[Rezension] „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“

4 Kommentare
Titel „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“
Reihe
Band Einzelband
Autor Irene Zimmermann
Übersetzer
Illustrator
Verlag Diana Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Roadtripp
Preis 9,99€
Seitenzahl 367 Seiten
Bewertung  ....

„Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ in drei Worten?

Humoristisch, abwechslungsreich, knuffig.

Cover & Gestaltung von „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“?

„Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ sieht aus wie ein absolutes Gute-Laune-Buch. Die Farben auf dem Cover sind unheimlich fröhlich und wecken das Fernweh in mir. Dabei hat der Inhalt des Buchs nur wenig mit dem Cover gemein; zumindest aber bildet die auf dem Cover abgebildete Situation die Grundlage des Romans.

Worum geht’s in „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“?

In „Geradeaus ist keine Himmelrichtung“ geht es um Karola, Regine und Guilia, die sich auf eine abenteuerliche Reise begeben. Die drei Damen sollen ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen und geraten dabei in dubiose Machenschaften. Ihre Reise und die Abwege, auf die sie dabei geraten, verfolgt man im Buch auf humoristische Weise hautnah mit.

Der Schreibstil von Irene Zimmermann?

Der Schreibstil von Irene Zimmermann ist sehr humoristisch. Sie schafft es, eine grundlegend witzige Atmosphäre zu schaffen, die immer wieder durch spannende Passagen unterbrochen wird. Die Dialoge haben mir sehr gefallen, vor allem die wirren Gedankenspiele der drei Damen. Auch die Landschaftsbeschreibungen haben mir gefallen, wenngleich ich die Dialoge ansprechender fand.

Das Figurenpersonal in „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“?

Karla, Regine, Guilia und der Rest der Truppe sind wundervoll komisch und angenehm. Jede der Damen hat ihre Eigenheiten, die sie besonders liebenswert machen. Guilia ist ein kleiner Hypochonder, Regine stellenweise zu rational und Karola ist mit einem gesunden Galgenhumor gesegnet. Gemeinsam geben die drei Frauen ein prima Trio ab, das mich zum Lachen gebracht hat. Da die Handlung im Roman nur gute 6 Monate umfasst, entwickeln sich die Figuren nicht allzu stark. Allerdings brauche ich auch nicht bei jedem Buch bahnbrechende Entwicklung und tiefschürfende Charakter. Einfach mal mit tollen Figuren abschalten zu können ist ebenso wichtig.

Positives in „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“?

Mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Der unfreiwillige Roadtrip des Trios ist urkomisch, aber auch spannend und überraschend. Da ich mir die Inhaltsangabe zuvor nicht durchgelesen hatte, wurde ich vollkommen vom Inhalt des Buchs überrascht. An mehreren Stellen hatte ich ganz falsche Vorstellungen davon, wie das Buch weitergeht oder endet. Die Autorin konnte mich dann doch immer wieder positiv überraschen, wenngleich ich nicht das Buch erhalten habe, das ich zunächst erwartet hatte. Was ich bekommen habe, hat mir dann aber mindestens genauso gut gefallen, wenn nicht sogar besser. Vor allem das Ende und die überraschenden Wendungen haben mir gefallen. Gleich an zwei Stellen des Buchs war ich felsenfest sicher, den weiteren Ausgang zu kennen und bin doch überrascht worden.

Empfehlung zu „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“?

Ich kann „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“ allen empfehlen, die ein lustiges Buch zum Abschalten und Entspannen suchen. Es hat (für mich) überraschende Wendungen, lustige Dialoge und einen tollen Plot. Ich danke dem Diana Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu „Geradeaus ist keine Himmelsrichtung“.


[Rezension] „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“

12 Kommentare
Titel „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“
Reihe
Band Einzelband
Autor Abbi Waxman
Übersetzer Katharina Neumann
Illustrator
Verlag Rowohlt Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Belletristik, Roman
Preis 9,99€ [LE]
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung .....

„Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ in drei Worten?

Liebevoll, humorvoll, emotional.

Cover & Gestaltung von „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“?

