[Rezension] Die Zitronenschwestern

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Titel Die Zitronenschwestern
Reihe
Band Einzelband
Autor Valentina Cebeni
Übersetzer Sylvia Spatz und Brigitte Lindecke
Illustrator
Verlag Penguin Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman
Preis 10,00€ [RE]
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung
Die Zitronenschwestern
Die Zitronenschwestern

Bücher, die wie Die Zitronenschwestern, in Italien spielen treffen ja alleine schon wegen des Handlungsortes meinen Geschmack. Wenn dann aber noch Geheimnisse und in der Vergangenheit liegende Ereignisse hinzukommen, bin ich selig.

Der Prolog des Romans entführt den Leser in das Italien im Jahr 1940. Zwei junge Frauen und ihre enge Freundschaft stehen im Fokus der Betrachtung. Als Setting wird ein Kloster auf einer italienischen Insel vorgestellt, in dem die beiden jungen Frauen leben. Die eine Frau als Novizin, die andere als Bäckerin. Es folgt ein Zeitsprung von über 40 Jahren. Die Protagonistin von Die Zitronenschwestern, die Tochter der Bäckerin, steht vor den Scherben ihrer Existenz und macht sich auf eine Reise auf der Suche nach ihrer Mutter und sich selbst.

Mein Leserherz war in Die Zitronenschwestern hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unglauben

Elettra hat mir als Protagonistin nur bedingt gefallen. Ich verstehe die Verbitterung und die Wut, die sie ihrer Mutter tief in ihrem Inneren wegen all der Geheimnisse gegenüber hegt, aber nicht alles lässt sich so einfach darauf abwälzen. In meinen Augen hat es sich Elettra stellenweise zu einfach gemacht, indem sie ihre Mutter als Schuldige inszenierte. Selbst dann, wenn es Elettras eigenes Verhalten war, das alles ruinierte. An diesen Stellen hätte ich sie gerne geschüttelt. Mein Leserherz war an dieser Stelle aber hin und her gerissen zwischen Verständnis und Unglauben.

Die Handlung führt Elettra auf den Lebensweg ihrer Mutter zurück zu jenem besonderen Kloster. Die Bewohnerinnen der Gegenwart der Handlung haben mir alle gut gefallen. Auch sie hüten viele Geheimnisse, die für spannende Momente aber auch unnötiges Leid sorgen. Interessant ist die Auflösung all dieser Geschichten, die stückchenweise das große Ganze freilegen.

Besonders toll an Die Zitronenschwestern fand ich im Übrigen die Bedeutung von Gebäck und Essen. Elettra ist ebenso wie ihre Mutter Edda eine herausragende Bäckerin und ihre Rezepte sind zwischen den Kapiteln abgedruckt. Bei Gelegenheit muss ich man einige davon ausprobieren und nachbacken.

Alles in allem bin ich mit dem Roman zufrieden. An einigen Stellen hätte mir Elettra ein wenig gradliniger und weniger engstirnig sein können, dennoch konnte mich die Geschichte vierer Frauen sehr gut gefallen.


[Rezension] Die Fährmannstochter

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Titel Die Fährmannstochter
Reihe Myntha-Romane
Band 1. Band
Autor Andrea Schacht
Übersetzer
Illustrator
Verlag Blanvalet Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung
Die Fährmannstochter
Die Fährmannstochter

Mir Bücher zu schenken, die ich nicht schon selbst gelesen, von ihnen gehört oder sie ungelesen zu Hause rumliegen habe, ist ziemlich schwer. Mein Freund hat es mit Die Fährmannstocher aber geschafft, mir einen aktuellen historischen Roman zu schenken, der mich von sich begeistern konnte. Der Vorteil für ihn – und mich! – Die Fährmannstocher ist der Auftaktband einer Reihe!

Protagonistin der Geschichte ist die junge Fährmannstochter Myntha, die nach einer Rettung aus den Fluten des Rheins als Wiedergängerin gefürchtet wird. Als dann während Mynthas Anwesenheit das Kloster, in dem sie untergebracht war, brennt, stehen die Schuldigen für die Gemeinschaft schnell fest. Dass hinter dem Brand jedoch mehr steckt, als alle ahnen, entdeckt Myntha im Verlauf der Handlung.

