin einfach sprachlos und baff, selbst Tage nach dem Lesen. Die Erzählweise mit zwei unterschiedlichen, zudem zeitlich versetzten Perspektiven erzeugt Spannung, da jede Perspektive neue Einzelheiten ans Licht bringt, die am Ende ein großes Ganzes ergeben. Eine Geschichte von Verlust, Ängsten und Fehlern.

Empfehlung zu Ich gebe dir die Sonne?

Ich kann Ich gebe dir die Sonne allen Lesern empfehlen, die ein außergewöhnliches Buch suchen. Allerdings ist es, anders als es durch die Covergestaltung den Anschein macht, kein leichtes Sommerbuch, sondern ein Buch mit Tiefe und Emotion. Ich danke dem Bloggerportal und dem cbt Verlag von Herzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Ich gebe dir die Sonne.


[Rezension] Die Feder eines Greifen

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Titel Die Feder eines Greifen
Reihe Drachenreiter
Band 2. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung .....

Die Feder eines Greifen in drei Worten?

Zauberhaft, bewegend, liebevoll.

Cover & Gestaltung von Die Feder eines Greifen?

Das Cover von Die Feder eines Greifen ist genauso liebevoll und detailverliebt gearbeitet wie die Neuauflage des ersten Bandes. Zu sehen ist ein wunderschöner Greif, der eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte innehat. Seine Farbgestaltung ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das passende Logo der Reihe, das sich auch auf der Neuauflage findet. Band zwei steht seinem Vorgängerband in Sachen Gestaltung in nichts nach.
Wie auch Band eins, so ist auch Die Feder eines Greifen im Inneren wieder mit wunderschönen Zeichnungen von Cornelia Funke versehen. Einige Zeichnungen kannte ich bereits aus Band eins, wobei auch hier viele neue und wunderschöne Bilder dazukommen. Ein rundum gelungenes Design.

Worum geht’s in Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen schließt nicht nahtlos an die Handlung von Drachenreiter an. Zwischen den beiden Werken gibt es einen geringen Zeitsprung von zwei Jahren, in denen sich die Wiesengrunds einen Wunsch erfüllt und ein Domizil für Fabelwesen erschaffen haben. Nachdem im ersten Band Drachen das Fabelwesen der Wahl waren, geht es in Die Feder eines Greifen nun vor allem um die Beziehung zwischen Drachen, Pegasi und Greifen. Ben stürzt sich Kopfüber in ein spannendes Abenteuer, über das ich euch aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Wie auch beim Drachenreiter und anderen ihrer Bücher wurde ich dank des Schreibstils direkt in die Geschichte gesogen. Cornelia Funke schreibt bildhaft und detailliert genug, um beim Lesen ein deutliches Bild vor Augen zu haben. Allerdings schafft sie es, ihren Schreibstil luftig und leicht zu halten; er ist weder überladen noch stockend. Unterstützend wirken die Zeichnungen der Autorin, die die Phantasie des Lesers beflügeln und einen versonnen die Seiten betrachten lassen.

Das Figurenpersonal in Die Feder eines Greifen?

Das Figurenpersonal hat sich im Vergleich zum Drachenreiter nur unwesentlich erweitert. Die wichtigsten Protagonisten sind nach wie vor Lung, sein Reiter Ben, Schwefelfell und die restliche Familie Wiesengrund. Allerdings treten Lung und Ben deutlich hervor, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich muss leider zugeben, dass ich zu Beginn recht skeptisch war, wie gut die Fortsetzung zum ersten Band passen würde. Ob die Figuren denselben Charme versprühen können wie zuvor. Und ich muss sagen, dass es Cornelia Funke bestens gelungen ist. Die Romanhandlung setzt zwei Jahre nach den Geschehnissen aus Drachenreiter ein, sodass man eine gewisse Entwicklung der Figuren voraussetzen kann, die es einem leichter macht, Veränderungen zu akzeptieren. Dennoch finde ich, dass die Figuren in ihrem Wesen und Kern auch in Die Feder eines Greifen sehr gut getroffen und dargestellt wurden. Sie alle stimmten mit den heißgeliebten Figuren des ersten Bandes überein, wirken aber gereifter und facettenreicher. Vor allem mit Ben konnte ich mich super identifizieren, der in Die Feder eines Greifen ein Gefühlschaos nach dem anderen durchlebt.

