[Rezension] „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“

6 Kommentare
Titel „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“
Reihe Black Dagger
Band 7. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Corinna Vierkant
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 928 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ in drei Worten?

Düster, überraschend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Band 7 reiht sich perfekt in die Covergestaltung der Vorgängerbücher an. Schwarzer Hintergrund, graue Musterung und ein erhabener, farblich gestalteter Titel. Im Fall von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ in pink. Die gesamte Reihe der Sonderausgaben in ihrem düsteren Schwarz wirkt edel und aufgeräumt. Mir gefällt das schlichte Design sehr viel besser als die typischen Cover des Erotikgenres mit halbnackten Frauen und Männern. Geschmackvoll, stilvoll und edel heben sich die Bänder der Black Dagger in meinem Bücherregal ab.

Worum geht es in „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Band 7 handelt, wie der Titel es schon erahnen lässt, von Rehvenge und Ehlena. Strenggenommen ist Rehvenge kein Teil der Bruderschaft, steht den Brüdern allerdings durch seine Schwester Bella sehr nahe. Daher freut es mich, ein wenig mehr über den stillen und geheimnisvollen Rehvenge zu erfahren, dessen größtes Geheimnis bereits in früheren Bänden gelüftet wurde. Im Fokus des Romans steht – vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern – nicht nur die Beziehung von Rehvenge und Ehlena, sondern auch die Weiterentwicklung der Hauptgeschichte. Von Band zu Band verschiebt sich der Fokus zu einem ausgeglichenen Verhältnis aus Fokussierung auf das angekündigte Paar und dem Rest der Figuren sowie den Plot. Mit gefällt diese Balance sehr gut, da sie Spannung erzeugt und mich dadurch zum Weiterlesen animiert.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Da sich der Schreibstil kaum verändert (was auch an der Übersetzung liegen kann) habe ich nichts zu beanstanden. In wenigen Worten: Ich bin absolut begeistert von Schreibstil, Wortwahl und Perspektivwechsel sowie angepasster Ausdrucksweise je nach Figur. Einfach perfekt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Von Buch zu Buch wird das Figurenpersonal der Black Dagger größer und größer. Aber dabei wird es nicht unübersichtlich. Es herrscht eine tolle Balance aus neuen Figuren, aktuellen Protagonisten und bereits näher behandelten Figuren, die alle ihre Position innerhalb der Gesamthandlung haben und unabdingbar sind. Rehvenge ist eine sehr interessante Figur. Bei früheren Auftritten hatte er mich bereits interessiert und nach diesem Band kann ich euch sagen, dass er eine wahrhaft fesselnde Figur ist. Besonders schön finde ich seine fürsorgliche Seite, die bereits im Band um seine Schwester Bella deutlich zu Tage tritt. Ehlena hingegen ist mir vorher nie bewusst aufgefallen, umso schöner war es, sie als Figur wahrzunehmen. Sie hat eine große innere Stärke, ist eine besonnene Figur und konnte mich vollauf von sich überzeugen.

Positives als „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Black Dagger wird unter anderem als Erotikroman ausgeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Genres, die ich bereits gelesen habe, hebt sich J.R. Wards Reihe deutlich ab. Die Männer mögen zwar klischeehaft gestaltet sein, was Ehre, Stärke, Kraft und Mut angeht, auch sind sie alle natürlich – genrespezifisch – sehr nett anzuschauen, aber keinesfalls wird die Frau als Objekt angesehen. Hat einer der Brüder seine wahre Gefährtin gefunden, geht er für sie durchs Feuer. Die Gefährtin ist das wichtigste Gut des Bruders, schützens- und liebenswert. Sie werden nicht diskriminiert oder untergeordnet. Im Gegenteil: Die Frauenfiguren in Black Dagger sind starke und selbstbewusste Frauen. Natürlich gibt es das Klischee des gebrochenen Kämpfers, der viele schlimme Dinge durchgemacht hat und alle Welt mies behandelt und durch die wahre Liebe geheilt wird, aber eben auf andere Art. Die Frauen in Black Dagger lassen sich nicht als Eigentum behandeln. Sie animieren Frauenfiguren ohne diesen Antrieb dazu, so zu werden. Dabei findet allerdings auch kein Männerbashing statt. Beide Parteien behandeln einander mit größtem Respekt und Zuneigung, was der Grund dafür ist, dass sich diese Reihe so abhebt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“?

