[Montagsfrage] 3 Tipps zum Bücher aussortieren

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Hallöchen ihr Lieben,

Bücherfresserchen hat am heutigen Montag eine neue spannende Montagsfrage zum Thema Bücher aussortieren für uns parat. Früher war ich ja eine richtiggehende Bücherhorterin. Ich konnte mich von keinem Buch trennen, egal wie wenig es mir auch gefallen hatte. Ich konnte mir tatsächlich noch bis vor zwei oder drei Jahren kaum vorstellen, dass ich Bücher aussortieren und weggeben könnte. Aber als der Platz anfing, immer geringer zu werden und die Bücher sind in den Bücherregalen sammelten, wusste ich, dass etwas geschen musste.

Bücher, die ich zuletzt aussortiert habe

Welche Bücher ich als letztes aussortiert habe, weiß ich sogar ganz genau, denn sie liegen noch bei mir herum. Nicht, weil ich hardere und mich doch nicht verabschieden könnte, sondern weil ich schlicht und ergreifend noch keine Zeit hatte, sie wegzubringen. Insgesamt sind es sechs Bücher, die ein neues Zuhause suchen. Wer Interesse hat, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Die Bücher sind in einem super Zustand und kommen morgen noch auf meinen Instagram-Account.

Das erste meiner aussortierten Bücher ist Mathilde und der Duft der Bücher von Anne Delafotte. Ein wundervolles Buch, das leider viel zu lange auf meinem TBR warten musste, das ich es entdecke. Ein Buch, das französischen Flair mitbringt und einen während des Leses in eine andere Welt eintauchen lässt. Ich hatte schöne Lesestunden mit diesem Buch.

Aus einem thematisch recht ähnlichen Bereich stammt Meine wundervolle Buchhandlung von Petra Hartlieb. Die Geschichte ist vermutlich deswegen so schön, weil es eine wahre Geschichte erzählt. Allerdings erinnere ich mich noch an alle Einzelheiten, sodass ich es vermutlich nicht erneut lesen werde. Deswegen sucht auch dieses Buch ein neues Zuhause!

Ein sehr lustiges Buch ist in meinem Fundus der aussortierten Bücher auch dabei: Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IKEA Schrank feststeckte von Romain Puértolas. Der wohl unglaublichste Titel in meinem Regal muss leider auch weichen, um neuen tollen Büchern Platz zu machen.

Im Jugendbuchbereich habe ich auch ein paar Bücher aussortiert, aktuell Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky. Beim Lesen war ich echt begeistert von diesem Buch, kam aber nie dazu, mir Band zwei zuzulegen und mittlerweile bin ich aus dem Thema der Geschichte einfach rausgewachsen. Schade, aber nicht zu ändern.

Ein besonderes Buch, gerade bei dem poltischen Thema der Wahlen, ist Er ist wieder da von Timo Vermes. Ein Buch, das ich mit großem Interesse gelesen habe und als sehr unterhaltsame aber auch erschreckend poinierte Satire genossen habe.

Das letzte Buch stammt von Jonas Jonasson: Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind. Wir hatten es eben bereits mit den langen Titeln, hier ist ein weiterer. Leider konnte mich dieser Streich aus Jonassons Feder nicht so gut unterhalten wie Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Schade drum.

Meine Tipps beim Büchern aussortieren

Ich habe es ja eingangs erwähnt: Ich war eine Bücherhorterin. Aber wenn man nur drei Bücherregale hat, muss man sich eben irgendwann von einigen Büchern trennen. Wie ich das mache, erkläre ich euch gerne.

#1 Entscheiden, ob ihr ein Buch nochmals lesen möchtet

Es gibt Leser, die lesen ein Buch exakt einmal und das war’s dann. Ich gehöre nicht zu dieser Kategorie. Es gibt Bücher, die habe ich bereits öfter gelesen als ich es an beiden Händen abzählen könnte. Und es gibt Bücher, die möchte ich unbedingt noch einmal lesen. Bei wenigen, sehr seltenen Büchern, spüre ich das schon während ich sie das erste Mal lese. Bei wiederum anderen merke ich es erst Tage später. Bei wieder anderen… merke ich es nie. Diese sind dann heiße Kandidaten für den aussortieren Stapel in meinem Hardcoverregal. Büchern, bei denen ich unentschieden bin, schaue ich mir die Rezension genauer an. Wovon handelt das Buch? Wie viele solcher Bücher besitze ich, die mir besser gefallen habe? Danach habe ich meist ein klareres Bild.

#2 Bücher, aus denen man herausgewachsen ist

Bücher sind nicht immer Freunde fürs gesamte Leben. Einige von ihnen begleiten uns nur eine ausgewählte Phase, dann verabschieden sie sich. Und das ist auch gut so. Im Idealfall haben wir aus den Büchern das mitgenommen, was für uns in diesem Moment wichtig war. Irgendwann fällt der Blick auf ein Buch und man denkt sich, dass es zwar schön war, aber eigentlich braucht man dieses Buch nicht mehr. Genauso gibt es Bücher, die man einfach nie wieder hergeben möchte, egal wie alt man ist. Schnappt euch die Bücher, aus denen ihr herausgewachsen seid und gebt sie an neue Lesemenschen weiter, die aus ihnen lernen können.