Positives zu Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen ist ein gelungener und würdiger Nachfolger des Drachenreiter. Alle innig geliebten Figuren kommen darin vor, dank eines Zeitsprungs zwischen den beiden Büchern ist ein kleiner Bruch vorhanden, der den Vorzug hat, nicht nahtlos an die Handlung des ersten Buchs anknüpfen zu müssen. Zudem bleibt Raum für Veränderungen und Entwicklungen, mit denen der zweite Band direkt beginnen kann. So hat sich Bens gegenwärtige Situation zu Beginn der Fortsetzung im Vergleich zum Ende des ersten Buchs deutlich verbessert. Als störend empfand ich den Zeitsprung noch die Entwicklungen innerhalb nicht.
Besonders gefallen hat mir, dass Cornelia Funke es geschafft hat, dieselbe spannende und emotionale Atmosphäre aufkommen zu lassen, die mir an Drachenreiter schon so gefallen hatte. Die wundervollen Zeichnungen der Autorin tun ihr Übriges.

Empfehlung zu Die Feder eines Greifen?

Ich kann Band 2 der Drachenreiter-Reihe wärmstens allen Cornelia Funke-Fans ans Herz legen, die bereits Drachenreiter verschlungen und geliebt haben. Funke-Fans, die die Drachenreiterbücher noch nicht kennen, sollten schnellstens zu ihnen greifen. Und Leser, die Cornelia Funke bisher noch nicht kannten, können mit Drachenreiter und Die Feder eines Greifen einen gelungenen Einstieg wagen.


[Rezension] Drachenreiter

Keine Kommentare
Titel Drachenreiter
Reihe Drachenreiter
Band 1. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung .....

Drachenreiter in drei Worten?

Phantastisch, begeisternd, wundervoll.

Cover & Gestaltung von Drachenreiter?

Vor ab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mit der alten Ausgabe zu lesen angefangen habe und aufgrund einer Montagsproduktion zur Neuauflage wechseln musste. Daher werde ich beide Cover vergleichen, die Innengestaltung ist dieselbe. Grundsätzlich kann man über die beiden Cover sagen, dass sie einander recht ähnlich sind. Auf beiden sieht man einen Drachen, vermutlich Lung, darauf einen Jungen, bei dem es sich um Ben handeln könnte und etwas, das bei der Originalausgabe aussieht wie ein Fuchs. Leser wissen, dass es sich hierbei um Schwefelfell, Lungs Freundin, handelt. Auf dem Cover der Neuausgabe ist Schwefelfell viel besser zu erkennen, allerdings gefällt mir der etwas verrauscht wirkenden Stil der Originalausgabe besser, da sie mehr zur Gestaltung im inneren des Buchs passt. Beide Cover sind aber ausnehmend schön anzusehen, transportieren die wichtigsten Informationen und die grundlegende Stimmung des Buchs.
Die Gestaltung im Inneren des Werks ist einfach zauberhaft und gewohnt Cornelia Funkeesque. Die kleinen Zeichnungen der Autorin regen die Fantasie an, erzeugen eine wundervolle Atmosphäre und haben ihren eigenen Flair, den ich von einem Funke-Buch aber auch erwarte (und liebe!).

Worum geht’s in Drachenreiter?

In Drachenreiter geht es um den Silberdrachen Lung, seine Koboldfreundin Schwefelfell und den Menschenjungen Ben, die sich gemeinsam auf die abenteuerliche Reise machen, das Fortbestehen der Drachen zu sichern.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich selbst als Cornelia Funke Leserin bezeichne und dabei einige ihrer Werke nicht kenne. So zum Beispiel Drachenreiter, über das ich im Laufe meiner Masterarbeit zum Thema Drachen gestolpert bin. Angeregt durch die Gegenüberstellung eines gutmütigen Silberdrachen und eines bösartigen Golddrachen, wollte ich das Buch nun endlich selbst lesen und bin schwer begeistert!

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Absolut begeisternd. Cornelia Funke schreibt anregend, flüssig und so schön, dass ich mir beim Lesen alles vorstellen konnte. Besonders hilfreich waren dabei auch die Zeichnungen, die im Buch enthalten sind, sodass ich mich mehr auf die Darstellung der wunderschönen Landschaften konzentrieren konnte. Das Funke-Fangirl kam voll auf seine Kosten!

Das Figurenpersonal in Drachenreiter?

