[Montagsartikel] Bücher, die dich zögern lassen?

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Guten Morgen ihr Lieben,

kennst du das Gefühl, wenn du ein Buch in den Händen hälst, es aber einfach nicht lesen kannst; Bücher, die dich zögern lassen? Und das meist grundlos? Um diese Frage dreht sich die heutige Montagsfrage. Ich kenne das Gefühl nur zu gut und leider auch aus mehreren Gründen.

Gehypte Bücher

Sehen wir den Tatsachen ins Auge, gehypte Bücher sind in aller Munde. Sie sind aktuell und sollen immer unfassbar gut sein. Doch bei all den Beststellern, Musthaves und absoluten Leseempfehlungen frage ich mich, ob sie wirklich halten können, was sie versprechen. Ich selbst bewerte Bücher sehr wohlwollend und gut, wenn sie mir gefallen haben. Und ich spreche auch viele Empfehlungen aus. Aber ich bin skeptisch, wenn es um aktuelle Bestseller geht, die zu schnell zu stark beworben werden. Als kleines Beispiel hier mal die 50 Shades of Grey-Reihe, die ich bis heute nicht gelesen habe. Der Hype kam mir zu groß vor, der Inhalt zu wenig, um einen solchen Aufruhr zu veranstalten. Ich muss zugeben, dass ich in der Buchhandlung mal in die Bücher reingelesen habe, um den Hype zu verstehen und muss sagen: Ich kann es nicht. Der Schreibstil der ersten Seite war bereits so schlecht, dass ich nicht über die ersten drei Sätze hinaus gekommen bin. Bei diesem Hype habe ich gezögert und Recht behalten, bei anderen Büchern und Reihen wie der Edelstein-Trilogie oder Panem hat sich das Zögern definitiv nicht gelohnt, da ich mit tollen Büchern belohnt wurde.

Bücher, auf die man lange wartet

Ein weiterer Grund, warum ich beim Lesen zögere, sind Reihen, die noch nicht vollständig erschienen sind. Man fiebert dem neusten Band entgegen, kauft ihn in freudiger Erwartung und greift dann doch zu anderen Büchern. Meist, weil man seine Erwartungen nicht enttäuschen will oder schlicht Angst hat, die Reihe danach nicht mehr zu mögen. Je mehr Wartezeit man zwischen den Fortsetzungen hat, desto größer werden die Erwartungen und Hoffnungen. Und wenn dann noch verheißungsvolle Rezensionen und Besprechungen zu diesen Büchern erscheinen, wird es nur noch schwieriger. Deswegen warte ich gerne eine Weile, bevor ich mir neue und eventuell auch gehypte Bücher kaufe. Meist kann ich dann bis auf die letzten Bände alle am Stück verschlingen und mich geißeln, sie nicht bereits früher gelesen zu haben.

Bücher, die zu lange auf dem TBR lagen

Ähnlich geht es mir mit Büchern, die schon sehr lange auf meinem TBR liegen. Wenn man sich ein Buch kauft, dann sieht man irgendetwas darin. Eine wundervolle Liebesgeschichte für regnerische Tage, einen fesselnden historischen Roman oder ein lustiges Buch für zwischendrin. Was aber, wenn man es so lange besitzt und nicht liest, dass man vergisst, weshalb man es wollte? Genau das passiert mir mit meinem TBR öfter. Man kauft neue Bücher und liest diese zuerst weg oder erhält Rezensionsexemplare, die gerne einigermaßen zeitnah rezensiert werden möchten. Und da bleiben einige Bücher auf der Strecke. So lange, dass man zu zögern beginnt, wenn man sie zur Hand nimmt, um sie zu lesen. Und das oft völlig zu Unrecht.

Was kann man dagegen tun?

Einfach zum Buch greifen. Klingt doof, ist aber so. Wenn man ein Buch immer weiter und weiter liegen lässt, steigern sich die Ängste und Gründe bis ins Bodenlose. Daher habe ich damit angefangen, meinen TBR gründlich zu reduzieren. Ich versuche eine gesunde Auswahl neuerer Bücher und solcher zu finden, die bereits länger auf meinem TBR liegen. Eine tolle Alternative ist auch das First Chapter, bei dem man in einem Buch das erste Kapitel liest, um zu sehen, ob es einem gefällt. Wenn euch das erste Kapitel überzeugen konnte, klasse, lest weiter. Falls nicht, greift zum nächsten Buch und stellt es hinten an. Vielleicht hattet ihr nicht die richtige Stimmung.

Wie geht es dir damit? Hast du auch Bücher, die dich zögern lassen? Wenn ja, welche? Schreib es mir doch in die Kommentare.

 


[Rezension] „Die Kleidermacherin“

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Titel „Die Kleidermacherin“
Reihe
Band Einzelband
Autor Núria Pradas
Übersetzer Sonja Hagemann
Illustrator
Verlag Penguin Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Roman
Preis 10,00€ [RE]
Seitenzahl 401 Seiten
Bewertung ....

„Die Kleidermacherin“ in drei Worten?

Berührend, historisch, wechselhaft.

Cover & Gestaltung von „Die Kleidermacherin“?

Ich bin ja eine kleine Coverästhetikerin. Schöne Cover erfreuen mein Herz. Vor allem Cover im Stil von „Die Kleidermacherin“: Klar, hell und freundlich, stilvoll, aufgeräumt und einladend. Die Farben des Covers passen super zueinander, die Frau und der Titel stechen deutlich hervor. Alles in allem ein sehr gelungenes Cover. Der kleine Aufkleber, auf dem ein Kurzzitat meiner aktuell liebsten Autorin in Punkto Familiensaga zu lesen ist, verleitete mich endgültig dazu, das Buch haben zu wollen.

Worum geht es in „Die Kleidermacherin“?

„Die Kleidermacherin“ passt thematisch recht gut zu den Werken von Anne Jacobs, die mit ihrer Tuchvilla-Saga mein Leserherz für sich gewinnen konnte. Allerdings dreht es sich hier weniger um die Geschicke einer Familie als die eines Modehauses, das in den Wirren des Bürgerkriegs in Barcelona sein Fortbestehen sichern muss. In enger Verbindung werden die Schicksale und Geschichten der Menschen erzählt, die mit Santa Eulalia zusammenhängen.

Der Schreibstil von Núria Pradas?

Núria Pradas erzählt lebhaft, bildlich und dialogreich die Schicksale diverser fiktiver Figuren, die sie gekonnt um historische Ereignisse gesponnen hat. Die Autorin wird zur Texterin im Wortsinne: Nicht nur, dass sie ein enges Textgewebe aus Wörtern erstellt, sie erweist sich als Meisterin darin, Fiktionales und Historisches spannend und fesselnd zusammenzubringen. Dabei ist der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Man erhält geschichtliche Informationen, ohne darüber zu stolpern. Ein rundum gelungenes Werk.