Die Fährmannstochter bietet einen breit gefächerten Plot mit facettenreichen Figuren

Generell bietet Die Fährmannstochter einen sehr weit gefassten Plot, der nicht nur Myntha in die Erzählperspektive rückt, sondern auch weitere Figuren, die mir beim Lesen gut gefallen haben. Vor allem der Rabenmeister konnte mein Leserherz mit seiner mürrischen Art und Weise von sich überzeugen. Die Romantikerin in mir hofft ja insgeheim, dass der geheimnisvolle Rabenmeister und die eigenwillige Myntha sich im nächsten Teil ein wenig näher kommen.

Aus Sicht der historischen Authentizität bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Die Lebensumstände der Menschen sind sehr realistisch dargestellt und vor allem die abergläubischen Vorurteile der Bevölkerung und Kirchengemeinde sind sehr gut dargestellt. Auch sprachlich konnte mich Die Fährmannstochter von sich überzeugen, da die Ausdrucks- und Denkweise der Menschen sehr ansprechend gestaltet waren. Statt erzwungen altertümliche Begriffe zu verwenden hat die Autorin die perfekte Balance aus älteren Worten, angemessenem Satzbau und modernen Ausdrücken gefunden. Somit war das Lesen des Romans aus keiner Sicht befremdlich, sondern angenehm leicht und flüssig.

Myntha ist eine perfekte Mischung aus Moderne und Mittelalter

Myntha ist eine Protagonistin, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Sie ist ebenso wie die Sprache der Geschichte eine perfekte Mischung aus Moderne und Mittelalter. Modern deshalb, weil sie eigenwillig und selbstbewusst ist, mittelalterlich, weil sie sich trotz allem in ihre Rolle als Frau und Tochter fügt.

Alles in allem habe ich Die Fährmannstochter sehr genossen und freue mich schon darauf, das nächste Buch mit Myntha als Protagonistin in Händen zu halten.

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[Rezension] Die Unglückseligen

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Titel Die Unglückseligen
Reihe
Band Einzelband
Autor Thea Dorn
Übersetzer
Illustrator
Verlag Knaus Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Zeitgenössischer Roman
Preis 24,99€ [RE]
Seitenzahl 558 Seiten
Bewertung
Die Unglückseligen
Die Unglückseligen

Als Germanistin hatte ich hohe Erwartungen an Die Unglückseligen von Thea Dorn, das ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal bekommen habe. Leider konnten mich Die Unglückseligen trotz allem Potenzial nicht so von sich überzeugen, wie ich es mir gewünscht habe.

Das Cover lässt – nach dem Lesen – einige Rückschlüsse auf den Inhalt des Romans zu. In Die Unglückseligen geht es um die Molekularbiologin Johanna Mawet, die auf Johann Wilhelm Ritter, einen Physiker der Goethezeit, trifft. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Sterblichkeit des Menschen abzuschaffen. Hier schließt sich der Kreis zum Cover, denn zu sehen ist eine Frau, die ein Skelett umarmt. Es kommt ein wenig ein Vanitasgefühl rüber.

Die Unglückseligen: Faustmythos ohne Teufelspakt

Auf dem Buchumschlag wird Thea Dorns Werk damit beworben, den Faustmythos aufs Neue zu erzählen. Daher rührten als Germanistin meine hohen Erwartungen, die so leider enttäuscht wurden. Zwar hat Ritter eine im höchsten Maße romantische Seele und ermöglicht dem Leser spannende Einsichten, aber mit dem Faustpakt an sich hatte die Handlung des Romans für mich leider nicht viel gemein.

Zwar kommt der Teufel in sprachlich gefeilten und sehr gewitzten Passagen zu Wort, in Erscheinung tritt er jedoch nie. Ich persönlich muss zudem zugeben, dass ich eine Freundin Mephistos aus Goethes Faust I bin und seine sarkastisch-humoristischen Bemerkungen in der 11. Klasse mit größter Begeisterung verschlungen habe.

Da der Faustpakt ja eben durch einen Handel mit dem Teufel begründet liegt, störte mich das Fehlen ebendieser Figur am meisten in Die Unglückseligen. Ritters Zustand, der einmal beschrieben und wirklich spannend dargestellt ist, wird mir unzureichend erklärt.

