[Rezension] „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“

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Titel „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

„Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich muss euch sagen, als ich „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Lars Simon hat mit „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ja, die Figuren in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich kann euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


[Rezension] „Black Dagger – Phury & Cormia“

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Titel „Black Dagger – Phury & Cormia“
Reihe Black Dagger
Band 6. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch (Sonderausgabe)
Genre Fantasy, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 768 Seiten
Bewertung .....

„Black Dagger – Phury & Cormia“ in drei Worten?

Selbstverwirklichend, schicksalshaft, knisternd.

Cover & Gestaltung von „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie auch die vorherigen fünf Bände, passt auch der sechste Band der Black Dagger Sonderausgabe perfekt zum Rest der Reihe. In düsterem Schwarz gehalten, hebt sich der dieses Mal silberne Titel sowohl farblich als auch haptisch vom Rest des Covers ab. Die typische Glanzoptik des Reihentitels ist, wie bei allem Büchern der Reihe, wieder gegeben. Im Vergleich zu den anderen Büchern, die alle farbige Schriftzüge haben, wirkt der silber-graue Schriftzug beinahe ein wenig zurückhaltend.

Worum geht es in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Die Handlung der Reihe der Black Dagger schreitet auch in Band 6 mit großen Schritten voran. Im Vordergrund der Romanhandlung stehen Phury und Cormia, die beide eine schicksalshafte Verbindung miteinander eingegangen sind, die der fünfte Band voraushatte. Abgesehen von der Geschichte der beiden war die Haupthandlung der Reihe überaus spannend, da Omega, der Anführer der Lesser, einen brillanten Schwachzug vollzieht, dessen Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Ward schreibt gewohnt angenehm, wortgewandt, flüssig und animierend. Ihre Wortwahl ist geschmackvoll und passend, gerade die Erotikszenen leben davon, wobei man nicht davon sprechen kann, dass sie zurückhaltend ist. Die Kampfszenen sind packend und detailliert beschrieben. Die verschiedenen Figuren haben ihre eigene Ausdrucksweise, da es von aristokratischen bis hin zu sehr direkten Charakteren alles gibt.

Das Figurenpersonal in „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Wie in jedem Band, trifft der Leser alle liebgewonnenen Figuren der Vorgängerromane wieder. Besonders toll war es, einen speziellen Charakter wiederzusehen, der lange nicht mehr im Mittelpunkt stand. Die beiden Protagonisten, Phury und Cormia, haben es mir aber auf ihre spezielle Weise angetan. Dass Phury ein heldenhafter Charakter ist, konnte man schon in den ersten Bänden erkennen. Er opfert sich für andere auf, ist immer zur Stelle und hilfsbereit. Ebenso war seine Sucht bekannt, einige andere Dinge blieben jedoch im Verborgenen, um im sechsten Band der Reihe gelüftet zu werden. In Phury konnte ich mich von allen Brüdern bisher mitunter am besten einfühlen, hatte stellenweise aber das dringende Bedürfnis, ihn zu schütteln und zur Vernunft zu bringen. Cormia hingegen war mir unheimlich sympathisch. Zwar hätte ich auch sie gerne geschüttelt, um einige Missverständnisse auszuräumen, aber ihre Charakterentwicklung hat mir außerordentlich gut gefallen. Ebenso wie Phury findet Cormia sich selbst und wächst an ihrer Aufgabe.

Positives über „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich mochte die Liebesgeschichte zwischen Phury und Cormia sehr gerne, da sie ein wenig zurückgenommener ist, als die anderen Liebesgeschichten der Reihen. Sie ist zahmer und schüchterner, was ich zur Abwechslung sehr schön fand. Zwar gab es ein paar nicht wirklich nötige Missverständnisse, aber sie passen zu den beiden. Auch die Charakterentwicklung hat mich überzeugen können. Die Figuren wirken gewohnt real und greifbar, sie sind nicht perfekt und arbeiten an sich. Richtig umgehauen haben mich drei Entwicklungen des Romans, die ich aus Gründen der Spannung und des Überraschungsmoments nicht verraten werde. Diese Entwicklungen haben mich überrascht und überwältigt.

Empfehlung zu „Black Dagger – Phury & Cormia“?

Ich kann den sechsten Band der Black Dagger uneingeschränkt allen Leserinnen mit einer Vorliebe für Fantasy, Vampirromane mit Spannung, Liebesgeschichten und Action empfehlen. Liebhaber der Reihe werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Neueinsteigern empfehle ich Band eins der Reihe. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Black Dagger – Phury & Cormia“.