Der Grund, weshalb ich auf „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ und die Leserunde aufmerksam wurde, war das wunderschöne Cover. Es sieht ein wenig rustikaler aus und auf den ersten Blick glaubte ich, in den Süden Deutschlands zu gelangen. Weit gefehlt, es verschlug mich in den sonnigen Teil der USA! Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Romans, spiegelt den Anteil des Liebesromans gut wider und ist ein echter Hingucker. Vor allem die Farbgebung hat mir zugesagt.

Worum geht es in „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“?

Würde man „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ schlichtweg nur als Liebesroman bezeichnen, würde man dem Roman nicht gerecht werden. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ ist eine Mischung aus humoristischem Roman, Liebesroman, Ratgeber, Gute-Laune-Buch und Lebensgeschichte. Es ist ein wundervoll sarkastisches Buch voller Galgenhumor, hat aber auch weiche und verletzliche Seiten, die einen zu Tränen rühren können.

Der Schreibstil von Abbi Waxman?

Ich mag Abbi Waxmans Art zu schreiben. Der Ton „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ ist grundsätzlich sarkastischer Natur, aber sie kann auch liebevoll und ruhig schreiben. Die Dialoge sind spritzig und humorvoll, die emotionalen Parts treffen ins Schwarze. Die Beschreibungen im Roman sind detailliert genug, um sie sich vorstellen zu können, dominieren aber die Handlung nicht. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ schafft einen Spagat zwischen Humor und Trauer, Emotionen, die im Roman allgegenwärtig sind.

Das Figurenpersonal in „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“?

Die Figuren der Geschichte haben mir durch die Bank weg gut gefallen. Ob das nun Teilnehmer des Gärtnerkurses sind, die man immer nur während der Kurszeiten erlebt, Lilis Arbeitskollegen oder die Familienmitglieder, alle konnten mich von sich überzeugen. Keine der Figuren war mir unsympathisch, nicht einmal Lilis Mutter (obwohl sie durchaus grenzwertig war!), alle wurden liebevoll konstruiert und sind mir ans Herz gewachsen. Besonders aber Lili und ihre Schwester Rachel sowie Lilis Töchter konnten mich vollkommen verzaubern. Lili ist eine bemerkenswerte Protagonistin, die mit viel Galgenhumor durch die Handlung geht. Ihre Entwicklung hat mich am meisten erfreut. Rachel ist eine treue Seele, die alles Glück der Welt verdient. Und die beiden Kleinen sind einfach putzig. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, die Erzählung einer Freundin zu hören, statt von fiktiven Figuren.

Positives über „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“?

„Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ ist ein erfrischender Roman, der mit viel Humor an schmerzhafte Themen heranführt. Tod, Trauer und Verlust sind allgegenwärtig, dominieren die Handlung aber nicht. Dadurch wird auch der Anteil des Liebesromans ein wenig gedrückt, sodass es eine sehr angenehme Liebesgeschichte gibt, die nicht überladen oder schnulzig ist. Was ich zur Abwechslung sehr erfrischend finde! Die dritte Komponente bildet der allgegenwärtige Humor, ohne den kaum eine Figur im Roman auskommt. Als letzten Aspekt möchte ich den Stellenwert der Familie nennen, der in dieser Handlung wirklich hoch ist.

Empfehlung zu „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“?

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Lust auf eine erfrischende und humorvolle Liebesgeschichte haben. Oben drauf gibt es hilfreiche Pflanztipps für Gemüse, die man auch gut überblättern kann, falls man sie nicht sofort lesen möchte. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ hat mir Spaß gemacht, mich zum Lachen und Weinen gebracht und mir tolle Lesestunden bereitet. Ich möchte mich bei Lovelybooks und dem Rowohlt Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde bedanken.


[Monatsstatistik] März 2017

14 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2017.

Der März machte, nicht nur wettertechnisch, sondern auch im Bereich Lesen große Fortschritte. Das Wetter wird einladender, die Sommerzeit ist zurück und ich kam wieder zum Lesen. Es geht Bergauf, der TBR wird nun endlich reduziert und – sofern es so weitergeht – sehe ich irgendwann einmal auch die vollgestopften Regalbretter unter meinem TBR wieder.

