[Rezension] Ewiglich die Liebe

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Titel Ewiglich die Liebe
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 3. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Liebe
Ewiglich die Liebe

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung verschlungen habe, musste ich Ewiglich die Liebe einfach direkt hinterherschieben. Ich musste das Ende der Geschichte um Nikki, Jack und Cole kennen und kann euch verraten, dass ich sehr zufrieden bin.

Der Beginn von Ewiglich die Liebe ist das Ende von Ewiglich die Hoffnung, in der Cole Nikki die unfassbare Eröffnung macht, dass Nikki sich aufgrund einiger Handlungen im Ewigseits nun selbst in eine Ewigliche verwandelt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich unfassbar sauer und wütend war, da ich Cole nicht für ein solches Arschloch gehalten hatte. Da Nikki es ausschließt, jemals eine Unsterbliche zu werden, fasst sie gemeinsam mit Jack den Plan, die Unterwelt zu zerstören.

Allerdings ist das nicht so einfach, wie die beiden sich das erhofft haben. Nicht nur fehlen ihnen die nötigen Informationen, auch macht Cole ihn einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die Spannung der Handlung resultiert aus dem Zeitdruck, den Nikki hat. Denn ihre Verwandlung geschieht in einem nicht bekannten Zeitfenster, innerhalb dessen sie agieren muss bevor es zu spät ist.

Cole konnte mich mit seiner neuen Seite überraschen

Was mich allerdings besonders gefreut hat, war Cole von einer anderen Seite kennenzulernen. Durch bestimmte Begebenheiten entdeckt man eine neue Seite an der Figur, die bisher sehr ichbezogen und eigennützig agiert hat. Dadurch konnte ich ihn wesentlich mehr in mein Leserherz schließen. Nikki und Jack haben mir nach wie vor gut gefallen. Beide sind durch ihre Erfahrungen stärker geworden und an ihnen gewachsen statt an ihnen zu zerbrechen. Das befürchtete Liebesdreieck hat hier eine ganz andere Form als man es sonst aus Jugendbüchern gewohnt ist, was ich sehr erfrischend fand.

Ewiglich die Liebe ist ein Buch mit tollem Plot, super Figuren und spannenden Wendungen

Der Plot ist auf eine große Konfrontation gegen Ende des Buchs ausgelegt. Alle Handlungen und Entscheidungen führen das Trio in Ewiglich die Liebe auf den Klimax zu, der trauriger war als ich es erwartet hätte. Ich hatte tatsächlich ein paar Tränchen in den Augen.

Ewiglich die Liebe ist ein toller Abschlussband mit einer schönen Charakterentwicklung, spannenden Wendungen, einem überzeugenden Plot und einem tollen mythologischen Setting. Ich kann euch die Ewiglich-Reihe wirklich ans Herz legen. Vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da es überraschend emotional und berührend war.

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[Rezension] Ewiglich die Hoffnung

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Titel Ewiglich die Hoffnung
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 2. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Hoffnung
Ewiglich die Hoffnung

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht innerhalb weniger Tage verschlungen habe war mir klar, dass ich Ewiglich die Hoffnung direkt hinterher lesen muss. Zum Glück hatte ich alle drei Bände zuhause, sodass ich direkt weiterlesen und mit Nikki, Jack und Cole mitfiebern konnte.

Ewiglich die Hoffnung setzt nach dem großen Cliffhanger des ersten Teils an. Jack ist für Nikki in die Tunnel gegangen und hat Nikki somit befreit. Sie ist keine Spenderin mehr. Doch in Nikki keimt ein Plan, von dem nichts und niemand sie abbringen könnte: Sie will Jack aus dem Ewigseits retten. Allerdings braucht sie dafür Coles Hilfe. Die Suche nach Jack und das Recherchieren von Informationen habe ich als sehr spannend, aber auch bedrückend empfunden. Nikki leidet sehr unter Jacks ritterlichem Akt der Hilfe. Daher ist Nikkis Verzweiflung im zweiten Teil allgegenwärtig und schier greifbar.

Der Weltenaufbau ist spannend und ausgeklügelt

Während der Suche erfährt man als Leser auch mehr über das Ewigseits, was ich persönlich sehr interessant und faszinierend fand. Zunächst geht es um die Definition des Ewigseits, die aus diversen Kulturen und Unterweltvorstellungen einen Teil zu nutzen scheint. Das Ewigseits ist eine Mischung aus Elysium und Hölle. Ein Zustand des ewigen Status Quo, sofern genügend Energie fließt. Vor allem der geografische Aufbau war für mich interessant, da mich die grundlegende Struktur verstärkt an Dantes Hölle erinnerte, die ebenfalls in Ringen organisiert ist. Ihr merkt, das Ewigseits bietet genügend Anknüpfungspunkte für intertextuelle Bezüge.

