[Rezension] Der Duft nach Glück und Rosen

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Titel Der Duft nach Glück und Rosen
Reihe
Band Einzelband
Autor Alexandra Markus
Übersetzer
Illustrator
Verlag books-2-read-Verlag
Erschienen als e-book
Genre Liebesroman, Kurzgeschichte
Preis 1,99€ [RE]
Seitenzahl 87 Seiten
Bewertung ....

Der Duft nach Glück und Rosen in drei Worten?

Gefühlvoll, schön, begeisternd.

Cover & Gestaltung von Der Duft nach Glück und Rosen?

Das Cover ist wunderschön gestaltet. Wundervolle Rosen schmücken es, die Farbtöne aus Rosa und Weiß harmonieren einfach perfekt. Die vom Cover kreierte Stimmung und Atmosphäre passen perfekt zum Inhalt, ebenso wie der Buchtitel. Ein wahrer Hingucker. Schade nur, dass es leider ein e-book ist.

Worum geht es in Der Duft nach Glück und Rosen?

In Der Duft nach Glück und Rosen geht es um Gwen, die ihrer kranken Adoptivmutter Rose zur Seite steht und sie auf ihrer schwersten Reise begleitet. Um diese Begebenheit herum entwickelt sich ein wundervoller Kurzroman, leider ist es eher eine Kurzgeschichte denn ein Roman, um Gwens Leben und Liebe.

Der Schreibstil von Alexandra Markus?

Ich habe mich pudelwohl gefühlt. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Die Landschaftsbeschreibungen sind wundervoll detailliert, ohne zu überbordend zu werden. Alexandra Markus hat ein Talent dafür, die Dialoge echt und lebhaft zu gestalten. Man fliegt nur so durch ihren Kurzroman, da ihre Schreibe unheimlich locker und angenehm ist und den Roman voranbringt.

Das Figurenpersonal in Der Duft nach Glück und Rosen?

Ich liebe die Figuren. Selbst die Figuren, die man nicht leiden kann, sind perfekt ausgearbeitet. Und das finde ich für 87 Seiten Geschichte unheimlich beeindruckend. Man spürt, dass die Figuren liebevoll und lange ausgearbeitet wurden. Sie haben Tiefe, wirken beeindruckend echt und gewinnen die Leserherzen. Vor allem Rose ist mein geheimer Liebling des Romans. Selten habe ich auf so wenigen Seiten so tolle Figuren kennen lernen dürfen.

Positives an Der Duft nach Glück und Rosen?

Ich schwebe hier auf Wolke 7, bin unheimlich zufrieden mit den Figuren, dem Plot und dem Schreibstil. Sogar die Krankheitsthematik von Rose passt super in den Plot – und normalerweise lese ich solche Handlungen eher ungern. In diesem Fall jedoch hat es die Autorin geschafft, Roses Krankheit einzubauen, zu einem Hauptpfeiler der Geschichte zu machen, ohne jedoch den Fokus auf andere Handlungsstränge zu verlieren. Die Krankheit wird nicht übermächtig, sie wird auch eher angerissen. Der Leser weiß immer, was es ist und wie es um Rose steht, aber dennoch stehen positive Gefühle und Erlebnisse im Vordergrund.

Kritik an Der Duft nach Glück und Rosen?

Einen Kritikpunkt habe ich dann aber doch: Die Länge des Romans. In der Leserunde wurde ein Roman ausgeschrieben, keine Kurzgeschichte. Die Handlung selbst bleibt wundervoll und schön, lediglich an der Länge könnte man arbeiten. Ich hätte nämlich zu gerne so viele Stunden mehr mit Gwen und Co verbracht, dass mir 87 Seiten einfach viel zu wenig sind. Deswegen Gemecker auf höchstem Niveau, etwas anderes habe ich nämlich nicht auszusetzen.

Empfehlung zu Der Duft nach Glück und Rosen?

Unbedingt lesen! Selbst wenn ihr Krankheitsthemen, so wie ich, nicht gerne in Büchern lest, dieses ist wundervoll. Ich habe jede Seite genossen, mich mit den Figuren angefreundet und gelacht, geweint und gehofft. Ich danke dem books-2-read-Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Rahmen der Leserunde zu Der Duft nach Glück und Rosen.

Andere Meinungen zu Der Duft nach Glück und Rosen?


[Rezension] Eleanor & Park

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Titel Eleanor & Park
Reihe
Band Einzelband
Autor Rainbow Rowell
Übersetzer Brigitte Jakobeit
Illustrator
Verlag Hanser Verlag
Erschienen als Hardcover m it Schutzumschlag
Genre Jugendroman, YA
Preis 16,90€
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung .....

Eleanor & Park in drei Worten?

Süß, humorvoll, Lieblingsbuch.

Cover & Gestaltung von Eleanor & Park?

Das Cover von Eleanor & Park ist mit seiner schlichten und recht einfach wirkenden Gestaltung sehr hübsch anzusehen. Es ist ohne unnötigen Schnickschnack und passt perfekt zu den beiden Protagonisten der Geschichte. Besonders angetan hat es mir der Farbton des Buchs, der in einem strahlenden Blauton gehalten ist. Die Schriftart der Kapitelanfänge ist im selben Stil wie der Buchtitel gehalten. Alles in allem ein sehr stimmiges und hübsches Ergebnis.

