[Montagsartikel] Was würdest du wählen: Buch oder Buchverfilmung?

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Hallo ihr Lieben,

die heutige Montagsfrage dreht sich um wie Wahl zwischen Buch oder Buchverfilmung, wenn man weder das eine noch das andere kennt. Beide Medien bieten, sofern sie gut gemacht sind, einige Vorteile, die ich gerne gegeneinander abwägen und mit euch diskutieren würde.

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Generell will ich mir immer zuerst das Original anschauen, bevor ich mir eine Adaption ansehe. Man muss schließlich immer wissen, womit man etwas vergleicht. Ob Buch oder Film, das Originalmedium hat Vorrang. Meist ist der Fall ja so, dass ein beliebtes Buch verfilmt wird. Mir stellen sich dann jedes Mal dieselben leidigen Fragen:

  1. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch lesen?
  2. Möchte ich dem Hype folgen und das Buch noch vor dem Kinostart lesen?
  3. Möchte ich dem Hype folgen und den Film sehen, unabhängig davon, ob ich das Buch schaffe oder nicht?

Meist bin ich bei stark gehypten Büchern sehr vorsichtig mit meinem Lesewunsch. Stark gehypten Büchern begegne ich grundsätzlich skeptisch und beäuge sie erst von allen Seiten – sprich, ich lese begeisterte und kritische Rezensionen – und mache mir dann selbst ein Bild, in dem ich die ersten paar Seiten in der Buchhandlung meines Vertrauens anlese. Wenn mir das Buch dann nicht zusagt, sofern es mich bereits zuvor schon nicht durch Genre oder Thema abgeschreckt hat, weiß ich, dass ich mir auch den Film nicht ansehen werde. Warum? Weil ich mir keinen Film anschaue, den ich schon als Buch nicht hätte lesen wollen. Und lesen ist Kopfkino. Warum also Zeit für einen Film vergeuden, der mich nicht interessiert, und ich die Zeit besser nutzen könnte?

Es gibt ganz wenige Filme, die mich so sehr ansprechen, dass ich auf die vorherige Lesung des Buchs verzichte. Wann das zuletzt passiert ist, weiß ich nicht mehr. Ich kann euch aber versichern, dass es schon vorkam. Selten, aber immerhin. Auch der Plan, das Buch unbedingt noch vor Kinostart zu lesen, ist oftmals gescheitert. Dann aber in dem kollosalen Ausmaß, dass ich folgerichtig auch den Film nicht im Kino gesehen habe. Konsequenz muss schließlich sein – oder so ähnlich.

Einmal ist es mir tatsächlich passiert, dass ich eine Buchverfilmung gesehen habe, bevor ich das Buch kannte. Meine beste Freundin hatte mich breitgeschlagen, mit ihr in den Goldenen Kompass zu gehen. Da ich zu meiner Schande damals nicht wusste, dass es sich hier um eine Buchverfilmung handelte, willigte ich ein. Schließlich stellte ich mir die Frage nach Buch oder Buchverfilmung nicht. Als ich dann – für mich – mitten im Filmvergnügen rausgerissen wurde, weil der Film mit einem fiesen Cliffhänger endete, war ich perplex. Die Eröffnung meiner Freundin, dass es sich hierbei um eine Buchverfilmung handelte, erklärte so einiges.

Die leidige Sache mit den schlechten Buchverfilmungen…

Ihr alle kennt sie: Die richtig schlechten Buchverfilmungen, die einen unheimlich unzufrieden zurücklassen. Tintenherz ist die schmerzhafteste unter ihnen, die ich so unfassbar gerne rückgängig machen würde, dass es wehtut. Ich kenne keine Verfilmung, die schlechter ist. Und das liegt nicht nur daran, dass Cornelia Funke meine Lieblingsautorin ist, sondern vor allem daran, dass in diesem Film nichts, aber auch gar nichts, stimmt. Drei Bände Buchmaterial in einen Film gequetscht und das wars. Keinen Sinn für Details. Diese Erfahrung hat mir Buchverfilmungen sehr madig gemacht. Ich frage mich daher selten, ob Buch oder Buchverfilmung, sondern ob die Buchverfilmung überhaupt sein muss.

Wie seht ihr das? Liebt ihr Buchverfilmungen? Oder stellt ihr euch die Frage Buch oder Buchverfilmung erst gar nicht? Schreibt’s mir gerne unten in die Kommentare.

 

 


[Rezension] Die Feder eines Greifen

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Titel Die Feder eines Greifen
Reihe Drachenreiter
Band 2. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung .....

Die Feder eines Greifen in drei Worten?

Zauberhaft, bewegend, liebevoll.

Cover & Gestaltung von Die Feder eines Greifen?