Ewiglich die Hoffnung ist ein solider und faszinierender zweiter Band

Innerhalb von Ewiglich die Hoffnung geschehen einige Dinge, die für mich unerwartet kamen und mich sehr negativ überrascht haben. Besonders eine Wendung hatte für mich den faden Beigeschmack von Verrat, verwundert mich rückblickend aber nicht sonderlich. Dafür gab es aber auch eine höchst erfreuliche Überraschung, die mir die Freudentränen in die Augen trieb. Die kleine Romantikerin in mir ist sehr zufrieden gewesen.

Alles in allem war Ewiglich die Hoffnung ein starker zweiter Band, der für mich weniger ein Lückenbüßer bis zum furiosen Finale darstellte wie in anderen Trilogien. Natürlich nimmt an dieser Stelle die Handlung zum Ende im dritten Teil an Fahrt auf, Handlungsstränge werden verknüpft und begründet, aber der zweite Teil hatte auch eine eigenständige Handlung. Zudem wird durch die Geschehnisse in Band zwei die Grundlage für den Abschlussband gelegt.

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[Rezension] Ewiglich die Sehnsucht

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Titel Ewiglich die Sehnsucht
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 1. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€ [5€ als Mängelexemplar]
Seitenzahl  384 Seiten
Bewertung  
Ewiglich die Sehnsucht
Ewiglich die Sehnsucht

Lange bin ich um Ewiglich die Sehnsucht von Brodi Ashton herumgeschlichen, weil ich Angst hatte, die Bücher könnten mir aufgrund des Hypes nicht gefallen. Als der erste Band der Ewiglich-Reihe im Hugendubel als Restposten verkauft wurde, musste ich einfach zuschlagen und kann euch sagen: Ich habe es nicht bereut.

In Ewiglich die Sehnsucht geht es um Nikki, die aus einem mythischen Zwischenreich an die Oberwelt zurückkehrt und sich wieder an ihr altes Leben gewöhnen muss. Der Haken an der Sache: Ihre Zeit ist begrenzt. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, dessen Ausgang eigentlich sehr klar zu sein scheint. Kombiniert mit vielen Rückblicken, die zwischen die Handlungskapitel gepackt wurden, wird eine enorme Spannung erzeugt, die einen Sog in Richtung Buchende entwickelt, der mich vollkommen packen konnte.

Die mythologischen Elemente hatten ebenfalls einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt. In Ewiglich die Sehnsucht legt die Mythologie die Struktur der geheimen Welt fest. Die Weltenkonstruktion war in sich stimmig und schlüssig sowie geheimnisvoll und spannend.

Die Figuren in Ewiglich die Sehnsucht haben Biss, Herz und Humor

Nikki hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Zu Beginn der Geschichte ist Nikki aufgrund ihrer Nährung verstört und kraftlos. Sie kämpft sich zurück in ihren Alltag und verzehrt sich nach ihrer großen Liebe Jack. Aber auch zu Cole hat Nikki eine besondere Verbindung. Alles in dem Roman schreit geradezu nach Dreiecksbeziehung! Jack war ein sehr imponierender Charakter. Er ist verbissen und hartnäckig und lässt sich von Nikki nicht so leicht abservieren. Er hilft Nikki dabei, nach einem Ausweg aus ihrer aussichtslosen Lage zu suchen. Cole mochte ich allerdings auch ziemlich. Er ist nicht so liebenswürdig wie Jack, aber er hat Humor. Und irgendwie kann ich ihn ein kleinwenig verstehen.

Idee, Setting und Plot in Ewiglich die Sehnsucht konnten mich vollkommen überzeugen

Der Plot des ersten Bands ist sehr spannend. Ich muss ja zugeben, dass ich weder Klappentext noch Zusammenfassungen gelesen habe, sonst hätte ich mir das Ende von Band eins selbst zusammenreimen können. Es ist nun auch nicht wirklich sonderlich überraschend, aber es ist dennoch herzzerreißend. Deswegen war ich am Ende vollkommen verstört und musste direkt zu Band zwei greifen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Alles in allem ist Ewiglich die Sehnsucht ein toller Auftaktband, der die Figuren sehr ausführlich vorstellt und in den Plot sowie das Setting einführt. Das Setting ist ein sehr einzigartiges, das mit Mythologie auf einer Weise arbeitet, wie ich sie noch nicht gesehen habe.