Worum geht es in Eleanor & Park?

Dieser Plot! Gemeinerweise bekommt der Leser schon zu Beginn der Geschichte das Ende des Buchs offenbart, was die Geschichte von Eleanor und Park zu einer Wie passiert es-Geschichte macht, im Gegensatz zu Romanen, in denen man sich fragt, Was wohl passieren wird. Das finde ich grundsätzlich nicht schlimm, denn meist ist es ja der Weg zum Ziel, der das Erzählte erst spannend macht. Und das war es bei den beiden auf jeden Fall. Man wusste, dass etwas passiert, aber nicht wie und wann. Umso gespannter war ich dann beim Lesen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Figuren und Schreibstil taten ihr Übriges. Vom Plot selbst möchte ich euch daher nicht zu viel verraten, da diese Information genau das ist, was der Leser selbst entdecken sollte.

Der Schreibstil von Rainbow Rowell?

Rainbow Rowell und ich, das ist Leser-Autor-Liebe auf den ersten Buchstaben. Ich liebe ihren Schreibstil! Ich hatte an keiner Sekunde des Buchs das Gefühl, dass ich hier einen Roman in Händen halte, so realistisch sind Wortwahl und Ausdruck der Autorin. Sie hat es perfekt hinbekommen, ihren Figuren passende Worte und Gedanken zu geben, an keiner Stelle hatte ich das Gefühl, lediglich eine konzipierte Romanfigur vor mir zu haben.

Das Figurenpersonal in Eleanor & Park?

Eleanor und Park habe ich als Figuren in mein Herz geschlossen. Sie kamen mir so fürchterlich real vor, dass ich manchmal einige Sekunden brauchte, um zu realisieren, dass ich lese. Und das passiert mir nur äußerst selten. Dies hing vor allem mit der extrem guten Gestaltung der Figuren zusammen – unabhängig davon, ob Haupt- oder Nebenfigur. Es war einfach klasse. Beide Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, haben ihre stimmigen Gedanken und Gefühle, ihre eigene Art zu reden und Dinge zu empfinden. Und das kam mir so unheimlich real vor, dass ich nach dem Lesen das Gefühlt hatte, gemeinsam mit Park einen besonderen Menschen verloren zu haben. Und auch die Nebenfiguren empfand ich als sehr realistisch angelegt. Sie hatten zwar nicht dieselbe Tiefe wie die Protagonisten, aber das war auch überhaupt nicht notwendig. Sie waren detailliert genug dargestellt, um ihr Handeln zu motivieren, was oftmals bei anderen Werken schon nicht der Fall ist.

Positives über Eleanor & Park?

Ich habe mich in Eleanor und Park verliebt. Die beiden wurden für eine kurze Lesezeitspanne meine Freunde, Teil meines Lebens und erholsamer Ausgleich. Ihre Geschichte hat mich gefesselt und verzaubert. Mit der Geschichte bin ich fast komplett glücklich, die Romantikerin in mir hätte sich ein anderes Ende gewünscht, aber auch das passt super in die Geschichte. Dennoch wäre ich einem Folgeband nicht abgeneigt.

Empfehlung zu Eleanor & Park?

Ich kann das Buch uneingeschränkt an jeden Lesehamster mit Herz empfehlen, der Lust auf die etwas andere Liebesgeschichte hat. Eleanor & Park ist ehrlich, realistisch und nicht romantisch verklärt. Ich hatte oft das Gefühl von Fiktion verloren, so wirklich kam mir das Beschriebene vor. Ich danke Steffi aka Sema ganz herzlich dafür, dass sie mir Eleanor & Park geschenkt hat, denn ohne sie hätte ich diese Geschichte vermutlich erst viel später entdeckt.

Andere Meinungen zu Eleanor & Park:

 Klein Brina


[Rezension] Unsterblich – Tor der Nacht

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Titel Unsterblich – Tor der Nacht
Reihe Unsterblich-Reihe
Band 2. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstraß
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, YA, Jugendbuch, Dystopie
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung .....

Unsterblich – Tor der Nacht in drei Worten?

Unvergesslich, Liebe, Spannung.

Cover & Gestaltung von Unsterblich – Tor der Nacht?

Schon beim ersten Band musste ich das Cover bewundern, und auch bei diesem kann ich nicht anders. Die Gestaltung des Covers ist einfach großartig. Die großflächige dunkle Gestaltung, das strahlende Blau und unten beim Titel ein helles grau. Es schafft die richtige Stimmung. Ich mag die Cover einfach unheimlich gerne.

Worum geht es in Unsterblich – Tor der Nacht?

Von der Handlung möchte ich euch nur so viel verraten, als dass sie nahtlos an den Geschehnissen des Auftaktbands anknüpft. Das Setting ist unverändert dystopisch-düster. Vampire regieren die Städte, nachdem sich eine Seuche ausgebreitet hat, die Menschen in hirnlose Untote verwandelt. In dieser Welt wächst Allie auf, die im ersten Teil der Trilogie von Kanin verwandelt wurde und nun auch ein Vampir ist. Die Stimmung ist recht düster und trostlos, findet durch Allies sarkastische Aussagen und Gedanken immer wieder einen Stimmungsaufheller.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Julie Kagawa ist eine Göttin unter den Autorinnen. Sie schreibt lebhaft, spannend und fesselnd. Oft habe ich das Gefühl, unmittelbar in Allies Kopf zu stecken. Auch die Umgebungsbeschreibungen sind stimmig, es gibt nichts störendes, das vom Lesen abhält.

