[Rezension] Unser Platz in dieser Welt

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Titel Unser Platz in dieser Welt
Reihe
Band Einzelband
Autor Luisa Strunk
Übersetzer
Illustrator Laura Newman
Verlag Selfpublish
Erschienen als Taschenbuch, E-Book
Genre YA
Preis 14,99€
Seitenzahl 444 Seiten
Bewertung
Unser Platz in dieser Welt
Unser Platz in dieser Welt

Als ich durch den Facebook-Aufruf der Autorin Luisa Strunk auf ihr Erstlingswerk Unser Platz in dieser Welt aufmerksam wurde, wusste ich noch nicht, dass mich ein unheimlich emotionaler und realistischer Roman erwarten würde. Da mich die Thematik des Buchs sehr interessierte, versuchte ich mein Glück und durfte Unser Platz in dieser Welt tatsächlich lesen!

Unser Platz in dieser Welt ist ein Buch, das einem im Hier und Jetzt abholt

Die Grundidee von Unser Platz in dieser Welt könnte gar nicht realistischer sein – wodurch viel Raum für Identifikation entsteht. Denn die Protagonistin Marie wird in der Schule von allen geschnitten und gemobbt. Auch Gespräche mit den Lehrern führen zu nichts, sehen diese doch die Schuld für ihre Isolation in Maries zurückhaltendem Verhalten. Doch dieses Buch ist in erster Linie kein Anti-Mobbing-Buch, sondern ein Buch darüber, was wahre Freundschaft bewirken und verändern kann.

Schön war es unter anderem auch, eine Protagonistin mit realistischen und alltäglichen Problemen zu haben. Kein Mauerblümchen, das nur nicht weiß, wie hübsch es in Wahrheit ist, sondern ein Mädchen, das sich Mobbing ausgesetzt sieht und seinen wahren Platz in der Welt sucht. Auch braucht Unser Platz in dieser Welt keine aufwendige Fantasywelt, sondern überzeugt mit Emotionen und Tiefe.

Getragen wird die Handlung vor allem durch Maries Gedanken und Gefühlen, die wir aus erster Hand miterleben. Durch einige Rückblicke und Einschübe wird klarer, wie es zu Maries Situation kam. Dabei schafft es Luisa Strunk, sehr emotional zu schreiben, ohne übertrieben oder gewollt zu wirken. Ich hatte das Gefühl, dass Marie mir ihre Lebensgeschichte persönlich erzählt, wodurch ich nochmal stärker berührt wurde.

Protagonistin Marie bietet eine hohe Identifikationsmöglichkeit für eine Vielzahl an Leserinnen

Dies liegt zu einem großen Teil an den liebevoll gestalteten und sehr gelungenen Figuren. Allen voran Marie wirkt sehr echt, emotional und greifbar. Besonders schön finde ich, dass Marie eine Leseratte und Serienjunkie ist. Die vielen Buchanspielungen sind sehr gelungen integriert und passen perfekt zu Marie. Als Vielleserin konnte ich mich direkt mit Marie identifizieren, da ihre Liebe zu den Büchern und die Vergleiche mit Buchcharakteren sie direkt sympathisch machen. Auch zeigen die intertextuellen Bezüge die große Liebe der Autorin zu Büchern.

Aber auch Pia mit ihrer direkten Art und Gwen, mit ihrer versteckten Melancholie, die im Verlauf des Buchs beide noch wichtig werden, konnten mich mit ihrer Tiefe überzeugen. Die anderen Figuren bleiben, ihrer Rolle in der Romanhandlung bedingt, etwas blasser, ohne dabei aber flach zu wirken. Ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, zurück in die neunte Klasse gebeamt worden zu sein, in der das Thema Mobbing besonders heikel war.

Aber wie gesagt: Unser Platz in dieser Welt ist ein Buch, in dem es um Freundschaft geht. Um große Gefühle, die erste Liebe und darüber, das Freundschaft Berge versetzen kann. Unser Platz in dieser Welt ist unfassbar emotional, sodass ich das Buch nicht nur in Rekordzeit verschlingen musste, sondern während der Zugfahrt mehrfach den Tränen oder einem Lachanfall nahe war.  Vor allem beim Ende bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Warum, das verrate ich euch nicht. Das findet ihr am besten selbst heraus.

Ihr merkt es, ich habe Unser Platz in dieser Welt von Luisa Strunk ins Herz geschlossen. Oder mit anderen Worten: Das Buch hat mich mitten ins Herz getroffen. Plot, Idee, Figuren, Sprache und Umsetzung, es hat einfach alles gepasst. Ich kann also gar nicht anders, als euch Unser Platz in dieser Welt als absolute Leseempfehlung ans Herz zu legen. Ich möchte mich auch auf diesem Wege noch mal bei der Autorin Luisa Strunk für die Möglichkeit bedanken, Unser Platz in dieser Welt vor der offiziellen Erscheinung am 25.04.208 lesen zu dürfen.