Das Figurenpersonal in „Die Kleidermacherin“?

Ich muss zugeben, dass ich über das Figurenpersonal nicht allzu viel im Detail schreiben kann. Zu groß ist das Figurenpersonal, das Núria Pradas in ihrem Roman entwirft. Alle Figuren wirken greifbar und echt, sie haben durchaus Ecken und Kanten. Bei manchen war ich begeistert, andere konnte ich hingegen nicht in mein Herz schließen. Doch das ist nicht schlimm, denn die Vielfalt al Figuren und Perspektiven bereichert die Geschichte. Man erhält einen Rundumblick der Geschichte von Santa Eulalia, das Schicksal der Menschen zur Zeit des Bürgerkrieges in Barcelona und hat mit einigen wiederkehrenden Figuren einen sicheren Hafen. Die Perspektivwechsel und Eindrücke sind bunt wechselhaft wie das Leben selbst. Daher verzeiht es mir, wenn ich an dieser Stelle nicht auf Charakterentwicklung und -eigenschaften der Protagonisten eingehen kann – dafür ist das Figurenpersonal schlicht und ergreifend zu groß, die Perspektivwechsel zu ausgewogen, um einige wenige Protagonisten auszumachen.

Positives zu „Die Kleidermacherin“?

Mir hat „Die Kleidermacherin“ mit ihren vielen Perspektiven, der historischen Zeitgeschichte, dem perfekten Verweben von Fiktionalem und Historischen und der Flair der Epoche sehr gut gefallen. Das Buch bietet einem aufgeschlossenen Leser tiefe Einblicke in eine turbulente Zeit, ist abwechslungsreich und spannend, da es viele Perspektiven auf eine zentrale Konstante, in diesem Fall das Modehaus, vereint.
Als besonders gelungen empfinde ich die Darstellung der Atmosphäre um 1900: Alles ist in Begriff, sich zu verändern. Die Moderne kommt und reißt althergebrachte Traditionen mit sich. Krieg und Hoffnung wechseln sich ab. Alles in allem wurde diese wechselhafte Zeit und Stimmung im Roman sehr gut eingefangen.

Kritik an „Die Kleidermacherin“?

Ein wenig hat mir eine eindeutige Bezugsperson dann stellenweise doch ein wenig gefehlt, vor allem in Bezug auf den Titel des Werks. Es ist ja die Rede von einer Kleidermacherin, allerdings wurde mir im Verlauf des Romans nicht klar, welche der vielen tollen Frauenfiguren damit anzitiert wurde. Zumal es im Endeffekt ein Mann ist, der Entwürfe für das Modehaus anfertigt. Dass Titel und Roman somit nicht ganz übereinkommen, finde ich sehr schade.

Empfehlung zu „Die Kleidermacherin“?

Ich kann das Buch offenen Lesern empfehlen, die Geschichten mit Perspektivwechseln und einem großen Figurenpersonal schätzen. Zudem sollte man eine gewisse Freude am Modethema und der Zeit um 1917 mitbringen, da man ansonsten von den thematischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts gelangweilt sein könnte. Ich danke dem Penguin Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Die Kleidermacherin“.


Montagsartikel Nr. 39

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Guten Abend meine Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 39!

Die Zeit rennt und schon wieder habe ich den Montagsartikel verpasst. Wir wollen doch stark hoffen, dass das nicht zur Gewohnheit wird, aber diesen Montag kam ich einfach nicht dazu. Die Arbeit macht mir weiterhin großen Spaß, auch wenn es in letzter Zeit ein wenig stressiger ist. Doch kommen wir zurück zu der bibliophilen Welt der Bücherwürmer!

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Es kommt ganz darauf an, welche Störung mich aus dem Buch reißt. Wenn ich früher auf dem Weg zur Uni gelesen habe und aussteigen musste, dann kam ich natürlich eine ganze Weile nicht mehr zum Lesen. Wenn ich aber auf dem Rückweg nach Hause das Buch wieder aus meiner Tasche befreit hatte, fiel mir der Einstieg immer wieder leicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise, wenn ich meine Haltestelle zu verpassen drohte, weil ich nicht früh genug aufgeschaut habe, fiel mir der Wiedereinstieg in das Buch schwer. Immerhin musste ich erstmal genau nachvollziehen, an welcher Stelle ich plötzlich herausgerissen wurde. Wenn ich zuhause am Lesen bin und es unerwartet klingelt oder Menschen mit mir sprechen wollen, kann ich das Lesen sehr gut pausieren und dann nahtlos wieder einsteigen. Ausnahmen gibt es auch hier, wenn die besprochenen Themen wichtig oder emotional sind.
Was sich ein wenig anders gestaltet, sind laute Umgebungen und schlechte Tagesform. An solchen Tagen bin ich nicht sonderlich konzentriert und komme schnell aus dem Tritt. Laute Gespräche, Musik oder andere Dinge können mich schnell aus der Handlung reißen, der Einstieg fällt mir dann aufgrund des Lärmpegels und meiner Konzentration recht schwer

Geht es euch ähnlich? Schreibt es mir doch in die Kommentare 🙂

Wie war deine Woche?

Meine vergangene Woche war sehr arbeitsintensiv. Die Arbeit macht Spaß und ist lehrreich. Fernab der Arbeit habe ich in der letzten Woche leider nicht allzu viel gemacht. Ich war auf einer – zugegeben unwahrscheinlich späten – Weihnachtsfeier, die wirklich lustig und sehr schön war. Ich habe mich mit vielen lieben Menschen getroffen, neue Bekanntschaften gemacht und gut gegessen.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nur die „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula durchlesen. Bella von Stehlblüten hatte mir das Buch zugeschickt, nachdem ich ihren Tweet gesehen hatte, in dem sie das Buch in liebende Hände geben wollte. Am Anfang hat mir das Buch auch noch unheimlich gut gefallen. Es gab Spannung und Tempo, die Geschichte entwickelte sich schnell und auch die Figuren konnten mich überzeugen. Nach dem starken Anfang ließ das Buch dann aber leider nach, weshalb mir der Mittelteil weniger gut gefiel, das Ende hat mich ziemlich traurig zurückgelassen. Ich wollte „Die rote Löwin“ wirklich mögen, denn ich liebe historische Romane mit starken Figuren. Leider hat mir die Sprache dann stellenweise nicht mehr gefallen und auch der spannende Anteil der Geschichte rückte stark in den Hintergrund. Sehr schade. Eine ausführliche Rezension erfolgt diese Woche.

