[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


[Rezension] Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt

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Titel Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt
Reihe
Band Einzelband
Autor Patrick Pankow
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dot Books
Erschienen als E-Book
Genre Krimi
Preis 4,99€ [LE]
Seitenzahl 226 Seiten
Bewertung ...

Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt in drei Worten?

Derb, temporeich, verwirrend.

Cover & Gestaltung von Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Das Cover des Krimis wirkt aufgrund der bläulichen Farbgebung unstet, bedrohlich und panisch. Es transportiert dieselbe düstere Stimmung, die auch dem Krimi eigen ist. Zu sehen sind der Berliner Fernsehturm und ein Mann, der die Treppen einer U-Bahnstation hinauf rennt. Definitiv ein sehr passendes Cover.

Worum geht es in Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Der Titel des Krimis ist Programm. Kommissar Ratt ist ein Kommissar der besonderen Sorte wie man ihn aus guten Krimis im Fernsehen kennt. Er ist nicht immer ganz gesetzestreu, wenn es darum geht, einen Verbrecher zu einem Geständnis zu bringen. Raubeinig und direkt nimmt er sich einer brutalen Mordserie an, in der Prostituierte ermordet werden. Der Fall ist undurchsichtig, verwirrend und temporeich. Ein Ereignis jagt das nächste, wodurch für Spannung gesorgt ist.

Der Schreibstil von Patrick Pankow?

Der Autor, der unter dem Pseudonym Patrick Pankow schreibt, hat einen für diesen dunklen Krimi sehr passenden Schreibstil. Er ist direkt, unverblümt, ein wenig derb und erinnerte mich stellenweise an den Telegrammstil. Die Wortwahl und Ausdrucksweise passt perfekt zu Ratt und er Szene, in der er ermitteln muss, weshalb auf mich alles sehr authentisch gewirkt hat. An dieser Stelle möchte ich deutlich machen, dass die derbe Sprache vorherrscht, wer mit Kraftausdrücken Probleme hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen.

Das Figurenpersonal in Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Kommissar Ratt ist ein gewöhnungsbedürftiger Charakter. Er ist verbissen, klug und direkt, kann aber auch ziemlich unangenehm werden. Er ist ein schwieriger Charakter, der nicht immer den Regeln des Gesetzgebers folgt und stattdessen seine eigenen Regeln aufstellt. Aber er bleibt sich treu. Seine raubeinige Art war für mich im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, nach einer kurzen Weile hatte ich mich aber mit ihm angefreundet. Die anderen Figuren des Krimis bleiben recht blass und unscheinbar, sie nehmen nur Randpositionen ein, die sie nur selten verlassen, was ich an einigen Stellen recht schade fand.

Positives über Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Patrick Pankow hat mit diesem Krimi ein absolut authentisches Buch geschrieben. Alles passt zusammen, nichts wirkt deplatziert oder zu gewollt. Es ist in sich stimmig, man hat Lust weiterzulesen. Der Krimi ist verworren und verwirrend. Man glaubt, auf der richtigen Spur zu sein, nur um dann eines besseren belehrt zu werden.

Kritik an Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Leider habe ich auch ein wenig Kritik an diesem Krimi. So gerne ich undurchsichtig konstruierte Fälle auch mag, Ratts erste Intuition, deren er sich so sicher war, ging mit zu schnell. Der Leser wurde an dieser Stelle ausgesperrt, was ich persönlich sehr schade fand. Auch ziemlich irritiert hat mich die Beziehung zu einer weiteren Figur im Krimi, die plötzlich da war, nicht erklärt und auch nicht aufgelöst wurde. Diese Beziehung war für mich unverständlich und ein wenig störend.

Empfehlung zu Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt?

Dieser Krimi ist absolut nichts für zarte Gemüter, da die Wortwahl recht derb und direkt ist. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt erhält einen spannenden und verworrenen Kriminalfall, der absolut authentisch ist. Ich danke dot.books und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt im Zuge der Leserunde.


[Rezension] Der Duft nach Glück und Rosen

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Titel Der Duft nach Glück und Rosen
Reihe
Band Einzelband
Autor Alexandra Markus
Übersetzer
Illustrator
Verlag books-2-read-Verlag
Erschienen als e-book
Genre Liebesroman, Kurzgeschichte
Preis 1,99€ [RE]
Seitenzahl 87 Seiten
Bewertung ....

Der Duft nach Glück und Rosen in drei Worten?

Gefühlvoll, schön, begeisternd.

Cover & Gestaltung von Der Duft nach Glück und Rosen?

Das Cover ist wunderschön gestaltet. Wundervolle Rosen schmücken es, die Farbtöne aus Rosa und Weiß harmonieren einfach perfekt. Die vom Cover kreierte Stimmung und Atmosphäre passen perfekt zum Inhalt, ebenso wie der Buchtitel. Ein wahrer Hingucker. Schade nur, dass es leider ein e-book ist.

Worum geht es in Der Duft nach Glück und Rosen?