Thea Dorns Die Unglückseligen ist ein sprachliches Meisterwerk

Sprachlich hingegen ist Thea Dorns Roman ein Meisterwerk. Selten habe ich so viele verschiedene Schreibstile so gekonnt in einem Buch gefunden wie in Die Unglückseligen. Besonders optisch machen diese Wechsel im Erzählstil etwas her, da von Fraktur bis Comicstil alles dabei ist. Besonders niedlich fand ich die Passage mit der Fledermaus.

Die Unglückseligen Fledermaus
Die Unglückseligen Fledermaus

Man spürt an jeder Stelle des Romans, dass sich die Autorin unfassbar gut in die Romanthematik eingearbeitet hat. Ritter war ein echter Denker der Goethezeit und Johannas Forschung wurde so detailliert erklärt, dass es mir die Sprache verschlagen hat. Vor allem Ritters Schilderungen der Physik und Forschung in der Goethezeit empfand ich als sehr ansprechend.

Alles in allem kann ich euch Die Unglückseligen als anspruchsvolle Lektüre empfehlen, die vor Intertextualität und Wissen nur so sprüht. Wer einen klassischen Faust mit Teufelspakt erwartet, wird meiner Meinung nach bis zum Schluss ein wenig enttäuscht vergebens auf den Auftritt des Teufels warten. Dafür erhält man als Leser einen Roman voller Tiefgang, der einen wirklich zum Denken anregt.

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[Rezension] Ewiglich die Liebe

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Titel Ewiglich die Liebe
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 3. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Liebe
Ewiglich die Liebe

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung verschlungen habe, musste ich Ewiglich die Liebe einfach direkt hinterherschieben. Ich musste das Ende der Geschichte um Nikki, Jack und Cole kennen und kann euch verraten, dass ich sehr zufrieden bin.

Der Beginn von Ewiglich die Liebe ist das Ende von Ewiglich die Hoffnung, in der Cole Nikki die unfassbare Eröffnung macht, dass Nikki sich aufgrund einiger Handlungen im Ewigseits nun selbst in eine Ewigliche verwandelt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich unfassbar sauer und wütend war, da ich Cole nicht für ein solches Arschloch gehalten hatte. Da Nikki es ausschließt, jemals eine Unsterbliche zu werden, fasst sie gemeinsam mit Jack den Plan, die Unterwelt zu zerstören.

Allerdings ist das nicht so einfach, wie die beiden sich das erhofft haben. Nicht nur fehlen ihnen die nötigen Informationen, auch macht Cole ihn einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die Spannung der Handlung resultiert aus dem Zeitdruck, den Nikki hat. Denn ihre Verwandlung geschieht in einem nicht bekannten Zeitfenster, innerhalb dessen sie agieren muss bevor es zu spät ist.

Cole konnte mich mit seiner neuen Seite überraschen

Was mich allerdings besonders gefreut hat, war Cole von einer anderen Seite kennenzulernen. Durch bestimmte Begebenheiten entdeckt man eine neue Seite an der Figur, die bisher sehr ichbezogen und eigennützig agiert hat. Dadurch konnte ich ihn wesentlich mehr in mein Leserherz schließen. Nikki und Jack haben mir nach wie vor gut gefallen. Beide sind durch ihre Erfahrungen stärker geworden und an ihnen gewachsen statt an ihnen zu zerbrechen. Das befürchtete Liebesdreieck hat hier eine ganz andere Form als man es sonst aus Jugendbüchern gewohnt ist, was ich sehr erfrischend fand.

Ewiglich die Liebe ist ein Buch mit tollem Plot, super Figuren und spannenden Wendungen

Der Plot ist auf eine große Konfrontation gegen Ende des Buchs ausgelegt. Alle Handlungen und Entscheidungen führen das Trio in Ewiglich die Liebe auf den Klimax zu, der trauriger war als ich es erwartet hätte. Ich hatte tatsächlich ein paar Tränchen in den Augen.

Ewiglich die Liebe ist ein toller Abschlussband mit einer schönen Charakterentwicklung, spannenden Wendungen, einem überzeugenden Plot und einem tollen mythologischen Setting. Ich kann euch die Ewiglich-Reihe wirklich ans Herz legen. Vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da es überraschend emotional und berührend war.

