[Rezension] „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“

6 Kommentare
Titel „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“
Reihe Black Dagger
Band 7. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Corinna Vierkant
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 928 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ in drei Worten?

Düster, überraschend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Band 7 reiht sich perfekt in die Covergestaltung der Vorgängerbücher an. Schwarzer Hintergrund, graue Musterung und ein erhabener, farblich gestalteter Titel. Im Fall von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ in pink. Die gesamte Reihe der Sonderausgaben in ihrem düsteren Schwarz wirkt edel und aufgeräumt. Mir gefällt das schlichte Design sehr viel besser als die typischen Cover des Erotikgenres mit halbnackten Frauen und Männern. Geschmackvoll, stilvoll und edel heben sich die Bänder der Black Dagger in meinem Bücherregal ab.

Worum geht es in „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Band 7 handelt, wie der Titel es schon erahnen lässt, von Rehvenge und Ehlena. Strenggenommen ist Rehvenge kein Teil der Bruderschaft, steht den Brüdern allerdings durch seine Schwester Bella sehr nahe. Daher freut es mich, ein wenig mehr über den stillen und geheimnisvollen Rehvenge zu erfahren, dessen größtes Geheimnis bereits in früheren Bänden gelüftet wurde. Im Fokus des Romans steht – vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern – nicht nur die Beziehung von Rehvenge und Ehlena, sondern auch die Weiterentwicklung der Hauptgeschichte. Von Band zu Band verschiebt sich der Fokus zu einem ausgeglichenen Verhältnis aus Fokussierung auf das angekündigte Paar und dem Rest der Figuren sowie den Plot. Mit gefällt diese Balance sehr gut, da sie Spannung erzeugt und mich dadurch zum Weiterlesen animiert.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Da sich der Schreibstil kaum verändert (was auch an der Übersetzung liegen kann) habe ich nichts zu beanstanden. In wenigen Worten: Ich bin absolut begeistert von Schreibstil, Wortwahl und Perspektivwechsel sowie angepasster Ausdrucksweise je nach Figur. Einfach perfekt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Von Buch zu Buch wird das Figurenpersonal der Black Dagger größer und größer. Aber dabei wird es nicht unübersichtlich. Es herrscht eine tolle Balance aus neuen Figuren, aktuellen Protagonisten und bereits näher behandelten Figuren, die alle ihre Position innerhalb der Gesamthandlung haben und unabdingbar sind. Rehvenge ist eine sehr interessante Figur. Bei früheren Auftritten hatte er mich bereits interessiert und nach diesem Band kann ich euch sagen, dass er eine wahrhaft fesselnde Figur ist. Besonders schön finde ich seine fürsorgliche Seite, die bereits im Band um seine Schwester Bella deutlich zu Tage tritt. Ehlena hingegen ist mir vorher nie bewusst aufgefallen, umso schöner war es, sie als Figur wahrzunehmen. Sie hat eine große innere Stärke, ist eine besonnene Figur und konnte mich vollauf von sich überzeugen.

