[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


Montagsartikel Nr. 38

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Helau ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 38 an Rosenmontag!

Eine wahnsinnig spannende, lehrreiche und erfreuliche Woche volle neuer toller Menschen ist ins Land gegangen. Ich bin gespannt auf die Dinge, die mich noch erwarten, freue mich auf kommende Herausforderungen und sehne mich nach noch mehr Dingen, die ich in Zukunft lernen werde. Glücklicherweise hat der Blog nicht so sehr gelitten wie ich befürchtet hatte, da ich mein neues Zeitmanagement erst noch auf den Blogbereich meines Lebens ausdehnen muss. Gut, dass ich ein paar Rezensionen vorgeschrieben hatte, damit euch hier der Lesestoff nicht ausgeht. Legen wir aber jetzt mit dem Montagsartikel los.

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Es fällt mir ziemlich schwer, diese Frage zu beantworten. Bücher, die in meinem Regal landen, habe ich mir vorher ausgesucht, angeschaut und in den meisten Fällen auch reingelesen. Oder ich kenne die Rezension von Buchbloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. Daher sind Überraschungen – in beide Richtungen – bei mir eher die Seltenheit. Wenn mich ein Buch überraschen kann, dann durch einen unvorhergesehenen Plotttwist, einen besonderen Schreibstil, wundervolle Figuren oder einen spannenden Plot. All diese Kriterien machen für mich ein gutes Buch aus. Allerdings müsste ich euch dann hier einen Großteil meiner Leseliste präsentieren, was wohl kaum im Sinne der Frage ist. Geschenke und Rezensionsexemplare bergen ebenfalls nicht das Potential, mich positiv überraschen zu können, da ich bei der Menge an Büchern, die ich besitze um Wunschlisten gebeten werde und meine Rezensionsexemplare anfrage. Daher erlebe ich keine unangeforderten Überraschungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Dadurch komme ich zu meinem Ausgangspunkt zurück: Alle Bücher, die bei mir landen, sind ausgesuchte Werke, die auf jeden Fall meinen Lesegeschmack treffen. Zwar gibt es immer Bücher, die mir besser gefallen als andere, aber von einer positiven Überraschung, aufgrund einer besserern Bewertung denn Erwartungshaltung, das habe ich lange nicht mehr gehabt. Aus dem Stehgreif kann ich euch auch leider nicht das letzte Buch nennen, bei dem es so war, verzeiht.

Wie war deine Woche?

Wie ihr oben schon sehen konntet, hatte ich eine tolle Woche. Bei mir hat sich beruflich einiges geändert, sodass ich nun Teil eines jungen und kreativen Teams bin. Als Teil dieses Team arbeite ich an einem unfassbar humorvollen und spannenden Projekt mit, das mir sehr gut gefällt. Die letzte Woche stellte meine erste Woche in besagtem Team dar und war von einigen Neuerungen geprägt. So habe ich erstmal viele neue Leute kennengelernt, die mir alle sympathisch sind und mit denen ich prima zusammenarbeiten kann. Ich habe einige neue Dinge gelernt, erweitere meinen Horizont und bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Dementsprechend war meine Woche sehr aufregend und lehrreich. Das Wochenende war ebenfalls sehr schön, da ich neben einer ausgedehnten Cachetour wieder Zeit zum Lesen hatte und ich meinem Nebenjob tätig war. Momentan läuft es sehr gut bei mir, was mich unheimlich freut.

Auf dem Blog konntet ihr, da ich vorgeschriebene Rezensionen übrig hatte, immerhin zwei Beiträge lesen. Zum einen die Rezension zu „Black Dagger – Phury & Cormia“, dem sechsten Band der Black Dagger-Reihe von J.R. Ward und zum anderen die Rezension zu Katherine Pancols zweitem Band der Muchachas, „Muchachas – Kopfüber ins Leben“. Beide Bücher haben von mir die volle Punktzahl erhalten, wobei „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ definitiv ein gute-Laune-Hoffnungsbuch ist.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nicht so viel wie sonst, was aber vollkommen normal und zu verkraften ist. Dafür habe ich am Sonntag noch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon beendet, ein Buch, das anders war als erwartet, da es zum einen sehr viel ernsthafter war als ich dachte und zum anderen der Auftaktband einer Reihe ist. Begonnen habe ich kurz darauf dann mit „Die rote Löwin“, einem historischen Roman, den mit Belle von Stehlblüten hat zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür nochmal!