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[Rezension] Die Liste der vergessenen Wünsche

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Titel Die Liste der vergessenen Wünsche
Reihe
Band Einzelband
Autor Robin Gold
Übersetzer Carolin Müller
Illustrator
Verlag Blanvalet Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Roman
Preis 8,99€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Die Liste der vergessenen Wünsche
Die Liste der vergessenen Wünsche

Als ich bei einem Buchausverkauf Die Liste der vergessenen Bücher sah, musste ich es einfach mitnehmen. Für vier Euro kann man schon keinen Fehler machen, dachte ich mir und befreite das Buch aus seinem Dasein als Mängelexemplar. Nur, um es dann einige Monate auf meinem TBR schlummern zu lassen. Nun habe ich es endlich zur Hand genommen und bin begeistert.

Das Cover von Die Liste der vergessenen Bücher sieht sehr farbenfroh aus und hat mit der Grundsitutation zu Beginn des Buchs rein gar nichts zu tun. Vielmehr assoziiere ich das in Pink- und Türkistönen gehaltene Cover mit Claras Bucket List, die eine zentrale Rolle innerhalb des Romans erfüllt. Auf der Liste stehen 30 Wünsche, die Clara vor ihrem 35. Geburtstag erfüllt haben wollte.

In Die Liste der vergessenen Wünsche beobachten wir Clara, wie sie sich ins Leben zurückkämpft

Clara hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie hat einen schweren Verlust erlitten, als ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit bei einem Unfall ums Leben kommt. Danach bricht für Clara eine Welt zusammen. Nach mehreren Monaten der Trauer tritt Claras Wunschliste in ihr Leben und bietet ihr eine Möglichkeit, sich zurück ins Leben zu kämpfen.

Die Liste der vergessenen Bücher ist ein emotionaler Roman. Nicht nur die leisen, traurigen Gefühle werden geweckt, ich konnte auch erstaunlich oft lachen. Claras Wunschliste wird zum Symbol ihrer Rückkehr ins Leben. Und die Punkte auf ihrer Liste reichen von kindlich-naiv bis zu skurril, sodass ich beim Lesen viel Freude hatte.

Die anderen Figuren haben mir ebenfalls viel Freude bereitet. Claras Familie, bestehend aus ihrer Mutter Libby und ihrem Bruder Leo, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie haben eine chaotisch-liebenswerte Art, die man einfach gerne haben muss. Vor allem Claras Sandkastenfreund Lincoln hat mir gefallen. Er hat eine warme und einfühlsame Art, die einfach beruhigend wirkte. Aber auch Todd hat für unterhaltsame Seiten gesorgt.

Die Liste der vergessenen Wünsche ist ein Roman mit melancholischer Note

Die Liste der vergessenen Bücher ist ein Roman, der perfekt für regnerische Tage und eine leicht melancholische Stimmung geeignet ist. Er macht einem Mut und gute Laune und lässt einen daran denken, welche Wünsche man selbst hatte und nie verfolgte. Und da Bucket Lists sich noch immer größter Beliebtheit erfreuen, ist das Thema des Romans topaktuell.


[Rezension] Das Orchideenhaus

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Titel Das Orchideenhaus
Reihe
Band Einzelband
Autor Lucinda Riley
Übersetzer Sonja Hauser
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 560 Seiten
Bewertung
Das Orchideenhaus
Das Orchideenhaus

Die Bücher von Lucinda Riley sind für mich aus vielerlei Gründen besonders unterhaltsam. Zum einen gefallen mir ihre Plots, Figuren und zeitlichen Settings immer sehr gut. Grund genug, Das Orchideenhaus endlich zu lesen, das eine ganze Weile auf meinem TBR schmachten musste.

An Lucinda Rileys Romanen fasziniert mich am meisten, dass mich nicht nur die historischen Handlungsstränge fesseln können, sondern auch die der Gegenwart. In Das Orchideenhaus führt ein schwerer Schicksalsschlag die Protagonistin Julia zurück an die Orte ihrer Kindheit, die erschütternde Geheimnisse bergen. Geheimnisse, die im historischen Handlungsstrang verborgen liegen und eine bewegende Geschichte eröffnen.

Julia hat mir als Protagonistin der Gegenwart in Das Orchideenhaus sehr gut gefallen

Julia hat mir als Protagonistin der Gegenwart sehr gut gefallen. Ihre Geschichte ist sehr verzwickt und erfährt am Ende eine überraschende Wandlung, die ich nicht habe kommen sehen. Nachdem sie bei einem Unfall ihre Familie verlor, muss sie den Weg zurück in ihr Leben finden. Dabei unterstützt sie Kit, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Er ist ein warmherziger und hilfsbereiter Charakter, der mir beim Lesen viel Freude bereitet hat.

