[Rezension] Black Dagger – Rehvenge & Ehlena

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Titel Black Dagger – Rehvenge & Ehlena
Reihe Black Dagger
Band 7. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Corinna Vierkant
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 928 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Rehvenge & Ehlena in drei Worten?

Düster, überraschend, fesselnd.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Band 7 reiht sich perfekt in die Covergestaltung der Vorgängerbücher an. Schwarzer Hintergrund, graue Musterung und ein erhabener, farblich gestalteter Titel. Im Fall von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena in pink. Die gesamte Reihe der Sonderausgaben in ihrem düsteren Schwarz wirkt edel und aufgeräumt. Mir gefällt das schlichte Design sehr viel besser als die typischen Cover des Erotikgenres mit halbnackten Frauen und Männern. Geschmackvoll, stilvoll und edel heben sich die Bänder der Black Dagger in meinem Bücherregal ab.

Worum geht es in Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Band 7 handelt, wie der Titel es schon erahnen lässt, von Rehvenge und Ehlena. Strenggenommen ist Rehvenge kein Teil der Bruderschaft, steht den Brüdern allerdings durch seine Schwester Bella sehr nahe. Daher freut es mich, ein wenig mehr über den stillen und geheimnisvollen Rehvenge zu erfahren, dessen größtes Geheimnis bereits in früheren Bänden gelüftet wurde. Im Fokus des Romans steht – vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern – nicht nur die Beziehung von Rehvenge und Ehlena, sondern auch die Weiterentwicklung der Hauptgeschichte. Von Band zu Band verschiebt sich der Fokus zu einem ausgeglichenen Verhältnis aus Fokussierung auf das angekündigte Paar und dem Rest der Figuren sowie den Plot. Mit gefällt diese Balance sehr gut, da sie Spannung erzeugt und mich dadurch zum Weiterlesen animiert.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

Da sich der Schreibstil kaum verändert (was auch an der Übersetzung liegen kann) habe ich nichts zu beanstanden. In wenigen Worten: Ich bin absolut begeistert von Schreibstil, Wortwahl und Perspektivwechsel sowie angepasster Ausdrucksweise je nach Figur. Einfach perfekt.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Von Buch zu Buch wird das Figurenpersonal der Black Dagger größer und größer. Aber dabei wird es nicht unübersichtlich. Es herrscht eine tolle Balance aus neuen Figuren, aktuellen Protagonisten und bereits näher behandelten Figuren, die alle ihre Position innerhalb der Gesamthandlung haben und unabdingbar sind. Rehvenge ist eine sehr interessante Figur. Bei früheren Auftritten hatte er mich bereits interessiert und nach diesem Band kann ich euch sagen, dass er eine wahrhaft fesselnde Figur ist. Besonders schön finde ich seine fürsorgliche Seite, die bereits im Band um seine Schwester Bella deutlich zu Tage tritt. Ehlena hingegen ist mir vorher nie bewusst aufgefallen, umso schöner war es, sie als Figur wahrzunehmen. Sie hat eine große innere Stärke, ist eine besonnene Figur und konnte mich vollauf von sich überzeugen.

Positives als Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Ich kann mich hier nur wiederholen: Black Dagger wird unter anderem als Erotikroman ausgeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Werken des Genres, die ich bereits gelesen habe, hebt sich J.R. Wards Reihe deutlich ab. Die Männer mögen zwar klischeehaft gestaltet sein, was Ehre, Stärke, Kraft und Mut angeht, auch sind sie alle natürlich – genrespezifisch – sehr nett anzuschauen, aber keinesfalls wird die Frau als Objekt angesehen. Hat einer der Brüder seine wahre Gefährtin gefunden, geht er für sie durchs Feuer. Die Gefährtin ist das wichtigste Gut des Bruders, schützens- und liebenswert. Sie werden nicht diskriminiert oder untergeordnet. Im Gegenteil: Die Frauenfiguren in Black Dagger sind starke und selbstbewusste Frauen. Natürlich gibt es das Klischee des gebrochenen Kämpfers, der viele schlimme Dinge durchgemacht hat und alle Welt mies behandelt und durch die wahre Liebe geheilt wird, aber eben auf andere Art. Die Frauen in Black Dagger lassen sich nicht als Eigentum behandeln. Sie animieren Frauenfiguren ohne diesen Antrieb dazu, so zu werden. Dabei findet allerdings auch kein Männerbashing statt. Beide Parteien behandeln einander mit größtem Respekt und Zuneigung, was der Grund dafür ist, dass sich diese Reihe so abhebt.

Empfehlung zu Black Dagger – Rehvenge & Ehlena?

Ich kann auch Band 7 uneingeschränkt allen Fans von Fantasyromanen mit Vampiren, Action und Liebe empfehlen. Der Erotikanteil der Reihe schwankt von Buch zu Buch, ist dabei aber immer sehr geschmack- und stilvoll. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte mit Band 1 beginnen und eine neue Welt des Erotikgenres für sich entdecken. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Breitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Rehvenge & Ehlena.

Weitere Rezensionen zu Black Dagger:

Black Dagger – Nachtjagd
Black Dagger – Blutopfer
Black Dagger – Rhage & Mary
Black Dagger – Zsadist & Bella
Black Dagger – Butch & Marissa
Black Dagger – Vishous & Jane
Black Dagger – Phury & Cormia


[Monatsstatistik] Februar 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Februar 2017.