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[Rezension] Ewiglich die Hoffnung

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Titel Ewiglich die Hoffnung
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 2. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Hoffnung
Ewiglich die Hoffnung

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht innerhalb weniger Tage verschlungen habe war mir klar, dass ich Ewiglich die Hoffnung direkt hinterher lesen muss. Zum Glück hatte ich alle drei Bände zuhause, sodass ich direkt weiterlesen und mit Nikki, Jack und Cole mitfiebern konnte.

Ewiglich die Hoffnung setzt nach dem großen Cliffhanger des ersten Teils an. Jack ist für Nikki in die Tunnel gegangen und hat Nikki somit befreit. Sie ist keine Spenderin mehr. Doch in Nikki keimt ein Plan, von dem nichts und niemand sie abbringen könnte: Sie will Jack aus dem Ewigseits retten. Allerdings braucht sie dafür Coles Hilfe. Die Suche nach Jack und das Recherchieren von Informationen habe ich als sehr spannend, aber auch bedrückend empfunden. Nikki leidet sehr unter Jacks ritterlichem Akt der Hilfe. Daher ist Nikkis Verzweiflung im zweiten Teil allgegenwärtig und schier greifbar.

Der Weltenaufbau ist spannend und ausgeklügelt

Während der Suche erfährt man als Leser auch mehr über das Ewigseits, was ich persönlich sehr interessant und faszinierend fand. Zunächst geht es um die Definition des Ewigseits, die aus diversen Kulturen und Unterweltvorstellungen einen Teil zu nutzen scheint. Das Ewigseits ist eine Mischung aus Elysium und Hölle. Ein Zustand des ewigen Status Quo, sofern genügend Energie fließt. Vor allem der geografische Aufbau war für mich interessant, da mich die grundlegende Struktur verstärkt an Dantes Hölle erinnerte, die ebenfalls in Ringen organisiert ist. Ihr merkt, das Ewigseits bietet genügend Anknüpfungspunkte für intertextuelle Bezüge.

Ewiglich die Hoffnung ist ein solider und faszinierender zweiter Band

Innerhalb von Ewiglich die Hoffnung geschehen einige Dinge, die für mich unerwartet kamen und mich sehr negativ überrascht haben. Besonders eine Wendung hatte für mich den faden Beigeschmack von Verrat, verwundert mich rückblickend aber nicht sonderlich. Dafür gab es aber auch eine höchst erfreuliche Überraschung, die mir die Freudentränen in die Augen trieb. Die kleine Romantikerin in mir ist sehr zufrieden gewesen.

Alles in allem war Ewiglich die Hoffnung ein starker zweiter Band, der für mich weniger ein Lückenbüßer bis zum furiosen Finale darstellte wie in anderen Trilogien. Natürlich nimmt an dieser Stelle die Handlung zum Ende im dritten Teil an Fahrt auf, Handlungsstränge werden verknüpft und begründet, aber der zweite Teil hatte auch eine eigenständige Handlung. Zudem wird durch die Geschehnisse in Band zwei die Grundlage für den Abschlussband gelegt.

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[Rezension] Ewiglich die Sehnsucht

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Titel Ewiglich die Sehnsucht
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 1. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€ [5€ als Mängelexemplar]
Seitenzahl  384 Seiten
Bewertung  
Ewiglich die Sehnsucht
Ewiglich die Sehnsucht

Lange bin ich um Ewiglich die Sehnsucht von Brodi Ashton herumgeschlichen, weil ich Angst hatte, die Bücher könnten mir aufgrund des Hypes nicht gefallen. Als der erste Band der Ewiglich-Reihe im Hugendubel als Restposten verkauft wurde, musste ich einfach zuschlagen und kann euch sagen: Ich habe es nicht bereut.

In Ewiglich die Sehnsucht geht es um Nikki, die aus einem mythischen Zwischenreich an die Oberwelt zurückkehrt und sich wieder an ihr altes Leben gewöhnen muss. Der Haken an der Sache: Ihre Zeit ist begrenzt. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, dessen Ausgang eigentlich sehr klar zu sein scheint. Kombiniert mit vielen Rückblicken, die zwischen die Handlungskapitel gepackt wurden, wird eine enorme Spannung erzeugt, die einen Sog in Richtung Buchende entwickelt, der mich vollkommen packen konnte.

Die mythologischen Elemente hatten ebenfalls einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt. In Ewiglich die Sehnsucht legt die Mythologie die Struktur der geheimen Welt fest. Die Weltenkonstruktion war in sich stimmig und schlüssig sowie geheimnisvoll und spannend.

