[Rezension] „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“

6 Kommentare
Titel „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“
Reihe Black Dagger
Band 7. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Corinna Vierkant
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 928 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ in drei Worten?

Düster, überraschend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Band 7 reiht sich perfekt in die Covergestaltung der Vorgängerbücher an. Schwarzer Hintergrund, graue Musterung und ein erhabener, farblich gestalteter Titel. Im Fall von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ in pink. Die gesamte Reihe der Sonderausgaben in ihrem düsteren Schwarz wirkt edel und aufgeräumt. Mir gefällt das schlichte Design sehr viel besser als die typischen Cover des Erotikgenres mit halbnackten Frauen und Männern. Geschmackvoll, stilvoll und edel heben sich die Bänder der Black Dagger in meinem Bücherregal ab.

Worum geht es in „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Band 7 handelt, wie der Titel es schon erahnen lässt, von Rehvenge und Ehlena. Strenggenommen ist Rehvenge kein Teil der Bruderschaft, steht den Brüdern allerdings durch seine Schwester Bella sehr nahe. Daher freut es mich, ein wenig mehr über den stillen und geheimnisvollen Rehvenge zu erfahren, dessen größtes Geheimnis bereits in früheren Bänden gelüftet wurde. Im Fokus des Romans steht – vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern – nicht nur die Beziehung von Rehvenge und Ehlena, sondern auch die Weiterentwicklung der Hauptgeschichte. Von Band zu Band verschiebt sich der Fokus zu einem ausgeglichenen Verhältnis aus Fokussierung auf das angekündigte Paar und dem Rest der Figuren sowie den Plot. Mit gefällt diese Balance sehr gut, da sie Spannung erzeugt und mich dadurch zum Weiterlesen animiert.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Da sich der Schreibstil kaum verändert (was auch an der Übersetzung liegen kann) habe ich nichts zu beanstanden. In wenigen Worten: Ich bin absolut begeistert von Schreibstil, Wortwahl und Perspektivwechsel sowie angepasster Ausdrucksweise je nach Figur. Einfach perfekt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Von Buch zu Buch wird das Figurenpersonal der Black Dagger größer und größer. Aber dabei wird es nicht unübersichtlich. Es herrscht eine tolle Balance aus neuen Figuren, aktuellen Protagonisten und bereits näher behandelten Figuren, die alle ihre Position innerhalb der Gesamthandlung haben und unabdingbar sind. Rehvenge ist eine sehr interessante Figur. Bei früheren Auftritten hatte er mich bereits interessiert und nach diesem Band kann ich euch sagen, dass er eine wahrhaft fesselnde Figur ist. Besonders schön finde ich seine fürsorgliche Seite, die bereits im Band um seine Schwester Bella deutlich zu Tage tritt. Ehlena hingegen ist mir vorher nie bewusst aufgefallen, umso schöner war es, sie als Figur wahrzunehmen. Sie hat eine große innere Stärke, ist eine besonnene Figur und konnte mich vollauf von sich überzeugen.

Positives als „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Black Dagger wird unter anderem als Erotikroman ausgeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Genres, die ich bereits gelesen habe, hebt sich J.R. Wards Reihe deutlich ab. Die Männer mögen zwar klischeehaft gestaltet sein, was Ehre, Stärke, Kraft und Mut angeht, auch sind sie alle natürlich – genrespezifisch – sehr nett anzuschauen, aber keinesfalls wird die Frau als Objekt angesehen. Hat einer der Brüder seine wahre Gefährtin gefunden, geht er für sie durchs Feuer. Die Gefährtin ist das wichtigste Gut des Bruders, schützens- und liebenswert. Sie werden nicht diskriminiert oder untergeordnet. Im Gegenteil: Die Frauenfiguren in Black Dagger sind starke und selbstbewusste Frauen. Natürlich gibt es das Klischee des gebrochenen Kämpfers, der viele schlimme Dinge durchgemacht hat und alle Welt mies behandelt und durch die wahre Liebe geheilt wird, aber eben auf andere Art. Die Frauen in Black Dagger lassen sich nicht als Eigentum behandeln. Sie animieren Frauenfiguren ohne diesen Antrieb dazu, so zu werden. Dabei findet allerdings auch kein Männerbashing statt. Beide Parteien behandeln einander mit größtem Respekt und Zuneigung, was der Grund dafür ist, dass sich diese Reihe so abhebt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Ich kann auch Band 7 uneingeschränkt allen Fans von Fantasyromanen mit Vampiren, Action und Liebe empfehlen. Der Erotikanteil der Reihe schwankt von Buch zu Buch, ist dabei aber immer sehr geschmack- und stilvoll. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte mit Band 1 beginnen und eine neue Welt des Erotikgenres für sich entdecken. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Breitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“.

