[Rezension] Black Dagger – Phury & Cormia

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Titel Black Dagger – Phury & Cormia
Reihe Black Dagger
Band 6. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch (Sonderausgabe)
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 768 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Phury & Cormia in drei Worten?

Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Phury & Cormia?

Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend.

Worum geht es in Black Dagger – Phury & Cormia?

Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Phury & Cormia?

Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe.

Positives über Black Dagger – Phury & Cormia?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt.

Empfehlung zu Black Dagger – Phury & Cormia?

Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Phury & Cormia.


[Rezension] Black Dagger – Zsadist & Bella

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Titel Black Dagger – Zsadist & Bella
Reihe Black Dagger
Band 3. Band
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, Roman, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 623 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Zsadist & Bella in drei Worten?

Spannend, bedrohlich, überraschend.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Zsadist & Bella?

Die Sonderausgaben von Black Dagger sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, in diesem Fall in eisblau. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in Black Dagger – Zsadist & Bella?

Die Bücher der Reihe Black Dagger handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. In diesem Teil der Reihe geht es um den Furcht einflößenden Zsadist, der der wohl gefährlichste Bruder der Black Dagger ist. Im dritten Band der Reihe darf man als Leser einen tiefen Einblick in Zs Gefüle und Gedanken werfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Zsadist & Bella?

Das Figurenpersonal in Black Dagger wird mit jedem Band ein kleinwenig erweitert. Die im Titel genannten Figuren bilden dabei die Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Allerdings werden auch andere Figuren der Bruderschaft, Vampirgesellschaft oder der Lesser eingebunden. Somit entsteht viel Abwechslung innerhalb der Erzählperspektive. Wenngleich sich die Brüder in ihrem Aggressionspotential und ihrer Kampfkraft recht ähnlich sind, haben sie alle ihre eigenen Fehler und Schwächen. Von puren Stereotypen kann an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Vor allem die Frauen der Brüder gefallen mir immer wieder gut, da sie selbstbewusste Frauen verkörpern, die für ihr Recht kämpfen. Durch die besondere Konzentration auf zwei Figuren pro Band, lernt man Stück für Stück alle Figuren kennen, wobei auch die Brüder außerhalb des Erzählfokus‘ nicht vergessen werden.

Positives über Black Dagger – Zsadist & Bella?

Mir gefällt an der Reihe der Black Dagger die Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik. Die erotischen Szenen sind sehr gewählt und stilvoll geschrieben, die Figuren treffen meinen Geschmack und der die Bände umfassende Plot sagt mir ebenfalls zu. Dabei ist die Handlung sehr detailreich und vielschichtig. Handlungsstränge verschiedener Bände werden aufgenommen, weitergeführt oder pausiert, wobei der Plot immer weiter vorangetrieben wird.

Empfehlung zu Black Dagger – Zsadist & Bella?

Wer Interesse an einem erotischen Roman mit spannendem Plot hat, sollte unbedingt in Black Dagger reinlesen. Fans der Reihe kann ich Black Dagger – Zsadist & Bella unbedingt weiterempfehlen.


[Rezension] Passion – leidenschaftlich verliebt

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Titel  Passion – leidenschaftlich verliebt
Reihe  Passion
Band  3. Band
Autor  S. Quinn
Übersetzer  Andrea Brandl
Illustrator  –
Verlag  Goldmann Verlag
Erschienen als  Taschenbuch
Genre  Erotischer Roman
Preis  8,99€ [RE]
Seitenanzahl  320 Seiten
Bewertung  ....

Das Buch in drei Worten?

Zusammenführend, begeisternd, romantisch.

Das Cover?

Das Cover des letzten Bands der Trilogie fügt sich gut ins Gesamtbild ein. Wie seine Vorgänger auch, ist auch Band 3 in gesetzten Tönen gehalten, vorwiegend Schwarz-Weiß. Der Schriftzug ist in kupfer-metallic gehalten und glänzt wirklich schön.

Die Handlung/Das Setting?

Seras und Patricks Geschichte findet in diesem Teil der Trilogie ihren Abschluss. Über zwei Bücher hinweg konnte der Plot sich entwickeln, erweitern und verstricken, in diesem Abschlussband wird alles geordnet und zusammengeführt. Kein Handlungsstrang wird ausgelassen und auch ein Ende für romantisch veranlagte Leserinnen darf hier nicht fehlen.

Der Schreibstil?

Der Schreibstil ist gewohnt gut, stimmungs- und niveauvoll. An keiner Stelle habe ich mich beim Lesen unangenehm berührt gefühlt, und auch der Lesefluss kam nicht ins Stocken. Aufgrund der relativ wenigen Seiten des Buchs lässt sich die Geschichte somit flüssig lesen, was auch am Plot selbst lag.

Die Figuren?

Sera hat nichts von ihrer Souveränität eingebüßt. Sie ist keines dieser Liebchen, die ihre Persönlichkeit ändern, nur weil sie in einer Beziehung steckt. Sie ist weiterhin die selbstbewusste junge Frau, allerdings hat auch sie sich entwickelt. Sie ist selbstsicherer geworden und hat für mich an Tiefe gewonnen. Auch Patrick konnte mich von sich überzeugen. Der einstige Chauvinist lässt mehr und mehr positive Seiten an sich entdecken und lässt sich von der resoluten Sera eines Besseren belehren. Auch viele der Nebenfiguren konnten mich erneut begeistern, allen voran Victoria und Seras kleine Schwester. Aufgeregt hat mich in diesem Band erneut Anise. Mit ihrer verträumten und naiven Art konnte sie mich zuvor bereits wenig von sich überzeugen, ihr plötzlicher Sinneswandel in diesem Buch jedoch, war für mich nur wenig nachvollziehbar.

Positives?

Die Geschichte um Sera und Patrick konnte mich von Buch 1 bis 3 vollends unterhalten. Die Reihe hat Spaß gemacht und bietet dem Leser definitiv mehr, als nur einen erotischen Roman. Es gibt verzweigte Handlungsstränge, die ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger sind, als der erotische Anteil der Reihe. Ich empfand den Erotikanteil sogar so gering, dass es für mich nur gesundes Beiwerk einer funktionierenden Beziehung war, und nicht der Hauptaspekt eines Buchs. Diese Reihe hat unheimlich viel mehr zu bieten: Tiefe der Figuren, Charakterentwicklung, niveauvolle Erotikszenen, romantische Interaktionen und einen zum Teil spannenden Plot.

Negatives?

Das Ende kam mir in diesem Band viel zu einfach und zu schnell. Wie durch Zauberhand legt sich bei einer Figur plötzlich ein Schalter um, der sich wieder richtig denken lässt. Das hat einfach nicht gepasst. Auch kam alles dann ein wenig plötzlich, die Kapitellänge wurde zum Ende hin weitestgehend episodenhaft, da kam bei mir leider nicht recht romantische Stimmung auf.

Empfehlung?

Ich kann die Reihe und ihren Abschluss allen ans Herz legen, die knisternde Erotik mit niveauvoller Wortwahl und Szenerie mögen. Zudem bekommt der Leser einen Plot, der weit über einen erotischen Roman hinausgeht. Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Passion – leidenschaftlich verliebt.


[Monatsstatistik] Januar 2016

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Hallöchen ihr Lieben!

Der Januar war sehr arbeitsintensiv. Ob es nun die Vorbereitung der Masterarbeit durch das Lesen der Primärliteratur, die Hausarbeitsvorbereitungen oder andere, unispezifische und stressige Vorbereitungen waren, der Januar war arbeitsintensiv. Dafür bin ich nun aber ganz gut im Zeitplan, auch, wenn ich noch immer ein wenig Panik schiebe, da Klausur, zwei Hausarbeiten und eine Planung hinter sich gebracht werden wollen. Zum Lesen kam ich im Januar dennoch, und das sogar ziemlich gut.

Gelesene Bücher

1. „Eragon – Die Weisheit des Feuers“ von Christopher Paolini
2. „Eragon – Das Erbe der Macht“ von Christopher Paolini
3. „Einen Scheiß muss ich!“ von Tommy Jaud
4. „Die Jasminschwestern“ von Corinna Bomann
5. „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar
6. „Am Samstag kam das Sams zurück“ von Paul Maar
7. „Neue Punkte für das Sams“ von Paul Maar
8. „Die 100“ von Kass Morgan
9. „Passion – leidenschaftlich verliebt“ von S. Quinn
10. bis 20. „Ranma 1/2“ von Rumiko Takahashi

5728 Seiten habe ich im Januar gelesen, 4.63 Punkte im Schnitt vergeben (was vor allem an Ranma 1/2 lag) und sehr viel Spaß gehabt. Meine Bücher hatten durchschnittlich 301 Seiten, was beim seitenstarken Eragon und den eher seitenärmeren Mangas einen extrem guten Durchschnitt ergibt. Pro Tag habe ich ein halbes Buch verschlungen, was 185 Seiten pro Tag macht. Ich war eine Lesemaschine!

Neuzugänge

1. „Zwei für immer“ von Andy Jones [RE]
2. „Passion – leidenschaftlich verliebt“ von S. Quinn [RE]

Zwei Neuzugänge, von denen einer aus 2015 war. Damit ist die Monatsaufgabe des Sub-Abbau-Extrem geschafft. Zwar habe ich mir die komplette Ranma 1/2 Reihe gegönnt, allerdings zählt diese nicht in meine Abbau-Challenge, weder in den Auf- noch Abbau. Von daher ist diese Anschaffung vollkommen frei von jeglichen Statistiken.

Challenges

Die Challenges trage ich in Kürze nach!

Leseliste Februar

Der Februar steht ganz im Sinne meiner Sams-Hausarbeit, zudem werde ich mit dem exzessiven Abbau von geparkten Büchern widmen. Auf jeden Fall will ich meine begonnenen Bücher beenden, Rezensionsexemplare lesen, Reihen voranbringen und ganz viel in tollen Büchern schwelgen.


[Rezension] Passion – leidenschaftlich begehrt

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Titel Passion – leidenschaftlich begehrt
Band 1. Band
Reihe Passion
Autor S. Quinn
Übersetzer Andrea Brandel
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik
Preis 8,99€
Seitenzahl 320 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Fesselnd, überraschend, rührend.

Das Cover?

Das Cover ist passend zu einem erotischen Roman gestaltet: Schwarz-weiß, weiße Schrift und rot-metallischer Titel. Die Frau in dem Kleid lässt nicht unbedingt auf Sera schließen, ist jedoch auch nicht verkitscht oder überaus dramatisch, weshalb es für mich wieder gut gepasst hat. Inhalt und Aufmachung passen jedoch nicht 100% zusammen, trotz allem ist es ein Hingucker.

Die Handlung/Das Setting?

Wir begleiten die junge Londonerin Sera, die ihre neue Stelle als Kindermädchen bei einem sehr reichen und ziemlich attraktiven Lord in Schottland antritt. Dort begegnet sie den üblichen Problemen, verworrenen Intrigen und einem ganz zauberhaften kleinen Jungen, über den ich euch an dieser Stelle rein gar nichts verraten möchte. Das Buch ist teilweise ein wenig vorhersehbar, liest sich jedoch sehr spannend und konnte mich überraschen und von sich überzeugen.

Der Schreibstil?

Ich schätze erotische Romane, die gut geschrieben sind und eine Handlung fernab der Erotik vorweißen können. Und das kann Passion – leidenschaftlich begehrt auf jeden Fall. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man fliegt förmlich durch das Buch. Die Erotikszenen sind wirklich geschmackvoll geschrieben, die Wortwahl und auch der Anteil an solchen Szenen in der Gesamtheit des Buchs passen einfach. S. Quinns Schreibstil ist angenehm authentisch und transportiert Seras Gedanken und Emotionen gut. Zudem besteht eine gute Balance aus detaillierten Beschreibungen und realistischen Dialogen.

Die Figuren?

Sera, Patrick und Bertie haben sich in mein Leserherz geschlichen. Allen voran der kleine Bertie, dessen Geschichte mir wirklich ans Herz ging. Verraten werde ich euch über die kleine Persönlichkeit jedoch nichts, da ich euch damit nur unnötig den Lesespaß verderben würde.
Sera und Patrick haben mir gut gefallen. Vor allem Sera ist eine kluge und starke junge Frau. Beide Charaktere wurden gut ausgearbeitet und erscheinen mir nach der Lektüre des ersten Bands wie liebgewonnene Freunde. Patrick ist ein echter Kerl, der manchmal ein wenig übers Ziel hinausschießt, aber Sera kontert gekonnt.

Positives?

Ich mochte an diesem erotischen Roman, dass die Erotikszenen sehr gut ausgearbeitet waren. Sie waren nicht übertrieben oder unangenehm. Auch hat mir gefallen, dass es eine Handlung fernab der erotischen Liebesbeziehung gibt, die erfahrungsgemäß dazugehört. Vor allem der Handlungsstrang um Bertie konnte mich fesseln und zum Weiterlesen animieren. Auch die super ausgearbeiteten Figuren haben mich überrascht und begeistert. Zudem kam ein spannendes Element dazu, das noch nicht vollkommen ergründet wurde. Weitere Detektivarbeit seitens Sera erwarte ich mir von Band 2.

Negatives?

Ich fand, dass die Liebesgeschichte zwischen Sera und Patrick ein wenig zu schnell ging. Die typische innere Diskussion der Protagonistin empfinde ich als obligatorisch, Patricks standhafte Gefühle hingegen haben mich positiv überrascht. Ein wenig zu schnell empfand ich dann aber dennoch Seras Zustimmung, bedenkt man ihre Gedanken und Emotionen. Ich habe das Gefühl, dass ich ein paar Kapitel und Gespräche überblättert hätte. Für mich hätte ein wenig mehr hin und her, geflirte und werben schon sein können. Hoffnungslose Romantikerin eben.

Empfehlung?

Dieses Buch ist nicht für jeden Leser etwas. Wer gut geschriebene Erotikromane schätzt, die sich durch eine Handlung fernab der Liebesgeschichte auszeichnen, ist hier richtig. Stellenweise kann man als gewiefter Leser erahnen wie es weitergehen wird, was mich jedoch nicht gestört hat. Andere Handlungsstränge konnten mich mit ihrer abwechslungsreichen und emotionalen Entwicklung sehr gut an das Buch fesseln. Auch ein tolles Figurensetting und ein sehr angenehmer Schreibstil tragen ihren Teil dazu bei, dass ich binnen eins Tages durch Passion – leidenschaftlich begehrt geflogen bin. Ich danke dem Goldmann Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu Passion – leidenschaftlich begehrt.