In Der Duft nach Glück und Rosen geht es um Gwen, die ihrer kranken Adoptivmutter Rose zur Seite steht und sie auf ihrer schwersten Reise begleitet. Um diese Begebenheit herum entwickelt sich ein wundervoller Kurzroman, leider ist es eher eine Kurzgeschichte denn ein Roman, um Gwens Leben und Liebe.

Der Schreibstil von Alexandra Markus?

Ich habe mich pudelwohl gefühlt. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Die Landschaftsbeschreibungen sind wundervoll detailliert, ohne zu überbordend zu werden. Alexandra Markus hat ein Talent dafür, die Dialoge echt und lebhaft zu gestalten. Man fliegt nur so durch ihren Kurzroman, da ihre Schreibe unheimlich locker und angenehm ist und den Roman voranbringt.

Das Figurenpersonal in Der Duft nach Glück und Rosen?

Ich liebe die Figuren. Selbst die Figuren, die man nicht leiden kann, sind perfekt ausgearbeitet. Und das finde ich für 87 Seiten Geschichte unheimlich beeindruckend. Man spürt, dass die Figuren liebevoll und lange ausgearbeitet wurden. Sie haben Tiefe, wirken beeindruckend echt und gewinnen die Leserherzen. Vor allem Rose ist mein geheimer Liebling des Romans. Selten habe ich auf so wenigen Seiten so tolle Figuren kennen lernen dürfen.

Positives an Der Duft nach Glück und Rosen?

Ich schwebe hier auf Wolke 7, bin unheimlich zufrieden mit den Figuren, dem Plot und dem Schreibstil. Sogar die Krankheitsthematik von Rose passt super in den Plot – und normalerweise lese ich solche Handlungen eher ungern. In diesem Fall jedoch hat es die Autorin geschafft, Roses Krankheit einzubauen, zu einem Hauptpfeiler der Geschichte zu machen, ohne jedoch den Fokus auf andere Handlungsstränge zu verlieren. Die Krankheit wird nicht übermächtig, sie wird auch eher angerissen. Der Leser weiß immer, was es ist und wie es um Rose steht, aber dennoch stehen positive Gefühle und Erlebnisse im Vordergrund.

Kritik an Der Duft nach Glück und Rosen?

Einen Kritikpunkt habe ich dann aber doch: Die Länge des Romans. In der Leserunde wurde ein Roman ausgeschrieben, keine Kurzgeschichte. Die Handlung selbst bleibt wundervoll und schön, lediglich an der Länge könnte man arbeiten. Ich hätte nämlich zu gerne so viele Stunden mehr mit Gwen und Co verbracht, dass mir 87 Seiten einfach viel zu wenig sind. Deswegen Gemecker auf höchstem Niveau, etwas anderes habe ich nämlich nicht auszusetzen.

Empfehlung zu Der Duft nach Glück und Rosen?

Unbedingt lesen! Selbst wenn ihr Krankheitsthemen, so wie ich, nicht gerne in Büchern lest, dieses ist wundervoll. Ich habe jede Seite genossen, mich mit den Figuren angefreundet und gelacht, geweint und gehofft. Ich danke dem books-2-read-Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Rahmen der Leserunde zu Der Duft nach Glück und Rosen.

Andere Meinungen zu Der Duft nach Glück und Rosen?


[Monatsstatistik] Oktober 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu einer neuen Monatsstatistik!

Der Oktober stand ganz im Sinne Zukunft. Es gab einiges einzuleiten, loszuschicken und abzuwarten, was sich stellenweise noch in die kommenden Wochen ziehen wird. Ich hoffe sehr, dass mein Warten sich lohnt und ich bald mein Zeugnis und einiges mehr in Händen halten darf. Mit neuer Freizeit ausgestattet, kam ich endlich wieder richtig zum Lesen. Entspannende Lesephasen wechselten sich mit ebenso entspannenden Strickphasen ab. Alles in allem stand der Oktober ganz im Sinne der inneren Ruhe.

Gelesene Bücher

58. „Bella Germania“ von Daniel Speck, 622 Seiten, 5/5
59. „Erika Mustermann“ von Bettina Peters, 262 Seiten, 4/5
60. „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“ von Katharina Münz, 408 Seiten, 5/5

61. „Black Dagger – Rhage & Mary“ von J.R. Ward, 608 Seiten, 5/5

So wurden es dann doch 4 Bücher, von denen einige wirklich seitenstark sind. Gefallen haben sie mir alle ziemlich gut. Ich habe also nichts zu bemängeln und bin rundum glücklich. Die beiden Leserundenbücher haben mir tolle und fruedige Lesestunden bereitet, mit Falkenherz habe ich ein heiß ersehntes Rezensionsexemplar verschlungen und mit Black Dagger ein Buch von TBR befreit, das bereits länger ein Schattendasein fristen musste.