[Rezension] „Heiße Liebe – Kalter Tod“

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Titel „Heiße Liebe – Kalter Tod“
Reihe
Band
Autor Pia Hepke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Papierverzierer Verlag
Erschienen als Ebook
Genre Märchenadaption, Roman, Phantastik
Preis 1,99€ [LE]
Seitenzahl 184 Seiten
Bewertung ...

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ in drei Worten?

Märchenhaft, klassisch, modern.

Cover & Gestaltung von „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Das Cover ist überaus passend gestaltet. Zu sehen ist eine junge Frau in heller Kleidung, deren Accessoires und Makeup stark winterlich wirken. Das Herz, das sie in Händen hält, passt perfekt zur Thematik der Märchenadaption rund um die „Schneekönigin“.

Worum geht es in „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ ist eine moderne Märchenadaption der „Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen und weiteren winterlichen Figuren der Mythensage. Hierbei mischen sich klassische Märchenelemente mit moderner Phantastik und Figurenkonzeption. Der Beginn des Romans ist durch und durch modern, während hingegen der Hauptteil der Handlung stark an den Märchenklassiker von Hans Christian Andersen angelehnt ist, diesen allerdings modernisiert und auf ganz eigene Weise adaptiert.

Der Schreibstil von Pia Hepke?

Pia Hepke schreibt sehr bildlich und detailliert. Dass bedeutet jedoch nicht, dass die Umgebung bis ins kleinste Detail beschrieben wird, sondern dass das Innenleben der Protagonistin Elsa sehr genau dargestellt ist. Leser, die längere Passagen innerer Sicht nicht so schätzen, sollten vorsichtig in diesen Roman hineinlesen, mir hingegen hat der sehr bildhafte Stil gut gefallen. Die Wortwahl und die Ausdrucksweise der Autorin reichen von klassisch-hochsprachlich bis umgangssprachlich, die sich – je nach Figur – an den Charakter und die Situation anpassen.

Das Figurenpersonal in „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ kommt mit wenigen Figuren auf. Neben der Protagonistin Elsa, deren Alter nicht wirklich festgestellt werden kann, wie es sich für Märchen üblicherweise gehört, gibt es noch Jack Frost, die Schneekönigin, Väterchen Frost, den süßen Jack Russel James und Elsas Schwester Aurora. Es kommen noch einige Figuren vor, die ich euch allerdings nicht spoilern will. Sehr viel mehr Figuren braucht die Handlung jedoch nicht. Zudem konnten mich die meisten Figuren von sich überzeugen. Elsa ist eine niedliche Protagonistin, die mir direkt sympathisch war und auch Jack Frost mochte ich. Die Entwicklung einiger Figuren konnte mich überzeugen und begeistern, da sie eine Modernisierung und Adaption der klassischen Märchenfiguren bedeuteten. Lediglich Elsas Schwester Aurora war ein wenig außen vor.

Positives an „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Pia Hepke hat mit ihrem Märchenroman einen Spagat zwischen Original und Adaption geschaffen, der mir gut gefallen hat. Sie nutzt klassische und in meinen Augen unabdingbare Elemente, transferiert sie und baut sie in ein neues Setting ein. Dabei überzeugt sie. Ihre Geschichte ist authentisch und angenehm zu lesen, bereitet einem Freude und macht einem Lust darauf, in den alten Märchenbüchern zu schmökern. Darüber hinaus modernisiert sie klassische Märchenfiguren auf ihre ganz eigene Weise und gibt ihnen somit etwas Besonderes.

Kritik an „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

Ich fand es sehr schade, dass die eigentliche Haupthandlung erst recht spät im Roman anläuft. Der Plot ist gegen Ende nämlich sehr flott und spannend, was nicht zu dem – im Vergleich dazu – recht langen und langatmig wirkenden ersten Teil des Romans passt. Vor allem am Ende hätte ich mich über einen kleinen Ausblick gefreut, beziehungsweise Passagen während der Reise weiter ausgebaut, die viel Potential haben.

Empfehlung zu „Heiße Liebe – Kalter Tod“?

„Heiße Liebe – Kalter Tod“ ist eine wundervoll Märchenadaption, die ein Mittel zwischen Märchen und Roman findet, dabei aber seine eigene Märchenhaftigkeit entwickelt. Trotz kleinerer Schwächen bin ich sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben, da er einen in eine wundervoll winterliche Märchenwelt entführt. Nicht nur Märchenfans sollten einen Blick in Pia Hepkes „Heiße Liebe – Kalter Tod“ werfen. Ich danke dem Papierverzierer Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde von „Heiße Liebe – Kalter Tod“.