Die Figuren der Vergangenheit der Jahre des Zweiten Weltkriegs sind vielfältig. Am bedeutsamsten sind jedoch Harry, Olivia, Bill und dessen Frau Elsie. Wobei die Handlung nur aus der Perspektive von Harry und Olivia berichtet wird. Olivia ist zu Beginn der Geschichte ein zauberhaftes Mädchen, das ich unheimlich gerne hatte. Ihre Geschichte und Schicksalsschläge haben mich bewegt. Es war stellenweise nicht angenehm ihre Geschichte zu begleiten, da sie gleich an mehreren Stellen von ihr wichtigen Personen hintergangen wird. Harry hingegen war mir anfangs recht sympathisch, wirkte ein wenig zurückhaltend aber sehr fürsorglich. Den Verlauf seiner Geschichte habe ich als ambivalent empfunden, da er einige Entscheidungen trifft, die ich nicht gut heiße, wenngleich ich ihn in gewisser Weise verstehen kann.

In Das Orchideenhaus wurden Vergangenheit und Gegenwart sehr gut zusammengefügt

Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart wurde sehr überzeugend umgesetzt. Das Orchideenhaus konnte alle offenen Fragen bei mir klären, mich mit einer in sich schlüssigen und konsistenten Lösung überzeugen und zufriedenstellen. Nichts ist unbefriedigender als ein Ende, das im Angesicht des Plots keinen Sinn ergibt. Lucinda Riley konnte aber alle Fäden bündeln und miteinander verweben. Es blieben keine Fragen offen.

Mein Romantikerinnenherz ist ebenfalls voll auf seine Kosten gekommen. Ob allerdings in der Vergangenheit oder Gegenwart, das müsst ihr selbst herausfinden. Mit Das Orchideenhaus habe ich einen facettenreichen und schillernden historischen Roman gelesen, der lebendige Figuren, tolle Handlungsstränge und spannende Plottwists besitzt. Für Freunde von historischen Romanen oder speziell den Romanen von Lucinda Riley eine volle Leseempfehlung!


[Rezension] Bourbon Sins

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Titel Bourbon Sins
Reihe Bourbon-Reihe
Band 2. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Marion Herbert und Katrin Kremmler
Illustrator
Verlag LYX Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Roman
Preis 12,90€ [RE]
Seitenzahl 540 Seiten
Bewertung
Bourbon Sins
Bourbon Sins

Bourbon Sins, den zweiten Band der Bourbon-Reihe von J.R. Ward, habe ich im Blogger-Newsletter des LYX Verlags gesehen. Ich dachte mir, ich versuche mal mein Glück und frage Boubon Sins an und hatte ein paar Tage später tatsächlich ein Rezensionsexemplar im Briefkasten. Und ich freue mich so unheimlich darüber!

Band zwei der Bourbon-Reihe ist in einem angenehmen Grünton gehalten. Darauf zu sehen ist derselbe junge Mann, der bereits auf dem Cover des ersten Bands zu sehen war. Den Reihencharakter erkennt man deutlich an der Gestaltung des Covers, da der geprägte Titel im Zentrum der Gestaltung steht.

Am Ende von Bourbon Kings ist ein Vorschaukapitel untergebracht, das eine der spannendsten Stellen des Beginns von Band zwei anschneidet und das Interesse des Lesers weckt. Da Band eins jedoch einige Tage vor der Vorschau endet, beginnt Band zwei entsprechend früher, da

die Bücher nahtlos ineinander übergehen. Dementsprechend neugierig war ich, wie und in welcher Weise der Anreißer aus Band eins vorkommt.

Bourbon Sins bietet eine spannende Handlung, vielseitige Figuren

Das Figurenpersonal hat sich im Vergleich zu Bourbon Kings kaum verändert, dafür nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf. Lane entdeckt immer mehr Einzelheiten und auch innerhalb der Familie kommt einiges ins Rollen. Intrigen und Lügen stehen an der Tagesordnung. Vor allem Gins Handlungsstrang hat mich bewegt. Man lernt die luxusliebende junge Frau ein wenig besser kennen, was mich dazu brachte, meine Meinung von ihr um einige Facetten ihrer Persönlichkeit zu ergänzen. Vor allem in Bezug auf ihre Tochter konnte sie mich für sich gewinnen.

Der Handlungsstrang um William Baldwin nimmt gleichermaßen an Fahrt auf wie der um das Familienunternehmen, da beide untrennbar miteinander verwoben sind. Die neuen Erkenntnisse und Wendungen haben mich überrascht, aber nicht schockiert, da Andeutungen vorhanden und erkennbar waren.

Dennoch ist es nicht so, dass man eine übertrieben schnelle Entwicklung hat. Die Geschehnisse sind glaubwürdig und bedingen einander so, dass sie eine durchaus überzeugende Kettenreaktion entstehen lassen, die sich durch den gesamten Roman zieht.

