[Monatsstatistik] August 2016

Keine Kommentare

Hallöchen ihr Lieben!

Und zack – da ist es auch schon September. Die Zeit zerrinnt einem zwischen den Fingern, und das Gefühl ist mehr als unangenehm. Latente Panik schiebt sich ein, das Großprojekt für die Uni will fertig werden. Dafür wird die Zeit langsam eng. Gelesen habe ich daher diesen Monat fast nur solche Bücher, die mir bei meiner Arbeit helfen. Doch auch privat ist das eine oder andere dazu gekommen. Immerhin, der Kopf möchte ja auch entspannen.

Gelesene Bücher

53. Kräuter der Provinz“ von Petra Durst-Benning, 512 Seiten, 4.5/5
54. „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell, 368 Seiten, 5/5
55. „Weil ich ein Dicker bin“ von Bertram Eisenhauer, 336 Seiten, 4/5
56. „Unsterblich – Tor der Nacht“ von Julie Kagawa, 544 Seiten, 5/5

Ich habe euch in diese Liste die mittelalterlichen Romane mal ausgespart, da ich sie ohnehin in keiner Liste führe. Sollte aber Interesse bestehen, kann ich gerne mal eine Reihe zur volkssprachlichen Literatur des Mittelalters verfassen, in der ich die bekanntesten Romane des Mittelalters mal bespreche. Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare.

Ansonsten war der August wieder leseintensiver. 4 Bücher privat mit 1760 Seiten, dazu noch 4 versreiche höfische Romane und 1 Epos, damit kann ich mehr als zufrieden sein. In die endgültige Wertung gehen aber nur die privaten Bücher mit ein, die sich – gerade im Vergleich zu den Vormonten – mal wieder auf dem Weg der Besserung zeigt. Für den September kann ich aber vorhersagen, dass die Lesezeit noch weniger werden wird, aber bald ist es vorbei.

Neuzugänge

Hatte ich in den letzten Monaten keine Neuzugänge, so hatte es der August geburtstagsbedingt in sich.

1. „Das Ungeheuer“ von Terézia Mora
2. „Spinnentanz“ von Jennifer Estep
3. „Ein Sams zu viel“ von Paul Maar

4. „Grimms Kinder- und Hausmärchen Band 1“ von Hans und Jakob Grimm

5. „Grimms Kinder- und Hausmärchen Band 2“ von Hans und Jakob Grimm
6. „Grimms Kinder- und Hausmärchen Band 3“ von Hans und Jakob Grimm
7. „Baudolino“ von Umberto Eco
8. „Die tödlichen Talente des Mr. Diehl“ von Bradford Morrow

9. „Unsterblich – Tor der Nacht“ von Julie Kagawa
10. „Bella Germania“ von Daniel Speck

 

Challenges

Meine Challenges müsste ich im Oktober, wenn der ganze letzte Unistresse vorbei ist, mal wieder ordentlich einpflegen und aktualisieren. Momentan ist die Zeit einfach zu strak begrenzt, der Tag zu kurz für alles, was ich mir vornehme. Daher setze ich die Challenges in der Statistik nun mal aus.

Leseliste September

Im September werde ich, so befürchte ich zumindest, kaum zum Lesen kommen. Vielleicht schaffe ich mir kleinere Zeitfenster, in denen ich lesen werde, das wäre jedenfalls sehr wünschenswert. Geplant habe ich, meine noch begonnenen Bücher zu beenden, auch wenn diese nicht zur neuen Sub-Abbau-Extrem Monatsaufgabe passen. Da sie aber bereits vor dem 01. September begonnen waren, sollte das kein Problem sein. Ansonsten werde ich ein wenig nach Lust und Laune lesen.


[Rezension] Der Winterpalast

Keine Kommentare
Titel Der Winterpalast
Reihe
Band Einzelband
Autor Eva Stachniak
Übersetzer Peter Knecht
Illustrator
Verlag Suhrkamp Insel Verlag
Erschienen als Klappbroschur
Genre Historischer Roman
Preis 5€
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung .....

Der Winterpalast in drei Worten?

Intrigen, Spionage, Macht.

Cover & Gestaltung von Der Winterpalast?

Das Cover zu Der Winterpalast hat mich direkt angesprochen. Die helle Gestaltung passt jahreszeitlich sehr gut in das Zarenreich Russland des 18. Jahrhunderts. Vor allem der Palast mit seiner reichlichen Ausgestaltung kommt an die Dekadenz der Zarin im Roman heran. Alles in allem war dieser Kauf ein absoluter Coverkauf, vor allem, da Der Winterpalast zusätzlich reduziert zu kaufen war.

Worum geht es in Der Winterpalast?

In einem Abschnitt von 20 Jahren begleitet man als Leser die junge Polin Barbara, die mit ihren Eltern nach Russland kommt. Nach dem Tod ihrer Eltern findet sich das junge Mädchen am kaiserlichen Hof wieder, wo es direkt in einen unendlichen Strudel aus Intrigen, Macht und Spionage hereingezogen wird. Dabei werden besondere Passagen ihres Lebens gesondert hervorgehoben und erzählt. Dabei wird schillernd eine kaiserliche Welt voller Macht, Reichtum und Dekadenz gezeichnet, der Intrigen und Spionage nicht fremd sind. Besonders im Vordergrund steht die Beziehung von Barbara und Sophie, die zur nächsten Zarin ernannt werden will.

Der Schreibstil von Eva Stachniak?