Neuzugänge

1. „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol
2.
„Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

Zwei Neuzugänge, die mich sehr freuen. Den ersten Band der Tuchvilla-Saga hat mir ausgesprochen gut gefallen, sodass ich auf den zweiten Teil der Trilogie sehr gespannt bin. Ich kann es kaum abwarten, mich darin zu vertiefen. Das zweite Buch ist ein Auftaktband einer weiteren Trilogie, deren dritten Teil ich vor geraumer Zeit gewonnen habe. Der Ordnung halber möchte ich die Reihe natürlich von vorne beginnen.

Challenges

A Cup of English Reads: Abgebrochen!
Gegenwartsliteratur und Klassiker-Challenge: + 2 Bücher = 26/150 Büchern
Golden Backlist-Challenge: + 0 Bücher = Muss noch aktualisiert werden!
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe fortgeführt = 1 beendete, 4 aktive Reihen
Spar-Challenge: + 2€ = 31€
Weltenbummler-Challenge: + 14 Punkte = 173 Punkte
100 Bücher-Challenge: + 0 Bücher = 37/100 Büchern

Ich habe endlich meine Challenges aktualisiert. In den letzten Unimonaten war es einfach zu stressig, um jede Challenge im Auge behalten zu können. Allerdings kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Englischlese-Challenge katastrophal in die Hose gegangen ist. Ich habe dieses Jahr nicht ein englisches Buch gelesen, dafür aber aktuell sehr viele Mangas. Mein Ziel für das kommende Lesejahr ist es, auch Bücher auf Englisch zu lesen. Zu gerne würde ich einige Klassiker in ihrer Originalsprache lesen.

Leseliste November

Draußen wird es nun früh dunkel und sehr kalt. Die perfekte Zeit für Bett, Buch, Tee und Kekse. Von meiner Leseliste aus dem letzten Monat habe ich nur ein Drittel geschafft, da mein Stimmungslesebauch mir dazwischen gefunkt hat. Für den November steht einiges auf dem Plan:

1. „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater
2. „Ruht das Licht“ von Maggie Stiefvater
3. „In deinen Augen“ von
Maggie Stiefvater
4. „Das Gold des Meeres“ von Daniel Wolf

5. „Astrid Lindgren“ von Jens Andersen
6. „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson
7. „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol
8. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

Ich bin gespannt, wieviele der Bücher ich schaffen werde. „Das Gold des Meeres“ habe ich bereits begonnen und verschlinge Seite um Seite. „Astrid Lindgren“ und „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ habe ich vor längerem einmal begonnen, denke aber, dass ich unmittelbar anknüpfen und weiterlesen kann. Die Mercyfalls-Reihe steht weiterhin auf der Liste, zudem dann auch meine beiden Neuzugänge.


[Rezension] Chaoskuss

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Titel Chaoskuss
Reihe Die Chaos-Reihe
Band 1. Band
Autor Teresa Sporrer
Übersetzer
Illustrator
Verlag Impress Verlag
Erschienen als e-book
Genre Fantasy, YA, NA
Preis 3,99€ [RE]
Seitenzahl 310 Seiten
Bewertung  ..

Chaoskuss in drei Worten?

Magisch, lustig, unterhaltend.

Cover & Gestaltung von Chaoskuss?

Ich mag die Impress Cover in der Regel sehr gerne, da sie modern und hübsch gestaltet sind. Der Bezug zu Chaoskuss war mir bei dessen Cover nicht ganz klar, hatte ich mir die Protagonistin May äußerlich definitiv anders vorgestellt. Aber an dieser Stelle dürfen Phantasie der Leser und die Gestaltung des Covers meiner Meinung nach ruhig auseinander gehen. Alles in allem ist das Cover hübsch anzusehen und spricht mich als Leser auf jeden Fall an.

Worum geht es in Chaoskuss?

In Choaskuss geht es um die 17-jährige May, die als jüngste Hexe ihres Kovens nicht nur den ganz normalen Wahnsinn Schule, Freunde, Teenagerdasein unter einen Hut bekommen muss, sondern auch noch die ihr zugeteilten übernatürlichen Wesen beaufsichtigen und kontrollieren muss. Ihr Stand in der Schule ist ebenfalls nicht schwer, da sind Mobbingattacken vorprogrammiert. Und als dann die Halloweenparty vollkommen aus dem Ruder läuft, fängt der Spaß für May erst richtig an, da sich für sie ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen wird.
Tendenziell wollte ich dieses Buch wirklich mögen. Magie, in einem realweltlichen Kontext gehört zu meinen liebsten Settings, zudem geht es hier um ägyptische Hexen, aber es sollte wohl einfach nicht sein…

Der Schreibstil von Teresa Sporrer?

Teresa Sporrer hat einen unheimlich angenehmen Schreibstil. Das Buch liest sich enorm gut und flüssig, das Buch hat Witz und Charme. Vor allem die Dialoge zwischen May und Noah, die eher einem Schlagabtausch gleichen, konnten mich sehr begeistern. Die Wortwahl passt hervorragend ins Setting – und das bei allen Figuren. Der Schreibstil ist frisch und animiert zum Lesen.