[Rezension] „Die Buchspringer“

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Titel „Die Buchspringer“
Reihe
Band Einzelband
Autor Mechthild Gläser
Übersetzer
Illustrator
Verlag Loewe Verlag
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Phantastik, Jugendbuch
Preis 17,95€ [Leihbuch]
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung ....

„Die Buchspringer“ in drei Worten?

Literarisch, packend, unbefriedigend.

Das Cover von „Die Buchspringer“?

Das Cover von „Die Buchspringer“ hat mich als erstes angesprochen. Seit ich es das erste Mal in der Buchhandlung stehen sah, wollte ich es unbedingt lesen. Die Farbkombination aus Türkis und Rosa, gekoppelt mit den Buchfiguren der Weltliteratur konnten mich optisch auf jeden Fall überzeugen. Ein wirklich angenehmes Cover.

Die Handlung/Das Setting von „Die Buchspringer“?

Kann sich ein bibliophiler Mensch ein besseres Buch wünschen, als eines, das von Büchern handelt? Wohl kaum. Ihr könnt euch also vorstellen, wie zufrieden ich mit den ersten paar Seiten von „Die Buchspringer“ war. Es war, als wäre ein lang gehegter Wunsch wahrgeworden. Nur zu gerne hätte ich mit Amy getauscht und wäre an ihrer statt in die Geschichten gesprungen. Ich meine, sie ist mit Werther befreundet! Ich will auch!
Der Mittelteil war noch spannend und lies sich locker weglesen, das Ende hat mir aber den gesamten Lesespaß genommen und mich unzufrieden und unglücklich zurückgelassen.

Der Schreibstil von Mechthild Gläser?

Mechthild Gläser hat einen angenehmen Schreibstil. Es dauert überhaupt nicht lange, da war ich schon in die Geschichte abgetaucht, was an der Kombination aus Plot und Schreibstil lag. Interessanterweise wechselt Mechthild Gläser zwischen der Innensicht der Protagonistin Amy und der Außensicht auf Will, was im ersten Moment ein wenig irritiert, dann aber sehr schnell normal wurde.

Die Figuren in „Die Buchspringer“?

Ich mag die Figuren von Stormsay. Viele sind es nicht, die vorkommen, gerade mal 14 Stück. Davon mehr oder weniger alle als Nebenfigur eingebaut. Näher kennenlernen darf man als Leser nur Amy und Will, aber auch die lernt man nicht so sehr kennen, wie es in anderen Jugendbüchern schon vorgekommen ist. Dennoch konnten mich Amy und Will von sich überzeugen. Vor allem Amy mochte ich, obwohl der Leser es wieder mit einem Mädchen zu tun hat, das sich selbst nicht als schön oder toll empfindet. Glücklicherweise wurde die Geschichte so gewichtet, dass Amys Aussehen nur bedingt wichtig war. Süß fand ich allerdings die endlich einmal unkomplizierte Liebesbeziehung, die sich anbahnt, allerdings ändert sich auch das gegen Ende. Will tat mir am meisten leid. Er bekommt so ziemlich alles Schlechte der Geschichte ab und leider meint auch das Ende es nicht gut mit ihm.

Positives über „Die Buchspringer“?

Der Plot war für mich wirklich neu und innovativ. Was gibt es für einen bibliophilen Menschen besseres, als in Geschichten springen zu können? Natürlich außer in Geschichten zu leben wie Maggie oder Furia. Auch der Schreibstil konnte mich von dem Buch überzeugen. Spannend war es ebenfalls, zudem konnte mich das Buch begeistern und abschalten lassen.

Kritik an „Die Buchspringer“?

Ich fand, dass Will einfach zu viel Negatives abbekommen hat. Zudem waren mir die Figuren einfach nicht greifbar genug. Mit Amy und Will konnte ich mich ein Stück weit identifizieren, aber ein wenig mehr Tiefe hätte nicht geschadet. Und dann kam das Ende. Bis kurz vor Schluss hatte ich wirklich Spaß an der Geschichte, das Ende aber hat es ruiniert. Ich bin unglaublich unzufrieden und unglücklich zurückgelassen worden. Es ist ja nicht so, dass es nicht schon eine unglückliche Verbindung innerhalb der Geschichte gab, nein, nun musste es auch noch eine Wiederholung finden. Auch Amys Hintergrund wurde nicht genutzt. Es hätte durchaus Chancen auf ein Happy End gegeben, aber die wurden nicht genutzt.