Mir hat Eva Stachniaks Schreibstil sehr zugesagt. Sie schreibt bildlich und bindet alle Sinne in den Lesevorgang mit ein. Ich konnte das Rascheln der Stofflagen der Kleider der Kaiserin hören, ihr Parfum riechen und den Staub im Licht tanzen sehen, wenn die Kammerdienerinnen putzten. Ihre Wortwahl ist der Handlungszeit angepasst, ohne gewollt zu wirken. Barbaras Gedankenmonologe entwickeln sich parallel zur Handlung. All das habe ich sehr genossen.

Das Figurenpersonal in Der Winterpalast?

Mit Barbara hat man eine Protagonistin, die man gerne mag. Sie entwickelt sich im Laufe des Romans sehr weiter, was auch an der Zeitspanne von 20 Jahren liegt, innerhalb derer der Roman angelegt ist. Man trifft Barbara als junges Mädchen mit ihren Eltern und begleitet sie dann auf ihrem Werdegang am kaiserlichen Hof. Somit durchläuft Barbara viele Phasen, macht viele unschöne Erfahrungen und muss einige Schicksalsschläge aushalten. Unterstützt wird sie dabei von mehr oder weniger vertrauenswürdigen Personen. Vor allem der Kanzler hat mich an den Rand meiner Selbstbeherrschung gebracht, den Grund werde ich euch hier nicht verraten.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin Eva Stachniak historische Persönlichkeiten in ihren Roman eingebunden hat. Dabei waren sie glücklicherweise weder zu flach noch zu gewollt konstruiert. Sie wirkten greifbar und real. Zwar kommen die Monarchen dieser Geschichte nicht durchweg positiv weg, aber das ist eine andere Geschichte.
Gestaltet waren die wichtigsten Figuren des Romans sehr gut, Nebenfiguren fielen stellenweise flach aus, was an diesen Stellen aber nicht gestört hat.

Positives über Der Winterpalast?

Ich mag historische Romane sehr gerne. Dabei müssen sie für mich keinen Anspruch auf Authentizität oder Historizität stellen. Natürlich ist es schön, wenn das Setting, Plot und Figuren gut zusammenpassen und ein stimmiges Bild ergeben. Da kann eine Figur ruhig von ihrem historischen Vorbild abweichen, wenn es dafür zur Geschichte passt. Es soll unterhaltende Literatur sein, keine Geschichtsschreibung. Besonders begeistert bin ich aber immer dann, wenn Autoren sich schwarze Löcher der Biografien historischer Persönlichkeiten zunutze machen, diese ausfüllen und mit historischen Begebenheiten untermauern. Und genau ein solches Buch bekommt man mit Der Winterpalast.

Kritik an Der Winterpalast?

Ich hatte ein Problem mit dem Ende des Buchs. Es kam mir zu schnell und abrupt, war zu offen und ließ mich irgendwie unzufrieden zurück. Zwar bewundere ich Barbara für ihre Entwicklung und ihren Mut, unklar bleiben allerdings dennoch ein paar Dinge. Aber das ist mein ganz persönliches Empfinden. Während ich diese Rezension schreibe, habe ich meinen Unwillen dem Ende gegenüber beinahe komplett vergessen. Zurückbleibt ein gutes Gefühl, das Buch gelesen und genossen zu haben.

Empfehlung zu Der Winterpalast?

Wer Intrigen, kaiserliche Machtspiele, historische Romane, Spione und starke Frauenfiguren mag, wird mit Der Winterpalast ein gutes Buch für angenehme Lesestunden bekommen. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, das Setting macht es zu etwas Besonderem und die Figuren tun ihr übriges.


[Rezension] Kräuter der Provinz

Keine Kommentare
Titel Kräuter der Provinz
Reihe
Band Einzelband
Autor Petra Durst-Benning
Übersetzer
Illustrator
Verlag Blanvalet Verlag
Erschienen als Klappbroschur
Genre Humor, Liebesroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 512 Seiten
Bewertung .....

Kräuter der Provinz in drei Worten?

Provinzentspannung, Freundschaft, Natur.

Cover & Gestaltung von Kräuter der Provinz?

Das Cover ist angenehm anzuschauen. Die Farben sind sehr stimmungsvoll, hell und freundlich und passen gut zur Atmosphäre des Buchs. Die Blumen passen ebenfalls gut zum Buch, da diese im Roman eine gesonderte Stellung einnehmen. Ansonsten ist das Cover recht zurückhaltend und schlicht gehalten.
Die Gestaltung im Roman selbst ist ebenfalls recht zurückhaltend. An jedem Kapitelanfang findet man eine kleine Blumenzeichnung.

Worum geht es in Kräuter der Provinz?

In Kräuter der Provinz geht es um viele kleinere Blickwinkel auf dieselbe Handlung, was das Buch sehr abwechslungsreich und interessant macht. Im Großen und Ganzen geht es darum, dass Bürgermeisterin Therese ihre Heimat vor dem Verfall retten will. Wie viele kleine Dörfer ist seine Existenz gefährdet, da immer mehr Menschen fortziehen. Doch wie kann das Dorf gerettet werden? Diese Frage wird im Laufe des Romans beantwortet.
Das Setting ist wunderschön. Mitten im Alpenvorland, mit grünen Wiesen, Bauernhöfen, Wäldern, Weihern, Äckern und Bergen spielt die Geschichte in einer Idylle. Schon beim Lesen konnte ich mir alles genau vorstellen und habe Fernweh bekommen.

Der Schreibstil von Petra Durst-Benning?