Auf welche Buchverfilmung freust du dich dieses Jahr ganz besonders?

Ich freue mich unheimlich auf die Verfilmung der Schönen und das Biest mit Emma Watson. Mit jedem neuen Trailer oder Foto freue ich mich mehr, da ich mir persönlich keine bessere Schauspielerin für Belle hätte wünschen können. Zu gerne würde ich den Film in OV sehen, nur um Emma singen zu hören. Im Trailer klang es wirklich angenehm. Generell geben sich die Macher unheimlich viel Mühe, nah am Trickfilm zu bleiben. Ein Vergleich zwischen Buch, Zeichentrick und neuem Kinofilm wäre mal eine Beitragsidee…

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war eigentlich voll von Highlights. Da wäre zunächst der Beginn meiner neuen Stelle, die vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die neuen Dinge, die ich lernen darf. Da ich jedoch seit langem mal wieder Cachen und dabei auch überaus erfolgreich war, möchte ich die Cachetour zu meinem privaten Wochenhighlight küren. Die Bewegung an der frischen Luft, die schon den Frühling ankündigt, tat unwahrscheinlich gut. Und erst das Erfolgserlebnis, wenn man den Schatz nach der Suche endlich in Händen hält.


[Rezension] Muchachas – Kopfüber ins Leben

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Titel Muchachas – Kopfüber ins Leben
Reihe Muchachas
Band 2. Band
Autor Katherine Pancol
Übersetzer Nathalie Lemmens
Illustrator
Verlag Carl’s Books Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman
Preis 14,99€ [RE]
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung .....

Muchachas – Kopfüber ins Leben in drei Worten?

Sprunghaft, abwechslungsreich, ermutigend.

Cover & Gestaltung von Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Die Cover der Muchachas-Reihe sind grundlegend ähnlich gestaltet, immer sind die Silhouetten von vier Frauen und Blumen zu sehen, lediglich die Farbe variiert. Während Band eins in Pink gehalten ist, strahlt der zweite Teil in Blau, das auch auf dem Buchrücken zu sehen ist. Das Zentrum des Covers ist blau hinterlegt, im Vordergrund stehen Titel und Autorname. Besonders schön ist die Klappbroschur, die wirklich traumhaft gestaltet ist.

Worum geht es in Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Der zweite Band der Muchachas-Trilogie führt die Geschichten der Frauen aus dem ersten Teil fort. Dabei wechselt die Perspektive fröhlich von einer Frauenfigur zur nächsten, um in ihre Gedanken- und Gefühlswelt einzusteigen. Im Vordergrund stehen die Geschichten der Frauen, ihr Leben, ihr Schicksal und ihr Umgang damit. Sie suchen ihr Glück, kämpfen darum und arbeiten hart, um ihre Träume zu erreichen. Es werden verschiedenste Themen angesprochen, sodass sich eine Vielzahl von Frauen mit ihren ganz eigenen Problemen in den Protagonistinnen wiederfinden kann. Dabei wird zwischen den Frauenfiguren nicht gewichtet, jede Frau ist gleichbedeutend wichtig.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Katherine Pancol schreibt fluffig und locker. Sie unterteilt ihre Geschichte nicht in Kapitel, wechselt fröhlich und sehr fließend zwischen den unterschiedlichen Erzählperspektiven. Sie schwankt zwischen Innensicht und Erzählperspektive. Man braucht nur eine kurze Eingewöhnungsphase, um sich an ihren lebendigen Schreibstil zu gewöhnen. Danach hat man keine Probleme mehr mit den schnellen Wechseln. Ihr Schreibstil ist wie das Leben selbst: unberechenbar, fließend und wunderschön.

Das Figurenpersonal in Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Ich muss sagen, ich habe die Frauen aus Muchachas – Kopfüber ins Leben wirklich ins Herz geschlossen. Nicht mit jeder kann ich mich identifizieren, aber jede von ihnen würde ich gerne einmal kennenlernen und mich mit ihr unterhalten. Keine der Frauen gleicht der andere, sie alle sind sehr gut konstruiert und wirken einfach echt. Sie haben ihre Schwächen und Stärken, suchen Trost und Rat bei ihren Freundinnen und packen das Leben doch unbeirrt an. Diese Frauenfiguren holen die Leserinnen ab, zeigen ihnen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind und welche Wege ihnen offen stehen. Sie leben. Und das imponiert mir. Katherine Pancol hat faszinierende Figuren erschaffen, die mich begeistern konnten. Ob man die zielstrebige und von sich überzeugte Hortense nimmt, die in sich gekehrte aber talentierte Calypso oder die unglücklich verliebte Shirley, alle Frauen sind etwas Besonderes, haben ein Ziel vor Augen, ein Problem, das sie überwinden müssen und doch gehen sie ihren Weg.