Gelesene Bücher

016. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
017. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
018. „Die Kleidermacherin“ von Nuria Pradas
019. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward
020. „Eden Summer“ von Liz Flanagan
021. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

6 Bücher sind es geworden, die alle ihre Besonderheiten hatten. Mit „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward und „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs habe ich zwei Reihen auf den aktuellen Stand gelesen, was mich zum einen erfreut, andererseits aber auch traurig stimmt. Mit Band 3 der Tuchvilla-Saga ist die Trilogie leider beendet. Das Ende war überaus zufriedenstellend, dennoch wäre ich gerne länger bei den Melzers in Augsburg verbracht. Nun gut, das Leben ist kein Ponyhof, nicht wahr?
3296 gelesen Seiten konnte ich diesen Monat verzeichnen, was circa 550 Seiten pro Buch und 106 Seiten pro Tag macht. Beides ein sehr ordentlicher Wert. Der hohe Durchschnitt liegt vor allem an Wälzern wie „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ und „Das Erbe der Tuchvilla“. Doch auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war seitenstark und begeisternd. Von meiner Leseliste für den März konnte ich immerhin die Hälfte der geplanten Bücher lesen, was eine wirklich gute Quote ist.

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir – wer hätte es erwartet?! – recht schwer. Sowohl der 7. Band der Black Dagger als auch der Abschlussband der Tuchvilla-Saga konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Aber auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb hat mich beeindruckt zurückgelassen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Katherine Webb wählen, da es sich hierbei um einen gelungen Einzelband handelt.

Mein Monatsflop war leider „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula. Die Gründe dafür sind recht schnell benannt: Während der Anfang überaus spannend und fesselnd war, verlor das Buch gegen Mitte der Handlung seinen Biss. Ich kam stellenweise nicht mehr so zurecht, erwischte mich sogar dabei, Passagen zu überfliegen. Gegen Ende kommt nochmal Spannung auf, kann aber nicht mit dem Beginn des Romans mithalten. Sehr schade.

Neuzugänge

001. „Eden Summer“ von Liz FLanagan [RE]
002. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward [RE]
003. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
004. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman [LE]

Irgendwie will es in 2017 mit mir und dem TBR-Abbau nicht so recht klappen. Zwar habe ich in 2 von 3 Monaten Bücher abbauen können, aber leider längst nicht in dem gewünschten Ausmaße. Zwar halte ich mich beim Buchkauf und den Rezensionsexemplaren deutlich zurück, allerdings kam ich in letzter Zeit auch weniger zum Lesen. Dies liegt vor allem an der Arbeit, wobei ich endlich wieder mein Gleichgewicht gefunden habe. Wir werden sehen wie gut es im April mit dem TBR-Abbau funktioniert.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 63 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 6/30 Aufgaben gelöst

Leseliste April

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer

Für den April habe ich mir weniger vorgenommen. Zwar war der März im Vergleich zu den vorherigen Monaten wesentlich leseintensiver, allerdings will ich mich im April auch nicht unter Druck setzen und dadurch in eine Leseflaute geraten. Daher habe ich den nicht gelesenen Rest meiner März-Leseliste stehenlassen und durch Kai Meyers neustes Buch ergänzt, das ich vermutlich als erstes lesen werde.


[Rezension] „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“

2 Kommentare
Titel „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

„Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich muss euch sagen, als ich „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Lars Simon hat mit „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ja, die Figuren in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich kann euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


[Monatsstatistik] Januar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Januar 2017.

Unglaublich, der erste Monat des Jahres ist vorbei und ich habe 10 Bücher gelesen. Der Januar ist dabei erfahrungsgemäß der lesereichste Monat des gesamten Jahres, so zumindest in den letzten Jahren. Ob das auch in 2017 so bleibt, wird sich zeigen. Im Januar waren wirklich einige tolle Bücher dabei. Vor allem die Anzahl der gelesenen Bücher hat mich hoch erfreut, da die letzen Monate des Lesejahres 2016 eindeutig weniger lesereich waren. Nun aber ist die Leseflaute vorbei und der TBR Abbau kann kommen!