Bourbon Sins überzeugt mit Sprache, Plot und Figuren

Sprachlich konnte mich J.R. Ward in Boubon Sins wieder einmal vollkommen von sich überzeugen. Sie drückt sich gewählt und passend aus, ihre Perspektivwechsel bringen Abwechslung in den Roman und die Beschreibungen passen perfekt. Ihre Figuren sind ebenso stimmig wie Setting und Plot, sodass ich mich sehr auf Band drei freue, der im Dezember erscheinen wird.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gab es allerdings und der betrifft Edward. Ich fand seine Entwicklung an einigen Stellen an wenig zu rasant und einfach, weshalb sie mir nicht so schlüssig und passend vorkam.

Alles in allem konnte mich die Fortsetzung der Bourbon-Reihe sehr von sich überzeugen. Ich hatte beim Lesen viel Spaß und bin gespannt, welche Erkenntnisse in Band drei auf uns warten. Besonders spannend finde ich den Handlungsstrang um die Firma der Familie sowie Gins weitere Geschichte. Ich danke dem LYX Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von J.R. Wards Bourbon Sins.


[Rezension] Foy und der Ring des Mauren

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Titel Foy und der Ring des Mauren
Reihe
Band Einzelband
Autor Katharina Münz
Übersetzer
Illustrator
Verlag Selfpublish
Erschienen als E-Book
Genre Historischer Roman
Preis 3,75€ [RE]
Seitenzahl 454 Seiten
Bewertung

Foy und der Ring des Mauren in drei Worten?

Spannend, historisch, begeisternd.

Cover & Gestaltung zu Foy und der Ring des Mauren?

Das Foto, das das Cover von Foy und der Ring des Mauren ziert, gefällt mir sehr gut. Schriftart und Farbe passen zu den zuvor erschienenen Werken von Katharina Münz, während das Cover an sich dieses Mal eine Fotografie ist. Ob die Frau auf dem Cover Foy darstellen soll, kann ich nicht gänzlich sagen, da die Heldin des Romans in meiner Vorstellung ein paar Nuancen dunkler war als das Model. Alles in allem gefällt mir das Cover aber sehr gut.

Worum geht’s in Foy und der Ring des Mauren?

In Foy und der Ring des Mauren geht es um die starke und herzliche Foy, die als dunkelhäutige Magd ein hartes Leben bei ihren Herren in Worms führt. An einem schicksalhaften Tag trifft Foy auf den gutaussehenden Bjørgyn, einen Dänen, der ein Auge auf die hübsche Magd geworfen hat. Was Foy zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Der Wikinger hat noch mehr im Sinn als Foy. Es beginnt eine spannende Reise, deren Ausgang ihr am besten selbst in Erfahrung bringt.

Der Schreibstil von Katharina Münz?

Ich mag an Katharina Münz‘ Büchern neben ihrer historischen Genauigkeit vor allem auch den Schreibstil. Katharina schreibt sehr emotional, bildhaft und detailliert, aber nicht überfrachtet. Sie schafft es, historische Bezüge in ihren Plot einzubetten, ohne dass sie stören oder auffallen. Dabei passt sie vor allem auch die Ausdrucksweise der Figuren an die gegebene Zeit an, ohne dadurch aber anachronistisch zu klingen. Es entsteht eine angenehme Balance aus historischer Korrektheit und moderne Interpretation.

Das Figurenpersonal in Foy und der Ring des Mauren?

Leser, die Katharinas Werke ein wenig länger verfolgen, kennen Foy aus Falkenherz, in dem Melwyn auf Foy trifft. Daher war sie keine gänzlich Unbekannte und ich brannte darauf, mehr über sie zu erfahren. Foy ist eine starke und doch sehr herzliche Frau. Ihre Sichtweise konnte ich gut nachvollziehen und konnte mich direkt mit ihr identifizieren. Vor allem am Anfang habe ich mit ihr gelitten und gebangt. Im Verlauf des Romans macht sie eine nachvollziehbare Veränderung durch und entwickelt sich sehr positiv. Vor allem die Darstellung ihrer Gefühle empfand ich als sehr reflektiert, realistisch und erwähnenswert, da diese ihre Charakterentwicklung spiegeln und mir überaus gut gefallen haben.
Bjørgyn hat mich sehr erheitert. Seine hartnäckige Art hat mir gut gefallen, wenngleich ich ein wenig überrascht war, wie schnell er Foy seine Gefühle offenbart. Vor allem seine verschiedenen Charaktereigenschaften im Kampf und gegenüber Foy, die gegensätzlicher nicht sein könnten, fand ich sehr ansprechend. Seine Familie gefiel mir im Übrigen genauso gut.
Foy und Bjørgyn gemeinsam haben mir unheimlich Spaß gemacht, sodass ich gerne noch viel mehr von ihnen lesen würde.

Positives über Foy und der Ring des Mauren?