Positives an Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Ich finde die Aussage der Reihe unwahrscheinlich faszinierend, bewegend und nachahmungswürdig. Jeder Mensch sollte versuchen, sein Leben bestmöglich zu genießen und zu nutzen. Keiner von uns ist mit seinen Problemen alleine. Das Leben ist einfach zu kurz, um sich nur zu sorgen. Natürlich sind solche Weisheiten schnell daher gesagt und oft nur schwer zu befolgen, die Muchachas von Katherine Pancol machen es uns vor. Sie sind Wegbereiterinnen, Vorbilder und Freundinnen.

Empfehlung zu Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein wundervolles Buch voller toller Figuren und Mut machender Worte lesen möchte. Das Buch regt zum Nachdenken an, erweitert den eigenen Horizont und zeigt einem, das nichts so heiß gegessen wird wie es serviert wird. Ich danke dem Carls’s Books Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Muchachas – Kopfüber ins Leben.


Montagsartikel Nr. 37

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Hallöchen auch und willkommen zum (sehr) verspäteten Montagsartikel Nr. 37!

Bei mir hat sich in der vergangenen Woche privat sehr viel verändert, worüber ich mich ungeheuer freue. Deshalb muss ich mein Zeitmanagement überarbeiten und anpassen, damit hier auch weiterhin regelmäßig Artikel erscheinen. Durch die tolle Chance, die sich mir gerade bietet, lerne ich aktuell unwahrscheinlich viele neue Dinge, lerne wundervolle Menschen kennen und erweitere meinen Horizont.

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Generell finde ich immer wieder schöne Sätze in Büchern, zum Aufschreiben dieser Sätze kam ich bisher noch nie. Ich bewundere die Menschen, die richtiggehend Buch über ihre Zitate führen, kontinuierlich Zitate markieren und übertragen und daraus ein wundervolles Buch bibliophiler Schätze erstellen. Ich hatte mir lange Zeit überlegt, ein solches Notizbuch anzulegen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Ihr kennt das ja sicherlich. Deswegen kann ich euch hier nur mein Lieblingszitat aus Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ nennen:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Dieser Satz begleitet mich schon seit Jahren. Er bringt einfach eine Saite in mir zum Klingen und birgt so viel Wahrheit.

Wie war deine Woche?

Meine letzte Woche war sehr emotional und voller Veränderungen, vor allem gegen Ende der Woche. Auf dem Blog war es weniger ruhig als in der Woche zuvor, da die Rezensionen zu „Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt“ und „Black Dagger – Vishous & Jane“ online gehen konnten. Zwischenzeitlich hatte ich große technische Probleme mit dem Blog, da er zeitweise nicht ansprechbar war. Woran es letztendlich lag, konnten weder ich noch mein Freund, der mein technischer Admin ist, herausfinden. Aber glücklicherweise funktioniert alles, der Blog ist wieder ansprechbar und Daten sind auch nicht verloren gegangen. Unglücklicherweise begann die Phase des Ausfalls exakt in dem Moment, als ich versuchte eine Rezension zu veröffentlichen. Diese war jedoch nicht der Auslöser, da der Blog bereits zuvor weniger performant war als sonst.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche immerhin zwei Bücher, die mir beide sehr gut gefallen haben. Mit „Black Dagger – Phury & Cormia“ habe ich den sechsten Band der Black Dagger-Reihe inhaliert – wortwörtlich, denn ich habe ihn binnen eines Tages weggelesen – und mit „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ den zweiten Teil der Muchachas-Trilogie gelesen. Letzteres ist ein absolutes gute Laune Buch, das Hoffnung macht, Lebensfreude weckt und einem zeigt, dass man manchmal gar nicht so alleine ist wie man immer gerne denkt.