Petra Durst-Benning schreibt sehr angenehm. Es ist sehr leicht, in ihren Schreibstil einzusteigen, keine große Gewöhnungsphase wird benötigt. Es besteht ein ausgewogenes Verhältnis von Dialogen, Monologen und Beschreibungen. Alles in allem wirkt der Schreibstil sehr lebendig. Die Beschreibungen sind so gut, dass vor meinem geistigen Auge das Dorf Meierhofen aufgetaucht ist und ich Fernweh bekommen habe. Und auch die Figuren habe ich beinahe greifen können.

Das Figurenpersonal in Kräuter der Provinz?

Die Figuren haben mich ebenso überzeugen können, wie alle bisher besprochenen Punkte. Man erlebt die Geschichte um Maierhofen aus mehreren unterschiedlichen Blickwinkeln, wodurch Abwechslung und Spannung in die Geschichte kommt. Spannung insoweit, dass man erfahren will, wie ein bestimmter Handlungsstrang weitergeht. So ging es zumindest mir. Stellenweise konnte ich, beispielweise bei Greta, erahnen, in welche Richtung ihre Entwicklung abzielen wird, aber bei allen anderen Figuren konnte ich doch überrascht werden. Und Gretas Entwicklung war mir äußerst erwünscht. Die Figuren sind liebevoll gestaltet und durchdacht, jede hat ihre Stärken und Schwächen. Vor allem die Darstellung einer dynamischen Dorfgemeinschaft hat mir gefallen.

Positives über Kräuter der Provinz?

Das Buch weckt die Reiselust in mir. Es hat mich zum Lachen gebracht und wollte in einem Stück ausgelesen werden. Ich konnte es also gar nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil animiert zum Lesen und auch die Aufteilung der Geschichte auf mehrere Sichtweisen hat den Leseprozess beschleunigt und interessanter gemacht. Der Plot ist gut angelegt und das Setting sehr stimmungsvoll. Petra Durst-Benning ist eine Autorin, die ich nun häufiger lesen möchte.

Kritik an Kräuter der Provinz?

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch. Der betrifft Therese, wobei ich mich nicht genau äußern will, da ich andernfalls zu viel verrate. Es gab jedoch einen Punkt, den ich in anderen Büchern bewusst scheue. Glücklicherweise hat dieser Punkt jedoch eine untergeordnete Rolle gespielt.

Empfehlung zu Kräuter der Provinz?

Wer sich von einem Buch gerne Fernweh machen möchte, Ferienidylle in Buchform erleben und Teil einer Dorfgemeinschaft sein will, ist hiermit goldrichtig. Das Buch macht Spaß, es ist stimmungsvoll und entspannt einen. Lehnt euch in der Sonne zurück, nehmt dieses Buch und genießt ein wenig die Idylle einer voralpenländischen Natur. Ich danke dem Blanvalet Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Kräuter der Provinz.

 


[Monatsstatistik] April 2016

Keine Kommentare

Hallöchen ihr Lieben!

Der April hatte für mich gute Bücher, neue Buchzugänge ohne TBR-Zählung und tolles Wetter bereit gehalten. Zwar gab es auch unschöne Momente, aber die gehören einfach zum Leben dazu. Wie war euer (Lese-)Monat so?

Gelesene Bücher

33. „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, 464 Seiten, 4/5
34. „Ranma 1/2 Happosais Rache“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
35. „Ranma 1/2 Ranmas Wiedergeburt“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
36. „Ranma 1/2 Der letzte Wunsch“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
37. „Der Winterpalast“ von Eva Stachniak, 544 Seiten, 4.5/5
38. „Der Tod des Iwan Iljitsch“ von Leo Tolstoi, 96 Seiten, 3/5
39. „Ranma 1/2 Die letzte Wahl“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
40. „Ranma 1/2 Nabikis Falle“ von Rumiko Takahashi, 192 Seiten, 5/5
41. „Gone Cat – Die stumme Zeugin“ von Sam Gasson, 352 Seiten, 4/5

9 Bücher, 2416 gelesene Seiten, aber nur 7 Bücher zählen für die Sub-Abbau-Challenge. Uni-Bücher möchte ich einfach nicht auf meinen Mount TBR aufhäufen, ich schaffe sie ja nicht freiwillig an, und auch Leserundenbücher nehme ich von der Zählung aus. Diese sind zeitlich gebunden, haben einen besonderen Stellenwert und gehen oft mit Gewinnen einher. Daher zähle ich sie werde als Zu- noch als Abgang. Die Aufgabe habe ich diesen Monat auch schaffen können, da ich meine begonnenen Bücher beendet und nur Bücher unter 300 Seiten angefangen bzw. durchgelesen habe. Vor allem bei meiner Reihenanschaffung Ranma konnte ich große Fortschritte erzielen.

Neuzugänge

1. „Mörder Anders nebst seinen Freunden und dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson [RE]
2. „Kräuter der Provinz“ von Petra Durst-Benning [RE]

Nur zwei Neuzugänge diesen Monat, auf die ich mich wirklich gefreut habe. Ein Neuzugang ist sogar schon direkt gelesen worden, der andere kommt auch bald dran.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +1 Buch = 22 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe weitergelesen = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +4,50€ = 20,50€
Weltenbummler-Challenge: +29 Punkte = 116 Punkte

Leseliste Mai

Die Sub-Abbau-Challenge Aufgabe für den April erlaubt uns einen Buchkauf pro Tag oder Shoppingtour, allerdings müssen diese außerhalb der digitalen Bücherwelt stattfinden. Eine sehr schöne Aufgabe, wie ich finde. Im Mai werde ich, trotz zu beginnender Masterarbeit und dazugehörigen Unibüchern, verstärkt versuchen zu lesen. Auf dem Plan stehen meine Leserunden-Bücher, die einen besonderen Stellenwert innehaben, dazu noch ein paar Bücher meiner aktuellen Mangareihe Ranma 1/2, Biografien von Astrid Lindgren und Marcel Reich-Ranicki und phantastische Jugendbücher. Letztere dann für schöne Leseabende zuhause im Bett.