Gelesene Bücher

001. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
002. „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss
003. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
004. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
005. „Mieses Karma²“ von David Safier
006. „Black Dagger – Zsadist & Bella“ von J.R. Ward
007. „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward
008. „Heiße Liebe – Kalter Tod“ von Pia Hepke
009. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
010. „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus

10 Bücher habe ich im Januar verschlungen. Das macht 133 Seiten pro Tag. Durchschnittlich habe ich meine Bücher mit 4.45 Punkten bewertet, was für eine gute Auswahl meiner Bücher und deren Qualität steht. Mit meinen im Januar gelesenen Büchern konnte ich meinem Lesekonto 4118 Seiten zufügen. Von meiner Leseliste für den Januar habe ich unglaubliche 8 von 14 Büchern tatsächlich gelesen. Zusätzlich habe ich meinen TBR im Januar digitalisiert und dabei gleich sechs Bücher aussortiert, sodass ich auf -4 Bücher komme, die von meinem TBR befreit wurden.

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Mein Monatsflop ist leider „Heiße Liebe – Kalter Tod“ von Pia Hepke. Das Buch war nicht schlecht, keine Frage. Leider fehlte es der ersten Hälfte des Romans an Spannung und Geschwindigkeit, daher konnte es leider – trotz der liebevollen Charaktergestaltung und der tollen Idee – nicht mit den anderen mithalten.

Neuzugänge

001. „Glückskatzen“ von Kirsten Klein [BV]
002. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff [LR]
003. „Heiße Liebe – kalter Tod“ von Pia Hepke [LR]
004. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon
005. „Die Musik der verlorenen Kinder“ von Mary Morris [BV]
006. „Plötzlich Fee – Herbstnacht“ von Julie Kagawa
007. „Plötzlich Fee – Frühlingsnacht“ von Julie Kagawa
008. „Bandstories – Bitter Beats #1“ von Ina Taus [LR]
009. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow [LR]
010. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg [LR]
011. „Elefant“ von Martin Suter
012. „Talon – Drachenherz“ von Julie Kagawa

Diesen Monat sind einige – 12! – neue Bücher bei mir eingezogen. Gemeinsam sehen meine Schätze richtig schön aus. Deswegen mussten sie einfach bei mir einziehen. Mit „Plötzlich Fee“ habe ich mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt, da ich die ersten beiden Teile schon seit Jahren gelesen in den Regalen stehen habe. Band 3 und 4 mussten im Januar dann unbedingt bei mir einziehen und warten nun darauf, in nächster Zeit gelesen zu werden. „Glückskatzen“ und „Die Musik der verlorenen Kinder“ habe ich im Rahmen von Buchverlosungen auf Lovelybooks gewonnen und möchte sie ebenfalls zeitnah lesen. Der Januar war zudem der Monat der Leserunden, da ich fünf meiner zwölf Neuzugänge im Zuge von Leserunden auf Lovelybooks erhalten habe. Zwei konnte ich direkt weglesen, die anderen drei werden im Februar gelesen. „Elefant“ von Martin Suter und „Talon – Drachenherz“ von Julie Kagawa waren Spontankäufe – sofern man sie so bezeichnen kann. Mit „Talon – Drachenherz“ liebäugele ich schon seit es erschien und „Elefant“ von Martin Suter geistert gerade so sehr auf Instagram rum, dass ich direkt getriggert war und es haben musste. Schande über mein Haupt, aber nun sind die ganzen Schätze bei mir eingezogen. Nur dank meiner Sortieraktion, bei der 6 Bücher aussortiert wurden, konnte ich einen Abbau meines TBR verzeichnen. Nächten Monat muss das besser werden!