Die Bücher von Katharina Münz gefallen mir aus mehreren Gründen so gut. Zum ersten gefällt mir, dass die Autorin historisch korrekt schreibt. Sie nutzt Löcher der Geschichtsschreibung, ihr Wissen über die Zeit und schafft somit ein Leseerlebnis, das eine mögliche realistische Geschichte erzählt. Auch passt sie ihre Schreibweise und den Ausdruck der Figuren an die historischen Begebenheiten an. Sie schafft darüber hinaus kein weichgezeichnetes Bild der damaligen Zeit, sondern ein sehr fundiertes, das weder bewertet noch klassifiziert. Ihre Figuren passen sich ebenfalls sehr gut in das Setting ein, wobei man eher davon sprechen muss, dass sich Setting und Figuren gegenseitig bedingen.

Empfehlung zu Foy und der Ring des Mauren?

Ich kann Foy und der Ring des Mauren allen Leserinnen und Lesern empfehlen, die gut geschriebene und super recherchierte historische Romane schätzen, die Spannung und Emotionen liefern. Ich danke Katharina Münz von Herzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Foy und der Ring des Mauren.


[Rezension] Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen

12 Kommentare
Titel Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen
Reihe
Band Einzelband
Autor Abbi Waxman
Übersetzer Katharina Neumann
Illustrator
Verlag Rowohlt Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Belletristik, Roman
Preis 9,99€ [LE]
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung .....

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen in drei Worten?

Liebevoll, humorvoll, emotional.

Cover & Gestaltung von Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen?

Der Grund, weshalb ich auf Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen und die Leserunde aufmerksam wurde, war das wunderschöne Cover. Es sieht ein wenig rustikaler aus und auf den ersten Blick glaubte ich, in den Süden Deutschlands zu gelangen. Weit gefehlt, es verschlug mich in den sonnigen Teil der USA! Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Romans, spiegelt den Anteil des Liebesromans gut wider und ist ein echter Hingucker. Vor allem die Farbgebung hat mir zugesagt.

Worum geht es in Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen?

Würde man Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen schlichtweg nur als Liebesroman bezeichnen, würde man dem Roman nicht gerecht werden. Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen ist eine Mischung aus humoristischem Roman, Liebesroman, Ratgeber, Gute-Laune-Buch und Lebensgeschichte. Es ist ein wundervoll sarkastisches Buch voller Galgenhumor, hat aber auch weiche und verletzliche Seiten, die einen zu Tränen rühren können.

Der Schreibstil von Abbi Waxman?

Ich mag Abbi Waxmans Art zu schreiben. Der Ton Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen ist grundsätzlich sarkastischer Natur, aber sie kann auch liebevoll und ruhig schreiben. Die Dialoge sind spritzig und humorvoll, die emotionalen Parts treffen ins Schwarze. Die Beschreibungen im Roman sind detailliert genug, um sie sich vorstellen zu können, dominieren aber die Handlung nicht. Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen schafft einen Spagat zwischen Humor und Trauer, Emotionen, die im Roman allgegenwärtig sind.

Das Figurenpersonal in Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen?

Die Figuren der Geschichte haben mir durch die Bank weg gut gefallen. Ob das nun Teilnehmer des Gärtnerkurses sind, die man immer nur während der Kurszeiten erlebt, Lilis Arbeitskollegen oder die Familienmitglieder, alle konnten mich von sich überzeugen. Keine der Figuren war mir unsympathisch, nicht einmal Lilis Mutter (obwohl sie durchaus grenzwertig war!), alle wurden liebevoll konstruiert und sind mir ans Herz gewachsen. Besonders aber Lili und ihre Schwester Rachel sowie Lilis Töchter konnten mich vollkommen verzaubern. Lili ist eine bemerkenswerte Protagonistin, die mit viel Galgenhumor durch die Handlung geht. Ihre Entwicklung hat mich am meisten erfreut. Rachel ist eine treue Seele, die alles Glück der Welt verdient. Und die beiden Kleinen sind einfach putzig. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, die Erzählung einer Freundin zu hören, statt von fiktiven Figuren.

Positives über Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen?

Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen ist ein erfrischender Roman, der mit viel Humor an schmerzhafte Themen heranführt. Tod, Trauer und Verlust sind allgegenwärtig, dominieren die Handlung aber nicht. Dadurch wird auch der Anteil des Liebesromans ein wenig gedrückt, sodass es eine sehr angenehme Liebesgeschichte gibt, die nicht überladen oder schnulzig ist. Was ich zur Abwechslung sehr erfrischend finde! Die dritte Komponente bildet der allgegenwärtige Humor, ohne den kaum eine Figur im Roman auskommt. Als letzten Aspekt möchte ich den Stellenwert der Familie nennen, der in dieser Handlung wirklich hoch ist.

Empfehlung zu Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen?