Für die aktuelle Woche plane ich, „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ zu beenden, das ich in der vergangenen Woche bereits begonnen habe. Bisher ist es ein sehr faszinierendes und unterhaltsames Buch, das den Leser durch seine Andersartikeit zum Weiterlesen animiert. Jedes weitere Buch wäre diese Woche höchst erfreulich, da mein Zeitmanagement momentan komplett auf den Kopf gestellt wurde. Aber ich bin guter Dinge, dass sich alles schnell einpendelt.

Der erste Monat von 2017 ist bereits vorbei. Welches Buch hat euch bisher am besten gefallen und wieso?

Oh, solche Fragen sind immer fies. Ich konnte mich schon in der Monatsstatistik nicht entscheiden, wie ihr hier sehen könnt:

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war definitiv die Mitteilung am Freitagabend, die ausschlaggebend für die tollen Veränderungen war. Dadurch hat sich mir eine unfassbare Möglichkeit eröffnet, meinen Horizont, meine Fähigkeiten und meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Bisher bin ich sehr glücklich mit den Entwicklungen, lerne unwahrscheinlich viel, darf neue und wundervolle Menschen kennenlernen und habe eine aufregende Zeit vor mir. Deswegen wird es hier vermutlich ein Weilchen dauern, bis sich eine neue Routine eingespielt hat, aber ich glaube, ihr seht mir das nach.


[Rezension] Muchachas – Tanz in den Tag

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Titel Muchachas – Tanz in den Tag
Reihe Muchachas
Band 1. Band
Autor Katherine Pancol
Übersetzer Nathalie Lemmens
Illustrator
Verlag Carls‘ Books
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman, Schicksalsroman
Preis 14,99€ [RE]
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung .....

Muchachas – Tanz in den Tag in drei Worten?

Emotional, ehrlich, schmerzlich.

Cover & Gestaltung von Muchachas – Tanz in den Tag?

Ich muss ehrlich sagen, die Covergestaltung von Muchachas – Tanz in den Tag ist sehr farbenfroh und sprüht nur so vor Lebensfreude und Energie. Auf Blumenstängeln sitzen vier Frauen, die gut für die Frauen im Roman stehen könnten. Allerdings passen Tätigkeit der Frauen auf dem Cover und Charakter der Frauen im Roman nicht vollkommen zusammen. Das Buch an sich bietet auch auf haptischer Ebene einiges. Der Umschlag ist marmoriert, das Zentrum des Covers mit Titel und Autorennamen ist glatt. Es fühlt sich sehr angenehm an. Die Gestaltung im Inneren ist recht schlicht, sieht man von dem wunderschönen Schmutzpapier mal ab. Es gibt keine hervorgehobenen Kapitelanfänge durch Kapitale oder Ähnliches.

Worum geht es in Muchachas – Tanz in den Tag?

Katherina Pancol kann nicht nur mit einer starken und faszinierenden Protagonistin aufwarten, sondern gleich mit mehreren. Das Buch beginnt mit Hortense, einer jungen Frau, die Mode kreieren will, leitet dann über zu Stella, die auf einem Schrottplatz arbeitet und fährt dann mit Joséphine fort, die zwischen zwei Leben steht. Alle Frauen haben ihre Ängste und Sorgen, keine ist perfekt und doch sind sie alle unglaublich stark. Stella, deren Geschichte am genausten betrachtet wird, imponierte mir beim Lesen dabei am meisten. Sie ist die bisher für mich stärkste Figur, weil sie Schlimmes erleiden musste. Allerdings wurden die Geschichten von Joséphine und Hortense bisher nur angeschnitten, wer weiß also, was in Band 2 und 3 noch geschehen wird?
Kurz gesagt geht es in diesem Roman um verschiedene Frauen und ihre Lebensgeschichte, die alles andere als perfekt und rosig ist. Sie haben mit Problemen zu kämpfen, die sehr real sind und einigen Kraft schenken können.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Ich habe mich direkt in Katherine Pancols Schreibstil verliebt. Es klingt, als würde mir jemand seine Lebensgeschichte erzählen. Vielleicht nicht unbedingt die Person selbst, da der Leser es größtenteils mit einem heterodiegetischen Erzähler zu tun hat, der nur in bestimmten Situationen aus der Ich-Perspektive der jeweiligen Figur heraus erzählt. Dennoch weist der Schreibstil einen hohen Grad von Mündlichkeit auf, der die Geschichten noch lebendiger macht. Dabei wahrt die Erzählinstanz einen einigermaßen nüchternen Ton. Die emotionalen Einschübe stammen immer von der eingeschobenen Erzählperspektive aus Figurensicht. Die Wortwahl hat mir ebenfalls gut gefallen, da Katherine Pancol einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil hat, trotz all der Schwere ihres Plots.