Das Figurenpersonal in Unsterblich – Tor der Nacht?

Oh, die Figuren. Ich liebe Allie, Kanin und Co. Allie ist eine durchsetzungsstarke, kluge junge Vampirin, die mich mit ihren sarkastischen Kommentaren von sich überzeugen konnte. Sie kämpft gegen ihre vampirische Seite an, um menschlich bleiben zu können, was sie meiner Meinung nach sehr gut schafft. In Band zwei der Trilogie lernt der Leser einige Figuren näher kennen, allen voran Allies Bruder im Blute Jackal. Ihn finde ich ja unheimlich unterhaltsam. Der Kerl hat es mir mit seinem schrägen Humor und seinen dummen Kommentaren wirklich angetan. Aber auch eine besondere Person taucht wieder auf, über die ich mich unheimlich gefreut habe.

Alles in allem aber kann ich sagen, dass mir Julie Kagawas Figuren sehr gut gefallen. Sie kommen mir realistisch konzipiert vor, haben Tiefe, dadurch auch Ecken und Kanten. Sie fühlen und denken und bieten dadurch eine hohe Identifikationsfläche.

Positives über Unsterblich – Tor der Nacht?

Ich habe mich so unheimlich über das Erscheinen einer Person gefreut, dass ich hüpfend auf dem Sofa saß. Die Verbindung zwischen Person A und einer weiteren finde ich unheimlich toll, da sie der Geschichte so viel gibt. Ich mochte die beiden schon im ersten Teil. Super fand ich auch die Plottwists, vor allem den am Ende. Ich hänge hier in der Luft, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Der Cliffhanger hat mich voll im Griff. Dieses Ende ist aber auch einfach zu gemein, weil es einer meiner Lieblingsfiguren trifft.

Empfehlung zu Unsterblich – Tor der Nacht?

Wer Lust auf Vampire und Dystopien hat, ist mit der Unsterblich-Trilogie von Julie Kagawa sehr gut aufgehoben. Es gesellen sich ein spannender Plot, enorm liebevoll konstruierte Figuren und sarkastische Dialoge hinzu, die den zweiten Teil zu einer wahren Lesefreude machen. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Unsterblich – Tor der Nacht.


[Monatsstatistik] Lesemonat September 2016

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Hallöchen ihr Lieben!

Wo ist nur der September hin? Ende September habe ich eine wichtige Arbeit abgegeben, weswegen sich nun einiges bei mir ändert. Deswegen kommt auch diese Statistik ein wenig verspätet. Gelesen habe ich im September aufgrund dessen dann auch nicht, aber der Oktober sieht rosiger aus. Buchmesse, jede Menge Neuerungen und hoffentlich viel Positives.

Gelesene Bücher

57. „Die Tuchvilla“ von Anne Jacobs, 704 Seiten, 5/5

Immerhin ein Buch habe ich beendet, und das war auch noch richtig gut und fesselnd. Leseempfehlung! Ansonsten habe ich noch „Bella Germania“ von Daniel Speck begonnen, das ich in den nächsten Tagen auch beenden werde. Vor lauter Stress und Aufgaben bin ich nicht zum Lesen gekommen. Das soll sich wieder ändern. Für den Oktober plane ich einige Bücher, mal sehen, wie viele es wirklich werden.

Neuzugänge

Keine.

Challenges

Die Challenges werde ich am Wochenende nachtragen, seht es mir bitte nach.

Leseliste Oktober

Der Herbst ist da. Nachdem der September unheimlich sonnig und sommerlich war, kommen jetzt grauer Himmel, Regen und Kälte. Die perfekte Lese- und Handarbeitszeit. Momentan stricke ich zwei Decken und plane folgende Bücher:

1. „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater
2. „Ruht das Licht“ von Maggie Stiefvater
3. „In deinen Augen“ von
Maggie Stiefvater
4. „Bella Germania“ von Daniel Speck

5. „Erika Mustermann“ von Bettina Peters
6. „Das Gold des Meeres“ von Daniel Wolf

Ich habe mir einiges vorgenommen, wir werden sehen, was ich alles schaffe. Es sind einige Bücher in meiner Liste, die ich schon eine geraume Weile lesen möchte, die aber in der Menge an Büchern untergegangen sind. Das soll sich nun ändern. Neben viel Lesen und Handarbeiten steht für mich dann auch die Frankfurter Buchmesse 2016 an.

Wer von euch ist dabei? Ich würde mich sehr freuen, einige von euch wiederzusehen oder einmal kennen zu lernen. Was habt ihr in diesem Monat gelesen? Habt ihr Buchempfehlungen für mich?


[Rezension] Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1

8 Kommentare
Titel Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1
Reihe Zwischen den Welten
Band 1. Band
Autor Laini Taylor
Übersetzer Anna Julia und Christine Strüh
Illustrator
Verlag Fischer Jugendbuch Verlag
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Fantasy, Urban Fantasy, Jugendbuch
Preis 16,99€
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung .....

Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1 in drei Worten?

Mythisch, magisch, faszinierend.

Cover & Gestaltung von Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1?