Fangen wir doch mit dem Koboldmädchen Schwefelfell an. Die junge Koboldin ist frech, aber loyal, nicht auf den Kopf gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihre Freunde würde sie durch die Hölle gehen, aber nicht ohne sie auf ihre Fehler und Fehlentscheidungen hinzuweisen.
Lung hingegen ist sanft und beständig. Er ist wie ein Fels in der Brandung, ist aber mindestens ebenso loyal wie Schwefelfell und mutig. Ben, der Menschenjunge, ist intelligent und zurückhaltend. Er lässt sich von Schwefelfell nichts bieten, bleibt aber dennoch ruhig und besonnen. Fliegenbein ist eine besondere Figur für mich, da ich den kleinen Homunkulus trotz allem direkt in mein Herz geschlossen habe. Er zeichnet sich durch Belesenheit und Intelligenz aus.
Der Antagonist Nesselbrand ist ein grausamer Drache, der einzig auf Rache, Jagd und Hass aus ist. Sein Ziel ist es, auch den letzten der Silberdrachen zu jagen und zu erlegen.
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die Familie Wiesengrund, die mir unheimlich gut gefallen hat.

Positives zu Drachenreiter?

Ich liebe dieses Buch! Bereits im Zuge meiner Recherchen zum Thema Drachen im Mittelalter bin ich auf Funkes Werk gestoßen, dass ein sehr authentisches und realistisches Drachenbild vermittelt. Realistisch und authentisch natürlich in Bezug auf die überlieferten Informationen, die unser heutiges Drachenbild prägen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Werk aus der Feder meiner liebsten Kindheitsautorin lesen würde. Und ich muss sagen, dass ich, ob der Tatsache, dass ich durch meine Recherche das Ende schon kannte, gefesselt und begeistern von Funkes Drachenreiter bin.

Empfehlung zu Drachenreiter?

Als riesen Funke-Fan kann ich euch jedes ihrer Bücher ans Herz legen, ob ich es gelesen habe oder nicht. Wer schöne und atmosphärische Drachenbücher sucht, ist mit Drachenreiter vollkommen richtig beraten. Die wunderschönen Illustratoren der Autorin runden das Leseerlebnis ab.


[Rezension] Eden Summer

4 Kommentare
Titel Eden Summer
Reihe
Band Einzelband
Autor Liz Flanagan
Übersetzer Sabine Schulte
Illustrator
Verlag Aladin Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Roman, YA
Preis 14,95€ [RE]
Seitenzahl 368
Bewertung ....

Eden Summer in drei Worten?

Nachdenklich, berührend, besonders.

Cover & Gestaltung von Eden Summer?

Das Cover von Eden Summer ist so fröhlich und sommerlich gestaltet, dass man die dahinter steckende Geschichte auf den ersten Blick nicht erwartet. Lediglich die von Gewitterwolken verdecken Sonne lässt auf einen kritischeren Inhalt schließen. Die bunten Farben hingegen sprechen wieder für einen fröhlichen Roman, den man allerdings nicht bekommt. Stattdessen erhält man einen wundervoll und nachdenklich stimmenden Roman, der sehr lesenswert ist.

Worum geht es in Eden Summer?

In Eden Summer geht es um Eden, die von jetzt auf gleich spurlos verschwindet. Ihre beste Freundin Jess beginnt die Suche nach Eden, während der der Leser Näheres über Jess, Eden und die Freundschaft der beiden Mädchen erfährt. Durch viele Einschübe und Rückblicke erfährt man einiges über das Seelenleben der Mädchen, woraus letztlich die Spannung resultiert. Da man als Leser den Grund für Edens Verschwinden nicht kennt, treibt einen die Ungewissheit drängend voran.

Der Schreibstil von Liz Flanagan?

Liz Flanagan schreibt sehr angenehm. Ihre Wortwahl ist sehr passend für Jugendliche, die Atmosphäre ist aufgrund des Verschwindens von Eden und einiger nicht so schöner Ereignisse in der Vergangenheit der Mädchen sowohl angespannt als auch fesselnd. Alles in allem bin ich nur so durch den Roman geflogen, was auf einen flüssigen und schlüssigen Schreibstil schließen lässt. Rückblickend hat mich nichts gestört oder aufgehalten.

Das Figurenpersonal in Eden Summer?