Am Sonntag habe ich dann mit einem Buch begonnen, das noch gar nicht so lange auf meinem TBR liegt: „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb. Ich hatte das Buch als Rezensionsexemplar angefragt und bekommen, was mich nicht nur tierisch gefreut hat, sondern auch eine Entscheidung ist, die ich nicht bereue. Ich bin am Wochenende nur so durch die erste Hälfte des Buchs geflogen und leider seither nicht mehr zum Lesen gekommen. Ich bin jedoch guter Dinge, dass ich morgen ein gutes Stück weiterkomme. „Das Versprechen der Wüste“ erzählt die spannenden Geschichten zweier Frauen, die Abenteuerlust im Blut haben und sich nicht durch gesellschaftliche Konventionen einengen lassen. Die Zeit- und Perspektivsprünge gefallen mir sehr gut, vor allem die Tatsache, dass das Buch hauptsächlich 1958 spielt, hat mich überzeugt und gefesselt. Ich bin gespannt, wohin dieser Roman mich noch führt.

Neuzugänge hatte ich in dieser Woche auch gleich zwei, die erfreulicherweise zeitgleich bei mir einziehen durften. Zum einen „Eden Summer“ von Liz Fanagan und zum anderen „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward, das ich schon sehnsüchtigt erwartet hatte. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit der Geschichte um die Bruderschaft weitergeht. Deswegen war die Freude umso größer, das Buch endlich auspacken zu dürfen. Wie ich mich kenne, werde ich den 7. Band der Black Dagger nicht nur bald schon zur Hand nehmen, sondern auch gleich inhalieren. Ansonsten bin ich standhaft geblieben was Bücher angeht und habe vor, bis Ostern Bücher zu fasten. Natürlich nur, was das Kaufen angeht!

Gebloggt habe ich in dieser Woche nur die Monatsstatistik für den Februar, die leider nicht ganz so schön war, wie ich mir das erhofft hatte.

Wenn du Hörbücher hörst, hörst du diese dann eher nebenbei oder konzentrierst du dich voll und ganz darauf?

Hörbücher höre ich tatsächlich kaum. Ich habe jedoch vor, mir Hörbücher für die Phasen der Arbeit zu besorgen, in denen ich mich auf kreative Vorgänge konzentrieren muss. Ansonsten höre ich Hörbücher nur dann, wenn ich nicht einschlafen kann. Daher würde ich behaupten, dass ich Hörbücher eher nebenbei höre und auch in Zukunft als Hintergrundbeschallung einplane. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass ein Hörbuch für den Frühjahrsputz recht hilfreich sein kann, um die Motivation aufrecht zu erhalten.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war mein gesamter Samstag, da ich an diesem Tag nicht nur die beiden Neuzugänge im Briefkasten hatte, sondern auch auf der Weihnachtsfeier war. Ich hatte einen sehr angenehmen und erfreulichen Tag, den ich mit netten und engverbundenen Menschen verbringen durfte, habe gut gegessen und gelacht. Solche Tage sind immer wieder schön.

 


Montagsartikel Nr. 36

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Guten Morgen ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 36!

Ich habe mit Schrecken feststellen müssen, dass ich in der vergangenen Woche nichts gepostet habe. Die letzte Woche war im privaten Bereich sehr aufschlussreich, spannend und lehrreich, da musste der Blog ein wenig zurückstehen. Diese Woche startet sehr anregend und spannend, da ich heute Morgen einen vielversprechenden und sehr schönen Termin hatte und Buchpost auspacken durfte. Besser kann ein Montagmorgen doch kaum starten! Legen wir los mit dem Montagsartikel.

Welche Neuerscheinung auf die du dich freust, erscheint als nächstes?

Die Einzahl in der heutigen Montagsfrage schränkt meine Antworten drastisch ein. Denn ich kann euch nicht nur eine Neuerscheinung nennen, sondern viele Neuerscheinungen. Aber heute wollen wir uns doch mal an die Montagsfrage halten, schließlich habe ich bereits letzte Woche die Grenzen der Fragen ein wenig sehr ausgedehnt.

Entschieden habe ich mich für „Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón.

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

© S. Fischer Verlag

 

Ich liebe die Bücher von Carlos Ruiz Zafón seit ich „Im Schatten des Windes“ zur Hand genommen habe. Er hat mich in eine literarische Welt entführt, die ich nicht mehr missen möchte. Daher freue ich mich wahnsinnig auf den 16. März 2017 und werde mir das Buch direkt am selben Tag noch kaufen. Ich kann es kaum erwarten, da mich die Inhaltsangabe, die ihr durch klicken auf den Spoilerbutton lesen könnt, sehr anspricht. Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon vor dem Schaufenster meiner Lieblingsbuchhandlungen stehen, genau wie der kleine Junge: Die Nase und Hände an das Schaufenster gedrückt, vor Freude auf- und abhüpfend. Wir werden sehen.

Durch klicken auf das Bild landet ihr auf der Fischer Verlagsseite, hier gelangt ihr zur Leseprobe.

 

 

 

Wie war deine Woche?

Wie ich euch oben schon verraten habe, war meine vergangene Woche sehr spannend und lehrreich. Leider war sie dadurch sehr lesearm und wenig blogreich. Dafür wurde am Wochenende der Blog aktualisiert – glücklicherweise funktioniert noch alles. Meine größte Sorge war nämlich, dass das Design mit dem Blogupdate nicht mehr funktioniert. Ansonsten bin ich gerade fleißig dabei, ältere Artikel nachträglich im Hinblick auf SEO zu überarbeiten. Wie ich mit den ältesten Rezensionen und Beiträgen umgehen werde, habe ich noch nicht beschlossen. Aber ich denke, es wird einen guten Weg geben, die Beiträge beizubehalten wie sie sind und sie mit SEO zu kombinieren.

Lesetechnisch war diese Woche auch recht zurückhaltend. Mit „Black Dagger – Vishous & Jane“ konnte ich immerhin ein Buch verschlingen, wobei ich hier zum ersten Mal an der Reihe von J.R. Ward etwas auszusetzen habe. Ich war nämlich leider mit einer Entwicklung gegen Ende des Buchs überhaupt nicht glücklich. Aber dazu mehr in meiner kommenden Rezension.

Für die nächste Woche habe ich ein paar Buchleckerbissen geplant, möchte euch die beiden ausstehenden Rezensionen der zuletzt gelesenen Bücher vorstellen und ein wenig im Hintergrund weiterarbeiten. Neben der SEO-Aktualisierung älterer Artikel möchte ich nun auch endlich meine Rezensionen mit Bildern versehen. Da habe ich auch schon ein paar Ideen und werde mich bei den neueren Rezensionen zuerst austoben und mir gerne konstruktive Kritik zu Herzen nehmen. Wer also Tipps hat, immer her damit!

Gehst du auf die Leipziger Buchmesse? An welchen Tagen wirst du da sein? Und falls nicht: Wie vertreibst du dir die messefreie Zeit?

Geplant ist es für dieses Jahr leider nicht, aber ich würde nur zu gerne mal auf die Leipziger Buchmesse. Für 2018 ist es fest in Planung. So richtig schön mit Hotel, Messebesuch und Stadtbummel. Der Freund muss, als Buchsuchti in Ausbildung, natürlich auch mit auf die Messe. Ich werde mir die messefreie Zeit vermutlich mit vielen tollen Büchern versüßen, während ich in euren Messeberichten schwelgen werde. Wer von euch geht denn auf die Leipziger Buchmesse und plant einen Artikel dazu? Und wer von euch wird über die sozialen Medien live berichten?

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war der Geburtstag einer meiner liebsten Mitmenschen. Dazu soll erwähnt sein, dass wir es hier mit einem kleinen Geburtstagsmuffel zu tun haben, für mich Geburtstage aber das absolut Größte sind. Dementsprechend erfreut war ich dann auch, dass gefeiert wurde. Als anständiger Buchsuchti war mein Geschenk stark buchlastig, schließlich will man auch andere Menschen mit Lesen infizieren – wobei das Geburtstagskind selbst ein bibliophiler Mensch ist. Zum Glück! Lange Rede, kurzer Sinn: Das strahlende Gesicht meines Geburtstagskindes war das Highlight meiner Woche. Nichts ist so erfreulich wie das Strahlen eines Menschen, den man soeben glücklich gemacht hat.


Montagsartikel Nr. 35

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 35

Der erste Beitrag der Montagsartikel im Februar startet mit einer Ankündigung: Ich möchte eine Notizbuch-Leserunde zu Lauren Olivers Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie veranstalten. Interessenten können sich gerne in den Kommentaren anmelden. Einen gesonderten Anmeldungs- und Informationspost wird es am Freitag geben. Es trifft sich, dass in naher Zukunft der Kinofilm anläuft, von daher die ideal Gelegenheit, das Buch vor dem Erscheinen des Films zu lesen, um somit nicht gespoilert zu werden.

montagsfrage_bannerWelche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

Für diese Frage muss ich nur kurz mein Bücherregal konsultieren, kleinen Augenblick bitte. Nachdem ich meine Bücherregale ausführlich begutachtet habe, musste ich feststellen, dass ich erstaunlich viele Trilogien besitze. Bei denen kann leider nicht die Rede von lang sein. Stellenweise hätte ich gerne sehr viel mehr Zeit mit den Figuren und den Geschichten verbracht.

Mit 6 Bänden gehört die Frostreihe von Jennifer Estep mit zu meinen längeren Reihen. An dieser Reihe mag ich sowohl Jennifer Esteps Schreibstil, die Figuren, den Plot sowie die eingearbeitete Mythologie. Die Reihe ist in sich stimmig und sehr gut recherchiert. Vor allem macht sie aber eine Menge Spaß beim Lesen.

Was wohl in keinem Regal fehlen darf, ist Harry Potter von JK Rowling. Ich besitze nicht nur die Bände 1 bis 7 in den gebundenen Ausgaben, sondern auch die ersten beiden illustrierten Bücher, die 3 Zusatzgeschichten sowie den Band Filmzauber, in dem man einen Blick hinter die Kulissen werfen darf. Harry Potter nimmt somit den meisten Platz in meinen Regalen ein. Warum ich Harry Potter liebe, brauche ich wohl keinem passionierten Leser zu erklären.

Vergleichbar viele Bücher besitze ich von Cassandra Clare, deren Chroniken der Unterwelt und der Schattenjäger ist hier geschummelt zusammenlege. Thematisch bauen die Reihen ja aufeinander auf und auch die Figuren überlappen sich stellenweise. Die Chroniken der Unterwelt besitze ich komplett, die Chroniken der Unterwelt hingegen ist erst begonnen. Hinzu kommen zwei Zusatzbücher, was eine Gesamtzahl von 9 Büchern ergibt.An der Schattenjägerwelt mag ich die unterschiedlichen Charaktere, das Setting und die faszinierende Idee. Einfach ein rundum gelungener Lesespaß.

Ebenfalls sehr lang ist meine Sammlung der Black Dagger von JR Ward. Da diese im Deutschen eigentlich getrennt erschienen sind, ich jedoch die Sonderausgabe besitze, ist die Rede von 12 bzw. 6 Büchern. Nimmt man den ersten Wert, stellt Black Dagger meine längste Reihe dar. An ihr gefällt mir die Hintergrundidee, die ich aus einer Adaption einer anderen Autorin kenne. Die Originalidee finde ich aber um Längen besser. Besonders spannend finde ich die Welt, die JR Ward entwickelt hat. Auch ihre Figuren sagen mir sehr zu, vor allem, da man in jedem neuen Band einen anderen der Brüder näher kennenlernen darf.

Als nächstes möchte ich euch das Sams von Paul Maar nennen. Die 7 Bücher und um das Sams habe ich leider erst in meinem Studium für mich entdeckt, dafür ist die Liebe nun umso größer. Das Sams ist einfach unfassbar knuddelig uns süß. Ich liebe seine freche Art und seine Scherze. Es versüßt einem einfach die Lesezeit.

Abschließend möchte ich euch die Wilden Hühner von Cornelia Funke erwähnen. Ihre Reihe war die erste, die ich in meinem Leseleben gelesen habe. Die 5 Bände umfassende Reihe hat mich geprägt und bereichert. Vor allem Sprotte hat mich als Kind am meisten begeistert. Nach ihrem Vorbild wurden unzählige Banden gegründet. Die Freundschaft der 5 Mädchen ist unkaputtbar und unüberwindbar. Aus diesem Grund liebe ich die Reihe noch genauso wie am ersten Tag.

screensphilipblogblau-1Meine Blogwoche vom 30.01. bis 05.02.2017

Ja, ja. Da hatte ich mir in der letzten Woche doch ein angenehmes Leseziel gesetzt und es leider nicht ganz einhalten können. Zwar habe ich „Bandstorys – Bitter Beats“ beenden können, darüber hinaus konnte ich allerdings nur „Der Nuttenmörder“ zur Hälfte voranlesen. Mehr Lesezeit hatte ich aus unerfindlichen Gründen nicht. „Bandstorys – Bitter Beats“ hat mir dafür aber ausnehmend gut gefallen, was die wenige Lesezeit qualitativ stark aufwertet. „Der Nuttenmörder“ ist bisher ein spannendes und ziemliches direktes Buch, das sich in seiner Wortwahl nicht zurücknimmt. Bisher gefällt es mir ziemlich gut, da mit Hauptkommissar Ratt als Charakter gut gefällt.

Artikel sind in der vergangenen Woche ein paar erschienen. Neben der Monatsstatistik für den Januar sind noch die Rezensionen zu Die Töchter der Tuchvillaund „Bandstorys – Bitter Beats“ erschienen. Ansonsten war es ziemlich ruhig auf dem Blog.

Neuzugänge konnte ich diesen Monat auch schon verzeichnen. Neben „Etta und Otto und Russell und James“, das ich in Tintenelfes sehr empfehlenswerten Quiz gewann, habe ich mir den 5. Band der Black Dagger, „Black Dagger – Vishous & Jane“, geleistet.

Blogplan vom 06.02. bis zum 12.02.2017

Diese Woche wird lesetechnisch hoffentlich ein wenig besser. Die letzten 40% im „Nuttenmörder“ stehen an, darüber hinaus möchte ich „Black Dagger – Vishous & Jane“ anfangen und vermutlich, so wie ich die Reihe kenne sogar sehr wahrscheinlich, beenden. Was danach auf den Lesetisch kommt, kann ich noch nicht sagen. Ich denke, dass eine freie Auswahl passend zur Lesestimmung besser zu meiner momentanen Stimmung passt.

Am Freitag möchte ich euch, wie oben versprochen, meinen Ankündigungs- und Informationsartikel zur geplanten Notizbuchrunde veröffentlichen. Ansonsten wird es vermutlich noch die eine oder andere Rezension auf dem Blog geben.

Apokalypse! In letzter Sekunde kannst du drei Bücher in deinen Rucksack stopfen. Welche sind das?

Uff, und ich dachte schon, die Montagsfrage sei fies und nur schwer auszuwählen. Ich hatte nämlich erst mit dem Gedanken gespielt, meine Auswahl zu dezimieren, habe mich dann aber dagegen entschieden. Das erste Buch, das ich auf jeden Fall einpacken würde, wäre „Der kleine Prinz“, weil es mein absolutes Lieblingsbuch ist und ich daran sehr viele schöne Erinnerungen hege. Mich danach aber auf Einzelbände zu beschränken, ist unmöglich. Daher muss ich an dieser Stelle zwei Reihen nennen, die ihr oben schon gelesen habt: Harry Potter und die Wilden Hühner. Es geht einfach nicht ohne, und da Philip sich auch für drei Reihen entschieden hat, dachte ich, dass ich das ganz frech ebenfalls machen darf.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war der Geburtstag meiner besten Freundin aus der Oberstufe. Wir haben uns eine ganze Weile nicht mehr gesehen und umso schöner war es, mit ihr in ihren Geburtstag reinzufeiern. Bei der Gelegenheit habe ich ein paar Menschen gesehen, die ich ebenfalls lange nicht mehr gesprochen habe. Umso schöner war der Abend dann auch. Besonders zu erwähnen sei hier, dass meine Freundin und ich nun auch endlich unsere Weihnachtsgeschenke austauschen konnten und ich einen tollen Buchgutschein bekommen habe, den ich in nächster Zeit einzulösen gedenke.

Wie war eure Woche so? Habt ihr Interesse an einer Notizbuchrunde?


[Rezension] „Heiße Liebe – Kalter Tod“

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Titel „Heiße Liebe – Kalter Tod“
Reihe
Band
Autor Pia Hepke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Papierverzierer Verlag
Erschienen als Ebook
Genre Märchenadaption, Roman, Phantastik
Preis 1,99€ [LE]
Seitenzahl 184 Seiten
Bewertung ...

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ in drei Worten?

Märchenhaft, klassisch, modern.

Cover & Gestaltung von „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Das Cover ist überaus passend gestaltet. Zu sehen ist eine junge Frau in heller Kleidung, deren Accessoires und Makeup stark winterlich wirken. Das Herz, das sie in Händen hält, passt perfekt zur Thematik der Märchenadaption rund um die „Schneekönigin“.

Worum geht es in „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ ist eine moderne Märchenadaption der „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen und weiteren winterlichen Figuren der Mythensage. Hierbei mischen sich klassische Märchenelemente mit moderner Phantastik und Figurenkonzeption. Der Beginn des Romans ist durch und durch modern, während hingegen der Hauptteil der Handlung stark an den Märchenklassiker von Hans Christian Andersen angelehnt ist, diesen allerdings modernisiert und auf ganz eigene Weise adaptiert.

Der Schreibstil von Pia Hepke?

Pia Hepke schreibt sehr bildlich und detailliert. Dass bedeutet jedoch nicht, dass die Umgebung bis ins kleinste Detail beschrieben wird, sondern dass das Innenleben der Protagonistin Elsa sehr genau dargestellt ist. Leser, die längere Passagen innerer Sicht nicht so schätzen, sollten vorsichtig in diesen Roman hineinlesen, mir hingegen hat der sehr bildhafte Stil gut gefallen. Die Wortwahl und die Ausdrucksweise der Autorin reichen von klassisch-hochsprachlich bis umgangssprachlich, die sich – je nach Figur – an den Charakter und die Situation anpassen.

Das Figurenpersonal in „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ kommt mit wenigen Figuren auf. Neben der Protagonistin Elsa, deren Alter nicht wirklich festgestellt werden kann, wie es sich für Märchen üblicherweise gehört, gibt es noch Jack Frost, die Schneekönigin, Väterchen Frost, den süßen Jack Russel James und Elsas Schwester Aurora. Es kommen noch einige Figuren vor, die ich euch allerdings nicht spoilern will. Sehr viel mehr Figuren braucht die Handlung jedoch nicht. Zudem konnten mich die meisten Figuren von sich überzeugen. Elsa ist eine niedliche Protagonistin, die mir direkt sympathisch war und auch Jack Frost mochte ich. Die Entwicklung einiger Figuren konnte mich überzeugen und begeistern, da sie eine Modernisierung und Adaption der klassischen Märchenfiguren bedeuteten. Lediglich Elsas Schwester Aurora war ein wenig außen vor.

Positives an „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Pia Hepke hat mit ihrem Märchenroman einen Spagat zwischen Original und Adaption geschaffen, der mir gut gefallen hat. Sie nutzt klassische und in meinen Augen unabdingbare Elemente, transferiert sie und baut sie in ein neues Setting ein. Dabei überzeugt sie. Ihre Geschichte ist authentisch und angenehm zu lesen, bereitet einem Freude und macht einem Lust darauf, in den alten Märchenbüchern zu schmökern. Darüber hinaus modernisiert sie klassische Märchenfiguren auf ihre ganz eigene Weise und gibt ihnen somit etwas Besonderes.