Die Figuren in Ewiglich die Sehnsucht haben Biss, Herz und Humor

Nikki hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Zu Beginn der Geschichte ist Nikki aufgrund ihrer Nährung verstört und kraftlos. Sie kämpft sich zurück in ihren Alltag und verzehrt sich nach ihrer großen Liebe Jack. Aber auch zu Cole hat Nikki eine besondere Verbindung. Alles in dem Roman schreit geradezu nach Dreiecksbeziehung! Jack war ein sehr imponierender Charakter. Er ist verbissen und hartnäckig und lässt sich von Nikki nicht so leicht abservieren. Er hilft Nikki dabei, nach einem Ausweg aus ihrer aussichtslosen Lage zu suchen. Cole mochte ich allerdings auch ziemlich. Er ist nicht so liebenswürdig wie Jack, aber er hat Humor. Und irgendwie kann ich ihn ein kleinwenig verstehen.

Idee, Setting und Plot in Ewiglich die Sehnsucht konnten mich vollkommen überzeugen

Der Plot des ersten Bands ist sehr spannend. Ich muss ja zugeben, dass ich weder Klappentext noch Zusammenfassungen gelesen habe, sonst hätte ich mir das Ende von Band eins selbst zusammenreimen können. Es ist nun auch nicht wirklich sonderlich überraschend, aber es ist dennoch herzzerreißend. Deswegen war ich am Ende vollkommen verstört und musste direkt zu Band zwei greifen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Alles in allem ist Ewiglich die Sehnsucht ein toller Auftaktband, der die Figuren sehr ausführlich vorstellt und in den Plot sowie das Setting einführt. Das Setting ist ein sehr einzigartiges, das mit Mythologie auf einer Weise arbeitet, wie ich sie noch nicht gesehen habe.

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[Rezension] Die Liste der vergessenen Wünsche

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Titel Die Liste der vergessenen Wünsche
Reihe
Band Einzelband
Autor Robin Gold
Übersetzer Carolin Müller
Illustrator
Verlag Blanvalet Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Roman
Preis 8,99€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Die Liste der vergessenen Wünsche
Die Liste der vergessenen Wünsche

Als ich bei einem Buchausverkauf Die Liste der vergessenen Bücher sah, musste ich es einfach mitnehmen. Für vier Euro kann man schon keinen Fehler machen, dachte ich mir und befreite das Buch aus seinem Dasein als Mängelexemplar. Nur, um es dann einige Monate auf meinem TBR schlummern zu lassen. Nun habe ich es endlich zur Hand genommen und bin begeistert.

Das Cover von Die Liste der vergessenen Bücher sieht sehr farbenfroh aus und hat mit der Grundsitutation zu Beginn des Buchs rein gar nichts zu tun. Vielmehr assoziiere ich das in Pink- und Türkistönen gehaltene Cover mit Claras Bucket List, die eine zentrale Rolle innerhalb des Romans erfüllt. Auf der Liste stehen 30 Wünsche, die Clara vor ihrem 35. Geburtstag erfüllt haben wollte.

In Die Liste der vergessenen Wünsche beobachten wir Clara, wie sie sich ins Leben zurückkämpft

Clara hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie hat einen schweren Verlust erlitten, als ihr Verlobter kurz vor der Hochzeit bei einem Unfall ums Leben kommt. Danach bricht für Clara eine Welt zusammen. Nach mehreren Monaten der Trauer tritt Claras Wunschliste in ihr Leben und bietet ihr eine Möglichkeit, sich zurück ins Leben zu kämpfen.

Die Liste der vergessenen Bücher ist ein emotionaler Roman. Nicht nur die leisen, traurigen Gefühle werden geweckt, ich konnte auch erstaunlich oft lachen. Claras Wunschliste wird zum Symbol ihrer Rückkehr ins Leben. Und die Punkte auf ihrer Liste reichen von kindlich-naiv bis zu skurril, sodass ich beim Lesen viel Freude hatte.

Die anderen Figuren haben mir ebenfalls viel Freude bereitet. Claras Familie, bestehend aus ihrer Mutter Libby und ihrem Bruder Leo, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie haben eine chaotisch-liebenswerte Art, die man einfach gerne haben muss. Vor allem Claras Sandkastenfreund Lincoln hat mir gefallen. Er hat eine warme und einfühlsame Art, die einfach beruhigend wirkte. Aber auch Todd hat für unterhaltsame Seiten gesorgt.