Fangen wir doch mal mit Eden an. Über sie erfährt man, da sie in großen Teilen des Romans gar nicht wirklich anwesend ist, vor allem in Form von Rückblicken Näheres. Sie ist eine starke Person, die stets zu ihrer Freundin Jess steht und das auch nach schweren Schicksalsschlägen. Aufgrund eigener Schicksalsschläge verändert sich Eden jedoch, was im Roman sehr gut dargestellt wurde. Die Charakterentwicklung ist realistisch gezeichnet und konnte mich vollauf überzeugen.
Jess hat mir mit ihrer Beharrlichkeit sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich innerhalb der erzählten Zeit sehr weiter, überwindet Ängste und eigene Schranken und wächst über sich hinaus. Die Freundschaft der beiden unterschiedlichen Mädchen hat mich berührt, ihre Schicksale haben mich zum Nachdenken gebracht.

Positives an Eden Summer?

Da ich über den Inhalt bereits Bescheid wusste, war ich nicht allzu sehr irritiert, dass ich kein fröhliches gute Laune Buch lese. Stattdessen erhält man ein Buch, auf das am ehesten die Beschreibung eines durchwachsenen Sommergewitters passt: Zeitweise gibt es fröhliche Phasen und Abschnitte voller Sonnenschein, die dann plötzlich und gewittersturmartig von negativen Ereignissen überschattet werden. Die Suche nach Eden war spannend gestaltet, die Atmosphäre war ansteckend und realistisch und durch die häufigen Rückblicke kann man die Protagonistinnen sehr gut kennenlernen. Eden Summer ist zudem dafür geeignet, ein wenig über Freundschaften und Beziehungen nachzudenken. Was sehen wir wirklich? Wie gut kennen wir unsere Freunde eigentlich? Merken wir es wirklich, wenn es anderen schlecht geht?

Empfehlung zu Eden Summer?

Ich habe Eden Summer innerhalb eines Wochenendes verschlungen. Die Handlung ist spannend und anregend, die Atmosphäre ist fesselnd und die Figuren realistisch gestaltet. Eden Summer ist ein beeindruckendes Buch über Freundschaft, Verlust und Entwicklung, das ich euch wärmstens ans Herz legen kann. Ich danke dem Aladin Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Eden Summer.

Weitere Meinungen zu Eden Summer:


[Monatsstatistik] März 2017

14 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2017.

Der März machte, nicht nur wettertechnisch, sondern auch im Bereich Lesen große Fortschritte. Das Wetter wird einladender, die Sommerzeit ist zurück und ich kam wieder zum Lesen. Es geht Bergauf, der TBR wird nun endlich reduziert und – sofern es so weitergeht – sehe ich irgendwann einmal auch die vollgestopften Regalbretter unter meinem TBR wieder.

Gelesene Bücher

016. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
017. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
018. „Die Kleidermacherin“ von Nuria Pradas
019. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward
020. „Eden Summer“ von Liz Flanagan
021. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

6 Bücher sind es geworden, die alle ihre Besonderheiten hatten. Mit „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward und „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs habe ich zwei Reihen auf den aktuellen Stand gelesen, was mich zum einen erfreut, andererseits aber auch traurig stimmt. Mit Band 3 der Tuchvilla-Saga ist die Trilogie leider beendet. Das Ende war überaus zufriedenstellend, dennoch wäre ich gerne länger bei den Melzers in Augsburg verbracht. Nun gut, das Leben ist kein Ponyhof, nicht wahr?
3296 gelesen Seiten konnte ich diesen Monat verzeichnen, was circa 550 Seiten pro Buch und 106 Seiten pro Tag macht. Beides ein sehr ordentlicher Wert. Der hohe Durchschnitt liegt vor allem an Wälzern wie „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ und „Das Erbe der Tuchvilla“. Doch auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war seitenstark und begeisternd. Von meiner Leseliste für den März konnte ich immerhin die Hälfte der geplanten Bücher lesen, was eine wirklich gute Quote ist.

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir – wer hätte es erwartet?! – recht schwer. Sowohl der 7. Band der Black Dagger als auch der Abschlussband der Tuchvilla-Saga konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Aber auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb hat mich beeindruckt zurückgelassen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Katherine Webb wählen, da es sich hierbei um einen gelungen Einzelband handelt.

Mein Monatsflop war leider „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula. Die Gründe dafür sind recht schnell benannt: Während der Anfang überaus spannend und fesselnd war, verlor das Buch gegen Mitte der Handlung seinen Biss. Ich kam stellenweise nicht mehr so zurecht, erwischte mich sogar dabei, Passagen zu überfliegen. Gegen Ende kommt nochmal Spannung auf, kann aber nicht mit dem Beginn des Romans mithalten. Sehr schade.