#3 Bücher, die euch absolut nicht gefallen haben

Jeder kennt sie: Bücher, die einen einfach nicht packen wollen. Ich kenne das und versuche, diese Bücher zu pausieren und später erneut zu lesen. Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt. Für fast jedes Buch gibt es die richtige Lesestimmung. Aber manchmal, da soll es einfach nicht sein. Ich hatte schon Bücher, durch die ich mich durchgequält habe, nur um sagen zu können, dass ich meinen eigenen Prinzipien treu geblieben bin und das Buch auch gelesen habe. Das muss nicht sein, denn es ist weder gut für euch, noch für das Buch. Ich habe mich damit abgefunden, dass nicht jedes Buch zu mir passt und ich einige Bücher aussortieren muss. Und das ist super so. Wenn ich also ein Buch erwische, das mich nicht packt, lege ich es eine Weile zur Seite. Wenn es mich nach zwei weiteren Versuchen nicht fesseln kann, soll es einfach nicht sein.

Bücher aussortieren und was dann?

Gute Frage! Neben den bekannten Anlaufstellen wie Ankaufplattformen im Internet, Buchflohmärkten, Bibliotheken und Bücherschränken gibt es auch Sozialkaufhäuser, die über gut erhaltene Spenden sehr froh sind. Dort erhalten Menschen die Chance, für kleines Geld alles Nötige für ihren Haushalt zu erstehen. Eine tolle Sache, die Unterstützung verdient. Bücher sind dort auch immer gerne gesehen. Wenn ihr also gerade am Bücher aussortieren seid, schaut doch mal nach, ob es solch ein Sozialkaufhaus auch in eurer Nähe gibt.

Habt ihr noch Tipps zum Aussortieren für mich? Welche waren eure letzten aussortieren Bücher? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

P.S.: Die Tipps funktionieren auch super mit eurem TBR!


[Rezension] Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück

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Titel Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück
Reihe Muchachas-Trilogie
Band 3. Band
Autor Katherine Pancol
Übersetzer Nathalie Lemmens
Illustrator
Verlag Carl’s Books Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman
Preis 14,99€
Seitenzahl 514 Seiten
Bewertung
Muchachas - Nur ein Schritt zum Glück
Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück

Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück in drei Worten?

Lebensbejahend, positiv, bereichernd.

Cover & Gestaltung von Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Der Abschlussband der Muchachas-Trilogie ist in einem farbenfrohen Orange gehalten. Die Gesamtoptik passt zu den Vorgängerbänden und ist ebenfalls mit Blüten und den Silhouetten von Frauen verziert. Im Zentrum des Covers stehen Titel und Autorin in einem orangefarbenen Kreis.

Worum geht es in Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Da es sich um einen Abschlussband handelt, werde ich an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen. Im Allgemeinen geht es in der Muchachas-Reihe um die Lebensgeschichte mehrere Frauen. Der Leser begleitet die Frauen auf ihrem Lebensweg, trifft mit ihnen gemeinsame Entscheidungen und entschlüsselt, wie die Frauen mehr oder weniger zusammengehören. Im Laufe der Reihe wechseln sich die Erzählperspektiven und Protagonistinnen unregelmäßig ab, gegen Ende wurden aber alle Geschichten erzählt.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Katherine Pancol verzichtet in ihrer Reihe auf eine klassische Kapitelunterteilung, sodass die Geschichte nahtlos erzählt wird. Durch die Perspektiv- und Figurenwechsel kommt Dynamik auf, die durch den Plot ergänzt und durch die intensive Erzählweise der Autorin zusätzlich unterstützt wird. Katherine Pancol schafft es, eindrücklich die Lebensgeschichten ihrer Protagonistinnen zu erzählen und dabei eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren.

Das Figurenpersonal in Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Die Figuren in der Muchachas-Reihe sind so vielfältig und unterschiedlich wie das Leben. Sie wirken beim Lesen so echt und realistisch, dass ich das Gefühl hatte, ihnen gegenüber zu sitzen und ihren Geschichten zu lauschen. Dabei ist für jede Leserin eine Protagonistin zum Identifizieren vorhanden, da jede Figur ihren ganz eigenen Charakter hat. Dadurch wird die Erzählung facettenreich und besonders. Besonders spannend finde ich die Entwicklung der Figuren vom Beginn der Geschichte bis zu ihrem Ende. Es ist faszinierend, wie die Handlung Auswirkungen auf viele Figuren hat, wie die Frauen zusammenhängen und was sich im Allgemeinen bei den Figuren entwickelt. Katherine Pancol hat ein dichtes Netz aus Figuren konstruiert, das für einige Überraschungen gut ist.

Positives zu Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Mir gefällt an der Reihe, dass die Geschichten und Figuren so real sind, dass sie im Leben tatsächlich vorkommen könnten. Mit haben vor allem der Mut und die Lebensfreude der Figuren imponiert, die sie selbst in schweren Situationen nicht vergessen. Als Leser erhält man so viele unterschiedliche Blickwinkel, Denkweisen und Meinungen, dass der eigene Horizont augenblicklich erweitert wird. Die Reihe regt zum Nachdenken an. Außerdem habe ich tiefe Dankbarkeit für meine Situation empfunden, vor allem im Vergleich mit Stella und ihrer Mutter.

Empfehlung zu Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück?

Die Muchachas-Reihe ist eine sehr besondere Buchreihe wie man sie nur selten in den Händen hält. Sie ist unfassbar gut konstruiert, hat tolle Figuren, bewegende Geschichten und bietet einen Mehrwert. Auch regt sie einen zum Denken an. Hier meine Rezension zu Band eins, hier findet ihr Band zwei.

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[Rezension] Der Gaukler und die Tänzerin

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Titel Der Gaukler und die Tänzerin
Reihe
Band Einzelband
Autor Nicole Steyer
Übersetzer
Illustrator
Verlag Knaur Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 10,99€ [LE]
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung
Der Gaukler und die Tänzerin
Der Gaukler und die Tänzerin

Der Gaukler und die Tänzerin in drei Worten?

Begeisternd, spannend, historisch.

Cover & Gestaltung von Der Gaukler und die Tänzerin?

Das Cover von Der Gaukler und die Tänzerin wirkt sehr passend historisch, sodass von Anfang an klar ist, in welcher Epoche der Leser sich bewegt. Die kombinierten Bilder ergeben gemeinsam ein stimmiges Gesamtbild, das alle wichtigen Aspekte des Romans auf dem Cover abbildet. Die Farbgebung ist typisch für das Genre und sehr angenehm.

Worum geht es in Der Gaukler und die Tänzerin?

Im Roman geht es um die junge Zigeunerin Suni, die ein dunkles Geheimnis birgt. Ihre Vergangenheit kommt Stück für Stück ans Licht und sie muss sich entscheiden, ob sie sich ihr stellt oder flüchtet. Als dann ein Freund aus Kindertagen auf der Bildfläche erscheint, beginnt für Suni ein gefährlicher Abschnitt, da sie wieder in den Fokus alter Feinde gerät.

Der Schreibstil von Nicole Steyer?

Nicole Steyer erweckt das 18. Jahrhundert in ihrem Roman so gekonnt zum Leben, dass ich mir ihre anderen Werke auch gleich auf die Wunschliste setzen musste. Die Ausdrucksweise der Figuren, ihre Gedankengänge, die Städtenamen, die Beschreibungen – einfach alles ist historisch korrekt dargestellt ohne gewollt altertümlich und antiquiert zu wirken. Mir hat die Balance aus historischen Personen und Begebenheiten und fiktiven Figuren und Handlungen sehr gefallen. Dabei schafft es die Autorin, ihrem Werke eine gewisse Leichtigkeit zu geben.

Das Figurenpersonal in Der Gaukler und die Tänzerin?

Für mich war Protagonistin Suni eine sehr diffizile Persönlichkeit. Was nicht zuletzt an ihrer Geschichte liegt. Ich habe sie direkt ins Herz geschlossen und wollte, dass sie den richtigen Weg geht und die Wahrheit ans Licht bringt. Ihr Weg und ihre Entwicklung innerhalb des Romans sind sehr realistisch gehalten und ich muss sagen, dass mir ihr Ich am Ende sehr gut gefallen hat.
Mathis ist ebenfalls ans Herz gewachsen. Zwar entwickelt er sich weniger stark als Suni, aber dennoch sieht man einen deutlichen Unterschied.
Die Nebenfiguren wie Sunis Familien, Mathis‘ Zirkuskumpanen und Sunis Reisegesellschaft haben mir alle außerordentlich gut gefallen. Die Antagonisten waren sehr schön beschrieben und dargestellt, was auch für alle anderen Figuren gilt.

Positives zu Der Gaukler und die Tänzerin?

Mir hat gefallen, dass Der Gaukler und die Tänzerin sehr angenehm zu lesen war und dennoch historisch korrekt ist. Namen, Ausdrucksweisen, Beschreibungen, einfach alles ist stimmig und ansprechend. Dabei werden historische Figuren gekonnt eingebracht und im Rahmen der Handlung eingebunden. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass das Buch gewollt mittelalterlich oder antiquiert ist. Man kommt gut voran und wird durch die spannende Handlung angespornt weiterzulesen.

Empfehlung zu Der Gaukler und die Tänzerin?

Ich kann Der Gaukler und die Tänzerin allen treuen Lesern historischer Romane empfehlen. Die Handlung ist spannend und facettenreich, dabei historisch genau und unterhaltsam. Ich danke Lovelybooks und dem Droemer-Knaur Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars für die Leserunde von Der Gaukler und die Tänzerin auf Lovelybooks.


[Monatsstatistik] Juli 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur Monatsstatistik für Juli 2017.

Der Juli war aufregend, voller neuer Menschen, voll von noch mehr neuem Wissen und Erfahrungen. Denn ich bin seit neuestem Trainee im Bereich irgendwas mit Medien und bin super glücklich. Die Stelle ist wahnsinnig toll, macht mir Spaß und ist vielseitig. Ich bin gespannt, wie sich meine berufliche Zukunft entwickeln wird. Lesetechnisch war der Monat rein quantitativ sehr erfolglos, dafür aber sehr qualitativ. Auf den Zugfahrten zur Arbeit werde ich wieder verstärkt zum Lesen kommen.

Gelesene Bücher

037. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer
038. „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol
039. „Bourbon Kings“ von J.R. Ward

Drei Bücher im Juli sind quantitativ nicht viel, dafür waren die Bücher aber alle richtig gut. Man sollte dazu sagen, dass ich bis Monatsende die Hälfte von „Bourbon Sins“ von J.R. Ward gelesen, das ich freundlicherweise vom Lyx Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. (Riesenyeah!) Nachdem der Lesemonat so schleppend voran ging, ist es nicht verwunderlich, dass ich kaum zum Rezensieren kam. Mittlerweile sind die Rezensionen fertig vorbereitet und müssen nur noch veröffentlicht werden.

Mein Monatshighlight war „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol, da es voller Lebensfreude und bewegender Geschichten ist. Zudem ist es der Abschluss einer gelungenen Trilogie.

 

Neuzugänge

001. „Bourbon Kings“ von J.R. Ward
002. „Bourbon Sins“ von J.R. Ward [RE]
003. „Töchter einer neuen Zeit“ von Carmen Korn

Der TBR-Abbau hat auch im Juli nicht wirklich hingehauen. Zwar habe ich kein Buch im Juli selbst gekauft, was wichtig für #subdensommer ist, was den Juli zu einem neutralen Monat in Sachen TBR macht. Aber besser neutral als negativ, nicht wahr?