Kritik an „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Ich fand es sehr schade, dass die eigentliche Haupthandlung erst recht spät im Roman anläuft. Der Plot ist gegen Ende nämlich sehr flott und spannend, was nicht zu dem – im Vergleich dazu – recht langen und langatmig wirkenden ersten Teil des Romans passt. Vor allem am Ende hätte ich mich über einen kleinen Ausblick gefreut, beziehungsweise Passagen während der Reise weiter ausgebaut, die viel Potential haben.

Empfehlung zu „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ ist eine wundervoll Märchenadaption, die ein Mittel zwischen Märchen und Roman findet, dabei aber seine eigene Märchenhaftigkeit entwickelt. Trotz kleinerer Schwächen bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben, da er einen in eine wundervoll winterliche Märchenwelt entführt. Nicht nur Märchenfans sollten einen Blick in Pia Hepkes „Heiße Liebe – Kalter Tod“ werfen. Ich danke dem Papierverzierer Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde von „Heiße Liebe – Kalter Tod“.


[Rezension] „Mieses Karma²“

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Titel „Mieses Karma²“
Reihe Mieses Karma
Band 2. Band
Autor David Safier
Übersetzer
Illustrator
Verlag Rowohlt Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung .....

„Mieses Karma²“ in drei Worten?

Humorvoll, spaßig, super.

Cover & Gestaltung von „Mieses Karma²“?

Das Cover von „Mieses Karma²“ ist sehr stark an der Gestaltung des Vorgängerbands angelehnt. Zu sehen sind zwei Ameisen auf gelbem Hintergrund. Die Covergestaltung hat dadurch einen hohen Wiedererkennungswert, da alle Bücher des Autors David Safier auf diese Weise gestaltet sind. Somit passt es perfekt zu den bereits vorhandenen Büchern im Regal. Die Ameisen auf dem Cover, die Goldfische auf der Rückseite des Buchs und eine niedliche Zeichnung im Inneren des Buchs haben dabei ihren eigenen Stil, der mir sehr gut gefällt.

Worum geht es in „Mieses Karma²“?

Wer bereits „Mieses Karma“ kennt, wird von der Handlung nicht überrascht sein. Allerdings findet in „Mieses Karma²“ doppeltes Karmachaos statt, da gleich zwei Figuren gemeinsam auf eine wahnwitzige und humorvolle Reise auf der Suche nach gutem Karma gehen. Dabei stolpern die beiden Protagonisten von einer komischen Situation zur nächsten und auch heißgeliebte Figuren aus dem ersten Band erhalten erneut eine Stimme.

Der Schreibstil von David Safier?

David Safier hat eine wunderbar komisch-humorvolle Schreibe. Der Schreibstil ist locker und fluffig, macht Spaß und fließt nur so dahin. Die lustigen Fußnoten und Anekdoten bringen den Leser zum Schmunzeln. Es gibt absolut nichts zu meckern.

Das Figurenpersonal in „Mieses Karma²“?

Die Figuren von David Safier sind immer der Wahnsinn. Auch in „Mieses Karma²“ hat er wieder tolle Figuren erschaffen, die einen mit ihren Ecken und Kanten zum Lachen bringen konnten. Die Protagonisten Daisy und Marc sind unglaublich lustig. Dabei sind sie dies oft unfreiwillig, bieten mit ihren Dialogen eine Menge Stoff zum Lachen. Auch tauchen altbekannte Figuren wieder auf, über deren Erscheinen ich mich unheimlich gefreut habe. Dadurch kommen Schwung und ein wenig Nostalgie in den Roman, vor allem aber viel zu lachen. Denn eines kann ich euch versichern: Die Figuren von David Safier sind saukomisch und einzigartig.

Positives über „Mieses Karma²“?

Der Nachfolger konnte mich ebenso begeistern wie der Vorgänger. Zwar hängen die beiden Bücher nur lose zusammen, aber gerade das fand ich gut. Neue Figuren, neue Umstände, bekannte Größen und viel Humor haben mir tolle und von Lachtränen begleitete Lesestunden beschert. Dazu kommt ein wortgewandter Schreibstil, wodurch der Roman sich schnell und flüssig weg lesen lässt.

Empfehlung zu „Mieses Karma²“?

Ich kann euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen, wenn ihr auf humorvolle und intelligente Romane steht. Vor allem aber auch Liebhabern von „Mieses Karma“ kann ich „Mieses Karma²“ wärmstens empfehlen. Die Atmosphäre ist unverändert, der Folgeband kann durchaus mit dem Vorgänger mithalten, ohne ihn zu parodieren. Ein rundum gelungenes Buch!

Andere Meinungen zu „Mieses Karma²“:

 


Montagsartikel Nr. 32

1 Kommentar

Guten Morgen ihr Lieben und willkomen zu Montagsartikel Nr. 32!

Schon wieder ist eine Woche im neuen Jahr vergangen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir kommt es vor, als renne die Zeit. Diese Woche war wettertechnisch sehr winterlich und kalt. Sogar Schnee gab es, wenn er auch in meiner Heimat nicht unbedingt liegen blieb. Dafür sah es einfach wunderschön aus.

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Banner der Montagsfrage von Bücherfresserchen

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SUB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ehrlich gesagt ist meine Antwort auf diese Frage sowohl ja als auch nein. Es gibt Zeiten, da vergesse ich meinen TBR zwar nicht, aber er rückt in den Hintergrund. Da stresst er mich genauso wenig, wie er mich erfreut. Wenn ich dann mal an meinen TBR denke, so kommt es auf die Stimmung an. Es gibt einfach Momente, in denen ich voller Schrecken feststelle, dass ich nicht mehr weiß wie viele Bücher auf meinem TBR liegen oder ob ein bestimmtes Buch bereits darin schlummert. Erst kürzlich ist mir dies passiert und daraufhin habe ich meinen TBR gelistet, sortiert und sogar ein paar Bücher ausgemistet. Jetzt liegt mein TBR bei 137 Büchern, was 22 weniger Bücher sind, als ich eigentlich angenommen hatte. Da die Zahl immer weiter sinkt, beginne ich auch wieder Freude über meinen TBR zu empfinden. Je höher er stieg, desto stressiger wurde es. Man hatte immer im Hinterkopf: Oh Gott, so viele ungelesene Bücher. Je mehr die Zahl sinkt, desto wahrscheinlicher erscheint es mir, dass ich meinen TBR tatsächlich abbauen könnte. Und momentan bin ich diesbezüglich sehr zuversichtlich. Wenn ich meinen TBR noch weiter reduziere, werde ich mich vermutlich auch wieder über die Auswahl freuen, denn aktuell ist der TBR einfach zu bombastisch, um sich einfach für ein Buch entscheiden zu können. Kennt ihr das?

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Meine Blogwoche vom 08.01. bis 15.01.2017

Letzte Woche habe ich euch drei neue Rezensionen veröffentlicht. Am Mittwoch erschien „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“, am Donnerstag dann „Im Schatten des roten Stieres“ und am Freitag die Rezension zu „Blut will Blut“. Alle drei Bücher haben mir sehr gut gefallen und haben sehr hohe Bewertungen erhalten. Die letzten beiden Bücher habe ich im Zuge zweier Lovelybooks Leserunden gelesen und sehr genossen, danke dafür! Gelesen habe ich im restlichen Verlauf der Woche nur streckenweise. „Mieses Karma²“ konnte ich in Rekortzeit beenden – ich habe es einfach gesuchtet! -, danach jedoch erstmal eine kleine Lesepause eingelegt. Am Wochenende habe ich mich dann auf „Black Dagger – Zsadist & Bella“ gestürzt und es bis zur Hälfte gelesen. Der Einstieg dauerte ein wenig, aber nun bin ich vollkommen in der Geschichte. Zum Glück habe ich Band 4 auf meinem TBR liegen, sodass ich direkt weiterlesen kann.

Diese Woche habe ich auch meinen TBR sortiert. Dabei habe ich 6 Bücher ausmisten können und den Rest digital erfasst. Es sollte mir nun nicht mehr passieren, dass ich nicht mehr weiß, welche Bücher auf meinem TBR liegen. Ein recht erschreckender Moment. Im Ausgleich für die 6 aussortierten Bücher habe ich mir ein neues Buch gegönnt: „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“, das unglaublich lustige Lesestunden verspricht.

Privat war die Woche sehr abwechslungsreich. Ich habe eine ganz tolle Nachricht erhalten, die mich wirklich sehr gefreut hat. Das Wetter hat uns wunderschöne Motive geliefert und ich war in einer wundervollen Eisausstellung. Es war unfassbar kalt, aber auch unglaublich schön. Die Eisskulpturen sind alle sehr schön gearbeitet und sehr künstlerisch.

Blogplan vom 16.01. bis zum 22.01.2017

Diese Woche werde ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ beenden, vermutlich noch im Laufe des heutigen Tages. Darüber hinaus möchte ich „Wüstenblues“ und „Bandstories: Bitter Beats“ #1 lesen, die ich im Zuge zweier Leserunden erhalten habe. Dann werde ich vermutlich auch noch „Black Dagger – Butch & Marissa“ verschlingen, weil ich gerade so schön in der Handlung stecke. Meine Leseplanung ist diese Woche wieder einmal sehr ambitioniert, aber ich bin auch hoch motiviert, viel zu lesen. Der TBR muss schließlich schwinden.

Beitragsmäßig werdet ihr diese Woche die Rezension zu „Mieses Karma²“ bekommen, die ich noch schreiben möchte. Ansonsten stehen weitere Rezensionen an, wenn ich die geplanten Bücher gelesen habe. Außerdem plane ich einen handwerklichen Artikel, in dem ich euch mal meine Strick- und Näharbeiten zeigen möchte. Wollt ihr so etwas lesen? Auch plane ich, meinen Notizbuchrundenartikel zu beenden, gestalten und hochzuladen. Ich plane diesen Artikel schon lange, habe ihn aber immer wieder auf die lange Bank geschoben. Und damit soll nun Schluss sein.

Wie viele Bücher möchtest du dieses Jahr lesen und glaubst du, dass du dich im Vergleich zum Vorjahr steigern kannst?

Das letzte Jahr war lesetechnisch nicht so gut für mich. Ich hatte in der Uni lange Zeit eine sehr arbeitsintensive Phase, in der ich so gut wie gar nicht zum Lesen kam. Diese Leseflaute hielt dann auch das letzte Quartal in 2016 über an, sodass ich mein Anfang 2016 gesetztes Leseziel bei weitem nicht erreichen konnte. Die Uni habe ich nun aber mit großem Erfolg abgeschlossen und Lesezeit habe ich aktuell wieder mehr. Da sich dieses Jahr aber einiges ändern wird, habe ich mein Leseziel runtergesetzt. Auf Goodreads habe ich mein Leseziel auf 100 Bücher gesetzt, was knapp 30 Bücher mehr wären als in 2016, jedoch über 20 Bücher weniger als in 2015. Daher denke ich, dass die Anzahl ein gesundes Mittelmaß ist. Wie viele Bücher ich letztenendes wirklich lesen werde, stellen wir dann Ende 2017 fest.

Was war dein Wochenhighlight?

Ich würde das gesamte Wochenende als Wochenhighlight küren. Ich habe viel Zeit mit meinem Freund verbracht, habe ein neues Buch erstanden und wunderschöne Skulpturen in einer Eisausstellung bewundert. Ich kann es euch nur empfehlen, in die Eiswelt zu gehen, solltet ihr die Möglichkeit dazu haben. Besonders gefallen hat mir der regionale Bezug, der neben dem weihnachtlichen Thema überall erkennbar war. Was habt ihr in dieser Woche Schönes gemacht?


[Rezension] „Blut will Blut“

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Titel „Blut will Blut“
Reihe Ja
Band 1. Band
Autor André Kussmaul
Übersetzer
Illustrator
Verlag Piper Fahrenheit
Erschienen als ebook
Genre Thriller
Preis 6,99€ [LE]
Seitenzahl 244 Seiten
Bewertung .....

„Blut will Blut“ in drei Worten?

Verwirrend, fesselnd, verunsichernd.

Cover & Gestaltung von „Blut will Blut“?

Das Cover von „Blut will Blut“ wirkt bereits auf den ersten Blick düster, bedrohlich und bedrückend. Das ist auch genau die Atmosphäre, die sich durch den Thriller zieht. Der dargestellte Wald ist zudem von tieferer Bedeutung, da einige wichtige Szenen des Thrillers in Wäldern spielen. Das Cover trifft perfekt die Stimmung des Thirllers.

Worum geht es in „Blut will Blut“?

Da dieses Buch ein Thriller ist, der von seiner Spannung lebt, werde ich euch an dieser Stelle nichts über den konkreten Inhalt verraten. Nur so viel: Es geht um vier Frauen und deren geheimnisvolle Vergangenheit. Der Leser wird auf eine verworrene Reise mitgenommen, auf der ich mich stellenweise nicht mehr darauf verlassen konnte, zwischen Wahr und Falsch zu unterscheiden. Der Leser wird hin und her geworfen, Realität und Wirklichkeit innerhalb des Thrillers verlieren an Konsistenz. Das Ende des Thrillers ist ebenso verworren und verwirrend wie der gesamte Thriller.