Das Figurenpersonal in Muchachas – Tanz in den Tag?

Ich könnte mir kaum bessere weibliche Hauptfiguren vorstellen, die das Selbstverständnis einer Leserin stärken. Die Geschichten, die die Frauen in Muchachas – Tanz in den Tag durchleben müssen, wünscht man wahrlich keinem Menschen. Stella beispielsweise muss sich mit häuslicher Gewalt auseinandersetzen, während Joséphine zwischen ihrer Tochter und ihrer Liebe wählen musste. Das sind wirklich keine leichten Entscheidungen oder Themen. Zusätzlich sind die Frauen, ihre Umgebung, Situationen und Reaktionen so unheimlich lebensnah und real, dass mich ihre Geschichten tief berührt haben. Für mich waren die drei Frauen und ihre Freundinnen keine Romanfiguren, sondern echte Frauen mit einem echten Schicksal. Und ich finde ihren Mut und ihre Kraft bewundernswert. Jede ist auf ihre Weise stark und selbstbewusst. Stella, deren Geschichte gegen Ende des Buchs im Vordergrund stand, ist meine Heldin des Romans. Sie ist selbstbewusst und stark, ist mutig und zeigt Größe. Die anderen beiden Frauen wurden bisher weniger in den Fokus genommen, weshalb ich mich an dieser Stelle über sie ausschweige.

Positives über Muchachas – Tanz in den Tag?

Mich hat Muchachas – Tanz in den Tag sehr berührt. Katherine Pancol schreibt in ihrem Nachwort, dass die Geschichte auf Recherchen zu den im Buch behandelten Themen häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen fußt und das spürt man. Katherine Pancol hat nicht einfach eine Geschichte geschrieben, nein, sie schafft es, das Schicksal unzähliger Frauen darzustellen, die Dinge erleiden mussten und müssen, die ich mir nicht vorstellen kann. Sie schafft es, das alles real und echt darzustellen. Nicht übertrieben melodramatisch oder künstlich, sondern einfach echt.

Negatives über Muchachas – Tanz in den Tag?

Es ist nichts wirklich Negatives, sondern einfach ein kleiner Hinweis. Ich war am Anfang ein wenig über den abrupten Perspektiv- und Szenenwechsel verwirrt, vor allem, da es stellenweise kleinere Bezüge der drei Handlungsstränge untereinander gibt, die ich am Ende des ersten Buchs noch nicht zusammenbringen kann. Daher eine kleine Warnung: An den bewegendsten Stellen kann es euch durchaus passieren, dass ihr einen Wechsel findet.

Empfehlung zu Muchachas – Tanz in den Tag?

Ich empfinde Muchachas – Tanz in den Tag als Bereicherung meines Horizonts. Als Leserin kam ich in Kontakt mit Frauen, die ein schweres Schicksal erleiden und dennoch positive Dinge im Leben erkennen und schätzen. Sie sind mutig und kraftvoll, sie lassen sich nicht unterkriegen. Deswegen spreche ich Muchachas – Tanz in den Tag eine absolute Leseempfehlung aus und danke dem Carls‘ Books Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.


[Montagsartikel] Nr. 24

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Guten Abend ihr Lieben und willkommen zum Montagsartikel Nr. 24!

Heute kommt der Artikel ein wenig später, zu sehr war ich von Jens Andersens Biografie über Astrid Lindgren begeistert. Ich wusste durch das Studium bereits, was für eine wundervolle und wichtige Kinderbuchautorin Frau Lindgren bis heute ist – wenngleich ich mich nur bedingt mit ihren Figuren identifizieren konnte – als Literaturwissenschaftlerin komme ich nicht umhin, sie zu bewundern. Die Biografie hingegen lässt mich vor Erfurcht vor dieser Frau erstarren. Sie ist eine begnadete Autorin mit einem einzigartigen Talent, eine gradlinige und kluge Frau, die mir sehr imponiert. Ich denke, dass ich heute Abend noch die letzten Seiten der Biografie verschlingen werde.