Das Cover von Die Feder eines Greifen ist genauso liebevoll und detailverliebt gearbeitet wie die Neuauflage des ersten Bandes. Zu sehen ist ein wunderschöner Greif, der eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte innehat. Seine Farbgestaltung ist ein echter Hingucker. Besonders schön finde ich das passende Logo der Reihe, das sich auch auf der Neuauflage findet. Band zwei steht seinem Vorgängerband in Sachen Gestaltung in nichts nach.
Wie auch Band eins, so ist auch Die Feder eines Greifen im Inneren wieder mit wunderschönen Zeichnungen von Cornelia Funke versehen. Einige Zeichnungen kannte ich bereits aus Band eins, wobei auch hier viele neue und wunderschöne Bilder dazukommen. Ein rundum gelungenes Design.

Worum geht’s in Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen schließt nicht nahtlos an die Handlung von Drachenreiter an. Zwischen den beiden Werken gibt es einen geringen Zeitsprung von zwei Jahren, in denen sich die Wiesengrunds einen Wunsch erfüllt und ein Domizil für Fabelwesen erschaffen haben. Nachdem im ersten Band Drachen das Fabelwesen der Wahl waren, geht es in Die Feder eines Greifen nun vor allem um die Beziehung zwischen Drachen, Pegasi und Greifen. Ben stürzt sich Kopfüber in ein spannendes Abenteuer, über das ich euch aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten möchte.

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Wie auch beim Drachenreiter und anderen ihrer Bücher wurde ich dank des Schreibstils direkt in die Geschichte gesogen. Cornelia Funke schreibt bildhaft und detailliert genug, um beim Lesen ein deutliches Bild vor Augen zu haben. Allerdings schafft sie es, ihren Schreibstil luftig und leicht zu halten; er ist weder überladen noch stockend. Unterstützend wirken die Zeichnungen der Autorin, die die Phantasie des Lesers beflügeln und einen versonnen die Seiten betrachten lassen.

Das Figurenpersonal in Die Feder eines Greifen?

Das Figurenpersonal hat sich im Vergleich zum Drachenreiter nur unwesentlich erweitert. Die wichtigsten Protagonisten sind nach wie vor Lung, sein Reiter Ben, Schwefelfell und die restliche Familie Wiesengrund. Allerdings treten Lung und Ben deutlich hervor, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich muss leider zugeben, dass ich zu Beginn recht skeptisch war, wie gut die Fortsetzung zum ersten Band passen würde. Ob die Figuren denselben Charme versprühen können wie zuvor. Und ich muss sagen, dass es Cornelia Funke bestens gelungen ist. Die Romanhandlung setzt zwei Jahre nach den Geschehnissen aus Drachenreiter ein, sodass man eine gewisse Entwicklung der Figuren voraussetzen kann, die es einem leichter macht, Veränderungen zu akzeptieren. Dennoch finde ich, dass die Figuren in ihrem Wesen und Kern auch in Die Feder eines Greifen sehr gut getroffen und dargestellt wurden. Sie alle stimmten mit den heißgeliebten Figuren des ersten Bandes überein, wirken aber gereifter und facettenreicher. Vor allem mit Ben konnte ich mich super identifizieren, der in Die Feder eines Greifen ein Gefühlschaos nach dem anderen durchlebt.

Positives zu Die Feder eines Greifen?

Die Feder eines Greifen ist ein gelungener und würdiger Nachfolger des Drachenreiter. Alle innig geliebten Figuren kommen darin vor, dank eines Zeitsprungs zwischen den beiden Büchern ist ein kleiner Bruch vorhanden, der den Vorzug hat, nicht nahtlos an die Handlung des ersten Buchs anknüpfen zu müssen. Zudem bleibt Raum für Veränderungen und Entwicklungen, mit denen der zweite Band direkt beginnen kann. So hat sich Bens gegenwärtige Situation zu Beginn der Fortsetzung im Vergleich zum Ende des ersten Buchs deutlich verbessert. Als störend empfand ich den Zeitsprung noch die Entwicklungen innerhalb nicht.
Besonders gefallen hat mir, dass Cornelia Funke es geschafft hat, dieselbe spannende und emotionale Atmosphäre aufkommen zu lassen, die mir an Drachenreiter schon so gefallen hatte. Die wundervollen Zeichnungen der Autorin tun ihr Übriges.

Empfehlung zu Die Feder eines Greifen?

Ich kann Band 2 der Drachenreiter-Reihe wärmstens allen Cornelia Funke-Fans ans Herz legen, die bereits Drachenreiter verschlungen und geliebt haben. Funke-Fans, die die Drachenreiterbücher noch nicht kennen, sollten schnellstens zu ihnen greifen. Und Leser, die Cornelia Funke bisher noch nicht kannten, können mit Drachenreiter und Die Feder eines Greifen einen gelungenen Einstieg wagen.


[Rezension] Drachenreiter

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Titel Drachenreiter
Reihe Drachenreiter
Band 1. Band
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator
Verlag Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, Jugendbuch
Preis 18,99€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung .....