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Lust auf eine erfrischende und humorvolle Liebesgeschichte haben. Oben drauf gibt es hilfreiche Pflanztipps für Gemüse, die man auch gut überblättern kann, falls man sie nicht sofort lesen möchte. Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen hat mir Spaß gemacht, mich zum Lachen und Weinen gebracht und mir tolle Lesestunden bereitet. Ich möchte mich bei Lovelybooks und dem Rowohlt Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde bedanken.


[Rezension] Das Erbe der Tuchvilla

10 Kommentare
Titel Das Erbe der Tuchvilla
Reihe Tuchvilla-Saga
Band 3. Band
Autor Anne Jacobs
Übersetzer
Illustrator
Verlag Blanvalet Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 670 Seiten
Bewertung .....

Das Erbe der Tuchvilla in drei Worten?

Begeisternd, emotional, zufriedenstellend.

Cover & Gestaltung von Das Erbe der Tuchvilla?

Die Cover der Tuchvilla-Saga sind alle wunderschön und passen super zusammen. Auf jedem Cover kann man eine Frau sehen, die auf ein herrschaftliches Gebäude zugeht, das gut die Tuchvilla sein kann. Bei der jungen Frau vermute ich, dass sie Marie darstellen soll, die eine zentrale Rolle innerhalb der Saga innehat. Die Farben sind warm und kraftvoll, ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem in Kombination sehen die Cover wundervoll aus.

Worum geht es in Das Erbe der Tuchvilla?

Die Tuchvilla-Saga behandelt die Geschichte der Tuchfabrikantenfamilie Melzer, die in Augsburg lebt. Im Laufe der Reihe ereilt die Familie einige Schicksalsschläge, die auf drei Bände verteilt erzählt werden. Band 3 spielt in 1924, wodurch die Wirren nach dem Krieg, die Weimarer Republik und einiges an Augsburger Zeitgeschichte von besonderer Bedeutung sind. Was genau bei Familie Melzer im Abschlussband der Trilogie geschieht, werde ich euch aus Spoilergefahr natürlich nicht verraten.

Der Schreibstil von Anne Jacobs?

Man fühlt sich als Teil der Geschichte. Anne Jacobs schafft es, ihre Geschichten so zu schreiben, dass man das Gefühl hat, mitten in ihr zu stecken. Man taucht ein und kehrt erst am Ende der Handlung in die Realität zurück. Das schafft sie vor allem durch ihren Schreibstil. Sie mischt Augsburger Mundart mit Hochsprache, hält die Balance zwischen Anachronismen und Neologismen, damit der Leser sich heimisch fühlt, ohne über Worte zu stolpern. Die Monologe sind spritzig, die Beschreibungen plastisch. An keiner Stelle will man Überblättern, alles ist angenehm und flüssig zu lesen.

Das Figurenpersonal in Das Erbe der Tuchvilla?

Marie ist mir mitunter die liebste Figur aus der Tuchvilla-Saga. Sie ist von Anfang an eine wichtige Protagonistin, sie ist Dreh- und Angelpunkt der Tuchvilla. Ihre Entwicklung innerhalb des letzten Buchs sowie der gesamten Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Sie ist erwachsener geworden, ist aber weiterhin standfest und treu in ihren Überzeugungen. Und diese werden im Abschlussband weiß Gott auf eine harte Probe gestellt.
Kitty mag ich auch sehr gerne. Sie ist quirlig und fröhlich, bringt frischen Wind in jede Gesellschaft und berührte mein Herz an einigen Stellen. Besonders das Ende hat mich für sie sehr gefreut. Da schlägt das Leserherz höher. Sie ist sich selbst sehr treu geblieben.
Mit Paul hatte ich in diesem Buch durchaus meine Probleme. Am liebsten hätte ich ihn und Marie gepackt und geschüttelt! Das konnte man sich ja stellenweise nicht mitansehen. Zum Glück konnte er seine Stellung in meinem Leseherzen bewahren, weil er eine positive Entwicklung durchmacht.
Lisa taucht auch mal wieder stärker auf. Was sich bei ihr so alles entwickelt fand ich wirklich toll. Sie hat es so verdient! Ich freue mich einfach für sie. Von der unsympathischen Figur aus Band 1 ist nichts zurückgeblieben.
Die restlichen Figuren – das tolle Personal, die zuckersüßen Kinder und weitere Nebenfiguren – waren alle gekonnt konstruiert, wirkten lebensecht, realistisch und greifbar. Die Antagonistin des Buchs wollte ich einfach fressen, so wenig sympathisch war sie mir – was aber für den Entwurf spricht! Die Figuren konnten sich innerhalb ihrer Charaktere super entwickeln, alles wirkte lebensecht und greifbar. Toll!

Positives über Das Erbe der Tuchvilla?