Neuzugänge

001. „Eden Summer“ von Liz FLanagan [RE]
002. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward [RE]
003. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
004. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman [LE]

Irgendwie will es in 2017 mit mir und dem TBR-Abbau nicht so recht klappen. Zwar habe ich in 2 von 3 Monaten Bücher abbauen können, aber leider längst nicht in dem gewünschten Ausmaße. Zwar halte ich mich beim Buchkauf und den Rezensionsexemplaren deutlich zurück, allerdings kam ich in letzter Zeit auch weniger zum Lesen. Dies liegt vor allem an der Arbeit, wobei ich endlich wieder mein Gleichgewicht gefunden habe. Wir werden sehen wie gut es im April mit dem TBR-Abbau funktioniert.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 63 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 6/30 Aufgaben gelöst

Leseliste April

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer

Für den April habe ich mir weniger vorgenommen. Zwar war der März im Vergleich zu den vorherigen Monaten wesentlich leseintensiver, allerdings will ich mich im April auch nicht unter Druck setzen und dadurch in eine Leseflaute geraten. Daher habe ich den nicht gelesenen Rest meiner März-Leseliste stehenlassen und durch Kai Meyers neustes Buch ergänzt, das ich vermutlich als erstes lesen werde.


[Rezension] Das Versprechen der Wüste

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Titel Das Versprechen der Wüste
Reihe
Band Einzelband
Autor Katherine Webb
Übersetzer Babette Schröder, Katharina Volk
Illustrator
Verlag Diana Verlag
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Roman
Preis 19,99€ [RE]
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung .....

Das Versprechen der Wüste in drei Worten?

Fesselnd, abwechslungsreich, exotisch.

Cover & Gestaltung von Das Versprechen der Wüste?

Dieses Cover! Diese Farben auf dem Cover! Das Versprechen der Wüste ist einfach ein wahnsinniger Hingucker. Ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Es verspricht einem Abenteuer, Reisen, Emotionen und genau das habe ich hier auch bekommen. Ein Cover, das einfach all das verspricht, was die Handlung auch halten kann. Sehr schön!

Worum geht es in Das Versprechen der Wüste?

In Das Versprechen der Wüste werden die Geschichten von Maude V. Vickery und Joan Seabrook erzählt. Zwei Frauen, die unterschiedlicher in ihrem Charakter nicht sein können, geeint in der Tatsache, dass sie ihre Leben endlich selbst in die Hand nehmen. Man erfährt in Rückblicken und Perspektivwechseln viel über die Lebensgeschichten der beiden Frauen, die mich sehr begeistern und fesseln konnten. Hinzu kommt eine unbändige Abenteuerlust und Fernweh, die Katherine Webb in diesen Roman eingebaut hat, die allgegenwärtig spürbar sind. I like!

Der Schreibstil von Katherine Webb?

Katherine Webb schreibt einfach göttlich gut. Ihr Schreibstil ist flüssig, angenehm, temporeich ohne hektisch zu werden, bildhaft und beschreibend ohne zu ermüden – schlichtweg einfach perfekt. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und war direkt Teil der Handlung. Weder die Perspektiv-, noch die Zeitwechsel haben mich aus dem Lesefluss gebracht. Im Gegensatz, Katherine Webb setzt die Wechsel gekonnt ein, um die Spannung zu steigern. Was stellenweise reichlich fies war.

Das Figurenpersonal in Das Versprechen der Wüste?

Das Figurenpersonal in Das Versprechen der Wüste ist ein wenig üppiger, wobei ich mich in der Rezension auf die wichtigsten Figuren konzentrieren will. Alle Figuren haben jedoch eine gewisse Tiefe und liebevolle Gestaltung gemein, die ihnen ihren eigenen Charakter gibt. Keine der Figuren wirkt platt oder hingeworfen, nur um eine Figur zu haben. Besonders imponiert haben mir jedoch Maude und Joan, weil man aus ihren Perspektiven an eine Geschichte herangeführt wird. Joan war mit charakterlich dabei ein wenig lieber, da Maude eine verschrobene alte Dame ist, mit der ich nicht immer zurechtkam. Die junge Maude hingegen konnte mich sehr berühren. Beide Frauen sind charakterstark und mutig, wenngleich sie nicht von Beginn an so sind. Sie entwickeln sich, machen Erfahrungen und gehen gestärkt aus ihnen hervor. Dabei sind die Charakterentwicklungen durchaus nachvollziehbar, authentisch und realistisch. Daniel, Rory und Charles konnten mich auch von sich überzeugen, wobei sie nicht ganz so häufig auftauchen, wie die beiden Frauen.