Ich kann auch Band 7 uneingeschränkt allen Fans von Fantasyromanen mit Vampiren, Action und Liebe empfehlen. Der Erotikanteil der Reihe schwankt von Buch zu Buch, ist dabei aber immer sehr geschmack- und stilvoll. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte mit Band 1 beginnen und eine neue Welt des Erotikgenres für sich entdecken. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Breitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“.

Weitere Rezensionen zu „Black Dagger“:

Black Dagger – Nachtjagd
Black Dagger – Blutopfer
Black Dagger – Rhage & Mary
Black Dagger – Zsadist & Bella
Black Dagger – Butch & Marissa
Black Dagger – Vishous & Jane
Black Dagger – Phury & Cormia


[Monatsstatistik] Februar 2017

Keine Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


Montagsartikel Nr. 38

2 Kommentare

Helau ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 38 an Rosenmontag!

Eine wahnsinnig spannende, lehrreiche und erfreuliche Woche volle neuer toller Menschen ist ins Land gegangen. Ich bin gespannt auf die Dinge, die mich noch erwarten, freue mich auf kommende Herausforderungen und sehne mich nach noch mehr Dingen, die ich in Zukunft lernen werde. Glücklicherweise hat der Blog nicht so sehr gelitten wie ich befürchtet hatte, da ich mein neues Zeitmanagement erst noch auf den Blogbereich meines Lebens ausdehnen muss. Gut, dass ich ein paar Rezensionen vorgeschrieben hatte, damit euch hier der Lesestoff nicht ausgeht. Legen wir aber jetzt mit dem Montagsartikel los.

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Es fällt mir ziemlich schwer, diese Frage zu beantworten. Bücher, die in meinem Regal landen, habe ich mir vorher ausgesucht, angeschaut und in den meisten Fällen auch reingelesen. Oder ich kenne die Rezension von Buchbloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. Daher sind Überraschungen – in beide Richtungen – bei mir eher die Seltenheit. Wenn mich ein Buch überraschen kann, dann durch einen unvorhergesehenen Plotttwist, einen besonderen Schreibstil, wundervolle Figuren oder einen spannenden Plot. All diese Kriterien machen für mich ein gutes Buch aus. Allerdings müsste ich euch dann hier einen Großteil meiner Leseliste präsentieren, was wohl kaum im Sinne der Frage ist. Geschenke und Rezensionsexemplare bergen ebenfalls nicht das Potential, mich positiv überraschen zu können, da ich bei der Menge an Büchern, die ich besitze um Wunschlisten gebeten werde und meine Rezensionsexemplare anfrage. Daher erlebe ich keine unangeforderten Überraschungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Dadurch komme ich zu meinem Ausgangspunkt zurück: Alle Bücher, die bei mir landen, sind ausgesuchte Werke, die auf jeden Fall meinen Lesegeschmack treffen. Zwar gibt es immer Bücher, die mir besser gefallen als andere, aber von einer positiven Überraschung, aufgrund einer besserern Bewertung denn Erwartungshaltung, das habe ich lange nicht mehr gehabt. Aus dem Stehgreif kann ich euch auch leider nicht das letzte Buch nennen, bei dem es so war, verzeiht.

Wie war deine Woche?

Wie ihr oben schon sehen konntet, hatte ich eine tolle Woche. Bei mir hat sich beruflich einiges geändert, sodass ich nun Teil eines jungen und kreativen Teams bin. Als Teil dieses Team arbeite ich an einem unfassbar humorvollen und spannenden Projekt mit, das mir sehr gut gefällt. Die letzte Woche stellte meine erste Woche in besagtem Team dar und war von einigen Neuerungen geprägt. So habe ich erstmal viele neue Leute kennengelernt, die mir alle sympathisch sind und mit denen ich prima zusammenarbeiten kann. Ich habe einige neue Dinge gelernt, erweitere meinen Horizont und bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Dementsprechend war meine Woche sehr aufregend und lehrreich. Das Wochenende war ebenfalls sehr schön, da ich neben einer ausgedehnten Cachetour wieder Zeit zum Lesen hatte und ich meinem Nebenjob tätig war. Momentan läuft es sehr gut bei mir, was mich unheimlich freut.