Was habt ihr im April gelesen? Was plant ihr für den Mai? Unternehmt ihr schöne Dinge, wenn das Wetter mitspielt? Lest ihr draußen?


[Rezension] Arkadien fällt

Keine Kommentare
Titel Arkadien fällt
Reihe Arkadien-Trilogie
Band 3. Band
Autor Kai Meyer
Übersetzer
Illustrator
Verlag Carlsen Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Phantastik, Jugendbuch
Preis 8,99€
Seitenzahl 464
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Spannend, wendungsreich, offen.

Das Cover?

Das Cover des letzten Teils der Arkadien-Trilogie ist, der Reihe entsprechend, recht düster gehalten. Es ist ebenso zauberhaft und atmosphärisch gestaltet, wie seine Vorgänger, wirkt jedoch hoffnungsvoller als die anderen beiden Cover. Erneut lassen sich Rückschlüsse auf den Inhalt des Buchs ziehen, allerdings erst nach der Lektüre.

Die Handlung/Das Setting?

Die Geschichte um Rosa und Alessandro geht in die entscheidende Phase. Es werden Handlungsstränge fortgeführt, die in den Vorgängerbänden begonnen wurden. Zudem werden einige Erkenntnisse, die aus den ersten beiden Teilen als fest und gegeben vorausgesetzt wurden, vollkommen verkehrt und umgedeutet. Man konnte sich als Leser stellenweise auf einige Aussagen nicht mehr verlassen.

Der Schreibstil?

Ich liebe Kai Meyers Bücher. Der Schreibstil ist so klar und flüssig zu lesen, wie bei den beiden Vorgängerbüchern. Es gibt, dank Rosa als Protagonistin, keine unnötigen Verschnörkelungen. Die Geschichte wird direkt erzählt und erlebt, der Leser ist nah am Geschehen. Man wird mitten in die Geschichte geworfen, es gibt keine Rückblenden zu Beginn, was von Anfang an Tempo in die Handlung bringt. Somit kann man gar nicht anders, als weiterzulesen.

Die Figuren?

Ich mag Rosa und Alessandro sehr gerne. Ihre Charaktereigenschaften, ihr Mut und ihre Liebesgeschichte konnten mich von ihnen nachhaltig überzeugen. Der Einfluss an Mythologie der Antike fand bei mir ebenfalls Anklang, was auch von größerer Bedeutung war, um die beiden in diesem Teil ebenfalls mögen zu können. Die beiden haben sich weiterentwickelt, sie haben aus Fehlern gelernt und sind daran gewachsen. Sie kämpfen für ihre Ansichten und stehen dafür ein.

Positives?

Der Abschlussband konnte mich genauso begeistern wie die anderen Teile der Trilogie. Ich fand es toll, dass ich überrascht wurde. Mir hat auch die Charakterentwicklung unserer Protagonisten gefallen. Auch die Spannung des zweiten Bandes wurde aufgegriffen und gesteigert. Zudem wurden auch Fragen beantwortet, die sowohl dem Leser als auch den Protagonisten bislang unklar waren. Das Ende war passend, wenn für meinen Geschmack noch ein wenig zu offen.

Negatives?

Mir war das Ende leider ein wenig zu offen. Ich bin generell nicht wirklich ein Freund von zu offenen Enden, daher haben sich mir die folgenden Fragen noch nicht erschlossen: Gibt es nach Rosas und Alessandros Aktion in Griechenland am Ende noch Arkadier? Können sich die alten Arkadier weiterhin verwandeln, oder nicht? Was passiert mit Fundling? Wie geht es mit Rosa und Alessandro weiter? Eine kurze Antwort auf zumindest ein paar der Fragen hätten mich enorm gefreut. Wer etwas weiß, etwas gelesen hat, das ich überlesen habe: Ab damit in die Kommentare!

Empfehlung?

Ich kann die Arkadien-Trilogie allen empfehlen, die Freunde der Phantastik sind. Kai Meyer schreibt atmosphärische, spannende und abwechslungsreiche Geschichten, die einem den Tag versüßen, einen fesseln und begeistern. So ist auch der Abschlussband der Trilogie sehr empfehlenswert.


[Monatsstatistik] Februar 2016

2 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben!

Hach ja, da startete das neue Jahr so unglaublich gut, aber der Februar kam rein quantitativ nicht hinterher. Dafür hatte ich einfach unglaublich tolle Bücher im Februar, und Qualität geht hier vor Quantität.

Gelesene Bücher

21. „Ein Sams für Martin Taschenbier“ von Paul Maar, 208 Seiten, 4.5/5
22. „Sams in Gefahr“ von Paul Maar, 208 Seiten, 4.5/5
23. „Onkel Alwin und das Sams“ von Paul Maar, 208 Seiten, 4/5
24. „Ludwig II. Der unzeitgemäße König“ von Oliver Hilmes, 448 Seiten, 5/5
25. „Ranma 1/2 #12“ von RumikoTakahashi, 192 Seiten, 5/5
26. „Zwei für immer“ von Andy Jones, 432 Seiten, 4/5
27. „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter, 416 Seiten, 5/5

2416 Seiten habe ich verputzt, immer noch eine sehr ordentliche Anzahl an Seiten. Zudem war die durchschnittliche Bewertung unglaublich hoch, kein Buch wurde schlechter als 4/5 Punkten bewertet. Das ist doch mal was. Abgebrochen habe ich leider dennoch ein Buch: „Die Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren. Ich komme einfach mit dem Schreibstil dieser Frau nicht zurecht. Ich kann ihre Bücher einfach nicht lesen. So gerne ich es würde, und so großen Respekt ich für sie und ihre Werke habe, es geht einfach nicht. Schade.