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: + 1 Reihe beendet, 0 aktualisiert // 3 Reihen aktiv, 4 Reihen aktuell, 4 Reihen beendet
Weltenbummler-Challenge: + 7 Punkte // 121 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: + 0 Aufgaben // 10/30 Aufgaben gelöst

Die Challenge laufen weiterhin verhalten. Bei der Serienkiller-Challenge konnte ich eine beendete Buchreihe verbuchen, bei der Weltenbummler-Challenge immerhin 7 Punkte sammeln. Die #subdensommer Challenge läuft leider bisher weniger gut, was aber nicht an der Challenge, sondern an mangelnder Lesezeit lag. Spaß macht sie auf jeden Fall.

Leseliste August

Der August wird genauso spannend wie schon der Juli war. Für meine Zugzeit möchte ich mir aber eine schöne Leseliste zusammenstellen, um die Zugfahrt sinnvoll zu nutzen:

001. „Bourbon Sins“ von J.R. Ward [RE]
002. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman
003. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg
004. „Als der Himmel uns gehörte“ von Charlotte Roth
005. „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard

Was habt ihr im Juli schönes gelesen? Habt ihr tolle Buchempfehlungen für mich?


[Montagsartikel] Wie ich zu Gay Romance in Büchern stehe

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Hallo ihr Lieben,

heute haben wir eine sehr interessante Frage in der Montagsfrage gestellt bekommen, die es wert ist, einen zweiten und dritten Gedanken über sie zu verlieren. Es geht um Gay Romance, ein sehr diffiziles und unterbewertetes Thema – wie ich finde.

Liebe gehört allen

Ich bin eine Verfechterin der freien Liebe. Jeder Mensch soll lieben und leben wie er will, solange andere Menschen in ihren Rechten nicht beschnitten oder verletzt werden. Wenn die Sache für beide Seiten absolut klar ist, soll jeder mit seiner Sexualität und Liebe glücklich werden. Dementsprechend nehme ich es mir nicht heraus, ebendies zu kommentieren oder gar darüber zu urteilen. Denn man weiß nie, was ein Mensch durchgemacht. Wie er zu der Person wurde, die er heute ist. Und deswegen steht es mir einfach nicht zu, jemandes Leben zu kommentieren. Und das fängt bei mir nicht erst bei gleichgeschlechtlicher Liebe an.

Ich empfinde Gay Romance als ebenso wichtig und literarisch wie eine Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau. Oftmals, das habe ich als Eindruck aus vielen gelesenen Rezensionen und Inhaltsangaben so mitgenommen, sind gute Gay Romance Liebesgeschichten wesentlich gehaltvoller als das Mittelmaß an heterosexuellen Liebesgeschichten (sofern man bei den Schema Bad Boy meets Mauerblümchen überhaupt von Liebesgeschichte sprechen kann). Ich bin ehrlich, am Anfang fand ich Schema F noch ein klein wenig spannend und prickeld, mittlerweile wird mir aber nur noch schlecht, wenn ich sehe, welches Bild von Männern und Frauen in solchen Romanen gezeichnet wird. Gerade im Jugendbuch ist die Entwicklung gefährlich. Daher finde ich, dass mehr Gay Romance oder allgemein mehr Gleichberechtigung, Respekt und Wertschätzung auf den literarischen Markt gehört.

Meine erste Berührungmit dem Genre: Yaoi Manga

Ich bin, wie einige andere Bloggerinnen auch, zuerst durch Mangas auf dieses Genre aufmerksam geworden. Vor allem BoyxBoy war da vertreten und war einfach etwas Neues, beinahe Verbotenes. Vor allem in der Pubertät, in der man Werte hinterfragt, sich selbst zu finden versucht und nicht so recht mit sich selbst klar kommt, kann ein solches Genre weiterhelfen. Die Darstellung gleichgeschlechtliche Beziehungen helfen Jugendlichen sicherlich, ihre eigene Verwirrung während der Pubertät besser empfinden und  zuordnen zu können. Zumindest soweit sie auf einer solchen Ebene stattfindet. Aber auch Jugendlichen, die sich ihrer Sexualität in der Pubertät sicher sind, kann das Genre bei der Horizonterweiterung helfen. Denn ich finde, dass man erst einmal ein paar Kilometern in fremden Schuhen gegangen sein muss, um jemanden beurteilen zu können.

Gay Romance auf ninespo.de?

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass ich selbst keine Gay Romance lese oder rezensiere. Das hat nichts mit Missachtung oder Verschmähung zu tun, sondern schlicht und ergreifend damit, dass ich keine Gay Romance besitze. Den Grund dafür sehe ich in meinen Leseinteressen, da ich hauptsächlich Fantasy oder historische Romane lese. Eure Empfehlungen der besten Gay Romance, die ich unbedingt lesen soll, könnt ihr mir gerne in die Kommentare schreiben!


[Blogparade] Du und dein Blog

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Hallo ihr Lieben,

vor kurzem bin ich auf Facebook über einen Beitrag in einer Buchbloggergruppe gestoßen und musste einfach mitmachen. Die Rede ist von Steffis (Angeltearz) Blogparade: Du und dein Blog, in der wir uns und unsere Blog vorstellen, gegenseitig besuchen und vernetzen sollen. Damit will Steffi für mehr Miteinander sorgen und da bin ich doch immer gerne dabei. Die Fragen sind einfach und schnell zu beantworten, also legen wir los!

Achso! Mitmachen darf übrigens jeder Blogger, ganz unabhängig der Nische, in der man tätig ist. Einfach einen Blogbeitrag schreiben, die Fragen von Steffi beantworten und kommentieren, damit du in der Vernetzungsliste landest. Einfach kann man Bloggerliebe nicht verteilen!