Auf dem Blog konntet ihr, da ich vorgeschriebene Rezensionen übrig hatte, immerhin zwei Beiträge lesen. Zum einen die Rezension zu „Black Dagger – Phury & Cormia“, dem sechsten Band der Black Dagger-Reihe von J.R. Ward und zum anderen die Rezension zu Katherine Pancols zweitem Band der Muchachas, „Muchachas – Kopfüber ins Leben“. Beide Bücher haben von mir die volle Punktzahl erhalten, wobei „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ definitiv ein gute-Laune-Hoffnungsbuch ist.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nicht so viel wie sonst, was aber vollkommen normal und zu verkraften ist. Dafür habe ich am Sonntag noch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon beendet, ein Buch, das anders war als erwartet, da es zum einen sehr viel ernsthafter war als ich dachte und zum anderen der Auftaktband einer Reihe ist. Begonnen habe ich kurz darauf dann mit „Die rote Löwin“, einem historischen Roman, den mit Belle von Stehlblüten hat zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür nochmal!

Auf welche Buchverfilmung freust du dich dieses Jahr ganz besonders?

Ich freue mich unheimlich auf die Verfilmung der Schönen und das Biest mit Emma Watson. Mit jedem neuen Trailer oder Foto freue ich mich mehr, da ich mir persönlich keine bessere Schauspielerin für Belle hätte wünschen können. Zu gerne würde ich den Film in OV sehen, nur um Emma singen zu hören. Im Trailer klang es wirklich angenehm. Generell geben sich die Macher unheimlich viel Mühe, nah am Trickfilm zu bleiben. Ein Vergleich zwischen Buch, Zeichentrick und neuem Kinofilm wäre mal eine Beitragsidee…

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war eigentlich voll von Highlights. Da wäre zunächst der Beginn meiner neuen Stelle, die vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die neuen Dinge, die ich lernen darf. Da ich jedoch seit langem mal wieder Cachen und dabei auch überaus erfolgreich war, möchte ich die Cachetour zu meinem privaten Wochenhighlight küren. Die Bewegung an der frischen Luft, die schon den Frühling ankündigt, tat unwahrscheinlich gut. Und erst das Erfolgserlebnis, wenn man den Schatz nach der Suche endlich in Händen hält.


[Rezension] „Black Dagger – Phury & Cormia“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Phury & Cormia“
Reihe Black Dagger
Band 6. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch (Sonderausgabe)
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 768 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Phury & Cormia“ in drei Worten?

Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend.

Worum geht es in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe.

Positives über „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Phury & Cormia“.


Montagsartikel Nr. 37

Keine Kommentare

Hallöchen auch und willkommen zum (sehr) verspäteten Montagsartikel Nr. 37!

Bei mir hat sich in der vergangenen Woche privat sehr viel verändert, worüber ich mich ungeheuer freue. Deshalb muss ich mein Zeitmanagement überarbeiten und anpassen, damit hier auch weiterhin regelmäßig Artikel erscheinen. Durch die tolle Chance, die sich mir gerade bietet, lerne ich aktuell unwahrscheinlich viele neue Dinge, lerne wundervolle Menschen kennen und erweitere meinen Horizont.

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Generell finde ich immer wieder schöne Sätze in Büchern, zum Aufschreiben dieser Sätze kam ich bisher noch nie. Ich bewundere die Menschen, die richtiggehend Buch über ihre Zitate führen, kontinuierlich Zitate markieren und übertragen und daraus ein wundervolles Buch bibliophiler Schätze erstellen. Ich hatte mir lange Zeit überlegt, ein solches Notizbuch anzulegen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Ihr kennt das ja sicherlich. Deswegen kann ich euch hier nur mein Lieblingszitat aus Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ nennen:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Dieser Satz begleitet mich schon seit Jahren. Er bringt einfach eine Saite in mir zum Klingen und birgt so viel Wahrheit.

Wie war deine Woche?