[Rezension] Verliere mich. Nicht.

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Titel Verliere mich. Nicht.
Reihe Sage-Dilogie
Band 2. Band
Autor Laura Kneidl
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bastei Lübbe
Erschienen als Taschenbuch
Genre YA
Preis 12,90€
Seitenzahl 469 Seiten
Bewertung

Von Laura Kneidls Berühre mich. Nicht. war ich letztes Jahr super begeistert.  Umso gespannter war ich auf den zweiten Teil der Dilogie Verliere mich. Nicht. Was ich von Verliere mich. Nicht. denke, verrate ich euch heute.

Der gemeine Cliffhanger am Ende des ersten Teils hatte mich sehr rat- und rastlos zurückgelassen. Mit anderen Worten: Ich musste den nächsten Band unbedingt in die Finger bekommen, um das Ende zu erfahren. Glücklicherweise beginnt der zweite Teil der Romanhandlung unmittelbar an dem Punkt, an dem Band eins endete.

Verliere mich. Nicht. beginnt mit großen Emotionen

Gefühlsmäßig startet man in den Abschlussband der Dilogie mit sehr viel Verzweiflung. Denn Sages Glück mit Luca war nur von kurzer Dauer. Umso härter trifft Sage die derzeitige Situation. Denn in Folge ihrer Probleme verliert sie sämtliche Entwicklungsschritte, die sie im ersten Band so hart erkämpfte. In meinen Augen war dies zu einem Stück weit gut dargestellt und nachvollziehbar – Hand aufs Herz: Wer von euch war nach einer Trennung noch nicht am Boden zerstört? – zumal Sage mit einer Angststörung zu kämpfen hat. An einigen Stellen tendierte ihr Verhalten doch ein wenig ins Melodramatische, was ich ihr aber durchaus verzeihen konnte.

Luca war, wie auch schon im ersten Band, mein heimlicher Liebling. Dass sein Ego verletzt ist hindert ihn nicht daran, ein unglaublich liebevoller Mensch zu bleiben und mein Leserinnenherz zum Hüpfen zu bringen. Wenn ich mir einen heimlichen Book-Boyfriend aussuchen müsste, es wäre Luca.

Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es doch…

Der Plot des zweiten Teils konnte mich mitreißen und überzeugen, was man nicht zuletzt auch an der Lesezeit bemerkt. Verliere mich. Nicht. habe ich binnen kürzester Zeit verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Für mich hatte die Handlung viele spannende und temporeiche Momente, die mich zum Weiterlesen animierten. Vor allem Sages Familiensituation interessierte mich, da sie doch einen sehr wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit ausmacht. Ich muss an dieser Stelle leider auch einen kleinen Negativpunkt anmerken: Denn exakt dieser Handlungsstrang wurde mir ein wenig zu schnell abgehandelt. Ein paar Seiten mehr und ein bisschen weniger Tempo hätten meiner Meinung nach der Entwicklung gut getan, um sie realistischer wirken zu lassen.

Alles in allem bin ich mit Verliere mich. Nicht. sehr zufrieden und kann mich mit dem Ende super arrangieren. Als kleine Romantikerin hatte ich auch hier wieder emotionale Hach-Momente, die mich überzeugen konnten. Die Stimmung, gerade zu Beginn des Romans, ist ein wenig dunkler als in Band eins, was ich themenbedingt aber sehr passend fand. Trotz kleinerer Schwächen ist Verliere mich. Nicht. eine absolute Leseempfehlung für alle YA-Fans.

Weitere Lesemeinungen zu Verliere mich. Nicht.:

Verliere mich. Nicht. konnte Kleinbrina ebenso begeistern, wie Band 1. Weiterlesen!


[Rezension] Berühre mich. Nicht.

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Titel Berühre mich. Nicht.
Reihe Ja
Band 1. Band
Autor Laura Kneidl
Übersetzer
Illustrator
Verlag LYX Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre YA
Preis 12,90€
Seitenzahl 464 Seiten
Bewertung

Berühre mich. Nicht.

Aufmerksame Leser meines Blog wissen, dass ich gute YA sehr schätze. Vor allem, wenn sie aus der Feder von Laura Kneidl stammt, deren Elemente der Schattenwelt-Trilogie mich vollkommen von ihrem schriftstellerischem Talent überzeugen konnten. Daher musste ich ihrem neusten Werk Berühre mich. Nicht. einfach eine Chance geben.