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 1 Buch gelesen // + 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 2/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt = 5 Punkte
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 1 Reihe begonnen
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: 28 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 3/30 Aufgaben gelöst

Ja, bei den Challenges habe ich mir so einiges aufgebürdet. Inwieweit ich die Monatsaufgaben immer zu erfüllen vermag, kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Für solche Vorgaben bin ich einfach eine zu große Stimmungsleserin. Glücklicherweise haben nur sehr wenige meiner Challenges solche Monatsaufgaben, sodass es vernachlässigbar sein wird. In diesem Monat habe ich aber 5 meiner 10 Challenges voranbringen können, sodass ich guter Dinge bin, dass ich Ende 2017 eine zufriedenstellende Statistik erhalten werde.

Leseliste Februar

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
003. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
004. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
005. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
006. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas

Für den Februar habe ich meine Liste ein wenig eingekürzt, da sowohl der Monat kürzer ist, als auch meine Liste für den Januar zu ambitioniert war. 8 von 14 ist ein überaus gutes Ergebnis. Wären nicht die verführerischen Leserunden auf Lovelybooks gewesen, bei denen ich momentan ein unwahrscheinlich glückliches Händchen habe, hätte ich vermutlich auch die gesamte Liste geschafft. Für den Februar nehme ich mir vor, mich bei den Leserundenverlosungen zurückzuhalten und vermehrt meinen TBR zu reduzieren. Weiß Gott, genug zu lesen habe ich ja.

Wie war denn euer Monat so? Habt ihr absolute Leseempfehlungen an mich?


[Rezension] „Mieses Karma²“

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Titel „Mieses Karma²“
Reihe Mieses Karma
Band 2. Band
Autor David Safier
Übersetzer
Illustrator
Verlag Rowohlt Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung .....

„Mieses Karma²“ in drei Worten?

Humorvoll, spaßig, super.

Cover & Gestaltung von „Mieses Karma²“?

Das Cover von „Mieses Karma²“ ist sehr stark an der Gestaltung des Vorgängerbands angelehnt. Zu sehen sind zwei Ameisen auf gelbem Hintergrund. Die Covergestaltung hat dadurch einen hohen Wiedererkennungswert, da alle Bücher des Autors David Safier auf diese Weise gestaltet sind. Somit passt es perfekt zu den bereits vorhandenen Büchern im Regal. Die Ameisen auf dem Cover, die Goldfische auf der Rückseite des Buchs und eine niedliche Zeichnung im Inneren des Buchs haben dabei ihren eigenen Stil, der mir sehr gut gefällt.

Worum geht es in „Mieses Karma²“?

Wer bereits „Mieses Karma“ kennt, wird von der Handlung nicht überrascht sein. Allerdings findet in „Mieses Karma²“ doppeltes Karmachaos statt, da gleich zwei Figuren gemeinsam auf eine wahnwitzige und humorvolle Reise auf der Suche nach gutem Karma gehen. Dabei stolpern die beiden Protagonisten von einer komischen Situation zur nächsten und auch heißgeliebte Figuren aus dem ersten Band erhalten erneut eine Stimme.

Der Schreibstil von David Safier?

David Safier hat eine wunderbar komisch-humorvolle Schreibe. Der Schreibstil ist locker und fluffig, macht Spaß und fließt nur so dahin. Die lustigen Fußnoten und Anekdoten bringen den Leser zum Schmunzeln. Es gibt absolut nichts zu meckern.

Das Figurenpersonal in „Mieses Karma²“?

Die Figuren von David Safier sind immer der Wahnsinn. Auch in „Mieses Karma²“ hat er wieder tolle Figuren erschaffen, die einen mit ihren Ecken und Kanten zum Lachen bringen konnten. Die Protagonisten Daisy und Marc sind unglaublich lustig. Dabei sind sie dies oft unfreiwillig, bieten mit ihren Dialogen eine Menge Stoff zum Lachen. Auch tauchen altbekannte Figuren wieder auf, über deren Erscheinen ich mich unheimlich gefreut habe. Dadurch kommen Schwung und ein wenig Nostalgie in den Roman, vor allem aber viel zu lachen. Denn eines kann ich euch versichern: Die Figuren von David Safier sind saukomisch und einzigartig.

Positives über „Mieses Karma²“?

