Montagsartikel Nr. 39

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Guten Abend meine Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 39!

Die Zeit rennt und schon wieder habe ich den Montagsartikel verpasst. Wir wollen doch stark hoffen, dass das nicht zur Gewohnheit wird, aber diesen Montag kam ich einfach nicht dazu. Die Arbeit macht mir weiterhin großen Spaß, auch wenn es in letzter Zeit ein wenig stressiger ist. Doch kommen wir zurück zu der bibliophilen Welt der Bücherwürmer!

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Es kommt ganz darauf an, welche Störung mich aus dem Buch reißt. Wenn ich früher auf dem Weg zur Uni gelesen habe und aussteigen musste, dann kam ich natürlich eine ganze Weile nicht mehr zum Lesen. Wenn ich aber auf dem Rückweg nach Hause das Buch wieder aus meiner Tasche befreit hatte, fiel mir der Einstieg immer wieder leicht. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise, wenn ich meine Haltestelle zu verpassen drohte, weil ich nicht früh genug aufgeschaut habe, fiel mir der Wiedereinstieg in das Buch schwer. Immerhin musste ich erstmal genau nachvollziehen, an welcher Stelle ich plötzlich herausgerissen wurde. Wenn ich zuhause am Lesen bin und es unerwartet klingelt oder Menschen mit mir sprechen wollen, kann ich das Lesen sehr gut pausieren und dann nahtlos wieder einsteigen. Ausnahmen gibt es auch hier, wenn die besprochenen Themen wichtig oder emotional sind.
Was sich ein wenig anders gestaltet, sind laute Umgebungen und schlechte Tagesform. An solchen Tagen bin ich nicht sonderlich konzentriert und komme schnell aus dem Tritt. Laute Gespräche, Musik oder andere Dinge können mich schnell aus der Handlung reißen, der Einstieg fällt mir dann aufgrund des Lärmpegels und meiner Konzentration recht schwer

Geht es euch ähnlich? Schreibt es mir doch in die Kommentare 🙂

Wie war deine Woche?

Meine vergangene Woche war sehr arbeitsintensiv. Die Arbeit macht Spaß und ist lehrreich. Fernab der Arbeit habe ich in der letzten Woche leider nicht allzu viel gemacht. Ich war auf einer – zugegeben unwahrscheinlich späten – Weihnachtsfeier, die wirklich lustig und sehr schön war. Ich habe mich mit vielen lieben Menschen getroffen, neue Bekanntschaften gemacht und gut gegessen.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nur die „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula durchlesen. Bella von Stehlblüten hatte mir das Buch zugeschickt, nachdem ich ihren Tweet gesehen hatte, in dem sie das Buch in liebende Hände geben wollte. Am Anfang hat mir das Buch auch noch unheimlich gut gefallen. Es gab Spannung und Tempo, die Geschichte entwickelte sich schnell und auch die Figuren konnten mich überzeugen. Nach dem starken Anfang ließ das Buch dann aber leider nach, weshalb mir der Mittelteil weniger gut gefiel, das Ende hat mich ziemlich traurig zurückgelassen. Ich wollte „Die rote Löwin“ wirklich mögen, denn ich liebe historische Romane mit starken Figuren. Leider hat mir die Sprache dann stellenweise nicht mehr gefallen und auch der spannende Anteil der Geschichte rückte stark in den Hintergrund. Sehr schade. Eine ausführliche Rezension erfolgt diese Woche.

Am Sonntag habe ich dann mit einem Buch begonnen, das noch gar nicht so lange auf meinem TBR liegt: „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb. Ich hatte das Buch als Rezensionsexemplar angefragt und bekommen, was mich nicht nur tierisch gefreut hat, sondern auch eine Entscheidung ist, die ich nicht bereue. Ich bin am Wochenende nur so durch die erste Hälfte des Buchs geflogen und leider seither nicht mehr zum Lesen gekommen. Ich bin jedoch guter Dinge, dass ich morgen ein gutes Stück weiterkomme. „Das Versprechen der Wüste“ erzählt die spannenden Geschichten zweier Frauen, die Abenteuerlust im Blut haben und sich nicht durch gesellschaftliche Konventionen einengen lassen. Die Zeit- und Perspektivsprünge gefallen mir sehr gut, vor allem die Tatsache, dass das Buch hauptsächlich 1958 spielt, hat mich überzeugt und gefesselt. Ich bin gespannt, wohin dieser Roman mich noch führt.

Neuzugänge hatte ich in dieser Woche auch gleich zwei, die erfreulicherweise zeitgleich bei mir einziehen durften. Zum einen „Eden Summer“ von Liz Fanagan und zum anderen „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward, das ich schon sehnsüchtigt erwartet hatte. Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit der Geschichte um die Bruderschaft weitergeht. Deswegen war die Freude umso größer, das Buch endlich auspacken zu dürfen. Wie ich mich kenne, werde ich den 7. Band der Black Dagger nicht nur bald schon zur Hand nehmen, sondern auch gleich inhalieren. Ansonsten bin ich standhaft geblieben was Bücher angeht und habe vor, bis Ostern Bücher zu fasten. Natürlich nur, was das Kaufen angeht!

Gebloggt habe ich in dieser Woche nur die Monatsstatistik für den Februar, die leider nicht ganz so schön war, wie ich mir das erhofft hatte.

Wenn du Hörbücher hörst, hörst du diese dann eher nebenbei oder konzentrierst du dich voll und ganz darauf?

Hörbücher höre ich tatsächlich kaum. Ich habe jedoch vor, mir Hörbücher für die Phasen der Arbeit zu besorgen, in denen ich mich auf kreative Vorgänge konzentrieren muss. Ansonsten höre ich Hörbücher nur dann, wenn ich nicht einschlafen kann. Daher würde ich behaupten, dass ich Hörbücher eher nebenbei höre und auch in Zukunft als Hintergrundbeschallung einplane. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass ein Hörbuch für den Frühjahrsputz recht hilfreich sein kann, um die Motivation aufrecht zu erhalten.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war mein gesamter Samstag, da ich an diesem Tag nicht nur die beiden Neuzugänge im Briefkasten hatte, sondern auch auf der Weihnachtsfeier war. Ich hatte einen sehr angenehmen und erfreulichen Tag, den ich mit netten und engverbundenen Menschen verbringen durfte, habe gut gegessen und gelacht. Solche Tage sind immer wieder schön.

 


Montagsartikel Nr. 38

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Helau ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 38 an Rosenmontag!

Eine wahnsinnig spannende, lehrreiche und erfreuliche Woche volle neuer toller Menschen ist ins Land gegangen. Ich bin gespannt auf die Dinge, die mich noch erwarten, freue mich auf kommende Herausforderungen und sehne mich nach noch mehr Dingen, die ich in Zukunft lernen werde. Glücklicherweise hat der Blog nicht so sehr gelitten wie ich befürchtet hatte, da ich mein neues Zeitmanagement erst noch auf den Blogbereich meines Lebens ausdehnen muss. Gut, dass ich ein paar Rezensionen vorgeschrieben hatte, damit euch hier der Lesestoff nicht ausgeht. Legen wir aber jetzt mit dem Montagsartikel los.

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Es fällt mir ziemlich schwer, diese Frage zu beantworten. Bücher, die in meinem Regal landen, habe ich mir vorher ausgesucht, angeschaut und in den meisten Fällen auch reingelesen. Oder ich kenne die Rezension von Buchbloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. Daher sind Überraschungen – in beide Richtungen – bei mir eher die Seltenheit. Wenn mich ein Buch überraschen kann, dann durch einen unvorhergesehenen Plotttwist, einen besonderen Schreibstil, wundervolle Figuren oder einen spannenden Plot. All diese Kriterien machen für mich ein gutes Buch aus. Allerdings müsste ich euch dann hier einen Großteil meiner Leseliste präsentieren, was wohl kaum im Sinne der Frage ist. Geschenke und Rezensionsexemplare bergen ebenfalls nicht das Potential, mich positiv überraschen zu können, da ich bei der Menge an Büchern, die ich besitze um Wunschlisten gebeten werde und meine Rezensionsexemplare anfrage. Daher erlebe ich keine unangeforderten Überraschungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Dadurch komme ich zu meinem Ausgangspunkt zurück: Alle Bücher, die bei mir landen, sind ausgesuchte Werke, die auf jeden Fall meinen Lesegeschmack treffen. Zwar gibt es immer Bücher, die mir besser gefallen als andere, aber von einer positiven Überraschung, aufgrund einer besserern Bewertung denn Erwartungshaltung, das habe ich lange nicht mehr gehabt. Aus dem Stehgreif kann ich euch auch leider nicht das letzte Buch nennen, bei dem es so war, verzeiht.

Wie war deine Woche?

Wie ihr oben schon sehen konntet, hatte ich eine tolle Woche. Bei mir hat sich beruflich einiges geändert, sodass ich nun Teil eines jungen und kreativen Teams bin. Als Teil dieses Team arbeite ich an einem unfassbar humorvollen und spannenden Projekt mit, das mir sehr gut gefällt. Die letzte Woche stellte meine erste Woche in besagtem Team dar und war von einigen Neuerungen geprägt. So habe ich erstmal viele neue Leute kennengelernt, die mir alle sympathisch sind und mit denen ich prima zusammenarbeiten kann. Ich habe einige neue Dinge gelernt, erweitere meinen Horizont und bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Dementsprechend war meine Woche sehr aufregend und lehrreich. Das Wochenende war ebenfalls sehr schön, da ich neben einer ausgedehnten Cachetour wieder Zeit zum Lesen hatte und ich meinem Nebenjob tätig war. Momentan läuft es sehr gut bei mir, was mich unheimlich freut.

Auf dem Blog konntet ihr, da ich vorgeschriebene Rezensionen übrig hatte, immerhin zwei Beiträge lesen. Zum einen die Rezension zu „Black Dagger – Phury & Cormia“, dem sechsten Band der Black Dagger-Reihe von J.R. Ward und zum anderen die Rezension zu Katherine Pancols zweitem Band der Muchachas, „Muchachas – Kopfüber ins Leben“. Beide Bücher haben von mir die volle Punktzahl erhalten, wobei „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ definitiv ein gute-Laune-Hoffnungsbuch ist.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nicht so viel wie sonst, was aber vollkommen normal und zu verkraften ist. Dafür habe ich am Sonntag noch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon beendet, ein Buch, das anders war als erwartet, da es zum einen sehr viel ernsthafter war als ich dachte und zum anderen der Auftaktband einer Reihe ist. Begonnen habe ich kurz darauf dann mit „Die rote Löwin“, einem historischen Roman, den mit Belle von Stehlblüten hat zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür nochmal!

Auf welche Buchverfilmung freust du dich dieses Jahr ganz besonders?

Ich freue mich unheimlich auf die Verfilmung der Schönen und das Biest mit Emma Watson. Mit jedem neuen Trailer oder Foto freue ich mich mehr, da ich mir persönlich keine bessere Schauspielerin für Belle hätte wünschen können. Zu gerne würde ich den Film in OV sehen, nur um Emma singen zu hören. Im Trailer klang es wirklich angenehm. Generell geben sich die Macher unheimlich viel Mühe, nah am Trickfilm zu bleiben. Ein Vergleich zwischen Buch, Zeichentrick und neuem Kinofilm wäre mal eine Beitragsidee…

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war eigentlich voll von Highlights. Da wäre zunächst der Beginn meiner neuen Stelle, die vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die neuen Dinge, die ich lernen darf. Da ich jedoch seit langem mal wieder Cachen und dabei auch überaus erfolgreich war, möchte ich die Cachetour zu meinem privaten Wochenhighlight küren. Die Bewegung an der frischen Luft, die schon den Frühling ankündigt, tat unwahrscheinlich gut. Und erst das Erfolgserlebnis, wenn man den Schatz nach der Suche endlich in Händen hält.


Montagsartikel Nr. 37

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Hallöchen auch und willkommen zum (sehr) verspäteten Montagsartikel Nr. 37!

Bei mir hat sich in der vergangenen Woche privat sehr viel verändert, worüber ich mich ungeheuer freue. Deshalb muss ich mein Zeitmanagement überarbeiten und anpassen, damit hier auch weiterhin regelmäßig Artikel erscheinen. Durch die tolle Chance, die sich mir gerade bietet, lerne ich aktuell unwahrscheinlich viele neue Dinge, lerne wundervolle Menschen kennen und erweitere meinen Horizont.

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Generell finde ich immer wieder schöne Sätze in Büchern, zum Aufschreiben dieser Sätze kam ich bisher noch nie. Ich bewundere die Menschen, die richtiggehend Buch über ihre Zitate führen, kontinuierlich Zitate markieren und übertragen und daraus ein wundervolles Buch bibliophiler Schätze erstellen. Ich hatte mir lange Zeit überlegt, ein solches Notizbuch anzulegen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Ihr kennt das ja sicherlich. Deswegen kann ich euch hier nur mein Lieblingszitat aus Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ nennen:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Dieser Satz begleitet mich schon seit Jahren. Er bringt einfach eine Saite in mir zum Klingen und birgt so viel Wahrheit.

Wie war deine Woche?

Meine letzte Woche war sehr emotional und voller Veränderungen, vor allem gegen Ende der Woche. Auf dem Blog war es weniger ruhig als in der Woche zuvor, da die Rezensionen zu „Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt“ und „Black Dagger – Vishous & Jane“ online gehen konnten. Zwischenzeitlich hatte ich große technische Probleme mit dem Blog, da er zeitweise nicht ansprechbar war. Woran es letztendlich lag, konnten weder ich noch mein Freund, der mein technischer Admin ist, herausfinden. Aber glücklicherweise funktioniert alles, der Blog ist wieder ansprechbar und Daten sind auch nicht verloren gegangen. Unglücklicherweise begann die Phase des Ausfalls exakt in dem Moment, als ich versuchte eine Rezension zu veröffentlichen. Diese war jedoch nicht der Auslöser, da der Blog bereits zuvor weniger performant war als sonst.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche immerhin zwei Bücher, die mir beide sehr gut gefallen haben. Mit „Black Dagger – Phury & Cormia“ habe ich den sechsten Band der Black Dagger-Reihe inhaliert – wortwörtlich, denn ich habe ihn binnen eines Tages weggelesen – und mit „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ den zweiten Teil der Muchachas-Trilogie gelesen. Letzteres ist ein absolutes gute Laune Buch, das Hoffnung macht, Lebensfreude weckt und einem zeigt, dass man manchmal gar nicht so alleine ist wie man immer gerne denkt.

Für die aktuelle Woche plane ich, „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ zu beenden, das ich in der vergangenen Woche bereits begonnen habe. Bisher ist es ein sehr faszinierendes und unterhaltsames Buch, das den Leser durch seine Andersartikeit zum Weiterlesen animiert. Jedes weitere Buch wäre diese Woche höchst erfreulich, da mein Zeitmanagement momentan komplett auf den Kopf gestellt wurde. Aber ich bin guter Dinge, dass sich alles schnell einpendelt.

Der erste Monat von 2017 ist bereits vorbei. Welches Buch hat euch bisher am besten gefallen und wieso?

Oh, solche Fragen sind immer fies. Ich konnte mich schon in der Monatsstatistik nicht entscheiden, wie ihr hier sehen könnt:

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war definitiv die Mitteilung am Freitagabend, die ausschlaggebend für die tollen Veränderungen war. Dadurch hat sich mir eine unfassbare Möglichkeit eröffnet, meinen Horizont, meine Fähigkeiten und meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Bisher bin ich sehr glücklich mit den Entwicklungen, lerne unwahrscheinlich viel, darf neue und wundervolle Menschen kennenlernen und habe eine aufregende Zeit vor mir. Deswegen wird es hier vermutlich ein Weilchen dauern, bis sich eine neue Routine eingespielt hat, aber ich glaube, ihr seht mir das nach.


Montagsartikel Nr. 34

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Guten Morgen ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 34.

Heute haben wir ein paar richtig schöne Fragen, die ich im Rahmen meiner beiden liebsten Mitmachaktionen für euch heute beantworten will. Fangen wir doch direkt an!

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Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

Einige. Nehmen wir da mal „Harry Potter“ von Joanne K. Rowling. Zwar bin ich erst ziemlich spät auf den Hype aufgesprungen, aber dafür umso länger dabei geblieben. Jedes Mal, wenn ich eines der Bücher in die Hand nehme, fühle ich mich wieder wie damals, als ich die Bücher zum ersten Mal gelesen habe. Dieses erste magische Eintauchen in die Welt der Magie kehrt dann unmittelbar zu mir zurück. Besonders schön finde ich daher die illustrierten Sonderausgaben, die derzeit erscheinen, die so unwahrscheinlich schön aussehen und den Leser nur noch mehr verzaubern. Und egal, wie oft ich die Bücher auch lese, der Zauber verfliegt nicht. Jedes Mal entdecke ich neue Details, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Bei jedem Lesen vertieft sich die Kenntnis über die magische Welt noch weiter. Und genau das fasziniert mich so sehr an den Büchern.
Neben Joanne K. Rowling haben auch die Bücher von Cornelia Funke diese Wirkung auf mich. Vor allem die „Wilden Hühner“ und die „Tinten-Trilogie“ rufen bei mir jene schöne Kindheitserinnerungen hervor, die ich nicht missen möchte. Vor allem bei den „Wilden Hühnern“ kommen viele schöne, lustige und mit Freunden verbundene Erinnerungen ans Tageslicht, die mich zum Lächeln bringen. Welche Bücher rufen in euch Kindheitserinnerungen wach, die ihr nicht mehr missen möchtet?

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Meine Blogwoche vom 23.01. bis 29.01.2017

Mir war so, als hätte ich mir für die vergangene Woche eine enorme Leseliste gesetzt, an der ich leider gescheitert bin. Beenden konnte ich das unglaublich gute „Die Töchter der Tuchvilla“, von dem ich restlos begeistert bin. Es war, als käme man nach Hause. An verschiedenen Stellen gab es kleinere und sehr unauffällige Rückblicke, die über die Geschehnisse des ersten Teils informierten. Dies frischt kleinere Erinnerungslücken auf, obwohl ich den Großteil der Handlung noch im Kopf hatte. Ansonsten habe ich „Bandstorys – Bitter Beats“ begonnen, dessen Prolog unheimlich intensiv war und einen sehr fesselnden Einstieg in den Roman bietet. Ich bin guter Dinge, dass mir „Bandstorys – Bitter Beats“ ziemlich gut gefallen wird. Abschließend betrachtet, bin ich weit hinter meiner Leseliste zurück geblieben, aber es war im privaten Sektor einfach zu viel los, um mich mit einem guten Buch zurückzuziehen – wie ich gerne gewollt hätte.

An Neuzugängen habe ich diese Woche nur „Run Boy, Run Girl“ zu verzeichnen, das ich im Rahmen einer Leserunde gewonnen habe. Sonst konnte ich mich zum Glück in Punkto Neuzugänge zurückhalten.

Auf dem Blog erschienen ist auch nur eine Rezension, da mangels gelesener Bücher und aktueller Rezensionssituation alle gelesenen Bücher rezensiert und veröffentlicht sind. Daher habe ich euch vergangene Woche die Rezension zu „Heiße Liebe – Kalter Tod“ präsentiert.

Blogplan vom 30.01. bis zum 05.02.2017

Diese Woche möchte ich ein wenig mehr lesen, als in der vorangegangenen Woche. Neben dem begonnenen „Bandstorys – Bitter Beats“ möchte ich noch „Wüstenblues“ lesen. Das ist die Mindestanzahl an Büchern, die ich schaffen möchte. Ansonsten arbeite ich weiterhin am Notizbuchrundenartikel, in dem ich euch mein wunderhübsches „Rot wie das Meer“ präsentieren will.  Mehr ist für den Lauf der Woche, abgesehen von Rezensionen, nicht geplant.

Hast du in letzter Zeit ein Buch abgebrochen? Welches und warum?

Ich habe in letzter Zeit keine Bücher abgebrochen, da ich in den letzten Monaten sehr wenige, dafür aber sehr gute Bücher gelesen habe. Einen Grund zum Abbrechen habe ich daher bislang nicht mehr gehabt. Das letzte Buch, das ich abgebrochen habe, war in der Unizeit.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight stammt aus dem privaten Sektor, weil ich etwas überaus Kreatives machen durfte, bei dem ich mich so richtig austoben konnte. Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt. Ansonsten war meine Woche recht konstant. Ich habe ein sehr tolles Buch beendet, ein neues spannendes Buch begonnen und ein neues Buch erhalten. Ich denke, meine Woche war voll von kleinen angenehmen Überraschungen, die die nicht so schönen Moment, die es natürlich auch geben muss, ausgleichen konnten.

Wie war denn eure Woche so?


Montagsartikel Nr. 33

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Guten Morgen und willkommen zu Montagsartikel Nr. 33!

Die letzte Woche war im privaten Bereich sehr aufregend und vielversprechend. Ein wichtiger Termin fand statt, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind. Ich bin sehr gespannt auf die Dinge, die da noch kommen wollen. Heute habe ich einiges vor, deswegen geht es ohne weitere Umschweife direkt los.

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Bloggst du eher spontan oder planst du lieber was du wann veröffentlichst?

Wer mir schon eine Weile folgt, weiß, dass ich eher die spontanere Bloggerin bin. Zwar gibt es feste Aktionen wie dem Montagsartikel oder die Statistiken, die an festen Tagen erscheinen, der Rest ist jedoch ziemlich frei. Ich hatte es mal eine Weile versucht, Rezensionen an festen Tagen zu veröffentlichen, allerdings nahm die Anzahl der geschriebenen Rezensionen langsam überhand und so sammelten sie sich ob des langsamen Veröffntlichungstempos unzählige Artikel an. Deswegen veröffentliche ich Rezensionen lieber zeitnah und gerne auch mal drei Rezensionen an drei Tagen hintereinander, als Unmengen zu sammeln. Spezielle Artikel jedoch, die Planung benötigen und aufwendiger sind, plane ich vor. Diese Art Artikel kommt allerdings nicht so oft vor, was ich aber ändern möchte. Das heißt allerdings nicht, dass ich meine geschriebenen Rezensionen nicht dennoch vorplane und automatisch veröffentliche. Allerdings immer direkt für die nächsten Tage, und nicht mehr Wochen im Voraus.

Dabei achte ich einzig auf zwei Dinge: Ich blogge, wenn möglich, nur einen Artikel pro Tag. Und nur dann, wenn ich Lust, Zeit und Muse habe. Ein erzwungener Artikel ist unangenehm zu schreiben und zu lesen. Bloggen ist mein Hobby, genau wie das Lesen. Und solange ich Spaß dabei habe viel zu bloggen, werde ich das auch tun.

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 Meine Blogwoche vom 16.01. bis 22.01.2017

Letzte Woche hatte ich mir vorgenommen, viel zu lesen. Gelesen habe ich tatsächlich auch einiges, nur eben nicht das, was ich hier eingeplant hatte. Geworden sind es dann „Black Dagger – Zsadist & Bella“, „Black Dagger – Butch & Marissa“ und „Heiße Liebe – Kalter Tod“, die ich alle beenden oder durchlesen konnte. Begonnen habe ich am Sonntag noch „Die Töchter der Tuchvilla“ angefangen und bin direkt wieder Teil der Geshcichte. Bei manchen Büchern fühlt man sich als Leser, als käme man nach Hause. Egal wie lange man nicht mehr reingelesen hat, es ist alles im Handumdrehen wieder präsent. Neben dem wöchentlichen Montagsartikel sind drei Rezensionen online gegangen: „Black Dagger – Zsadist & Bella“, „Black Dagger – Butch & Marissa“ und „Mieses Karma²“.

Neuzugänge hatte ich in dieser Woche gleich zwei zu verzeichnen: „Bandstories – Bitter Beats #1“ und „Der Nuttenmörder“. Beide habe ich im Zuge von Leserunden gewonnen, bei denen ich momentan unwahrscheinliches Glück habe. Nicht nur, dass ich an so vielen Leserunden teilnehmen darf, auch die Bücher sind unwahrscheinlich gut geschrieben, interessant oder kreativ. Bisher ist mir kein einziges Buch unter gekommen, dass mich nicht irgendwie begeistern konnte. Eine wahre Freude.

Blogplan vom 23.01. bis zum 29.01.2017

Diese Woche wird wieder sehr leseintensiv sein. Ich möchte mein aktuelles Buch „Die Töchter der Tuchvilla“ beenden, zudem auch die drei Leserundenbücher „Wüstenblues“, „Bandstories – Bitter Beats #1“ und „Der Nuttenmörder“ verschlingen. Ich brenne darauf, den Reisebericht zu lesen und somit ein weiteres Mal nach Afrika zu reisen. Mit „Der Nuttenmörder“ habe ich einen spannenden Krimi auf meiner Lesetagesordnung und „Bandstories – Bitter Beats #1“ bringt das gewisse romantische Kribbeln mit – wie ich so hoffe.

Im Zuge dessen plane ich natürlich neue Rezensionen für euch. Zunächst natürlich für „Heiße Liebe – Kalter Tod“, einer süßen und kreativen Märchenadaption. Schaut euch das Buch mal an. Darüber hinaus suche ich momentan nach kreativen Ideen, meinen Blog ein wenig aufzufrischen. In letzter Zeit häufen sich Rezensionen und Montagsbeiträge, weshalb ich mich ein wenig kreativ verausgaben möchte. Wenn ihr einen speziellen Wunsch habt, immer her damit!

Auf welche Neuerscheinung im ersten Halbjahr 2017 freut ihr euch am meisten?

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Copyright Fischer TOR Verlag

 

 

Ich schaue mir fürchterlich gerne die Verlagsvorschauen und eure Beiträge dazu an. Leider fällt es mir aufgrund eben dieser Vorschauen enorm schwer, eine Auswahl zu treffen. Für mich gibt es nicht nur das eine Buch. Müsste ich für diesen Beitrag jedoch eines auswählen, fiele meine Wahl auf den neuen Roman von Kai Meyer „Die Krone der Sterne“. Thematisch wird es um Hexen und Magie gehen, was mich unheimlich interessiert. Schon das Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt, der Inhalt sorgt für absolutes Habenwollen. Kai Meyer schafft es mit jedem seiner Bücher mich absolut zu begeistern. Leider bin ich in meinem Leseleben erst sehr spät auf diesen grandiosen Autor gestoßen, hole dies nun aber in vollen Zügen nach. Und jetzt mal ehrlich, ist dieses Cover nicht schön?

 

 

 

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war, abgesehen von einem wichtigen Termin, der wirklich angenehm und vielversprechend verlaufen ist, recht ruhig. Innerhalb der Woche habe ich vermehrt die aktuell reichlich bemessene Lesezeit genossen, am Wochenende einen erfrischenden Spaziergang in der klaren und leider sehr kalten Luft gemacht. Ansonsten habe ich mich, wie es sich für einen anständigen Bücherwurm gehört, mit Buch und Tee in meinem Lesesessel vergraben und geschmökert.

Wie war eure Woche? Habt ihr etwas Besonderes erlebt? Und falls ihr tolle Artikelinspirationen habt, immer her damit!


Montagsartikel Nr. 32

1 Kommentar

Guten Morgen ihr Lieben und willkomen zu Montagsartikel Nr. 32!

Schon wieder ist eine Woche im neuen Jahr vergangen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir kommt es vor, als renne die Zeit. Diese Woche war wettertechnisch sehr winterlich und kalt. Sogar Schnee gab es, wenn er auch in meiner Heimat nicht unbedingt liegen blieb. Dafür sah es einfach wunderschön aus.

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Fühlst du dich hin und wieder von deinem SUB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ehrlich gesagt ist meine Antwort auf diese Frage sowohl ja als auch nein. Es gibt Zeiten, da vergesse ich meinen TBR zwar nicht, aber er rückt in den Hintergrund. Da stresst er mich genauso wenig, wie er mich erfreut. Wenn ich dann mal an meinen TBR denke, so kommt es auf die Stimmung an. Es gibt einfach Momente, in denen ich voller Schrecken feststelle, dass ich nicht mehr weiß wie viele Bücher auf meinem TBR liegen oder ob ein bestimmtes Buch bereits darin schlummert. Erst kürzlich ist mir dies passiert und daraufhin habe ich meinen TBR gelistet, sortiert und sogar ein paar Bücher ausgemistet. Jetzt liegt mein TBR bei 137 Büchern, was 22 weniger Bücher sind, als ich eigentlich angenommen hatte. Da die Zahl immer weiter sinkt, beginne ich auch wieder Freude über meinen TBR zu empfinden. Je höher er stieg, desto stressiger wurde es. Man hatte immer im Hinterkopf: Oh Gott, so viele ungelesene Bücher. Je mehr die Zahl sinkt, desto wahrscheinlicher erscheint es mir, dass ich meinen TBR tatsächlich abbauen könnte. Und momentan bin ich diesbezüglich sehr zuversichtlich. Wenn ich meinen TBR noch weiter reduziere, werde ich mich vermutlich auch wieder über die Auswahl freuen, denn aktuell ist der TBR einfach zu bombastisch, um sich einfach für ein Buch entscheiden zu können. Kennt ihr das?

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Meine Blogwoche vom 08.01. bis 15.01.2017

Letzte Woche habe ich euch drei neue Rezensionen veröffentlicht. Am Mittwoch erschien „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“, am Donnerstag dann „Im Schatten des roten Stieres“ und am Freitag die Rezension zu „Blut will Blut“. Alle drei Bücher haben mir sehr gut gefallen und haben sehr hohe Bewertungen erhalten. Die letzten beiden Bücher habe ich im Zuge zweier Lovelybooks Leserunden gelesen und sehr genossen, danke dafür! Gelesen habe ich im restlichen Verlauf der Woche nur streckenweise. „Mieses Karma²“ konnte ich in Rekortzeit beenden – ich habe es einfach gesuchtet! -, danach jedoch erstmal eine kleine Lesepause eingelegt. Am Wochenende habe ich mich dann auf „Black Dagger – Zsadist & Bella“ gestürzt und es bis zur Hälfte gelesen. Der Einstieg dauerte ein wenig, aber nun bin ich vollkommen in der Geschichte. Zum Glück habe ich Band 4 auf meinem TBR liegen, sodass ich direkt weiterlesen kann.

Diese Woche habe ich auch meinen TBR sortiert. Dabei habe ich 6 Bücher ausmisten können und den Rest digital erfasst. Es sollte mir nun nicht mehr passieren, dass ich nicht mehr weiß, welche Bücher auf meinem TBR liegen. Ein recht erschreckender Moment. Im Ausgleich für die 6 aussortierten Bücher habe ich mir ein neues Buch gegönnt: „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“, das unglaublich lustige Lesestunden verspricht.

Privat war die Woche sehr abwechslungsreich. Ich habe eine ganz tolle Nachricht erhalten, die mich wirklich sehr gefreut hat. Das Wetter hat uns wunderschöne Motive geliefert und ich war in einer wundervollen Eisausstellung. Es war unfassbar kalt, aber auch unglaublich schön. Die Eisskulpturen sind alle sehr schön gearbeitet und sehr künstlerisch.

Blogplan vom 16.01. bis zum 22.01.2017

Diese Woche werde ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ beenden, vermutlich noch im Laufe des heutigen Tages. Darüber hinaus möchte ich „Wüstenblues“ und „Bandstories: Bitter Beats“ #1 lesen, die ich im Zuge zweier Leserunden erhalten habe. Dann werde ich vermutlich auch noch „Black Dagger – Butch & Marissa“ verschlingen, weil ich gerade so schön in der Handlung stecke. Meine Leseplanung ist diese Woche wieder einmal sehr ambitioniert, aber ich bin auch hoch motiviert, viel zu lesen. Der TBR muss schließlich schwinden.

Beitragsmäßig werdet ihr diese Woche die Rezension zu „Mieses Karma²“ bekommen, die ich noch schreiben möchte. Ansonsten stehen weitere Rezensionen an, wenn ich die geplanten Bücher gelesen habe. Außerdem plane ich einen handwerklichen Artikel, in dem ich euch mal meine Strick- und Näharbeiten zeigen möchte. Wollt ihr so etwas lesen? Auch plane ich, meinen Notizbuchrundenartikel zu beenden, gestalten und hochzuladen. Ich plane diesen Artikel schon lange, habe ihn aber immer wieder auf die lange Bank geschoben. Und damit soll nun Schluss sein.

Wie viele Bücher möchtest du dieses Jahr lesen und glaubst du, dass du dich im Vergleich zum Vorjahr steigern kannst?

Das letzte Jahr war lesetechnisch nicht so gut für mich. Ich hatte in der Uni lange Zeit eine sehr arbeitsintensive Phase, in der ich so gut wie gar nicht zum Lesen kam. Diese Leseflaute hielt dann auch das letzte Quartal in 2016 über an, sodass ich mein Anfang 2016 gesetztes Leseziel bei weitem nicht erreichen konnte. Die Uni habe ich nun aber mit großem Erfolg abgeschlossen und Lesezeit habe ich aktuell wieder mehr. Da sich dieses Jahr aber einiges ändern wird, habe ich mein Leseziel runtergesetzt. Auf Goodreads habe ich mein Leseziel auf 100 Bücher gesetzt, was knapp 30 Bücher mehr wären als in 2016, jedoch über 20 Bücher weniger als in 2015. Daher denke ich, dass die Anzahl ein gesundes Mittelmaß ist. Wie viele Bücher ich letztenendes wirklich lesen werde, stellen wir dann Ende 2017 fest.

Was war dein Wochenhighlight?

Ich würde das gesamte Wochenende als Wochenhighlight küren. Ich habe viel Zeit mit meinem Freund verbracht, habe ein neues Buch erstanden und wunderschöne Skulpturen in einer Eisausstellung bewundert. Ich kann es euch nur empfehlen, in die Eiswelt zu gehen, solltet ihr die Möglichkeit dazu haben. Besonders gefallen hat mir der regionale Bezug, der neben dem weihnachtlichen Thema überall erkennbar war. Was habt ihr in dieser Woche Schönes gemacht?


Montagsartikel Nr. 31

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Guten Morgen ihr Lieben und herzlich Willkommen zum Montagsartikel Nr. 31.

Heute dürft ihr wieder meine Antwort auf Bücherfresserchens Montagsfrage und Book Walks Behind the Screens sowie meine Wochenplanung und den Wochenrückblick des Blogs lesen.

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Hast du dir schonmal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen?

Geplant hatte ich diesen Vorsatz schon diverse Male. Welcher Bücherwurm mit explodierendem TBR hat nicht auch schon versucht, diese Notbremse zu ziehen? Leider ist ein solches Buchkaufverbot immer mit enormen Entzugserscheinungen verknüpft. Je länger der Zeitraum der Abstinenz, desto höher wird der anschließende Belohnungskauf – immerhin muss man sich ja für seine Enthaltsamkeit belohnen. Und wie belohnen sich Buchmenschen? Richtig, mit Büchern. Von diesem Standpunkt aus hat das Verbot dann rein gar nichts gebracht, da der hochgradig süchtige Buchmensch nicht nur ein Buch als Belohnung kauft, sondern gleich eine gesamte Liste. Und diese Liste wird länger, je länger der Zeitraum der Enthaltsamkeit andauert. Um zur Frage zurückzukommen; ja, ich habe mir selbst Buchkaufverbote auferlegt, der längste Zeitraum waren dabei 2,5 Monate, die dann in einem unglaublichen Buch-Haul endeten. Schuld waren Anschaffungen für die Uni, bei der ich mir dachte „Wenn du schon mal dabei bist…“ und ruckzuck war der gesamte, durch Abstinenz erreichte Abbau dahin. Deswegen habe ich mir vorgenommen, mir keine Buchkaufverbote mehr aufzuerlegen. Stattdessen will ich bewusster Bücher kaufen. Und da mein TBR knapp 160 ungelesene Bücher fasst, gibt es nur zwei Regeln. Ich darf erst dann wieder ein neues Buch kaufen, wenn ich 5 Bücher von meinem Stapel gelesen habe (aussortieren zählt hierbei auch) und ich muss sicher sein, dass ich das Buch binnen der nächsten Wochen lesen werde. Als ich das letzte Mal in einer Buchhandlung stand und die Mängelexemplare durchforstete, hatte ich auf Anhieb drei Bücher gefunden, die ich kaufen wollte. Sie standen auf meiner Wunschliste, was dem bewussteren Bücherkauf nicht im Weg gestanden hätte. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob die Bücher nicht schon längst auf meinem TBR liegen. Dieser erschreckende Moment hat mich dann dazu gebracht, die Bücher fortzulegen und mich mit meinem Buchkaufverhalten auseinanderzusetzen. Ich kaufe zwar nicht bei jedem Buchhandlungsbesuch Bücher, aber wenn man nicht mehr weiß, welche Bücher ungelesen zuhause stehen, sollte man kürzer treten.

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Meine Blogwoche vom 02.01.. bis 08.01.2017

Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen, meine geschriebenen Rezensionen zu veröffentlichen. Dementsprechend erschien am Dienstag, den 03.01. meine Rezension zum Leserunde „Der Duft nach Glück und Rosen“. Am Mittwoch erschien dann eine Rezension zu einer weiteren Leserunde auf Lovelybooks, „Römische Ermittlungen“. Ansonsten habe ich mich spontan zur Carlsen-Challenge angemeldet, deren Inhalt mich sehr freut und begeistert. Ich bin schon unheimlich gespannt. Meine Challengeseite findet ihr hier. Der Januar als lesereichster Monat macht seiner Tradition bisher alle Ehre. In der vergangenen Woche habe ich 4 Bücher beendet oder gelesen. Neben „Römische Ermittlungen“, dem ersten Buch in 2017, konnte ich noch „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ beenden sowie „Im Schatten des roten Stieres“ und „Blut will Blut“ durchlesen. Die letzten beiden im Zuge des vergangenen Wochenendes. Am späten Sonntagabend habe ich dann noch „Mieses Karma²“ begonnen, das bisher unheimlich humorvoll und lustig ist. Alles in allem war dies eine sehr erfolgreiche Lesewoche.

Blogplan vom 09.01. bis zum 15.01.2017

Wie auch in der vergangenen Woche auch, warten diese Woche gleich drei Rezensionen auf euch. „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“, „Im Schatten des roten Stieres“ und „Blut will Blut“ werden im Laufe der nächsten Tage veröffentlicht werden. Geschrieben sind sie schon, die letzten beiden habe ich kurz vor diesem Beitrag geschrieben. Alle Bücher sind sehr empfehlens- und lesenswert. Ansonsten steht für diese Woche einiges zu lesen an. Ich möchte „Mieses Karma²“ beenden, „Wüstenblues“ durchlesen und dann freudig meine Leseliste ablesen. Auch im handwerklichen Bereich steht einiges an. Neben meiner geliebten Strickarbeit – probiert es aus, es beruhig ungemein – steht noch einiges an Näharbeit an. Hättet ihr Interesse an entsprechenden Artikeln?

Mit welchem Buch startest du ins neue Jahr? Wie gefällt es dir bisher?

Im vorigen Abschnitt habe ich euch von meinen gelesenen Büchern berichtet. Mit diesen bin ich dann quasi ins neue Jahr gestartet und war größtenteils unheimlich zufrieden. Von meinen vier gelesenen Büchern habe ich zwei mit 4.5, eines mit 4.0 und eines mit 3.0 bewertet. Durchschnittlich habe ich meine gelesenen Bücher bisher mit 4.125 bewertet, was für eine gute Qualität steht. Aktuell lese ich „Mieses Karma²“ und bin positiv angetan. Bei Fortsetzungen – selbst im weitesten Rahmen – besteht immer die Gefahr, dass sie nicht an den Vorgänger heranreichen. Die ersten 40 Seiten von „Mieses Karma²“ waren jedoch gewohnt humorvoll und lustig, sodass ich bisher wirklich angetan bin. Ich erwarte, dass „Mieses Karma²“ mir einige sehr lustige Lesestunden bereiten wird.

Was war dein Wochenhighlight?

Eines meiner Wochenhighlights war die Fertigstellung meiner Excel-Leseliste. Bisher hatte ich mich immer darum gedrückt eine eigene Leseliste mit Excel zu erstellen. Der tatkräftigen Hilfe meines Freundes ist es zu verdanken, dass ich diese Liste nun fertiggestellt habe. Eine Aufhübschung der Liste steht noch an, aber ich bin stolz wie Oskar. Ein anderes Highlight war das Treffen mit einer lieben Freundin, die nun leider zu weit weg wohnt, um sich öfter zu sehen. So haben wir einen Tag mit leckerem Frühstück, Stadtbummel und buchkauffreiem Buchhandlungsbesuch verbracht. Ebenfalls sehr gefreut habe ich mich über meine vier gelesenen Bücher. Die letzten Monate waren lesetechnisch sehr schwach, der Januar hingegen war schon jetzt leseintensiver als alle vorigen Monate. Als Lesemensch aus Passion habe ich das Lesen unheimlich vermisst.

Wie war eure Woche? Was habt ihr Tolles erlebt oder gelesen?


Montagsartikel Nr. 28

2 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zum Montagsartikel Nr. 28!

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Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Lesen ist für mich außerordentlich wichtig. Leider kommt es an manchen Tagen einfach anders als geplant, weshalb es den einen oder anderen freien Tag gibt, an dem man zu lesen einplant, tatsächlich aber leider nicht dazu kommt. Dennoch plane ich jeden Tag ein paar Seiten ein, was mal mehr oder weniger erfolgreich ist. Ich könnte es mir nicht vorstellen, einen Tag zu planen, an dem ich zuhause bin, ohne zumindest ein Buch anzusehen. Dementsprechend bin ich besonders an solchen Tagen glücklich, in denen ich mich an einem Buch festgesaugt habe. Ob ich nun Bus oder Zug fahre, überall habe ich ein Buch dabei. Egal wie klein das Zeitfenster ist, es reicht immer für die eine oder andere Seite aus. Man kann also durchaus sagen, dass Lesen für meine Freizeitgestaltung außerordentlich wichtig ist. Wie sieht es bei euch aus?

screensphilipblogblau-1Meine Woche vom 04.12 bis zum 11.12.2016

Wenn ich mir so die Wochenplanung für die nun verstrichene Woche anschaue, habe ich genau eine Sache geschafft: Die Gilmore Girls zu schauen. Diese Serie ist so unheimlich fesselnd und spannend, sie ist wie ein zweites Zuhause. Ich habe nichts rezensiert, kein neues Buch beendet (zum Glück aber auch keine neuen Bücher gekauft). Ich habe brav bis zur dritten Etappe meines aktuellen Buchs gelesen, mich beim Bullet Journaling ausgetobt und mein Adventskalendertürchen veröffentlicht – was ziemlich hektisch geendet ist, was mich gar nicht glücklich gemacht hat. Ansonsten war die Woche blogtechnisch gesehen sehr ereignislos, dafür hatte ich privat einiges zu tun. Es geht eben auf Weihnachten zu, da wird es ein wenig stressiger. Gerade wenn es um Geschenke geht.