Oh mein Gott, Daughter of Smoke and Bone ist ein wahrer Hingucker! Damit meine ich jetzt nicht den Schutzumschlag, sondern das wirklich hübsche Innenleben des Covers. Nimmt man den Schutzumschlag ab, entdeckt man ein zauberhaft gestaltetes Cover. Und es passt so perfekt zu Karou, der Protagonistin. Es ist einfach unglaublich schön. Ich habe mein Cover für 2016 gerade gefunden.

Worum geht es in Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1?

Karous Geschichte, von der ich euch hier nichts erzählen möchte – es besteht Spoilergefahr! – spielt hauptsächlich in unserer Welt. Allerdings spielen verschiedene mythologische Einflüsse und Magie eine Rolle, weshalb man als Leser in eine fantastische, zu Beginn jedoch nicht allzu fremdartige Welt entlassen wird. Mit zunehmender Handlung wird auch das Setting magischer und komplizierter. Bis das Buch dann mit einem fiesen Cliffhanger endet.
Die Sekundärwelt, die im Laufe der Handlung entworfen wird, hat mir sehr gut gefallen – zumindest die kurzen Einblicke, die ich gewinnen konnte. Eine wirklich gut konstruierte Welt.

Der Schreibstil von Laini Taylor?

Laini Taylor hat einen sehr eigenen Schreibstil. Sie gibt Karou und Akiva in ihren Kapiteln eine jeweils eigene Erzählinstanz, die sich auch durch ihre Ausdrucksweise unterscheiden. Wortwahl und Ausdrucksweise haben mich von Anfang an begeistern können. Das Buch lässt sich flüssig und gut lesen, sowohl Handlung als auch Schreibstil bauen Spannung auf und halten das Leserinteresse. Besonders gut gefällt mir das Verhältnis von Beschreibung und Dialog. Karou beschreibt ihre Umwelt gut genug, damit man sich als Leser alles bildlich vorstellen kann, ohne dabei zu viel zu beschreiben. Für mich das perfekte Verhältnis.

Das Figurenpersonal in Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1?

Ich hab Karou mit ihrer ausgeflippten Art und Weise ins Herz geschlossen. Sie ist eine selbstbewusste, kluge Protagonistin, die etwas Besonderes, etwas Magisches an sich hat. Das Magische erschließt sich dem Leser im Verlauf der Geschichte noch, dennoch ist es ihre Persönlichkeit, die mich in ihren Bann gezogen hat. Akiva steht dem aber in Nichts nach. Er hat mir von seinem Charakterdesign sehr gut gefallen, ihn genauer zu beschreiben würde jedoch einiges vorwegnehmen, weshalb ich an dieser Stelle lieber schweigen werde.
Die Nebenfiguren wie Zuzana, Karous bestes Freundin, und Kaz, Karous Ex, konnten mich mehr oder weniger überzeugen. Kaz ist ein Kotzbrocken, der ihr sicherlich noch Ärger machen wird. Zuzana hat das Herz am rechten Fleck und gefällt mir mit ihrer Art genauso gut wie Karou.

Positives über Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1?

Mir haben Figuren, Plot und Schreibstil sehr gut gefallen. Der Plot ist stellenweise klassisch für die Fantasy-Literatur, positioniert sich Karou doch als Außenseiterin der Gesellschaft, schafft es dann aber, eine neuartige (zumindest für mich) Geschichte zu erzählen, die aus einer sehr interessanten Quelle des Mythos ihre Inspirationen bezieht. Karou als Figur hatte für mich ebenfalls etwas außergewöhnliches, da sie weder klischeehaft hübsch und selbstbewusst, noch ein kluges Mauerblümchen ist. Sie ist eine souveräne junge Frau mit Talent, gutem Aussehen und Selbstbewusstsein, ist stark und in meinen Augen ein gutes Vorbild.

Empfehlung zu Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1?

Ich kann den ersten Band der Trilogie jedem wärmstens ans Herz legen, der mal eine etwas andere Protagonistin kennenlernen will. Auch die bemühte Mythologie des Fantasyromans ist außergewöhnlich und nicht alltäglich. (Mir fällt nur eine Reihe ein, die mit ähnlichen Mythologien arbeitet, da jedoch auf ganz andere Art und Weise.) Schnuppert rein, macht euch ein Bild und berichtet mir, wie euch Daughter of Smoke and Bone – Zwischen den Welten 1 gefallen hat.


[Monatsstatistik] August 2016

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Hallöchen ihr Lieben!

Und zack – da ist es auch schon September. Die Zeit zerrinnt einem zwischen den Fingern, und das Gefühl ist mehr als unangenehm. Latente Panik schiebt sich ein, das Großprojekt für die Uni will fertig werden. Dafür wird die Zeit langsam eng. Gelesen habe ich daher diesen Monat fast nur solche Bücher, die mir bei meiner Arbeit helfen. Doch auch privat ist das eine oder andere dazu gekommen. Immerhin, der Kopf möchte ja auch entspannen.