Neuzugänge

1. „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter [RE]

Nur ein Neuzugang und der war zusätzlich eine Vorbestellung. Der Sub-Abbau läuft und läuft. Bisher bin ich wirklich gut dabei.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +4 Bücher = 20 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe beendet, +1 Reihe fortgeführt = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +3,50€ = 13,50€
Weltenbummler-Challenge: +15 Punkte = 72 Punkte

Leseliste März

Der März steht ganz in der Tradition des Februar: Ich will begonnene Bücher beenden, Rezensionsexemplare und subbende Bücher lesen, rezensieren und mit euch teilen. Im Februar war ich auch endlich wieder produktiv was die Rezensionen angeht. Geschrieben, vorgeplant und hochgeladen. Jetzt müssen sie nur noch veröffentlicht und gelesen werden.


[Monatsstatistik] Januar 2016

Keine Kommentare

Hallöchen ihr Lieben!

Der Januar war sehr arbeitsintensiv. Ob es nun die Vorbereitung der Masterarbeit durch das Lesen der Primärliteratur, die Hausarbeitsvorbereitungen oder andere, unispezifische und stressige Vorbereitungen waren, der Januar war arbeitsintensiv. Dafür bin ich nun aber ganz gut im Zeitplan, auch, wenn ich noch immer ein wenig Panik schiebe, da Klausur, zwei Hausarbeiten und eine Planung hinter sich gebracht werden wollen. Zum Lesen kam ich im Januar dennoch, und das sogar ziemlich gut.

Gelesene Bücher

1. „Eragon – Die Weisheit des Feuers“ von Christopher Paolini
2. „Eragon – Das Erbe der Macht“ von Christopher Paolini
3. „Einen Scheiß muss ich!“ von Tommy Jaud
4. „Die Jasminschwestern“ von Corinna Bomann
5. „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar
6. „Am Samstag kam das Sams zurück“ von Paul Maar
7. „Neue Punkte für das Sams“ von Paul Maar
8. „Die 100“ von Kass Morgan
9. „Passion – leidenschaftlich verliebt“ von S. Quinn
10. bis 20. „Ranma 1/2“ von Rumiko Takahashi

5728 Seiten habe ich im Januar gelesen, 4.63 Punkte im Schnitt vergeben (was vor allem an Ranma 1/2 lag) und sehr viel Spaß gehabt. Meine Bücher hatten durchschnittlich 301 Seiten, was beim seitenstarken Eragon und den eher seitenärmeren Mangas einen extrem guten Durchschnitt ergibt. Pro Tag habe ich ein halbes Buch verschlungen, was 185 Seiten pro Tag macht. Ich war eine Lesemaschine!

Neuzugänge

1. „Zwei für immer“ von Andy Jones [RE]
2. „Passion – leidenschaftlich verliebt“ von S. Quinn [RE]

Zwei Neuzugänge, von denen einer aus 2015 war. Damit ist die Monatsaufgabe des Sub-Abbau-Extrem geschafft. Zwar habe ich mir die komplette Ranma 1/2 Reihe gegönnt, allerdings zählt diese nicht in meine Abbau-Challenge, weder in den Auf- noch Abbau. Von daher ist diese Anschaffung vollkommen frei von jeglichen Statistiken.

Challenges

Die Challenges trage ich in Kürze nach!

Leseliste Februar

Der Februar steht ganz im Sinne meiner Sams-Hausarbeit, zudem werde ich mit dem exzessiven Abbau von geparkten Büchern widmen. Auf jeden Fall will ich meine begonnenen Bücher beenden, Rezensionsexemplare lesen, Reihen voranbringen und ganz viel in tollen Büchern schwelgen.


[Kehrwoche] Tag 4

Keine Kommentare

Hallöchen ihr Lieben, willkommen zum 4. Tag der Kehrwoche.

logo_kehrwoche16Ich und morgens einen Artikel für die Kehrwoche posten, das hat bisher nicht gut fuktioniert. Aber morgen, ihr werdet es sehen! Morgen werde ich morgens einen Artikel veröffentlichen. Hoffe ich…

Heute stelle ich euch meine Highlights aus 2015 vor. Das war gar nicht so einfach. Ich habe mir einfach meine Leseliste kopiert, alle Bücher rausgelöscht, die keine 4,4.5 oder 5 Sternebewertung erhalten haben, zudem habe ich auch Rereads gelöscht. So bekommt ihr also meine aktuellen Lesehighlights aus 2015 sortiert nach Monaten präsentiert:

Januar:

Nachbarschaftsverhältnis“ von Johanna Danniger, 360 Seiten, 5/5
Dieses Buch konnte mich unheimlich zum Lachen bringen und ist mir gut in Erinnerung geblieben. Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder nach neuen Büchern der Autorin schauen.

Das Salz der Erde“ von Daniel Wolf, 1152 Seiten, 5/5
Für eine Hausarbeit gekauft, gelesen und festgeliebt. Daniel Wolf schreibt unglaublich fesselnd und spannend. Vor allem gefallen hat mir, dass das Buch wahnsinnig authentisch ist. Es hat sehr viel für eine Analyse hergegeben.