Weitere Rezensionen zu „Black Dagger“:

Black Dagger – Nachtjagd
Black Dagger – Blutopfer
Black Dagger – Rhage & Mary
Black Dagger – Zsadist & Bella
Black Dagger – Butch & Marissa
Black Dagger – Vishous & Jane
Black Dagger – Phury & Cormia


[Rezension] „Black Dagger – Phury & Cormia“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Phury & Cormia“
Reihe Black Dagger
Band 6. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch (Sonderausgabe)
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 768 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Phury & Cormia“ in drei Worten?

Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend.

Worum geht es in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe.

Positives über „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Phury & Cormia“.


[Rezension] „Black Dagger – Vishous & Jane“

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Titel „Black Dagger – Vishous & Jane“
Reihe Black Dagger
Band 5. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€
Seitenzahl 736 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Vishous & Jane“ in drei Worten?

Knisternd, traurig-schön, spannend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Wie alle Bände der Sonderausgabe auch, ist Band 5 der Reihe um die Krieger der Black Dagger in schwarz gehalten. Lediglich der Reihen- und Untertitel sind in auffallenden Farben gestaltet. Bei „Black Dagger – Vishous & Jane“ handelt es sich dabei um einen wunderschönen Grünton, der ein wenig ins Türkis geht. Der Reihentitel ist wie immer erhaben und in Glanzoptik gearbeitet.

Worum geht es in „Black Dagger – Vishous & Jane“?

In Band 5 der Reihe geht es um den Krieger Vishous und seine erschütternde Vergangenheit sowie seine Zukunft. Dass keine Lebensgeschichte der Brüder sonderlich rosig und glücklich ist, sollte als gegeben betrachtet werden. Dennoch hat man es mit Vishous mit einem besonderen Bruder zu tun, der sich erst über seine eigenen Gefühle und Persönlichkeit bewusst werden muss. Jane ist dabei ein wichtiger Bestandteil, hat aber auch ihr eigenes Familienschicksal.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich es noch anders sagen soll, denn ich mag ihren Schreibstil. Und da es noch so viele Bücher über die Bruderschaft gibt, werde ich mir wohl mit der Zeit einen festen Text überlegen, denn so langsam kann ich es nicht mehr anders in Worte fassen. Ich mag ihre Schreibe unwahrscheinlich gerne. Sie passt sich immer an den jeweiligen Charakter an, trifft mit ihrer Wortwahl ins Schwarze, drückt sich sehr angenehm und nicht obszön aus – was vor allem bei den Erotikszenen sehr wichtig für mich ist, da das schnell billig wirken kann – und hat ein gutes Gleichgewicht zwischen Dialog und Beschreibung. Einfach super.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Die bisherigen Figuren der Bruderschaft tauchen nach wie vor in der Geschichte auf. Nicht immer ist jede Figur auch als Protagonist ausgewählt, weshalb der ein oder andere liebgewonnene Charakter der vorherigen Bücher ins Hintertreffen gerät. Dafür lernt man neue Figuren kennen, die von ihrer Randposition mitten ins Geschehen gezogen werden. Vishous war für mich eine Figur, deren Geschichte mich sehr überrascht hat. Aus den vorherigen Büchern ist er mir als Superhirn im Gedächtnis geblieben, das viele Sprachen spricht und sehr viel Wissen anhäuft. Über seine Geschichte wurde nicht allzu viel bekannt, sodass ich umso geschockter war, seine Geschichte mit seinem gebildeten Wesen überein zu bekommen. Jane hat mir, als zweite Figur im Fokus der Geschichte, sehr gefallen. Sie ist resolut, weiß was sie will und ist nicht auf den Mund gefallen. Sie hat mir sehr imponiert. Gemeinsam geben die beiden ein wundervolles Team ab.
Wie immer bin ich sehr zufrieden mit den Figuren, da sie mehrere Ebenen und Tiefe haben. Zwar gibt es auch die typischen Klischees, die aber sehr gut eingebaut sind. Jeder Charakter hat seine Eigenheit, wodurch sie greifbar und real wirken.

Positives über „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ich bin nur so durch das Buch geflogen! Ich kann die Bücher über die Bruderschaft momentan kaum aus der Hand legen, so schnell inhaliere ich sie. Der Plot, der trotz der persönlichen Geschichte eines Bruders, immer weiter vorangetrieben wird, ist spannend und abwechslungsreich. Es gibt viele Nebenschauplätze und -handlungen, die nach und nach in die Haupthandlung eingebunden werden. Meist auf eine Weise, die ich so nicht erwartet hätte. Die Figuren und Charakterentwicklung gefällt mir in den Büchern sehr gut und auch der Umgang mit Erotikszenen sucht seinesgleichen.

Kritik an „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ja, es ist das erste Mal, dass ich an einem Buch der Reihe etwas zu mäkeln habe. Aus Gründen der Spannung werde ich euch nicht verraten, was mich gestört hat. Aber ich war doch sehr entzürnt darüber, was gegen Ende des Romans passiert ist. Warum? Das war und ist die Frage, die mich auch jetzt noch beschäftigt. Ich finde das nicht fair und protestiere, wenngleich ein Protest nicht unbedingt etwas an den Geschehnissen ändert. Aber trotzdem, es geht ums Prinzip!