Drachenreiter in drei Worten?

Phantastisch, begeisternd, wundervoll.

Cover & Gestaltung von Drachenreiter?

Vor ab sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mit der alten Ausgabe zu lesen angefangen habe und aufgrund einer Montagsproduktion zur Neuauflage wechseln musste. Daher werde ich beide Cover vergleichen, die Innengestaltung ist dieselbe. Grundsätzlich kann man über die beiden Cover sagen, dass sie einander recht ähnlich sind. Auf beiden sieht man einen Drachen, vermutlich Lung, darauf einen Jungen, bei dem es sich um Ben handeln könnte und etwas, das bei der Originalausgabe aussieht wie ein Fuchs. Leser wissen, dass es sich hierbei um Schwefelfell, Lungs Freundin, handelt. Auf dem Cover der Neuausgabe ist Schwefelfell viel besser zu erkennen, allerdings gefällt mir der etwas verrauscht wirkenden Stil der Originalausgabe besser, da sie mehr zur Gestaltung im inneren des Buchs passt. Beide Cover sind aber ausnehmend schön anzusehen, transportieren die wichtigsten Informationen und die grundlegende Stimmung des Buchs.
Die Gestaltung im Inneren des Werks ist einfach zauberhaft und gewohnt Cornelia Funkeesque. Die kleinen Zeichnungen der Autorin regen die Fantasie an, erzeugen eine wundervolle Atmosphäre und haben ihren eigenen Flair, den ich von einem Funke-Buch aber auch erwarte (und liebe!).

Worum geht’s in Drachenreiter?

In Drachenreiter geht es um den Silberdrachen Lung, seine Koboldfreundin Schwefelfell und den Menschenjungen Ben, die sich gemeinsam auf die abenteuerliche Reise machen, das Fortbestehen der Drachen zu sichern.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich selbst als Cornelia Funke Leserin bezeichne und dabei einige ihrer Werke nicht kenne. So zum Beispiel Drachenreiter, über das ich im Laufe meiner Masterarbeit zum Thema Drachen gestolpert bin. Angeregt durch die Gegenüberstellung eines gutmütigen Silberdrachen und eines bösartigen Golddrachen, wollte ich das Buch nun endlich selbst lesen und bin schwer begeistert!

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Absolut begeisternd. Cornelia Funke schreibt anregend, flüssig und so schön, dass ich mir beim Lesen alles vorstellen konnte. Besonders hilfreich waren dabei auch die Zeichnungen, die im Buch enthalten sind, sodass ich mich mehr auf die Darstellung der wunderschönen Landschaften konzentrieren konnte. Das Funke-Fangirl kam voll auf seine Kosten!

Das Figurenpersonal in Drachenreiter?

Fangen wir doch mit dem Koboldmädchen Schwefelfell an. Die junge Koboldin ist frech, aber loyal, nicht auf den Kopf gefallen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Für ihre Freunde würde sie durch die Hölle gehen, aber nicht ohne sie auf ihre Fehler und Fehlentscheidungen hinzuweisen.
Lung hingegen ist sanft und beständig. Er ist wie ein Fels in der Brandung, ist aber mindestens ebenso loyal wie Schwefelfell und mutig. Ben, der Menschenjunge, ist intelligent und zurückhaltend. Er lässt sich von Schwefelfell nichts bieten, bleibt aber dennoch ruhig und besonnen. Fliegenbein ist eine besondere Figur für mich, da ich den kleinen Homunkulus trotz allem direkt in mein Herz geschlossen habe. Er zeichnet sich durch Belesenheit und Intelligenz aus.
Der Antagonist Nesselbrand ist ein grausamer Drache, der einzig auf Rache, Jagd und Hass aus ist. Sein Ziel ist es, auch den letzten der Silberdrachen zu jagen und zu erlegen.
Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch die Familie Wiesengrund, die mir unheimlich gut gefallen hat.

Positives zu Drachenreiter?

Ich liebe dieses Buch! Bereits im Zuge meiner Recherchen zum Thema Drachen im Mittelalter bin ich auf Funkes Werk gestoßen, dass ein sehr authentisches und realistisches Drachenbild vermittelt. Realistisch und authentisch natürlich in Bezug auf die überlieferten Informationen, die unser heutiges Drachenbild prägen. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ich dieses Werk aus der Feder meiner liebsten Kindheitsautorin lesen würde. Und ich muss sagen, dass ich, ob der Tatsache, dass ich durch meine Recherche das Ende schon kannte, gefesselt und begeistern von Funkes Drachenreiter bin.

Empfehlung zu Drachenreiter?

Als riesen Funke-Fan kann ich euch jedes ihrer Bücher ans Herz legen, ob ich es gelesen habe oder nicht. Wer schöne und atmosphärische Drachenbücher sucht, ist mit Drachenreiter vollkommen richtig beraten. Die wunderschönen Illustratoren der Autorin runden das Leseerlebnis ab.