Februar:

Die Chroniken des Magnus Bane“ von Cassandra Clare, 560 Seiten, 5/5
Ich bin ja ein kleiner Chroniken der Unterwelt-Suchti. Da durfte natürlich das Buch über Magnus nicht fehlen. *Fangirling*

Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire“ von Cassandra Clare, 896 Seiten, 5/5
Erwähnte ich schon, dass ich die Chroniken der Unterwelt mag…? Nein? Gut: Ich liebe diese Reihe!

Selection – Der Erwählte“ von Kiera Cass, 386 Seiten, 5/5
Band 1 und Band 2 konnten mich unglaublich begeistern, amüsieren und fesseln, bei Band 3 ging es mir nicht anders. Absolute Empfehlung. Mal sehen, wie Band 4 so ist. Im Regal habe ich es ja seit Weihnachten…

März:

Selection Stories – Liebe oder Pflicht“ von Kiera Cass, 272 Seiten, 5/5
Ich bin ja keine Leserin von Kurzgeschichten. Aber diese Kurzgeschichten haben die gesamte Story gut ergänzt und neue Blickwinkel eröffnet. Für Fans optimal.

Reckless – Das goldene Garn“ von Cornelia Funke, 464 Seiten, 5/5
Ich bin ein Cornelia Funke-Mädchen. Als Kind die Reihe um die Mädchenbande die Wilden Hühner verschlungen, nun auch ihre Märchenadaption. Band drei hat mir ebenso gut gefallen, wie die beiden Vorgängerbände.

April:

Wer die Lilie träumt“ von Maggie Stiefvater, 528 Seiten, 5/5
Maggie Stiefvater und ich, wir verstehen uns. Es gibt zwar eine Ausnahme, aber die ist vollkommen in Ordnund. Ich liebe ihre Figuren, ich liebe die Mysterien mit denen sie spielt. Sehr fesselnd!

Black Dagger – Nachtjagd“ von J. R. Ward, 288 Seiten, 5/5
Black Dagger und ich – eine Liebe wurde geboren. Ich kannte bereits die Vampirbücher von Lara Adrian, ich kannte die Kommentare und die Vergleiche. Und nun verstehe ich.

Magic & Platina“ von Laura Kneidl, 440 Seiten, 5/5
Der dritte Band der Trilogie musste sein, nachdem Band 1 & 2 mich so außerordentlich fesseln konnten. Einfach empfehlenswert.

In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“ von Sabine Zett, 320 Seiten, 4,5/5
Ein Buch, das auf den ersten Blick wie einfache Frauenliteratur aussieht, aber wesentlich mehr Witz, Charme und Humor aufweist, als man auf den ersten Blick glaubt.

Das Licht der Welt“ von Daniel Wolf, 1152 Seiten, 5/5
Nachdem Band 1 mich so begeistern konnte, war Band 2 ebenfalls in 2015 fällig. 2016 wird dann der dritte Band genüsslich verschlungen.

Magisterium – Der Weg ins Labyrinth“ von Holly Black & Cassandra Clare, 332 Seiten, 4,5/5
Magisterium hat sich auch einen Weg in mein Leserherz gebahnt. Nicht wie Harry Potter, aber ebenso magisch. Gebt ihm eine Chance!

Mai:

Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon, 448 Seiten, 5/5
Ich liebe historische Roman. Und ich liebe dieses Buch. So viel Emotionen, Wendungen und tolle Figuren. Hach ja!

Das italienische Mädchen“ von Lucinda Riley, 560 Seiten, 5/5
Der Mai war geprägt von tollen historischen Frauenromanen. Und es hat eine neue Autorinnenliebe hervorgerufen. Einfach traumhaft. Zwar stellenweise sehr traurig, aber unglaublich emotional.

Dunkelsprung“ von Leonie Swann, 383 Seiten, 5/5
Ach ja, Leonie Swan. Bereits ihre Schaf-Krimis fand ich klasse, Dunkelsprung hat das noch um ein Vielfaches getoppt. Danke dafür!

Juni:

Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi, 336 Seiten, 5/5
Eine Reihe, die ich 2015 für mich entdecken konnte und innerhalb kürzester Zeit lesen musste.

Die Chroniken der Schattenjäger – Clockwork Angel“ von Cassandra Clare, 576 Seiten, 5/5
Und ich liebe die Chroniken der Schattenjäger. Noch besser als Chroniken der Unterwelt!

Das Meer der Seelen – Nur ein Leben“ von Jodi Meadows, 352 Seiten, 5/5
Die zweite Reihe in 2015, die ich innerhalb des Jahres entdeckt, gesuchtet und beendet habe. Eine sehr starke Protagonistin.

Der Zug der Waisen“ von Christina Baker Kline, 352 Seiten, 5/5
Ein historischer Roman, der mich zum Weinen gebracht hat. Ich werde dieses Buch auf jeden Fall erneut lesen. Wirklich lesenswert.

Juli:

Liebe auf drei Pfoten“ von Fiona Blum, 224 Seiten, 5/5
Unglaublich liebevoll, niedlich und gefühlvoll. Das Buch hat mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht. Einfach wundervoll.

Black Dagger – Blutopfer“ von J. R. Ward, 320 Seiten, 5/5
Black Dagger hat mich in seinen Krallen, da musste Band 2 her.

August:

Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe“ von Jodi Meadows, 384 Seiten, 5/5
Wie gesagt, ich musste es suchten.

Das Meer der Seelen – Nur eine Nacht“ von Jodi Meadows, 284 Seiten, 5/5
Und auch direkt beenden.

September:

Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley, 576 Seiten, 4,5/5
Lucinda Riley und ich, das ist Leserliebe!