Die Liste der vergessenen Wünsche ist ein Roman mit melancholischer Note

Die Liste der vergessenen Bücher ist ein Roman, der perfekt für regnerische Tage und eine leicht melancholische Stimmung geeignet ist. Er macht einem Mut und gute Laune und lässt einen daran denken, welche Wünsche man selbst hatte und nie verfolgte. Und da Bucket Lists sich noch immer größter Beliebtheit erfreuen, ist das Thema des Romans topaktuell.


[Rezension] Das Orchideenhaus

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Titel Das Orchideenhaus
Reihe
Band Einzelband
Autor Lucinda Riley
Übersetzer Sonja Hauser
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 560 Seiten
Bewertung
Das Orchideenhaus
Das Orchideenhaus

Die Bücher von Lucinda Riley sind für mich aus vielerlei Gründen besonders unterhaltsam. Zum einen gefallen mir ihre Plots, Figuren und zeitlichen Settings immer sehr gut. Grund genug, Das Orchideenhaus endlich zu lesen, das eine ganze Weile auf meinem TBR schmachten musste.

An Lucinda Rileys Romanen fasziniert mich am meisten, dass mich nicht nur die historischen Handlungsstränge fesseln können, sondern auch die der Gegenwart. In Das Orchideenhaus führt ein schwerer Schicksalsschlag die Protagonistin Julia zurück an die Orte ihrer Kindheit, die erschütternde Geheimnisse bergen. Geheimnisse, die im historischen Handlungsstrang verborgen liegen und eine bewegende Geschichte eröffnen.

Julia hat mir als Protagonistin der Gegenwart in Das Orchideenhaus sehr gut gefallen

Julia hat mir als Protagonistin der Gegenwart sehr gut gefallen. Ihre Geschichte ist sehr verzwickt und erfährt am Ende eine überraschende Wandlung, die ich nicht habe kommen sehen. Nachdem sie bei einem Unfall ihre Familie verlor, muss sie den Weg zurück in ihr Leben finden. Dabei unterstützt sie Kit, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Er ist ein warmherziger und hilfsbereiter Charakter, der mir beim Lesen viel Freude bereitet hat.

Die Figuren der Vergangenheit der Jahre des Zweiten Weltkriegs sind vielfältig. Am bedeutsamsten sind jedoch Harry, Olivia, Bill und dessen Frau Elsie. Wobei die Handlung nur aus der Perspektive von Harry und Olivia berichtet wird. Olivia ist zu Beginn der Geschichte ein zauberhaftes Mädchen, das ich unheimlich gerne hatte. Ihre Geschichte und Schicksalsschläge haben mich bewegt. Es war stellenweise nicht angenehm ihre Geschichte zu begleiten, da sie gleich an mehreren Stellen von ihr wichtigen Personen hintergangen wird. Harry hingegen war mir anfangs recht sympathisch, wirkte ein wenig zurückhaltend aber sehr fürsorglich. Den Verlauf seiner Geschichte habe ich als ambivalent empfunden, da er einige Entscheidungen trifft, die ich nicht gut heiße, wenngleich ich ihn in gewisser Weise verstehen kann.

In Das Orchideenhaus wurden Vergangenheit und Gegenwart sehr gut zusammengefügt

Die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart wurde sehr überzeugend umgesetzt. Das Orchideenhaus konnte alle offenen Fragen bei mir klären, mich mit einer in sich schlüssigen und konsistenten Lösung überzeugen und zufriedenstellen. Nichts ist unbefriedigender als ein Ende, das im Angesicht des Plots keinen Sinn ergibt. Lucinda Riley konnte aber alle Fäden bündeln und miteinander verweben. Es blieben keine Fragen offen.

Mein Romantikerinnenherz ist ebenfalls voll auf seine Kosten gekommen. Ob allerdings in der Vergangenheit oder Gegenwart, das müsst ihr selbst herausfinden. Mit Das Orchideenhaus habe ich einen facettenreichen und schillernden historischen Roman gelesen, der lebendige Figuren, tolle Handlungsstränge und spannende Plottwists besitzt. Für Freunde von historischen Romanen oder speziell den Romanen von Lucinda Riley eine volle Leseempfehlung!