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Ich bin Nina aka Ninespo und bin passionierte Leserin. Mein Blogname ist übrigens eine Verschmelzung meines Vor- und Zunamens. Nicht, dass hier jemand auf falsche Gedanken kommt. Ein Schelm, wer Böses dabei denk! Später habe ich dann herausgefunden, dass es auch einen Sporthersteller gibt, der recht ähnlich klingt, aber ich habe mich als Ninespo nun mal eingebürgert und bleibe dabei, so!
Ansonsten gibt es über mich zu wissen, dass ich Literatur studiert und damit mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich arbeite als Frischling im Bereich „irgendwas mit Medien“ und habe ziemlich viel Spaß daran. Wenn ich nicht gerade lese, blogge oder auf anderen Blogs stöbere, kritzele ich in meinem Bullet Journal rum oder suche auf Instagram nach Inspiration. Ich mag Serien sehr gerne und lese vor allem Bücher aus den Genre historische Romane und Fantasy sehr gerne.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich Anfang 2011 auf WordPress. Mein Freund hatte mir dazu geraten, nachdem ich meine schriftlichen Abiturprüfungen hinter mich gebracht hatte und etwas hobbylos aus der langen Lernphase kam. Seitdem ist mein Blog zum treuen Begleiter geworden, der selbst die längste Lese- und Bloggerflaute überlebt hat. Seit 2014 blogge ich unter meiner Doman ninespo.de und bereue die Entscheidung nicht.
Ich bin meinem Freund unheimlich dankbar, dass er mich zum Bloggen gebracht hat, denn dadurch habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre. Danke, dass es euch gibt!

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

 Ja, mein Umfeld weiß von meinem Blog. Mein Freund unterstützt mich als technischer Admin und Programmierer sehr hilfsbereit und mit viel Geduld, meine Mama liest immer noch regelmäßig meinen Blog. Mein persönliches Umfeld findet meinen Blog gut, oder hat mit Bloggen nichts am Hut. Besondere Beiträge kennen meine Freunde, aber ich denke nicht, dass sie hier regelmäßig reinschauen.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

 Ja, ich bin auf den Social Media unterwegs. Eine Übersicht findet ihr direkt hier:
Ich freue mich über eure Kontaktanfragen!

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen?
(Trau dich und sei ehrlich)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in meiner kleinen Bloggerbubble, in der ich mich bewege, sehr wohl fühle. Ich lese Blogger, die das Miteinander schätzen und gegen eine Ellenbogenpolitik sind, weshalb ich meistens nichts von den negativen Bewegungen der Bloggerwelt mitbekomme, bis sie vorbei sind und über sie geschrieben wird. Ich blogge aus Spaß und möchte das beibehalten. Mein Blog ist ein Hobby, das mich begeistern und mir Spaß machen soll, durch das ich tolle neue Leute und Sichtweisen kennenlerne und jeden Tag etwas Neues entdecke. Deswegen kann ich mich glücklich schätzen, dass ich in meiner rosaroten Buchbloggerbubble so lange ohne Probleme durch die Buchbloggerwelt schwirren konnte und bisher nirgendwo angeeckt bin. Ich habe es auch ehrlich gesagt nicht vor, denn die ganzen Diskussionen sind mir wirklich stellenweise zu doof.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Ich mag die Vielfalt, die Buntheit und die Lebensfreude in der Bloggerwelt. Da ich mich hauptsächlich im Buchbloggerbereich bewege, kann ich nur von diesen Erfahrungen berichten. Es gibt so viele tolle Momente, wie Buchbloggertreffen, die von einigen Buchbloggern organisiert und mit viel Leben gefüllt werden, auf die ich mich sehr freue. Buchmessen wären ohne tolle Buchbloggerkollegen einfach nicht dasselbe – ihr bereichert mir die Buchmessen und es ist so fabelhaft, euch endlich mal in Persona zu sehen. Ich hoffe sehr, dass ich es auch mal nach Leipzig auf die Buchmesse schaffe, die so viel familiärer sein soll, als die große Schwester in Frankfurt, die bei mir in der Nähe ist.
Ich mag an der Bloggerwelt, dass man sich toll mit euch allen unterhalten kann, dass ihr meinen Horizont erweitert und so viele tolle Bücher empfehlt. Besonders schön finde ich auch das Gefühl, ein heiß ersehntes Buch als Rezensionsexemplar in Händen zu halten. Eure Kommentare, Meinungen und Reaktionen auf meine Beiträge freuen mich immer ganz besonders und lassen mein kleines Buchbloggerherz höherschlagen.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ich muss sagen, dass ich tatsächlich nur Buchblogs lese. Ich habe früher mal Lifestyleblogs gelesen, aber irgendwie bleibe ich immer bei den Buchbloggern hängen. Gleich und gleich gesellt sich eben gerne. Ich lese zwar zwecks Inspirationssuche auch andere Blogs, abonniert habe ich aber ausschließlich Buchblogger.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Da meine Blogrole tatsächlich veraltet ist, wie ich gerade beschämt feststellen musste, würde ich diesen Punkt jetzt spontan beantworten. Sollte ich jemanden vergessen haben, tut es mir schrecklich leid!

Klappentexterin
Wörterkatze
Bücher und mehr…
Zwischen den Seiten
Bücherherz

Kleinbrina

Privatkino

Shiku

Sema

Aki
Mit dir an meiner Seite
Nisnis Bücherliebe
Trallafittibooks
Tasmetu
Momki
Brösels Bücherregal

Ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Falls doch, tut es mir unendlich leid. Ich lese einfach so viele Blogs gerne, dass ein Überblick sehr schwer ist. Daher habe ich diejenigen Blogs aufgerzählt, deren Artikel ich immer regelmäßig verfolge, im besten Fall sogar fleißig kommentiere.