Und was soll ich euch sagen? Ich habe es nicht bereut, mir Berühre mich. Nicht. spontan zu kaufen. Innerhalb weniger Tage hatte ich Berühre mich. Nicht. ausgelesen und war geflasht. Nicht nur von den interessanten Figuren und dem realistischen Plot, sondern vor allem von dem unheimlichen fiesen Cliffhanger, der den Leser am Ende von Band eins erwartet und die Tage bis zum Erscheinen von Band zwei zählen lässt.

Die Figuren in Berühre mich. Nicht. sind realistisch konstruiert und liebevoll gestaltet

Die Protagonistin des Romans, Sage, hat keinen einfachen Stand im Leben. Als sie zu Beginn der Handlung in Nevada ankommt, besitzt sie außer ihrem kleinen Wagen und ihrem eisernen Willen, ihren Neubeginn zu nutzen, nichts. Aufgrund ihrer Vergangenheit, die im Verlauf der Handlung immer mehr ans Licht kommt, fällt es Sage auch nicht leicht, neue Freundschaften zu knüpfen. Vor allem ihr neuer Job verwandelt sich in eine Zerreißprobe, die sie immerzu mit ihren Problemen konfrontiert.

Mit April und Luca hat Laura Kneidl zwei wundervolle Nebenfiguren gestaltet, die mir die Lesestunden zusätzlich versüßt haben. Vor allem Luca mit seiner feinfühligen Art ist mir dabei im Gedächtnis geblieben.

Die Handlung baut sich langsam auf, ebenso die Spannung. Mit jeder Erwähnung und jedem Rückblick ist das Interesse an Sages Vergangenheit bei mir gewachsen. Und je mehr Informationen offenbar wurden, desto mehr wollte ich über alle Figuren wissen. Einen großen Anteil an diesem Interesse hat auch der gemeine Cliffhanger, der exakt am Klimax der Handlung gesetzt wurde.

Berühre mich. Nicht. ist ein fulminanter Auftaktband, der das Interesse der Leser schürt

Ihr merkt, es fällt mir schwer, meine Begeisterung im Zaum zu halten. Aktuell zähle ich die Tage bis zum Erscheinen von Band zwei, damit ich endlich herausfinden kann, wie Sages Geschichte ausgeht und ob ihre gesamte Vergangenheit offenbart wird. Vor allem aber brenne ich auf eine Antwort auf meine dringendste Frage, die ich euch aus Spoiler-Gründen hier nicht nennen werde. Leserinnen des Romans werden wissen, worauf ich hinaus möchte.

Alles in allem kann ich Berühre mich. Nicht. eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen. Lest. Dieses. Buch! Ich kann es euch vor allem dann wärmstens empfehlen, wenn ihr YA mit Tiefgang und angenehmen, wenn auch nicht unkomplizierten, Protagonisten interessiert seid.

Weitere Lesemeinungen zu Brühre mich. Nicht.:

Trallafittibooks verrät euch 10 Gründe, warum ihr Berühre mich. Nicht. lesen solltet. Weiterlesen!
Kleinbrina ist super begeistert von Berühre mich. Nicht. Warum? Weiterlesen!


[Rezension] Mythos Academy Colorado – Bitterfrost

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Titel Mythos Academy Colorado – Bitterfrost
Reihe Mythos Academy Colorado
Band 1. Band
Autor Jennifer Estep
Übersetzer Michaela Link
Illustrator
Verlag ivi Piper Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 16,99€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Bitterfrost
Bitterfrost

Als eingefleischter Fan der Mythos Academy, musste ich Jennifer Ersteps neuestes Werk Mythos Academy Colorado – Bitterfrost unbedingt haben. Als ich es dann endlich in meinen Händen hielt war es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich den neuesten Streich aus Jennifer Esteps Feder verschlingen würde.

Meine Erwartungen an Mythos Academy Colorado – Bitterfrost waren gewohnt hoch – immerhin hatte mich Jennifer Estep bisher noch nie mit einem Buch enttäuscht.  Und ich muss sagen, dass ich in den ersten Tagen nach der Lektüre wirklich begeistert und glückselig war. Und dann begann ich, andere Rezensionen zum Buch zu lesen, die mich zum Nachdenken brachten. Versteht mich nicht falsch, weder das Buch noch die Rezensionen sind schlecht, aber sie brachten mich eben zum Nachdenken.

Die erste Begeisterung verflog nach den ersten Rezensionen von Mythos Academy Colorado – Bitterfrost

Ich hatte wirklich großen Spaß beim Lesen des neuen Auftaktbands und freue mich auch nach wie vor über die folgenden Bücher, allerdings bin ich nicht mehr so übertrieben euphorisch, wie direkt nach dem Lesen. Es liegt nicht daran, dass mich Jennifer Esteps Schreibstil nicht packen konnte oder die Welt mir fremd vorkam. Denn sowohl ihr Schreibstil als auch das Setting konnten mich wieder in ihren Bann ziehen. Vielmehr störte mich die starke Parallelität, die mir unterschwellig schon während des Lesens aufgefallen war und die massive Heldenverehrung von Gwen, die mir bereits während des Lesens gegen den Strich ging.