Empfehlung zu „Die Buchspringer“?

„Die Buchspringer“ ist angenehm zu lesen, erfüllt den Traum eines jeden Bibliophilen, aber das Ende hat mich nicht zufriedengestellt. Es hat mich unglücklich zurückgelassen. Das Buch ist empfehlenswert, wenn man spannende Jugendbücher mit leichten Liebesbeziehungen mit extrem offenem Ende mag.


[Rezension] „Unsterblich – Tor der Dämmerung“

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Titel „Unsterblich – Tor der Dämmerung“
Reihe Unsterblich
Band 1. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstraß
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Phantastik, Dystopie, Jugendbuch
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 608 Seiten
Bewertung ....

„Unsterblich – Tor der Dämmerung“ in drei Worten?

Anders, spannend, dystopisch.

Das Cover von „Unsterblich – Tor der Dämmerung“?

Julia Kagawas Vampirroman „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ erschien zunächst als Hardcover mit einem wesentlich helleren Cover, auf dem man Allie, die Protagonistin des Buchs erkennen konnte. Das Taschenbuchcover ist wesentlich düsterer. Der größte Teil des Covers ist schwarz, man sieht an rotes Auge in Nahaufnahme. Und ich finde, das es von der Atmosphäre, die durch das Cover verbreitet wird, wesentlich besser zum Inhalt der Geschichte passt.

Die Handlung/Das Setting von „Unsterblich – Tor der Dämmerung“?

Wir befinden uns in einer dystopischen Welt mit phantastischen Elementen. Die Menschen sind versklavt, Vampire herrschen und Verseuchte stiften Angst und Unruhe. In dieser Welt lernen wir Allie kennen, die am Rande der Zivilisation lebt. Der Weltaufbau hat mir gefallen. Die dystopische Stimmung ist greifbar und gut durchdacht. Hoffnung ist ein Fremdwort für die Protagonistin, weshalb es für mich besonders spannend war, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Als dann etwas Schreckliches passiert, nimmt die Geschichte erst ihren Lauf.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Nachdem ich „Talon – Drachenzeit“ von Julie Kagawa gelesen hatte, war ich so in ihrer Art zu schreiben und zu erzählen gefangen, dass ich einfach nicht anders konnte, als das einzig andere Werk der Autorin von meinem Mount TBR zu befreien. Ich konnte in der Welt aufgehen, abtauchen und habe es geschafft, den Löwenanteil des Buch binnen eines Tages zu verschlingen. So viel zum Thema angenehmer Schreibstil. Fesselnd wäre die passendere Bezeichnung.

Die Figuren in „Unsterblich – Tor der Dämmerung“?

Allie war für mich ein faszinierender Charakter. Ihre toughe Seite hat mir imponiert, ihr Schicksal mein Mitgefühl geweckt. Der erste Abschnitt der Geschichte war für mich dennoch nur eine Art Einführung und Vorbereitung für das, was da noch kommen sollte. Denn erst im Laufe der Geschichte konnte ich so richtig mit Allie warm werden. Natürlich hatte sie vorher Schicksalsschläge zu erdulden gehabt, und ihr Leben war bei weitem nicht einfach, aber erst die Begegnung mit Kanin hat sie mir nahebringen können. Und Kanin selbst ist mein heimlicher Liebling der Geschichte. Von Selbsthass zerfressen, einzelgängerisch aber dennoch menschlich konnte er mich einfach von sich begeistern. Ich mag ihn. Und sein Schicksal brennt mir unter den Nägeln, sodass ich momentan am liebsten den zweiten Teil in Händen halten würde.
Ansonsten konnten mich Zeke, Caleb und Darren überzeugen. Der kleine Caleb ist einfach zuckersüß, Darren ein cooler Kerl und Zeke, der ist ein ganz anderes Thema. Er konnte mich charakterlich vollkommen überzeugen. Ruth und Jeb hingegen machten es mir sehr schwer. Jeb sollte im Laufe des Buchs seine Chance bekommen, aber Ruth… sie und ich, das wurde nichts.

Positives über „Unsterblich – Tor der Dämmerung“?