Ich liebe diese Reihe! Ich bin so unfassbar froh und traurig zugleich. Traurig, da die Saga nun vorbei ist. Glücklich, weil ich eine wundervolle Geschichte zu lesen bekam, tolle Figuren begleiten durfte und um eine großartige Leseerfahrung reifer bin.
Was mir an der Trilogie besonders gut gefällt, ist die Balance zwischen Fiktionalem und Historischem. Anne Jacobs versteht sich darauf, historische Ereignisse in eine fiktive Handlung einzubauen, sie zu deren Rahmen zu machen und die Schicksale ihrer Figuren darum zu weben. Man spürt dabei keinen Übergang zwischen historischen Begebenheiten und fiktionalen Einschüben, alles passt sich ineinander. Ich könnte euch noch stundenlang von dem tollen Plot, den super Figuren, der exzellenten Schreibe und meiner Begeisterung vorschwärmen, aber das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Empfehlung zu Das Erbe der Tuchvilla?

Ich kann diese Trilogie allen Lesern empfehlen, die historische Romane mit starken Frauenfiguren, tollem Setting, super Plot, exzellenter Schreibe und viel Genauigkeit lieben. Lest diese Reihe!


[Monatsstatistik] März 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2017.

Der März machte, nicht nur wettertechnisch, sondern auch im Bereich Lesen große Fortschritte. Das Wetter wird einladender, die Sommerzeit ist zurück und ich kam wieder zum Lesen. Es geht Bergauf, der TBR wird nun endlich reduziert und – sofern es so weitergeht – sehe ich irgendwann einmal auch die vollgestopften Regalbretter unter meinem TBR wieder.

Gelesene Bücher

016. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
017. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
018. „Die Kleidermacherin“ von Nuria Pradas
019. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward
020. „Eden Summer“ von Liz Flanagan
021. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

6 Bücher sind es geworden, die alle ihre Besonderheiten hatten. Mit „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward und „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs habe ich zwei Reihen auf den aktuellen Stand gelesen, was mich zum einen erfreut, andererseits aber auch traurig stimmt. Mit Band 3 der Tuchvilla-Saga ist die Trilogie leider beendet. Das Ende war überaus zufriedenstellend, dennoch wäre ich gerne länger bei den Melzers in Augsburg verbracht. Nun gut, das Leben ist kein Ponyhof, nicht wahr?
3296 gelesen Seiten konnte ich diesen Monat verzeichnen, was circa 550 Seiten pro Buch und 106 Seiten pro Tag macht. Beides ein sehr ordentlicher Wert. Der hohe Durchschnitt liegt vor allem an Wälzern wie „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ und „Das Erbe der Tuchvilla“. Doch auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war seitenstark und begeisternd. Von meiner Leseliste für den März konnte ich immerhin die Hälfte der geplanten Bücher lesen, was eine wirklich gute Quote ist.

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir – wer hätte es erwartet?! – recht schwer. Sowohl der 7. Band der Black Dagger als auch der Abschlussband der Tuchvilla-Saga konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Aber auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb hat mich beeindruckt zurückgelassen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Katherine Webb wählen, da es sich hierbei um einen gelungen Einzelband handelt.

Mein Monatsflop war leider „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula. Die Gründe dafür sind recht schnell benannt: Während der Anfang überaus spannend und fesselnd war, verlor das Buch gegen Mitte der Handlung seinen Biss. Ich kam stellenweise nicht mehr so zurecht, erwischte mich sogar dabei, Passagen zu überfliegen. Gegen Ende kommt nochmal Spannung auf, kann aber nicht mit dem Beginn des Romans mithalten. Sehr schade.

Neuzugänge

001. „Eden Summer“ von Liz FLanagan [RE]
002. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward [RE]
003. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
004. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman [LE]

Irgendwie will es in 2017 mit mir und dem TBR-Abbau nicht so recht klappen. Zwar habe ich in 2 von 3 Monaten Bücher abbauen können, aber leider längst nicht in dem gewünschten Ausmaße. Zwar halte ich mich beim Buchkauf und den Rezensionsexemplaren deutlich zurück, allerdings kam ich in letzter Zeit auch weniger zum Lesen. Dies liegt vor allem an der Arbeit, wobei ich endlich wieder mein Gleichgewicht gefunden habe. Wir werden sehen wie gut es im April mit dem TBR-Abbau funktioniert.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 63 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 6/30 Aufgaben gelöst

Leseliste April

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer

Für den April habe ich mir weniger vorgenommen. Zwar war der März im Vergleich zu den vorherigen Monaten wesentlich leseintensiver, allerdings will ich mich im April auch nicht unter Druck setzen und dadurch in eine Leseflaute geraten. Daher habe ich den nicht gelesenen Rest meiner März-Leseliste stehenlassen und durch Kai Meyers neustes Buch ergänzt, das ich vermutlich als erstes lesen werde.