[Rezension] Black Blade – Das eisige Feuer der Magie

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Titel Black Blade – Das eisige Feuer der Magie
Reihe Black Blade #1
Band 1. Band
Autor Jennifer Estep
Übersetzer Vanessa Lamatsch
Illustrator
Verlag Ivi Verlag
Eschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 14,99€
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie

Als ich in der Buchhandlung dann Black Blade – Das eisige Feuer der Magie entdeckt habe, musste ich es einfach besitzen. Und meiner Neugier sei Dank, musste der erste Band der der Reihe nicht lange auf dem TBR vor sich hin schmollen. Wer diesem Blog schon länger folgt, kennt vermutlich meine Lobeshymnen an Jennifer Esteps Mythos Academy-Reihe. Ich habe ihre Reihe um Gwen Frost förmlich verschlungen und fiebere seitdem jedem neuen Roman entgegen. Spinnenkuss steht ebenfalls gelesen in meinem Regal, der Folgeband wartet bereits in meinem TBR auf mich.

Wenn ich ein Jugendbuch von Jennifer Estep aufschlage, dann erwarte ich eine sympathische, sarkastisch veranlagte und schlagfertige Protagonistin, die oftmals ein Außenseiter ist und besondere Fähigkeiten hat. Klingt auf den ersten Blick ein wenig stereotypisch, nicht wahr? Aber auch nur in der Theorie. In der Praxis hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, eine stereotypische Protagonistin vor mir zu haben, die nur eine große Klappe hat. Lila ist eine tolle Protagonistin, die zwar hart tut, aber auch ihre verletzliche Seite hat.

Lila ist eine tolle Protagonistin, die Black Blade – Das eisige Feuer der Magie bereichert

Lilas Familiengeschichte ist nicht sehr schön. In jungen Jahren hat sie ihre Mutter verloren und schlägt sich alleine durch. Wendepunkt ihrer Geschichte ist ein Angriff auf einen jungen Mann, durch den sich ihr gesamtes Leben umkrempelt. Aber nicht, weil sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt, sondern weil sie seine Leibwächterin wird. Damit beginnt eine humorvolle Geschichte mit lustigen Wortwechseln, ernsten Untertönen und einer versteckten Melancholie, die mich so in ihren Bann zog, dass ich den Roman binnen drei Tagen durchgelesen hatte.

Lilas Zuhause könnte faszinierender nicht sein, da es dort vor Magie nur so wimmelt. Jennifer Estep hat es mit ihrer Weltkonstruktion und ihrer Idee von Magie geschafft, mich zu begeistern. Ihre Idee ist erfrischend anders und spannend zu entdecken, weshalb ich viel Spaß mit Lila und den anderen Figuren hatte.

Black Blade hat einige überraschende Figuren auf Lager

Das Figurenpersonal ist überschaubar und sehr realistisch konstruiert. Lila hatte mich von der ersten Minute überzeugt. Sie weiß wer sie ist und was sie vom Leben will, ist aber auch realistisch und bodenständig genug, um ihre Lage genau zu kennen. Ihre bissig-sarkastische Art hat mir sehr gut gefallen. Devon hatte mich auch von der ersten Sekunde an überzeugt. In ihm steckt mehr als man zunächst meint. Bei Felix war ich ein wenig ambivalent. Schreibt’s mir gerne in die Kommentare, wenn ihr Black Blade schon gelesen habt und es euch ähnlich ging.

Die Antagonisten der Geschichte haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Sie sind als gefühlskalte Killer sehr gut getroffen, was zur gesamten Mafia-Stimmung passt, die durch den Weltenaufbau initiiert wird.

Insgesamt ist Black Blade – Das eisige Feuer der Magie ein in sich stimmiges Gesamtpaket, das ein tolles Setting, eine super Atmosphäre, interessante Figuren und ein ausgeklügeltes Magiesystem mit sich bringt. Ich bin auf den zweiten Band der Reihe schon mehr als gespannt.