Der Schreibstil von André Kussmaul?

André Kussmauls Schreibstil ist wie für Thriller gemacht. Die Wortwahl und Kapitellänge, die schnellen Perspektivwechsel und der Plot gehen Hand in Hand. Alles passt perfekt zusammen, ergänzt einander und schaukelt das Leseempfinden hoch. Kussmaul schreibt sehr sachlich und zeitgleich fesselnd. Sein Thriller bekommt dadurch einen einzigartigen Ton, der mich sehr begeistert hat. Die Wortwahl passt perfekt zur eher sachlichen Protagonistin Hannah.

Das Figurenpersonal in „Blut will Blut“?

Innerhalb des Thrillers werden einige Figuren eingeführt, die alle wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Vor allem Hannah, die man während des Thrillers als Protagonistin näher kennenlernt, hat mir besonders gefallen. Sie hat eine sehr eigene Art, was nach ihrer Geschichte jedoch allzu verständlich ist. Auch die anderen Figuren haben mir, sofern man sie kennenlernen konnte, sehr gut gefallen. Konstruiert sind die Figuren alle ziemlich gut. Jede der vier Frauen hat ihre eigene Art, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch der Antagonist hat meinen Geschmack getroffen, da er wunderbar zweischneidig konstruiert ist.

Positives über „Blut will Blut“?

Der Thriller wirft den Leser hin und her. Ich wusste stellenweise gar nicht mehr, was wahr und was falsch ist. In jedem Kapitel werden neue Fragen aufgeworfen, man zweifelt nicht nur an der Zurechnungsfähigkeit einiger Figuren, sondern auch an der eigenen. Der Autor versteht es meisterhaft, als geklärt geltende Fragen wieder zu hinterfragen. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Hinter jedem Detail könnte etwas Verborgenes stecken. Und das habe ich enorm genossen. Vor allem das Ende passt zum Inhalt des Thrillers, da es den Leser noch verwirrter, unsicherer und irritierter zurücklässt als zu Beginn. Ein weiterer Pluspunkt: Der Cliffhanger ist nur der Auftakt zu einem Folgeband!

Empfehlung zu „Blut will Blut“?

Ich vergebe für „Blut will Blut“ eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Hier kommen nicht nur Thriller-Liebhaber auf ihre Kosten, auch Beginner haben mit „Blut will Blut“ einen fesselnden und spannenden Thriller an der Hand. Ich danke dem Piper Fahrenheit Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von „Blut will Blut“ im Zuge der Leserunde.


[Rezension] „Im Schatten des roten Stieres“

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Titel „Im Schatten des roten Stieres“
Reihe
Band
Autor Sylvia Klinzmann
Übersetzer
Illustrator
Verlag books2read Verlag
Erschienen als ebook
Genre Historischer Roman
Preis 5,99€ [LE]
Seitenzahl 373 Seiten
Bewertung .....

„Im Schatten des roten Stieres“ in drei Worten?

Authentisch, fesselnd, recherchiert.

Cover & Gestaltung von „Im Schatten des roten Stieres“?

Das Cover zu „Im Schatten des roten Stieres“ ist wundervoll. Zu sehen sind Gebäude aus Rom und Florenz im Hintergrund, während im Vordergrund eine Frau in einem roten Kleid zu sehen ist, die der Betrachter jedoch nur von hinten sieht. Hierbei kann es sich um Alessia, eine der wichtigsten Figuren des Romans handeln. Das Cover ist wunderschön anzuschauen und macht mir direkt Fernweh. Nur zu gerne würde ich augenblicklich Rom oder Florenz besuchen.

Worum geht es in „Im Schatten des roten Stieres“?

Der historische Roman „Im Schatten des roten Stieres“ spielt um 1490 in Rom und Florenz. Im Vordergrund steht die Familie Borgia, denen fiktive Figuren an die Seite gestellt werden und deren Schicksale sich miteinander verbinden. Als Leser wird man mit auf eine authentische und sehr gut recherchierte Reise genommen, entdeckt viele geschichtliche Fakten, die fließend in den Roman eingebaut wurden und wird dennoch von einer fiktionalen Geschichte mitgerissen, die sich perfekt in ihr historisches Setting einbettet. Dabei steht die junge Alessia im Vordergrund der Geschehnisse, die von Intrigen, Geheimnissen und starken Emotionen geprägt sind.

Das Figurenpersonal in „Im Schatten des roten Stieres“?

In „Im Schatten des roten Stieres“ wird munter zwischen historisch bezeugten Personen und fiktiven Figuren gemischt. Diese Mischung ist aber so gut gelungen, dass die historischen Personen nicht auffallen. Alle Figuren und Personen wirken realistisch und authentisch, sodass es keinen Bruch zwischen beiden Parteien gibt. Die historischen Personen halten sich alle an ihre geschichtlichen Begebenheiten, in deren dunkle Flecken sich die fiktiven Figuren perfekt einfügen. Selbst die Antagonisten sind faszinierend und authentisch getroffen, sodass man sie gar nicht nicht mögen kann. Wobei eine Abneigung aufgrund von Sympathiegründen tatsächlich möglich ist.

Der Schreibstil von Sylvia Klinzmann?

Der Schreibstil von Sylvia Klinzmann ist unfassbar angenehm. Ihre Wortwahl ist authentisch und passend, schlägt aber einen Bogen in die Moderne. Daher wirkt der Schreibstil nicht antiquiert und lässt sich leicht und flüssig lesen. Die eingestreuten italienischen Begriffe erschließen sich aus dem Kontext, wobei es am Ende des Romans einen Glossar gibt. Der Schreibstil trägt die gesamte Atmosphäre und transportiert ebenfalls sehr viel der Authentizität des Romans.

Positives über „Im Schatten des roten Stieres“?

Ich habe es oben bereits mehrfach gesagt: Dieser Roman ist unglaublich authentisch. Zudem ist er sehr gut recherchiert und historisch begründet. Ich finde es faszinierend, wenn Autoren Flecken in der Geschichtsschreibung mit fiktiven Geschichten ausfüllen und ergänzen. Histoire und Diskurs ergänzen sich hier perfekt. Die fiktive Geschichte ist schillernd und fesselnd, sie fasziniert den Leser vor allem auch durch das spannende Umfeld der Borgia-Familie und das von Intrigen geprägte Leben am Vatikan.

Empfehlung zu „Im Schatten des roten Stieres“?

Ich kann diesen historischen Roman uneingeschränkt empfehlen. Jeder, der historische Romane schätzt, sollte einen Blick in diesen Roman werfen. Fesselnd, sehr gut recherchiert und absolut authentisch. Ich danke dem books2read-Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von „Im Schatten des roten Stieres“ im Zuge der Leserunde.