Wie sieht es bei dir aus? Stell dich vor und mach bei Du und dein Blog mit! Wenn du Blogempfehlungen hast, ab damit in die Kommentare!

Hier gibt es die Teilnehmer der Aktion:


[Montagsartikel] Was würdest du wählen: Buch oder Buchverfilmung?

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Hallo ihr Lieben,

die heutige Montagsfrage dreht sich um wie Wahl zwischen Buch oder Buchverfilmung, wenn man weder das eine noch das andere kennt. Beide Medien bieten, sofern sie gut gemacht sind, einige Vorteile, die ich gerne gegeneinander abwägen und mit euch diskutieren würde.

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Generell will ich mir immer zuerst das Original anschauen, bevor ich mir eine Adaption ansehe. Man muss schließlich immer wissen, womit man etwas vergleicht. Ob Buch oder Film, das Originalmedium hat Vorrang. Meist ist der Fall ja so, dass ein beliebtes Buch verfilmt wird. Mir stellen sich dann jedes Mal dieselben leidigen Fragen:

  1. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch lesen?
  2. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch noch vor dem Kinostart lesen?
  3. Möchte ich dem Hype folgen und den Film sehen, unabhängig davon, ob ich das Buch schaffe oder nicht?

Meist bin ich bei stark gehypten Büchern sehr vorsichtig mit meinem Lesewunsch. Stark gehypten Büchern begegne ich grundsätzlich skeptisch und beäuge sie erst von allen Seiten – sprich, ich lese begeisterte und kritische Rezensionen – und mache mir dann selbst ein Bild, in dem ich die ersten paar Seiten in der Buchhandlung meines Vertrauens anlese. Wenn mir das Buch dann nicht zusagt, sofern es mich bereits zuvor schon nicht durch Genre oder Thema abgeschreckt hat, weiß ich, dass ich mir auch den Film nicht ansehen werde. Warum? Weil ich mir keinen Film anschaue, den ich schon als Buch nicht hätte lesen wollen. Und lesen ist Kopfkino. Warum also Zeit für einen Film vergeuden, der mich nicht interessiert, und ich die Zeit besser nutzen könnte?

Es gibt ganz wenige Filme, die mich so sehr ansprechen, dass ich auf die vorherige Lesung des Buchs verzichte. Wann das zuletzt passiert ist, weiß ich nicht mehr. Ich kann euch aber versichern, dass es schon vorkam. Selten, aber immerhin. Auch der Plan, das Buch unbedingt noch vor Kinostart zu lesen, ist oftmals gescheitert. Dann aber in dem kollosalen Ausmaß, dass ich folgerichtig auch den Film nicht im Kino gesehen habe. Konsequenz muss schließlich sein – oder so ähnlich.

Einmal ist es mir tatsächlich passiert, dass ich eine Buchverfilmung gesehen habe, bevor ich das Buch kannte. Meine beste Freundin hatte mich breitgeschlagen, mit ihr in den Goldenen Kompass zu gehen. Da ich zu meiner Schande damals nicht wusste, dass es sich hier um eine Buchverfilmung handelte, willigte ich ein. Schließlich stellte ich mir die Frage nach Buch oder Buchverfilmung nicht. Als ich dann – für mich – mitten im Filmvergnügen rausgerissen wurde, weil der Film mit einem fiesen Cliffhänger endete, war ich perplex. Die Eröffnung meiner Freundin, dass es sich hierbei um eine Buchverfilmung handelte, erklärte so einiges.

Die leidige Sache mit den schlechten Buchverfilmungen…

Ihr alle kennt sie: Die richtig schlechten Buchverfilmungen, die einen unheimlich unzufrieden zurücklassen. Tintenherz ist die schmerzhafteste unter ihnen, die ich so unfassbar gerne rückgängig machen würde, dass es wehtut. Ich kenne keine Verfilmung, die schlechter ist. Und das liegt nicht nur daran, dass Cornelia Funke meine Lieblingsautorin ist, sondern vor allem daran, dass in diesem Film nichts, aber auch gar nichts, stimmt. Drei Bände Buchmaterial in einen Film gequetscht und das wars. Keinen Sinn für Details. Diese Erfahrung hat mir Buchverfilmungen sehr madig gemacht. Ich frage mich daher selten, ob Buch oder Buchverfilmung, sondern ob die Buchverfilmung überhaupt sein muss.

Wie seht ihr das? Liebt ihr Buchverfilmungen? Oder stellt ihr euch die Frage Buch oder Buchverfilmung erst gar nicht? Schreibt’s mir gerne unten in die Kommentare.

 

 


[Rezension] Ein Buchladen zum Verlieben

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Titel Ein Buchladen zum Verlieben
Reihe
Band Einzelband
Autor Katarina Bivald
Übersetzer Gabriele Haefs
Illustrator
Verlag btb Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Roman
Preis 19,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung
Ein Buchladen zum Verlieben
Ein Buchladen zum Verlieben

Ein Buchladen zum Verlieben in drei Worten?

Buchig, gemütlich, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von Ein Buchladen zum Verlieben?

Das Cover von Ein Buchladen zum Verlieben hat mich zunächst nur wegen seiner Farbgebung angesprochen. Das rote Banner ist sehr aufmerksamkeitsheischend, der Rest der Gestaltung ist sehr zurückhaltend und schlicht. Im Vergleich zu Hinguckern wie Ich gebe dir die Sonne ein sehr ruhiges Buchcover.