Da ich über die Parallelen zwischen den beiden Reihen hinwegsehen kann – immerhin musste ich erst bewusst darauf hingewiesen werden – kann ich die permanent überhöhte Anwesenheit Gwens nicht so einfach ignorieren. Gwen, die mir als Figur sehr gut gefallen hat, verliert in meinen Augen dadurch an Glaubwürdigkeit und lässt die aktuelle Heldin zu gewollt in einem schlechten Licht dastehen, gegen das sie ankämpfen muss – natürlich zusätzlich zu ihren eigentlichen Problemen.

Alles in allem hatte ich beim Lesen von Mythos Academy Colorado – Bitterfrost großen Spaß und freue mich sehr auf einen zweiten Teil, wenngleich ich nun etwas mehr auf Parallelen und Unterschiede zwischen den Reihen achten werde. Guten Gewissens kann ich den Auftaktband allen Freunden von Jennifer Esteps Büchern und solchen, die es werden wollen, empfehlen.

 

Weitere Lesemeinungen zu Bitterfrost:

Kleinbrina mochte das Buch wegen seiner mythologischen Einschübe und Figuren. Weiterlesen!


[Rezension] Ewiglich die Liebe

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Titel Ewiglich die Liebe
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 3. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Liebe
Ewiglich die Liebe

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung verschlungen habe, musste ich Ewiglich die Liebe einfach direkt hinterherschieben. Ich musste das Ende der Geschichte um Nikki, Jack und Cole kennen und kann euch verraten, dass ich sehr zufrieden bin.

Der Beginn von Ewiglich die Liebe ist das Ende von Ewiglich die Hoffnung, in der Cole Nikki die unfassbare Eröffnung macht, dass Nikki sich aufgrund einiger Handlungen im Ewigseits nun selbst in eine Ewigliche verwandelt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich unfassbar sauer und wütend war, da ich Cole nicht für ein solches Arschloch gehalten hatte. Da Nikki es ausschließt, jemals eine Unsterbliche zu werden, fasst sie gemeinsam mit Jack den Plan, die Unterwelt zu zerstören.

Allerdings ist das nicht so einfach, wie die beiden sich das erhofft haben. Nicht nur fehlen ihnen die nötigen Informationen, auch macht Cole ihn einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die Spannung der Handlung resultiert aus dem Zeitdruck, den Nikki hat. Denn ihre Verwandlung geschieht in einem nicht bekannten Zeitfenster, innerhalb dessen sie agieren muss bevor es zu spät ist.

Cole konnte mich mit seiner neuen Seite überraschen

Was mich allerdings besonders gefreut hat, war Cole von einer anderen Seite kennenzulernen. Durch bestimmte Begebenheiten entdeckt man eine neue Seite an der Figur, die bisher sehr ichbezogen und eigennützig agiert hat. Dadurch konnte ich ihn wesentlich mehr in mein Leserherz schließen. Nikki und Jack haben mir nach wie vor gut gefallen. Beide sind durch ihre Erfahrungen stärker geworden und an ihnen gewachsen statt an ihnen zu zerbrechen. Das befürchtete Liebesdreieck hat hier eine ganz andere Form als man es sonst aus Jugendbüchern gewohnt ist, was ich sehr erfrischend fand.

Ewiglich die Liebe ist ein Buch mit tollem Plot, super Figuren und spannenden Wendungen

Der Plot ist auf eine große Konfrontation gegen Ende des Buchs ausgelegt. Alle Handlungen und Entscheidungen führen das Trio in Ewiglich die Liebe auf den Klimax zu, der trauriger war als ich es erwartet hätte. Ich hatte tatsächlich ein paar Tränchen in den Augen.

Ewiglich die Liebe ist ein toller Abschlussband mit einer schönen Charakterentwicklung, spannenden Wendungen, einem überzeugenden Plot und einem tollen mythologischen Setting. Ich kann euch die Ewiglich-Reihe wirklich ans Herz legen. Vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da es überraschend emotional und berührend war.

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[Rezension] Ewiglich die Hoffnung

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Titel Ewiglich die Hoffnung
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 2. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Hoffnung
Ewiglich die Hoffnung

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht innerhalb weniger Tage verschlungen habe war mir klar, dass ich Ewiglich die Hoffnung direkt hinterher lesen muss. Zum Glück hatte ich alle drei Bände zuhause, sodass ich direkt weiterlesen und mit Nikki, Jack und Cole mitfiebern konnte.

Ewiglich die Hoffnung setzt nach dem großen Cliffhanger des ersten Teils an. Jack ist für Nikki in die Tunnel gegangen und hat Nikki somit befreit. Sie ist keine Spenderin mehr. Doch in Nikki keimt ein Plan, von dem nichts und niemand sie abbringen könnte: Sie will Jack aus dem Ewigseits retten. Allerdings braucht sie dafür Coles Hilfe. Die Suche nach Jack und das Recherchieren von Informationen habe ich als sehr spannend, aber auch bedrückend empfunden. Nikki leidet sehr unter Jacks ritterlichem Akt der Hilfe. Daher ist Nikkis Verzweiflung im zweiten Teil allgegenwärtig und schier greifbar.

Der Weltenaufbau ist spannend und ausgeklügelt

Während der Suche erfährt man als Leser auch mehr über das Ewigseits, was ich persönlich sehr interessant und faszinierend fand. Zunächst geht es um die Definition des Ewigseits, die aus diversen Kulturen und Unterweltvorstellungen einen Teil zu nutzen scheint. Das Ewigseits ist eine Mischung aus Elysium und Hölle. Ein Zustand des ewigen Status Quo, sofern genügend Energie fließt. Vor allem der geografische Aufbau war für mich interessant, da mich die grundlegende Struktur verstärkt an Dantes Hölle erinnerte, die ebenfalls in Ringen organisiert ist. Ihr merkt, das Ewigseits bietet genügend Anknüpfungspunkte für intertextuelle Bezüge.

Ewiglich die Hoffnung ist ein solider und faszinierender zweiter Band

Innerhalb von Ewiglich die Hoffnung geschehen einige Dinge, die für mich unerwartet kamen und mich sehr negativ überrascht haben. Besonders eine Wendung hatte für mich den faden Beigeschmack von Verrat, verwundert mich rückblickend aber nicht sonderlich. Dafür gab es aber auch eine höchst erfreuliche Überraschung, die mir die Freudentränen in die Augen trieb. Die kleine Romantikerin in mir ist sehr zufrieden gewesen.

Alles in allem war Ewiglich die Hoffnung ein starker zweiter Band, der für mich weniger ein Lückenbüßer bis zum furiosen Finale darstellte wie in anderen Trilogien. Natürlich nimmt an dieser Stelle die Handlung zum Ende im dritten Teil an Fahrt auf, Handlungsstränge werden verknüpft und begründet, aber der zweite Teil hatte auch eine eigenständige Handlung. Zudem wird durch die Geschehnisse in Band zwei die Grundlage für den Abschlussband gelegt.

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[Rezension] Ewiglich die Sehnsucht

2 Kommentare
Titel Ewiglich die Sehnsucht
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 1. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€ [5€ als Mängelexemplar]
Seitenzahl  384 Seiten
Bewertung  
Ewiglich die Sehnsucht
Ewiglich die Sehnsucht

Lange bin ich um Ewiglich die Sehnsucht von Brodi Ashton herumgeschlichen, weil ich Angst hatte, die Bücher könnten mir aufgrund des Hypes nicht gefallen. Als der erste Band der Ewiglich-Reihe im Hugendubel als Restposten verkauft wurde, musste ich einfach zuschlagen und kann euch sagen: Ich habe es nicht bereut.

In Ewiglich die Sehnsucht geht es um Nikki, die aus einem mythischen Zwischenreich an die Oberwelt zurückkehrt und sich wieder an ihr altes Leben gewöhnen muss. Der Haken an der Sache: Ihre Zeit ist begrenzt. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, dessen Ausgang eigentlich sehr klar zu sein scheint. Kombiniert mit vielen Rückblicken, die zwischen die Handlungskapitel gepackt wurden, wird eine enorme Spannung erzeugt, die einen Sog in Richtung Buchende entwickelt, der mich vollkommen packen konnte.

Die mythologischen Elemente hatten ebenfalls einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt. In Ewiglich die Sehnsucht legt die Mythologie die Struktur der geheimen Welt fest. Die Weltenkonstruktion war in sich stimmig und schlüssig sowie geheimnisvoll und spannend.

Die Figuren in Ewiglich die Sehnsucht haben Biss, Herz und Humor

Nikki hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Zu Beginn der Geschichte ist Nikki aufgrund ihrer Nährung verstört und kraftlos. Sie kämpft sich zurück in ihren Alltag und verzehrt sich nach ihrer großen Liebe Jack. Aber auch zu Cole hat Nikki eine besondere Verbindung. Alles in dem Roman schreit geradezu nach Dreiecksbeziehung! Jack war ein sehr imponierender Charakter. Er ist verbissen und hartnäckig und lässt sich von Nikki nicht so leicht abservieren. Er hilft Nikki dabei, nach einem Ausweg aus ihrer aussichtslosen Lage zu suchen. Cole mochte ich allerdings auch ziemlich. Er ist nicht so liebenswürdig wie Jack, aber er hat Humor. Und irgendwie kann ich ihn ein kleinwenig verstehen.

Idee, Setting und Plot in Ewiglich die Sehnsucht konnten mich vollkommen überzeugen

Der Plot des ersten Bands ist sehr spannend. Ich muss ja zugeben, dass ich weder Klappentext noch Zusammenfassungen gelesen habe, sonst hätte ich mir das Ende von Band eins selbst zusammenreimen können. Es ist nun auch nicht wirklich sonderlich überraschend, aber es ist dennoch herzzerreißend. Deswegen war ich am Ende vollkommen verstört und musste direkt zu Band zwei greifen, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Alles in allem ist Ewiglich die Sehnsucht ein toller Auftaktband, der die Figuren sehr ausführlich vorstellt und in den Plot sowie das Setting einführt. Das Setting ist ein sehr einzigartiges, das mit Mythologie auf einer Weise arbeitet, wie ich sie noch nicht gesehen habe.

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[Rezension] Black Blade – Das eisige Feuer der Magie

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Titel Black Blade – Das eisige Feuer der Magie
Reihe Black Blade #1
Band 1. Band
Autor Jennifer Estep
Übersetzer Vanessa Lamatsch
Illustrator
Verlag Ivi Verlag
Eschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 14,99€
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie
Black Blade – Das eisige Feuer der Magie

Als ich in der Buchhandlung dann Black Blade – Das eisige Feuer der Magie entdeckt habe, musste ich es einfach besitzen. Und meiner Neugier sei Dank, musste der erste Band der der Reihe nicht lange auf dem TBR vor sich hin schmollen. Wer diesem Blog schon länger folgt, kennt vermutlich meine Lobeshymnen an Jennifer Esteps Mythos Academy-Reihe. Ich habe ihre Reihe um Gwen Frost förmlich verschlungen und fiebere seitdem jedem neuen Roman entgegen. Spinnenkuss steht ebenfalls gelesen in meinem Regal, der Folgeband wartet bereits in meinem TBR auf mich.

Wenn ich ein Jugendbuch von Jennifer Estep aufschlage, dann erwarte ich eine sympathische, sarkastisch veranlagte und schlagfertige Protagonistin, die oftmals ein Außenseiter ist und besondere Fähigkeiten hat. Klingt auf den ersten Blick ein wenig stereotypisch, nicht wahr? Aber auch nur in der Theorie. In der Praxis hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, eine stereotypische Protagonistin vor mir zu haben, die nur eine große Klappe hat. Lila ist eine tolle Protagonistin, die zwar hart tut, aber auch ihre verletzliche Seite hat.

Lila ist eine tolle Protagonistin, die Black Blade – Das eisige Feuer der Magie bereichert

Lilas Familiengeschichte ist nicht sehr schön. In jungen Jahren hat sie ihre Mutter verloren und schlägt sich alleine durch. Wendepunkt ihrer Geschichte ist ein Angriff auf einen jungen Mann, durch den sich ihr gesamtes Leben umkrempelt. Aber nicht, weil sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt, sondern weil sie seine Leibwächterin wird. Damit beginnt eine humorvolle Geschichte mit lustigen Wortwechseln, ernsten Untertönen und einer versteckten Melancholie, die mich so in ihren Bann zog, dass ich den Roman binnen drei Tagen durchgelesen hatte.

Lilas Zuhause könnte faszinierender nicht sein, da es dort vor Magie nur so wimmelt. Jennifer Estep hat es mit ihrer Weltkonstruktion und ihrer Idee von Magie geschafft, mich zu begeistern. Ihre Idee ist erfrischend anders und spannend zu entdecken, weshalb ich viel Spaß mit Lila und den anderen Figuren hatte.

Black Blade hat einige überraschende Figuren auf Lager

Das Figurenpersonal ist überschaubar und sehr realistisch konstruiert. Lila hatte mich von der ersten Minute überzeugt. Sie weiß wer sie ist und was sie vom Leben will, ist aber auch realistisch und bodenständig genug, um ihre Lage genau zu kennen. Ihre bissig-sarkastische Art hat mir sehr gut gefallen. Devon hatte mich auch von der ersten Sekunde an überzeugt. In ihm steckt mehr als man zunächst meint. Bei Felix war ich ein wenig ambivalent. Schreibt’s mir gerne in die Kommentare, wenn ihr Black Blade schon gelesen habt und es euch ähnlich ging.

Die Antagonisten der Geschichte haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Sie sind als gefühlskalte Killer sehr gut getroffen, was zur gesamten Mafia-Stimmung passt, die durch den Weltenaufbau initiiert wird.

Insgesamt ist Black Blade – Das eisige Feuer der Magie ein in sich stimmiges Gesamtpaket, das ein tolles Setting, eine super Atmosphäre, interessante Figuren und ein ausgeklügeltes Magiesystem mit sich bringt. Ich bin auf den zweiten Band der Reihe schon mehr als gespannt.


[Rezension] Eden Summer

4 Kommentare
Titel Eden Summer
Reihe
Band Einzelband
Autor Liz Flanagan
Übersetzer Sabine Schulte
Illustrator
Verlag Aladin Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Roman, YA
Preis 14,95€ [RE]
Seitenzahl 368
Bewertung ....

Eden Summer in drei Worten?

Nachdenklich, berührend, besonders.

Cover & Gestaltung von Eden Summer?

Das Cover von Eden Summer ist so fröhlich und sommerlich gestaltet, dass man die dahinter steckende Geschichte auf den ersten Blick nicht erwartet. Lediglich die von Gewitterwolken verdecken Sonne lässt auf einen kritischeren Inhalt schließen. Die bunten Farben hingegen sprechen wieder für einen fröhlichen Roman, den man allerdings nicht bekommt. Stattdessen erhält man einen wundervoll und nachdenklich stimmenden Roman, der sehr lesenswert ist.

Worum geht es in Eden Summer?

In Eden Summer geht es um Eden, die von jetzt auf gleich spurlos verschwindet. Ihre beste Freundin Jess beginnt die Suche nach Eden, während der der Leser Näheres über Jess, Eden und die Freundschaft der beiden Mädchen erfährt. Durch viele Einschübe und Rückblicke erfährt man einiges über das Seelenleben der Mädchen, woraus letztlich die Spannung resultiert. Da man als Leser den Grund für Edens Verschwinden nicht kennt, treibt einen die Ungewissheit drängend voran.

Der Schreibstil von Liz Flanagan?

Liz Flanagan schreibt sehr angenehm. Ihre Wortwahl ist sehr passend für Jugendliche, die Atmosphäre ist aufgrund des Verschwindens von Eden und einiger nicht so schöner Ereignisse in der Vergangenheit der Mädchen sowohl angespannt als auch fesselnd. Alles in allem bin ich nur so durch den Roman geflogen, was auf einen flüssigen und schlüssigen Schreibstil schließen lässt. Rückblickend hat mich nichts gestört oder aufgehalten.

Das Figurenpersonal in Eden Summer?

Fangen wir doch mal mit Eden an. Über sie erfährt man, da sie in großen Teilen des Romans gar nicht wirklich anwesend ist, vor allem in Form von Rückblicken Näheres. Sie ist eine starke Person, die stets zu ihrer Freundin Jess steht und das auch nach schweren Schicksalsschlägen. Aufgrund eigener Schicksalsschläge verändert sich Eden jedoch, was im Roman sehr gut dargestellt wurde. Die Charakterentwicklung ist realistisch gezeichnet und konnte mich vollauf überzeugen.
Jess hat mir mit ihrer Beharrlichkeit sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich innerhalb der erzählten Zeit sehr weiter, überwindet Ängste und eigene Schranken und wächst über sich hinaus. Die Freundschaft der beiden unterschiedlichen Mädchen hat mich berührt, ihre Schicksale haben mich zum Nachdenken gebracht.

Positives an Eden Summer?

Da ich über den Inhalt bereits Bescheid wusste, war ich nicht allzu sehr irritiert, dass ich kein fröhliches gute Laune Buch lese. Stattdessen erhält man ein Buch, auf das am ehesten die Beschreibung eines durchwachsenen Sommergewitters passt: Zeitweise gibt es fröhliche Phasen und Abschnitte voller Sonnenschein, die dann plötzlich und gewittersturmartig von negativen Ereignissen überschattet werden. Die Suche nach Eden war spannend gestaltet, die Atmosphäre war ansteckend und realistisch und durch die häufigen Rückblicke kann man die Protagonistinnen sehr gut kennenlernen. Eden Summer ist zudem dafür geeignet, ein wenig über Freundschaften und Beziehungen nachzudenken. Was sehen wir wirklich? Wie gut kennen wir unsere Freunde eigentlich? Merken wir es wirklich, wenn es anderen schlecht geht?

Empfehlung zu Eden Summer?

Ich habe Eden Summer innerhalb eines Wochenendes verschlungen. Die Handlung ist spannend und anregend, die Atmosphäre ist fesselnd und die Figuren realistisch gestaltet. Eden Summer ist ein beeindruckendes Buch über Freundschaft, Verlust und Entwicklung, das ich euch wärmstens ans Herz legen kann. Ich danke dem Aladin Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Eden Summer.

Weitere Meinungen zu Eden Summer:


[Rezension] #Bandstorys: Bitter Beats

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Titel #Bandstorys: Bitter Beats
Reihe #Bandstorys
Band 1. Band
Autor Ina Taus
Übersetzer
Illustrator
Verlag Carlsen Impress
Erschienen als E-Book
Genre YA, NA, Jugendbuch
Preis 3,99€ [LE]
Seitenzahl 343 Seiten
Bewertung .....

#Bandstorys: Bitter Beats in drei Worten?

Authentisch, musikalisch, emotional.

Cover & Gestaltung von #Bandstorys: Bitter Beats?

Das Cover von #Bandstorys: Bitter Beats passt perfekt zu den anderen Carlsen Impress Titeln und ebenso gut zum Inhalt des Romans. Der junge Mann mit Hut passt gut zu Max, wobei die Phantasie sich ihn in meinem Kopf ein wenig anders vorgestellt hat, das blonde Mädchen könnte Anna verkörpern. Der Regen, der eine zentrale Bedeutung im Roman hat, darf natürlich auch nicht fehlen. Von daher ein inhaltlich sehr stimmiges Cover.

Worum geht es in #Bandstorys: Bitter Beats?

Durch einen Autounfall verliert Anna, Frontsängerin der Band Anna falls, ihre große Liebe und danach ist die Welt nicht mehr dieselbe. Im ersten Band der Reihe geht es um Anna und ihren Weg zurück ins Leben und die Liebe. Eingeigelt geht das Leben an ihr vorüber, bis sie auf den jungen und charmanten Musiker Max trifft, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Der Leser wird auf eine turbulente Reise durch die Musik mitgenommen, die mich persönlich sehr begeistert hat.

Der Schreibstil von Ina Taus?

Ich liebe den Schreibstil von Ina Taus. Ich kann es nicht anders sagen. Sie schreibt so flüssig und locker, dass es ein Genuss ist. Die Wortwahl ist locker-leicht, die Dialoge sind humorvoll, die Innensicht sehr reichhaltig und emotional. Sie schafft es, emotionale Situationen real und detailliert darzustellen, sodass ich aufgrund der Bildhaftigkeit oft das Gefühl hatte, live dabei zu sein. Das Verhältnis von Dialog und Beschreibung ist sehr ausgewogen. Ich bin rundum glücklich und zufrieden.

Das Figurenpersonal in #Bandstorys: Bitter Beats?

Ich habe mich in Anna und Max verliebt, die im ersten Band der #Bandstorys im Vordergrund stehen. Anna ist eine toughe, sarkastische, humorvolle und begeisterungsfähige Protagonistin, mit der ich mich sehr gut identifizieren konnte. Sie ist sehr realistisch dargestellt und macht eine tolle Entwicklung gut. Max hat mir ebenfalls vom ersten Moment an gefallen, der ebenfalls eine tolle Wandlung durchmacht. Wobei ich bei ihm von Anfang an das Gefühl hatte, dass er mehr ist als das Klischee, das er selbst glaubt zu sein. Die anderen Bandmitglieder sind alle sehr süß und lustig. Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen, weil hinter ihrem Image viel mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Deswegen freue ich mich schon sehr auf die weiteren Bücher, in denen ich die anderen Figuren näher kennen lernen darf.

Positives über #Bandstorys: Bitter Beats?

Allein der Prolog war so intensiv und emotional, dass der Einstieg ins Buch ein Leichtes war. Direkt vom ersten Moment an war ich getriggert und konnte das Buch nicht mehr aus meinen Gedanken streichen. Die Geschichte von Anna und Max fühlte sich so echt und greifbar an, dass ich einfach weiterlesen musste. Sie entwickelt sich stetig und in einem für mich perfekten Tempo, ist dabei etwas eigenes und neues, nichts Klischeehaftes und verzauberte mich. Die Perspektivwechsel zeigen die Emotionen der Protagonisten auf direkte Weise und bringen Spannung in die Geschichte. Der plötzliche Plotwechsel hat mich sehr überrascht, obwohl ich die Zeichen früher hätte deuten können. Umso überraschter war ich dann. Als kleine Romantikerin liebe ich vor allem das Ende samt Prolog, das schöner nicht hätte sein können.

Empfehlung zu #Bandstorys: Bitter Beats?

Ina Taus‘ Debüt #Bandstorys: Bitter Beats ist einen Blick wert. Schaut euch die Reihe an. Sie bietet alles, was ich an einer tollen Reihe schätze: Tolle Figuren, viel Emotion, einen spannenden Plot und eine super Atmosphäre. Dabei sticht vor allem auch die Schreibe der Autorin hervor. Eine absolute Leseempfehlung! Ich danke dem Carlsen Impress Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde zu #Bandstorys: Bitter Beats.