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Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Dieses Jahr bin ich, vor allem im Vergleich zu den letzten Jahren, erst bei 64 gelesenen Büchern. Grund dafür ist mein letztes Unisemester, das größte Hingabe und Arbeitsbereitschaft von mir abverlangt hatte. Aber jetzt komme ich wieder fleißig zum Lesen. Meine drei liebsten Bücher aus 2016 bisher sind „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, „Winterhonig“ von Daniela Ohms und „Astrid Lindgren“ von Jens Andersens.

Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar beim Bloggerportal angefragt und ein Buch bekommen, dass mich gleich auf mehreren Ebenen überraschen konnte. Der Leser landet in der wenig aufregenden Welt der Dellarobia Turnbow, Hausfrau und Mutter. Ihre Ehe und ihr Leben engen sie ein, also beschließt sie, fortzugehen. Doch dann entdeckt sie die Monarchfalter und tritt eine Welle los, die niemand hätte vorhersehen können. An diesem Punkt setzt dann langsam die eigentliche Handlung ein. Versteckt hinter einer Familiengeschichte spielt sich die wahre Handlung ab: Die Folgen der Verunreinigung der Erde durch alles, was der Mensch herstellt. Es geht um das diffizile Gleichgewicht der Welt und dass es bereits fünf nach zwölf ist. Der Mensch hat den Weckruf verpasst, andere müssen dafür bezahlen.Vermittelt wird diese Botschaft durch Dellarobia, die im Laufe des Buchs immer mehr zu sich selbst zurückfindet. Das Buch konnte mich unheimlich fesselnd, faszinierte mich und hat mich so schnell nicht mehr losgelassen.

Winterhonig“ von Daniela Ohms
Wer mich und meinen Blog ein wenig kennt, der weiß, dass ich historischen Romanen nicht widerstehen kann. Vor allem dann, wenn sie gut recherchiert und authentisch sind. Dann lecke ich mir geradezu die Finger danach. In „Winterhonig“ geht es vorrangig um die Liebesgeschichte zwischen Mathilda, dem jüngsten Kind einer zwölfköpfigen Familie, und Karl, dem Stallknecht des benachbarten Gestüts. Als Leser begleitet man Mathilda von Kindesbeinen an, erlebt die wichtigsten Abschnitte ihres Lebens hautnah mit, andere, für die Geschichte nicht zielführende Abschnitte werden gerafft und berichtet. Die Liebesgeschichte spielt zeitlich im Rahmen des Zweiten Weltkrieges und bietet damit zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel. Die Liebesgeschichte ist sachte und zärtlich in den historischen Kontext eingebunden; beides geht Hand in Hand und fördert sich gegenseitig. Zudem sind die historischen Begebenheiten sehr lebendig, realistisch und greifbar dargestellt. Daniela Ohms Buch war eine Offenbarung. Eine absolute Leseempfehlung, die ich historisch begeisterten Lesern empfehlen möchte, die sich vom Setting im 2. Weltkrieg nicht abschrecken lassen.

„Astrid Lindgren“ von Jens Andersens
Die Biografie um Astrid Lindgren lese ich aktuell und werde sie vermutlich heute Abend noch beenden. Viel zu lange lag das Buch angebrochen auf meinem Schreibtisch, von wichtigeren und dringenderen Aufgaben zur Seite gedrängt. Aber nun ist die Zeit gekommen, dieses Wunderwerk zu verschlingen und aufzusaugen. Astrid Lindgren ist mir als Autorin schon vor dem Studium bekannt gewesen, wenngleich ich mit ihren Figuren nur bedingt warm geworden bin. Daran hat auch das Studium nicht wirklich was verändert, wobei ich mit Pippi und Kati gut zurecht komme. Im Studium selbst konnte ich erfahren, welch wichtige Rolle Frau Lindgren für die Kinderliteratur der 40er bis 60er Jahre spielte. Entsprechend interessiert war ich, als ich ihre Biografie entdeckte. Und sie ist unfassbar gut. Jens Andersen schafft es, Astrid Lindgren als eine kluge, weitsichtige, clevere und einfühlsame Frau darzustellen, die meinen Respekt und meine Hochachtung mehr als verdient. Die direkten Zitate aus ihren Werken sind voller Wahrheit und Wissen, das ich für mich übernehmen möchte. Eine lehrreiche Lektüre, die mich tief bewegt.