Meine letzte Woche war sehr emotional und voller Veränderungen, vor allem gegen Ende der Woche. Auf dem Blog war es weniger ruhig als in der Woche zuvor, da die Rezensionen zu „Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt“ und „Black Dagger – Vishous & Jane“ online gehen konnten. Zwischenzeitlich hatte ich große technische Probleme mit dem Blog, da er zeitweise nicht ansprechbar war. Woran es letztendlich lag, konnten weder ich noch mein Freund, der mein technischer Admin ist, herausfinden. Aber glücklicherweise funktioniert alles, der Blog ist wieder ansprechbar und Daten sind auch nicht verloren gegangen. Unglücklicherweise begann die Phase des Ausfalls exakt in dem Moment, als ich versuchte eine Rezension zu veröffentlichen. Diese war jedoch nicht der Auslöser, da der Blog bereits zuvor weniger performant war als sonst.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche immerhin zwei Bücher, die mir beide sehr gut gefallen haben. Mit „Black Dagger – Phury & Cormia“ habe ich den sechsten Band der Black Dagger-Reihe inhaliert – wortwörtlich, denn ich habe ihn binnen eines Tages weggelesen – und mit „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ den zweiten Teil der Muchachas-Trilogie gelesen. Letzteres ist ein absolutes gute Laune Buch, das Hoffnung macht, Lebensfreude weckt und einem zeigt, dass man manchmal gar nicht so alleine ist wie man immer gerne denkt.

Für die aktuelle Woche plane ich, „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ zu beenden, das ich in der vergangenen Woche bereits begonnen habe. Bisher ist es ein sehr faszinierendes und unterhaltsames Buch, das den Leser durch seine Andersartikeit zum Weiterlesen animiert. Jedes weitere Buch wäre diese Woche höchst erfreulich, da mein Zeitmanagement momentan komplett auf den Kopf gestellt wurde. Aber ich bin guter Dinge, dass sich alles schnell einpendelt.

Der erste Monat von 2017 ist bereits vorbei. Welches Buch hat euch bisher am besten gefallen und wieso?

Oh, solche Fragen sind immer fies. Ich konnte mich schon in der Monatsstatistik nicht entscheiden, wie ihr hier sehen könnt:

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war definitiv die Mitteilung am Freitagabend, die ausschlaggebend für die tollen Veränderungen war. Dadurch hat sich mir eine unfassbare Möglichkeit eröffnet, meinen Horizont, meine Fähigkeiten und meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Bisher bin ich sehr glücklich mit den Entwicklungen, lerne unwahrscheinlich viel, darf neue und wundervolle Menschen kennenlernen und habe eine aufregende Zeit vor mir. Deswegen wird es hier vermutlich ein Weilchen dauern, bis sich eine neue Routine eingespielt hat, aber ich glaube, ihr seht mir das nach.


[Rezension] „Black Dagger – Vishous & Jane“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Vishous & Jane“
Reihe Black Dagger
Band 5. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€
Seitenzahl 736 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Vishous & Jane“ in drei Worten?

Knisternd, traurig-schön, spannend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Wie alle Bände der Sonderausgabe auch, ist Band 5 der Reihe um die Krieger der Black Dagger in schwarz gehalten. Lediglich der Reihen- und Untertitel sind in auffallenden Farben gestaltet. Bei „Black Dagger – Vishous & Jane“ handelt es sich dabei um einen wunderschönen Grünton, der ein wenig ins Türkis geht. Der Reihentitel ist wie immer erhaben und in Glanzoptik gearbeitet.

Worum geht es in „Black Dagger – Vishous & Jane“?

In Band 5 der Reihe geht es um den Krieger Vishous und seine erschütternde Vergangenheit sowie seine Zukunft. Dass keine Lebensgeschichte der Brüder sonderlich rosig und glücklich ist, sollte als gegeben betrachtet werden. Dennoch hat man es mit Vishous mit einem besonderen Bruder zu tun, der sich erst über seine eigenen Gefühle und Persönlichkeit bewusst werden muss. Jane ist dabei ein wichtiger Bestandteil, hat aber auch ihr eigenes Familienschicksal.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich es noch anders sagen soll, denn ich mag ihren Schreibstil. Und da es noch so viele Bücher über die Bruderschaft gibt, werde ich mir wohl mit der Zeit einen festen Text überlegen, denn so langsam kann ich es nicht mehr anders in Worte fassen. Ich mag ihre Schreibe unwahrscheinlich gerne. Sie passt sich immer an den jeweiligen Charakter an, trifft mit ihrer Wortwahl ins Schwarze, drückt sich sehr angenehm und nicht obszön aus – was vor allem bei den Erotikszenen sehr wichtig für mich ist, da das schnell billig wirken kann – und hat ein gutes Gleichgewicht zwischen Dialog und Beschreibung. Einfach super.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Die bisherigen Figuren der Bruderschaft tauchen nach wie vor in der Geschichte auf. Nicht immer ist jede Figur auch als Protagonist ausgewählt, weshalb der ein oder andere liebgewonnene Charakter der vorherigen Bücher ins Hintertreffen gerät. Dafür lernt man neue Figuren kennen, die von ihrer Randposition mitten ins Geschehen gezogen werden. Vishous war für mich eine Figur, deren Geschichte mich sehr überrascht hat. Aus den vorherigen Büchern ist er mir als Superhirn im Gedächtnis geblieben, das viele Sprachen spricht und sehr viel Wissen anhäuft. Über seine Geschichte wurde nicht allzu viel bekannt, sodass ich umso geschockter war, seine Geschichte mit seinem gebildeten Wesen überein zu bekommen. Jane hat mir, als zweite Figur im Fokus der Geschichte, sehr gefallen. Sie ist resolut, weiß was sie will und ist nicht auf den Mund gefallen. Sie hat mir sehr imponiert. Gemeinsam geben die beiden ein wundervolles Team ab.
Wie immer bin ich sehr zufrieden mit den Figuren, da sie mehrere Ebenen und Tiefe haben. Zwar gibt es auch die typischen Klischees, die aber sehr gut eingebaut sind. Jeder Charakter hat seine Eigenheit, wodurch sie greifbar und real wirken.

Positives über „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ich bin nur so durch das Buch geflogen! Ich kann die Bücher über die Bruderschaft momentan kaum aus der Hand legen, so schnell inhaliere ich sie. Der Plot, der trotz der persönlichen Geschichte eines Bruders, immer weiter vorangetrieben wird, ist spannend und abwechslungsreich. Es gibt viele Nebenschauplätze und -handlungen, die nach und nach in die Haupthandlung eingebunden werden. Meist auf eine Weise, die ich so nicht erwartet hätte. Die Figuren und Charakterentwicklung gefällt mir in den Büchern sehr gut und auch der Umgang mit Erotikszenen sucht seinesgleichen.

Kritik an „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ja, es ist das erste Mal, dass ich an einem Buch der Reihe etwas zu mäkeln habe. Aus Gründen der Spannung werde ich euch nicht verraten, was mich gestört hat. Aber ich war doch sehr entzürnt darüber, was gegen Ende des Romans passiert ist. Warum? Das war und ist die Frage, die mich auch jetzt noch beschäftigt. Ich finde das nicht fair und protestiere, wenngleich ein Protest nicht unbedingt etwas an den Geschehnissen ändert. Aber trotzdem, es geht ums Prinzip!

Empfehlung zu „Black Dagger – Vishous & Jane“?

Ich kann Band 5, trotz meines kleinen Protests, wieder Leserinnen ans Herz legen, die einen super strukturierten, spannenden und emotionalen Vampirroman lesen wollen. In „Black Dagger – Vishous & Jane“ wird alles geboten, was ich an einem guten Fantasy-Erotikroman schätze, ohne dabei platt oder obszön zu werden. Eine Leseempfehlung für alle Fans der Black Dagger und die, die es noch werden wollen.


[Rezension] „Black Dagger – Butch & Marissa“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Butch & Marissa“
Reihe „Black Dagger“
Band 4. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Roman, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 704 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Butch & Marissa“ in drei Worten?

Emotional, abwechslungsreich, prickelnd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, im Fall des vierten Bands in einem dunklen lila. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. Im vierten Band der Reihe geht es um Butch, der eine Sonderstellung innerhalb der Bruderschaft innehat. Seine Geschichte war für mich von besonderer Bedeutung, weil er mir von Beginn an sympathisch war und er die wohl spannendste Entwicklung durchmacht.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Wie in den Vorgängerbänden auch, steht in jedem Band ein anderes Figurenpaar im Vordergrund. Im vierten Band geht es um Butch und Marissa, die dem Leser in derselben Konstellation schon aus den vorangegangenen Büchern bekannt sind. Im vierten Band der Reihe werden die Kindheitsgeschichten beider Figuren und ihre Liebesgeschichte näher beleuchtet. Marissa musste mich dabei mehr von sich überzeugen als Butch, da sie mir von ihren Auftritten innerhalb der anderen Bände nicht sonderlich sympathisch war. Aber wie auch Butch, der eine nicht wiederholbare Veränderung durchmacht, hat auch sie sich stark weiterentwickelt. Der Rest des Figurenpersonals ist in stetiger Bewegung, wobei einige Veränderungen wirklich traurig sind.

Positives über „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich mochte diesen Band genauso gerne wie die ersten drei Bände. Man lernt Butch von einer anderen Seite kennen und auch Marissa konnte mich positiv überraschen. Der Plot wurde indes mit großen Schritten weitergeführt, wobei eine Überraschung die nächste jagte. An einer Stelle war mir eine Sache, die Butch betrifft, bereits vorab klar, was der Spannung aber keinen Abbruch tat.

Empfehlung zu „Black Dagger – Butch & Marissa“?

Ich bin begeistert und kann euch den vierten Band der Reihe um die geheime Bruderschaft wärmstens empfehlen. Die Reihe bietet eine Mischung aus Spannung, Emotionen, Handlung und Tiefe, die mir zu 100% zusagt. Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Butch & Marissa“.


[Rezension] „Black Dagger – Zsadist & Bella“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Zsadist & Bella“
Reihe „Black Dagger“
Band 3. Band
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, Roman, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 623 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Zsadist & Bella“ in drei Worten?

Spannend, bedrohlich, überraschend.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Sonderausgaben von „Black Dagger“ sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, in diesem Fall in eisblau. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Die Bücher der Reihe „Black Dagger“ handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. In diesem Teil der Reihe geht es um den Furcht einflößenden Zsadist, der der wohl gefährlichste Bruder der Black Dagger ist. Im dritten Band der Reihe darf man als Leser einen tiefen Einblick in Zs Gefüle und Gedanken werfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Das Figurenpersonal in „Black Dagger“ wird mit jedem Band ein kleinwenig erweitert. Die im Titel genannten Figuren bilden dabei die Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Allerdings werden auch andere Figuren der Bruderschaft, Vampirgesellschaft oder der Lesser eingebunden. Somit entsteht viel Abwechslung innerhalb der Erzählperspektive. Wenngleich sich die Brüder in ihrem Aggressionspotential und ihrer Kampfkraft recht ähnlich sind, haben sie alle ihre eigenen Fehler und Schwächen. Von puren Stereotypen kann an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Vor allem die Frauen der Brüder gefallen mir immer wieder gut, da sie selbstbewusste Frauen verkörpern, die für ihr Recht kämpfen. Durch die besondere Konzentration auf zwei Figuren pro Band, lernt man Stück für Stück alle Figuren kennen, wobei auch die Brüder außerhalb des Erzählfokus‘ nicht vergessen werden.

Positives über „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Mir gefällt an der Reihe der „Black Dagger“ die Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik. Die erotischen Szenen sind sehr gewählt und stilvoll geschrieben, die Figuren treffen meinen Geschmack und der die Bände umfassende Plot sagt mir ebenfalls zu. Dabei ist die Handlung sehr detailreich und vielschichtig. Handlungsstränge verschiedener Bände werden aufgenommen, weitergeführt oder pausiert, wobei der Plot immer weiter vorangetrieben wird.

Empfehlung zu „Black Dagger – Zsadist & Bella“?

Wer Interesse an einem erotischen Roman mit spannendem Plot hat, sollte unbedingt in „Black Dagger“ reinlesen. Fans der Reihe kann ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ unbedingt weiterempfehlen.


[Rezension] „Black Dagger – Rhage & Mary“

Keine Kommentare
Titel „Black Dagger – Rhage & Mary“
Reihe Black Dagger
Band 2. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [Re]
Seitenzahl 608 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Rhage & Mary“ in drei Worten?

Prickelnd, spannend, düster.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Rhage & Mary“?

Die neuen Ausgaben zu Black Dagger haben von ihrer neuen Covergestaltung weniger Ähnlichkeit mit den englischen Ausgaben als vorher, dafür aber nähern sich die neuen Ausgaben inhaltlich dem Original an. Mir persönlich gefällt die Neugestaltung sehr gut, da ich die Cover vorher nicht ganz so gerne hatte. Die neuen Cover sind schlicht in schwarz gehalten, der Titel ist in Farbe gehalten und erhaben. Damit richtet sich der Blick direkt auf den Titel. Die Gestaltung im Inneren des Buchs ist ebenfalls schlicht und gradlinig, was gut zur Bruderschaft passt.

Worum geht es in „Black Dagger – Rhage & Mary“?

In den Black Dagger-Romanen geht es grundlegend um die Bruderschaft der Black Dagger, einer Gruppe von Elite-Vampirkriegern, die am Rande ihrer Gesellschaft leben, um diese zu beschützen. Im zweiten Band der Reihe geht es um Rhage und Mary. Je nach Band, steht ein anderer Protagonist der Bruderschaft und dessen Geschichte im Vordergrund.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Wards Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ihr Schreibstil hat das gewisse Extra, das ich nicht genau benennen kann. Ihre Dialoge sind spritzig, humorvoll, sarkastisch-bissig und authentisch. Es macht Spaß, die Bücher zu lesen, da sie flüssig geschrieben sind und sich so unheimlich gut lesen lassen. Besonders ihre Wortwahl hat es mir angetan. Der Roman hat durchaus erotische Passagen, die aus der Sicht eines Mannes geschildert werden. Sie sind jederzeit absolut geschmackvoll und stilvoll geschrieben, nur äußerst selten fallen derberer Begriffe. Gerade im Vergleich zu vielen anderen Romanen mit Erotikanteil, sticht Black Dagger aufgrund seiner stilvollen Wortwahl deutlich hervor.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Rhage & Mary“?

Hach ja, die Figuren in Black Dagger sind ganz nach meiner Kragenweite. Was überall anders direkt klischeebehaftet wäre, funktioniert bei J.R. Ward unheimlich gut. Sie nutzt Klischees gekonnt und arbeitet mit ihnen. Etwas stereotyp bleiben die Figuren stellenweise schon – er, stark und attraktiv, allerdings mit einer komplizierten Geschichte –, dennoch ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig oder vorhersehbar. Jede Figur hat ihre Ecken und Kanten, ihre Eigenheiten, die sie auszeichnen. Man merkt auch deutlich, wie viel Arbeit in den Figuren steckt, da am Ende des zweiten Teils ein imaginäres Interview mit Rhage angefügt wurde. Allein solche Details verraten die Detailverliebtheit und Tiefe der Figuren.

Positives über „Black Dagger – Rhage & Mary“?

Ich bin nur so durch das Buch geflogen. Das Buch ist an keiner Stelle vulgär oder unangenehm zu lesen. Alles ist stilvoll und schön beschrieben. Die Figuren machen eine angemessene Wendung durch. Richtig gut gefallen hat mir, dass der Fokus zwar auf Rhage und Mary lag, aber auch andere Brüder der Black Dagger im Blick behalten werden und im letzten Dritte auf die Handlung des dritten Bands vorbereitet wird. So stehen die Bücher der Reihe zusammen und ergeben ein großes Ganzes.

Empfehlung zu„Black Dagger – Rhage & Mary“?

Ich kann dieses Buch all jenen Lesern empfehlen, die an Vampirkriegern mit rauer Schale und weichem Kern interessiert sind. Die Spaß am Lesen von Romanen mit erotischen Liebesgeschichten und Abenteuern haben und sich von leichten Klischees nicht abschrecken lassen. Black Dagger bietet euch Spannung, Emotion und Humor. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Rhage und Mary“.


[Montagsartikel] #22

4 Kommentare

Guten Morgen ihr Lieben und willkommen zum neuen Montagsartikel!

Ab dieser Woche wird sich der Montagsartikel ein wenig verändern. In Zukunft möchte ich dieses Format nicht nur dazu nutzen, Bücherfresserchens Montagsfrage zu beantworten, sondern auch meine vergangene und kommende Woche vorstellen. Daher wird sich dieses Format nun in drei Abschnitte gliedern.

Montagsfrage Banner
Bücherfresserchen Montagsfrage im Montagsartikel

 

Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Ich muss zugeben, einem guten Thriller gegenüber war ich in der Vergangenheit nicht abgeneigt. Allerdings zählen Horror, Psycho oder Thriller nun nicht unbedingt zu meinen liebsten Genre. Ich bin nämlich ein kleiner Angsthase. Vor allem gut geschriebene Thriller bringen mich nachts um meinen Schlaf. Das kann dann so weit gehen, dass ich mich nicht auf den Flur traue, aus Angst, jemand kommt unter meinem Bett oder aus meinem Schrank gekrochen. Dann muss der Thriller aber wirklich gut sein und auch von der Thematik passen. Leider gibt es Thriller, die von sich aus nicht wirklich gruselig oder spannend sind. Da fehlt der Nervenkitzel, die Angst und das Spiel mit der Psyche des Lesers. Bücher, die ich damals als gute Vertreter dieser Thematik ansah, sind die Bücher von Jilliane Hoffmann. Ich finde sie unheimlich gelungen. Allerdings kann ich über die aktuellen Bücher dieser Genre nichts sagen. Ein gewisser Gruselfaktor in Psychothrillern ist also definitiv enthalten.
Was ich dann schon eher weniger lese, ist Horror. Ich traue mich einfach nicht dran. Der Thriller ist für mich schon an der Grenze, Horror darüber hinaus. Ich schaue schon keine Horrorfilme, Bücher sind noch viel schlimmer. Bei einem Film ist das Gruseligste immer die Musik – und die kann man abschalten. Bei einem Buch kannst du die Umgebungsgeräusche deiner Wohnung nicht abschalten. Jedes Knarren wird verräterisch, jeder Schatten gefährlich. Dafür bin ich dann leider ein zu großer Angsthase.

Wie steht es mit euch? Lest ihr Horrorbücher?

Meine Woche vom 24.-30.10.2016

Diese Woche war wieder blogintensiver. Endlich mal wieder. Ich konnte euch einige Rezensionen hochladen, die schon seit einer Weile auf ihre Veröffentlichung warteten oder ganz frisch entstanden. Dennoch startet die Blogwoche mit der Ankündigung einer recht langen Leserunde, die sich als taugliche Challenge zum TBR-Abbau präsentiert: Die Messeblues-Challenge. In einem Zeitraum vom 24.10. bis zum 17.12.2016 darf gelesen werden bis zum Abwinken. Um die Challenge ein wenig spannender zu gestalten, gibt es kleinere Aufgaben, die das Lesen ein wenig prickelnder gestalten. Wer sich anmelden will schaut bei Philip vorbei.
Am Freitag und Sonntag konnte ich dann zwei Rezensionen zu Büchern veröffentlichen, die mir außerordentlich gut gefallen haben. Wer noch ein gutes Buch mit Flair sucht, kann sich die Rezensionen gerne anschauen.
Zum Lesen kam ich auch endlich wieder. Nachdem ich Falkenherz innerhalb der Woche beendet und rezensiert habe, griff ich zum zweiten Band der neuen Black Daggerausgabe und hatte ihn binnen 24 Stunden durchgelesen. Direkt im Anschluss habe ich dann das neuste Werk von Daniel Wolf begonnen, das ich erfreulicherweise auch schon zu 1/3 gelesen habe. Die Woche endete dann mit zwei Neuzugängen, die für die nächste Woche auch schon auf der imaginären Leseliste stehen.

Blogplan vom 31.-06.10.2016

Die Woche startet mit dem neuen Montagsartikel. Ansonsten wird es heute auf dem Blog ruhiger sein. Ich arbeite diese Woche dann an meinem Notizbuchrunden-Beitrag, der schon geraume Zeit geschrieben werden will. Diesen werde ich vermutlich an einem nicht-Rezensionstag veröffentlichen. Für Mittwoch, Freitag und Sonntag habe ich bereits Rezensionen fertig, die Rezensionen zu Black Dagger 2 und dem dritten Band der Fleury-Saga werde ich diese Woche schreiben. Ansonsten möchte ich meine Challengeseiten weiterhin aktualisieren und bei euch rumstöbern.

Was habt ihr diese Woche so geplant?