Empfehlung zu „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ich kann Band 5, trotz meines kleinen Protests, wieder Leserinnen ans Herz legen, die einen super strukturierten, spannenden und emotionalen Vampirroman lesen wollen. In „Black Dagger – Vishous & Jane“ wird alles geboten, was ich an einem guten Fantasy-Erotikroman schätze, ohne dabei platt oder obszön zu werden. Eine Leseempfehlung für alle Fans der Black Dagger und die, die es noch werden wollen.


[Rezension] „Black Dagger – Butch & Marissa“

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Titel „Black Dagger – Butch & Marissa“
Reihe „Black Dagger“
Band 4. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Roman, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 704 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Butch & Marissa“ in drei Worten?

Emotional, abwechslungsreich, prickelnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, im Fall des vierten Bands in einem dunklen lila. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. Im vierten Band der Reihe geht es um Butch, der eine Sonderstellung innerhalb der Bruderschaft innehat. Seine Geschichte war für mich von besonderer Bedeutung, weil er mir von Beginn an sympathisch war und er die wohl spannendste Entwicklung durchmacht.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Wie in den Vorgängerbänden auch, steht in jedem Band ein anderes Figurenpaar im Vordergrund. Im vierten Band geht es um Butch und Marissa, die dem Leser in derselben Konstellation schon aus den vorangegangenen Büchern bekannt sind. Im vierten Band der Reihe werden die Kindheitsgeschichten beider Figuren und ihre Liebesgeschichte näher beleuchtet. Marissa musste mich dabei mehr von sich überzeugen als Butch, da sie mir von ihren Auftritten innerhalb der anderen Bände nicht sonderlich sympathisch war. Aber wie auch Butch, der eine nicht wiederholbare Veränderung durchmacht, hat auch sie sich stark weiterentwickelt. Der Rest des Figurenpersonals ist in stetiger Bewegung, wobei einige Veränderungen wirklich traurig sind.

Positives über „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich mochte diesen Band genauso gerne wie die ersten drei Bände. Man lernt Butch von einer anderen Seite kennen und auch Marissa konnte mich positiv überraschen. Der Plot wurde indes mit großen Schritten weitergeführt, wobei eine Überraschung die nächste jagte. An einer Stelle war mir eine Sache, die Butch betrifft, bereits vorab klar, was der Spannung aber keinen Abbruch tat.

Empfehlung zu „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich bin begeistert und kann euch den vierten Band der Reihe um die geheime Bruderschaft wärmstens empfehlen. Die Reihe bietet eine Mischung aus Spannung, Emotionen, Handlung und Tiefe, die mir zu 100% zusagt. Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Butch & Marissa“.


[Rezension] „Black Dagger – Zsadist & Bella“

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Titel „Black Dagger – Zsadist & Bella“
Reihe „Black Dagger“
Band 3. Band
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, Roman, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 623 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Zsadist & Bella“ in drei Worten?

Spannend, bedrohlich, überraschend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, in diesem Fall in eisblau. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. In diesem Teil der Reihe geht es um den Furcht einflößenden Zsadist, der der wohl gefährlichste Bruder der Black Dagger ist. Im dritten Band der Reihe darf man als Leser einen tiefen Einblick in Zs Gefüle und Gedanken werfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Das Figurenpersonal in „Black Dagger“ wird mit jedem Band ein kleinwenig erweitert. Die im Titel genannten Figuren bilden dabei die Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Allerdings werden auch andere Figuren der Bruderschaft, Vampirgesellschaft oder der Lesser eingebunden. Somit entsteht viel Abwechslung innerhalb der Erzählperspektive. Wenngleich sich die Brüder in ihrem Aggressionspotential und ihrer Kampfkraft recht ähnlich sind, haben sie alle ihre eigenen Fehler und Schwächen. Von puren Stereotypen kann an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Vor allem die Frauen der Brüder gefallen mir immer wieder gut, da sie selbstbewusste Frauen verkörpern, die für ihr Recht kämpfen. Durch die besondere Konzentration auf zwei Figuren pro Band, lernt man Stück für Stück alle Figuren kennen, wobei auch die Brüder außerhalb des Erzählfokus‘ nicht vergessen werden.

Positives über „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Mir gefällt an der Reihe der „Black Dagger“ die Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik. Die erotischen Szenen sind sehr gewählt und stilvoll geschrieben, die Figuren treffen meinen Geschmack und der die Bände umfassende Plot sagt mir ebenfalls zu. Dabei ist die Handlung sehr detailreich und vielschichtig. Handlungsstränge verschiedener Bände werden aufgenommen, weitergeführt oder pausiert, wobei der Plot immer weiter vorangetrieben wird.