Der Nachfolger konnte mich ebenso begeistern wie der Vorgänger. Zwar hängen die beiden Bücher nur lose zusammen, aber gerade das fand ich gut. Neue Figuren, neue Umstände, bekannte Größen und viel Humor haben mir tolle und von Lachtränen begleitete Lesestunden beschert. Dazu kommt ein wortgewandter Schreibstil, wodurch der Roman sich schnell und flüssig weg lesen lässt.

Empfehlung zu „Mieses Karma²“?

Ich kann euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen, wenn ihr auf humorvolle und intelligente Romane steht. Vor allem aber auch Liebhabern von „Mieses Karma“ kann ich „Mieses Karma²“ wärmstens empfehlen. Die Atmosphäre ist unverändert, der Folgeband kann durchaus mit dem Vorgänger mithalten, ohne ihn zu parodieren. Ein rundum gelungenes Buch!

Andere Meinungen zu „Mieses Karma²“:

 


[Rezension] „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“

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Titel „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“
Reihe
Band
Autor Stefan Bonner & Anne Weiss
Übersetzer
Illustrator
Verlag Knaur Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Sachbuch
Preis 16,99€
Seitenzahl 272 Seiten
Bewertung ....

„Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ in drei Worten?

Begeisternd, humorvoll, liebevoll.

Cover & Gestaltung von „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“?

„Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ ist die Verkörperung der Achtziger: Schrille Farben, abgefahrene Mischungen, eine Kassette als Cover und unheimlich liebevolle Bilder im Inneren. Das Äußere des Buchs ist ein absoluter Hingucker, das Buch ist einfach nicht zu übersehen. Mit seinen knalligen Farben springt das Buch einen bereits optisch an. Der Inhalt ist genauso liebevoll und passend gestaltet, wie das Cover. Was steht mehr für die Achtziger als eine Kassette? Wem hier noch mehr Dinge wie Rollschuhe, Joysticks und ähnliches einfällt, darf sich auf einige Details innerhalb des Buchs freuen, da viele kleine Bildchen den Text zieren.

Worum geht es in „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“?

Der Titel sagt es bereits, die Autoren Stefan Bonner und Anne Weiss schreiben in ihrem Sachbuch eine Liebeserklärung an die Achtziger, die stellenweise sehr humorvoll, aber durch und durch ehrlich gestaltet ist. Man spürt die Liebe zu ihrem Lieblingsjahrzehnt, aber auch die Hoffnungen, Ängste und Entwicklungen der Zeit. Das Buch schildert authentisch die Sichtweise einiger Kassettenkinder, die ich als Kind der Neunzigerjahre bedingt aus der eigenen Kindheit kenne und unterschreiben kann. Somit eignet sich „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ nicht nur für wahre Kassettenkinder, sondern auch Spät-Kassettenkinder.

Der Schreibstil von Stefan Bonner und Anne Weiss?

Die beiden Autoren haben einen sehr angenehmen Schreibstil. Das Buch ist locker und flockig geschrieben, die Wortwahl ist angenehm leicht. Das Buch fließt dadurch nur so dahin. Besonders toll fand ich die vielen geistreichen kleinen Anmerkungen und Kommentare, die eingebauten Zitate und die Leichtigkeit, die das Buch durch den Schreibstil mit sich bringt.

Positives an „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“?

Das Buch ist eine einzige Zeitreise. Zwar bin ich kein Kind der Achtziger, aber auch ich konnte einige Dinge meiner Kindheit entdecken, in ihnen schwelgen und mich in der Zeit zurücksetzen lassen. Ich habe einiges über dieses einzigartige Jahrzehnt gelernt, was mich im Nachhinein sehr gefreut hat. Das Buch hilft einem stellenweise auch dabei, einige Entwicklungen der heutigen Zeit besser zu verstehen, da man ihren Ursprung findet, sowie sich über einige Dinge mehr Gedanken zu machen. Es ist dennoch ein wirklich unterhaltendes und humoristisches Sachbuch, das einem schöne und lustige Lesestunden beschert. Die Gestaltung des Buchs mit kleinen Zeichnungen und Zitaten aus den Achtzigern zeigt die liebevolle Arbeitsweise.