Blogplan vom 12.12. bis zum 19.12.2016

Ich habe diese Woche fest eingeplant, meine Rezensionen zu schreiben, zu lesen, Geschenke zu basteln und die Gilmore Girls weiterschauen. Ich möchte „Der Duft von Glück und Rosen“, „Ein Coffee to go in Togo“ und auch „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ beginnen bzw. beenden. Da habe ich mir einiges an Lesestoff herausgesucht. Natürlich möchte ich die frisch beendeten Bücher dann auch rezensieren, damit ich euch meinen Leseeindruck direkt präsentieren kann. Ansonsten möchte ich hier auf dem Blog ein wenig herumwerkeln: Schneeflocken, Weihnachtsdeko – mal sehen, was am Ende dabei rumkommt. Was habt ihr für diese Woche geplant?

 


[Montagsartikel] Nr. 26

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Guten Morgen ihr Lieben zum Montagsartikel Nr. 26!

Ja, so wirklich Montag ist es heute nicht mehr, aber gestern war ich terminlich einfach zu sehr ausgebucht, um genug Zeit zu finden, den Montagsartikel zu schreiben. Verzeiht. Ich gelobe Besserung! Der Tag gestern war ein ganz besonderer für mich. Die letzte Woche war sehr bücherreich, sei es nun bei den gelesenen Büchern oder den erhaltenen. Meine Neuzugänge diesen Monat sind sogar noch gestiegen, sodass ich tatsächlich damit liebäugele, einen entsprechenden Artikel dazu zu schreiben. Was haltet ihr davon?

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Montagsfrage-Banner von Bücherfresserchen

 

Jetzt dauert’s nicht mehr lange, welche Bücher haben es auf eure Weihnachtswunschliste geschafft?

Das dürfte einige Lesemenschen vielleicht überraschen, aber ich habe keine explizite Weihnachtswunschliste. Ich habe eine Wunschliste, die ständig ergänzt und bearbeitet wird. Demnach ist das auch die Buchwunschliste, die ich weiterleite, wenn liebe Menschen in meinem Leben mir Bücher schenken möchten. Speziell Weihnachtsbücher habe ich keine auf meiner Liste stehen. Ich habe zwar schon Bücher mit dem Thema Weihnachten gelesen, aber diese waren nicht speziell audgewählt. Wenn Weihnachten als Thema in Büchern vorkommt und dieses auch zur Jahreszeit passt, dann ist das wunderbar, aber nicht mein Hauptbestreben. Als Stimmungsleserin muss das Buch einfach passen, da kann’s dann auch mal ein Weihnachtsbuch im Sommer sein und umgekehrt.

Wie sieht es bei euch aus? Führt ihr spezielle Listen oder nur eine? Was sind eure Weihnachtswünsche?

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Behind the Screens von Book Walk – Banner!

 

Meine Woche vom 21.11. bis zum 27.11.2016

Die letzte Woche war, aus der Perspektive meines Blogs, sehr still. Ich habe viel gelesen, gearbeitet und auf Ereignisse hingefiebert, da blieb das Bloggen leider ein wenig auf der Strecke. Mit einem Tag Verspätung melde ich mich zurück. Ich habe „Nach dem Sommer“ und „Ruht das Licht“ von Maggie Stiefvater beendet, bei „In deinen Augen“ bin ich über die Hälfte, sodass ich das Buch in Kürze beenden sollte. Damit habe ich meine Leseplanung für den November ziemlich gut eingehalten. Ansonsten habe ich wieder fünf neue Bücher vergangene Woche bekommen. Das mit dem TBR-Abbau hat in diesem Monat somit grandios hingehauen – nicht! Aber sie sind alle so schön und interessant. Wie hätte ich da widerstehen können?! Wenn ich nicht gerade gelesen oder neue Bücher erhalten habe, bin ich in die Welt der Gilmore Girls eingetaucht. Das letzte Mal habe ich die Serie als Schülerin im Fernsehn gesehen. Zum Entspannen nach der Schule war die Serie einfach perfekt und auch heute wirkt sie beruhigend. Wenn ich dann draußen unterwegs war, habe ich den süßen und kleinen Weihnachtsmarkt bei mir um die Ecke besucht. Sehr stimmungsvoll und niedlich, in einem historischen Innenhof untergebracht. Jetzt bin ich voll und ganz in Weihnachtsstimmung.

Blogplan vom 28.11. bis zum 04.12.2016

Diese Woche möchte ich – natürlich! – reichlich lesen und brav rezensieren. Auf dem Plan stehen „In deinen Augen“ (beenden), „Friesenherzen und Winterzauber“, „Der Duft von Glück und Rosen“ und „Ein Coffee to go in Togo“. Die letzten drei Bücher sind Leserundenbücher, die ich freudig erwarte und bestimmt im Nu verschlungen haben werde. Anstonsten möchte ich mich endlich an die Realisierung meines Artikels zur Notizbuchrunde machen, der ein wenig aufwendiger werden soll. Ich möchte mal etwas Neues wagen und dafür muss ich erst ein wenig Recherchieren. Off-Buch möchte ich dann noch ein wenig Gilmore Girls schauen, weitere Weihnachtsmärkte besuchen und Plätzchen backen.


[Montagsartikel] Nr. 24

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Guten Abend ihr Lieben und willkommen zum Montagsartikel Nr. 24!

Heute kommt der Artikel ein wenig später, zu sehr war ich von Jens Andersens Biografie über Astrid Lindgren begeistert. Ich wusste durch das Studium bereits, was für eine wundervolle und wichtige Kinderbuchautorin Frau Lindgren bis heute ist – wenngleich ich mich nur bedingt mit ihren Figuren identifizieren konnte – als Literaturwissenschaftlerin komme ich nicht umhin, sie zu bewundern. Die Biografie hingegen lässt mich vor Erfurcht vor dieser Frau erstarren. Sie ist eine begnadete Autorin mit einem einzigartigen Talent, eine gradlinige und kluge Frau, die mir sehr imponiert. Ich denke, dass ich heute Abend noch die letzten Seiten der Biografie verschlingen werde.

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Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Dieses Jahr bin ich, vor allem im Vergleich zu den letzten Jahren, erst bei 64 gelesenen Büchern. Grund dafür ist mein letztes Unisemester, das größte Hingabe und Arbeitsbereitschaft von mir abverlangt hatte. Aber jetzt komme ich wieder fleißig zum Lesen. Meine drei liebsten Bücher aus 2016 bisher sind „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, „Winterhonig“ von Daniela Ohms und „Astrid Lindgren“ von Jens Andersens.

Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar beim Bloggerportal angefragt und ein Buch bekommen, dass mich gleich auf mehreren Ebenen überraschen konnte. Der Leser landet in der wenig aufregenden Welt der Dellarobia Turnbow, Hausfrau und Mutter. Ihre Ehe und ihr Leben engen sie ein, also beschließt sie, fortzugehen. Doch dann entdeckt sie die Monarchfalter und tritt eine Welle los, die niemand hätte vorhersehen können. An diesem Punkt setzt dann langsam die eigentliche Handlung ein. Versteckt hinter einer Familiengeschichte spielt sich die wahre Handlung ab: Die Folgen der Verunreinigung der Erde durch alles, was der Mensch herstellt. Es geht um das diffizile Gleichgewicht der Welt und dass es bereits fünf nach zwölf ist. Der Mensch hat den Weckruf verpasst, andere müssen dafür bezahlen.Vermittelt wird diese Botschaft durch Dellarobia, die im Laufe des Buchs immer mehr zu sich selbst zurückfindet. Das Buch konnte mich unheimlich fesselnd, faszinierte mich und hat mich so schnell nicht mehr losgelassen.