Der Februar war geprägt von vielen tollen Momenten im privaten Bereich, vor allem Mitte des Monats bekam ich eine besondere und lebensverändernde Nachricht, die mein Leben sehr positiv bereichert. Lesetechnisch war der Februar ein wenig schwächer als sein Vormonat, dafür aber auch sehr viel ereignisreicher. Gelesen habe ich dennoch, deswegen legen wir auch gleich mit der Statistik los.

Gelesene Bücher

011. „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow
012. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
013. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward
014. „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol
015. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon

5 Bücher habe ich im Februar gelesen, von denen eines sogar seit längerer Zeit auf meinem TBR lag.Mit insgesamt 2514 Seiten komme ich auf einen Tageswert von immerhin 90 Seiten pro Tag und durchschnittlich 503 Seiten pro Buch. Dies liegt vor allem an den Bänden der Black Dagger, die mit jeweils über 700 Seiten zu den dicken Wälzern zählen. Mit durchschnittlich 4,3 Punkten ist die Bewertung minimal schlechter als im Januar, obwohl einige 5 Punkte Bücher dabei waren. Von meiner Februarleseliste habe ich tatsächlich nur ein Buch gelesen, weil mir die Stimmungsleserin und viele tolle Termine dazwischen kamen. Mein TBR-Abbau ist diesen Monat leider auf der Strecke geblieben, da ich im Februar sogar einen Aufbau von einem Buch zu verzeichnen habe. Mit einem Buch kann ich durchaus leben, da – ihr kennt das Sprichwort bestimmt – ein Buch keines ist.

Mein Monatshighlight ist diesen Monat sogar sehr einfach zu küren. Zwar haben mir die Bände 5 und 6 der Black Dagger wieder außerordentlich gut gefallen, allerdings kann ich nicht jeden Monat dieselbe Buchreihe küren. Deshalb möchte ich die Chance nutzen, und euch „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ von Katherine Pancol als mein Monatshighlight präsentieren. Die Autorin hat mit diesem zweiten Teil ein gute Laune Buch geschaffen, das Hoffnung macht und einen nachdenklich stimmt. Dabei ist nicht immer alles eitel Sonnenschein im Leben der Protagonistinnen; ihre Schicksale und Geschichten sind so realistisch, dass sie mir beinahe wie Freundinnen vorkommen. Lest unbedingt mal in Band 1 „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol rein.

Einen Monatsflop habe ich diesen Monat leider in „Der Nuttenmörder“ von Patrick Pankow, das für mich recht schwierig war. Es ist ein authentischer Krimi, der sprachlich etwas derber ist, mir aber stellenweise ein wenig zu verwirrend war.

Neuzugänge

001. „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper [Geschenk]
002. „Black Dagger – Vishous & Jane“ von J.R. Ward
003. „Black Dagger – Phury & Cormia“ von J.R. Ward [RE]
004. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb [RE]
005. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep [Geschenk]
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula [geschenktes RE]

Im Januar hatte ich noch getönt, dass das mit den Neuzugängen besser werden müsse. Diese Aussage kann ich getrost auf den März schieben. Denn, wie unschwer zu erkennen ist, war der Februar eindeutig nicht besser als der Januar. Zwar konnte ich zwei Neuzugänge des Montags direkt weglesen, allerdings habe ich dennoch einen Neuzugang mehr als gelesene Bücher im Februar, was nach Adam und Riese einen TBR-Aufbau ergibt. An „Etta und Otto und Russell und James“ von Emma Hooper bin ich relativ unschuldig, da ich es bei Tintenelfes Literaturquiz gewonnen habe (schaut gerne mal bei ihr vorbei!). Die beiden Black Dagger Bände mussten einfach sein, damit ich meiner Sucht frönen konnte. Die Reihe hat mich in ihren Fängen und lässt mich nicht mehr los. Ich denke, die Reihe werdet ihr in den kommenden Monaten noch häufiger lesen. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war eine spontane Liebe, weshalb ich es unbedingt anfragen musste. Ich bin schon sehr gespannt und werde es hoffentlich bald zur Hand nehmen und lesen. „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ von Jennifer Estep habe ich mir von einem Buchhandlungsgutschein gekauft, den mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. (Gemeinsamt mit einer tollen Tasse, beste Geschenkkombi der Welt \o/). Nachdem ich Jennifer Esteps Mythos Academy geliebt habe, will ich auch ihrer neuen Reihe eine Chance geben, mich zu verzaubern. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula habe ich von der lieben Bella geschenkt bekommen. Angelesen ist es bereits, sodass ich euch sagen kann, dass ich es mag. Ich liebe historische Romane, damit kann ich kaum was falsch machen. Ich bin guter Dinge, dass ich es morgen beenden werde.

Challenges

100 Bücher-Challenge: unverändert!
Buchkultur-Challenge: unverändert!
Rory Gilmore-Challenge: unverändert!
Carlsen-Challenge 2017: + 0 Bücher gelesen, + 0 Rezensionen // 1 Buch gelesen, 0 Rezensionen
Heyne Challenge: 4/20 Bücher gelesen // 2/4 Monatsaufgaben erfüllt + 5 Punkte = 10 Punkte gesamt
Jahr der ersten Sätze: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 1 Reihe weitergelesen, 1 Reihe begonnen // 5 Reihen aktiv, 1 Reihe aktuell
S. Fischer-Challenge: unverändert!
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 48 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 5/30 Aufgaben gelöst

Es zeichnet sich ein Muster ab, das ich bereits kommen sah. Dennoch will ich an meinen Challenges festhalten und es probieren. Mal sehen, vielleicht wird der März ja abwechslungsreicher, was die Challengestatistik angeht. Drückt mir die Daumen!

Leseliste März

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Kleidermacherin“ von Núria Pradas
006. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
007. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
008. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb

Für den März habe ich den Mittelweg gewählt. Ich habe die Leseliste aus dem Februar mit einigen neuen Titeln aus den Februar-Neuzugängen ergänzt, um eine tolle Abwechslung zu erhalten. Acht Bücher habe ich gewählt, mal sehen, welche der Bücher es letztendlich werden. Ein Buch ist dabei schon sicher, da ich es zum Zeitpunkt dieser Statistik bereits weit über die Hälfte angelesen habe. Ich bin somit mehr als guter Dinge, dass ich am heutigen Tag bereits das erste gelesene Buch im März verzeichnen kann.

Wie war euer Monat? Hattet ihr ein Monatshighlight oder sogar einen Monatsflop?


[Rezension] Muchachas – Kopfüber ins Leben

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Titel Muchachas – Kopfüber ins Leben
Reihe Muchachas
Band 2. Band
Autor Katherine Pancol
Übersetzer Nathalie Lemmens
Illustrator
Verlag Carl’s Books Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman
Preis 14,99€ [RE]
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung .....

Muchachas – Kopfüber ins Leben in drei Worten?

Sprunghaft, abwechslungsreich, ermutigend.

Cover & Gestaltung von Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Die Cover der Muchachas-Reihe sind grundlegend ähnlich gestaltet, immer sind die Silhouetten von vier Frauen und Blumen zu sehen, lediglich die Farbe variiert. Während Band eins in Pink gehalten ist, strahlt der zweite Teil in Blau, das auch auf dem Buchrücken zu sehen ist. Das Zentrum des Covers ist blau hinterlegt, im Vordergrund stehen Titel und Autorname. Besonders schön ist die Klappbroschur, die wirklich traumhaft gestaltet ist.

Worum geht es in Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Der zweite Band der Muchachas-Trilogie führt die Geschichten der Frauen aus dem ersten Teil fort. Dabei wechselt die Perspektive fröhlich von einer Frauenfigur zur nächsten, um in ihre Gedanken- und Gefühlswelt einzusteigen. Im Vordergrund stehen die Geschichten der Frauen, ihr Leben, ihr Schicksal und ihr Umgang damit. Sie suchen ihr Glück, kämpfen darum und arbeiten hart, um ihre Träume zu erreichen. Es werden verschiedenste Themen angesprochen, sodass sich eine Vielzahl von Frauen mit ihren ganz eigenen Problemen in den Protagonistinnen wiederfinden kann. Dabei wird zwischen den Frauenfiguren nicht gewichtet, jede Frau ist gleichbedeutend wichtig.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Katherine Pancol schreibt fluffig und locker. Sie unterteilt ihre Geschichte nicht in Kapitel, wechselt fröhlich und sehr fließend zwischen den unterschiedlichen Erzählperspektiven. Sie schwankt zwischen Innensicht und Erzählperspektive. Man braucht nur eine kurze Eingewöhnungsphase, um sich an ihren lebendigen Schreibstil zu gewöhnen. Danach hat man keine Probleme mehr mit den schnellen Wechseln. Ihr Schreibstil ist wie das Leben selbst: unberechenbar, fließend und wunderschön.

Das Figurenpersonal in Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Ich muss sagen, ich habe die Frauen aus Muchachas – Kopfüber ins Leben wirklich ins Herz geschlossen. Nicht mit jeder kann ich mich identifizieren, aber jede von ihnen würde ich gerne einmal kennenlernen und mich mit ihr unterhalten. Keine der Frauen gleicht der andere, sie alle sind sehr gut konstruiert und wirken einfach echt. Sie haben ihre Schwächen und Stärken, suchen Trost und Rat bei ihren Freundinnen und packen das Leben doch unbeirrt an. Diese Frauenfiguren holen die Leserinnen ab, zeigen ihnen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht alleine sind und welche Wege ihnen offen stehen. Sie leben. Und das imponiert mir. Katherine Pancol hat faszinierende Figuren erschaffen, die mich begeistern konnten. Ob man die zielstrebige und von sich überzeugte Hortense nimmt, die in sich gekehrte aber talentierte Calypso oder die unglücklich verliebte Shirley, alle Frauen sind etwas Besonderes, haben ein Ziel vor Augen, ein Problem, das sie überwinden müssen und doch gehen sie ihren Weg.

Positives an Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Ich finde die Aussage der Reihe unwahrscheinlich faszinierend, bewegend und nachahmungswürdig. Jeder Mensch sollte versuchen, sein Leben bestmöglich zu genießen und zu nutzen. Keiner von uns ist mit seinen Problemen alleine. Das Leben ist einfach zu kurz, um sich nur zu sorgen. Natürlich sind solche Weisheiten schnell daher gesagt und oft nur schwer zu befolgen, die Muchachas von Katherine Pancol machen es uns vor. Sie sind Wegbereiterinnen, Vorbilder und Freundinnen.

Empfehlung zu Muchachas – Kopfüber ins Leben?

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein wundervolles Buch voller toller Figuren und Mut machender Worte lesen möchte. Das Buch regt zum Nachdenken an, erweitert den eigenen Horizont und zeigt einem, das nichts so heiß gegessen wird wie es serviert wird. Ich danke dem Carls’s Books Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Muchachas – Kopfüber ins Leben.


[Rezension] Black Dagger – Butch & Marissa

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Titel Black Dagger – Butch & Marissa
Reihe Black Dagger
Band 4. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, Roman, Erotik
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 704 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Butch & Marissa in drei Worten?

Emotional, abwechslungsreich, prickelnd.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Butch & Marissa?

Die Sonderausgaben von Black Dagger sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, im Fall des vierten Bands in einem dunklen lila. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in Black Dagger – Butch & Marissa?

Die Bücher der Reihe Black Dagger handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. Im vierten Band der Reihe geht es um Butch, der eine Sonderstellung innerhalb der Bruderschaft innehat. Seine Geschichte war für mich von besonderer Bedeutung, weil er mir von Beginn an sympathisch war und er die wohl spannendste Entwicklung durchmacht.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Butch & Marissa?

Wie in den Vorgängerbänden auch, steht in jedem Band ein anderes Figurenpaar im Vordergrund. Im vierten Band geht es um Butch und Marissa, die dem Leser in derselben Konstellation schon aus den vorangegangenen Büchern bekannt sind. Im vierten Band der Reihe werden die Kindheitsgeschichten beider Figuren und ihre Liebesgeschichte näher beleuchtet. Marissa musste mich dabei mehr von sich überzeugen als Butch, da sie mir von ihren Auftritten innerhalb der anderen Bände nicht sonderlich sympathisch war. Aber wie auch Butch, der eine nicht wiederholbare Veränderung durchmacht, hat auch sie sich stark weiterentwickelt. Der Rest des Figurenpersonals ist in stetiger Bewegung, wobei einige Veränderungen wirklich traurig sind.

Positives über Black Dagger – Butch & Marissa?

Ich mochte diesen Band genauso gerne wie die ersten drei Bände. Man lernt Butch von einer anderen Seite kennen und auch Marissa konnte mich positiv überraschen. Der Plot wurde indes mit großen Schritten weitergeführt, wobei eine Überraschung die nächste jagte. An einer Stelle war mir eine Sache, die Butch betrifft, bereits vorab klar, was der Spannung aber keinen Abbruch tat.

Empfehlung zu Black Dagger – Butch & Marissa?

Ich bin begeistert und kann euch den vierten Band der Reihe um die geheime Bruderschaft wärmstens empfehlen. Die Reihe bietet eine Mischung aus Spannung, Emotionen, Handlung und Tiefe, die mir zu 100% zusagt. Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Butch & Marissa.


[Rezension] Black Dagger – Zsadist & Bella

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Titel Black Dagger – Zsadist & Bella
Reihe Black Dagger
Band 3. Band
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, Roman, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 623 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Zsadist & Bella in drei Worten?

Spannend, bedrohlich, überraschend.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Zsadist & Bella?

Die Sonderausgaben von Black Dagger sind alle passend in schwarz gestaltet. Dadurch passen die Romane sehr gut zueinander und zur Bruderschaft. Farbtupfer sind einzig die blassgrauen Muster im Hintergrund und der farbig und erhaben gestaltete Reihentitel, in diesem Fall in eisblau. Alles in allem sind die Cover sehr zurückhaltend aber stilvoll gestaltet.

Worum geht es in Black Dagger – Zsadist & Bella?

Die Bücher der Reihe Black Dagger handeln von einer geheimen Bruderschaft der Vampire, die die Zivilbevölkerung gegen die Vampirjäger, die Lesser, beschützt. Im Vordergrund steht in jedem Band ein anderer Vampir, dessen Geschichte und Liebe. In diesem Teil der Reihe geht es um den Furcht einflößenden Zsadist, der der wohl gefährlichste Bruder der Black Dagger ist. Im dritten Band der Reihe darf man als Leser einen tiefen Einblick in Zs Gefüle und Gedanken werfen, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil von J. R. Ward?

Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Die meisten erotischen Romane sind in ihrer Wortwahl oder Darstellungsweise meist nicht sehr gewählt oder stilvoll. J. R. Ward hingegen schafft es, selbst pikante Stellen sehr gut darzustellen und sich gewählt auszudrücken. Dabei passt sie sich perfekt an die unterschiedlichen Perspektiven an, aus denen heraus die Situation geschildert wird. Je nach Figur, Charakter und Herkunft variiert sie dabei ihre Wortwahl, was ich als sehr wichtig und gelungen empfinde.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Zsadist & Bella?