Empfehlung zu „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“?

Ich kann dieses Buch natürlich allen echten Kassettenkindern empfehlen. Aber auch Kassettenkindeskinder wie ich können dieses Buch problemlos lesen, lieben und nachvollziehen. Ich danke Tanja! sehr dafür, denn ohne ihr Gewinnspiel hätte dieses Schätzchen nie den Weg in mein Bücherregal gefunden.


[Monatsstatistik] Dezember 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkomen zur [Monatsstatistik] Dezember 2016!

Der Dezember war sehr arbeitsintensiv, was sich eindeutig an meiner Leseliste zeigt. 3 gelesene Bücher kann ich verzeichnen, der Januar gestaltet sich da schon besser. Dafür waren die Bücher im Dezember wirklich gut, sodass sich die drei Bücher wirklich gelohnt haben. Qualität statt Quantität war das Motto des Monats.

Gelesene Bücher

69. „Friesenherzen und Winterzauber“ von Tanja Lanz, 304 Seiten
70. „Coffee to go in Togo“ von Markus Maria Weber, 448 Seiten
71. „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus, 87 Seiten

Eine durchscnittliche Bewertung von 4 Punkten kann sich durchaus sehen lassen. Meine Leseliste habe ich damit zwar nicht mal ansatzweise geschafft, aber nun gut.

Neuzugänge

Bei den Neuzugängen war ich dafür umso aktiver. Unglaublich, aber

1. „Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith
2.
„Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katharina Bivald
3. „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss
4. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
5. „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus
6. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
7. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
8. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
9. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von Joanne K. Rowling
10. „Eine Liebe in Edenfield“ von William Nicholson
11. „Theodor Heuss – Biografie“ von Peter Merseburger
12. „Agnes Grey“ von Anne Brontë
13. „Die Fährmannstochter“ von Andrea Schacht
14. „Honigmilchtage“ von Julia Rogasch

14 Neuzugänge, das ist schon eine Hausnummer. Immerhin konnte ich „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus noch im Dezember weglesen (lest die Kurzgeschichte, sie ist traumhaft schön!). Der Rest ist Weihnachten und gehört zu Leserunden auf Lovelybooks. Ich bin momentan sehr zufrieden, was meine Lesezeit angeht. Aktuell bin ich fleißig dabei, meine Neuzugänge zu vermindern und auch andere Werke aus meinem TBR zur Hand zu nehmen.

Challenges

A Cup of English Reads: Abgebrochen!
Gegenwartsliteratur und Klassiker-Challenge: + 0 Bücher = 26/150 Büchern
Golden Backlist-Challenge: Gescheitert!
Serienkiller-Challenge: Gescheitert, aber die Runde in 2017 habe ich wieder mitgemacht!
Spar-Challenge: + 1,50€ = 36,00€
Weltenbummler-Challenge: + 9 Punkte = 226 Punkte – Auch hier nehme ich an der nächsten Runde teil!
100 Bücher-Challenge: + 0 Bücher = 37/100 Büchern

Leseliste Januar

Der Januar ist erfahrungsgemäß der Monat im Jahr, in dem ich am meisten zum Lesen komme. Ob sich das auch diesen Monat wieder bewahrheiten wird, zeigt sich in ein paar Wochen, bisher sieht es jedoch ganz gut aus. Hier nun meine Liste:

1. „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss
2. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
3. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
4. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
5. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
6. „Die Fährmannstochter“ von Andrea Schacht
7. „Honigmilchtage“ von Julia Rogasch
8. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
9. „Für dich solls Tausend Tode regnen“ von Anne Pfeffer
10. „Mieses Karma hoch zwei“ von David Safier
11. „Die Versuchung der Pestmagd“ von Brigitte Riebe
12. „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson
13. „Black Dagger – Zsadist & Bella“ von J.R. Ward
14. „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward

So, die Januarliste steht und ist enorm lang. Aber „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma konnte ich bereits beenden, die Rezension folgt die Tage. Begonnen habe ich bereits „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss, das ein super lustiges und entspannendes Sachbuch ist. Lachen ist vorprogrammiert. Somit habe ich nur noch 12 Bücher auf der Liste, von denen ich auf einige enorm gespannt bin. Mit David Safiers „Mieses Karma hoch zwei“ habe ich mir ein Buch mit Lachgarantie ins Boot geholt. Ansonsten ist die Mischung sehr ausgeglichen und bunt. Ich wittere spannende und faszinierende Lesestunden!