Worum geht’s in Ein Buchladen zum Verlieben?

In Ein Buchladen zum Verlieben gibt es einige Handlungsstränge, die zusammen ein schönes Ganzes ergeben. In einem Handlungsstrang geht es um die Brieffreundschaft der jungen Schwedin Sara mit der älteren Amerikanerin Amy. Der zweite große Handlungsstrang handelt von einer Kleinstadt, die wiederbelebt wird und eine Buchhandlung zum Verlieben erhält. Und natürlich gibt es jede Menge Buchzitate und Einblicke in Bücher, die jedes bibliophile Herz höher schlagen lassen.

Der Schreibstil von Katarina Bivald?

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang ganz schön mit dem Roman zu kämpfen hatte, weil ich zuvor Bücher aus dem Jugendbuchbereich gelesen hatte, die unglaublich fesselnd waren. Daher  kann es gut sein, dass der Genrewechsel seinen Teil dazu beigetragen hat. Allerdings gab es meiner Meinung nach ein paar Längen im Roman, die durch Saras Gedankenmonologe entstanden oder Umgebungsbeschreibungen entstanden, die ich mir ein wenig knackiger gewünscht hätte. Aber irgendwann war ich Teil der Handlung und kam sehr gut voran.

Das Figurenpersonal in Ein Buchladen zum Verlieben?

Im Roman gibt es ein ganzes Dorf voller Figuren, die alle eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. Amy und Sara, die beiden Protagonistinnen, sind allerdings von besonderer Bedeutung. Amy lernt man hauptsächlich durch ihre Briefe und durch Erzählungen anderer Figuren kennen, während Sara im Roman die agierende Figur ist. Während Amy eine sehr umsichtige Frau ist, die ein Gespür für Zwischenmenschliches hat, ist Sara eher eine Einzelgängerin, die gerne liest und recht menschenscheu zu sein scheint. Doch sie versteckt eine wundervolle Seite, die erst zum Vorschein gebracht werden muss. Die anderen Bewohner der Kleinstadt haben alle so ihre Macken und Verschrobenheiten, wie man es sich von typischen Figuren einer amerikanischen Kleinstadt vorstellt. Jeder kennt die Geheimnisse des anderen, es wird getratscht und geredet. Jede der Figuren ist für ihren Anteil im Buch genug ausgearbeitet. Vor allem Tom und Andy haben es mir angetan.

Positives über Ein Buchladen zum Verlieben?

Man merkt, dass die Autorin eine Bibliophile von Herzen ist. Ihre Protagonistinnen reden viel über Bücher und haben ein unglaubliches Wissen. Leider wurde ich ungewollt bei einigen Klassikern, die ich noch nicht lesen konnte, gespoilert, weshalb ich solche Passagen schnell quergelesen habe. Man spürt die Liebe zum Buch auf jeder Seite und in jeder Diskussion über Bücher. Das hat mir sehr gut gefallen. Zudem kann man seine Buchwunschliste super erweitern, da Amy und Sara über ihre Lieblingsbücher und Buchempfehlungen schreiben.

Kritik an Ein Buchladen zum Verlieben?

Dass ich gelegentlich das Gefühl von Längen hatte, habe ich oben bereits erwähnt. Auch die Spoilergefahr habe ich genannt und möchte sie euch nicht verschweigen. Ansonsten habe ich einen wundervollen Roman bekommen, der sich mit der Thematik Bücher oder Menschen auseinandersetzt und einige interessante Themen anschneidet.

Empfehlung zu Ein Buchladen zum Verlieben?

Ich kann euch diesen Roman ans Herz legen, wenn ihr Geschichten über Bücher und Bibliophile mögt. Ein Buchladen zum Verlieben ist kein aufregendes oder spannendes Buch. Es ist auf eine ruhige Art und Weise ergreifend und erzählt eine Geschichte über das Leben, die so vielleicht sogar stattfinden könnte.


[Geblubber] #SuBDenSommer – Die Leseliste

2 Kommentare

Hallöchen ihr Lieben,

es hat ein wenig gedauert, aber besser spät als nie. Bei mir ist es gerade sehr aufregend, deshalb kam ich leider nicht früher dazu, euch meine Leseliste für #SuBDenSommer vorzustellen.

LESELISTE VON #SuBDenSommer

001. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer (= Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin)
002. „Die Frauen des Lazarus“ von Marina Stepnova
003. „Die Unglückseligen“ von Thea Dorn
004. „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ von Katherine Pancol (= Beende endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert)
005. „Harry Potter and the Chamber of Secrets“ von Joanne K. Rowling
006. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg
007. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman

AUFGABEN VON #SuBDenSommer

  1. Lies das Buch, was am längsten auf deinem SuB liegt
  2. Lies das dickste Buch auf deinem SuB
  3. Beende oder beginne endlich diese Reihe, die schon ewig auf deinem SuB schlummert
  4. Lies ein Buch von deinem Debüt-Autor
  5. Lass die anderen Teilnehmer (z.B. durch eine Twitterumfrage) entscheiden, was du liest
  6. Lies das eine Buch aus einem anderen Genre auf deinem SuB
  7. Lies ein Buch mit einer weiblichen Protagonistin
  8. Lies ein Buch mit einem männlichen Protagonist
  9. Lies ein Buch, das du auch rezensierst!
  10. Lies ein typisches Sommerbuch
  11. Lies ein Buch mit Sommerfarben auf dem Cover
  12. Lies ein Buch, das nicht 2017 erschienen ist
  13. Lies ein Buch, das in einem anderen Land spielt
  14. Lies ein Buch, was du auf eine Empfehlung hin gekauft hast
  15. Halte das Buchkaufverbot ein!