Mir hat der komplett andere Plot dieses Vampirromans außerordentlich gut gefallen. Julie Kagawas Vampire sind eine Mischung aus Mythen und moderner Interpretation, ohne in Klischees abzurutschen. Sie sind mächtig, brutal, machthungrig und unersättlich, können aber auch ganz anders. Dass Vampire nicht stereotyp das Böse waren, Figuren sich entwickeln durften, zudem wurde deutlich Abstand von der romantisch-morbiden Kitschversion von Vampiren genommen. Das hat mich wirklich ungeheuer begeistert. Auch, dass die Welt düster und beinahe komplett hoffnungslos ist, war für mich etwas Neues. Ich begrüße jede Plotidee, die neu, erfrischend und außergewöhnlich ist.

Empfehlung zu „Unsterblich – Tor der Dämmerung“?

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Interesse an einer gut ausgearbeiteten Vampirdystopie haben. Eine leichte Liebesgeschichte gibt es, die jedoch nicht zu viel Raum einnimmt. Zudem gibt es genug Raum für Charakterentwicklung, da sich der Plot stellenweise ein wenig langsamer aufbaut. Dennoch ist das Buch spannend und fesselnd. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von „Unsterblich – Tor der Dämmerung“.


[Rezension] „Talon – Drachenzeit“

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Titel „Talon – Drachenzeit“
Reihe Talon
Band 1. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstrass-Kapfer
Illustrator
Verlag Heyne fliegt
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Phantastik, Jugendbuch
Preis 16,99€ [RE]
Seitenzahl 560 Seiten
Bewertung .....

„Talon – Drachenzeit“ in drei Worten?

Spannend, überraschend, fesselnd.

Das Cover von „Talon – Drachenzeit“?

Ich liebe dieses Cover! Es ist einfach so unglaublich schön. Ich habe ja eine Vermutung, wen aus dem Figurenset wir auf dem Cover sehen können. Aber das verrate ich euch natürlich nicht. Das müsst ihr selbst herausfinden. Auf jeden Fall ist das Cover sehr gelungen. Und das Buch sieht auch ohne den umwerfen Schutzumschlag sehr hübsch aus. Ein wunderschöner heller Grünton. Einfach ein Hingucker.

Die Handlung/Das Setting von „Talon – Drachenzeit“?

Talon ist als Genre ein Phantastikwerk, spielt es doch in einer realen Primärwelt mit geheimer Sekundärwelt, die phantastisch angelegt ist. Und ich liebe solche Welten. Phantastik ist mir oftmals lieber als Fantasy, vor allem lieber als High Fantasy. Und in Embers Welt konnte ich mich direkt einfühlen: Sonne, Strand und Meer. Was will ich mehr? Ich liebe solche Settings und hätte mich gar nicht wohler fühlen können. Und auch der Plot hat es in sich. Ember und ihr Bruder sind von einer ganz besonderen Art, ziehen in eine neue Stadt und wollen einfach nur dazugehören. Das trifft auf Ember mehr zu als auf ihren Bruder, aber mehr dazu erfahrt ihr im Buch. Die Handlung baut sich langsam und angenehm auf. Man wird zwar mitten in die Geschichte geworfen, bekommt allerdings direkt am Anfang unheimlich viele Informationen, ohne die man ansonsten nur schwer in die Geschichte finden würde. Ansonsten ist das Buch in zwei Teile plus Epilog unterteilt und erzählt aus drei Perspektiven eine spannende Geschichte.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Ich bin so was von zufrieden mit Julie Kagawas Schreibstil. Sie schreibt flüssig und leicht, fesselt den Leser gekonnt und schafft es immer, eine Beziehung zwischen Leser und Figur zu kreieren. Je nach Figur passt sich ihre Wortwahl an. Ich habe mich unheimlich wohlgefühlt. Talon zu lesen ist einfach; das Buch lädt einen geradezu dazu ein.

Die Figuren in „Talon – Drachenzeit“?

Mir haben es Ember, Riley und vor allem Garret angetan. Lexi und der Rest der Clique fand ich nett und für Nebencharaktere sympathisch ausgearbeitet, allerdings gibt es andere, die im Gedächtnis bleiben werden. Beispielsweise Lilith. Embers Bruder und ich, wir wollten einfach nicht so zueinander passen. Ember, mit ihrer lebensfrohen und lebenshungrigen Art, hat mir wesentlich besser gelegen. Ich konnte mich vollauf mit ihr identifizieren, habe mit ihr sympathisiert und hatte gemeinsam mit ihr Herzklopfen. So soll das sein! Riley ist mir auch sympathisch, allerdings muss ich von ihm noch mehr lesen, um mir wirklich eine Meinung zu bilden. Und dann ist da noch Garret. Ember und Garret ähneln einander im ersten Buch in wirklich vielen Punkten. Sie haben sich toll ergänzt und harmonisieren sehr. Der Epilog lässt auch eine spannende Wiederaufnahme der Freundschaft hoffen.