[Monatsstatistik] März 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2016!

Der März war noch weniger lesereich als der März. Unglaublicherweise ist es sonst genau umgekehrt. Aber diesen März hatte ich zwei Abgaben und zwei vorzubereitende Arbeiten, die erledigt oder begonnen werden wollten, da muss man dann eben mal auch Abstriche machen. Dafür hatte ich tolle Bücher, die mir den Tag versüßen konnten!

Gelesene Bücher

28. „Ein Streuner kehrt heim“ von Andy Trout, 384 Seiten, 4/5
29. „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke, 400 Seiten, 5/5
30. „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser, 384 Seiten, 4/5
31. „Talon – Drachenzeit“ von Julie Kagawa, 560 Seiten, 5/5
32. „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julia Kagawa, 608, 4/5

2336 Seiten konnte ich meinem Lesekonte verbuchen. Das sind fast so viele wie im Februar, trotz 2 Büchern weniger. Für den April wird es in der ersten Hälfte vermutlich nicht besser werden, da noch immer eine Abgabe und zwei vorzubereitende Arbeiten auf meinem Soll stehen, aber abends will ich jetzt immer ein wenig lesen, zudem kommen die Fahrten zur Uni ja wieder hinzu, wobei ich sicherlich die eine oder andere Seite lesen werde.

Neuzugänge

1. „Unsterblich – Tor der Dämmerung“ von Julia Kagawa [RE]
2. „Weil ich ein Dicker bin“ von Bertram Eisenhauer [RE]

Nur zwei Neuzugänge diesen Monat, auf die ich mich wirklich gefreut habe. Ein Neuzugang ist sogar schon direkt gelesen worden, der andere kommt auch bald dran.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +1 Buch = 21 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +2 Reihe begonnen = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +2,50€ = 16,00€
Weltenbummler-Challenge: +15 Punkte = 87 Punkte

Leseliste April

Die Sub-Abbau-Challenge Aufgabe für den März regt uns dazu an, Bücher mit weniger als 300 Seiten zu lesen. Die habe ich, muss sie nur in dem riesigen Stapel finden. Deswegen finde ich die Aufgabe wirklich gut. Zudem kann ich dünnere Bücher mit Leichtigkeit in meine Unitasche stecken. Ein dünnes Büchlein fällt da nicht weiter ins Gewicht. Allerdings werde ich erst die aus dem März mitgenommenen Bücher beenden, die es von der Seitenzahl gesehen schon in sich haben. Aber danach wird radikal gelesen!


[Rezension] Der Herr der Diebe

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Titel Der Herr der Diebe
Reihe
Band Einzelband
Autor Cornelia Funke
Übersetzer
Illustrator Cornelia Funke
Verlag Cecilie Dressler Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Kinderbuch
Preis 17,90€ [Leihbuch]
Seitenzahl 400
Bewertung .....

Der Herr der Diebe in drei Worten?

Liebe, Kindheit, Phantasie.

Das Cover von Der Herr der Diebe?

Das Cover von Der Herr der Diebe ist ebenso liebevoll gezeichnet, die restlichen Cover der Autorin. Besonders faszinierend dabei: Die Autorin zeichnet selbst. Ich liebe die kleinen Illustrationen, die sich überall in den Büchern verstecken. Sei es zum Kapitelanfang oder –ende, aber auch viele kleine Zeichnungen zwischendrin, sie ergänzen einfach das Leseerlebnis. Besonders toll ist es, wenn die Autorin ihre eigenen Figuren zeichnet, und dem Leser damit bei der Vorstellung schwieriger Sachen oder Personen unter die Arme greift.

Die Handlung/Das Setting von Der Herr der Diebe?

Wisst ihr eigentlich, dass ich Bücher von Cornelia Funke unglaublich gerne lese? Sie begleiten mich schon seit meiner Kindheit und können mich jedes Mal aufs Neue begeistern. Zunächst als sechstes Mitglied der Wilden Hühner groß geworden, entdecke ich nun Stück für Stück die weiteren Werke der Autorin. Die Tintenwelt konnte mich begeistern, und auch die Spiegelwelt hält mich in ihren Fängen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich Der Herr der Diebe auch endlich einmal lesen werde.

Das Buch handelt von Bo und Prosper, deren gemeiner Tante und einer zauberhaften Stadt in Italien, Venedig. Zudem kommt eine Kinderbande und der Herr der Diebe vor – alles in allem genau das, was ich als Kind wahnsinnig gerne gelesen hätte. Die Jahre, die mich von meinem Wilde Hühner lesenden ich trennen, schmolzen beim Öffnen des Buchs einfach dahin. Das Buch bewirkt in gewisser Weise genau das, was sich einige immer wünschen: Eine Verjüngung. Ich war Teil der Bande, stromerte durch Venedig und fieberte mit Bo und Prosper mit.