Winterhonig“ von Daniela Ohms
Wer mich und meinen Blog ein wenig kennt, der weiß, dass ich historischen Romanen nicht widerstehen kann. Vor allem dann, wenn sie gut recherchiert und authentisch sind. Dann lecke ich mir geradezu die Finger danach. In „Winterhonig“ geht es vorrangig um die Liebesgeschichte zwischen Mathilda, dem jüngsten Kind einer zwölfköpfigen Familie, und Karl, dem Stallknecht des benachbarten Gestüts. Als Leser begleitet man Mathilda von Kindesbeinen an, erlebt die wichtigsten Abschnitte ihres Lebens hautnah mit, andere, für die Geschichte nicht zielführende Abschnitte werden gerafft und berichtet. Die Liebesgeschichte spielt zeitlich im Rahmen des Zweiten Weltkrieges und bietet damit zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel. Die Liebesgeschichte ist sachte und zärtlich in den historischen Kontext eingebunden; beides geht Hand in Hand und fördert sich gegenseitig. Zudem sind die historischen Begebenheiten sehr lebendig, realistisch und greifbar dargestellt. Daniela Ohms Buch war eine Offenbarung. Eine absolute Leseempfehlung, die ich historisch begeisterten Lesern empfehlen möchte, die sich vom Setting im 2. Weltkrieg nicht abschrecken lassen.

„Astrid Lindgren“ von Jens Andersens
Die Biografie um Astrid Lindgren lese ich aktuell und werde sie vermutlich heute Abend noch beenden. Viel zu lange lag das Buch angebrochen auf meinem Schreibtisch, von wichtigeren und dringenderen Aufgaben zur Seite gedrängt. Aber nun ist die Zeit gekommen, dieses Wunderwerk zu verschlingen und aufzusaugen. Astrid Lindgren ist mir als Autorin schon vor dem Studium bekannt gewesen, wenngleich ich mit ihren Figuren nur bedingt warm geworden bin. Daran hat auch das Studium nicht wirklich was verändert, wobei ich mit Pippi und Kati gut zurecht komme. Im Studium selbst konnte ich erfahren, welch wichtige Rolle Frau Lindgren für die Kinderliteratur der 40er bis 60er Jahre spielte. Entsprechend interessiert war ich, als ich ihre Biografie entdeckte. Und sie ist unfassbar gut. Jens Andersen schafft es, Astrid Lindgren als eine kluge, weitsichtige, clevere und einfühlsame Frau darzustellen, die meinen Respekt und meine Hochachtung mehr als verdient. Die direkten Zitate aus ihren Werken sind voller Wahrheit und Wissen, das ich für mich übernehmen möchte. Eine lehrreiche Lektüre, die mich tief bewegt.

screensphilipblogblau-1Meine Woche vom 07.11. bis zum 13.11.2016

Für diese Woche hatte ich im letzten Montagsartikel geplant, meine letzte offene Rezension hochzuladen, die schon eine Weile fertig getippt im Rezensionsdokument vor sich hin wartet. Leider kam es am Sonntag dann doch nicht mehr dazu, dafür aber dann diese Woche. Auch der Rest meiner Planung ist irgendwie untergegangen. Statt den „Schneekimono“ zu lesen und zu rezensieren habe ich „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson nach langer Zeit endlich beendet und „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol verschlungen. Lesetechnisch war die vergangene Woche als mehr als ergiebig. Ich habe mir zudem auch Matt Haigs „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ in der schnuckeligsten Buchhandlung meiner Heimatstadt gekauft und mit „Für dich soll’s Tausend Tode regnen“ ein neues Rezensionsexemplar bekommen. Ansonsten kommte ich an meinen gewohnten Rezensionstagen zwei neue Bücher rezensieren: Am Mittwoch den zweiten Band der Black Dagger Reihe, am Freitag dann Daniel Wolfs neusten Band der Fleury Saga, den ich euch herzlich empfehlen möchte.

Blogplan vom 14.11. bis zum 20.11.2016

Für diese Woche stehen einige ausstehende Rezensionen an, unter anderem für „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson und „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol, sowie vermutlich zu „Astrid Lindgren“ von Jens Andersens. Einige von ihnen sollten dann auch bereits im Laufe dieser Woche hochgeladen werden. Ansonsten möchte ich viel lesen, meinen Stapel der ungelesenen Bücher weiterhin reduzieren und ein wenig runterkommen. Zunächst steht „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater als Reread an, bevor ich dann mit den Folgebänden weitermachen kann. Wie weit ich diese Woche mit der Trilogie komme, wird sich zeigen. Außerhalb der Buchwelt stehen noch die letzten drei Harry Potter-Filme auf meiner Agenda, danach dann vermutlich auch ein Harry Potter Reread. Ich habe schon so lange nicht mehr zwischen die Buchdeckel von Harry Potter geschaut, dass ich Hogwarts richtiggehend vermisse! Ansonsten werde ich nun langsam mit den Weihnachtsvorbereitungen zwecks Geschenkeherstellung beginnen.

Wer ist dein liebster Antagonist und weshalb?

Ich tue mich bei dieser Frage ein wenig schwer, die Verbindung von liebster und Antagonist unter einen Hut zu bekommen. Wenn ich von einem Antagonisten ausgehe, der seiner Aufgabe entsprechend, eine Figur ist, die man nicht leiden kann, dann muss ich – wie auffallend viele andere Teilnehmer von Behind the Screens auch – Dolores Umbridge nennen. Sie ist einfach das Böse in Person. Man mag denken, dass Voldemort die gemeinste Figur in Harry Potter ist, aber weit gefehlt. Ich persönlich empfinde Umbridge stellenweise als schlimmer als Voldemort. Der versteckt sich nicht hinter einem honigsüßen und scheinheiligen Getue.
Wenn ich die Fragestellung nun aber anders interpretiere, bleibe ich bei meiner Antwort dennoch in der Harry Potter-Welt. Wer war die erste Figur, die man aufgrund von Harrys Erzählperspektive einfach nicht ausstehen konnte? Richtig, Severus Snape. Spätestens aber mit Band 7 verändert sich alles. Und ich kann an dieser Stelle nur eines sagen: Always!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war es, mit meiner Mama gleich zweimal durch die Stadt zu bummeln und bei Kuchen und Tee ein wenig auszuspannen. Ein weiterer schöner Moment war der Besuch der knuffigsten Buchhandlung in meiner Heimatstadt, die so viel Charme besitzt, dass ich einmal mehr beschlossen habe, meine Bücher nun ausschließlich dort zu bestellen. Die Besitzer sind mit Herzblut bei der Sache, haben wundervolle Leseempfehlungen und eine gemütliche Buchhandlung. Also alles, was das Herz eines Lesemenschen höher schlagen lässt.

Erzählt mir doch von eurer Woche: Was habt ihr so erlebt, was waren eure Highlights?