Ich habe meine Leseliste abschichtlich kurz gehalten, um spontan Leselaunen einbringen zu können. Mit meinen ausgewählten Büchern bearbeite ich zeitgleich auch einige der Aufgaben, was natürlich ein riesiger Vorteil ist. Ich bin sehr gespannt, wie viele Bücher ich während #SuBDenSommer schaffen kann.Die Challenge ist für mich ein Ansporn, meinen TBR mal wieder ordentlich durchzukämen und abzubauen. Ich bin auch schon sehr gespannt, welche Bücher ihr so lest und schafft. Vor allem unser Gesamtergebnis ist für mich von besonderem Interesse.

Welche Bücher lest ihr? Nehmt ihr auch an der #SuBDenSommer Challenge teil?


[Monatsstatistik] Juni 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] Juni 2017.

Der Juni 2017 war eine Lesewonne. Ich habe 8 Bücher gelesen, was mehr ist als die letzten beiden Monate zusammen. Die Zahl hätte durchaus höher ausfallen können, allerdings bekam ich in der zweiten Hälfte des Monats eine so tolle Nachricht, dass ich vor lauter Hibbelei nicht mehr ruhig sitzen und lesen konnte. Zudem war ich Gast auf einer wundervollen Hochzeit und habe das gute Wetter in vollen Zügen genossen. Der Juli wird also in vielerlei Hinsicht spannend und aufregend!

Gelesene Bücher

029. „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz
030. „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling
031. „Der Geschmack von Salz und Honig“ von Hanna Tunnicliffe
032. „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson
033. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher
034. „Selection – Die Kronprinzessin“ von Kiera Cass
035. „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass
036. „Ein Buchladen zum Verlieben“ von Katarina Bivald

Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich überragende 8 Bücher in diesem Monat gelesen.Ich hatte im Juni einfach die Muße und Lust wieder viel zu lesen und konnte mich gut auf meine ausgewählten Werke konzentieren. Das glückliche Händchen bei der Auswahl schlägt sich auch in der durchschnittlichen Bewertung von 4,18 Punkten nieder. Im Fokus des Monats stand eindeutig der TBR-Abbau von älteren Rezensionsexemplaren, was mir auch recht gut gelungen ist. Für den Juli will ich die restlichen Rezensionsexemplare auf meinem TBR lesen, damit ich guten Gewissens meine eigenen Bücher lesen kann.

Neben dem TBR- und Rezensionsabbau habe ich auch endlich wieder eine Reihe beenden können: Die Selection-Reihe von Kiera Cass, die mich schon eine Weile begleitet hat. Der Abschluss war okay, wobei mir die Geschichte von America und Maxon wesentlich besser gefallen hat.

Mein Monatshighlight war ganz eindeutig „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson, das mich tief berührt und nachhaltig begeistert hat. Meine Rezension findet ihr hier.

Ein besonderes Buch war für mich noch „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher, an dessen Rezension ich noch sitze. Eine normale Rezension, in der ich den Schreibstil, das Cover und die Figuren bewerte, scheint mit bei diesem Thema nicht angebracht zu sein. Das Thema ist wichtig und vielschichtig, weshalb ich gerne mit euch über das Buch und seine Bedeutung sprechen würde.

Neuzugänge

001. „Foy und der Ring des Mauren“ von Katharina Münz [RE]
002. „Ewiglich – die Sehnsucht“ von Brodi Ashton
003. „Der Palast der Borgia“ von Sarah Dunant
004. „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher
005. „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass
006. „Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg [RE]
007. „Der Gaukler und die Tänzerin“ von Nicole Steyer [LR]
008. „Der italienische Garten“ von Alyson Richman [RE]
009. „Ewiglich – Die Liebe“ von Brodi Ashton
010. „Ewiglich – Die Hoffnung“ von Brodi Ashton

Der TBR-Abbau hat diesen Monat dann leider nicht geklappt. Dies lag zum einen an den drei Büchern, die mein Freund mir diesen Monat geschenkt hat – Danke! 🙂 – an einem Gewinn bei Lovelybooks, drei Rezensionsexemplaren und drei Büchern, die ich mir einfach kaufen musste. Aber was solls, ich war ja fleißig diesen Monat. Außerdem geht es dem TBR in nächster Zeit verstärkt an den Kragen, denn bis Mitte August nehme ich an der #subdensommer Challenge teil, für die ein Buchkaufverbot gilt. Ende Juli werdet ihr hier also nicht einen Titel lesen, das verspreche ich euch! Mehr zur #subdensommer Challenge gibt es die Tage, wenn ich euch meine Buchdates der Challenge vorstelle.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: + 1 Reihe beendet, 0 aktualisiert // 3 Reihen aktiv, 4 Reihen aktuell, 3 Reihen beendet
Weltenbummler-Challenge: + 28 Punkte // 115 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: + 0 Aufgaben // 10/30 Aufgaben gelöst

Leseliste Juli

Mein Juli wird sehr aufregend, da sich bei mir privat in nächster Zeit einiges verändern wird. Daher vermute ich, dass ich Anfang des Monats weniger zum Lesen kommen werde. Allerdings nehme ich an der #subdensommer Challenge teil, die mich ein wenig dazu motivieren soll, meinen TBR wegzulesen. Zudem will ich auch meine Aufgabe vom Juni, Rezensionsexemplare zuerst zu lesen, weiterführen und erfolgreich beenden. Daher werde ich mir an dieser Stelle eine Leseliste sparen und euch in den nächsten Tagen im Rahmen der Challenge meine Lesedates vorstellen.

Was habt ihr diesen Monat schönes gelesen? Habt ihr tolle Buchempfehlungen für mich?