[Rezension] Als der Himmel uns gehörte

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Titel Als der Himmel uns gehörte
Reihe
Band Einzelband
Autor Charlotte Roth
Übersetzer
Illustrator
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Verlag Doemer Knaur Verlag
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 608 Seiten
Bewertung
Als der Himmel uns gehörte
Als der Himmel uns gehörte

Ich bin ja eine absolut begeisterte Leserin von historischen Romanen wie Als der Himmel uns gehörte. Besonders das 20. und 21. frühe Jahrhundert haben es mir angetan. Von Charlotte Roth habe ich bisher nur Als wir unsterblich waren gelesen und war absolut begeistert.  Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich ein weiteres Werk aus der Feder der Autorin lesen würde.

Okay, ich gebe es zu, die Frage der Zeit hat doch ein wenig länger gedauert als ich es eigentlich wollte. Am 21. Juni 2014 habe ich meine Rezension zu Als wir unsterblich waren veröffentlicht und wartete gespannt auf einen weiteren Band. Jetzt bin ich, auch im Zuge meines TBR-Abbaus, endlich dazu gekommen, Als der Himmel uns gehörte zu lesen. Bereits am Titel lässt sich eine Nähe zwischen den Büchern erkennen, die auch in der Struktur der Bücher zu erkennen ist. Trotz aller Parallelen handelt es sich um zwei eigenständige und sehr unterschiedliche Geschichten.

Inspire a Generation ist der Leitgedanke von Als der Himmel uns gehörte

Die Geschichte von Charlotte Roths Roman teilt sich in zwei Handlungsstränge auf: Der Rahmenhandlung im London aus 2012 und der Binnenhandlung in Berlin während des Dritten Reichs. Wer jetzt schon erschrocken ausrufen will, dass er nicht noch einen Kriegsroman lesen möchte, kann beruhigt sein. In beiden Handlungssträngen geht es hauptsächlich um Sport. Zwar spielt der Zweite Weltkrieg zeitlich in die Geschichte mit ein, ist aber nicht von zentraler Bedeutung. Der Fokus der Handlungen in beiden Zeitachsen liegt auf den Olympischen Spielen.

Die moderne Zeitachse erlebt der Leser mit Jennifer, einer jungen Langstreckenläuferin, die gegen ihre eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Leider wurde ich mit Jenny nicht so richtig warm und kam mit ihrer pessimistischen Art nicht so gut klar. Umso glücklicher war ich bei jedem Perspektivwechsel. Es überwiegt ohnehin Albertas Perspektive, die aus meinem Blickwinkel die interessantere Geschichte war.

Die historische Handlung um Alberta war die faszinierendere.

Albertas Geschichte ist sehr speziell. Sie ist eine junge Sportlerin, die sich in einer Zeit größten Wandels – politisch, gesellschaftlich und moralisch – zu Recht finden muss und zeitgleich ihre Träume verfolgen will. Man begleitet sie als Leser auf ihrem Lebensweg, trifft so manch schlechte und gute Entscheidung mit ihr und bangt permanent mit ihr. Vor allem in Liebesangelegenheiten hätte ich Alberta gerne an die Hand genommen, da die Liebesgeschicke der jungen Frau recht kompliziert sind. Ich sage nur: Beziehungskiste lässt grüßen!

Die restlichen Figuren in Albertas Umfeld waren interessant und gut konstruiert. Es gibt eine Menge Figuren, die unerwartete Wendungen mit sich bringen und die Geschichte nachhaltig beeinflussen. Vor allem eine Figur hat mich dabei mehr als nur überrascht.

In Jennifers Umfeld hatte ich nur Interesse an zwei Figuren, Alberta und einem geheimnisvollen Fremden, der für die Geschichte der Rahmenhandlung eine besondere Rolle spielt. Vor allem im Vergleich mit eben jenen Figuren wirkte Jennifer sehr weinerlich und kindlich.

Alles in allem ist Als der Himmel uns gehörte eine Leseempfehlung

Die Zusammenführung beider Stränge war schlüssig und zufriedenstellend, wenngleich mein kleines romantisches Herz ein wenig traurig war. Ich habe eine ehrliche und spannende Binnenerzählung erhalten, die in ihrer Gewichtung die Gegenwart deutlich überwog. Mit Alberta erhält man eine patente und zielstrebige Protagonistin, mit der ich gut zu Recht kam. Alles in allem bin ich mit Als der Himmel uns gehörte sehr zufrieden und kann es Liebhabern von historischen Romanen des 20 und 21. Jahrhundert nur empfehlen.