Gelesene Bücher

53. Kräuter der Provinz“ von Petra Durst-Benning, 512 Seiten, 4.5/5
54. „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell, 368 Seiten, 5/5
55. „Weil ich ein Dicker bin“ von Bertram Eisenhauer, 336 Seiten, 4/5
56. „Unsterblich – Tor der Nacht“ von Julie Kagawa, 544 Seiten, 5/5

Ich habe euch in diese Liste die mittelalterlichen Romane mal ausgespart, da ich sie ohnehin in keiner Liste führe. Sollte aber Interesse bestehen, kann ich gerne mal eine Reihe zur volkssprachlichen Literatur des Mittelalters verfassen, in der ich die bekanntesten Romane des Mittelalters mal bespreche. Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare.

Ansonsten war der August wieder leseintensiver. 4 Bücher privat mit 1760 Seiten, dazu noch 4 versreiche höfische Romane und 1 Epos, damit kann ich mehr als zufrieden sein. In die endgültige Wertung gehen aber nur die privaten Bücher mit ein, die sich – gerade im Vergleich zu den Vormonten – mal wieder auf dem Weg der Besserung zeigt. Für den September kann ich aber vorhersagen, dass die Lesezeit noch weniger werden wird, aber bald ist es vorbei.

Neuzugänge

Hatte ich in den letzten Monaten keine Neuzugänge, so hatte es der August geburtstagsbedingt in sich.

1. „Das Ungeheuer“ von Terézia Mora
2. „Spinnentanz“ von Jennifer Estep
3. „Ein Sams zu viel“ von Paul Maar

4. „Grimms Kinder- und Hausmärchen Band 1“ von Hans und Jakob Grimm

5. „Grimms Kinder- und Hausmärchen Band 2“ von Hans und Jakob Grimm
6. „Grimms Kinder- und Hausmärchen Band 3“ von Hans und Jakob Grimm
7. „Baudolino“ von Umberto Eco
8. „Die tödlichen Talente des Mr. Diehl“ von Bradford Morrow

9. „Unsterblich – Tor der Nacht“ von Julie Kagawa
10. „Bella Germania“ von Daniel Speck

 

Challenges

Meine Challenges müsste ich im Oktober, wenn der ganze letzte Unistresse vorbei ist, mal wieder ordentlich einpflegen und aktualisieren. Momentan ist die Zeit einfach zu strak begrenzt, der Tag zu kurz für alles, was ich mir vornehme. Daher setze ich die Challenges in der Statistik nun mal aus.

Leseliste September

Im September werde ich, so befürchte ich zumindest, kaum zum Lesen kommen. Vielleicht schaffe ich mir kleinere Zeitfenster, in denen ich lesen werde, das wäre jedenfalls sehr wünschenswert. Geplant habe ich, meine noch begonnenen Bücher zu beenden, auch wenn diese nicht zur neuen Sub-Abbau-Extrem Monatsaufgabe passen. Da sie aber bereits vor dem 01. September begonnen waren, sollte das kein Problem sein. Ansonsten werde ich ein wenig nach Lust und Laune lesen.


[Rezension] Winterhonig

2 Kommentare
Titel Winterhonig
Reihe
Band Einzelband
Autor Daniela Ohms
Übersetzer
Illustrator
Verlag Knaur Verlag
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Historischer Roman, Liebesroman
Preis 19,99€ [RE]
Seitenzahl 592 Seiten
Bewertung .....

Winterhonig in drei Worten?

Bewegend, emotional, historisch.

Cover & Gestaltung von Winterhonig?

Das Cover ist sehr hell und freundlich gestaltet, zudem ist es ein richtiger Eyecatcher. Der Titel ist in einem wunderschön geschwungenen, in Gold gehaltenen Font gestaltet. Der Rest des Covers ist schwarz-weiß gehalten, am unteren Rand mit einem Sepiaeinschlag. Im Bildhintergrund kann man verschwommen eine junge Frau erkennen, die möglicherweise die Protagonistin Mathilda darstellen könnte. Ein rundum gelungenes Cover.

Worum geht es in Winterhonig?

In Winterhonig geht es vorrangig um die Liebesgeschichte zwischen Mathilda, dem jüngsten Kind einer zwölfköpfigen Familie, und Karl, dem Stallknecht des benachbarten Gestüts. Als Leser begleitet man Mathilda von Kindesbeinen an, erlebt die wichtigsten Abschnitte ihres Lebens hautnah mit, andere, für die Geschichte nicht zielführende Abschnitte werden gerafft und berichtet. Die Liebesgeschichte spielt zeitlich im Rahmen des Zweiten Weltkrieges und bietet damit zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel. Die Liebesgeschichte ist sachte und zärtlich in den historischen Kontext eingebunden; beides geht Hand in Hand und fördert sich gegenseitig. Zudem sind die historischen Begebenheiten sehr lebendig, realistisch und greifbar dargestellt.

Der Schreibstil von Daniela Ohms?

Der Schreibstil hat etwas Zauberhaftes. Daniela Ohms schreibt auf den Punkt, und schafft es, mit ihrer Wortwahl der Geschichte eine zusätzliche Komponente zu geben. Die Autorin füllt den Text mit Leben, Emotionen und schafft es dennoch, ein leichtes und flüssiges Lesevergnügen zu bieten. Die Wortwahl passt sich den jeweiligen Figuren, Entwicklungen und Lebensabschnitten sowie Lebensumständen an, ohne dass man als Leser das Gefühl erhält, eine neue Figur vor sich zu haben oder eine Entwicklung der Charaktere verpasst zu haben.

Das Figurenpersonal in Winterhonig?