Das Figurenpersonal in Chaoskuss?

May und ihre Familie haben mir unheimlich gut gefallen. Ich mochte sie alle wirklich sehr. Jede Schrulle und Eigenheit habe ich mit Freuden entdeckt und genossen. May ist eine eigenwillige Protagonistin, die mir allerdings etwas zu sehr Außenseiter war. Oft sind es die Außenseiter, die dann zu Weltrettern mutieren. Tendenziell nicht verkehrt, aber irgendwann fehlt diesem Start das gewisse Extra. Eine gewisse Handlung auf der Halloweenparty hat das Klischee vervollständigt, was ich unheimlich schade fand, da May wirklich Potential hat, um eine außergewöhnliche Figur zu sein. Viv, Mays beste Freundin, hatte leider auch die typische Rolle der besten Freundin inne, die May unterstützend zur Seite steht und sie aufmuntert. Ganz ehrlich? Jedes Mädchen hat oder wünscht sich eine solche Freundin. Aber eine bestimmte Handlung in der Mitte der Geschichte, ich meine damit eine Entdeckung Mays, macht das ganze Verhältnis der beiden so stereotyp, dass ich es wirklich schade um die beiden Figuren fand.
Noah war als Figur interessant, weil er wohl die meisten Wandlungen durchlebt. Die erste Wandlung fand ich nachwollziehbar und habe sie freudig begrüßt, die zweite kam aus heiterem Himmel und war, meinem Empfinden nach, vollkommen unnötig. Sie wirkte für mich so, als sei sie nur eingebaut worden, um Handlung in den zweiten Teil zu bekommen.

Positives über Chaoskuss?

Mir hat der Humor der Geschichte gefallen. Dies, der Schreibstil und die Dialoge haben mir die Zeit beim Lesen vertrieben und mich begeistert. Auch einige Figurenkonstellationen fand ich interessant und lesenswert.

Kritik an Chaoskuss?

Ich finde es noch immer unheimlich schade, dass Chaoskuss so stark von Klischees bestimmt wird. Das betrifft vor allem May, und leider auch in allem was sie tut. Sie ist eine Außenseiterin, mit einer aufmunternden besten Freundin und mit einer superheißen Mutter gestraft. Sie macht Entdeckungen, die ich euch nicht verraten will, allerdings haben diese mir auch nicht geholfen, May aus der Schublade herauszubekommen. Am Anfang der Geschichte wird dann noch das ägyptische Hexenbrauchtum aufgemacht, was für mich viel zu wenig Teil der Geschichte wurde. Generell erschien mir das Thema nicht fundiert recherchiert. Die Magie war zwar da, aber sie wirkte platt, gerade so, als würde sie die Lücken im Plot füllen.
Auch ist mir nicht ganz klar, was in den beiden Folgebüchern passieren soll. Es wurde kein plausibler Grund geliefert, kein roter Faden, der aufgebaut wurde.

Empfehlung zu Chaoskuss?

Ich wollte Chaoskuss wirklich mögen. Der Anfang war vielversprechend und auch die humoristischen Dialoge haben mir gut gefallen. Später wurde das Buch leider mit jeder neuen Wendung ein wenig klischeebehafteter, sodass ich irgendwann nicht mehr darüber hinwegsehen konnte. Die Stereotypen haben mich beim Lesen zu sehr gestört. Hinzu kommen nicht nachvollziehbare Wendungen in der Geschichte, die den Plot in die Länge ziehen, ohne wirklich fundiert zu sein. Da das meine persönliche Leseempfindung ist, kann ich jedem interessierten Leser nur empfehlen, mal einen Blick ins Buch zu riskieren und selbst zu entscheiden. Für andere Meinungen und Diskussionen bin ich gerne offen. Ich danke dem Impress Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplars von Chaoskuss.


[Rezension] Schneeglöckchenzauber

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Titel Schneeglöckchenzauber
Reihe Blumenzauber-Reihe
Band 1. Band
Autor Isabella Muhr
Übersetzer
Illustrator
Verlag forever Verlag
Erschienen als e-book
Genre Frauenroman
Preis 3,99€ [RE]
Seitenzahl 236 Seiten
Bewertung ....

Schneeglöckchenzauber in drei Worten?

Mutter-Kind-Beziehung, Entwicklung, Familie.

Cover & Gestaltung von Schneeglöckchenzauber?

Schneeglöckchenzauber hat aktuell zwei Cover: Das erste Cover entstammt dem Selfpublish der Autorin, das zweite Cover, das auch aktuell überall zu erwerben ist, stammt vom Forever Verlag. Mir persönlich sagt die neue Gestaltung des Buchs mehr zu, doch auch die ältere Variante ist schön anzusehen. Es ist in Lilatönen gehalten, mit einer sehr hübsch gezeichneten jungen Frau und einem Schneeglöckchen darauf. Außer dem Schneeglöckchen konnte ich jedoch keine Beziehungen zwischen Cover und Inhalt feststellen. Wobei mir dies auf bei dem neuen Cover schwerfällt, das zwar ebenfalls hübsch anzuschauen ist, aber weniger mit der Geschichte zu tun hat. Immerhin sieht man, so vermute ich, den New York Central Park, obwohl die Geschichte in Deutschland spielt.

Worum geht es in Schneeglöckchenzauber?

In der Geschichte geht es um die junge Mutter Nadine und ihre bedingungslose Liebe zu ihrem Sohn Fynn. Zu Beginn der Geschichte werden drei große Handlungsstränge eröffnet, von denen zwei in Folgebänden, Teil 2 und 3 der Trilogie, weitergeführt werden. Nadines Beziehung zu ihrem Kind, aber auch zu dessen Vater spielen thematisch eine Rolle, wobei die Mutter-Kind-Beziehung eindeutig überwiegt.

Der Schreibstil von Isabella Muhr?

Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn leider meine Probleme. Vor allem am Anfang war er etwas holprig, was umso mehr auffiel, da bereits im zweiten Kapitel eine spürbare Steigerung stattfindet. Die Wortwahl hat mir gefallen, und auch die Länge der Sätze und Kapitel konnte mir zusagen. Gelegentlich waren noch kleinere Fehlerchen enthalten, aber die dürften in der verlegten Version nicht mehr vorzufinden sein.

Das Figurenpersonal in Schneeglöckchenzauber?

Nadine hat es mir wirklich nicht leicht gemacht, sie zu mögen. Sie ist ein recht verschlossener und introvertierter Charakter, den man im Verlauf des Buchs erst kennenlernen und für sich entdecken muss. Und das ist mal eine Abwechslung zu anderen Figuren, die immer als Identifikationsfigur angelegt sind. Nadine ist eine Helikoptermutter, die keine gesunde Mutter-Kind-Bindung hinbekommt. Sie überkompensiert gewisse Dinge, die ihr selbst widerfahren sind, und das spürt man deutlich. Hier ein großes Kompliment an die Autorin Isabella Muhr, die hier ein extrem realistisches Bild der Gedanken- und Gefühlswelt einer solchen Mutter geschaffen hat. Nadine in ihrer Überführsorge war greifbar und real, was mir sehr imponiert hat. Die anderen Figuren blieben für mich ein wenig blass, was auch daran liegt, dass Nadines Freundinnen in den Fokus der nachfolgenden Bücher rücken werden.

Positives über Schneeglöckchenzauber?

Sehr positiv aufgefallen ist mir die Darstellung von Nadine als überfürsorgliche Mutter und ihre Entwicklung. Man merkt der Autorin an, dass sie Ahnung von dem hat, worüber sie schreibt, und nicht nur mal eben schnell in ein Buch geschaut hat. Auch hat sie es geschafft, all das verständlich rüberzubringen. Gemäß dem Motto Show, don’t tell, stellt sie Nadine dar und führt den Leser in ein problematisches Mutter-Kind-Bild an.

Kritik an Schneeglöckchenzauber?

Ein wenig schade fand ich den Anteil der Liebesgeschichte. Bei Ankündigung der Leserunde klang es nach einer wundervollen Liebesgeschichte, und darauf war ich auch eingestellt. Allerdings standen vor allem Nadines Sohn Fynn und ihre eigene Kindheit im Vordergrund, sodass die Ausschreibung als Liebesgeschichte eventuell ein wenig irreführend ist. Zwar gibt es eine Liebesgeschichte, die mir auch zugesagt hat, allerdings ist sie eher am Rande und sehr zart positioniert.

Empfehlung zu Schneeglöckchenzauber?

Ich kann das Buch allen LeserInnen empfehlen, die ein gut recherchiertes und ehrlich dargestelltes Buch über eine leicht problematische Protagonistin – aufgrund der gestörten Mutter-Kind-Beziehung – lesen möchten. Wer den Klappentext liest, und eine Liebesgeschichte erwartet, sollte nicht enttäuscht sein. Denn stattdessen bekommt man ein außergewöhnliches und interessantes Buch, das meinen persönlichen Horizont erweitern konnte. Ich danke Isabella Muhr für die Bereitstellung eines Leseexemplars zu Schneeglöckchenzauber.


[Monatsstatistik] Mai

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Gelesene Bücher

42. „Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon
43. „Das ewige Kind“ von E. T. A. Hoffmann
44. „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ von Johanna Spyri
45. „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ von Johanna Spyri
46. „Griechische Mythologie – Die Götter des Olymp“ von Menelaos & Jannis Stefanides
47. „Der kleine Lord“ von Frances Hodgson Burnett
48. „Katzenjammer“ von Frauke Scheunemann
49. „Der Marquis von Keith“ von Frank Wedekind
50. „Das Feuermädchen“ von Martina Fussel
51. „Das italienische Mädchen“ von Lucinda Riley
52. „Dunkelsprung“ von Leonie Swann
53. „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren
54. „Addicted to you – Atemlos“ von M. Leighton
55. „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek

Der Mai war ein mehr als perfekter Lesemonat. Ich habe 14 Bücher von meinem Sub abgebaut und bin unglaublich stolz auf mich. Auch in meiner Bewertung verändert sich momentan einiges, hatte ich im Mai doch eine durchschnittliche Bewertung von 3,86 Punkten. Gelesen habe ich 4349 Seiten, was 311 Seiten pro Buch und 140 Seiten pro Tag macht. Als Highlights kann ich „Die Frauen der Rosenvilla“ von Teresa Simon, „Das italienische Mädchen“ von Lucinda Riley und „Dunkelsprung“ von Leonie Swann küren. „Addicted to you – Atemlos“ von M. Leighton war ziemlich nah dran. Mein Flop war leider „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek, von dem ich mir einfach sehr viel mehr erwartet hatte.

Neuzugänge

„Addicted to you – Atemlos“ von M. Leighton

Ein Neuzugang, der mir vom Verlag zugeschickt wurde und bereits gelesen ist.

Challenges

Spar-Challenge 2.0 2014: + 14€ ➩ 101€
Coversuch-Challenge 2015: + 13 Bücher ➩ 16/19 Büchern
100 Bücher-Challenge Jugend: + 0 Bücher ➩33/100 Büchern
Serienkiller-Challenge 2015: + 1 Reihe ➩ 8/22 Reihen aktualisiert/beendet
Sub-Abbau-Extrem 2015: 14 Bücher abgebaut, Aufgabe geschafft
Weltenbummler-Challenge 2015: + 35 Punkte ➩ 156 Punkte
Im.press Lesechallenge: +1 Buch ➩ 2/25 Büchern
Jane Auten-Challenge: + 0 Bücher ➩ 0 Bücher
Rory Gillmore-Challenge:+ 0 Buch ➩ 1 Buch

Die ABC-Challenge ist, Gott sei dank, Ende Mai beendet worden. Ich bin einfach nicht gut in solchen Challenges und werde künftig auch nicht mehr an solchen teilnehmen. Martinas Coversuch-Challenge bietet da glücklicherweise eine Ausnahme, da man Buchstaben auch durch freie Assoziation einem vorgegebenen Buchstaben zuordnen kann, und nicht auf den Titel des Buchs angewiesen ist. Ansonsten war der Monat recht erfolgreich, vor allem beim Sub-Abbau.

Leseliste Juni

Seit die Kategorie „Bücher der Woche“ so langsam Einzug in meine Leseplanung hält, die abgesehen von der eben genannten Aktion recht ungeplant ist, komme ich ganz gut zum strukturierten Sub-Abbau. Für den kommenden Lesemonat habe ich neben meinen Unibüchern, die wirklich zahlreich sind und meinen Sub ganz schön erhöhen würden, würde ich sie mitzählen, noch einiges vor:

1. „Green Detox“ von Andrea Nossem
2. „Chlockwork Angel“ von Cassandra Clare -bereits begonnen-
3. „Blut an deinen Händen“ von Jaye Ford
4. „Griechische Myhtologie – Herakles“ -bereits begonnen-
5. „Griechische Myhtologie – Ilias“
6. „Griechische Myhtologie – Odyssee“
7. „Jane Eyre“ Charlotte Bronte
8. „Der Mann, der ins KZ einbrach“ von Dennis Avey & Rob Broomby
9. „Sherlock Holmes – Der Klub der Rothaarigen“ von Sir Arthur Conan Doyle
10. „The curious Incident of the Dog in the Night-Time“ von Mark Haddon


[Rezension] Seth. Als die Sterne fielen

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Titel Seth. Als die Sterne fielen
Reihe
Band Einzelband
Autor Christine Millmann
Verlag Im.Press
Erschienen als E-Book
Genre Dystopie, Romance, YA, Jugendliche
Preis 3,99€ [RE]
Seitenzahl 348 Seiten
Bewertung ...

Das Buch in drei Worten?

Düster, emotional, ungewöhnlich.

Wie ist das Cover?

Auf dem wieder einmal wunderschönen Im.Press-Cover sieht man bei Seth. Als die Sterne fielen ein junges Mädchen. Sie sieht ein wenig unsicher und verloren aus, wodurch das Cover perfekt zum Inhalt passt. Und auch die Sterne am Firmament passen unglaublich gut in das Gesamtbild.

Wie war die Handlung?

Die Handlung ist recht schnell zusammengefasst und wird auch aus dem Klappentext deutlich. Im Vordergrund der Geschichte stehen Marian, Chris und ein Meteor, der das Leben auf der Erde, so wie es ist, für immer auszulöschen droht. Mehr möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten. Die Stimmung im Buch, die heraufbeschworen wurde, ist düster und gänsehauttreibend. Leider konnte ich mich mit einigen Abschnitten der Handlung absolut nicht anfreunden. An einer Stelle habe ich bitterlich geweint, weil mich das Schicksal einer Nebenfigur tief bewegt hat, leider konnten mich andere Abschnitte nicht so sehr begeistern.

Wie waren die Figuren?

Mariam und vor allem Chris konnte ich sehr gut leiden. Mariam ist das brave Mädchen, das plötzlich zu rebellieren beginnt. Verständlicherweise, aber irgendwie passte es nicht so sehr. Chris war einfach toll. Wie er sich um seine Familie kümmerte und so viel reifer und verantwortungsbewusster ist als Mariam. Zwischen den beiden liegen Welten. Mariams Familie, von der man nicht wirklich viel mitbekommt, konnte ich ebenfalls gut leiden. Auch Chris‘ Familie war angenehm zu lesen.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war angenehm. Flüssig zu lesen, man kam gut durchs Buch. Nichts hat gestört. Ich kannte bereits ein Buch von Christine Millmann und war daher umso gespannter auf Seth. Als die Sterne fielen. Dies lag vorwiegend auch am Schreibstil der Autorin.

Was war gut?

Die Idee des Meteoriteneinschlags fand ich gut. Auch die Stimmung im Buch hat perfekt dazu gepasst. Ich habe Gänsehaut beim Lesen bekommen. Vor allem an einer Stelle, an der ich auch weinen musste, hatte mich die Ausweglosigkeit der Figuren zutiefst berührt. Leider war diese Emotionalität nur phasenweise.

Was war nicht so gut?

Die Reaktionen und Handlungen einiger Personen. Ich konnte einfach nicht alles nachvollziehen. Ja, ich bin nicht in dieser Situation und auch keine Hellseherin. Aber einiges war mir zu unpassend. Diese plötzliche Wendung hat mir leider gar nicht zugesagt. Ich hätte es passender gefunden, wenn das Vornehmen funktioniert hätte. Es war einfach zu dystopisch. Ich weiß einfach gerade nicht, wie ich es besser in Worte fassen soll, da die Idee ja nicht schlecht war. Sie hat mich nur leider mit ihrer Wendung nicht packen können. Und auch das Ende konnte mich nicht zufriedenstellen. Es war mir einfach zu offen. Da bleibt natürlich viel Raum für Phantasie, aber ich hätte mir ein wenig mehr gewünscht. Es kam abrupt und offen. Kein Ende nach meinem Geschmack. Leider.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Atmosphäre des Buchs ist stellenweise einfach außergewöhnlich schaurig. Ich hatte Tränen in den Augen, Gänsehaut und musste ständig aus dem Fenster sehen, um mich zu überzeugen, dass hier noch die Sonne scheint. Die Atmosphäre ist Christine Millmann außergewöhnlich gut gelungen.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ich kann das Buch weiterempfehlen. Dass ich meine Problemchen mit dem Buch hatte, heißt nicht, dass das Buch nicht gut oder lesenswert sei. Ich konnte mich schlicht mit der Wendung, den damit verbundenen Handlungen einiger Figuren und dem für mich zu offenen Ende nicht anfreunden. Ich kann mir vorstellen, dass viele ihre wahre Freude mit diesem Buch haben können.
Ich danke Im.Press für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Lovelybooks-Leserunde.


Montagsfrage & Bücher der Woche

6 Kommentare

montagsfrage_bannerVERLEIHST DU DEINE BÜCHER?

Nein. Oder nur sehr selten und nur an Bücherfreunde. Ich bekomme die Krise, wenn ich Menschen sehe, die ihre Taschenbücher knicken, Eselsohren als Lesezeichen benutzen, den Buchrücken brechen. Da bekomme ich beinahe schon Mordgedanken. Umso schlimmer ist es für mich, wenn meine geliebten Bücher in die Hände solcher Leser fallen. Jeder kann mit seinem Eigentum umgehen wie er/sie will. Keine Frage. Aber auf fremde Sachen hat man zu achten. Und das können einige nicht. Ich habe es schon erlebt, dass ich Bücher verliehen hatte, die einwandfrei waren, fast wie neu, und habe sie total zerstört zurückbekommen. Da werde ich dann sauer. Man kann doch wohl auf die Sachen anderer aufpassen. Schließlich behandele ich fremder Leute Eigentum auch gut. Deswegen verleihe ich meine Bücher nur an Leute, die ebenso sorgsam mit fremder Leute oder sogar ihren eigenen Büchern umgehen. Ich verstehe den Gedanken durchaus, dass ein Buch geliebt und zerlesen aussehen darf. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen geliebt und zerlesen und einfach unachtsam behandelt und zerstört. Und ihr? Verleiht ihr eure Bücher?

Bücher der Woche

Nachdem ich aktuell über die Hälfte im 2. Teil der Fleury-Saga gelesen habe und wieder enorm begeistert bin, musste ich doch glatt herausfinden, ob es einen 3. Teil geben wird. Ja, den wird es geben! Ich bin glücklich. Ursprünglich aufgrund der guten Bewertungen des Grades an Historizität für eine Hausarbeit gekauft, konnte mich Band 1 begeistern und Band 2 führt diese Begeisterung immer weiter fort. Wunderbar! Sollte ich den 2. Teil diese Woche schaffen, und davon gehe ich stark aus, werde ich endlich „Magisterium“ lesen, danach eventuell noch „Von wegen Liebe auf den ersten Blick“ im Zug, da Taschenbücher einfach leichter sind, und „Das Feuermädchen“, das leider aufgrund meiner Hausarbeiten hinten anstehen musste und nun gelesen werden will. Mal sehen, welche Bücher ich auswähle!


[Rezension] Blinde Sekunden

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Blinde Sekunden von Sonja Rüther
Erschienen bei dot.books
5,99€ als E-Book
438 Seiten
3 Punkte

Das Buch in drei Worten?

Ich kann das Buch gar nicht in drei Worte packen und dem Buch dabei gerecht werden. Das Buch hat mich recht durchwachsen zurück gelassen. Es hat definitiv viel Potential, vor allem am Anfang, und tolle Figuren. Leider kam der Mörder unspektakulär ans Licht, zudem hat sich auch meine Vermutung bezüglich des Mörders sehr schnell bestätigt. Zudem wurde es gegen Ende ziemlich vorhersehbar. Ich hatte das Ende genauso im Kopf, wie es dann schlussendlich kam. Sehr schade.

Wie war die Handlung?

Die Handlung hatte mir zunächst wirklich gut gefallen. Eine junge Frau wird entführt. Und das von einem Serienkiller. Die Suche nach ihr beginnt und es gibt verschiedene Handlungsstränge, die ich alle durchaus interessant fand. Leider hat sich mein Interesse immer mehr verflüchtigt. Nachdem der Mörder schließlich gefunden wurde, war es dann leider mit der Spannung vorbei.
Dennoch haben mir der Plot und vor allem die Figuren unglaublich gut gefallen.

Wie waren die Figuren?

Vor allem Kommissar Rieckers und dessen Familie haben mir gefallen. Die anderen Figuren hatten, passend zu ihrer Rolle, alle ihre Probleme. Dadurch konnte die Familie des Kommissars sich noch besser in mein Herz stehlen. Besonders gruselig, aber durchaus sehr gelungen, fand ich eine Person, die ich hier nicht nennen kann. Immerhin möchte ich euch nichts vorweg nehmen. Auf eine solche Idee zu kommen, der Figur eine solch kranke Denkweise zu verpassen, verdient meine Hochachtung. Dieser Kerl hat mich wirklich gegruselt. Wie kann man denn nur? Da bekomme ich noch immer Gänsehaut.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Er ist flüssig und hat mich gut durchs Buch geführt. Es gab keine Unregelmäßigkeiten oder Ähnliches. Sehr angenehm.

Was war gut?

Sehr gut fand ich einige der Figuren. Kommissar Rieckers und dessen Frau und eine gewisse weitere Person. Ich hatte mir kurz vor Schluss zwar schon das Ende gedacht, war aber dennoch von der krankhaften Gedankenwelt der Figur überrascht. Eine solche Figur ist mir bislang noch nicht untergekommen und hatte durchaus Thriller-Charakter.

Was war nicht so gut?

Leider ist mir die Spannung zu schnell abhandengekommen. Am Anfang war noch Spannung dabei, wenn es um die Frage nach der Vermissten ging. Leider wurde mir der Mörder zu schnell und unspektakulär entdeckt. Danach war die Spannung leider weg. Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, weil mich der Plot, die Figuren und die endgültige Auflösung interessierten. Leider hat mir der letzte verblüffende Kniff gefehlt, den ich mir bei einem Thriller erwarte. Es kommt zwar ein Plot Twist, aber für mich leider zu spät.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Für mich war die Geschichte rund um den Doktor außergewöhnlich. Ziemlich krank, aber sehr außergewöhnlich. Da hat es mich wirklich gegruselt. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es in dem Kopf einer solchen Person aussieht. Einfach krank. Wie kann man nur auf solche Ideen kommen? Dieser Teil war für mich eindeutig der Thrillerteil des Buchs. Die Suche nach der Vermissten hatte für mich mehr was von einem Krimi. Vielleicht konnte ich mich deshalb nicht richtig mit einem Teil des Buchs anfreunden.

Kann ich das Buch empfehlen?

Natürlich. Nur weil ich meine Problemchen mit dem Buch hatte, heißt das nicht, dass es anderen Lesern der Leserunde nicht besser gefallen hat. Ich fand es sehr schade, dass ich mich nicht gänzlich auf den Thriller einlassen konnte. Die Figuren sind gut, der Plot ebenfalls und auch meine liebste Person bringt einen deutlichen Gruselfaktor rein. Lest euch einfach in die Leseprobe, denn das Buch sollte von jedem eine eigene Chance bekommen. Danke für die Bereitstellung im Rahmen der Lovelybooks Leserunde.