Empfehlung zu „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Wer Interesse an einem erotischen Roman mit spannendem Plot hat, sollte unbedingt in „Black Dagger“ reinlesen. Fans der Reihe kann ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ unbedingt weiterempfehlen.


[Rezension] „Passion – leidenschaftlich begehrt“

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Titel „Passion – leidenschaftlich begehrt“
Band 1. Band
Reihe Passion
Autor S. Quinn
Übersetzer Andrea Brandel
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik
Preis 8,99€
Seitenzahl 320 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Fesselnd, überraschend, rührend.

Das Cover?

Das Cover ist passend zu einem erotischen Roman gestaltet: Schwarz-weiß, weiße Schrift und rot-metallischer Titel. Die Frau in dem Kleid lässt nicht unbedingt auf Sera schließen, ist jedoch auch nicht verkitscht oder überaus dramatisch, weshalb es für mich wieder gut gepasst hat. Inhalt und Aufmachung passen jedoch nicht 100% zusammen, trotz allem ist es ein Hingucker.

Die Handlung/Das Setting?

Wir begleiten die junge Londonerin Sera, die ihre neue Stelle als Kindermädchen bei einem sehr reichen und ziemlich attraktiven Lord in Schottland antritt. Dort begegnet sie den „üblichen“ Problemen, verworrenen Intrigen und einem ganz zauberhaften kleinen Jungen, über den ich euch an dieser Stelle rein gar nichts verraten möchte. Das Buch ist teilweise ein wenig vorhersehbar, liest sich jedoch sehr spannend und konnte mich überraschen und von sich überzeugen.

Der Schreibstil?

Ich schätze erotische Romane, die gut geschrieben sind und eine Handlung fernab der Erotik vorweißen können. Und das kann „Passion – leidenschaftlich begehrt“ auf jeden Fall. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man fliegt förmlich durch das Buch. Die Erotikszenen sind wirklich geschmackvoll geschrieben, die Wortwahl und auch der Anteil an solchen Szenen in der Gesamtheit des Buchs passen einfach. S. Quinns Schreibstil ist angenehm authentisch und transportiert Seras Gedanken und Emotionen gut. Zudem besteht eine gute Balance aus detaillierten Beschreibungen und realistischen Dialogen.

Die Figuren?

Sera, Patrick und Bertie haben sich in mein Leserherz geschlichen. Allen voran der kleine Bertie, dessen Geschichte mir wirklich ans Herz ging. Verraten werde ich euch über die kleine Persönlichkeit jedoch nichts, da ich euch damit nur unnötig den Lesespaß verderben würde.
Sera und Patrick haben mir gut gefallen. Vor allem Sera ist eine kluge und starke junge Frau. Beide Charaktere wurden gut ausgearbeitet und erscheinen mir nach der Lektüre des ersten Bands wie liebgewonnene Freunde. Patrick ist ein „echter Kerl“, der manchmal ein wenig übers Ziel hinausschießt, aber Sera kontert gekonnt.

Positives?

Ich mochte an diesem erotischen Roman, dass die Erotikszenen sehr gut ausgearbeitet waren. Sie waren nicht übertrieben oder unangenehm. Auch hat mir gefallen, dass es eine Handlung fernab der erotischen Liebesbeziehung gibt, die erfahrungsgemäß dazugehört. Vor allem der Handlungsstrang um Bertie konnte mich fesseln und zum Weiterlesen animieren. Auch die super ausgearbeiteten Figuren haben mich überrascht und begeistert. Zudem kam ein spannendes Element dazu, das noch nicht vollkommen ergründet wurde. Weitere Detektivarbeit seitens Sera erwarte ich mir von Band 2.

Negatives?

Ich fand, dass die Liebesgeschichte zwischen Sera und Patrick ein wenig zu schnell ging. Die typische innere Diskussion der Protagonistin empfinde ich als obligatorisch, Patricks standhafte Gefühle hingegen haben mich positiv überrascht. Ein wenig zu schnell empfand ich dann aber dennoch Seras Zustimmung, bedenkt man ihre Gedanken und Emotionen. Ich habe das Gefühl, dass ich ein paar Kapitel und Gespräche überblättert hätte. Für mich hätte ein wenig mehr hin und her, geflirte und werben schon sein können. Hoffnungslose Romantikerin eben.

Empfehlung?

Dieses Buch ist nicht für jeden Leser etwas. Wer gut geschriebene Erotikromane schätzt, die sich durch eine Handlung fernab der Liebesgeschichte auszeichnen, ist hier richtig. Stellenweise kann man als gewiefter Leser erahnen wie es weitergehen wird, was mich jedoch nicht gestört hat. Andere Handlungsstränge konnten mich mit ihrer abwechslungsreichen und emotionalen Entwicklung sehr gut an das Buch fesseln. Auch ein tolles Figurensetting und ein sehr angenehmer Schreibstil tragen ihren Teil dazu bei, dass ich binnen eins Tages durch „Passion – leidenschaftlich begehrt“ geflogen bin. Ich danke dem Goldmann Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu „Passion – leidenschaftlich begehrt“.


[Rezension] „Addicted to you – Bedingungslos“

1 Kommentar
Titel „Addicted to you – Bedingungslos“
Reihe Addicted to you
Band 3. Band
Autor M. Leighton
Übersetzer Kerstin Winter
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, NA, Romance
Preis 8,99€ [RE]
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Aufschlussreich, spannend, machohaft.

Wie ist das Cover?

Das Cover unterscheidet sich von seiner Aufmachung nicht von den beiden Vorgängern. Wieder ist ein Paar zu sehen, das einen intimen Moment teilt. Jedoch hat sich die Rahmenfarbe erneut verändert und ist im Abschlussband der Trilogie grün.

Wie war die Handlung?

Der dritte Band nimmt die Handlungsstränge aus den Vorgängerbänden auf, fügt sie zusammen und löst die Geschichte schließlich plausibel auf. Vor allem die Gerichtsverhandlung hat mir gut gefallen, da sie sich von dem untergrundmäßigen, kriminellen Gehabe absetzt, das zwischenzeitlich propagiert wurde. Anders als bei den ersten beiden Bänden stehen nicht Olivia und Cash im Fokus, sondern Marissa und Nash. Dies fand ich sowohl gut als auch schade. Schade, da ich mich an Olivia und Cash gewöhnt hatte, schön, da auch zwei anderen wichtigen Figuren die Möglichkeit gegeben wurde, mich von ihnen zu überzeugen.

Wie waren die Figuren?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Nash so meine Probleme habe. Er ist mir zu hart, zu kämpferisch, zu gewollt machomäßig. Natürlich ist seine Vergangenheit hart, aber das heißt nicht, dass man ein Arschloch sein darf. Und seine zwischenzeitlichen Benimmkurse aus der Vergangenheit passten so überhaupt nicht ins Bild. Immerhin legt er seine möchtegern-harte Haltung im Laufe des Romans ab, die ohnehin nicht zu ihm passte. Marissa hingegen konnte mich mehr von sich überzeugen. Ich konnte sie nicht auf Anhieb und auch nicht in jeder Situation so gut leiden wie Olivia, aber sie hat sich merklich verändert. Kein Wunder, nach dem was ihr passiert ist. Einige Situationen konnte ich nur kopfschüttelnd lesen – ich denke da an eine gewisse Badezimmerszene – in der sie sich meiner Meinung nach gut und gerne hätte verteidigen können. Da war Nash einfach skrupellos und das gefiel mir gar nicht.

Wie war der Schreibstil?

Zum Schreibstil kann ich gar nicht so viel mehr sagen, als bisher schon. Einen minimalen Unterschied merkt man zwischen den beiden Männern schon: Während Cash auch in Gedanken schimpft und entsprechende Ausdrücke benutzt – um so den ursprünglich „wilderen“ der beiden Brüder zu vertreten – hält Nash sich ab einem gewissen Zeitpunkt aufgrund seiner Erziehung zurück – der „liebe“ Bruder.

Was war gut?

Ich fand es gut, dass dieser Band ab circa der Hälfte weg vom organisierten Verbrechen kommt. Ich mochte die Onemanarmy nicht, die Cash, Nash und einer ihrer Freunde darstellten nicht. Es wirkte einfach zu unrealistisch, zu gestellt. Aber hey, es ist ein Buch! Gut gefallen hat mir auch, dass man die Entwicklung aller Figuren erkennen kann. Aus den ultraharten Kerlen werden verschmuste, aber dennoch harte Männer. Ich bin romantisch veranlagt und liebe happy Ends. Ich gebe es ja zu!

Was war nicht so gut?

Es gab einige Stellen, die mir nicht so gut gefallen haben. Die Betonung auf männliche Härte und Stärke habe ich bereits erwähnt. Darüber kann ich noch schmunzeln. Was mich jedoch aufregte, was Nashs gelegentliches Verhalten Marissa gegenüber. Dieses typisch machohafte, das ein Kerl eine Frau benutzen kann. Ich mag das nicht. Gegenseitiger Respekt ist mir absolut wichtig und den kann man jedem entgegenbringen, auch wenn man nur einen Onenightstand will!

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Auf die Zwillingsthematik bin ich in den letzten beiden Rezensionen bereits zur Genüge eingegangen.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Das kann ich auf jeden Fall. Wer spannende Romane des Erotikgenre mag, ohne übertriebene und zu haarsträubende Sexszenen zu lesen, der ist mit dieser Trilogie gut beraten. Man sollte über die einen oder anderen Stereotypen hinwegsehen können, die sich zwischenzeitlich einschleichen. Kann man das, hat man eine Reihe, die einen zum Lachen bringt und einige gute Szenen bietet, in denen man die Bücher nicht weglegen möchte. Auch eine glaubwürdige Charakter- und Plotentwicklung wird einem geliefert. Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von „Addicted to you – Bedingungslos“.


[Rezension] „Black Dagger – Blutopfer“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Blutopfer“
Reihe Black Dagger
Band Band 1.2
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, NA, YA, Erotik
Preis 7,95€
Seitenzahl 320
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Liebevoll, loyal, actionreich.

Wie ist das Cover?

Man erkennt direkt, dass „Nachtjagd“ und „Blutopfer“ zu einer Reihe gehören. Beide Bände weisen dieselbe Gestaltung auf: Schwarzer Untergrund, farbiger Hintergrund, ein erhabener Schriftzug in Grau/Silber und aufsteigende schwarze Fledermäuse.

Wie war die Handlung?

Was ich vor dem Lesen dieser Reihe nicht wusste: In der deutschen Übersetzung wurden die Originalbände in zwei Teile geteilt. Daher gehören „Nachtjagd“ und „Blutopfer“ eigentlich zusammen. Diesbezüglich wundert es mich dann nicht mehr, dass die Handlung nahtlos weitergeht. Beim Lesen hatte ich sogar das Gefühl, dass die Geschichte aufgeteilt wurde – und habe mich tatsächlich nicht geirrt. Ich erfuhr nämlich erst heute davon. Beth hat ihre Wandlung hinter sich und gewöhnt sich schnell an ihr Vampirleben. Dies ist jedoch nicht ruhig und beschaulich. Im Gegenteil: Die Kontrahenten aus dem ersten Part der Geschichte jagen immer noch nach Vampiren und bringen auch Beth in Gefahr. Spannend geht der zweite Part weiter und konnte mich begeistern und fesseln.

Wie waren die Figuren?

Bei mir sorgt die tatsächliche Zusammengehörigkeit der beiden Bücher für Probleme. Obwohl es mein eigentliches Problem aufhebt. Zunächst hatte ich das Problem, die Charakterentwicklung vom ersten zum zweiten Teil zu benennen, da sie mir fließend erschien. Beth und Wrath verändern einander, passen perfekt zusammen und sehen dies schlussendlich auch ein. Mir gefällt es sehr, dass Beths sanfte Art auf den harten Krieger abfärbt, der beim näheren Hinsehen gar nicht so hart ist, wie man meint. Das trifft auf alle Krieger zu. Ihre respektvolle und loyale Art gegenüber einander und ihren Frauen hat mir sehr gut gefallen. Ganz im Kontrast zu ihrem harten Kriegerdasein. Dementsprechend kann ich euch nur sagen, dass die begonnene Charakterentwicklung aus Buch 1.1 in Band 1.2 weiterentwickelt hat.

Wie war der Schreibstil?

Gewohnt angenehm. Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte eingetaucht. Es gibt absolut nichts Störendes an J. R. Wards Schreibstil. Sie schreibt flüssig und ohne unangenehme Worte. Natürlich fallen die einen oder anderen Schimpfwörter, die ich persönlich nicht sonderlich schlimm finde. Dennoch haben einige Ausdrücke und Beschreibungen in guten Büchern nichts verloren – und Black Dagger ist ein solches. Vollkommen frei von störender Vulgärsprache.

Was war gut?

Ich mag die Idee mit den Kriegervampiren nach wie vor. Zudem gefällt mir die Reihe im Wesentlichen noch besser als die von Lara Adrian, die ich zuerst gelesen habe. Dennoch empfinde ich ihr Werk nicht als Plagiat. Trotzdem konnte mich J. R. Ward stärker mit ihrer Version der Vampire begeistern. Dass Wrath sich so verändert, dass Beth so eine liebevolle Person ist, dass die Krieger so loyal und liebevoll im Umgang miteinander sind – all das hat mir gefallen.

Was war nicht so gut?

Ich finde die Aufteilung der deutschen Übersetzung in zwei Bände ein wenig schade. Zwar wurde die Handlung an einem guten Punkt unterbrochen, dennoch hätte ich das Buch gerne am Stück gelesen.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die geheime Welt hat mich überzeugt, die Charakterentwicklungen von Beth und Wrath, das Ende mit Darius. Ich fand das Buch rundum gelungen. Ich hatte Spaß, konnte lachen, habe mitgefiebert und gebangt. Mein Leserherz schlägt höher!

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja! Ein ganz großes Ja. Ich liebe Fantasy, ich liebe phantastische Wesen und mag Wards Welt sehr gerne. Dass es nicht nur männliche Vampire gibt, wie bei Lara Adrian, gefällt mir dabei besonders gut. Auch, dass die Krieger nicht so stereotypisch sind, wie man zu Anfang meint, hat mich für das Buch eingenommen.


[Rezension] „Addicted to you – Schwerelos“

Keine Kommentare
Titel „Addicted to you – Schwerelos“
Reihe Addicted to you
Band 2. Band
Autor M. Leighton
Übersetzer Sabine Schilasky
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, YA, NA
Preis 8,99€ [RE]
Seitenzahl 304 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Geheimnisvoll, spannend, überraschend.

Wie ist das Cover?

Das Cover von „Schwerelos“ erinnert stark an „Atemlos“. Lediglich die Farbgebung hat sich von Türkis zu Blau verändert. Das auf dem Cover dargestellte Paar passt gar nicht zu meiner Vorstellung von Olivia und Cash, aber dennoch passt es zum Inhalt und dem Vorgängerband. Wie auch der erste Band ist auch dieser haptisch ansprechend gestaltet. Das Cover fühlt sich weich, beinahe samtig an.

Wie war die Handlung?

Die Handlung knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Schlag auf Schlag geht es weiter und kommt mit einer überraschenden Wendung daher. Wo ich bei Band eins noch dachte, dass Cash mit seiner Enthüllung Recht hatte – ich spreche von der angeblichen Unglaubwürdigkeit einer Grundidee des Buches, die er für sich nutzt – und von seiner tragischen Familiengeschichte überrascht war, geschah nun das genaue Gegenteil. Quasi das Unerwartete. Was man in Band eins als gegeben angenommen hatte wird bis zum Ende des zweiten Teils gleich zweimal bombardiert. Ich liebe solche verstrickten Wendungen! Spannend war das Buch zusätzlich auch noch, auch wenn es beinahe melodramatisch wurde, aber ich mag solche Bücher!

Wie waren die Figuren?

Olivia ist ein wenig selbstbewusster geworden. Dennoch hat sie ihre negativen Erfahrungen nicht ablegen können und lässt sich noch immer von ihnen kontrollieren und bestimmen. Auch, wenn Cash ihr sehr geholfen hat und weiterhin hilft. Marissa hat sich unglaublich gewandelt. Ich werde euch nicht verraten, ich welche Richtung sie sich verändert oder was diese Veränderung auslöst. Ich finde es nachvollziehbar und gut dargestellt. Und Olivias Mutter ist eine sehr komplizierte Frau. Sie gibt viel auf Äußerlichkeiten, ist gefühlskalt und sorgt sich tief in ihrem Innersten wohl doch um ihre Tochter. Ihre Art und Weise, Olivia dies zu zeigen, ist nicht gerade wünschenswert.

Wie war der Schreibstil?

Auch in diesem Band wurde auf unangemessene Sprache und Ausdrücke verzichtet. Ich mag das wirklich sehr. Dennoch ist die Sprache nicht gestelzt oder unecht. Sie besitzt eine angenehme Leichtigkeit, die nicht übertrieben oder fehl am Platze ist. An einigen Stellen wird ein schwereres Kaliber aufgefahren, aber das hat an dieser Stelle dann auch gut gepasst.

Was war gut?

Ich wurde überrascht. Ich hatte mir einer Weiterentwicklung der Geschichte und Figuren gerechnet, aber was ich bekommen habe war mehr. Nash war einfach nicht vorherzusehen und auch Marissa konnte mich in diesem Band von sich überzeugen. Ich freue mich sogar auf den nächsten Band, der sie in den Vordergrund rückt. Zudem fand ich die Aufschlüsselung der Handlung gut geschildert. Es geht nicht zu schnell und nicht zu einfach. Auch, wenn Cashs Kumpel ein wenig zu sehr der kämpferische Alleskönner und Überflieger ist. Ein bisschen weniger in Punkto „Wir sind harte Kerle und schaffen alles alleine“ hätte der Geschichte gut getan.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Wendung! Ich würde euch so gerne davon erzählen, würde euch dann aber alles kaputt machen. Ich war einfach geflasht. Da beginne ich Band eins und denke mir – genau wie Cash später noch sagt – dass das eine recht klischeehafte Idee ist, werde, direkt zu Beginn des ersten Buchs, eines besseren belehrt, nur um jetzt wieder überrascht zu werden. Man kann gar nicht sagen, was man nun weiß, und was nicht.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja. Leser, die sich Band eins angesehen und es gemocht haben, werden den zweiten Band wohl auch ohne meine Rezension lesen wollen. Diejenigen, die noch unschlüssig sind, ob sie weiterlesen oder mit der Reihe beginnen sollen: Tut es. Diese Reihe ist keine herkömmliche Erotikgeschichte. Es spielt eine Rolle, allerdings ist es nicht unangenehm beschrieben oder benannt. Natürlich sind es harte Kerle und hübsche Frauen, aber es macht Spaß, das Buch zu lesen! Ich danke dem Heyne Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Addicted to you – Schwerelos“.


[Rezension] „Addicted to you – Atemlos“

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Titel „Addicted to you – Atemlos“
Reihe Addicted to you
Band 1. Band
Autor M. Leighton
Übersetzer Kerstin Winter
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre NA, Romantik, Erotik, Frauenroman
Preis 8,99€ [RE]
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Knisternd, erotisch, überraschend.

Wie ist das Cover?

Das schlichte, in hellen Farbtönen gestaltete Cover kommt klar und stilvoll daher. Das Buch fühlt sich sehr angenehm an – beinahe weich und fluffig. Zu sehen ist ein sich engumschlungen küssendes Paar, was gut zum Inhalt des Buchs passt. Als Farbtupfer gibt es einen türkisenen Rand, zudem ebenfalls in Türkis gehalten der Untertitel des Buchs und die Gattung. Als lila Farbtupfer kommt der Reihentitel daher. Das Cover lässt somit keine falschen Hoffnungen entstehen, sondern bereitet den Leser auf seinen erotisch/romantischen Inhalt vor.

Wie war die Handlung?

Die Handlung in „Addicted to you – Atemlos“ ist auf den ersten Blick recht eindeutig: Junge Frau mit Selbstzweifeln verliebt sich in gutaussehenden Bad Boy. Doch bereits nach einigen Seiten wurde ich eines Besseren belehrt, denn es gibt nicht nur einen potentiellen Herzensmann sondern zwei. Und die beiden Männer verbindet noch eine Besonderheit, die eine zentrale Rolle innerhalb des Romans einnimmt.

Wie waren die Figuren?

Olivia ist in ihren Grundzügen recht stereotypisch: Sie ist eine hübsche Frau, die sexy, intelligent und sensibel ist, ihre Stärken jedoch selbst nicht erkennt und ständig an die falschen Männer gerät. Dadurch wird ihr schwaches Selbstvertrauen noch mehr geschwächt. Doch sie hat auch ihre starken Momente, in denen sie lustig, selbstbewusst und erwachsen ist; sie wächst über sich hinaus. Sie weiß, was sie nicht mehr will, und das hat mir schlussendlich gefallen. Ein bisschen mehr Selbstvertrauen und sie wäre in meinen Augen eine ziemlich perfekte Protagonistin.
Cash und Nash sind da schon anders. Die beiden unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Während Cash der Bad Boy mit heißem Club ist, ist Nash der brave Student, ist einfühlsam und sensibel. Somit steht Olivia zwischen dem, was sie immer schon hatte und dem, was sie sich wünscht.
Im Laufe des Buchs konnten sich die drei Protagonisten zu ihrem positiven weiterentwickeln. Besonders eine Wendung auf Seiten der männlichen Figuren hat mich staunen lassen.

Wie war der Schreibstil?

Die meisten erotisch angehauchten Romane besitzen eine recht unpassende Wortwahl. Da fallen dann schon die einen oder anderen Vulgärbezeichnungen für Geschlechtsorgane, die ich überhaupt nicht gerne lese. Das ist bei „Addicted to you – Atemlos“ nicht der Fall. Die Sprache ist gewählt, angenehm, nicht hochgestochen sondern umgangssprachlich, aber auf eine schöne Art und Weise. Es wird zwar mit stereotypischen Bildern gespielt, jedoch rutscht das Buch nicht einmal ins vulgäre oder unangenehme ab. Der Schreibstil selbst ist sehr angenehm, sodass ich mich auf den Folgeband bereits sehr freue.

Was war gut?

Das Buch spielt mit Stereotypen. Anfangs dachte ich, dass ich einen Roman mit den typischen Figuren erhalte, doch recht schnell hat sich rauskristallisiert, dass mehr in dem Buch, mehr in den Figuren steckt. Und das hat mir gefallen. Ich mochte die angenehme Sprache, die sich leicht weiterentwickelnden Charaktere und eine überraschende Wendung konnten mich begeistern.
Auch mit den Erotikszenen war ich sehr zufrieden, da sie weder platt noch unangenehm zu lesen waren. Es war auch keine übertriebene Dominanz des männlichen Partners zu spüren.

Was war nicht so gut?

Einen leichten Punktabzug gibt es aber dennoch für die zunächst enorm stereotypisch dargestellten Figuren. Mit hätte eine etwas toughere Protagonisten hätte mir zu Beginn bereits sehr gut gefallen. Sie darf ja durchaus verletzlich und sensibel sein, aber ein wenig mehr Selbstbewusstsein hätte Olivia nicht geschadet.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Wendung im letzten Viertel des Buchs hat mich wirklich überrascht. Ich hätte mit einer solchen Idee nicht gerechnet, gibt es doch ganze Witze über die zugrunde liegende Thematik. Ich möchte euch an dieser Stelle nichts über die Thematik verraten, da ihr euch sonst unter Umständen das Ende eventuell denken könntet. Ich jedoch war überrascht und konnte mit dieser Wendung gut leben. Sie hat mich sogar gefreut, bleibt mir als Leser somit eine ungeliebte Art der Liebeskonstellation erspart. Zudem ergeben sich für weitere Bände spannende Konfrontationspunkte, auf die ich mich schon freue.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

An alle, die mit Erotik und Liebeschaos keine Probleme haben. Auch solchen Leser, die mit der teils recht vulgären Ausdrucksweise einiger Erotikromane nicht zufrieden waren, dürfte dieses Buch ansprechen. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Addicted to you – Atemlos“.