Der Schreibstil von Cornelia Funke?

Was soll ich euch sagen? Ein Buch von Cornelia Funke in die Hand zu nehmen, ist für mich wie nach Hause zu kommen. Bereits ein Satz reicht aus, um mich in eine absolute Lesestimmung zu katapultieren. Es ist ein Decke-Tee-gutes Buch-Gefühl, das sich bei ihren Büchern automatisch bei mir einstellt. Ich kann am Schreibstil also überhaupt nichts aussetzen. An vielen Büchern für Kinder stört mich, dass die Bücher so enorm kindlich gehalten sind, dass ich sie nicht lesen mag. Cornelia Funke schreibt verständlich, aber nicht zu kindlich, sodass dem kindlichen Leser noch etwas zugetraut wird. Ich begrüße das sehr.

Die Figuren in Der Herr der Diebe?

Ich habe mich auf den ersten Zeilen direkt in die Figuren verliebt, bei den Antagonisten empfand ich sofort Abneigung. Vor allem Bo, Prosper, Scipio und Wespe haben es mir angetan. Ida und Victor konnten mich enorm begeistern, weil sie Erwachsene symbolisieren, die ihr inneres Kind nicht verloren haben. Und genau darum ging es: Um Kindheit und Erwachsensein. Den Spagat dazwischen, den Wunsch nach dem, was man nicht haben kann. All dies wurde wunderbar von den Figuren dargestellt. Während Bo ein absolut glückliches Kind ist, das beinahe in der Tradition der ewigen Kinder von ETA Hoffmann oder JM Barrie gesehen werden kann, repräsentieren die anderen Figuren unterschiedliche Stadien von Kindheit und Erwachsensein.

Bo konnte mich aufgrund seines ungeheuer fröhlichen und lebensfrohen Charakters begeistern. Prosper ist ein unendlich liebevoller großer Bruder, der wirklich alles in seiner Macht stehende tut, um seinen Bruder und seine Freunde zu beschützen. Wespe ist mir besonders nahe gewesen. Sie liest viel und ist herzensgut. Sie ist das Bindeglied der Bande. Mosca und Riccio konnten mich mit ihrer lustigen Art begeistern. Und Scipio tat mir unglaublich leid. Dennoch ist er eine faszinierende Person, wenn auch viel mehr als Nebenperson denn Protagonist. Zu guter Letzt die Erwachsenen Ida, Victor und Barbarossa. Ida und Victor habe ich einfach ins Herz geschlossen, da sie sich ihre Kindheit bewahren konnten, Barbarossa hat mir gar nicht gefallen. Er war einfach der Antagonist der Geschichte.

Positives über Der Herr der Diebe?

Dieses Buch ist einfach ein absolutes Wohlfühlbuch, das sich nicht nur an Kinder richtet. Auch Erwachsene können sich von Cornalia Funkes Der Herr der Diebe angesprochen fühlen. Der Wunsch der Kinder nach Volljährigkeit ist ebenso berücksichtigt worden, wie der Wunsch der Erwachsenen, erneut in ihre Kindheit eintauchen zu können. Das Buch bietet ein rundum zufriedenstellendes Leseerlebnis.
Zudem konnte mich auch der Plot begeistern, auch, wenn es ehrlich gesagt weniger um den Herrn der Diebe denn um die Kinderbande rund um Prosper und Bo geht. Aber das stört mich nicht im Geringsten.

Empfehlung zu Der Herr der Diebe?

Ich kann Der Herr der Diebe uneingeschränkt allen Menschen empfehlen, die in ihrem Herzen noch Kind geblieben sind. Es mag ein Jungbrunnen oder eine Reise zum kindlichen Ich sein, zumindest bietet es eine Auszeit vom anstrengenden Alltag als Erwachsener. Da ich mir dieses Buch aus meiner Lieblingsbibliothek ausgeliehen habe, werde ich mir Der Herr der Diebe unbedingt für mein Regal nachkaufen. Eine absolute Leseempfehlung.


[Montagsartikel] #5

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Hallöchen ihr Lieben!

Nach einer ziemlich langen Blogabstinenz bin ich wieder mal mit einer Montagsfrage am Start. Ich weiß allerdings nicht, ob ich die Aktion Dieses Buch bleibt im Regal weiterführen möchte. daher bin ich gerade auf der Suche nach anderen tollen Aktionen, die ich wöchentlich montags mit der Antwort auf die Montagsfrage kombinieren kann. Jetzt aber viel Spaß mit der Montagsfrage!

montagsfrage_bannerVON WELCHEM AUTOR HAST DU GEFÜHLT DIE MEISTEN BÜCHER?