Positives als „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Black Dagger wird unter anderem als Erotikroman ausgeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Genres, die ich bereits gelesen habe, hebt sich J.R. Wards Reihe deutlich ab. Die Männer mögen zwar klischeehaft gestaltet sein, was Ehre, Stärke, Kraft und Mut angeht, auch sind sie alle natürlich – genrespezifisch – sehr nett anzuschauen, aber keinesfalls wird die Frau als Objekt angesehen. Hat einer der Brüder seine wahre Gefährtin gefunden, geht er für sie durchs Feuer. Die Gefährtin ist das wichtigste Gut des Bruders, schützens- und liebenswert. Sie werden nicht diskriminiert oder untergeordnet. Im Gegenteil: Die Frauenfiguren in Black Dagger sind starke und selbstbewusste Frauen. Natürlich gibt es das Klischee des gebrochenen Kämpfers, der viele schlimme Dinge durchgemacht hat und alle Welt mies behandelt und durch die wahre Liebe geheilt wird, aber eben auf andere Art. Die Frauen in Black Dagger lassen sich nicht als Eigentum behandeln. Sie animieren Frauenfiguren ohne diesen Antrieb dazu, so zu werden. Dabei findet allerdings auch kein Männerbashing statt. Beide Parteien behandeln einander mit größtem Respekt und Zuneigung, was der Grund dafür ist, dass sich diese Reihe so abhebt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Ich kann auch Band 7 uneingeschränkt allen Fans von Fantasyromanen mit Vampiren, Action und Liebe empfehlen. Der Erotikanteil der Reihe schwankt von Buch zu Buch, ist dabei aber immer sehr geschmack- und stilvoll. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte mit Band 1 beginnen und eine neue Welt des Erotikgenres für sich entdecken. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Breitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“.

Weitere Rezensionen zu „Black Dagger“:

Black Dagger – Nachtjagd
Black Dagger – Blutopfer
Black Dagger – Rhage & Mary
Black Dagger – Zsadist & Bella
Black Dagger – Butch & Marissa
Black Dagger – Vishous & Jane
Black Dagger – Phury & Cormia


[Rezension] „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“

2 Kommentare
Titel „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

„Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich muss euch sagen, als ich „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Lars Simon hat mit „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ja, die Figuren in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich kann euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


[Rezension] „Black Dagger – Phury & Cormia“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Phury & Cormia“
Reihe Black Dagger
Band 6. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch (Sonderausgabe)
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 768 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Phury & Cormia“ in drei Worten?

Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend.

Worum geht es in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe.

Positives über „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Phury & Cormia“.


[Rezension] „Black Dagger – Vishous & Jane“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Vishous & Jane“
Reihe Black Dagger
Band 5. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€
Seitenzahl 736 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Vishous & Jane“ in drei Worten?

Knisternd, traurig-schön, spannend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Wie alle Bände der Sonderausgabe auch, ist Band 5 der Reihe um die Krieger der Black Dagger in schwarz gehalten. Lediglich der Reihen- und Untertitel sind in auffallenden Farben gestaltet. Bei „Black Dagger – Vishous & Jane“ handelt es sich dabei um einen wunderschönen Grünton, der ein wenig ins Türkis geht. Der Reihentitel ist wie immer erhaben und in Glanzoptik gearbeitet.

Worum geht es in „Black Dagger – Vishous & Jane“?

In Band 5 der Reihe geht es um den Krieger Vishous und seine erschütternde Vergangenheit sowie seine Zukunft. Dass keine Lebensgeschichte der Brüder sonderlich rosig und glücklich ist, sollte als gegeben betrachtet werden. Dennoch hat man es mit Vishous mit einem besonderen Bruder zu tun, der sich erst über seine eigenen Gefühle und Persönlichkeit bewusst werden muss. Jane ist dabei ein wichtiger Bestandteil, hat aber auch ihr eigenes Familienschicksal.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich es noch anders sagen soll, denn ich mag ihren Schreibstil. Und da es noch so viele Bücher über die Bruderschaft gibt, werde ich mir wohl mit der Zeit einen festen Text überlegen, denn so langsam kann ich es nicht mehr anders in Worte fassen. Ich mag ihre Schreibe unwahrscheinlich gerne. Sie passt sich immer an den jeweiligen Charakter an, trifft mit ihrer Wortwahl ins Schwarze, drückt sich sehr angenehm und nicht obszön aus – was vor allem bei den Erotikszenen sehr wichtig für mich ist, da das schnell billig wirken kann – und hat ein gutes Gleichgewicht zwischen Dialog und Beschreibung. Einfach super.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Die bisherigen Figuren der Bruderschaft tauchen nach wie vor in der Geschichte auf. Nicht immer ist jede Figur auch als Protagonist ausgewählt, weshalb der ein oder andere liebgewonnene Charakter der vorherigen Bücher ins Hintertreffen gerät. Dafür lernt man neue Figuren kennen, die von ihrer Randposition mitten ins Geschehen gezogen werden. Vishous war für mich eine Figur, deren Geschichte mich sehr überrascht hat. Aus den vorherigen Büchern ist er mir als Superhirn im Gedächtnis geblieben, das viele Sprachen spricht und sehr viel Wissen anhäuft. Über seine Geschichte wurde nicht allzu viel bekannt, sodass ich umso geschockter war, seine Geschichte mit seinem gebildeten Wesen überein zu bekommen. Jane hat mir, als zweite Figur im Fokus der Geschichte, sehr gefallen. Sie ist resolut, weiß was sie will und ist nicht auf den Mund gefallen. Sie hat mir sehr imponiert. Gemeinsam geben die beiden ein wundervolles Team ab.
Wie immer bin ich sehr zufrieden mit den Figuren, da sie mehrere Ebenen und Tiefe haben. Zwar gibt es auch die typischen Klischees, die aber sehr gut eingebaut sind. Jeder Charakter hat seine Eigenheit, wodurch sie greifbar und real wirken.

Positives über „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ich bin nur so durch das Buch geflogen! Ich kann die Bücher über die Bruderschaft momentan kaum aus der Hand legen, so schnell inhaliere ich sie. Der Plot, der trotz der persönlichen Geschichte eines Bruders, immer weiter vorangetrieben wird, ist spannend und abwechslungsreich. Es gibt viele Nebenschauplätze und -handlungen, die nach und nach in die Haupthandlung eingebunden werden. Meist auf eine Weise, die ich so nicht erwartet hätte. Die Figuren und Charakterentwicklung gefällt mir in den Büchern sehr gut und auch der Umgang mit Erotikszenen sucht seinesgleichen.

Kritik an „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ja, es ist das erste Mal, dass ich an einem Buch der Reihe etwas zu mäkeln habe. Aus Gründen der Spannung werde ich euch nicht verraten, was mich gestört hat. Aber ich war doch sehr entzürnt darüber, was gegen Ende des Romans passiert ist. Warum? Das war und ist die Frage, die mich auch jetzt noch beschäftigt. Ich finde das nicht fair und protestiere, wenngleich ein Protest nicht unbedingt etwas an den Geschehnissen ändert. Aber trotzdem, es geht ums Prinzip!

Empfehlung zu „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ich kann Band 5, trotz meines kleinen Protests, wieder Leserinnen ans Herz legen, die einen super strukturierten, spannenden und emotionalen Vampirroman lesen wollen. In „Black Dagger – Vishous & Jane“ wird alles geboten, was ich an einem guten Fantasy-Erotikroman schätze, ohne dabei platt oder obszön zu werden. Eine Leseempfehlung für alle Fans der Black Dagger und die, die es noch werden wollen.


[Rezension] „Heiße Liebe – Kalter Tod“

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Titel „Heiße Liebe – Kalter Tod“
Reihe
Band
Autor Pia Hepke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Papierverzierer Verlag
Erschienen als Ebook
Genre Märchenadaption, Roman, Phantastik
Preis 1,99€ [LE]
Seitenzahl 184 Seiten
Bewertung ...

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ in drei Worten?

Märchenhaft, klassisch, modern.

Cover & Gestaltung von „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Das Cover ist überaus passend gestaltet. Zu sehen ist eine junge Frau in heller Kleidung, deren Accessoires und Makeup stark winterlich wirken. Das Herz, das sie in Händen hält, passt perfekt zur Thematik der Märchenadaption rund um die „Schneekönigin“.

Worum geht es in „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ ist eine moderne Märchenadaption der „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen und weiteren winterlichen Figuren der Mythensage. Hierbei mischen sich klassische Märchenelemente mit moderner Phantastik und Figurenkonzeption. Der Beginn des Romans ist durch und durch modern, während hingegen der Hauptteil der Handlung stark an den Märchenklassiker von Hans Christian Andersen angelehnt ist, diesen allerdings modernisiert und auf ganz eigene Weise adaptiert.

Der Schreibstil von Pia Hepke?

Pia Hepke schreibt sehr bildlich und detailliert. Dass bedeutet jedoch nicht, dass die Umgebung bis ins kleinste Detail beschrieben wird, sondern dass das Innenleben der Protagonistin Elsa sehr genau dargestellt ist. Leser, die längere Passagen innerer Sicht nicht so schätzen, sollten vorsichtig in diesen Roman hineinlesen, mir hingegen hat der sehr bildhafte Stil gut gefallen. Die Wortwahl und die Ausdrucksweise der Autorin reichen von klassisch-hochsprachlich bis umgangssprachlich, die sich – je nach Figur – an den Charakter und die Situation anpassen.

Das Figurenpersonal in „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ kommt mit wenigen Figuren auf. Neben der Protagonistin Elsa, deren Alter nicht wirklich festgestellt werden kann, wie es sich für Märchen üblicherweise gehört, gibt es noch Jack Frost, die Schneekönigin, Väterchen Frost, den süßen Jack Russel James und Elsas Schwester Aurora. Es kommen noch einige Figuren vor, die ich euch allerdings nicht spoilern will. Sehr viel mehr Figuren braucht die Handlung jedoch nicht. Zudem konnten mich die meisten Figuren von sich überzeugen. Elsa ist eine niedliche Protagonistin, die mir direkt sympathisch war und auch Jack Frost mochte ich. Die Entwicklung einiger Figuren konnte mich überzeugen und begeistern, da sie eine Modernisierung und Adaption der klassischen Märchenfiguren bedeuteten. Lediglich Elsas Schwester Aurora war ein wenig außen vor.

Positives an „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Pia Hepke hat mit ihrem Märchenroman einen Spagat zwischen Original und Adaption geschaffen, der mir gut gefallen hat. Sie nutzt klassische und in meinen Augen unabdingbare Elemente, transferiert sie und baut sie in ein neues Setting ein. Dabei überzeugt sie. Ihre Geschichte ist authentisch und angenehm zu lesen, bereitet einem Freude und macht einem Lust darauf, in den alten Märchenbüchern zu schmökern. Darüber hinaus modernisiert sie klassische Märchenfiguren auf ihre ganz eigene Weise und gibt ihnen somit etwas Besonderes.

Kritik an „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Ich fand es sehr schade, dass die eigentliche Haupthandlung erst recht spät im Roman anläuft. Der Plot ist gegen Ende nämlich sehr flott und spannend, was nicht zu dem – im Vergleich dazu – recht langen und langatmig wirkenden ersten Teil des Romans passt. Vor allem am Ende hätte ich mich über einen kleinen Ausblick gefreut, beziehungsweise Passagen während der Reise weiter ausgebaut, die viel Potential haben.

Empfehlung zu „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ ist eine wundervoll Märchenadaption, die ein Mittel zwischen Märchen und Roman findet, dabei aber seine eigene Märchenhaftigkeit entwickelt. Trotz kleinerer Schwächen bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben, da er einen in eine wundervoll winterliche Märchenwelt entführt. Nicht nur Märchenfans sollten einen Blick in Pia Hepkes „Heiße Liebe – Kalter Tod“ werfen. Ich danke dem Papierverzierer Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde von „Heiße Liebe – Kalter Tod“.


[Rezension] „Black Dagger – Butch & Marissa“

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Titel „Black Dagger – Butch & Marissa“
Reihe „Black Dagger“
Band 4. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Roman, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 704 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Butch & Marissa“ in drei Worten?

Emotional, abwechslungsreich, prickelnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, im Fall des vierten Bands in einem dunklen lila. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. Im vierten Band der Reihe geht es um Butch, der eine Sonderstellung innerhalb der Bruderschaft innehat. Seine Geschichte war für mich von besonderer Bedeutung, weil er mir von Beginn an sympathisch war und er die wohl spannendste Entwicklung durchmacht.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Wie in den Vorgängerbänden auch, steht in jedem Band ein anderes Figurenpaar im Vordergrund. Im vierten Band geht es um Butch und Marissa, die dem Leser in derselben Konstellation schon aus den vorangegangenen Büchern bekannt sind. Im vierten Band der Reihe werden die Kindheitsgeschichten beider Figuren und ihre Liebesgeschichte näher beleuchtet. Marissa musste mich dabei mehr von sich überzeugen als Butch, da sie mir von ihren Auftritten innerhalb der anderen Bände nicht sonderlich sympathisch war. Aber wie auch Butch, der eine nicht wiederholbare Veränderung durchmacht, hat auch sie sich stark weiterentwickelt. Der Rest des Figurenpersonals ist in stetiger Bewegung, wobei einige Veränderungen wirklich traurig sind.

Positives über „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich mochte diesen Band genauso gerne wie die ersten drei Bände. Man lernt Butch von einer anderen Seite kennen und auch Marissa konnte mich positiv überraschen. Der Plot wurde indes mit großen Schritten weitergeführt, wobei eine Überraschung die nächste jagte. An einer Stelle war mir eine Sache, die Butch betrifft, bereits vorab klar, was der Spannung aber keinen Abbruch tat.

Empfehlung zu „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich bin begeistert und kann euch den vierten Band der Reihe um die geheime Bruderschaft wärmstens empfehlen. Die Reihe bietet eine Mischung aus Spannung, Emotionen, Handlung und Tiefe, die mir zu 100% zusagt. Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Butch & Marissa“.


[Rezension] „Black Dagger – Zsadist & Bella“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Zsadist & Bella“
Reihe „Black Dagger“
Band 3. Band
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, Roman, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 623 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Zsadist & Bella“ in drei Worten?

Spannend, bedrohlich, überraschend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, in diesem Fall in eisblau. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. In diesem Teil der Reihe geht es um den Furcht einflößenden Zsadist, der der wohl gefährlichste Bruder der Black Dagger ist. Im dritten Band der Reihe darf man als Leser einen tiefen Einblick in Zs Gefüle und Gedanken werfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Das Figurenpersonal in „Black Dagger“ wird mit jedem Band ein kleinwenig erweitert. Die im Titel genannten Figuren bilden dabei die Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Allerdings werden auch andere Figuren der Bruderschaft, Vampirgesellschaft oder der Lesser eingebunden. Somit entsteht viel Abwechslung innerhalb der Erzählperspektive. Wenngleich sich die Brüder in ihrem Aggressionspotential und ihrer Kampfkraft recht ähnlich sind, haben sie alle ihre eigenen Fehler und Schwächen. Von puren Stereotypen kann an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Vor allem die Frauen der Brüder gefallen mir immer wieder gut, da sie selbstbewusste Frauen verkörpern, die für ihr Recht kämpfen. Durch die besondere Konzentration auf zwei Figuren pro Band, lernt man Stück für Stück alle Figuren kennen, wobei auch die Brüder außerhalb des Erzählfokus‘ nicht vergessen werden.

Positives über „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Mir gefällt an der Reihe der „Black Dagger“ die Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik. Die erotischen Szenen sind sehr gewählt und stilvoll geschrieben, die Figuren treffen meinen Geschmack und der die Bände umfassende Plot sagt mir ebenfalls zu. Dabei ist die Handlung sehr detailreich und vielschichtig. Handlungsstränge verschiedener Bände werden aufgenommen, weitergeführt oder pausiert, wobei der Plot immer weiter vorangetrieben wird.

Empfehlung zu „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Wer Interesse an einem erotischen Roman mit spannendem Plot hat, sollte unbedingt in „Black Dagger“ reinlesen. Fans der Reihe kann ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ unbedingt weiterempfehlen.


[Rezension] „In deinen Augen“

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Titel „In deinen Augen“
Reihe Mercy Falls Wölfe
Band 3. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Illustrator
Verlag Script 5 Verlag
Erschienen als Hardcover im Schuber
Genre Fantasy, YA, Romantasy
Preis 29,95€ (Schuberpreis)
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung .....

„In deinen Augen“ in drei Worten?

Finale, gradlinig, fantastisch.

Cover & Gestaltung von „In deinen Augen“?

Was soll ich an dieser Stelle noch schreiben, was ich nicht schon vorher geschrieben habe? Da ich die Bücher als wunderhübschen Schuber besitze, bin ich nach wie vor von der einheitlichen, stimmigen und schönen Gestaltung begeistert. Band 3 erscheint in einem hoffnungsfrohen Grünton, was für mich persönlich sehr gut zum Inhalt des Trilogieabschluss‘ passt.

Worum geht es in „In deinen Augen“?

„In deinen Augen“ schließt unmittelbar an die Handlung von „Ruht das Licht“ an. Die Ausgangssituation aus Band 2 spitzt sich sichtlich zu, mehr möchte ich euch jedoch nicht verraten. Die Spannung und Gefahr aus „Ruht das Licht“ steigern sich, der Handlungsschwerpunkt verlagert sich von der Liebesgeschichte hin zum abenteuerreicheren Plotteil. Es gibt einige Wirrungen, die der Geschichte dienlich sind. So viel sei euch gesagt.

Der Schreibstil von Maggie Stiefvater?

Ich kann nicht noch mehr von Maggie Stiefvaters Schreibstil schwärmen. Ich lese ihre Bücher unheimlich gerne, ich habe nichts auszusetzen. Es gibt keine störenden Wörter, keine krummen Sätze, es passt einfach alles zusammen. Maggie Stiefvater kreiert in ihren Büchern immer eine besondere Atmosphäre, die mich unheimlich anspricht.

Das Figurenpersonal in „In deinen Augen“?

Wir haben im Vergleich zum zweiten und ersten Band eine enorme Entwicklung im Figurenpersonal. Liebgewonnene Figuren machen im gesamten Handlungsablauf aller drei Bücher eine enorme und glaubhaft dargestellte Entwicklung durch. Nichts kommt aus heiterem Himmel. Ich hatte stellenweise das Gefühl, die Geschichte von Freunden erzählt zu bekommen – sieht man von dem mythisch-phantastischen Teil einmal ab. Die Figuren sind sehr detailliert und realistisch gezeichnet. Daher habe ich Grace und Co mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen.

Positives über „In deinen Augen“?

Ich bin rundum glücklich mit diesem Buch. Ich hätte mir am Ende vielleicht noch ein wenig mehr Information gewünscht, aber alle wichtigen Fragen wurden geklärt. Das spektakuläre Ende hat mich gepackt und in ein Wechselbad der Gefühle geworfen. Von Spannung über Trauer bis hin zur Freude war alles dabei. Besonders erfreulich war jedoch das Wissen, dass es einen Zusatzband zu zwei liebgewonnenen Figuren gibt, den ich direkt auf meine Wunschliste gesetzt habe.

Empfehlung zu „In deinen Augen“?

Ein passender Abschluss für eine bezaubernde Trilogie. Ich habe gehofft, gebangt, geweint und gelacht. Alle Handlungsstränge werden logisch zusammengeführt und aufgelöst, das Ende ist sehr zufriedenstellend. Eine absolut empfehlenswerte Trilogie, die alle Phantasieinteressierte begeistern wird.

Andere Meinungen zu „In deinen Augen“:


[Rezension] „Ruht das Licht“

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Titel „Ruht das Licht“
Reihe Mercy Falls Wölfe
Band 2. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Sandra Knuffinke, Jessika Komina
Illustrator
Verlag Script 5 Verlag
Erschienen als Hardcover im Schuber
Genre Fantasy, YA, Romantasy
Preis 29,95€ (Schuberpreis)
Seitenzahl 400 Seiten
Bewertung .....

„Ruht das Licht“ in drei Worten?

Wendung, überraschend, emotional.

Cover & Gestaltung von „Ruht das Licht“?

An meiner Sicht der Dinge zum Thema Cover und Gestaltung der Reihe hat sich nicht verändert. Ich schaue die Reihe noch immer gerne an, die Farbgebung trifft genau meinen Geschmack und die kleinen liebevollen Details machen alles unheimlich schön.

Worum geht es in „Ruht das Licht“?

Nachdem Band 1 der Reihe mit einem Kliffhanger endet, schließt Band 2 ein paar Monate nach Band 1 an. Die Begebenheiten haben sich verändert, nichts ist mehr so, wie es vorher war. Umso spannender gestaltet sich der Plot in etwa der Mitte des Buchs, doch davon solltet ihr besser selbst lesen. Es ist nun nicht so, dass es gänzlich überraschend und unvorhergesehen käme, aber es passt sehr gut in den Plot und bringt Spannung rein.

Der Schreibstil von Maggie Stiefvater?

Auch in diesem Band konnte mich Maggie Stiefvater wieder begeistern. Ihr Schreibstil ist flüssig, geschmeidig und fesselnd. Man kommt sehr gut voran, die Dialoge und Beschreibungen sind sehr schön und man fühlt sich einfach wohl in ihren Büchern.

Das Figurenpersonal in „Ruht das Licht“?

Das Figurenpersonal in „Ruht das Licht“ hat sich gegenüber „Nach dem Sommer“ drastisch erweitert. Es kommen zwei neue Perspektiven hinzu, die das Romangeschehen unglaublich erweitern und neue Blickwinkel eröffnen. Alle vier haben mir gefallen und mich begeistert. Neben den somit vier Hauptfiguren gibt es noch einige Nebenfiguren, die ihren Beitrag zum Plot haben und die Figuren zu drastischen Maßnahmen zwingen. Von ihrer Detailverliebtheit haben die Figuren nichts verloren, auch wirken sie genauso liebevoll und echt wie im ersten Band.

Positives über „Ruht das Licht“?

Normalerweise sind Füllbände immer ein wenig schwächer als Auftakt- oder Schlussbände. Doch in diesem Fall hatte „Ruht das Licht“ wirklich etwas zur Handlung beizutragen. Der Plot wurde vorangetrieben und zugespitzt. Es wurden neue Figuren im Hauptfigurenpersonal eingeführt, neue Handlungsstränge entwickelt und alte weitergeführt. Alles in allem ist „Ruht das Licht“ ein sehr starker zweiter Band, der dem ersten kaum nachsteht. Besonders interessant und toll fand ich die (plotbedingte) Verlagerung von Grace auf Sam, die mir unendlich gut gefallen hat.

Empfehlung zu „Ruht das Licht“?

Ich bin verliebt in Band 2 der Trilogie und kann die Reihe weiterhin allen Buchliebhabern empfehlen, die Liebesgeschichten mit ein wenig Drama mögen, dabei auch auf eine spannende Handlung nicht verzichten wollen. „Ruht das Licht“ führt die Handlung aus Band 1 fort, entwickelt sie weiter und bereitet den Leser auf das Finale in Band 3 „In deinen Augen“ vor.

Andere Meinungen zu „Ruht das Licht“:


[Rezension] „Nach dem Sommer“

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Titel „Nach dem Sommer“
Reihe Mercy Falls Wölfe
Band 1. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Illustrator
Verlag Script 5
Erschienen als Hardcover im Schuber
Genre Fantasy, YA, Romantasy
Preis 29,95€ (Schuberpreis)
Seitenzahl 424 Seiten
Bewertung .....

„Nach dem Sommer“ in drei Worten?

Phantastisch, wundervoll, greifbar.

Cover & Gestaltung von „Nach dem Sommer“?

Ich muss sagen, ich bin in die Gestaltung der Mercy Falls-Trilogie verliebt. Die Pastelltöne, die Schriftart auf den Büchern, der Wolf und das Mädchen. Die Bücher sind einfach perfekt gestaltet und sprechen mich jedes Mal an, wenn ich sie sehe. Endlich habe ich sie auch zur Hand genommen. Das Innere der Bücher hingegen ist ein wenig schlichter gehalten, was sehr gut zueinander passt.

Worum geht es in „Nach dem Sommer“?

Nach dem Sommer ist der Auftaktband der Trilogie um die Wölfe von Mercy Falls. In dieser Reihe wird das typische Bild des Werwolfs modernisiert und verändert, was mich sehr angesprochen hat. In der Trilogie geht es natürlich hauptsächlich um die Thematik der Werwölfe. Als Jugendbuch darf aber auch eine gewisse Romantik nicht fehlen, und die ist wirklich herzallerliebst. Sam und Grace, super süß!

Der Schreibstil von Maggie Stiefvater?

Ich mag die Bücher von Maggie Stiefvater, was vor allem an ihrem tollen Schreibstil liegt. Alles ist so bildhaft und real, die Dialoge sind so echt. Es fühlt sich einfach so an, als wäre man Teil der Geschichte, als sei man in ihr. Absolut grandios.

Das Figurenpersonal in „Nach dem Sommer“?

Hach ja, die Figuren. Ich liebe sie alle. Wirklich alle. Im ersten Band liegt der Fokus auf Grace und Sam. Grace ist eine Pragmatikerin durch und durch, während Sam der Romantiker in der Beziehung ist. Ich finde die Konstellation der beiden unheimlich süß und liebevoll. Und all die anderen Figuren sind mir mindestens genauso ans Herz gewachsen. Mit Ausnahme von Grace‘ Eltern, die ich irgendwie nicht leiden kann. Sie sind mir zu verrückt und abwesend gewesen. Dennoch sind alle Figuren realistisch gestaltet und gehalten, sehr detailliert ausgearbeitet und wirken wie echte Menschen. Man kann sagen, dass ich Freund in Mercy Falls gefunden habe.

Positives über „Nach dem Sommer“?

Ich bin voll und ganz in dem Buch aufgegangen. Dass es ein Reread war, war überhaupt nicht schlimm. Ich konnte mich, trotz der langen Zeit, an alle wichtigen Ereignisse erinnern und Kleinigkeiten neuentdecken, die mir vorher nicht aufgefallen waren. Das finde ich immer wieder vorteilhaft. Zudem bekommt man nicht das klassische Klischeebild eines Werwolfs serviert, sondern Maggie Stiefvaters eigenes Bild, was ich ebenfalls sehr positiv finde. Darüber hinaus gefällt mir auch die Liebesgeschichte im Roman überaus gut, da sie zwar ein wichtiger Punkt ist, aber nicht über die Maßen kitschig oder raumgreifend ist.

Empfehlung zu „Nach dem Sommer“?

Ich kann euch „Nach dem Sommer“ wärmstens ans Herz legen. Ob Fantasyfan oder nicht, dieses Jugendbuch hat das Potential euer nächster Pageturner zu sein. Er hat den gewissen Romantikcharme ohne kitschig zu sein. Einfach ein Buch zum aufschlagen, reinlesen und wohlfühlen. „Nach dem Sommer“ erhält eine absolute Leseempfehlung!

Andere Meinungen zu „Nach dem Sommer“:

Rezension von Umblättern
Rezension von Leseträume