[Rezension] „In deinen Augen“

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Titel „In deinen Augen“
Reihe Mercy Falls Wölfe
Band 3. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Illustrator
Verlag Script 5 Verlag
Erschienen als Hardcover im Schuber
Genre Fantasy, YA, Romantasy
Preis 29,95€ (Schuberpreis)
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung .....

„In deinen Augen“ in drei Worten?

Finale, gradlinig, fantastisch.

Cover & Gestaltung von „In deinen Augen“?

Was soll ich an dieser Stelle noch schreiben, was ich nicht schon vorher geschrieben habe? Da ich die Bücher als wunderhübschen Schuber besitze, bin ich nach wie vor von der einheitlichen, stimmigen und schönen Gestaltung begeistert. Band 3 erscheint in einem hoffnungsfrohen Grünton, was für mich persönlich sehr gut zum Inhalt des Trilogieabschluss‘ passt.

Worum geht es in „In deinen Augen“?

„In deinen Augen“ schließt unmittelbar an die Handlung von „Ruht das Licht“ an. Die Ausgangssituation aus Band 2 spitzt sich sichtlich zu, mehr möchte ich euch jedoch nicht verraten. Die Spannung und Gefahr aus „Ruht das Licht“ steigern sich, der Handlungsschwerpunkt verlagert sich von der Liebesgeschichte hin zum abenteuerreicheren Plotteil. Es gibt einige Wirrungen, die der Geschichte dienlich sind. So viel sei euch gesagt.

Der Schreibstil von Maggie Stiefvater?

Ich kann nicht noch mehr von Maggie Stiefvaters Schreibstil schwärmen. Ich lese ihre Bücher unheimlich gerne, ich habe nichts auszusetzen. Es gibt keine störenden Wörter, keine krummen Sätze, es passt einfach alles zusammen. Maggie Stiefvater kreiert in ihren Büchern immer eine besondere Atmosphäre, die mich unheimlich anspricht.

Das Figurenpersonal in „In deinen Augen“?

Wir haben im Vergleich zum zweiten und ersten Band eine enorme Entwicklung im Figurenpersonal. Liebgewonnene Figuren machen im gesamten Handlungsablauf aller drei Bücher eine enorme und glaubhaft dargestellte Entwicklung durch. Nichts kommt aus heiterem Himmel. Ich hatte stellenweise das Gefühl, die Geschichte von Freunden erzählt zu bekommen – sieht man von dem mythisch-phantastischen Teil einmal ab. Die Figuren sind sehr detailliert und realistisch gezeichnet. Daher habe ich Grace und Co mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen.

Positives über „In deinen Augen“?

Ich bin rundum glücklich mit diesem Buch. Ich hätte mir am Ende vielleicht noch ein wenig mehr Information gewünscht, aber alle wichtigen Fragen wurden geklärt. Das spektakuläre Ende hat mich gepackt und in ein Wechselbad der Gefühle geworfen. Von Spannung über Trauer bis hin zur Freude war alles dabei. Besonders erfreulich war jedoch das Wissen, dass es einen Zusatzband zu zwei liebgewonnenen Figuren gibt, den ich direkt auf meine Wunschliste gesetzt habe.

Empfehlung zu „In deinen Augen“?

Ein passender Abschluss für eine bezaubernde Trilogie. Ich habe gehofft, gebangt, geweint und gelacht. Alle Handlungsstränge werden logisch zusammengeführt und aufgelöst, das Ende ist sehr zufriedenstellend. Eine absolut empfehlenswerte Trilogie, die alle Phantasieinteressierte begeistern wird.

Andere Meinungen zu „In deinen Augen“: