[Blogparade] Du und dein Blog

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Hallo ihr Lieben,

vor kurzem bin ich auf Facebook über einen Beitrag in einer Buchbloggergruppe gestoßen und musste einfach mitmachen. Die Rede ist von Steffis (Angeltearz) Blogparade: Du und dein Blog, in der wir uns und unsere Blog vorstellen, gegenseitig besuchen und vernetzen sollen. Damit will Steffi für mehr Miteinander sorgen und da bin ich doch immer gerne dabei. Die Fragen sind einfach und schnell zu beantworten, also legen wir los!

Achso! Mitmachen darf übrigens jeder Blogger, ganz unabhängig der Nische, in der man tätig ist. Einfach einen Blogbeitrag schreiben, die Fragen von Steffi beantworten und kommentieren, damit du in der Vernetzungsliste landest. Einfach kann man Bloggerliebe nicht verteilen!

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Nina aka Ninespo und bin passionierte Leserin. Mein Blogname ist übrigens eine Verschmelzung meines Vor- und Zunamens. Nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denk! Später habe ich dann herausgefunden, dass es auch einen Sporthersteller gibt, der recht ähnlich klingt, aber ich habe mich als Ninespo nun mal eingebürgert und bleibe dabei, so!
Ansonsten gibt es über mich zu wissen, dass ich Literatur studiert und damit mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich arbeite als Frischling im Bereich „irgendwas mit Medien“ und habe ziemlich viel Spaß daran. Wenn ich nicht gerade lese, blogge oder auf anderen Blogs stöbere, kritzele ich in meinem Bullet Journal rum oder suche auf Instagram nach Inspiration. Ich mag Serien sehr gerne und lese vor allem Bücher aus den Genre historische Romane und Fantasy sehr gerne.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich Anfang 2011 auf WordPress. Mein Freund hatte mir dazu geraten, nachdem ich meine schriftlichen Abiturprüfungen hinter mich gebracht hatte und etwas hobbylos aus der langen Lernphase kam. Seitdem ist mein Blog zum treuen Begleiter geworden, der selbst die längste Lese- und Bloggerflaute überlebt hat. Seit 2014 blogge ich unter meiner Doman ninespo.de und bereue die Entscheidung nicht.
Ich bin meinem Freund unheimlich dankbar, dass er mich zum Bloggen gebracht hat, denn dadurch habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre. Danke, dass es euch gibt!

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

 Ja, mein Umfeld weiß von meinem Blog. Mein Freund unterstützt mich als technischer Admin und Programmierer sehr hilfsbereit und mit viel Geduld, meine Mama liest immer noch regelmäßig meinen Blog. Mein persönliches Umfeld findet meinen Blog gut, oder hat mit Bloggen nichts am Hut. Besondere Beiträge kennen meine Freunde, aber ich denke nicht, dass sie hier regelmäßig reinschauen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

 Ja, ich bin auf den Social Media unterwegs. Eine Übersicht findet ihr direkt hier:
Ich freue mich über eure Kontaktanfragen!

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?
(Trau dich und sei ehrlich)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in meiner kleinen Bloggerbubble, in der ich mich bewege, sehr wohl fühle. Ich lese Blogger, die das Miteinander schätzen und gegen eine Ellenbogenpolitik sind, weshalb ich meistens nichts von den negativen Bewegungen der Bloggerwelt mitbekomme, bis sie vorbei sind und über sie geschrieben wird. Ich blogge aus Spaß und möchte das beibehalten. Mein Blog ist ein Hobby, das mich begeistern und mir Spaß machen soll, durch das ich tolle neue Leute und Sichtweisen kennenlerne und jeden Tag etwas Neues entdecke. Deswegen kann ich mich glücklich schätzen, dass ich in meiner rosaroten Buchbloggerbubble so lange ohne Probleme durch die Buchbloggerwelt schwirren konnte und bisher nirgendwo angeeckt bin. Ich habe es auch ehrlich gesagt nicht vor, denn die ganzen Diskussionen sind mir wirklich stellenweise zu doof.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Ich mag die Vielfalt, die Buntheit und die Lebensfreude in der Bloggerwelt. Da ich mich hauptsächlich im Buchbloggerbereich bewege, kann ich nur von diesen Erfahrungen berichten. Es gibt so viele tolle Momente, wie Buchbloggertreffen, die von einigen Buchbloggern organisiert und mit viel Leben gefüllt werden, auf die ich mich sehr freue. Buchmessen wären ohne tolle Buchbloggerkollegen einfach nicht dasselbe – ihr bereichert mir die Buchmessen und es ist so fabelhaft, euch endlich mal in Persona zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich es auch mal nach Leipzig auf die Buchmesse schaffe, die so viel familiärer sein soll, als die große Schwester in Frankfurt, die bei mir in der Nähe ist.
Ich mag an der Bloggerwelt, dass man sich toll mit euch allen unterhalten kann, dass ihr meinen Horizont erweitert und so viele tolle Bücher empfehlt. Besonders schön finde ich auch das Gefühl, ein heiß ersehntes Buch als Rezensionsexemplar in Händen zu halten. Eure Kommentare, Meinungen und Reaktionen auf meine Beiträge freuen mich immer ganz besonders und lassen mein kleines Buchbloggerherz höherschlagen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich muss sagen, dass ich tatsächlich nur Buchblogs lese. Ich habe früher mal Lifestyleblogs gelesen, aber irgendwie bleibe ich immer bei den Buchbloggern hängen. Gleich und gleich gesellt sich eben gerne. Ich lese zwar zwecks Inspirationssuche auch andere Blogs, abonniert habe ich aber ausschließlich Buchblogger.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Da meine Blogrole tatsächlich veraltet ist, wie ich gerade beschämt feststellen musste, würde ich diesen Punkt jetzt spontan beantworten. Sollte ich jemanden vergessen haben, tut es mir schrecklich leid!

Klappentexterin
Wörterkatze
Bücher und mehr…
Zwischen den Seiten
Bücherherz

Kleinbrina

Privatkino

Shiku

Sema

Aki
Mit dir an meiner Seite
Nisnis Bücherliebe
Trallafittibooks
Tasmetu
Momki
Brösels Bücherregal

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Falls doch, tut es mir unendlich leid. Ich lese einfach so viele Blogs gerne, dass ein Überblick sehr schwer ist. Daher habe ich diejenigen Blogs aufgerzählt, deren Artikel ich immer regelmäßig verfolge, im besten Fall sogar fleißig kommentiere.

Wie sieht es bei dir aus? Stell dich vor und mach bei Du und dein Blog mit! Wenn du Blogempfehlungen hast, ab damit in die Kommentare!


[Rezension] „Der Geschmack von Salz und Honig“

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Titel „Der Geschmack von Salz und Honig“
Reihe
Band Einzelband
Autor Hannah Tunnicliffe
Übersetzer Hanne Hammer
Illustrator
Verlag Diana Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung

„Der Geschmack von Salz und Honig“ in drei Worten?

Schmackhaft, bewegend, emotional.

Cover & Gestaltung von „Der Geschmack von Salz und Honig“?

Das Cover von „Der Geschmack von Salz und Honig“ ist so unheimlich atmosphärisch, dass ich direkt davon begeistert war. Die Blau- und Gelbtöne, die einander gegenseitig zum Strahlen bringen, das hübsche und ansprechende Cover mit Zitronen und Blaubeeren, all das passt gut zum Inhalt des Buchs (indem es oft um Essen geht). Die Kapitel werden durch unregelmäßig eingeschobene Rezepte aufgelockert, die mir persönlich sehr gut gefallen haben, da sie alle der italienischen Küche entstammen.

Worum geht’s in „Der Geschmack von Salz und Honig“?

Frankies Verlobter Alex verstirbt wenige Tage vor der Hochzeit. Außerdem entdeckt Frankie Dinge, von denen sie nie dachte, dass sie möglich sein könnten und beginnt alles zu hinterfragen. Der Leser begleitet Frankie auf ihrem Weg zurück ins Leben, bei dem ihre italienische Familie, viel Essen und tolle Figuren eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil von Hannah Tunnicliffe?

Hannah Tunnicliffe hat einen ruhigen und dennoch bewegenden Schreibstil. Obwohl ihr Schreibstil sehr zurückhaltend und neutral ist, schafft sie es dennoch sehr bewegend die Gefühle ihrer Figuren – allen voran Frankies – zu schildern. „Der Geschmack von Salz und Honig“ war eine wundervolle Abwechslung, da Hannah Tunnicliffe in der dritten Person erzählt ohne Wissen vorwegzunehmen oder in andere Figuren überzublenden.

Das Figurenpersonal in „Der Geschmack von Salz und Honig“?

In „Der Geschmack von Salz und Honig“ gibt es ein sehr großes Figurenpersonal, was nicht zuletzt an Frankies Herkunft liegt. Als Spross einer italienischen Familie hat man eben viel Verwandtschaft, die auch vorgestellt und einbezogen wird, aber glücklicherweise eine Nebenrolle spielt. Ihre laute, lebensfrohe, dickköpfige und (lebens-)hungrige Familie ist aber dennoch immer dabei und von besonderer Bedeutung. Im Zentrum der Handlung stehen Frankie, ihr toter Verlobter Alex und Frankies Schwester Bella, zudem Jack, seine Tochter Huia und Merriem. Frankie ist eine ruhige und durchschnittliche Frau, die mit ihrem Leben zufrieden war. Alex war mir von Beginn an ein wenig unsympathisch und schaffte es auch im weiteren Verlauf nicht, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Bella hingegen konnte ich direkt in mein Herz schließen, genau wie Jack, Huia und Merriem. Die vier Figuren sind so liebevoll, positiv und motivierend. Die Figuren, die eine tragende Rolle haben, sind gut ausgearbeitet und konstruiert, die Nebenfiguren sind kräftig genug gezeichnet, um sie wahrzunehmen, ohne sich in den Vordergrund zu drücken.

Positives zu „Der Geschmack von Salz und Honig“?

Mir hat das Tempo des Romans gefallen. Es ist kein schnelllebiger oder spannender Roman. Auch die schlimme Wendung kann man sich bereits nach wenigen Seiten gut ausmalen. Dennoch habe ich das Buch genossen, mich dabei entspannt und ein wenig über die Dinge nachgedacht, die innerhalb der Handlung angesprochen werden. Der unaufgeregte Schreibstil ist sehr angenehm, zudem waren die Darstellungen von Familienbanden und sozialen Gefügen sehr realistisch. Ich hatte das Gefühl, der Geschichte einer Freundin zu lauschen.

Empfehlung zu „Der Geschmack von Salz und Honig“?

„Der Geschmack von Salz und Honig“ ist ein trauriger und dennoch lebensbejahender Roman. Es geht um eine junge Frau, die ihren Weg zurück ins Leben findet und diesen für sich definiert. Ein besonderer Roman für ruhige und besonnene Lesestunden. Ich danke dem Diana Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Der Geschmack von Salz und Honig“.


Montagsartikel Nr. 38

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Helau ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 38 an Rosenmontag!

Eine wahnsinnig spannende, lehrreiche und erfreuliche Woche volle neuer toller Menschen ist ins Land gegangen. Ich bin gespannt auf die Dinge, die mich noch erwarten, freue mich auf kommende Herausforderungen und sehne mich nach noch mehr Dingen, die ich in Zukunft lernen werde. Glücklicherweise hat der Blog nicht so sehr gelitten wie ich befürchtet hatte, da ich mein neues Zeitmanagement erst noch auf den Blogbereich meines Lebens ausdehnen muss. Gut, dass ich ein paar Rezensionen vorgeschrieben hatte, damit euch hier der Lesestoff nicht ausgeht. Legen wir aber jetzt mit dem Montagsartikel los.

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Es fällt mir ziemlich schwer, diese Frage zu beantworten. Bücher, die in meinem Regal landen, habe ich mir vorher ausgesucht, angeschaut und in den meisten Fällen auch reingelesen. Oder ich kenne die Rezension von Buchbloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. Daher sind Überraschungen – in beide Richtungen – bei mir eher die Seltenheit. Wenn mich ein Buch überraschen kann, dann durch einen unvorhergesehenen Plotttwist, einen besonderen Schreibstil, wundervolle Figuren oder einen spannenden Plot. All diese Kriterien machen für mich ein gutes Buch aus. Allerdings müsste ich euch dann hier einen Großteil meiner Leseliste präsentieren, was wohl kaum im Sinne der Frage ist. Geschenke und Rezensionsexemplare bergen ebenfalls nicht das Potential, mich positiv überraschen zu können, da ich bei der Menge an Büchern, die ich besitze um Wunschlisten gebeten werde und meine Rezensionsexemplare anfrage. Daher erlebe ich keine unangeforderten Überraschungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Dadurch komme ich zu meinem Ausgangspunkt zurück: Alle Bücher, die bei mir landen, sind ausgesuchte Werke, die auf jeden Fall meinen Lesegeschmack treffen. Zwar gibt es immer Bücher, die mir besser gefallen als andere, aber von einer positiven Überraschung, aufgrund einer besserern Bewertung denn Erwartungshaltung, das habe ich lange nicht mehr gehabt. Aus dem Stehgreif kann ich euch auch leider nicht das letzte Buch nennen, bei dem es so war, verzeiht.

Wie war deine Woche?

Wie ihr oben schon sehen konntet, hatte ich eine tolle Woche. Bei mir hat sich beruflich einiges geändert, sodass ich nun Teil eines jungen und kreativen Teams bin. Als Teil dieses Team arbeite ich an einem unfassbar humorvollen und spannenden Projekt mit, das mir sehr gut gefällt. Die letzte Woche stellte meine erste Woche in besagtem Team dar und war von einigen Neuerungen geprägt. So habe ich erstmal viele neue Leute kennengelernt, die mir alle sympathisch sind und mit denen ich prima zusammenarbeiten kann. Ich habe einige neue Dinge gelernt, erweitere meinen Horizont und bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Dementsprechend war meine Woche sehr aufregend und lehrreich. Das Wochenende war ebenfalls sehr schön, da ich neben einer ausgedehnten Cachetour wieder Zeit zum Lesen hatte und ich meinem Nebenjob tätig war. Momentan läuft es sehr gut bei mir, was mich unheimlich freut.

Auf dem Blog konntet ihr, da ich vorgeschriebene Rezensionen übrig hatte, immerhin zwei Beiträge lesen. Zum einen die Rezension zu „Black Dagger – Phury & Cormia“, dem sechsten Band der Black Dagger-Reihe von J.R. Ward und zum anderen die Rezension zu Katherine Pancols zweitem Band der Muchachas, „Muchachas – Kopfüber ins Leben“. Beide Bücher haben von mir die volle Punktzahl erhalten, wobei „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ definitiv ein gute-Laune-Hoffnungsbuch ist.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nicht so viel wie sonst, was aber vollkommen normal und zu verkraften ist. Dafür habe ich am Sonntag noch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon beendet, ein Buch, das anders war als erwartet, da es zum einen sehr viel ernsthafter war als ich dachte und zum anderen der Auftaktband einer Reihe ist. Begonnen habe ich kurz darauf dann mit „Die rote Löwin“, einem historischen Roman, den mit Belle von Stehlblüten hat zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür nochmal!

Auf welche Buchverfilmung freust du dich dieses Jahr ganz besonders?

Ich freue mich unheimlich auf die Verfilmung der Schönen und das Biest mit Emma Watson. Mit jedem neuen Trailer oder Foto freue ich mich mehr, da ich mir persönlich keine bessere Schauspielerin für Belle hätte wünschen können. Zu gerne würde ich den Film in OV sehen, nur um Emma singen zu hören. Im Trailer klang es wirklich angenehm. Generell geben sich die Macher unheimlich viel Mühe, nah am Trickfilm zu bleiben. Ein Vergleich zwischen Buch, Zeichentrick und neuem Kinofilm wäre mal eine Beitragsidee…

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war eigentlich voll von Highlights. Da wäre zunächst der Beginn meiner neuen Stelle, die vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die neuen Dinge, die ich lernen darf. Da ich jedoch seit langem mal wieder Cachen und dabei auch überaus erfolgreich war, möchte ich die Cachetour zu meinem privaten Wochenhighlight küren. Die Bewegung an der frischen Luft, die schon den Frühling ankündigt, tat unwahrscheinlich gut. Und erst das Erfolgserlebnis, wenn man den Schatz nach der Suche endlich in Händen hält.


[Rezension] „Muchachas – Kopfüber ins Leben“

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Titel „Muchachas – Kopfüber ins Leben“
Reihe Muchachas
Band 2. Band
Autor Katherine Pancol
Übersetzer Nathalie Lemmens
Illustrator
Verlag Carl’s Books Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman
Preis 14,99€ [RE]
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung .....

„Muchachas – Kopfüber ins Leben“ in drei Worten?

Sprunghaft, abwechslungsreich, ermutigend.

Cover & Gestaltung von „Muchachas – Kopfüber ins Leben“?

Die Cover der Muchachas-Reihe sind grundlegend ähnlich gestaltet, immer sind die Silhouetten von vier Frauen und Blumen zu sehen, lediglich die Farbe variiert. Während Band eins in Pink gehalten ist, strahlt der zweite Teil in Blau, das auch auf dem Buchrücken zu sehen ist. Das Zentrum des Covers ist blau hinterlegt, im Vordergrund stehen Titel und Autorname. Besonders schön ist die Klappbroschur, die wirklich traumhaft gestaltet ist.

Worum geht es in „Muchachas – Kopfüber ins Leben“?

Der zweite Band der Muchachas-Trilogie führt die Geschichten der Frauen aus dem ersten Teil fort. Dabei wechselt die Perspektive fröhlich von einer Frauenfigur zur nächsten, um in ihre Gedanken- und Gefühlswelt einzusteigen. Im Vordergrund stehen die Geschichten der Frauen, ihr Leben, ihr Schicksal und ihr Umgang damit. Sie suchen ihr Glück, kämpfen darum und arbeiten hart, um ihre Träume zu erreichen. Es werden verschiedenste Themen angesprochen, sodass sich eine Vielzahl von Frauen mit ihren ganz eigenen Problemen in den Protagonistinnen wiederfinden kann. Dabei wird zwischen den Frauenfiguren nicht gewichtet, jede Frau ist gleichbedeutend wichtig.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Katherine Pancol schreibt fluffig und locker. Sie unterteilt ihre Geschichte nicht in Kapitel, wechselt fröhlich und sehr fließend zwischen den unterschiedlichen Erzählperspektiven. Sie schwankt zwischen Innensicht und Erzählperspektive. Man braucht nur eine kurze Eingewöhnungsphase, um sich an ihren lebendigen Schreibstil zu gewöhnen. Danach hat man keine Probleme mehr mit den schnellen Wechseln. Ihr Schreibstil ist wie das Leben selbst: unberechenbar, fließend und wunderschön.

Das Figurenpersonal in „Muchachas – Kopfüber ins Leben“?

Ich muss sagen, ich habe die Frauen aus „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ wirklich ins Herz geschlossen. Nicht mit jeder kann ich mich identifizieren, aber jede von ihnen würde ich gerne einmal kennenlernen und mich mit ihr unterhalten. Keine der Frauen gleicht der andere, sie alle sind sehr gut konstruiert und wirken einfach echt. Sie haben ihre Schwächen und Stärken, suchen Trost und Rat bei ihren Freundinnen und packen das Leben doch unbeirrt an. Diese Frauenfiguren holen die Leserinnen ab, zeigen ihnen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind und welche Wege ihnen offen stehen. Sie leben. Und das imponiert mir. Katherine Pancol hat faszinierende Figuren erschaffen, die mich begeistern konnten. Ob man die zielstrebige und von sich überzeugte Hortense nimmt, die in sich gekehrte aber talentierte Calypso oder die unglücklich verliebte Shirley, alle Frauen sind etwas Besonderes, haben ein Ziel vor Augen, ein Problem, das sie überwinden müssen und doch gehen sie ihren Weg.

Positives an „Muchachas – Kopfüber ins Leben“?

Ich finde die Aussage der Reihe unwahrscheinlich faszinierend, bewegend und nachahmungswürdig. Jeder Mensch sollte versuchen, sein Leben bestmöglich zu genießen und zu nutzen. Keiner von uns ist mit seinen Problemen alleine. Das Leben ist einfach zu kurz, um sich nur zu sorgen. Natürlich sind solche Weisheiten schnell daher gesagt und oft nur schwer zu befolgen, die Muchachas von Katherine Pancol machen es uns vor. Sie sind Wegbereiterinnen, Vorbilder und Freundinnen.

Empfehlung zu „Muchachas – Kopfüber ins Leben“?

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein wundervolles Buch voller toller Figuren und Mut machender Worte lesen möchte. Das Buch regt zum Nachdenken an, erweitert den eigenen Horizont und zeigt einem, das nichts so heiß gegessen wird wie es serviert wird. Ich danke dem Carls’s Books Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Muchachas – Kopfüber ins Leben“.


Montagsartikel Nr. 36

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Guten Morgen ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 36!

Ich habe mit Schrecken feststellen müssen, dass ich in der vergangenen Woche nichts gepostet habe. Die letzte Woche war im privaten Bereich sehr aufschlussreich, spannend und lehrreich, da musste der Blog ein wenig zurückstehen. Diese Woche startet sehr anregend und spannend, da ich heute Morgen einen vielversprechenden und sehr schönen Termin hatte und Buchpost auspacken durfte. Besser kann ein Montagmorgen doch kaum starten! Legen wir los mit dem Montagsartikel.

Welche Neuerscheinung auf die du dich freust, erscheint als nächstes?

Die Einzahl in der heutigen Montagsfrage schränkt meine Antworten drastisch ein. Denn ich kann euch nicht nur eine Neuerscheinung nennen, sondern viele Neuerscheinungen. Aber heute wollen wir uns doch mal an die Montagsfrage halten, schließlich habe ich bereits letzte Woche die Grenzen der Fragen ein wenig sehr ausgedehnt.

Entschieden habe ich mich für „Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón.

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

© S. Fischer Verlag

 

Ich liebe die Bücher von Carlos Ruiz Zafón seit ich „Im Schatten des Windes“ zur Hand genommen habe. Er hat mich in eine literarische Welt entführt, die ich nicht mehr missen möchte. Daher freue ich mich wahnsinnig auf den 16. März 2017 und werde mir das Buch direkt am selben Tag noch kaufen. Ich kann es kaum erwarten, da mich die Inhaltsangabe, die ihr durch klicken auf den Spoilerbutton lesen könnt, sehr anspricht. Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon vor dem Schaufenster meiner Lieblingsbuchhandlungen stehen, genau wie der kleine Junge: Die Nase und Hände an das Schaufenster gedrückt, vor Freude auf- und abhüpfend. Wir werden sehen.

Durch klicken auf das Bild landet ihr auf der Fischer Verlagsseite, hier gelangt ihr zur Leseprobe.

 

 

 

Wie war deine Woche?

Wie ich euch oben schon verraten habe, war meine vergangene Woche sehr spannend und lehrreich. Leider war sie dadurch sehr lesearm und wenig blogreich. Dafür wurde am Wochenende der Blog aktualisiert – glücklicherweise funktioniert noch alles. Meine größte Sorge war nämlich, dass das Design mit dem Blogupdate nicht mehr funktioniert. Ansonsten bin ich gerade fleißig dabei, ältere Artikel nachträglich im Hinblick auf SEO zu überarbeiten. Wie ich mit den ältesten Rezensionen und Beiträgen umgehen werde, habe ich noch nicht beschlossen. Aber ich denke, es wird einen guten Weg geben, die Beiträge beizubehalten wie sie sind und sie mit SEO zu kombinieren.

Lesetechnisch war diese Woche auch recht zurückhaltend. Mit „Black Dagger – Vishous & Jane“ konnte ich immerhin ein Buch verschlingen, wobei ich hier zum ersten Mal an der Reihe von J.R. Ward etwas auszusetzen habe. Ich war nämlich leider mit einer Entwicklung gegen Ende des Buchs überhaupt nicht glücklich. Aber dazu mehr in meiner kommenden Rezension.

Für die nächste Woche habe ich ein paar Buchleckerbissen geplant, möchte euch die beiden ausstehenden Rezensionen der zuletzt gelesenen Bücher vorstellen und ein wenig im Hintergrund weiterarbeiten. Neben der SEO-Aktualisierung älterer Artikel möchte ich nun auch endlich meine Rezensionen mit Bildern versehen. Da habe ich auch schon ein paar Ideen und werde mich bei den neueren Rezensionen zuerst austoben und mir gerne konstruktive Kritik zu Herzen nehmen. Wer also Tipps hat, immer her damit!

Gehst du auf die Leipziger Buchmesse? An welchen Tagen wirst du da sein? Und falls nicht: Wie vertreibst du dir die messefreie Zeit?

Geplant ist es für dieses Jahr leider nicht, aber ich würde nur zu gerne mal auf die Leipziger Buchmesse. Für 2018 ist es fest in Planung. So richtig schön mit Hotel, Messebesuch und Stadtbummel. Der Freund muss, als Buchsuchti in Ausbildung, natürlich auch mit auf die Messe. Ich werde mir die messefreie Zeit vermutlich mit vielen tollen Büchern versüßen, während ich in euren Messeberichten schwelgen werde. Wer von euch geht denn auf die Leipziger Buchmesse und plant einen Artikel dazu? Und wer von euch wird über die sozialen Medien live berichten?

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war der Geburtstag einer meiner liebsten Mitmenschen. Dazu soll erwähnt sein, dass wir es hier mit einem kleinen Geburtstagsmuffel zu tun haben, für mich Geburtstage aber das absolut Größte sind. Dementsprechend erfreut war ich dann auch, dass gefeiert wurde. Als anständiger Buchsuchti war mein Geschenk stark buchlastig, schließlich will man auch andere Menschen mit Lesen infizieren – wobei das Geburtstagskind selbst ein bibliophiler Mensch ist. Zum Glück! Lange Rede, kurzer Sinn: Das strahlende Gesicht meines Geburtstagskindes war das Highlight meiner Woche. Nichts ist so erfreulich wie das Strahlen eines Menschen, den man soeben glücklich gemacht hat.


[Rezension] „Die Töchter der Tuchvilla“

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Titel „Die Töchter der Tuchvilla“
Reihe Die Tuchvilla-Saga
Band 2. Band
Autor Anne Jacobs
Übersetzer
Illustrator
Verlag Blanvalet Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 736 Seiten
Bewertung .....

„Die Töchter der Tuchvilla“ in drei Worten?

Dramatisch, abwechslungsreich, erfreulich.

Cover & Gestaltung von „Die Töchter der Tuchvilla“?

Die Cover der „Tuchvilla“-Reihe finde ich unwahrscheinlich schön. Während im ersten Band Marie als einfaches Küchenmädchen schüchtern auf die Tuchvilla zugeht, sieht man sie im zweiten Band als Dame der Gesellschaft auf die wunderschöne Villa zuschreiten. Die Cover der Bücher passen damit sehr gut zusammen, sind stimmig und passen super zur Grundatmosphäre der Geschichte, wenngleich die Atmosphäre im zweiten Band plotbedingt ein wenig gedrückt ist.

Worum geht es in „Die Töchter der Tuchvilla“?

Der zweite Band der Reihe führt die Familie Melzer in einen neuen Abschnitt. Die glückliche Phase zum Ende des ersten Buchs geht allmählich zuneige, als die Familie einige Schicksalsschläge hinnehmen muss. Zeitlich springt die Handlung in die Jahre 1916 bis 1920, wobei innerhalb der Geschichte einige Zeitsprünge und Zeitraffungen stattfinden. Doch man braucht nicht zu befürchten, wichtige Veränderungen zu verpassen, da diese gekonnt in die Dialoge und Gedankenmonologe der Figuren eingebaut werden. Thematisch dreht sich die Plot aufgrund der Zeitgeschichte stark um den ersten Weltkrieg und dessen Verarbeitung.

Der Schreibstil von Anna Jacobs?

Ich liebe ihren Schreibstil. Sie drückt sich so gewählt und absolut passend aus, dass man meint, in der Zeit zurückversetzt zu sein. Dabei schafft sie es, dennoch modern zu klingen, wodurch man als Leser sehr gut und schnell vorankommt. Vor allem im Unterschied der Generationen wird das Können der Wortwahl der Autorin deutlich, da sie es meisterhaft versteht, die Feinheiten der Sprache zwischen den Generationen zu treffen.

Das Figurenpersonal in „Die Töchter der Tuchvilla“?

Ich liebe jede einzelne der Figuren in „Die Töchter der Tuchvilla“. Umso schmerzlicher war es für mich, so viele Figuren leiden zu sehen. Jede auf ihre eigene Art, aber dennoch hat es mich tief getroffen. Die Figuren machen dabei allesamt eine Entwicklung durch. Ob sie nun selbstbewusster werden, wie Marie und Elisabeth, oder nachsichtiger, die Entwicklungen sind allesamt sehr realistisch gehalten und nachvollziehbar. Besonders Humberts und Pauls Schicksale haben mich gebannt weiterlesen lassen. Doch auch an anderer Stelle wurde gebangt und gehofft, sodass man jederzeit am Schicksal einer der Figuren teilhatte. Anne Jacobs schafft es, ihre Figuren realistisch und echt darzustellen. Keine Figur ist durch und durch schlecht, alle haben ihre Ecken und Kanten, entwickeln sich, machen Fort- oder Rückschritte und berühren mein Herz.

Positives über „Die Töchter der Tuchvilla“?

Ich liebe diese Reihe einfach so sehr. Die Zeitgeschichte wurde gekonnt eingearbeitet, sodass ich stellenweise das Gefühl hatte, einen Bericht zu lesen. Die Emotionen der Figuren (und auch die Figuren) sind so detailliert und realistisch dargestellt, dass ich einfach mitleiden, hoffen und jubeln musste. Vor allem das Ende hat mich zum Weinen gebracht, wobei ich während des Lesens noch an drei weiteren Stellen tieftraurig war. Imponiert hat mir in diesem Band vor allem Elisabeth, die es endlich schaffen konnte, mich von ihr zu überzeugen.

Empfehlung zu „Die Töchter der Tuchvilla“?

Absolute Leseempfehlung. Freunde von historischen Romanen unserer Zeitgeschichte sollten unbedingt einen Blick in Band 1 werfen, um dann möglichst bald mit „Die Töchter der Tuchvilla“ ihre Lesezeit zu verbringen. Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Die Töchter der Tuchvilla“.


[Rezension] „Black Dagger – Butch & Marissa“

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Titel „Black Dagger – Butch & Marissa“
Reihe „Black Dagger“
Band 4. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Roman, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 704 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Butch & Marissa“ in drei Worten?

Emotional, abwechslungsreich, prickelnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, im Fall des vierten Bands in einem dunklen lila. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. Im vierten Band der Reihe geht es um Butch, der eine Sonderstellung innerhalb der Bruderschaft innehat. Seine Geschichte war für mich von besonderer Bedeutung, weil er mir von Beginn an sympathisch war und er die wohl spannendste Entwicklung durchmacht.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Wie in den Vorgängerbänden auch, steht in jedem Band ein anderes Figurenpaar im Vordergrund. Im vierten Band geht es um Butch und Marissa, die dem Leser in derselben Konstellation schon aus den vorangegangenen Büchern bekannt sind. Im vierten Band der Reihe werden die Kindheitsgeschichten beider Figuren und ihre Liebesgeschichte näher beleuchtet. Marissa musste mich dabei mehr von sich überzeugen als Butch, da sie mir von ihren Auftritten innerhalb der anderen Bände nicht sonderlich sympathisch war. Aber wie auch Butch, der eine nicht wiederholbare Veränderung durchmacht, hat auch sie sich stark weiterentwickelt. Der Rest des Figurenpersonals ist in stetiger Bewegung, wobei einige Veränderungen wirklich traurig sind.

Positives über „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich mochte diesen Band genauso gerne wie die ersten drei Bände. Man lernt Butch von einer anderen Seite kennen und auch Marissa konnte mich positiv überraschen. Der Plot wurde indes mit großen Schritten weitergeführt, wobei eine Überraschung die nächste jagte. An einer Stelle war mir eine Sache, die Butch betrifft, bereits vorab klar, was der Spannung aber keinen Abbruch tat.

Empfehlung zu „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich bin begeistert und kann euch den vierten Band der Reihe um die geheime Bruderschaft wärmstens empfehlen. Die Reihe bietet eine Mischung aus Spannung, Emotionen, Handlung und Tiefe, die mir zu 100% zusagt. Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Butch & Marissa“.


[Rezension] „Black Dagger – Zsadist & Bella“

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Titel „Black Dagger – Zsadist & Bella“
Reihe „Black Dagger“
Band 3. Band
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, Roman, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 623 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Zsadist & Bella“ in drei Worten?

Spannend, bedrohlich, überraschend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, in diesem Fall in eisblau. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. In diesem Teil der Reihe geht es um den Furcht einflößenden Zsadist, der der wohl gefährlichste Bruder der Black Dagger ist. Im dritten Band der Reihe darf man als Leser einen tiefen Einblick in Zs Gefüle und Gedanken werfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Das Figurenpersonal in „Black Dagger“ wird mit jedem Band ein kleinwenig erweitert. Die im Titel genannten Figuren bilden dabei die Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Allerdings werden auch andere Figuren der Bruderschaft, Vampirgesellschaft oder der Lesser eingebunden. Somit entsteht viel Abwechslung innerhalb der Erzählperspektive. Wenngleich sich die Brüder in ihrem Aggressionspotential und ihrer Kampfkraft recht ähnlich sind, haben sie alle ihre eigenen Fehler und Schwächen. Von puren Stereotypen kann an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Vor allem die Frauen der Brüder gefallen mir immer wieder gut, da sie selbstbewusste Frauen verkörpern, die für ihr Recht kämpfen. Durch die besondere Konzentration auf zwei Figuren pro Band, lernt man Stück für Stück alle Figuren kennen, wobei auch die Brüder außerhalb des Erzählfokus‘ nicht vergessen werden.

Positives über „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Mir gefällt an der Reihe der „Black Dagger“ die Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik. Die erotischen Szenen sind sehr gewählt und stilvoll geschrieben, die Figuren treffen meinen Geschmack und der die Bände umfassende Plot sagt mir ebenfalls zu. Dabei ist die Handlung sehr detailreich und vielschichtig. Handlungsstränge verschiedener Bände werden aufgenommen, weitergeführt oder pausiert, wobei der Plot immer weiter vorangetrieben wird.

Empfehlung zu „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Wer Interesse an einem erotischen Roman mit spannendem Plot hat, sollte unbedingt in „Black Dagger“ reinlesen. Fans der Reihe kann ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ unbedingt weiterempfehlen.


[Rezension] „Mieses Karma²“

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Titel „Mieses Karma²“
Reihe Mieses Karma
Band 2. Band
Autor David Safier
Übersetzer
Illustrator
Verlag Rowohlt Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung .....

„Mieses Karma²“ in drei Worten?

Humorvoll, spaßig, super.

Cover & Gestaltung von „Mieses Karma²“?

Das Cover von „Mieses Karma²“ ist sehr stark an der Gestaltung des Vorgängerbands angelehnt. Zu sehen sind zwei Ameisen auf gelbem Hintergrund. Die Covergestaltung hat dadurch einen hohen Wiedererkennungswert, da alle Bücher des Autors David Safier auf diese Weise gestaltet sind. Somit passt es perfekt zu den bereits vorhandenen Büchern im Regal. Die Ameisen auf dem Cover, die Goldfische auf der Rückseite des Buchs und eine niedliche Zeichnung im Inneren des Buchs haben dabei ihren eigenen Stil, der mir sehr gut gefällt.

Worum geht es in „Mieses Karma²“?

Wer bereits „Mieses Karma“ kennt, wird von der Handlung nicht überrascht sein. Allerdings findet in „Mieses Karma²“ doppeltes Karmachaos statt, da gleich zwei Figuren gemeinsam auf eine wahnwitzige und humorvolle Reise auf der Suche nach gutem Karma gehen. Dabei stolpern die beiden Protagonisten von einer komischen Situation zur nächsten und auch heißgeliebte Figuren aus dem ersten Band erhalten erneut eine Stimme.

Der Schreibstil von David Safier?

David Safier hat eine wunderbar komisch-humorvolle Schreibe. Der Schreibstil ist locker und fluffig, macht Spaß und fließt nur so dahin. Die lustigen Fußnoten und Anekdoten bringen den Leser zum Schmunzeln. Es gibt absolut nichts zu meckern.

Das Figurenpersonal in „Mieses Karma²“?

Die Figuren von David Safier sind immer der Wahnsinn. Auch in „Mieses Karma²“ hat er wieder tolle Figuren erschaffen, die einen mit ihren Ecken und Kanten zum Lachen bringen konnten. Die Protagonisten Daisy und Marc sind unglaublich lustig. Dabei sind sie dies oft unfreiwillig, bieten mit ihren Dialogen eine Menge Stoff zum Lachen. Auch tauchen altbekannte Figuren wieder auf, über deren Erscheinen ich mich unheimlich gefreut habe. Dadurch kommen Schwung und ein wenig Nostalgie in den Roman, vor allem aber viel zu lachen. Denn eines kann ich euch versichern: Die Figuren von David Safier sind saukomisch und einzigartig.

Positives über „Mieses Karma²“?

Der Nachfolger konnte mich ebenso begeistern wie der Vorgänger. Zwar hängen die beiden Bücher nur lose zusammen, aber gerade das fand ich gut. Neue Figuren, neue Umstände, bekannte Größen und viel Humor haben mir tolle und von Lachtränen begleitete Lesestunden beschert. Dazu kommt ein wortgewandter Schreibstil, wodurch der Roman sich schnell und flüssig weg lesen lässt.

Empfehlung zu „Mieses Karma²“?

Ich kann euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen, wenn ihr auf humorvolle und intelligente Romane steht. Vor allem aber auch Liebhabern von „Mieses Karma“ kann ich „Mieses Karma²“ wärmstens empfehlen. Die Atmosphäre ist unverändert, der Folgeband kann durchaus mit dem Vorgänger mithalten, ohne ihn zu parodieren. Ein rundum gelungenes Buch!

Andere Meinungen zu „Mieses Karma²“:

 


[Rezension] „Blut will Blut“

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Titel „Blut will Blut“
Reihe Ja
Band 1. Band
Autor André Kussmaul
Übersetzer
Illustrator
Verlag Piper Fahrenheit
Erschienen als ebook
Genre Thriller
Preis 6,99€ [LE]
Seitenzahl 244 Seiten
Bewertung .....

„Blut will Blut“ in drei Worten?

Verwirrend, fesselnd, verunsichernd.

Cover & Gestaltung von „Blut will Blut“?

Das Cover von „Blut will Blut“ wirkt bereits auf den ersten Blick düster, bedrohlich und bedrückend. Das ist auch genau die Atmosphäre, die sich durch den Thriller zieht. Der dargestellte Wald ist zudem von tieferer Bedeutung, da einige wichtige Szenen des Thrillers in Wäldern spielen. Das Cover trifft perfekt die Stimmung des Thirllers.

Worum geht es in „Blut will Blut“?

Da dieses Buch ein Thriller ist, der von seiner Spannung lebt, werde ich euch an dieser Stelle nichts über den konkreten Inhalt verraten. Nur so viel: Es geht um vier Frauen und deren geheimnisvolle Vergangenheit. Der Leser wird auf eine verworrene Reise mitgenommen, auf der ich mich stellenweise nicht mehr darauf verlassen konnte, zwischen Wahr und Falsch zu unterscheiden. Der Leser wird hin und her geworfen, Realität und Wirklichkeit innerhalb des Thrillers verlieren an Konsistenz. Das Ende des Thrillers ist ebenso verworren und verwirrend wie der gesamte Thriller.

Der Schreibstil von André Kussmaul?

André Kussmauls Schreibstil ist wie für Thriller gemacht. Die Wortwahl und Kapitellänge, die schnellen Perspektivwechsel und der Plot gehen Hand in Hand. Alles passt perfekt zusammen, ergänzt einander und schaukelt das Leseempfinden hoch. Kussmaul schreibt sehr sachlich und zeitgleich fesselnd. Sein Thriller bekommt dadurch einen einzigartigen Ton, der mich sehr begeistert hat. Die Wortwahl passt perfekt zur eher sachlichen Protagonistin Hannah.

Das Figurenpersonal in „Blut will Blut“?

Innerhalb des Thrillers werden einige Figuren eingeführt, die alle wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Vor allem Hannah, die man während des Thrillers als Protagonistin näher kennenlernt, hat mir besonders gefallen. Sie hat eine sehr eigene Art, was nach ihrer Geschichte jedoch allzu verständlich ist. Auch die anderen Figuren haben mir, sofern man sie kennenlernen konnte, sehr gut gefallen. Konstruiert sind die Figuren alle ziemlich gut. Jede der vier Frauen hat ihre eigene Art, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch der Antagonist hat meinen Geschmack getroffen, da er wunderbar zweischneidig konstruiert ist.

Positives über „Blut will Blut“?

Der Thriller wirft den Leser hin und her. Ich wusste stellenweise gar nicht mehr, was wahr und was falsch ist. In jedem Kapitel werden neue Fragen aufgeworfen, man zweifelt nicht nur an der Zurechnungsfähigkeit einiger Figuren, sondern auch an der eigenen. Der Autor versteht es meisterhaft, als geklärt geltende Fragen wieder zu hinterfragen. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Hinter jedem Detail könnte etwas Verborgenes stecken. Und das habe ich enorm genossen. Vor allem das Ende passt zum Inhalt des Thrillers, da es den Leser noch verwirrter, unsicherer und irritierter zurücklässt als zu Beginn. Ein weiterer Pluspunkt: Der Cliffhanger ist nur der Auftakt zu einem Folgeband!

Empfehlung zu „Blut will Blut“?

Ich vergebe für „Blut will Blut“ eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Hier kommen nicht nur Thriller-Liebhaber auf ihre Kosten, auch Beginner haben mit „Blut will Blut“ einen fesselnden und spannenden Thriller an der Hand. Ich danke dem Piper Fahrenheit Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von „Blut will Blut“ im Zuge der Leserunde.