Positives über „Talon – Drachenzeit“?

„Talon – Drachenzeit“ ist ein fesselnder und spannender Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Der Leser bekommt einen überraschenden Plot mit der neuen Idee, Drachen in den Fokus zu nehmen. Mir persönlich war dies zumindest neu. Es gibt ein wunderbares Charakterdesign und eine tolle und facettenreiche Figurenkonstellation, die mich nachhaltig begeistern konnte. Auch die typische erste Liebe ist leicht in die Geschichte eingewoben, ergänzt diese, ohne sie zu beschweren. Ich habe mich pudelwohl gefühlt.

Empfehlung zu „Talon – Drachenzeit“?

Ihr habt die Rezension bis zu diesem Punkt gelesen? Super, dann kann ich euch nur dazu animieren, euch dieses Buch zuzulegen, euch ein paar Tage frei zunehmen, Tee und Kekse bereitzustellen und einen bequemen und warmen Leseort zu suchen, denn dieses Buch wird euch unterhalten, begeistern und überraschen. Ich danke dem Heyne fliegt Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu „Talon – Drachenzeit“.


[Rezension] „Arkadien fällt“

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Titel „Arkadien fällt“
Reihe Arkadien-Trilogie
Band 3. Band
Autor Kai Meyer
Übersetzer
Illustrator
Verlag Carlsen Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Phantastik, Jugendbuch
Preis 8,99€
Seitenzahl 464
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Spannend, wendungsreich, offen.

Das Cover?

Das Cover des letzten Teils der Arkadien-Trilogie ist, der Reihe entsprechend, recht düster gehalten. Es ist ebenso zauberhaft und atmosphärisch gestaltet, wie seine Vorgänger, wirkt jedoch hoffnungsvoller als die anderen beiden Cover. Erneut lassen sich Rückschlüsse auf den Inhalt des Buchs ziehen, allerdings erst nach der Lektüre.

Die Handlung/Das Setting?

Die Geschichte um Rosa und Alessandro geht in die entscheidende Phase. Es werden Handlungsstränge fortgeführt, die in den Vorgängerbänden begonnen wurden. Zudem werden einige Erkenntnisse, die aus den ersten beiden Teilen als fest und gegeben vorausgesetzt wurden, vollkommen verkehrt und umgedeutet. Man konnte sich als Leser stellenweise auf einige Aussagen nicht mehr verlassen.

Der Schreibstil?

Ich liebe Kai Meyers Bücher. Der Schreibstil ist so klar und flüssig zu lesen, wie bei den beiden Vorgängerbüchern. Es gibt, dank Rosa als Protagonistin, keine unnötigen Verschnörkelungen. Die Geschichte wird direkt erzählt und erlebt, der Leser ist nah am Geschehen. Man wird mitten in die Geschichte geworfen, es gibt keine Rückblenden zu Beginn, was von Anfang an Tempo in die Handlung bringt. Somit kann man gar nicht anders, als weiterzulesen.

Die Figuren?

Ich mag Rosa und Alessandro sehr gerne. Ihre Charaktereigenschaften, ihr Mut und ihre Liebesgeschichte konnten mich von ihnen nachhaltig überzeugen. Der Einfluss an Mythologie der Antike fand bei mir ebenfalls Anklang, was auch von größerer Bedeutung war, um die beiden in diesem Teil ebenfalls mögen zu können. Die beiden haben sich weiterentwickelt, sie haben aus Fehlern gelernt und sind daran gewachsen. Sie kämpfen für ihre Ansichten und stehen dafür ein.

Positives?

Der Abschlussband konnte mich genauso begeistern wie die anderen Teile der Trilogie. Ich fand es toll, dass ich überrascht wurde. Mir hat auch die Charakterentwicklung unserer Protagonisten gefallen. Auch die Spannung des zweiten Bandes wurde aufgegriffen und gesteigert. Zudem wurden auch Fragen beantwortet, die sowohl dem Leser als auch den Protagonisten bislang unklar waren. Das Ende war passend, wenn für meinen Geschmack noch ein wenig zu offen.

Negatives?

Mir war das Ende leider ein wenig zu offen. Ich bin generell nicht wirklich ein Freund von zu offenen Enden, daher haben sich mir die folgenden Fragen noch nicht erschlossen: Gibt es nach Rosas und Alessandros Aktion in Griechenland am Ende noch Arkadier? Können sich die alten Arkadier weiterhin verwandeln, oder nicht? Was passiert mit Fundling? Wie geht es mit Rosa und Alessandro weiter? Eine kurze Antwort auf zumindest ein paar der Fragen hätten mich enorm gefreut. Wer etwas weiß, etwas gelesen hat, das ich überlesen habe: Ab damit in die Kommentare!

Empfehlung?

Ich kann die Arkadien-Trilogie allen empfehlen, die Freunde der Phantastik sind. Kai Meyer schreibt atmosphärische, spannende und abwechslungsreiche Geschichten, die einem den Tag versüßen, einen fesseln und begeistern. So ist auch der Abschlussband der Trilogie sehr empfehlenswert.


[Rezension] „Seiten der Welt – Nachtland“

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Titel „Seiten der Welt – Nachtland“
Reihe Seiten der Welt
Band 2. Band
Autor Kai Meyer
Übersetzer
Illustrator
Verlag FJB
Erschienen als Hardcover
Genre Phantastik, Fantasy, Jugendbuch
Preis 19,99€
Seitenanzahl 591 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Bibliomantisch, düsterer, eigenständig.

Das Cover?

Ganz anders als der Titel „Seiten der Welt –Nachtland“ zunächst vermuten lässt, ist das Cover wunderschön hell. Es bildet mit seiner weiß-blauen Optik einen starken Kontrast zum dunkelbraun/schwarzen mit Gold verziertem Vorgänger und ist dabei ebenso schön. Gemeinsam sehen sie einfach großartig im Regal aus. Ein durchaus gelungenes Cover.

Die Handlung/Das Setting?

Wir bewegen uns mit den Büchern der „Seiten der Welt“-Reihe in der Phantastik. Es gibt zwei Welten, eine reale und eine magische, zwischen denen unsere Protagonistin Furia wechseln kann. Dabei ist der Anteil der magischen Sekundärwelt in diesem Band durchaus höher als noch im Vorgängerband, was mir sehr gut gefallen hat. Anders als Band 1 wurde es in „Nachtland“ eine Spur düsterer. Furia und ihre Freunde erkunden die Unterwelt der bibliomantischen Welt und geraten in neuerliche spannende Abenteuer. Vor allem das Ende hat es ziemlich in sich, wie es einen so vollkommen ahnungslos und auch atemlos zurück lässt.

Der Schreibstil?

Es ist Kai Meyer von dem wir hier reden. Ich liebe seinen Schreibstil und entdecke gerade Stück für Stück all seine Werke für mich. Wie gut, dass ich damit auch zeitgleich meine Uni-Leseliste abarbeite. Kein Scherz!

Die Figuren?

Es sind alle bekannten und geliebten Figuren wieder mit dabei, auch wenn wir auch in diesem Band einige schwere Verluste erleiden müssen. Mit Furia kann ich mich immer noch ziemlich gut identifizieren und habe mit ihr gelitten. Vor allem die Episode um Isis hat mich mitgenommen, sehe ich die ganze Sache doch ähnlich wie Furia. Leider hatte ich ein wenig Probleme, alle Veränderungen und deren Folgen aus Furias schwerwiegendem Eingriff innerhalb des ersten Buchs nachzuvollziehen, ist man sich doch nicht immer so sicher, ob es sich bei einigen Figuren um Exlibri, Bibliomanten oder eine Mischung handelt.

Positives?

Ich konnte wieder in die Welt um Furia und ihr Schnabelbuch abtauchen. Es geht handlungsreich weiter. Viele neue Handlungsstränge werden eingeführt, die neue Fragen aufwerfen. Zeitgleich werden einige Fragen beantwortet. Dennoch wurden mehr neue Fragen aufgeworfen als alte beantwortet, was mich sehr neugierig auf Band 3 macht, der im Frühjahr 2016 erscheinen wird. Auch der Cliffhanger am Ende tut sein Übriges.

Negatives?

Man sollte Band 2 nicht zu lange nach dem ersten Band lesen. Leider ist mir genau das zum Verhängnis geworden. Ich konnte mich nicht mehr an alles ganz genau erinnern, musste Seiten zurückblättern und war beim Lesen, aus privaten Gründen, recht abgelenkt. „Nachtland“ ist detaillierte und braucht mehr Aufmerksamkeit als andere Bücher. Abgelenkt sein kommt diesem Buch nicht an. Deswegen freue ich mich schon auf meinen persönlichen Reread an Weihnachten.

Empfehlung?

Auf jeden Fall. Ich habe „Seiten der Welt – Nachtland“ sehr gerne gelesen. Ich bin gerne in Furias Welt abgetaucht und habe mir mit jeder Seite mein eigenes Seelenbuch gewünscht. Möglich eines, das ebenso frech und vorlaut ist wie Furias Schnabelbuch. Wer also Phantastik liebt, Kai Meyers Bücher verschlingt und Bücher mit Büchern zum Thema gern hat, ist hier goldrichtig. Und auch die, die sich nicht angesprochen fühlen, sollten in dieser Reihe einmal hineinschnuppern.


Montagsfrage & Montagsstarter

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montagsfrage_bannerWAS MACHT DEN REIZ EURES/EURER LIEBLINGSGENRES FÜR EUCH AUS? WARUM MÖGT IHR ES SO GERNE?

Puh, dafür muss ich erstmal die Frage klären, was denn überhaupt mein Lieblingsgenre ist. Ich lese ja so gut wie alles. Außer High Fantasy, an die ich mich nur zögerlich und langsam herantraue, lese ich von Chick-Lit bis historischen Romanen so ziemlich alles. Mich muss zunächst einmal das Gesamtpaket ansprechen. Spricht mich der Titel an? WIe lässt sich der Schreibstil lesen? Gefällt mir die erste Seite? Solche Dinge. Schaue ich mich allerdings in meinen Regalen ein wenig genauer um, so wird deutlich, dass ich vor allem Kinder- und Jugendliteratur, Adoleszensromane und -reihen, Fantasy und Romane kaufe. Dies liegt vorrangig an den Themen der Bücher. Im Zentrum der Fantasy für Kinder und Jugendliche steht das Gruppengefühl. Ein Einzelner, der zum Teil einer Gruppe wird oder eine Gruppe, die gemeinsam auszieht, um eine potentiell problematische Situation gemeinsam zu lösen. Sie müssen sich Schwierigkeiten stellen, die sie als Individuum alleine nicht hätten schaffen können. Somit werden den jungen Lesern Werte wie Toleranz, Gemeinschaftsgefühl, Freundschaft und Offenheit beigebracht, die im späteren Leben unabdingbar sind.
Zudem gefällt mir oftmals der Zauber des Settings der phantastischen Welt. Eine Welt, die entweder eine verborgene Parallelwelt besitzt, die sich dem Protagonisten erst durch Zufall eröffnet und den Leser die Hoffnung gibt, dass man Magie überall finden kann, oder sogar Magie innerhalb der eigenen Welt. Eine Außnahme bilden Bücher, die direkt in einer Parallelwelt spielen, in der Magie und Ähnliches zum Alltag gehören. Solche Bücher habe ich eher weniger im Regal stehen.
Auslöser für diesen Fantasyhype war bei mir ganz klar Harry Potter. Es ist die Reihe der KJL, Fantasy, Adoleszenromane und Phantastik schlechthin. Dabei interessiert mich das Buch heute gleich aus mehreren Beweggründen. Auch Kinder- und Jugendliteratur, die in einem realen Setting spielen, wie die Wilden Hühner von Cornelia Funke, die eine Gruppe von Mädchen in den Fokus stellen, haben mein Leseleben stark geprägt.

Abschließend würde ich sagen, dass ich unterbewusst stark in Richting der KJL tendiere, dort vorwiegend und gerne Fantasybücher lese, solange sie nicht zu sehr in Richtung High Fantasy gehen. Dennoch lese ich auch gerne humoristische, historische, zeitgenössische oder Chick-Lit Romane.

Weiter geht es mit dem Montagsstarter:

  1. Für Möbel und Innenausstattung kann man viel Geld bezahlen.
  2. Passende Möbel zu finden ist nicht immer einfach und meist zeitaufwendig.
  3. Amazon ist bei mir meist die erste Anlaufstelle, um mich über Buchpreise und Erscheinungsdatum zu informieren.
  4. Gebrauchte Bücher finden sich ebenfalls in meinem Bücherregal.
  5. Bald schon werdet ihr auf meinem Blog auch ein paar meiner aussortieren Bücher bekommen können.
  6. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und Sport sind immer wichtig und notwendig.
  7. Blumen sind besonders schön, wenn sie Wurzeln haben und mehrmals im Jahr erblühen können.
  8. Ich habe diese Woche arbeiten und meine Hausarbeiten beginnen vor. Dann steht noch ein wenig Sporteln auf dem Plan und das Wochenende soll schön werden.