Die Figuren haben es mir genauso angetan, wie der gesamte Rest der Geschichte. Nicht nur Plot, Zeitraum und Schreibstil haben gepasst, auch die Figuren konnten mich von sich überzeugen und sich in mein Herz stehlen. Mathilda ist eine liebenswerte Figur, die zu einer zähen, starken und durchsetzungsfähigen Protagonistin heranwächst. Karl war mir ebenso lieb, obwohl die Geschichte zu einem größeren Teil aus ihrer Sicht geschildert wird. Karl ist ein sehr einfühlsamer, geduldiger und kluger Mensch, hinter dem mehr steckt, als man zunächst vermutet. Er ist ein wenig älter als Mathilda, reifer und sehr verantwortungsbewusst. Doch vor allem in der Liebesgeschichte blühen beide Figuren so richtig auf. Es war so unglaublich schön, mitzuerleben, wie die beiden einander finden, stärken und aneinander wachsen können. Die Verwandlung der beiden hat mir außerordentlich gut gefallen. Mit Einbruch des Krieges entdeckt man an allen Figuren an eine neue Seite, die ich sehr realistisch und lebensnah dargestellt fand. Karl ist kein Held, der im Alleingang seine Kompanie rettet; er bleibt sich als besonnener und kluger Kopf treu. Und auch Mathilda verändert sich weiterhin zum Positiven, lässt sich nicht unterkriegen und verkörpert das, was später von Millionen Frauen im Nachkriegsdeutschland zum Alltag gehörte: Stärke und Willen.

Positives über Winterhonig?

Mir hat das Buch einfach rundum gefallen. Ich habe keine Kritikpunkte, sei es an Plot, Figuren, historischem Setting oder der Liebesgeschichte. Ich liebe Liebesgeschichten, ich verschlinge historische Romane für mein Leben gerne – Winterhonig war also genau das richtige Buch für mich. Besonders schön fand ich, und das möchte ich hier hervorheben, dass die Titelgebung nicht nur aufgrund eines Satzes geschah, sondern ein bedeutungstragendes Element hervorhebt. Denn der Winterhonig hat eine zentrale Rolle in der Geschichte, was ich persönlich perfekt ausgewählt finde.

Empfehlung zu Winterhonig?

Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne historische Romane lesen. Zudem kann ich es Menschen empfehlen, die Liebesgeschichten lieben. Diese Liebesgeschichte ist sowohl leicht und zärtlich, als auch konfliktreich und theatralisch – die letzten beiden Begriffe sind der zeitlichen Einordnung geschuldet. Wer mit der Handlungszeit, sprich die Zeit um den Zweiten Weltkrieg, nichts anfangen kann, sollte lieber Abstand von dem Buch gehen, denn der Plot ist dicht mit der historischen Epoche verbunden. Allen anderen kann ich Winterhonig von Daniela Ohms wärmstens ans Herz legen. Ich danke dem Knaur Verlag für die Bereitstellung eines Leseexemplars für die lovelybooks Leserunde zu Winterhonig.

Weitere Meinungen zu Winterhonig:

Rezension von Tintenmeer


[Rezension] Herz verloren, Glück gefunden

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Titel Herz verloren, Glück gefunden
Reihe
Band Einzelband
Autor Christiane von Leffert
Übersetzer
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Frauenroman, Liebesroman, humoristischer Familienroman
Preis 8,99€ [RE]
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung .....

Herz verloren, Glück gefunden in drei Worten?

Familie, Emotionen, Entwicklung.

Das Cover von Herz verloren, Glück gefunden?

Das Cover von Herz verloren, Glück gefunden hat mich auf Anhieb angesprochen. Zu sehen sind farbenfrohe Muffins, Blumen, Kleidungsstücke und ein Haus – die Inbegriffe von Familie, Glück, Vorstadt und einer abgesicherten Zukunft. Dabei passt das Cover sehr gut zum Inhalt, lassen sich viele der Motive gut mit dem Inhalt des Buchs verknüpfen. Außerdem ist das Cover in seiner fröhlichen Gestaltung ein echter Hingucker.

Die Handlung/Das Setting von Herz verloren, Glück gefunden?

Victoria ist zweifache Mutter, Ehefrau eines erfolgreichen Bankmanagers und lebt in einem schicken Haus in der Vorstadt. Sie wähnt ihr Leben perfekt, bis sie ihre beste Freundin auf eine Arbeitsreise unternimmt und feststellt, dass es in ihrem Leben doch nicht so perfekt ist, wie sie zunächst dachte.

Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, da die Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen ist. Victoria macht Erfahrungen, die so jedem beliebigen Menschen passieren könnten. Dabei reihen sich verschiedene Entwicklungen aneinander, die ihr gesamtes Leben Kopfstehen lassen. Und wie Victoria sich ihnen stellt und diese meistert, darum geht es in Christiane von Lafferts gelungenem Debütroman.

Der Schreibstil von Christiane von Leffert?

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Der Roman lässt sich angenehm und flüssig lesen, es gibt eine gute Balance zwischen Beschreibungen, Gedankenmonologen und Dialogen. Der Schreibstil ist bildhaft und blumig genug, ohne zu detailliert zu werden. Man kann die Seeluft riechen, die Hunde bellen hören und den Sonnenschein auf der Haut fühlen, wenn man Herz verloren, Glück gefunden liest. Einfach ein rundum gelungenes Buch.

Die Figuren in Herz verloren, Glück gefunden?

Hach ja, die Figuren. Mit so einigen Figuren hatte ich einige Probleme, weil ich ganz klar auf Victorias Seite stehe. Leider habe ich persönliche Erfahrungen mit ähnlichen Menschen gemacht, was mich sehr sensibel hat werden lassen. Deswegen kam es vor allem bei Emily und Hubertus stellenweise zu heftigen Differenzen, weil mir Victorias Gefühlswelt in solchen Momenten sehr bekannt vorkam.
Victoria ist eine tolle Protagonistin. Sie macht eine Entwicklung durch, die mir außerordentlich gut gefallen hat. Sie schafft es endlich, sich selbst als Menschen zu entdecken und lieben zu lernen. Dabei ist sie bereit dazu, Menschen aus ihrem Leben ziehen zu lassen. Auch steht sie nach jedem Schicksalsschlag erneut auf, um ihr Glück zu finden. Stellenweise hätte ich sie gerne in den Arm genommen. Besonders gut gefiel sie mir wegen ihrer freundlichen, lebensbejahenden Einstellung. Sie ist einfach ein herzensguter Mensch, der gerne lacht.
Ihr Mann Hubertus hat mich zur Verzweiflung gebracht. Er steht unter großem beruflichen Stress, der ihn leider recht kalt werden lässt. Sein Umgang mit Victoria in solchen Situationen ging mir absolut gegen den Strich. Dafür konnte er mich im Laufe des Romans dennoch von sich überzeugen, was mich sehr überrascht und gefreut hat.
Emily, Victorias beste Freundin, hatte ich leider auch nicht immer ganz so gerne, wie ich sie gerne gehabt hätte. Dabei mag ich sie, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, echt gerne.
Die Herzmenschen aus der WG, Anna, Manni und Kristian mag ich unglaublich gerne. Die drei sind unglaublich toll. Und gerade die Mischung aus allen Figuren hat mir sehr gut gefallen. Ich muss nicht jede Figur lieben, um sie gut konstruiert und ausgestaltet zu finden. Denn das sind alle Figuren im Roman: Real, lebensnah und liebevoll gestaltet. Glücklicherweise konnte ich am Ende mit allen Figuren meinen Frieden machen, was mir kleinen Romantikerin sehr gut gefallen hat.

Positives über Herz verloren, Glück gefunden?

Für mich hat alles gepasst: Plot, Figuren, Wendungen, Entwicklungen und Ende. Ich bin ein absoluter Happyend-Mensch und wurde nicht enttäuscht. Zwar entwickelt das Ende sich in eine völlig andere Richtung, als man zu Beginn erwartet, allerdings bin ich super zufrieden. Vor allem die unterschiedlichen Figuren mit ihren verschiedenen Charakteren bringen Pepp in den Roman und machen ihn realitätsnah und echt. Und gerade solche Bücher liebe ich!

Empfehlung zu Herz verloren, Glück gefunden?

Christiane von Laffert hat mit ihrem Erstlingswerk Herz verloren, Glück gefunden einen humorvollen Roman geschrieben, der Familie, Glück und Selbstfindung thematisiert und den ich absolut empfehlen kann. Vor allem für LeserInnen, die realitätsnahe Romane mit Geschichten aus dem echten Leben bevorzugen, kann ich Herz verloren, Glück gefunden uneingeschränkt empfehlen.


[Monatsstatistik] März 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2016!

Der März war noch weniger lesereich als der März. Unglaublicherweise ist es sonst genau umgekehrt. Aber diesen März hatte ich zwei Abgaben und zwei vorzubereitende Arbeiten, die erledigt oder begonnen werden wollten, da muss man dann eben mal auch Abstriche machen. Dafür hatte ich tolle Bücher, die mir den Tag versüßen konnten!

Gelesene Bücher

28. „Ein Streuner kehrt heim“ von Andy Trout, 384 Seiten, 4/5
29. „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke, 400 Seiten, 5/5
30. „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser, 384 Seiten, 4/5
31. „Talon – Drachenzeit“ von Julie Kagawa, 560 Seiten, 5/5
32. „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julia Kagawa, 608, 4/5

2336 Seiten konnte ich meinem Lesekonte verbuchen. Das sind fast so viele wie im Februar, trotz 2 Büchern weniger. Für den April wird es in der ersten Hälfte vermutlich nicht besser werden, da noch immer eine Abgabe und zwei vorzubereitende Arbeiten auf meinem Soll stehen, aber abends will ich jetzt immer ein wenig lesen, zudem kommen die Fahrten zur Uni ja wieder hinzu, wobei ich sicherlich die eine oder andere Seite lesen werde.

Neuzugänge

1. „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julia Kagawa [RE]
2. „Weil ich ein Dicker bin“ von Bertram Eisenhauer [RE]

Nur zwei Neuzugänge diesen Monat, auf die ich mich wirklich gefreut habe. Ein Neuzugang ist sogar schon direkt gelesen worden, der andere kommt auch bald dran.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +1 Buch = 21 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +2 Reihe begonnen = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +2,50€ = 16,00€
Weltenbummler-Challenge: +15 Punkte = 87 Punkte

Leseliste April

Die Sub-Abbau-Challenge Aufgabe für den März regt uns dazu an, Bücher mit weniger als 300 Seiten zu lesen. Die habe ich, muss sie nur in dem riesigen Stapel finden. Deswegen finde ich die Aufgabe wirklich gut. Zudem kann ich dünnere Bücher mit Leichtigkeit in meine Unitasche stecken. Ein dünnes Büchlein fällt da nicht weiter ins Gewicht. Allerdings werde ich erst die aus dem März mitgenommenen Bücher beenden, die es von der Seitenzahl gesehen schon in sich haben. Aber danach wird radikal gelesen!


[Rezension] Talon – Drachenzeit

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Titel Talon – Drachenzeit
Reihe Talon
Band 1. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstrass-Kapfer
Illustrator
Verlag Heyne fliegt
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Phantastik, Jugendbuch
Preis 16,99€ [RE]
Seitenzahl 560 Seiten
Bewertung .....

Talon – Drachenzeit in drei Worten?

Spannend, überraschend, fesselnd.

Das Cover von Talon – Drachenzeit?

Ich liebe dieses Cover! Es ist einfach so unglaublich schön. Ich habe ja eine Vermutung, wen aus dem Figurenset wir auf dem Cover sehen können. Aber das verrate ich euch natürlich nicht. Das müsst ihr selbst herausfinden. Auf jeden Fall ist das Cover sehr gelungen. Und das Buch sieht auch ohne den umwerfen Schutzumschlag sehr hübsch aus. Ein wunderschöner heller Grünton. Einfach ein Hingucker.

Die Handlung/Das Setting von Talon – Drachenzeit?

Talon ist als Genre ein Phantastikwerk, spielt es doch in einer realen Primärwelt mit geheimer Sekundärwelt, die phantastisch angelegt ist. Und ich liebe solche Welten. Phantastik ist mir oftmals lieber als Fantasy, vor allem lieber als High Fantasy. Und in Embers Welt konnte ich mich direkt einfühlen: Sonne, Strand und Meer. Was will ich mehr? Ich liebe solche Settings und hätte mich gar nicht wohler fühlen können. Und auch der Plot hat es in sich. Ember und ihr Bruder sind von einer ganz besonderen Art, ziehen in eine neue Stadt und wollen einfach nur dazugehören. Das trifft auf Ember mehr zu als auf ihren Bruder, aber mehr dazu erfahrt ihr im Buch. Die Handlung baut sich langsam und angenehm auf. Man wird zwar mitten in die Geschichte geworfen, bekommt allerdings direkt am Anfang unheimlich viele Informationen, ohne die man ansonsten nur schwer in die Geschichte finden würde. Ansonsten ist das Buch in zwei Teile plus Epilog unterteilt und erzählt aus drei Perspektiven eine spannende Geschichte.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Ich bin so was von zufrieden mit Julie Kagawas Schreibstil. Sie schreibt flüssig und leicht, fesselt den Leser gekonnt und schafft es immer, eine Beziehung zwischen Leser und Figur zu kreieren. Je nach Figur passt sich ihre Wortwahl an. Ich habe mich unheimlich wohlgefühlt. Talon zu lesen ist einfach; das Buch lädt einen geradezu dazu ein.

Die Figuren in Talon – Drachenzeit?

Mir haben es Ember, Riley und vor allem Garret angetan. Lexi und der Rest der Clique fand ich nett und für Nebencharaktere sympathisch ausgearbeitet, allerdings gibt es andere, die im Gedächtnis bleiben werden. Beispielsweise Lilith. Embers Bruder und ich, wir wollten einfach nicht so zueinander passen. Ember, mit ihrer lebensfrohen und lebenshungrigen Art, hat mir wesentlich besser gelegen. Ich konnte mich vollauf mit ihr identifizieren, habe mit ihr sympathisiert und hatte gemeinsam mit ihr Herzklopfen. So soll das sein! Riley ist mir auch sympathisch, allerdings muss ich von ihm noch mehr lesen, um mir wirklich eine Meinung zu bilden. Und dann ist da noch Garret. Ember und Garret ähneln einander im ersten Buch in wirklich vielen Punkten. Sie haben sich toll ergänzt und harmonisieren sehr. Der Epilog lässt auch eine spannende Wiederaufnahme der Freundschaft hoffen.

Positives über Talon – Drachenzeit?

Talon – Drachenzeit ist ein fesselnder und spannender Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Der Leser bekommt einen überraschenden Plot mit der neuen Idee, Drachen in den Fokus zu nehmen. Mir persönlich war dies zumindest neu. Es gibt ein wunderbares Charakterdesign und eine tolle und facettenreiche Figurenkonstellation, die mich nachhaltig begeistern konnte. Auch die typische erste Liebe ist leicht in die Geschichte eingewoben, ergänzt diese, ohne sie zu beschweren. Ich habe mich pudelwohl gefühlt.

Empfehlung zu Talon – Drachenzeit?

Ihr habt die Rezension bis zu diesem Punkt gelesen? Super, dann kann ich euch nur dazu animieren, euch dieses Buch zuzulegen, euch ein paar Tage frei zunehmen, Tee und Kekse bereitzustellen und einen bequemen und warmen Leseort zu suchen, denn dieses Buch wird euch unterhalten, begeistern und überraschen. Ich danke dem Heyne fliegt Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu Talon – Drachenzeit.