Ohne jetzt erst einmal in meine Regale zu schauen, stelle ich eine Vermutung an. Joanne K. Rowling, Cornelia Funke und Cassandra Clare dürften am zahlreichsten vertreten sein. Tatsächlich ist es wirklich so, dass ich gleichviele Bücher von Joanne K. Rowling und Cassandra Clare besitze, es folgt ein wenig abgeschlagen Cornelia Funke. Ich mag alle drei Autorinnen wirklich sehr gerne und kann jederzeit in ihren Geschichten abtauchen und mich entspannen. Die Herren der Schöpfung sind eher seltener vertreten. Der Spitzenreiter bei den Autoren ist aber eindeutig Kai Meyer. Ich liebe seine Bücher und bin gerade erst dabei, seine Bücher Stück für Stück zu erstehen. Welcher Autor hat bei euch die Nase vorn?

Bücherplanung der Woche

Hach ja! Es ist so schön, wieder einmal eine Bücherplanung zu schreiben, in der keine Unibücher vorkommen! Meine Hausarbeit ist endlich fertig geschrieben, korrigiert, gedruckt und abgegeben und lässt mich endlich wieder lesen. Und ich habe eine Menge Auswahl. Mein Sub ist ziemlich groß geworden, was vorwiegend an meinem Geburtstag im August gelegen hat… Lesen werde ich daher im restlichen September sehr viel. Durch einen wunderbaren Urlaub habe ich bisher nur wenig gelesen, aber zwei Bücher sind im September schon geliebt worden. Da sollen natürlich noch welche folgen:

1. „Hochzeitsküsse“ von Frauke Scheunemann
2. „Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer
3. „Meine wundervolle Buchhandlung“ von Petra Hartlieb
4. „Ein Streuner kehrt heim“ von Nick Trout
5. „Rette mich vor dir“ von Tahereh Mafi
6. „Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi
7. „Schnuckengucken“ von Andrea Hackenberg


[Blogtalk am Wochenende] #4

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Hallöchen ihr Lieben!

Statt wie seit letzter Woche eigentlich für den Samstag vorgesehen, gibt es den Blogtalk am Wochenende heute nochmals am Sonntag. Der gestrige Tag war recht zeitintensiv und so bin ich nicht wirklich zum Tippen gekommen. Die Klausur und Hausarbeiten stehen an, wundervoll Bücher wollen gelesen und das Wetter schließlich auch genossen werden. Das Wetter ist in den letzten Tagen wieder richtig schön geworden! Perfektes Lese- und Badewetter.

#1 Offlinegeplauder

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich euch diese Woche so berichten soll. Es passiert momentan nicht viel Außergewöhnliches. Die Uni verlangt meine Aufmerksamkeit, ich habe noch immer den besten Job der Welt und bin einfach rund um glücklich. Als ich vor ein paar Tagen mit dem Bus in die Stadt fuhr, bin ich am Streik der Post- und Paketzusteller vorbeigefahren. Und Recht haben sie! Wenn ich mir ansehe, wie viele Menschen für zu wenig Geld zu viel Arbeit erledigen müssen, die eigentlich für zwei reichen würde, wird mir übel. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich finde, jeder Angestellte ist es wert, gerecht bezahlt zu werden. Natürlich ist so ein Streik unangenehm und auch ich warte auf Pakete. Aber was es da für Reaktionen überall gibt! Auf einer Seite eines Versandriesen beispielsweise bewerten Käufer einen Verkäufer schlechter, weil der Poststreik stattfindet. Statt Verständnis und ein wenig mehr Geduld gibt es nur Druck. Die Mentalität, alles sofort nach Hause geliefert haben zu wollen, am besten aber dann, wenn ich da bin, stinkt wirklich zum Himmel. Ja, es ist bequemer, wenn man etwas liefern lässt. Aber warum sich aufregen, wenn der Zusteller da war, wenn ich arbeiten bin? Er oder sie hat ebenso einen Job wie ich ihn habe. Wenn ich allerdings da bin und dann ein Zettel an der Tür klebt, das ist wiederum ein anderes Thema… Ich kann sie verstehen, die fleißigen Bienen der Post, die bei Wind und Wetter draußen für unsere Briefe, unsere Pakete unterwegs sind und oftmals nicht mal einen schönen Tag gewünscht bekommen. In Zeiten, in denen nur der günstigste Preis zählt, bleibt einiges auf der Strecke: Menschlichkeit, Freundlichkeit und Verständnis.

#2 Netzfundstück der Woche

Diese Woche wimmelt es in meiner Timeline auf Twitter nur so von Liebe. Grund dafür sind die Herzenstage einiger Verlage. Ich sehe unzählige Aktionen, Artikel und Tweets über die Aktion und komme doch gar nicht hinterher. Deswegen kann ich euch kein einzelnes Fundstück nahelegen. Schaut doch selbst mal auf Twitter und sucht euch eure persönlichen Links und Favoriten aus, ich wäre wirklich gespannt, was ihr toll findet. Schreibt sie mir doch einfach in die Kommentare!

Ein negatives Fundstück der Woche bildet die Schließung einer Buchhandlung, die schon eine Instutition war. Die Gutenbergbuchhandlung in der Mainzer Innenstadt schließt nach 60 Jahren. Die weiteren Filialen sind davon jedoch nicht betroffen. Ich finde es immer schade, wenn Buchhandlungen oder generell Geschäfte schließen müssen. Zumal aus einem solchen Grund wie mangelnder Vertragsverlängerung. Wirklich schade, denn ich habe dort gerne im damals großen Fundus der Buchhandlung meine Reclamhefte gekauft. Eine bessere Auswahl von Titeln, die man direkt mitnehmen kann im Bereich Lektüre hatte man sonst nirgendwo.

#3 Zuletzt gesehene Literaturverfilmung?

Die letzte Literaturverfilmung, die ich gesehen habe? Wow, das ist keine leichte Frage. Mir fällt so spontan nur Harry Potter ein, wobei da noch einiges gewesen sein müsste. Ich weiß, dass ich Panem gesehen habe, zumindest zum Teil, aber wann das war, das weiß ich leider nicht mehr. Ich erinnere mich jedoch daran, dass ich die Verfilmung gut fand. Und das soll bei mir was heißen. Eigentlich bin ich recht schnell zufriedenzustellen. Ein Buch oder Film muss mich unterhalten können. Handelt es sich jedoch um einen Film, der auf einem Buch basiert, sieht das schon ganz anders aus. Besonders dann, wenn ich das Buch gut kenne und sogar geliebt habe. Es gibt nichts schlimmeres für mich als Buchmenschen, als eine schlechte Buchverfilmung. Und seien wir doch mal ehrlich: So richtig gut finden wird doch nur selten eine Buchverfilmung unserer Lieblingswerke. Ich weiß noch, dass ich damals im Kino in der Verfilmung der Tintentrilogie war. Drei Bücher in einen Film, das kann ja nichts werden. Hätte ich mir das doch nur früher gedacht. Der Film war grauenhaft. Ich ärgere mich heute noch über das aus dem Fenster geschmissene Geld. Dabei waren die Bücher so klasse! Welche Literaturverfilmung habt ihr zuletzt gesehen?


[Rezension] Reckless – Das goldene Garn

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Titel Reckless – Das goldene Garn
Reihe Reckless
Band 3. Band
Autor Cornelia Funke
Verlag Dressler
Erschienen als Hardcover
Genre YA, Jugendbuch, Fantasy
Preis 19,99€
Seitenzahl 464 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Gefühlvoll, spannend, verwirrend.

Wie ist das Cover?

Das Cover ist wunderschön. Es sticht neben den anderen beiden Büchern richtig hervor. Die Blau- und Silbertöne sind unwahrscheinlich schön. Wie die beiden Vorgängerbücher auch, hat auch der dritte Band einen Titel und den Autorennamen in Silber. Es ist wirklich schön. Der dritte Teil ist zudem genauso auf den Inhalt abgestimmt, wie die anderen beiden.

Wie war die Handlung?

Der dritte Band setzt nach den Handlungen des zweiten ein. Es scheint schon Zeit vergangen zu sein, denn der Cliffhanger des zweiten Bandes wird nicht erneut aufgenommen, sondern das Buch startet in medias res. Wir begleiten erneut Jacob und Fuchs, zudem auch Will und ebenfalls den Bastard. Alle liebgewonnen Figuren und Gegner sind wieder mit dabei, allerdings auch einige neue, die nun ihr wahres Gesicht offenbaren. Der dritte Teil der Reihe bietet Spannung und Verwirrung, aber auch eine romantische Liebesgeschichte. Ich bin, dank des erneuten Cliffhangers, total gespannt auf den vierten Teil von Reckless.

Wie waren die Figuren?

Ich bin ein wahnsinniger Fan von Fuchs. Ich habe sie so gerne, dass ich am liebsten in die Geschichte kriechen würde. Und in diesem Band hätte ich es am liebsten besonders oft getan. Aber nicht zum Spaß, sondern um einigen Mal den Kopf zu Recht zu rücken, aber das geht ja leider nicht. Ich liebe Cornelia Funkes Figuren in Reckless. Jede ist einzigartig und die Welten sorgen für besondere Vielfalt. Wie Jacob hat auch mich die Spiegelwelt begeistert. Ich konnte die Figuren beinahe greifen, habe mit ihnen gelacht und geweint und um sie gebangt.

Wie war der Schreibstil?

Ich fühlte mich, als sei ich Teil der Geschichte. Wenn ich die Augen schloss, konnte ich die Häuser der Kinderfresserinnen auf der Zunge schmecken, ich konnte Fuchs‘ Fell fühlen und den Wald riechen. Ich war jeden einzelnen Satz in der Spiegelwelt dabei. Cornelia Funkes Schreibstil ist unwahrscheinlich angenehm, temporeich, jedoch nicht zu schnell, detailliert ohne übertrieben zu sein. Ich mag ihn sehr gerne.

Was war gut?

Dass die Geschichte weitergeht, ohne an Spannung zu verlieren. Es wurden neue Fragen aufgeworfen, alte nicht beantwortet und dennoch bin ich nicht unzufrieden, sondern glücklich. Ich freue mich auf den kommenden Band und kann es kaum erwarten zu erfahren, ob und wie viele Fragen geklärt werden. Zudem gab es heikle Stellen, die lediglich angedeutet wurden, sodass sie der Fantasie des Lesers überlassen blieben. Sie waren da, erkennbar, aber nicht ausgeschrieben. Klasse gemacht.

Was war nicht so gut?

Ich persönlich, hätte mir ja für einen speziellen Part des Buchs ein wenig mehr Romantik erhofft. Ich habe so sehr gebangt und gehofft, dass es mir ein wenig zu nebensächlich war. Aber das ist mein Geschmack und ich bin persönlich ein großer Fan dieser Verbindung, die ich euch aus Gründen des Spoilers nicht verraten werde. Da das Buch auch für Jugendliche ist, kann ich die Zurückhaltung gleich doppelt verstehen.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Der Weltenaufbau ist außergewöhnlich. Die Idee, Märchen auf diese Weise lebendig zu machen, ist außergewöhnlich. Die Figuren sind außergewöhnlich, und die Handlung auch. Kurzum: Ich liebe diese Reihe.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja! An alle, die Fantasy lieben. An alle, die Märchen lieben. An alle, die nie genug von Tagträumen haben. Ich liebe die Reihe von der ersten bis zur letzten Seite und wurde auch vom dritten Teil nicht enttäuscht.


Freitags-Füller

2 Kommentare

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  1. Ich könnte heute den ganzen Tag nur lesen, leider muss ich noch meine Hausarbeit beenden.
  2. Wenn man Menschen nur nach ihren inneren Werten beurteilt, find ich gut.
  3. Es gibt so viel wofür wir heute dankbar sein können und ich hoffe, dass auch andere dafür dankbar sind.
  4. Frühling ist wirklich schön, denn es ist nicht zu heiß, aber trotzdem schön sonnig.
  5. Ich habe eine Schwäche für Bücher, was hier bestimmt schon aufgefallen sein dürfte.
  6. Bald gebe ich die erste, nicht wirklich wissenschaftliche Hausarbeit in Kunst ab, mal sehen wie das wird.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Tanzkurs, morgen habe ich den Besuch des Tanzschulballs geplant und Sonntag möchte ich meine Hausarbeit beenden!

Meine Woche

5 Bücher konnte ich in dieser Woche lesen, oder beenden. Eines davon war eine Märchensammlung, ein anderes leider der Flop des Monats, zwei waren Mangas und das letzte Buch im Bunde war der erste Teil einer Dilogie. Im Schnitt war meine Lesewoche nicht schlecht, und ich bin wirklich zufrieden. Auch mit meiner Hausarbeit, über das bisher unwissenschaftlichste und unmöglichste Thema meiner gesamten Unilaufbahn, geht es in großen Schritten vorwärts. Lediglich zwei Hauptteil mit drei Seiten und Einleitung, sowie das Fazit fehlen mir. Ich bin also fast fertig. Blogtechnisch war es ein wenig ruhiger, da meine vorgeschriebenen Rezensionen bereits alle hochgeladen sind. Das ändert sich nach der Hausarbeit, nach der ich versuchen will, alle Rezensionen, die offen sind, zu schreiben. Ihr dürft euch also freuen.
Wie war denn eure Woche so? Was macht ihr am Wochenende?


[7 Tage – 7 Bücher MINI] Ankündigung und Leseliste

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Schon die letzte 7 Tage – 7 Bücher-Aktion habe ich in vollen Zügen genossen.
Endlich gehr es weiter. Zunächst nur mit einem Mini vom 20.03.2014 00:00 Uhr bis 23.03.2014 23:59 Uhr.

Ich freue mich bereits wie eine Schneekönigin und fiebere Mitternacht bereits entgegen.
Meine Leseliste ist bisher noch nicht ganz ausgereift, aber es werden definitiv Bücher aus meinem Sub gelesen werden.
Wie viel ich schaffe, ist noch unklar, aber vielleicht läuft es so gut, wie das letzte Mal. Da hatte ich ja mit 7 Büchern mein Ziel mehr als erreicht.
Wer sich auch anmelden will klickt hier, um zu Melanie zu gelangen und hier, um zu Mandy zu gelangen.

Leseliste:

„Mein Reckless Märchenbuch“ von Cornelia Funke
„Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater
„Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer
„Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“ von Sebastian Niedlich

Ich bin gespannt darauf, wie viel ich tatsächlich schaffe. Denn meine Hausarbeit will geschrieben, meine Bachelorarbeit vorbereitet und meine Klasse will auch besucht werden.
Macht ihr mit?