screensphilipblogblau-1Meine Woche vom 07.11. bis zum 13.11.2016

Für diese Woche hatte ich im letzten Montagsartikel geplant, meine letzte offene Rezension hochzuladen, die schon eine Weile fertig getippt im Rezensionsdokument vor sich hin wartet. Leider kam es am Sonntag dann doch nicht mehr dazu, dafür aber dann diese Woche. Auch der Rest meiner Planung ist irgendwie untergegangen. Statt den „Schneekimono“ zu lesen und zu rezensieren habe ich „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson nach langer Zeit endlich beendet und „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol verschlungen. Lesetechnisch war die vergangene Woche als mehr als ergiebig. Ich habe mir zudem auch Matt Haigs „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ in der schnuckeligsten Buchhandlung meiner Heimatstadt gekauft und mit „Für dich soll’s Tausend Tode regnen“ ein neues Rezensionsexemplar bekommen. Ansonsten kommte ich an meinen gewohnten Rezensionstagen zwei neue Bücher rezensieren: Am Mittwoch den zweiten Band der Black Dagger Reihe, am Freitag dann Daniel Wolfs neusten Band der Fleury Saga, den ich euch herzlich empfehlen möchte.

Blogplan vom 14.11. bis zum 20.11.2016

Für diese Woche stehen einige ausstehende Rezensionen an, unter anderem für „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson und „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol, sowie vermutlich zu „Astrid Lindgren“ von Jens Andersens. Einige von ihnen sollten dann auch bereits im Laufe dieser Woche hochgeladen werden. Ansonsten möchte ich viel lesen, meinen Stapel der ungelesenen Bücher weiterhin reduzieren und ein wenig runterkommen. Zunächst steht „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater als Reread an, bevor ich dann mit den Folgebänden weitermachen kann. Wie weit ich diese Woche mit der Trilogie komme, wird sich zeigen. Außerhalb der Buchwelt stehen noch die letzten drei Harry Potter-Filme auf meiner Agenda, danach dann vermutlich auch ein Harry Potter Reread. Ich habe schon so lange nicht mehr zwischen die Buchdeckel von Harry Potter geschaut, dass ich Hogwarts richtiggehend vermisse! Ansonsten werde ich nun langsam mit den Weihnachtsvorbereitungen zwecks Geschenkeherstellung beginnen.

Wer ist dein liebster Antagonist und weshalb?

Ich tue mich bei dieser Frage ein wenig schwer, die Verbindung von liebster und Antagonist unter einen Hut zu bekommen. Wenn ich von einem Antagonisten ausgehe, der seiner Aufgabe entsprechend, eine Figur ist, die man nicht leiden kann, dann muss ich – wie auffallend viele andere Teilnehmer von Behind the Screens auch – Dolores Umbridge nennen. Sie ist einfach das Böse in Person. Man mag denken, dass Voldemort die gemeinste Figur in Harry Potter ist, aber weit gefehlt. Ich persönlich empfinde Umbridge stellenweise als schlimmer als Voldemort. Der versteckt sich nicht hinter einem honigsüßen und scheinheiligen Getue.
Wenn ich die Fragestellung nun aber anders interpretiere, bleibe ich bei meiner Antwort dennoch in der Harry Potter-Welt. Wer war die erste Figur, die man aufgrund von Harrys Erzählperspektive einfach nicht ausstehen konnte? Richtig, Severus Snape. Spätestens aber mit Band 7 verändert sich alles. Und ich kann an dieser Stelle nur eines sagen: Always!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war es, mit meiner Mama gleich zweimal durch die Stadt zu bummeln und bei Kuchen und Tee ein wenig auszuspannen. Ein weiterer schöner Moment war der Besuch der knuffigsten Buchhandlung in meiner Heimatstadt, die so viel Charme besitzt, dass ich einmal mehr beschlossen habe, meine Bücher nun ausschließlich dort zu bestellen. Die Besitzer sind mit Herzblut bei der Sache, haben wundervolle Leseempfehlungen und eine gemütliche Buchhandlung. Also alles, was das Herz eines Lesemenschen höher schlagen lässt.

Erzählt mir doch von eurer Woche: Was habt ihr so erlebt, was waren eure Highlights?