Das Figurenpersonal in Black Dagger wird mit jedem Band ein kleinwenig erweitert. Die im Titel genannten Figuren bilden dabei die Hauptpersonen, aus deren Perspektive die Handlung erzählt wird. Allerdings werden auch andere Figuren der Bruderschaft, Vampirgesellschaft oder der Lesser eingebunden. Somit entsteht viel Abwechslung innerhalb der Erzählperspektive. Wenngleich sich die Brüder in ihrem Aggressionspotential und ihrer Kampfkraft recht ähnlich sind, haben sie alle ihre eigenen Fehler und Schwächen. Von puren Stereotypen kann an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Vor allem die Frauen der Brüder gefallen mir immer wieder gut, da sie selbstbewusste Frauen verkörpern, die für ihr Recht kämpfen. Durch die besondere Konzentration auf zwei Figuren pro Band, lernt man Stück für Stück alle Figuren kennen, wobei auch die Brüder außerhalb des Erzählfokus‘ nicht vergessen werden.

Positives über Black Dagger – Zsadist & Bella?

Mir gefällt an der Reihe der Black Dagger die Mischung aus Spannung, Liebe und Erotik. Die erotischen Szenen sind sehr gewählt und stilvoll geschrieben, die Figuren treffen meinen Geschmack und der die Bände umfassende Plot sagt mir ebenfalls zu. Dabei ist die Handlung sehr detailreich und vielschichtig. Handlungsstränge verschiedener Bände werden aufgenommen, weitergeführt oder pausiert, wobei der Plot immer weiter vorangetrieben wird.

Empfehlung zu Black Dagger – Zsadist & Bella?

Wer Interesse an einem erotischen Roman mit spannendem Plot hat, sollte unbedingt in Black Dagger reinlesen. Fans der Reihe kann ich Black Dagger – Zsadist & Bella unbedingt weiterempfehlen.


[Rezension] Mieses Karma²

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Titel Mieses Karma²
Reihe Mieses Karma
Band 2. Band
Autor David Safier
Übersetzer
Illustrator
Verlag Rowohlt Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung .....

Mieses Karma² in drei Worten?

Humorvoll, spaßig, super.

Cover & Gestaltung von Mieses Karma²?

Das Cover von Mieses Karma² ist sehr stark an der Gestaltung des Vorgängerbands angelehnt. Zu sehen sind zwei Ameisen auf gelbem Hintergrund. Die Covergestaltung hat dadurch einen hohen Wiedererkennungswert, da alle Bücher des Autors David Safier auf diese Weise gestaltet sind. Somit passt es perfekt zu den bereits vorhandenen Büchern im Regal. Die Ameisen auf dem Cover, die Goldfische auf der Rückseite des Buchs und eine niedliche Zeichnung im Inneren des Buchs haben dabei ihren eigenen Stil, der mir sehr gut gefällt.

Worum geht es in Mieses Karma²?

Wer bereits Mieses Karma kennt, wird von der Handlung nicht überrascht sein. Allerdings findet in Mieses Karma² doppeltes Karmachaos statt, da gleich zwei Figuren gemeinsam auf eine wahnwitzige und humorvolle Reise auf der Suche nach gutem Karma gehen. Dabei stolpern die beiden Protagonisten von einer komischen Situation zur nächsten und auch heißgeliebte Figuren aus dem ersten Band erhalten erneut eine Stimme.

Der Schreibstil von David Safier?

David Safier hat eine wunderbar komisch-humorvolle Schreibe. Der Schreibstil ist locker und fluffig, macht Spaß und fließt nur so dahin. Die lustigen Fußnoten und Anekdoten bringen den Leser zum Schmunzeln. Es gibt absolut nichts zu meckern.

Das Figurenpersonal in Mieses Karma²?

Die Figuren von David Safier sind immer der Wahnsinn. Auch in Mieses Karma² hat er wieder tolle Figuren erschaffen, die einen mit ihren Ecken und Kanten zum Lachen bringen konnten. Die Protagonisten Daisy und Marc sind unglaublich lustig. Dabei sind sie dies oft unfreiwillig, bieten mit ihren Dialogen eine Menge Stoff zum Lachen. Auch tauchen altbekannte Figuren wieder auf, über deren Erscheinen ich mich unheimlich gefreut habe. Dadurch kommen Schwung und ein wenig Nostalgie in den Roman, vor allem aber viel zu lachen. Denn eines kann ich euch versichern: Die Figuren von David Safier sind saukomisch und einzigartig.

Positives über Mieses Karma²?

Der Nachfolger konnte mich ebenso begeistern wie der Vorgänger. Zwar hängen die beiden Bücher nur lose zusammen, aber gerade das fand ich gut. Neue Figuren, neue Umstände, bekannte Größen und viel Humor haben mir tolle und von Lachtränen begleitete Lesestunden beschert. Dazu kommt ein wortgewandter Schreibstil, wodurch der Roman sich schnell und flüssig weg lesen lässt.

Empfehlung zu Mieses Karma²?

Ich kann euch dieses Buch wärmstens ans Herz legen, wenn ihr auf humorvolle und intelligente Romane steht. Vor allem aber auch Liebhabern von Mieses Karma kann ich Mieses Karma² wärmstens empfehlen. Die Atmosphäre ist unverändert, der Folgeband kann durchaus mit dem Vorgänger mithalten, ohne ihn zu parodieren. Ein rundum gelungenes Buch!

Andere Meinungen zu Mieses Karma²:

 


[Rezension] Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger

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Titel Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger
Reihe
Band
Autor Stefan Bonner & Anne Weiss
Übersetzer
Illustrator
Verlag Knaur Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Sachbuch
Preis 16,99€
Seitenzahl 272 Seiten
Bewertung ....

Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger in drei Worten?

Begeisternd, humorvoll, liebevoll.

Cover & Gestaltung von Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger?

Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger ist die Verkörperung der Achtziger: Schrille Farben, abgefahrene Mischungen, eine Kassette als Cover und unheimlich liebevolle Bilder im Inneren. Das Äußere des Buchs ist ein absoluter Hingucker, das Buch ist einfach nicht zu übersehen. Mit seinen knalligen Farben springt das Buch einen bereits optisch an. Der Inhalt ist genauso liebevoll und passend gestaltet, wie das Cover. Was steht mehr für die Achtziger als eine Kassette? Wem hier noch mehr Dinge wie Rollschuhe, Joysticks und ähnliches einfällt, darf sich auf einige Details innerhalb des Buchs freuen, da viele kleine Bildchen den Text zieren.

Worum geht es in Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger?

Der Titel sagt es bereits, die Autoren Stefan Bonner und Anne Weiss schreiben in ihrem Sachbuch eine Liebeserklärung an die Achtziger, die stellenweise sehr humorvoll, aber durch und durch ehrlich gestaltet ist. Man spürt die Liebe zu ihrem Lieblingsjahrzehnt, aber auch die Hoffnungen, Ängste und Entwicklungen der Zeit. Das Buch schildert authentisch die Sichtweise einiger Kassettenkinder, die ich als Kind der Neunzigerjahre bedingt aus der eigenen Kindheit kenne und unterschreiben kann. Somit eignet sich Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger nicht nur für wahre Kassettenkinder, sondern auch Spät-Kassettenkinder.

Der Schreibstil von Stefan Bonner und Anne Weiss?

Die beiden Autoren haben einen sehr angenehmen Schreibstil. Das Buch ist locker und flockig geschrieben, die Wortwahl ist angenehm leicht. Das Buch fließt dadurch nur so dahin. Besonders toll fand ich die vielen geistreichen kleinen Anmerkungen und Kommentare, die eingebauten Zitate und die Leichtigkeit, die das Buch durch den Schreibstil mit sich bringt.

Positives an Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger?

Das Buch ist eine einzige Zeitreise. Zwar bin ich kein Kind der Achtziger, aber auch ich konnte einige Dinge meiner Kindheit entdecken, in ihnen schwelgen und mich in der Zeit zurücksetzen lassen. Ich habe einiges über dieses einzigartige Jahrzehnt gelernt, was mich im Nachhinein sehr gefreut hat. Das Buch hilft einem stellenweise auch dabei, einige Entwicklungen der heutigen Zeit besser zu verstehen, da man ihren Ursprung findet, sowie sich über einige Dinge mehr Gedanken zu machen. Es ist dennoch ein wirklich unterhaltendes und humoristisches Sachbuch, das einem schöne und lustige Lesestunden beschert. Die Gestaltung des Buchs mit kleinen Zeichnungen und Zitaten aus den Achtzigern zeigt die liebevolle Arbeitsweise.

Empfehlung zu Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger?

Ich kann dieses Buch natürlich allen echten Kassettenkindern empfehlen. Aber auch Kassettenkindeskinder wie ich können dieses Buch problemlos lesen, lieben und nachvollziehen. Ich danke Tanja! sehr dafür, denn ohne ihr Gewinnspiel hätte dieses Schätzchen nie den Weg in mein Bücherregal gefunden.


[Monatsstatistik] Dezember 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkomen zur [Monatsstatistik] Dezember 2016!

Der Dezember war sehr arbeitsintensiv, was sich eindeutig an meiner Leseliste zeigt. 3 gelesene Bücher kann ich verzeichnen, der Januar gestaltet sich da schon besser. Dafür waren die Bücher im Dezember wirklich gut, sodass sich die drei Bücher wirklich gelohnt haben. Qualität statt Quantität war das Motto des Monats.

Gelesene Bücher

69. „Friesenherzen und Winterzauber“ von Tanja Lanz, 304 Seiten
70. „Coffee to go in Togo“ von Markus Maria Weber, 448 Seiten
71. „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus, 87 Seiten

Eine durchscnittliche Bewertung von 4 Punkten kann sich durchaus sehen lassen. Meine Leseliste habe ich damit zwar nicht mal ansatzweise geschafft, aber nun gut.

Neuzugänge

Bei den Neuzugängen war ich dafür umso aktiver. Unglaublich, aber

1. „Der Ruf des Kuckucks“ von Robert Galbraith
2.
„Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katharina Bivald
3. „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss
4. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
5. „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus
6. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
7. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
8. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
9. „Harry Potter und das verwunschene Kind“ von Joanne K. Rowling
10. „Eine Liebe in Edenfield“ von William Nicholson
11. „Theodor Heuss – Biografie“ von Peter Merseburger
12. „Agnes Grey“ von Anne Brontë
13. „Die Fährmannstochter“ von Andrea Schacht
14. „Honigmilchtage“ von Julia Rogasch

14 Neuzugänge, das ist schon eine Hausnummer. Immerhin konnte ich „Der Duft von Glück und Rosen“ von Alexandra Markus noch im Dezember weglesen (lest die Kurzgeschichte, sie ist traumhaft schön!). Der Rest ist Weihnachten und gehört zu Leserunden auf Lovelybooks. Ich bin momentan sehr zufrieden, was meine Lesezeit angeht. Aktuell bin ich fleißig dabei, meine Neuzugänge zu vermindern und auch andere Werke aus meinem TBR zur Hand zu nehmen.

Challenges

A Cup of English Reads: Abgebrochen!
Gegenwartsliteratur und Klassiker-Challenge: + 0 Bücher = 26/150 Büchern
Golden Backlist-Challenge: Gescheitert!
Serienkiller-Challenge: Gescheitert, aber die Runde in 2017 habe ich wieder mitgemacht!
Spar-Challenge: + 1,50€ = 36,00€
Weltenbummler-Challenge: + 9 Punkte = 226 Punkte – Auch hier nehme ich an der nächsten Runde teil!
100 Bücher-Challenge: + 0 Bücher = 37/100 Büchern

Leseliste Januar

Der Januar ist erfahrungsgemäß der Monat im Jahr, in dem ich am meisten zum Lesen komme. Ob sich das auch diesen Monat wieder bewahrheiten wird, zeigt sich in ein paar Wochen, bisher sieht es jedoch ganz gut aus. Hier nun meine Liste:

1. „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss
2. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
3. „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann
4. „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma
5. „Blut will Blut“ von André Kussmaul
6. „Die Fährmannstochter“ von Andrea Schacht
7. „Honigmilchtage“ von Julia Rogasch
8. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs
9. „Für dich solls Tausend Tode regnen“ von Anne Pfeffer
10. „Mieses Karma hoch zwei“ von David Safier
11. „Die Versuchung der Pestmagd“ von Brigitte Riebe
12. „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson
13. „Black Dagger – Zsadist & Bella“ von J.R. Ward
14. „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward

So, die Januarliste steht und ist enorm lang. Aber „Römische Ermittlungen“ von Bianca Palma konnte ich bereits beenden, die Rezension folgt die Tage. Begonnen habe ich bereits „Wir Kassettenkinder“ von Stefan Bonner und Anne Weiss, das ein super lustiges und entspannendes Sachbuch ist. Lachen ist vorprogrammiert. Somit habe ich nur noch 12 Bücher auf der Liste, von denen ich auf einige enorm gespannt bin. Mit David Safiers „Mieses Karma hoch zwei“ habe ich mir ein Buch mit Lachgarantie ins Boot geholt. Ansonsten ist die Mischung sehr ausgeglichen und bunt. Ich wittere spannende und faszinierende Lesestunden!


[Rezension] Black Dagger – Rhage & Mary

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Titel Black Dagger – Rhage & Mary
Reihe Black Dagger
Band 2. Band
Autor J.R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman, Fantasy, Erotikroman
Preis 9,99€ [Re]
Seitenzahl 608 Seiten
Bewertung .....

Black Dagger – Rhage & Mary in drei Worten?

Prickelnd, spannend, düster.

Cover & Gestaltung von Black Dagger – Rhage & Mary?

Die neuen Ausgaben zu Black Dagger haben von ihrer neuen Covergestaltung weniger Ähnlichkeit mit den englischen Ausgaben als vorher, dafür aber nähern sich die neuen Ausgaben inhaltlich dem Original an. Mir persönlich gefällt die Neugestaltung sehr gut, da ich die Cover vorher nicht ganz so gerne hatte. Die neuen Cover sind schlicht in schwarz gehalten, der Titel ist in Farbe gehalten und erhaben. Damit richtet sich der Blick direkt auf den Titel. Die Gestaltung im Inneren des Buchs ist ebenfalls schlicht und gradlinig, was gut zur Bruderschaft passt.

Worum geht es in Black Dagger – Rhage & Mary?

In den Black Dagger-Romanen geht es grundlegend um die Bruderschaft der Black Dagger, einer Gruppe von Elite-Vampirkriegern, die am Rande ihrer Gesellschaft leben, um diese zu beschützen. Im zweiten Band der Reihe geht es um Rhage und Mary. Je nach Band, steht ein anderer Protagonist der Bruderschaft und dessen Geschichte im Vordergrund.

Der Schreibstil von J.R. Ward?

J.R. Wards Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ihr Schreibstil hat das gewisse Extra, das ich nicht genau benennen kann. Ihre Dialoge sind spritzig, humorvoll, sarkastisch-bissig und authentisch. Es macht Spaß, die Bücher zu lesen, da sie flüssig geschrieben sind und sich so unheimlich gut lesen lassen. Besonders ihre Wortwahl hat es mir angetan. Der Roman hat durchaus erotische Passagen, die aus der Sicht eines Mannes geschildert werden. Sie sind jederzeit absolut geschmackvoll und stilvoll geschrieben, nur äußerst selten fallen derberer Begriffe. Gerade im Vergleich zu vielen anderen Romanen mit Erotikanteil, sticht Black Dagger aufgrund seiner stilvollen Wortwahl deutlich hervor.

Das Figurenpersonal in Black Dagger – Rhage & Mary?

Hach ja, die Figuren in Black Dagger sind ganz nach meiner Kragenweite. Was überall anders direkt klischeebehaftet wäre, funktioniert bei J.R. Ward unheimlich gut. Sie nutzt Klischees gekonnt und arbeitet mit ihnen. Etwas stereotyp bleiben die Figuren stellenweise schon – er, stark und attraktiv, allerdings mit einer komplizierten Geschichte –, dennoch ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig oder vorhersehbar. Jede Figur hat ihre Ecken und Kanten, ihre Eigenheiten, die sie auszeichnen. Man merkt auch deutlich, wie viel Arbeit in den Figuren steckt, da am Ende des zweiten Teils ein imaginäres Interview mit Rhage angefügt wurde. Allein solche Details verraten die Detailverliebtheit und Tiefe der Figuren.

Positives über Black Dagger – Rhage & Mary?

Ich bin nur so durch das Buch geflogen. Das Buch ist an keiner Stelle vulgär oder unangenehm zu lesen. Alles ist stilvoll und schön beschrieben. Die Figuren machen eine angemessene Wendung durch. Richtig gut gefallen hat mir, dass der Fokus zwar auf Rhage und Mary lag, aber auch andere Brüder der Black Dagger im Blick behalten werden und im letzten Dritte auf die Handlung des dritten Bands vorbereitet wird. So stehen die Bücher der Reihe zusammen und ergeben ein großes Ganzes.

Empfehlung zuBlack Dagger – Rhage & Mary?

Ich kann dieses Buch all jenen Lesern empfehlen, die an Vampirkriegern mit rauer Schale und weichem Kern interessiert sind. Die Spaß am Lesen von Romanen mit erotischen Liebesgeschichten und Abenteuern haben und sich von leichten Klischees nicht abschrecken lassen. Black Dagger bietet euch Spannung, Emotion und Humor. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Black Dagger – Rhage und Mary.


[Rezension] Erika Mustermann

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Titel Erika Mustermann
Reihe
Band Einzelband
Autor Bettina Peters
Übersetzer
Illustrator
Verlag Eden Books Verlag
Erschienen als Taschenbuch, e-book
Genre Humor, Roman
Preis 9,95€ [RE]
Seitenzahl 262 Seiten
Bewertung ....

Erika Mustermann in drei Worten?

Humorvoll, charmant, sarkastisch.

Cover & Gestaltung von Erika Mustermann?

Sowohl Cover als auch Gestaltung von Erika Mustermann ist vor allem eines: typisch Deutsch! Gartenzwerge, ein perfekt getrimmter Rasen, blauer Himmel und eine perfekte Hecke. Das Bild des deutschen Schrebergartens. Wäre das nicht eine perfekt manikürte Hand, die einen Hammer auf den überrascht schauenden Gartenzwerg niedersausen lässt. Das Innere des Buchs ist recht schlicht gehalten. Die Kapitelüberschriften greifen den Stil des Titels auf, was die Gestaltung in sich stimmig erscheinen lässt.

Worum geht`s in Erika Mustermann?

Wer kennt sie nicht, Erika Mustermann? Überall lächelt sie uns an, wenn es um Personalausweise zur Altersabfrage im Supermarkt geht oder Verträge geht. Doch wie sieht es hinter der perfektesten Frau Deutschlands aus? Dieser Frage hat sich Bettina Peters angenommen, die in ihrem Roman Erika Mustermann eine humorvolle Geschichte erzählt, die bereits im Prolog unheimlich belustigend beginnt. Wenn Gartenzwerge fliegen lernen, gibt es Scherben. Diese Scherben wieder zusammenzusetzen, darum geht es gewissermaßen im Romangeschehen.

Der Schreibstil von Bettina Peters?

Erika Mustermann ist das erste Buch, das ich von Bettina Peters lese. Aber ich bin sehr von ihrer Art zu schreiben begeistert. Sie schreibt erfrischend, sarkastisch und schafft es, ihrer Geschichte eine gewisse Geschwindigkeit zu geben. Der Roman liest sich flüssig und problemlos. Wortwahl und Satzlänge variieren je nach Figur, was ich persönlich immer sehr schön finde.

Das Figurenpersonal in Erika Mustermann?

Ich mag ja sarkastische Protagonisten und Figuren, weshalb ich mit Erika unheimlich gut zu Recht kam. Besonders in Kombination mit einem gewissen Mann innerhalb der Romanhandlung konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Die beiden Figuren verbindet eine gewisse Spannung, die sehr vielversprechend ist.
Besonders gut gefallen hat mir die Verbindung zwischen eigener Figur und weitbekannter Werbefigur in Erika. Sie wandelt auf einem schmalen Grat zwischen Statistik und eigener Persönlichkeit. Sehr angenehm ist auch der Ausgang des Balanceaktes, der der Hauptaspekt des Romans ist.

Positives über Erika Mustermann?

Ich konnte mich köstlich über den Roman amüsieren. Überall begegnet man Statistiken und Erika als fleischgewordener Bestätigung selbiger. Dass das zu humorvollen Begegnungen mit Erikas Umwelt führt, ist nur eine Frage von Sekunden. Auch der Plot und vor allem das Ende des Romans konnten mich für sich begeistern.

Empfehlung zu Erika Mustermann?

Erika Mustermann ist genau das richtige Buch für eine Leseflaute, trübe oder triste Tage, wenn man dringend etwas zum Lachen braucht. Mich persönlich hat es aus einer Leseflaute gerettet und mir die Lesezeit versüßt. Ich danke dem Eden Books Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars innerhalb der Lovelybooks Leserunde zu Erika Mustermann.