Positives über Das Versprechen der Wüste?

Ich liebe es! Muss ich mehr sagen? Ich liebe Romane mit Perspektiv- und Zeitwechseln, mit starken Figuren, die sich erst noch entwickeln müssen, die ihre Schwächen haben, kantig sind und auch Fehler machen. Die Handlung ist super ausgewogen, spannend, temporeich und fesselnd. Ich liebe dieses Buch einfach. Lest rein, verliebt euch und genießt es.

Empfehlung zu Das Versprechen der Wüste?

Ich glaube, sehr viel mehr muss ich gar nicht sagen. Ich bin schwer begeistert. Tolle Figuren, tolle Handlung, toller Schreibstil, tolle Atmosphäre, super recherchiert – Nina ist happy. Ich danke dem Diana Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Das Versprechen der Wüste.


[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


[Monatsstatistik] Dezember 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkomen zur [Monatsstatistik] Dezember 2016!

Der Dezember war sehr arbeitsintensiv, was sich eindeutig an meiner Leseliste zeigt. 3 gelesene Bücher kann ich verzeichnen, der Januar gestaltet sich da schon besser. Dafür waren die Bücher im Dezember wirklich gut, sodass sich die drei Bücher wirklich gelohnt haben. Qualität statt Quantität war das Motto des Monats.

Gelesene Bücher

69. „Friesenherzen und Winterzauber“ von Tanja Lanz, 304 Seiten
70. „Coffee to go in Togo“ von Markus Maria Weber, 448 Seiten
71. „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus, 87 Seiten

Eine durchscnittliche Bewertung von 4 Punkten kann sich durchaus sehen lassen. Meine Leseliste habe ich damit zwar nicht mal ansatzweise geschafft, aber nun gut.

Neuzugänge

Bei den Neuzugängen war ich dafür umso aktiver. Unglaublich, aber

1. „Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith
2.
„Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katharina Bivald
3. „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss
4. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
5. „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus
6. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
7. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
8. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
9. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von Joanne K. Rowling
10. „Eine Liebe in Edenfield“ von William Nicholson
11. „Theodor Heuss – Biografie“ von Peter Merseburger
12. „Agnes Grey“ von Anne Brontë
13. „Die Fährmannstochter“ von Andrea Schacht
14. „Honigmilchtage“ von Julia Rogasch

14 Neuzugänge, das ist schon eine Hausnummer. Immerhin konnte ich „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus noch im Dezember weglesen (lest die Kurzgeschichte, sie ist traumhaft schön!). Der Rest ist Weihnachten und gehört zu Leserunden auf Lovelybooks. Ich bin momentan sehr zufrieden, was meine Lesezeit angeht. Aktuell bin ich fleißig dabei, meine Neuzugänge zu vermindern und auch andere Werke aus meinem TBR zur Hand zu nehmen.

Challenges

A Cup of English Reads: Abgebrochen!
Gegenwartsliteratur und Klassiker-Challenge: + 0 Bücher = 26/150 Büchern
Golden Backlist-Challenge: Gescheitert!
Serienkiller-Challenge: Gescheitert, aber die Runde in 2017 habe ich wieder mitgemacht!
Spar-Challenge: + 1,50€ = 36,00€
Weltenbummler-Challenge: + 9 Punkte = 226 Punkte – Auch hier nehme ich an der nächsten Runde teil!
100 Bücher-Challenge: + 0 Bücher = 37/100 Büchern

Leseliste Januar

Der Januar ist erfahrungsgemäß der Monat im Jahr, in dem ich am meisten zum Lesen komme. Ob sich das auch diesen Monat wieder bewahrheiten wird, zeigt sich in ein paar Wochen, bisher sieht es jedoch ganz gut aus. Hier nun meine Liste:

1. „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss
2. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
3. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
4. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
5. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
6. „Die Fährmannstochter“ von Andrea Schacht
7. „Honigmilchtage“ von Julia Rogasch
8. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
9. „Für dich solls Tausend Tode regnen“ von Anne Pfeffer
10. „Mieses Karma hoch zwei“ von David Safier
11. „Die Versuchung der Pestmagd“ von Brigitte Riebe
12. „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson
13. „Black Dagger – Zsadist & Bella“ von J.R. Ward
14. „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward

So, die Januarliste steht und ist enorm lang. Aber „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma konnte ich bereits beenden, die Rezension folgt die Tage. Begonnen habe ich bereits „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss, das ein super lustiges und entspannendes Sachbuch ist. Lachen ist vorprogrammiert. Somit habe ich nur noch 12 Bücher auf der Liste, von denen ich auf einige enorm gespannt bin. Mit David Safiers „Mieses Karma hoch zwei“ habe ich mir ein Buch mit Lachgarantie ins Boot geholt. Ansonsten ist die Mischung sehr ausgeglichen und bunt. Ich wittere spannende und faszinierende Lesestunden!


[Rezension] In deinen Augen

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Titel In deinen Augen
Reihe Mercy Falls Wölfe
Band 3. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Illustrator
Verlag Script 5 Verlag
Erschienen als Hardcover im Schuber
Genre Fantasy, YA, Romantasy
Preis 29,95€ (Schuberpreis)
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung .....

In deinen Augen in drei Worten?

Finale, gradlinig, fantastisch.

Cover & Gestaltung von In deinen Augen?

Was soll ich an dieser Stelle noch schreiben, was ich nicht schon vorher geschrieben habe? Da ich die Bücher als wunderhübschen Schuber besitze, bin ich nach wie vor von der einheitlichen, stimmigen und schönen Gestaltung begeistert. Band 3 erscheint in einem hoffnungsfrohen Grünton, was für mich persönlich sehr gut zum Inhalt des Trilogieabschluss‘ passt.

Worum geht es in In deinen Augen?

In deinen Augen schließt unmittelbar an die Handlung von Ruht das Licht an. Die Ausgangssituation aus Band 2 spitzt sich sichtlich zu, mehr möchte ich euch jedoch nicht verraten. Die Spannung und Gefahr aus Ruht das Licht steigern sich, der Handlungsschwerpunkt verlagert sich von der Liebesgeschichte hin zum abenteuerreicheren Plotteil. Es gibt einige Wirrungen, die der Geschichte dienlich sind. So viel sei euch gesagt.

Der Schreibstil von Maggie Stiefvater?

Ich kann nicht noch mehr von Maggie Stiefvaters Schreibstil schwärmen. Ich lese ihre Bücher unheimlich gerne, ich habe nichts auszusetzen. Es gibt keine störenden Wörter, keine krummen Sätze, es passt einfach alles zusammen. Maggie Stiefvater kreiert in ihren Büchern immer eine besondere Atmosphäre, die mich unheimlich anspricht.

Das Figurenpersonal in In deinen Augen?

Wir haben im Vergleich zum zweiten und ersten Band eine enorme Entwicklung im Figurenpersonal. Liebgewonnene Figuren machen im gesamten Handlungsablauf aller drei Bücher eine enorme und glaubhaft dargestellte Entwicklung durch. Nichts kommt aus heiterem Himmel. Ich hatte stellenweise das Gefühl, die Geschichte von Freunden erzählt zu bekommen – sieht man von dem mythisch-phantastischen Teil einmal ab. Die Figuren sind sehr detailliert und realistisch gezeichnet. Daher habe ich Grace und Co mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen.

Positives über In deinen Augen?

Ich bin rundum glücklich mit diesem Buch. Ich hätte mir am Ende vielleicht noch ein wenig mehr Information gewünscht, aber alle wichtigen Fragen wurden geklärt. Das spektakuläre Ende hat mich gepackt und in ein Wechselbad der Gefühle geworfen. Von Spannung über Trauer bis hin zur Freude war alles dabei. Besonders erfreulich war jedoch das Wissen, dass es einen Zusatzband zu zwei liebgewonnenen Figuren gibt, den ich direkt auf meine Wunschliste gesetzt habe.

Empfehlung zu In deinen Augen?

Ein passender Abschluss für eine bezaubernde Trilogie. Ich habe gehofft, gebangt, geweint und gelacht. Alle Handlungsstränge werden logisch zusammengeführt und aufgelöst, das Ende ist sehr zufriedenstellend. Eine absolut empfehlenswerte Trilogie, die alle Phantasieinteressierte begeistern wird.

Andere Meinungen zu In deinen Augen: