[Rezension] Das Rosie-Projekt

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Titel Das Rosie-Projekt
Reihe Rosie-Dilogie
Band 1. Band
Autor Graeme Simsion
Übersetzer Annette Hahn
Illustrator
Verlag Fischer Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Roman
Preis 9,99€
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung

Was Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion so besonders macht? Der einzigartige Protagonist, der mich stellenweise an Sheldon Cooper aus The Big Band Theory erinnerte.

Null-Acht-Fünfzehn Protagonisten, die sich wahlweise als Mauerblümchen empfinden, obwohl sie wunderschön oder der übelste Badboy sind, der nur auf die richtige Frau wartet – mit solchen Figuren können mehr als die Hälfte der aktuellen Bestseller aufwarten. Aber einen Charakter-Protagonisten? Eher weniger. Das Rosie-Projekt hat einen solchen Protagonisten, was ich unglaublich gefeiert habe. Das Sahnehäubchen: Der Charakter der Hauptfigur Don ist weder karikiert noch unpassend dargestellt, weshalb mir das Buch gleich doppelt gut gefiel.

Dons Charakter in Das Rosie-Projekt kommt ohne Übertreibungen in der Darstellung aus

Hand aufs Herz, ich musste mich auf Dons eigensinnige Sichtweise der Dinge erst einstellen. Denn Don sieht die Welt und sein näheres recht emotionslos, wobei ihm eben dies bewusst ist. Umso spannender empfand ich das Ehefrauen-Projekt, dem sich Don den Großteil des Romans widmet. Was aus seiner Emotionslosigkeit entwickelt, ist ein herrlich rasantes Werk mit Humor, Charme und Witz. Denn eines ist Don definitiv nicht – humorlos. Gerade in Kombination mit Rosie gab es so viele Momente, in denen ich lachen konnte, dass mir das Buch mit seinen Figuren wirklich ans Herz gewachsen ist. Denn Rosie ist so ziemlich genau das, was Don nicht ist und sich insgeheim zu sein wünscht.

Dons besonderer Charakter findet sich durchgängig im Buch wider, vor allem im Schreibstil. Denn der ist geprägt von detaillierten Erklärungen und einigen Monologen, ohne dabei langweilig oder trocken zu werden. Schön empfand ich auch den Respekt, mit dem der Autor seinen Protagonisten erschaffen und geschildert hat. Er ist in jedem Wort spürbar und sorgte dafür, dass mir das Buch noch besser gefiel.

Ein Roman mit tiefgehender Grundaussage

Das Tüpfelchen auf dem I war der Plot. Denn dank einiger, wirklich sehr unterschiedlicher und grundlegend witzigen Handlungssträngen wurde es mir während der Lektüre nicht langweilig. Der Grundtenor des Romans ist dabei sehr humoristisch angehaucht, was mir zusätzlich Freude bereitete. Im Fokus des Romans steht jedoch eine sehr wichtige und tolle Aussage, nämlich mit seinen eigenen Schwächen und Stärken im Einklang zu sein. Ein Aspekt, den nicht immer jeder für sich beherzigt, aber so unheimlich wichtig ist.

Ihr merkt schon, ich gerate bei Das Rosie-Projekt ins Schwärmen und kann euch den Roman uneingeschränkt ans Herz legen. Werft einen Blick rein und gebt Don und Rosie eine Chance, euer Herz zu erobern und eure Weltsicht zu verändern.


[Leselaunen] Mein buchiger Wochenrückblick

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Hallo ihr Lieben,

und willkommen bei meinem ersten Leselaunen-Beitrag. Nachdem ich wochenlang stille Leserin bei Trallafittibooks war (hier ihre aktuelle Leselaune), die die Aktion nun auch übernommen hat und wöchentlich veranstaltet, dachte ich mir, das probiere ich mal aus. Und hier sind wir. Für den Anfang werde ich mich an die klassische Reihenfolge (Aktuelle Bücher – Momentane Lesestimmung – Zitat – Und sonst so?) halten. Vielleicht finde ich im Laufe der Zeit noch tolle Kategorien bei den anderen Teilnehmern.

Aktuelle Bücher

Aktuell lese ich paralell an zwei Büchern. Zum einen Die Gabe des Himmels von Daniel Wolf, den vierten Band der Fleury-Saga und zum anderen Das Spiel des dunklen Prinzen von Ney Sceatcher. Den aktuellen Teil der Fleuy-Saga habe ich tatsächlich schon Anfang des Monats begonnen. Allerdings kam dann eine Vorablesemöglichkeit von Unser Platz in dieser Welt von Luisa Strunk rein, die ich mir glücklicherweise nicht habe entgehen lassen. Daher geht es seit dieser Woche so langsam wieder mit Die Gabe des Himmels weiter. Für die Zugfahrten ist es mir momentan leider ein wenig zu schwer, weshalb ich für unterwegs Das Spiel des dunklen Prinzen dabei habe. Dieses wurde mir freundlicherweise ebenfalls als Rezensionsexeplar zur Verfügung gestellt, sodass ich mich diesen Monat wieder über Buchneuzugänge freuen konnte.

Momentane Lesestimmung

Leider bin ich momentan ein regelrechter Lesemuffel. Auf den Zugfahrten bin ich zu müde oder starre lieber aus dem Fenster, statt in meinen tollen Büchern zu schmöckern. Aber glücklicherweise ist der kommende Dienstag ein Feiertag. Da heißt es dann für mich Buch, Sonne und Garten. Ansonsten bin ich von meiner Buchauswahl aktuell sehr angetan und freue mich schon darauf, das etwas andere Märchen in Das Spiel des dunklen Prinzen zu erkunden und zu beenden. Vielversprechend ist es auf jeden Fall! Und Die Gabe des Himmels ist gewohnt detailliert, faszinierend und fesselnd geschrieben, sodass mich auch hier wundervolle Lesestunden erwarten werden.

Zitat der Woche

Aus obigem Anlass habe ich diese Woche leider noch kein Zitat, nächste Woche dann aber bestimmt!

Und sonst so?

Das Highlight meiner vergangenen Woche war ein Kommentar von Kai Meyer unter meiner Rezension zu Asche und Phönix! Ich bin immer noch total glücklich und freue mich wie ein Keks. Es ist einfach total schön, wenn man positive Rückmeldung bekommt. Vor allem, wenn es vom Autor selbst kommt.

Die DSGVO beschäftigt mich in der Arbeitswelt wie auch hier auf dem Blog. Das Gute daran ist, dass ich meinen Blog so gut wie vorbereitet habe und nur noch zwei Kleinigkeiten fehlen, die bis zum Stichtag umgesetzt sein werden. Ansonsten bin ich aktuell wieder einmal in ein regelrechtes Gilmore Girls-Fieber verfallen. Die wunderschön kuschlig-weiche Wunderwelt von Lorelai und Rory kommt gerade jetzt wie gerufen. Sie lenkt einen perfekt von allem ab.

Abgesehen davon ist ein Relaunch meines Blogs geplant. Ein komplette Make-over ist geplant, auf das ich mich schon tierisch freue. Die Farbgebung und auch der neue Header werden die beiden größten Neuerungen werden. Ich bin sehr gespannt, wie das fertige Theme am Ende aussehen wird. Passend dazu, habe ich meinen Blog ein wenig entschlackt. Es sind einige alte Beiträge und unpassende Seiten gelöscht worden, die einfach nicht mehr zu meinem Blog passten. Rezensionen waren keine darunter, denn diese gehören einfach dazu.

Ich wünsche euch jetzt noch einen wundervollen (hoffentlich buchigen) Abend!


Montagsartikel Nr. 36

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Guten Morgen ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 36!

Ich habe mit Schrecken feststellen müssen, dass ich in der vergangenen Woche nichts gepostet habe. Die letzte Woche war im privaten Bereich sehr aufschlussreich, spannend und lehrreich, da musste der Blog ein wenig zurückstehen. Diese Woche startet sehr anregend und spannend, da ich heute Morgen einen vielversprechenden und sehr schönen Termin hatte und Buchpost auspacken durfte. Besser kann ein Montagmorgen doch kaum starten! Legen wir los mit dem Montagsartikel.

Welche Neuerscheinung auf die du dich freust, erscheint als nächstes?

Die Einzahl in der heutigen Montagsfrage schränkt meine Antworten drastisch ein. Denn ich kann euch nicht nur eine Neuerscheinung nennen, sondern viele Neuerscheinungen. Aber heute wollen wir uns doch mal an die Montagsfrage halten, schließlich habe ich bereits letzte Woche die Grenzen der Fragen ein wenig sehr ausgedehnt.

Entschieden habe ich mich für „Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón.

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

© S. Fischer Verlag

 

Ich liebe die Bücher von Carlos Ruiz Zafón seit ich „Im Schatten des Windes“ zur Hand genommen habe. Er hat mich in eine literarische Welt entführt, die ich nicht mehr missen möchte. Daher freue ich mich wahnsinnig auf den 16. März 2017 und werde mir das Buch direkt am selben Tag noch kaufen. Ich kann es kaum erwarten, da mich die Inhaltsangabe, die ihr durch klicken auf den Spoilerbutton lesen könnt, sehr anspricht. Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon vor dem Schaufenster meiner Lieblingsbuchhandlungen stehen, genau wie der kleine Junge: Die Nase und Hände an das Schaufenster gedrückt, vor Freude auf- und abhüpfend. Wir werden sehen.

Durch klicken auf das Bild landet ihr auf der Fischer Verlagsseite, hier gelangt ihr zur Leseprobe.

 

 

 

Wie war deine Woche?

Wie ich euch oben schon verraten habe, war meine vergangene Woche sehr spannend und lehrreich. Leider war sie dadurch sehr lesearm und wenig blogreich. Dafür wurde am Wochenende der Blog aktualisiert – glücklicherweise funktioniert noch alles. Meine größte Sorge war nämlich, dass das Design mit dem Blogupdate nicht mehr funktioniert. Ansonsten bin ich gerade fleißig dabei, ältere Artikel nachträglich im Hinblick auf SEO zu überarbeiten. Wie ich mit den ältesten Rezensionen und Beiträgen umgehen werde, habe ich noch nicht beschlossen. Aber ich denke, es wird einen guten Weg geben, die Beiträge beizubehalten wie sie sind und sie mit SEO zu kombinieren.

Lesetechnisch war diese Woche auch recht zurückhaltend. Mit „Black Dagger – Vishous & Jane“ konnte ich immerhin ein Buch verschlingen, wobei ich hier zum ersten Mal an der Reihe von J.R. Ward etwas auszusetzen habe. Ich war nämlich leider mit einer Entwicklung gegen Ende des Buchs überhaupt nicht glücklich. Aber dazu mehr in meiner kommenden Rezension.

Für die nächste Woche habe ich ein paar Buchleckerbissen geplant, möchte euch die beiden ausstehenden Rezensionen der zuletzt gelesenen Bücher vorstellen und ein wenig im Hintergrund weiterarbeiten. Neben der SEO-Aktualisierung älterer Artikel möchte ich nun auch endlich meine Rezensionen mit Bildern versehen. Da habe ich auch schon ein paar Ideen und werde mich bei den neueren Rezensionen zuerst austoben und mir gerne konstruktive Kritik zu Herzen nehmen. Wer also Tipps hat, immer her damit!

Gehst du auf die Leipziger Buchmesse? An welchen Tagen wirst du da sein? Und falls nicht: Wie vertreibst du dir die messefreie Zeit?

Geplant ist es für dieses Jahr leider nicht, aber ich würde nur zu gerne mal auf die Leipziger Buchmesse. Für 2018 ist es fest in Planung. So richtig schön mit Hotel, Messebesuch und Stadtbummel. Der Freund muss, als Buchsuchti in Ausbildung, natürlich auch mit auf die Messe. Ich werde mir die messefreie Zeit vermutlich mit vielen tollen Büchern versüßen, während ich in euren Messeberichten schwelgen werde. Wer von euch geht denn auf die Leipziger Buchmesse und plant einen Artikel dazu? Und wer von euch wird über die sozialen Medien live berichten?

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war der Geburtstag einer meiner liebsten Mitmenschen. Dazu soll erwähnt sein, dass wir es hier mit einem kleinen Geburtstagsmuffel zu tun haben, für mich Geburtstage aber das absolut Größte sind. Dementsprechend erfreut war ich dann auch, dass gefeiert wurde. Als anständiger Buchsuchti war mein Geschenk stark buchlastig, schließlich will man auch andere Menschen mit Lesen infizieren – wobei das Geburtstagskind selbst ein bibliophiler Mensch ist. Zum Glück! Lange Rede, kurzer Sinn: Das strahlende Gesicht meines Geburtstagskindes war das Highlight meiner Woche. Nichts ist so erfreulich wie das Strahlen eines Menschen, den man soeben glücklich gemacht hat.


Montagsartikel Nr. 35

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 35

Der erste Beitrag der Montagsartikel im Februar startet mit einer Ankündigung: Ich möchte eine Notizbuch-Leserunde zu Lauren Olivers Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie veranstalten. Interessenten können sich gerne in den Kommentaren anmelden. Einen gesonderten Anmeldungs- und Informationspost wird es am Freitag geben. Es trifft sich, dass in naher Zukunft der Kinofilm anläuft, von daher die ideal Gelegenheit, das Buch vor dem Erscheinen des Films zu lesen, um somit nicht gespoilert zu werden.

montagsfrage_bannerWelche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

Für diese Frage muss ich nur kurz mein Bücherregal konsultieren, kleinen Augenblick bitte. Nachdem ich meine Bücherregale ausführlich begutachtet habe, musste ich feststellen, dass ich erstaunlich viele Trilogien besitze. Bei denen kann leider nicht die Rede von lang sein. Stellenweise hätte ich gerne sehr viel mehr Zeit mit den Figuren und den Geschichten verbracht.

Mit 6 Bänden gehört die Frostreihe von Jennifer Estep mit zu meinen längeren Reihen. An dieser Reihe mag ich sowohl Jennifer Esteps Schreibstil, die Figuren, den Plot sowie die eingearbeitete Mythologie. Die Reihe ist in sich stimmig und sehr gut recherchiert. Vor allem macht sie aber eine Menge Spaß beim Lesen.

Was wohl in keinem Regal fehlen darf, ist Harry Potter von JK Rowling. Ich besitze nicht nur die Bände 1 bis 7 in den gebundenen Ausgaben, sondern auch die ersten beiden illustrierten Bücher, die 3 Zusatzgeschichten sowie den Band Filmzauber, in dem man einen Blick hinter die Kulissen werfen darf. Harry Potter nimmt somit den meisten Platz in meinen Regalen ein. Warum ich Harry Potter liebe, brauche ich wohl keinem passionierten Leser zu erklären.

Vergleichbar viele Bücher besitze ich von Cassandra Clare, deren Chroniken der Unterwelt und der Schattenjäger ist hier geschummelt zusammenlege. Thematisch bauen die Reihen ja aufeinander auf und auch die Figuren überlappen sich stellenweise. Die Chroniken der Unterwelt besitze ich komplett, die Chroniken der Unterwelt hingegen ist erst begonnen. Hinzu kommen zwei Zusatzbücher, was eine Gesamtzahl von 9 Büchern ergibt.An der Schattenjägerwelt mag ich die unterschiedlichen Charaktere, das Setting und die faszinierende Idee. Einfach ein rundum gelungener Lesespaß.

Ebenfalls sehr lang ist meine Sammlung der Black Dagger von JR Ward. Da diese im Deutschen eigentlich getrennt erschienen sind, ich jedoch die Sonderausgabe besitze, ist die Rede von 12 bzw. 6 Büchern. Nimmt man den ersten Wert, stellt Black Dagger meine längste Reihe dar. An ihr gefällt mir die Hintergrundidee, die ich aus einer Adaption einer anderen Autorin kenne. Die Originalidee finde ich aber um Längen besser. Besonders spannend finde ich die Welt, die JR Ward entwickelt hat. Auch ihre Figuren sagen mir sehr zu, vor allem, da man in jedem neuen Band einen anderen der Brüder näher kennenlernen darf.

Als nächstes möchte ich euch das Sams von Paul Maar nennen. Die 7 Bücher und um das Sams habe ich leider erst in meinem Studium für mich entdeckt, dafür ist die Liebe nun umso größer. Das Sams ist einfach unfassbar knuddelig uns süß. Ich liebe seine freche Art und seine Scherze. Es versüßt einem einfach die Lesezeit.

Abschließend möchte ich euch die Wilden Hühner von Cornelia Funke erwähnen. Ihre Reihe war die erste, die ich in meinem Leseleben gelesen habe. Die 5 Bände umfassende Reihe hat mich geprägt und bereichert. Vor allem Sprotte hat mich als Kind am meisten begeistert. Nach ihrem Vorbild wurden unzählige Banden gegründet. Die Freundschaft der 5 Mädchen ist unkaputtbar und unüberwindbar. Aus diesem Grund liebe ich die Reihe noch genauso wie am ersten Tag.

screensphilipblogblau-1Meine Blogwoche vom 30.01. bis 05.02.2017

Ja, ja. Da hatte ich mir in der letzten Woche doch ein angenehmes Leseziel gesetzt und es leider nicht ganz einhalten können. Zwar habe ich „Bandstorys – Bitter Beats“ beenden können, darüber hinaus konnte ich allerdings nur „Der Nuttenmörder“ zur Hälfte voranlesen. Mehr Lesezeit hatte ich aus unerfindlichen Gründen nicht. „Bandstorys – Bitter Beats“ hat mir dafür aber ausnehmend gut gefallen, was die wenige Lesezeit qualitativ stark aufwertet. „Der Nuttenmörder“ ist bisher ein spannendes und ziemliches direktes Buch, das sich in seiner Wortwahl nicht zurücknimmt. Bisher gefällt es mir ziemlich gut, da mit Hauptkommissar Ratt als Charakter gut gefällt.

Artikel sind in der vergangenen Woche ein paar erschienen. Neben der Monatsstatistik für den Januar sind noch die Rezensionen zu Die Töchter der Tuchvillaund „Bandstorys – Bitter Beats“ erschienen. Ansonsten war es ziemlich ruhig auf dem Blog.

Neuzugänge konnte ich diesen Monat auch schon verzeichnen. Neben „Etta und Otto und Russell und James“, das ich in Tintenelfes sehr empfehlenswerten Quiz gewann, habe ich mir den 5. Band der Black Dagger, „Black Dagger – Vishous & Jane“, geleistet.

Blogplan vom 06.02. bis zum 12.02.2017

Diese Woche wird lesetechnisch hoffentlich ein wenig besser. Die letzten 40% im „Nuttenmörder“ stehen an, darüber hinaus möchte ich „Black Dagger – Vishous & Jane“ anfangen und vermutlich, so wie ich die Reihe kenne sogar sehr wahrscheinlich, beenden. Was danach auf den Lesetisch kommt, kann ich noch nicht sagen. Ich denke, dass eine freie Auswahl passend zur Lesestimmung besser zu meiner momentanen Stimmung passt.

Am Freitag möchte ich euch, wie oben versprochen, meinen Ankündigungs- und Informationsartikel zur geplanten Notizbuchrunde veröffentlichen. Ansonsten wird es vermutlich noch die eine oder andere Rezension auf dem Blog geben.

Apokalypse! In letzter Sekunde kannst du drei Bücher in deinen Rucksack stopfen. Welche sind das?

Uff, und ich dachte schon, die Montagsfrage sei fies und nur schwer auszuwählen. Ich hatte nämlich erst mit dem Gedanken gespielt, meine Auswahl zu dezimieren, habe mich dann aber dagegen entschieden. Das erste Buch, das ich auf jeden Fall einpacken würde, wäre „Der kleine Prinz“, weil es mein absolutes Lieblingsbuch ist und ich daran sehr viele schöne Erinnerungen hege. Mich danach aber auf Einzelbände zu beschränken, ist unmöglich. Daher muss ich an dieser Stelle zwei Reihen nennen, die ihr oben schon gelesen habt: Harry Potter und die Wilden Hühner. Es geht einfach nicht ohne, und da Philip sich auch für drei Reihen entschieden hat, dachte ich, dass ich das ganz frech ebenfalls machen darf.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war der Geburtstag meiner besten Freundin aus der Oberstufe. Wir haben uns eine ganze Weile nicht mehr gesehen und umso schöner war es, mit ihr in ihren Geburtstag reinzufeiern. Bei der Gelegenheit habe ich ein paar Menschen gesehen, die ich ebenfalls lange nicht mehr gesprochen habe. Umso schöner war der Abend dann auch. Besonders zu erwähnen sei hier, dass meine Freundin und ich nun auch endlich unsere Weihnachtsgeschenke austauschen konnten und ich einen tollen Buchgutschein bekommen habe, den ich in nächster Zeit einzulösen gedenke.

Wie war eure Woche so? Habt ihr Interesse an einer Notizbuchrunde?


[Montagsartikel] Nr. 25

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Guten Morgen ihr Lieben zum Montagsartikel Nr. 25,

die Woche war recht entspannt und leseintensiv – vor allem gegen Ende. 3 beendete Bücher in der letzten Woche lassen meine ganzen Lesestatistiken ansteigen. Das ist nach den Neuzugängen dieser Woche auch bitter nötig… Über die könnte ich einen ganzen Beitrag schreiben. 14 Stück sind es immerhin, die dank Rezensionsexemplaren, Buchgewinnen und einem Buchausverkauf neu eingezogen sind.

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Welcher/s Aspekt/Element deines zuletzt gelesenen Buches gefiel dir besonders gut?

Zuletzt habe ich „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater gelesen. Mir hat an dem Buch die neue Herangehensweise an das Motiv der Werwölfe gefallen. Maggie Stiefvater hat für mich ein sehr gutes Maß zwischen mythologischer Folklore und moderner Interpretation gefunden. Es ist nicht das typische Bild eines Werwolfs, das gezeichnet wird, sondern ein in sich stimmiges und modernes Bild. Werwölfe sind, wenn sie denn Wolf sind, beinahe normale Tiere, weit entfernt von den schon als psychotisch zu bezeichnenden Verwandelten, die alles und jeden anfallen, der ihnen in den Weg tritt. Besonders schön fand ich die Darstellung von Sams Gefühlen, die das ganze Thema sehr gut greifbar gemacht haben. Lest mal rein.

screensphilipblogblau-1Meine Woche vom 14.11. bis zum 20.11.2016

Die letzte Woche war aus buchiger Sicht sehr erfolgreich. Am Anfang der Woche habe ich zwei Bücher beendet, die ich auch direkt schon rezensiert und hochgeladen habe. Das war zum einen die Biografie über Astrid Lindgren, zum anderen das skurile Buch über Mörder Anders von Jonas Jonasson. Gegen Ende der Woche konnte ich dann den ersten Teil der Mercyfalls-Trilogie beenden. Ein Reread, der nötig war, um kleinere Details wieder aufzufrischen, damit ich direkt in Band 2 starten konnte. Den habe ich am Sonntag auch begonnen und bin bereits auf Seite 129. Als ich die Trilogie das erste Mal in die Finger bekommen habe, hatte ich Band 1 aus der Bibliothek ausgeliehen. Kurz darauf habe ich von meinem Freund den wunderschönen Schuber geschenkt bekommen, der nach einer viel zu langen Wartezeit nun endlich gelesen werden will. Ansonsten habe ich erstaunliche 14 Neuzugänge abgestaubt… 6 Bücher davon habe ich bei einem Bücherausverkauf ergattert, 3 in der Buchhandlung gekauft, 3 auf Lovelybooks gewonnen und 2 als Rezensionsexemplare bekommen. Oh Gott, wie soll ich diese ganzen Bücher nur alle lesen? Aber immerhin bin ich ja super dabei, 4 von meinen bisher 5 gelesenen Büchern waren von meinem TBR.

Blogplan vom 21.11. bis zum 27.11.2016

Es ist bald Weihnachten! Und ich freue mich so unheimlich auf Weihnachten. Weihnachtsmärkte, Plätzchen, Lichter, Tannenbäume, Plätzchenbacken, die weihnachtliche Atmosphäre… Ich liebe diese besinnliche Zeit einfach. Vor allem die glänzenden Lichter, wenn es draußen so früh dunkel wird. Sich mit Tee und Buch im Bett (oder auf der Couch) zu verkriechen und unter einer Decke einzukuscheln, Filme schauen. Hach ja, die perfekte Lesezeit. Diese Woche möchte ich die Mercyfalls-Trilogie durchlesen und vielleicht noch ein weiteres Buch von meinem TBR befreien. Vermutlich werde ich dann den zweiten Teil der Tuchvilla-Saga zur Hand nehmen, auf den ich schon sehr gespannt bin. Mir fällt auch gerade auf, dass ich mit meiner Leseliste für den Monat dann auch ziemlich gut stehe, da ich bereits 5 der 8 notierten Bücher gelesen habe. So kann es gerne weitergehen. Dementsprechend werde ich diese Woche versuchen, alle gelesenen Bücher auch zu rezensieren. Am Wochenende öffnen dann die ersten Weihnachtsmärkte, sodass ich diese vermutlich besuchen werde.

Wärst du gerne mit dem aktuellen Protagonisten befreundet und was zeichnet diesen besonders aus?

Da mein Buch nicht nur einen Protagonisten hat, sondern gleich mehrere, kann ich mich nur schwer entscheiden. Sam gefiel mir bereits in Band  ausnehmend gut. Er ist ein bücherwurm, belesen, liebt Musik und kann sie auch spielen, weshalb es viele Berührungspunkte zur Identifikation gab. Er ist auch ein unheimlich netter und gefühlvoller Mensch, der ein Gegensatz zur eher analytisch-praktischen Grace ist. Bei Band 2 kommen einige Figuren hinzu, die ich noch nicht so wirklich einschätzen kann. Wobei ich Isabel noch nennen würde, die mit ihrer bissigen Art das Potential hat, eine meiner Lieblingsfiguren zu werden.

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war der Besuch des Bücherzirkus, dem großen Buchausverkauf. Meine Mama hatte den Bücherzirkus in der Zeitung entdeckt und ist mit mir hingefahren. Unglaublich, wieviele Bücher dort lagen. Immerhin 6 Bücher sind bei mir eingezogen, der Rest der Bücher sprach mich nicht so an, wobei die Auswahl wirklich riesig war. Von Kinderbüchern, über Biografien bis hin zu Kochbüchern – es war alles da. Das Stöbern hat sehr viel Spaß gemacht, da es wirklich viel zu sehen gab. Im ganz kleinen Rahmen war es ein Mini-Ersatz für die Buchmesse, an der ich dieses Jahr leider nicht hatte teilnehmen können. Welcher Bücherwurm kann reduzierten Büchern schon widerstehen? Hand aufs Herz: Kaum einer.


[Montagsartikel] Nr. 24

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Guten Abend ihr Lieben und willkommen zum Montagsartikel Nr. 24!

Heute kommt der Artikel ein wenig später, zu sehr war ich von Jens Andersens Biografie über Astrid Lindgren begeistert. Ich wusste durch das Studium bereits, was für eine wundervolle und wichtige Kinderbuchautorin Frau Lindgren bis heute ist – wenngleich ich mich nur bedingt mit ihren Figuren identifizieren konnte – als Literaturwissenschaftlerin komme ich nicht umhin, sie zu bewundern. Die Biografie hingegen lässt mich vor Erfurcht vor dieser Frau erstarren. Sie ist eine begnadete Autorin mit einem einzigartigen Talent, eine gradlinige und kluge Frau, die mir sehr imponiert. Ich denke, dass ich heute Abend noch die letzten Seiten der Biografie verschlingen werde.

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Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Dieses Jahr bin ich, vor allem im Vergleich zu den letzten Jahren, erst bei 64 gelesenen Büchern. Grund dafür ist mein letztes Unisemester, das größte Hingabe und Arbeitsbereitschaft von mir abverlangt hatte. Aber jetzt komme ich wieder fleißig zum Lesen. Meine drei liebsten Bücher aus 2016 bisher sind „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, „Winterhonig“ von Daniela Ohms und „Astrid Lindgren“ von Jens Andersens.

Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar beim Bloggerportal angefragt und ein Buch bekommen, dass mich gleich auf mehreren Ebenen überraschen konnte. Der Leser landet in der wenig aufregenden Welt der Dellarobia Turnbow, Hausfrau und Mutter. Ihre Ehe und ihr Leben engen sie ein, also beschließt sie, fortzugehen. Doch dann entdeckt sie die Monarchfalter und tritt eine Welle los, die niemand hätte vorhersehen können. An diesem Punkt setzt dann langsam die eigentliche Handlung ein. Versteckt hinter einer Familiengeschichte spielt sich die wahre Handlung ab: Die Folgen der Verunreinigung der Erde durch alles, was der Mensch herstellt. Es geht um das diffizile Gleichgewicht der Welt und dass es bereits fünf nach zwölf ist. Der Mensch hat den Weckruf verpasst, andere müssen dafür bezahlen.Vermittelt wird diese Botschaft durch Dellarobia, die im Laufe des Buchs immer mehr zu sich selbst zurückfindet. Das Buch konnte mich unheimlich fesselnd, faszinierte mich und hat mich so schnell nicht mehr losgelassen.

Winterhonig“ von Daniela Ohms
Wer mich und meinen Blog ein wenig kennt, der weiß, dass ich historischen Romanen nicht widerstehen kann. Vor allem dann, wenn sie gut recherchiert und authentisch sind. Dann lecke ich mir geradezu die Finger danach. In „Winterhonig“ geht es vorrangig um die Liebesgeschichte zwischen Mathilda, dem jüngsten Kind einer zwölfköpfigen Familie, und Karl, dem Stallknecht des benachbarten Gestüts. Als Leser begleitet man Mathilda von Kindesbeinen an, erlebt die wichtigsten Abschnitte ihres Lebens hautnah mit, andere, für die Geschichte nicht zielführende Abschnitte werden gerafft und berichtet. Die Liebesgeschichte spielt zeitlich im Rahmen des Zweiten Weltkrieges und bietet damit zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel. Die Liebesgeschichte ist sachte und zärtlich in den historischen Kontext eingebunden; beides geht Hand in Hand und fördert sich gegenseitig. Zudem sind die historischen Begebenheiten sehr lebendig, realistisch und greifbar dargestellt. Daniela Ohms Buch war eine Offenbarung. Eine absolute Leseempfehlung, die ich historisch begeisterten Lesern empfehlen möchte, die sich vom Setting im 2. Weltkrieg nicht abschrecken lassen.

„Astrid Lindgren“ von Jens Andersens
Die Biografie um Astrid Lindgren lese ich aktuell und werde sie vermutlich heute Abend noch beenden. Viel zu lange lag das Buch angebrochen auf meinem Schreibtisch, von wichtigeren und dringenderen Aufgaben zur Seite gedrängt. Aber nun ist die Zeit gekommen, dieses Wunderwerk zu verschlingen und aufzusaugen. Astrid Lindgren ist mir als Autorin schon vor dem Studium bekannt gewesen, wenngleich ich mit ihren Figuren nur bedingt warm geworden bin. Daran hat auch das Studium nicht wirklich was verändert, wobei ich mit Pippi und Kati gut zurecht komme. Im Studium selbst konnte ich erfahren, welch wichtige Rolle Frau Lindgren für die Kinderliteratur der 40er bis 60er Jahre spielte. Entsprechend interessiert war ich, als ich ihre Biografie entdeckte. Und sie ist unfassbar gut. Jens Andersen schafft es, Astrid Lindgren als eine kluge, weitsichtige, clevere und einfühlsame Frau darzustellen, die meinen Respekt und meine Hochachtung mehr als verdient. Die direkten Zitate aus ihren Werken sind voller Wahrheit und Wissen, das ich für mich übernehmen möchte. Eine lehrreiche Lektüre, die mich tief bewegt.

screensphilipblogblau-1Meine Woche vom 07.11. bis zum 13.11.2016

Für diese Woche hatte ich im letzten Montagsartikel geplant, meine letzte offene Rezension hochzuladen, die schon eine Weile fertig getippt im Rezensionsdokument vor sich hin wartet. Leider kam es am Sonntag dann doch nicht mehr dazu, dafür aber dann diese Woche. Auch der Rest meiner Planung ist irgendwie untergegangen. Statt den „Schneekimono“ zu lesen und zu rezensieren habe ich „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson nach langer Zeit endlich beendet und „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol verschlungen. Lesetechnisch war die vergangene Woche als mehr als ergiebig. Ich habe mir zudem auch Matt Haigs „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ in der schnuckeligsten Buchhandlung meiner Heimatstadt gekauft und mit „Für dich soll’s Tausend Tode regnen“ ein neues Rezensionsexemplar bekommen. Ansonsten kommte ich an meinen gewohnten Rezensionstagen zwei neue Bücher rezensieren: Am Mittwoch den zweiten Band der Black Dagger Reihe, am Freitag dann Daniel Wolfs neusten Band der Fleury Saga, den ich euch herzlich empfehlen möchte.

Blogplan vom 14.11. bis zum 20.11.2016

Für diese Woche stehen einige ausstehende Rezensionen an, unter anderem für „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson und „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol, sowie vermutlich zu „Astrid Lindgren“ von Jens Andersens. Einige von ihnen sollten dann auch bereits im Laufe dieser Woche hochgeladen werden. Ansonsten möchte ich viel lesen, meinen Stapel der ungelesenen Bücher weiterhin reduzieren und ein wenig runterkommen. Zunächst steht „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater als Reread an, bevor ich dann mit den Folgebänden weitermachen kann. Wie weit ich diese Woche mit der Trilogie komme, wird sich zeigen. Außerhalb der Buchwelt stehen noch die letzten drei Harry Potter-Filme auf meiner Agenda, danach dann vermutlich auch ein Harry Potter Reread. Ich habe schon so lange nicht mehr zwischen die Buchdeckel von Harry Potter geschaut, dass ich Hogwarts richtiggehend vermisse! Ansonsten werde ich nun langsam mit den Weihnachtsvorbereitungen zwecks Geschenkeherstellung beginnen.

Wer ist dein liebster Antagonist und weshalb?

Ich tue mich bei dieser Frage ein wenig schwer, die Verbindung von liebster und Antagonist unter einen Hut zu bekommen. Wenn ich von einem Antagonisten ausgehe, der seiner Aufgabe entsprechend, eine Figur ist, die man nicht leiden kann, dann muss ich – wie auffallend viele andere Teilnehmer von Behind the Screens auch – Dolores Umbridge nennen. Sie ist einfach das Böse in Person. Man mag denken, dass Voldemort die gemeinste Figur in Harry Potter ist, aber weit gefehlt. Ich persönlich empfinde Umbridge stellenweise als schlimmer als Voldemort. Der versteckt sich nicht hinter einem honigsüßen und scheinheiligen Getue.
Wenn ich die Fragestellung nun aber anders interpretiere, bleibe ich bei meiner Antwort dennoch in der Harry Potter-Welt. Wer war die erste Figur, die man aufgrund von Harrys Erzählperspektive einfach nicht ausstehen konnte? Richtig, Severus Snape. Spätestens aber mit Band 7 verändert sich alles. Und ich kann an dieser Stelle nur eines sagen: Always!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war es, mit meiner Mama gleich zweimal durch die Stadt zu bummeln und bei Kuchen und Tee ein wenig auszuspannen. Ein weiterer schöner Moment war der Besuch der knuffigsten Buchhandlung in meiner Heimatstadt, die so viel Charme besitzt, dass ich einmal mehr beschlossen habe, meine Bücher nun ausschließlich dort zu bestellen. Die Besitzer sind mit Herzblut bei der Sache, haben wundervolle Leseempfehlungen und eine gemütliche Buchhandlung. Also alles, was das Herz eines Lesemenschen höher schlagen lässt.

Erzählt mir doch von eurer Woche: Was habt ihr so erlebt, was waren eure Highlights?


[Montagsartikel] #22

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Guten Morgen ihr Lieben und willkommen zum neuen Montagsartikel!

Ab dieser Woche wird sich der Montagsartikel ein wenig verändern. In Zukunft möchte ich dieses Format nicht nur dazu nutzen, Bücherfresserchens Montagsfrage zu beantworten, sondern auch meine vergangene und kommende Woche vorstellen. Daher wird sich dieses Format nun in drei Abschnitte gliedern.

Montagsfrage Banner
Bücherfresserchen Montagsfrage im Montagsartikel

 

Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Ich muss zugeben, einem guten Thriller gegenüber war ich in der Vergangenheit nicht abgeneigt. Allerdings zählen Horror, Psycho oder Thriller nun nicht unbedingt zu meinen liebsten Genre. Ich bin nämlich ein kleiner Angsthase. Vor allem gut geschriebene Thriller bringen mich nachts um meinen Schlaf. Das kann dann so weit gehen, dass ich mich nicht auf den Flur traue, aus Angst, jemand kommt unter meinem Bett oder aus meinem Schrank gekrochen. Dann muss der Thriller aber wirklich gut sein und auch von der Thematik passen. Leider gibt es Thriller, die von sich aus nicht wirklich gruselig oder spannend sind. Da fehlt der Nervenkitzel, die Angst und das Spiel mit der Psyche des Lesers. Bücher, die ich damals als gute Vertreter dieser Thematik ansah, sind die Bücher von Jilliane Hoffmann. Ich finde sie unheimlich gelungen. Allerdings kann ich über die aktuellen Bücher dieser Genre nichts sagen. Ein gewisser Gruselfaktor in Psychothrillern ist also definitiv enthalten.
Was ich dann schon eher weniger lese, ist Horror. Ich traue mich einfach nicht dran. Der Thriller ist für mich schon an der Grenze, Horror darüber hinaus. Ich schaue schon keine Horrorfilme, Bücher sind noch viel schlimmer. Bei einem Film ist das Gruseligste immer die Musik – und die kann man abschalten. Bei einem Buch kannst du die Umgebungsgeräusche deiner Wohnung nicht abschalten. Jedes Knarren wird verräterisch, jeder Schatten gefährlich. Dafür bin ich dann leider ein zu großer Angsthase.

Wie steht es mit euch? Lest ihr Horrorbücher?

Meine Woche vom 24.-30.10.2016

Diese Woche war wieder blogintensiver. Endlich mal wieder. Ich konnte euch einige Rezensionen hochladen, die schon seit einer Weile auf ihre Veröffentlichung warteten oder ganz frisch entstanden. Dennoch startet die Blogwoche mit der Ankündigung einer recht langen Leserunde, die sich als taugliche Challenge zum TBR-Abbau präsentiert: Die Messeblues-Challenge. In einem Zeitraum vom 24.10. bis zum 17.12.2016 darf gelesen werden bis zum Abwinken. Um die Challenge ein wenig spannender zu gestalten, gibt es kleinere Aufgaben, die das Lesen ein wenig prickelnder gestalten. Wer sich anmelden will schaut bei Philip vorbei.
Am Freitag und Sonntag konnte ich dann zwei Rezensionen zu Büchern veröffentlichen, die mir außerordentlich gut gefallen haben. Wer noch ein gutes Buch mit Flair sucht, kann sich die Rezensionen gerne anschauen.
Zum Lesen kam ich auch endlich wieder. Nachdem ich Falkenherz innerhalb der Woche beendet und rezensiert habe, griff ich zum zweiten Band der neuen Black Daggerausgabe und hatte ihn binnen 24 Stunden durchgelesen. Direkt im Anschluss habe ich dann das neuste Werk von Daniel Wolf begonnen, das ich erfreulicherweise auch schon zu 1/3 gelesen habe. Die Woche endete dann mit zwei Neuzugängen, die für die nächste Woche auch schon auf der imaginären Leseliste stehen.

Blogplan vom 31.-06.10.2016

Die Woche startet mit dem neuen Montagsartikel. Ansonsten wird es heute auf dem Blog ruhiger sein. Ich arbeite diese Woche dann an meinem Notizbuchrunden-Beitrag, der schon geraume Zeit geschrieben werden will. Diesen werde ich vermutlich an einem nicht-Rezensionstag veröffentlichen. Für Mittwoch, Freitag und Sonntag habe ich bereits Rezensionen fertig, die Rezensionen zu Black Dagger 2 und dem dritten Band der Fleury-Saga werde ich diese Woche schreiben. Ansonsten möchte ich meine Challengeseiten weiterhin aktualisieren und bei euch rumstöbern.

Was habt ihr diese Woche so geplant?


[Rezension] Seiten der Welt – Nachtland

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Titel Seiten der Welt – Nachtland
Reihe Seiten der Welt
Band 2. Band
Autor Kai Meyer
Übersetzer
Illustrator
Verlag FJB
Erschienen als Hardcover
Genre Phantastik, Fantasy, Jugendbuch
Preis 19,99€
Seitenanzahl 591 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Bibliomantisch, düsterer, eigenständig.

Das Cover?

Ganz anders als der Titel Seiten der Welt –Nachtland zunächst vermuten lässt, ist das Cover wunderschön hell. Es bildet mit seiner weiß-blauen Optik einen starken Kontrast zum dunkelbraun/schwarzen mit Gold verziertem Vorgänger und ist dabei ebenso schön. Gemeinsam sehen sie einfach großartig im Regal aus. Ein durchaus gelungenes Cover.

Die Handlung/Das Setting?

Wir bewegen uns mit den Büchern der Seiten der Welt-Reihe in der Phantastik. Es gibt zwei Welten, eine reale und eine magische, zwischen denen unsere Protagonistin Furia wechseln kann. Dabei ist der Anteil der magischen Sekundärwelt in diesem Band durchaus höher als noch im Vorgängerband, was mir sehr gut gefallen hat. Anders als Band 1 wurde es in Nachtland eine Spur düsterer. Furia und ihre Freunde erkunden die Unterwelt der bibliomantischen Welt und geraten in neuerliche spannende Abenteuer. Vor allem das Ende hat es ziemlich in sich, wie es einen so vollkommen ahnungslos und auch atemlos zurück lässt.

Der Schreibstil?

Es ist Kai Meyer von dem wir hier reden. Ich liebe seinen Schreibstil und entdecke gerade Stück für Stück all seine Werke für mich. Wie gut, dass ich damit auch zeitgleich meine Uni-Leseliste abarbeite. Kein Scherz!

Die Figuren?

Es sind alle bekannten und geliebten Figuren wieder mit dabei, auch wenn wir auch in diesem Band einige schwere Verluste erleiden müssen. Mit Furia kann ich mich immer noch ziemlich gut identifizieren und habe mit ihr gelitten. Vor allem die Episode um Isis hat mich mitgenommen, sehe ich die ganze Sache doch ähnlich wie Furia. Leider hatte ich ein wenig Probleme, alle Veränderungen und deren Folgen aus Furias schwerwiegendem Eingriff innerhalb des ersten Buchs nachzuvollziehen, ist man sich doch nicht immer so sicher, ob es sich bei einigen Figuren um Exlibri, Bibliomanten oder eine Mischung handelt.

Positives?

Ich konnte wieder in die Welt um Furia und ihr Schnabelbuch abtauchen. Es geht handlungsreich weiter. Viele neue Handlungsstränge werden eingeführt, die neue Fragen aufwerfen. Zeitgleich werden einige Fragen beantwortet. Dennoch wurden mehr neue Fragen aufgeworfen als alte beantwortet, was mich sehr neugierig auf Band 3 macht, der im Frühjahr 2016 erscheinen wird. Auch der Cliffhanger am Ende tut sein Übriges.

Negatives?

Man sollte Band 2 nicht zu lange nach dem ersten Band lesen. Leider ist mir genau das zum Verhängnis geworden. Ich konnte mich nicht mehr an alles ganz genau erinnern, musste Seiten zurückblättern und war beim Lesen, aus privaten Gründen, recht abgelenkt. Nachtland ist detaillierte und braucht mehr Aufmerksamkeit als andere Bücher. Abgelenkt sein kommt diesem Buch nicht an. Deswegen freue ich mich schon auf meinen persönlichen Reread an Weihnachten.

Empfehlung?

Auf jeden Fall. Ich habe Seiten der Welt – Nachtland sehr gerne gelesen. Ich bin gerne in Furias Welt abgetaucht und habe mir mit jeder Seite mein eigenes Seelenbuch gewünscht. Möglich eines, das ebenso frech und vorlaut ist wie Furias Schnabelbuch. Wer also Phantastik liebt, Kai Meyers Bücher verschlingt und Bücher mit Büchern zum Thema gern hat, ist hier goldrichtig. Und auch die, die sich nicht angesprochen fühlen, sollten in dieser Reihe einmal hineinschnuppern.


[Montagsartikel] #11

1 Kommentar

Guten Morgen ihr Lieben!

der heutige Montagsartikel besteht nicht nur aus der Montagsfrage und meiner Leseplanung, nein, sie enthält auch eine Ankündigung. Ich mache nämlich bei der Kehrwoche von Mareike und Maike von Herzpotential mit und stelle euch heute meinen Wochenplan vor.

montagsfrage_bannerPrint oder ebook, welches Format bevorzugst du?

Print. Eindeutig Printbücher. Ich liebe einfach das Gefühl der Seiten zwischen meinen Fingern. Ich bin ein absoluter Haptik-Mensch. Wenn ich etwas nicht anfassen kann, weil es sich nicht angenehm anfühlt, kaufe ich es nicht. Für Bücher ist das natürlich kein Kaufkriterium, aber ich wollte es nur mal erwähnt haben. Das heißt jetzt nicht, dass ich gar keine ebooks lese, aber ich ziehe die gedruckte Version der digitalen eindeutig vor. Das führt allerdings dazu, dass ich auch Bücher im Regal stehen habe, die ich nicht erneut lesen würde. Diese werde ich im Zuge der Kehrwoche aussortieren, aber dazu gleich mehr. Deswegen leihe ich mir Frauenliteratur zum Beispiel am liebsten aus, bevor ich sie im Regal stehen habe. Auch hier wären ebooks gute Alternativen, wären sie nur nicht so teuer. Das schreckt mich ehrlich gesagt oft davon ab, da ein digitales Werk 2€ günstiger ist, als das gedruckte. Da entscheide ich mich dann lieber für das gedruckte Werk, dann gerne auch gebraucht. Wie macht ihr das? Lieber gedruckt oder digital?

Kehrwoche

logo_kehrwoche16Weiter oben habe ich es bereits erwähnt: Ich nehme an der Kehrwoche teil. Ihr fragt euch, was die Kehrwoche ist? Nichts leichter als das! Die Kehrwoche ist dazu gedacht, Ordnung auf unseren Blogs zu schaffen. Und das auf jede erdenkliche Art und Weise. Maike und Mareike haben ein wunderbares Rahmenprogramm aufgestellt, dass man ergänzen kann, wie man will. Hier also mein Plan:

05.01.16
Am 05. werden wir uns um unsere Blogrolls kümmern. Ich werde sie mal aktualisieren, da ich das schon ewig nicht mehr gemacht habe. Nicht, dass da die eine oder andere Karteilblogleiche dabei ist… Zudem will ich wieder öfter kommentieren, also fange ich direkt mal damit an. Zudem möchte ich meine beendeten Challenges aktualisieren und auf die große Übersichtsseite übertragen und euch meine Challenges für 2016 vorstellen.

06.01.16
Am 06. kümmern wir uns um liegen gelassene oder aufgeschobene, sowie abgebrochene und quälende Bücher in 2015. Ich werde euch zudem versuchen, meine Flops in 2015 vorzustellen. Zudem werde ich meine Bücherregale ausmisten, die Bücher fotografieren und euch hier anbieten. Wer interessiert ist, kann die Bücher dann für einen sehr geringen Obolus aus ihrem Dasein befreien.

07.01.16
Am 07. folgt dann das Kontrastprogramm, nämlich die Highlightbücher aus 2015. Das wird dann ein wenig schwieriger als die Flops.

08.01.16
Die Kehrwoche endet dann mit der Lesenacht “Lange Nacht der aufgeschobenen Bücher”, in der wir unsere am 06.01. genannten Bücher lesen werden. Mal sehen, wie erfolgreich das bei mir endet.

Wenn ihr Lust habt, mitzumachen, klickt einfach auf das Logo, dann gelangt ihr direkt auf dem Blog von Herzpotential. Ich wünsche euch eine wundervolle Kehrwoche.


[Rezension] Passion – leidenschaftlich begehrt

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Titel Passion – leidenschaftlich begehrt
Band 1. Band
Reihe Passion
Autor S. Quinn
Übersetzer Andrea Brandel
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik
Preis 8,99€
Seitenzahl 320 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Fesselnd, überraschend, rührend.

Das Cover?

Das Cover ist passend zu einem erotischen Roman gestaltet: Schwarz-weiß, weiße Schrift und rot-metallischer Titel. Die Frau in dem Kleid lässt nicht unbedingt auf Sera schließen, ist jedoch auch nicht verkitscht oder überaus dramatisch, weshalb es für mich wieder gut gepasst hat. Inhalt und Aufmachung passen jedoch nicht 100% zusammen, trotz allem ist es ein Hingucker.

Die Handlung/Das Setting?

Wir begleiten die junge Londonerin Sera, die ihre neue Stelle als Kindermädchen bei einem sehr reichen und ziemlich attraktiven Lord in Schottland antritt. Dort begegnet sie den üblichen Problemen, verworrenen Intrigen und einem ganz zauberhaften kleinen Jungen, über den ich euch an dieser Stelle rein gar nichts verraten möchte. Das Buch ist teilweise ein wenig vorhersehbar, liest sich jedoch sehr spannend und konnte mich überraschen und von sich überzeugen.

Der Schreibstil?

Ich schätze erotische Romane, die gut geschrieben sind und eine Handlung fernab der Erotik vorweißen können. Und das kann Passion – leidenschaftlich begehrt auf jeden Fall. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man fliegt förmlich durch das Buch. Die Erotikszenen sind wirklich geschmackvoll geschrieben, die Wortwahl und auch der Anteil an solchen Szenen in der Gesamtheit des Buchs passen einfach. S. Quinns Schreibstil ist angenehm authentisch und transportiert Seras Gedanken und Emotionen gut. Zudem besteht eine gute Balance aus detaillierten Beschreibungen und realistischen Dialogen.

Die Figuren?

Sera, Patrick und Bertie haben sich in mein Leserherz geschlichen. Allen voran der kleine Bertie, dessen Geschichte mir wirklich ans Herz ging. Verraten werde ich euch über die kleine Persönlichkeit jedoch nichts, da ich euch damit nur unnötig den Lesespaß verderben würde.
Sera und Patrick haben mir gut gefallen. Vor allem Sera ist eine kluge und starke junge Frau. Beide Charaktere wurden gut ausgearbeitet und erscheinen mir nach der Lektüre des ersten Bands wie liebgewonnene Freunde. Patrick ist ein echter Kerl, der manchmal ein wenig übers Ziel hinausschießt, aber Sera kontert gekonnt.

Positives?

Ich mochte an diesem erotischen Roman, dass die Erotikszenen sehr gut ausgearbeitet waren. Sie waren nicht übertrieben oder unangenehm. Auch hat mir gefallen, dass es eine Handlung fernab der erotischen Liebesbeziehung gibt, die erfahrungsgemäß dazugehört. Vor allem der Handlungsstrang um Bertie konnte mich fesseln und zum Weiterlesen animieren. Auch die super ausgearbeiteten Figuren haben mich überrascht und begeistert. Zudem kam ein spannendes Element dazu, das noch nicht vollkommen ergründet wurde. Weitere Detektivarbeit seitens Sera erwarte ich mir von Band 2.

Negatives?

Ich fand, dass die Liebesgeschichte zwischen Sera und Patrick ein wenig zu schnell ging. Die typische innere Diskussion der Protagonistin empfinde ich als obligatorisch, Patricks standhafte Gefühle hingegen haben mich positiv überrascht. Ein wenig zu schnell empfand ich dann aber dennoch Seras Zustimmung, bedenkt man ihre Gedanken und Emotionen. Ich habe das Gefühl, dass ich ein paar Kapitel und Gespräche überblättert hätte. Für mich hätte ein wenig mehr hin und her, geflirte und werben schon sein können. Hoffnungslose Romantikerin eben.

Empfehlung?

Dieses Buch ist nicht für jeden Leser etwas. Wer gut geschriebene Erotikromane schätzt, die sich durch eine Handlung fernab der Liebesgeschichte auszeichnen, ist hier richtig. Stellenweise kann man als gewiefter Leser erahnen wie es weitergehen wird, was mich jedoch nicht gestört hat. Andere Handlungsstränge konnten mich mit ihrer abwechslungsreichen und emotionalen Entwicklung sehr gut an das Buch fesseln. Auch ein tolles Figurensetting und ein sehr angenehmer Schreibstil tragen ihren Teil dazu bei, dass ich binnen eins Tages durch Passion – leidenschaftlich begehrt geflogen bin. Ich danke dem Goldmann Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu Passion – leidenschaftlich begehrt.