Pinguine lieben nur einmal“ von Kyra Groh, 384 Seiten, 5/5
Ich wollte dieses Buch seit Ewigkeiten haben. 2015 hat es dann endlich geklappt. Und es ist so großartig. Es hat mich so positiv überrascht, weil es mehr Tiefe besitzt, als ich erwartet hatte.

Rette mich vor dir“ von Tahereh Mafi, 432 Seiten, 4/5
Juliette durfte mir ihre Geschichte in diesem Monat komplett berichten, auch, wenn sie in Band 2 etwas schwierig war.

Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi, 384 Seiten, 5/5
Dafür konnte mich das Ende vollkommen begeistern.

Oktober:

„Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer, 591 Seiten, 4/5
Kai Meyer gehört auf meine Mustread-Liste in 2016. Ich will wissen, wie es weitergeht und endet. Ich muss es wissen!

„Der Sternenfänger“ von Francesc Miralles & Alex Rovira, 164 Seiten, 5/5
Das Highlight in 2015 schlechthin. Es hat mich trotz seiner wenigen Seiten so unendlich berührt, dass es einen Platz in meinem Herzen bekommen hat. Es hat Tiefe, es ist philosophisch und dabei unglaublich leicht und zart.

November:

„Ein Tag im März“ von Jessica Thompson, 432 Seiten, 4,5/5
Das Hightlight von 2015 in Punkto Plotaufbau und Strukturierung. Ich hätte nie gedacht, dass das Buch am Ende so stimmig ist.

Die 13. Jungfrau“ von Katharina Münz, 450 Seiten, 5/5
Katharina Münz ist meine Autorenentdeckung in 2015. Nicht nur ihr Buch, sondern auch ihr Blog konnten mich begeistern. Für mein für gut recherchierte historische Romane schlagendes Leserherz schlägt hier Kapriolen.

Dezember:

„Der schwedische Reiter“ von Leo Perutz, 256 Seiten, 5/5
Leo Perutz habe ich durch ein Seminar für mich entdeckt. Nachhaltig begeistern konnte mich sein schwedischer Reiter. Schnuppert mal rein, es lohnt sich!


[Monatsstatistik] Oktober

Keine Kommentare

Hallöchen meine Lieben!

Der Oktober war geradezu vollgestopft mit aufregenden Terminen, tollen Büchern und netten Menschen. Die Buchmesse in Frankfurt in Verbindung mit Semas Besuch, war natürlich das Montashighlight. Ansonsten hat mich der Unialltag wieder und ich habe meine sportliche Seite ausgebuddelt, um sie ein wenig aufzupäppeln. Sehen wir mal wie das wird. Der Lesemonat Oktober war grandios! Bisher der beste Monat in Sachen gelesener Seiten und TBR-Abbau. Leider habe ich auch Bücher gekauft. Wenn man es genau nimmt, komme ich sogar auf Null, aber da ich meinen Uni-TBR nicht mitzähle, kann ich einen deutlichen Abbau verzeichnen. Zudem habe ich ein MMORPG für mich entdeckt, das mich wirklich fesselt und auch mit dem Stricken habe ich wieder intensiv begonnen.

Gelesene Bücher

104. „Meine wunderbare Buchhandlung“ von Petra Hartlieb
105. „Cheeky Vampire #1“ von Yuna Kagesaki
106. „Cheeky Vampire #2“ von Yuna Kagesaki
107. „Cheeky Vampire #3“ von Yuna Kagesaki
108. „Cheeky Vampire #4“ von Yuna Kagesaki
109. „Cheeky Vampire #5“ von Yuna Kagesaki
110. „Cheeky Vampire #6“ von Yuna Kagesaki
111. „Cheeky Vampire #7“ von Yuna Kagesaki
112. „Cheeky Vampire #8“ von Yuna Kagesaki
113. „Cheeky Vampire #9“ von Yuna Kagesaki
114. „Cheeky Vampire #10“ von Yuna Kagesaki
115. „Cheeky Vampire #11“ von Yuna Kagesaki
116. „Cheeky Vampire #12“ von Yuna Kagesaki
117. „Cheeky Vampire #13“ von Yuna Kagesaki
118. „Cheeky Vampire #14“ von Yuna Kagesaki
119. „Cheeky Vampire Airmail“ von Yuna Kagesaki
120. „Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer
121. „Der Sternenfänger“ von Francesc Miralles & Alex Rovira
122. „Arkadien erwacht“ von Kai Meyer
123. „Zwischen neun und neun“ von Leo Perutz
124. „Arkadien brennt“ von Kai Meyer
125. „Arkadien fällt“ von Kai Meyer

22 Bücher, 5071 unglaubliche Seiten wurden meinem Lesekonto diesen Monat gutgeschrieben. Ich habe keine Ahnung, wann genau ich das alles geschafft habe. Viel gelesen habe ich in der ersten Monatshälfte noch vor der Buchmesse und Unistart. Vor allem der Abbau der knuffigsten Vampir-Mangereihe hat ordentlich Seiten angehäuft. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert! Ansonsten war der Monat Kai Meyer dominiert. Ich habe nicht nur seinen neusten Band der aktuellen Reihe beendet sondern auch die Arkadien-Trilogie wiederholt und mit dem letzten Band, der auf meinem TBR lag, auch beendet. Ein tolles Gefühl, auch, wenn ich Rosa und Alessandro schon ziemlich vermisst habe…

Neuzugänge

1. „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell
2. „Die Beschenkte“ von Kristin Cashore
3. „Asche und Phönix“ von Kai Meyer
4. „Der Winterpalast“ von Eva Stachniak
5. „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern
6. „Raum“ von Emma Donoghue
7. „Waidmannstod – Der erste Fall für Kommissar Voss“ von Maxim Leo
8. „Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong“ von Jia Mai
9. „Die Geschichte der Einsamkeit“ von John Boyne
10. „Toughtless – erstmals verführt“ von S.C. Stephens [RE]
11. „Einen Scheiß muss ich!“ von Tommy Jaud
[LR]

Was soll ich sagen… es war Buchmesse und Hugendubel hatte Mängelexemplare… Ach ja! Und Sema ist Schuld! Das hätte ich ja beinahe vergessen. 😉 Spaß beiseite, 11 Bücher sind eingezogen. Dazu noch ein paar Unibücher, aber wie gesagt. Die bilden einen eigenen TBR. Dazu kommen noch Leserunden-Bücher, Rezensionsexemplare (1), Goodiebag-Bücher und Mängelexemplare…. \o/

Leseliste Oktober

Genau zwei Bücher meiner Leseliste habe ich geschafft. Dieser Monat steht ganz im Sinne der Stimmungsleserin!

 


[Rezension] Die Mitternachtsrose

Keine Kommentare
Titel Die Mitternachtsrose
Reihe
Band Einzelband
Autor Lucinda Riley
Übersetzer Sonja Hauser
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Historischer Roman, Liebesroman, Frauenroman
Preis 9,99€
Seitenzahl 576 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Romantisch, familienhistorisch, begeisternd.

Das Cover?

Ich gebe es zu, ich mag die Cover von Lucinda Rileys Büchern sehr. Auch dieses hat seinen eigenen Charme, der in mir eine wohlige Erwartungshaltung hervorruft. Denn das Cover verspricht Idylle, Historie und Romantik. Und all das habe ich auch bekommen.

Die Handlung/das Setting?

Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. In drei Handlungssträngen werden die Geschichten von Rebecca, Ari und Anahita erzählt. Die Rahmenhandlung scheint anfangs Anahitas Geschichte zu sein, startet bei ihr doch der Plot des gesamten Romans. Nebenbei bemerkt fand ich Anahitas Lebensgeschichte ungemein spannend, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht und einige Nebenstränge gekonnt einbindet. Ari, ihr Urenkel, tritt dann in die Geschichte ein, weil er Nachforschungen über das Leben seiner Urgroßmutter anstellt. Und schließlich lernt der Leser Rebecca kennen, eine amerikanische Schauspielerin, die für einen Filmdreh auf ein englisches Anwesen kommt. Und dort finden alle Handlungsstränge zusammen und ergeben ein großes Ganzes. Das Setting war ebenfalls sehr atmosphärisch. Durch Lucinda Rileys Beschreibungen habe ich mich gefühlt als sei ich selbst auf dem Anwesen. Sie zeichnet wundervolle Landschaften, ein ruhiges Moor und ein in die Jahre gekommenes Herrenhaus.

Der Schreibstil?

Ich habe erst wenige Bücher von Lucinda Riley gelesen und liebe sie alle. Ihr Schreibstil ist unter anderem daran schuld, dass ich mir ihre Bücher zu sämtlichen Gelegenheiten wünsche. Sie hat eine angenehme Wortwahl, die Satzlänge ist optimal und auch die Kapitellängen sind super. Gelegentliche Unterbrechungen in den spannendsten Teilen steigern die Spannung und Erwartungen des Lesers umso mehr.

Die Figuren?

Anahita ist eine großartige Figur. Sie hat eine enorme Lebensgeschichte, hat einen warmherzigen Charakter und gibt weise Ratschläge. Mir gefiel der Einstieg in die Geschichte mit ihr außerordentlich gut. Ari hat mir anfangs hingegen weniger gefallen. Er hat ein sehr eigennütziges und egozentrisches Wesen an den Tag gelegt, das in mir einfach keine Sympathie hervorrufen konnte. Erst als seine Geschichte sich wendet, konnte ich mich mit ihm anfreunden. Und Rebecca hat mir von Anfang an gefallen. Sie ist die typische Schauspielerin, die von ihrem Agenten und Freund angewiesen wird. Aber sie hat keine Starallüren, im Gegenteil. Dadurch wurde sie mir sehr sympathisch. Interessant war auch, dass die beiden jüngeren Figuren mit der Entdeckung von Anahitas Lebensgeschichte wuchsen und sich weiterentwickelten. Das hat mir sehr gefallen.

Positives?

Einfach so viel! Die Figuren, der Plot, die Wendungen, der Schreibstil, das Setting… Ich mag dieses Buch sehr. Ich konnte in die Geschichte eintauchen, habe mitgerätselt und gebangt, habe gehofft, geweint und gelacht.

Negatives?

Eine Kleinigkeit hat mich dann doch gestört, weil sie einfach zu plötzlich kam und irgendwie nicht wirklich reingepasst hat. Als Stichpunkt nenne ich euch nur den Namen Anthony. Ein wirklich lieber Kerl, aber die Wendung mit ihm hat mich überrascht und nicht so ganz ins Bild gepasst. Sehr schade.

Empfehlung?

Ein klares Ja. Dieses Buch ist spannend, emotional und temporeich. Es überrascht einen mehrfach, nimmt einen auf eine besondere Reise mit. Nicht nur, dass der Leser in die Epoche der Moderne schnuppert, auch wird Indien als Kolonie bereist. Historische Aspekte in Geschichten liebe ich ja. Wer also Liebesromane mit historischen Ausflügen mag, sollte sich Die Mitternachtsrose auf seine Wunschliste setzen.