[Rezension] „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“

2 Kommentare
Titel „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

„Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich muss euch sagen, als ich „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Lars Simon hat mit „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ja, die Figuren in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich kann euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


Montagsartikel Nr. 38

2 Kommentare

Helau ihr Lieben und willkommen zu Montagsartikel Nr. 38 an Rosenmontag!

Eine wahnsinnig spannende, lehrreiche und erfreuliche Woche volle neuer toller Menschen ist ins Land gegangen. Ich bin gespannt auf die Dinge, die mich noch erwarten, freue mich auf kommende Herausforderungen und sehne mich nach noch mehr Dingen, die ich in Zukunft lernen werde. Glücklicherweise hat der Blog nicht so sehr gelitten wie ich befürchtet hatte, da ich mein neues Zeitmanagement erst noch auf den Blogbereich meines Lebens ausdehnen muss. Gut, dass ich ein paar Rezensionen vorgeschrieben hatte, damit euch hier der Lesestoff nicht ausgeht. Legen wir aber jetzt mit dem Montagsartikel los.

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Es fällt mir ziemlich schwer, diese Frage zu beantworten. Bücher, die in meinem Regal landen, habe ich mir vorher ausgesucht, angeschaut und in den meisten Fällen auch reingelesen. Oder ich kenne die Rezension von Buchbloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben wie ich. Daher sind Überraschungen – in beide Richtungen – bei mir eher die Seltenheit. Wenn mich ein Buch überraschen kann, dann durch einen unvorhergesehenen Plotttwist, einen besonderen Schreibstil, wundervolle Figuren oder einen spannenden Plot. All diese Kriterien machen für mich ein gutes Buch aus. Allerdings müsste ich euch dann hier einen Großteil meiner Leseliste präsentieren, was wohl kaum im Sinne der Frage ist. Geschenke und Rezensionsexemplare bergen ebenfalls nicht das Potential, mich positiv überraschen zu können, da ich bei der Menge an Büchern, die ich besitze um Wunschlisten gebeten werde und meine Rezensionsexemplare anfrage. Daher erlebe ich keine unangeforderten Überraschungen, die sowohl positiv als auch negativ sein können. Dadurch komme ich zu meinem Ausgangspunkt zurück: Alle Bücher, die bei mir landen, sind ausgesuchte Werke, die auf jeden Fall meinen Lesegeschmack treffen. Zwar gibt es immer Bücher, die mir besser gefallen als andere, aber von einer positiven Überraschung, aufgrund einer besserern Bewertung denn Erwartungshaltung, das habe ich lange nicht mehr gehabt. Aus dem Stehgreif kann ich euch auch leider nicht das letzte Buch nennen, bei dem es so war, verzeiht.

Wie war deine Woche?

Wie ihr oben schon sehen konntet, hatte ich eine tolle Woche. Bei mir hat sich beruflich einiges geändert, sodass ich nun Teil eines jungen und kreativen Teams bin. Als Teil dieses Team arbeite ich an einem unfassbar humorvollen und spannenden Projekt mit, das mir sehr gut gefällt. Die letzte Woche stellte meine erste Woche in besagtem Team dar und war von einigen Neuerungen geprägt. So habe ich erstmal viele neue Leute kennengelernt, die mir alle sympathisch sind und mit denen ich prima zusammenarbeiten kann. Ich habe einige neue Dinge gelernt, erweitere meinen Horizont und bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen. Dementsprechend war meine Woche sehr aufregend und lehrreich. Das Wochenende war ebenfalls sehr schön, da ich neben einer ausgedehnten Cachetour wieder Zeit zum Lesen hatte und ich meinem Nebenjob tätig war. Momentan läuft es sehr gut bei mir, was mich unheimlich freut.

Auf dem Blog konntet ihr, da ich vorgeschriebene Rezensionen übrig hatte, immerhin zwei Beiträge lesen. Zum einen die Rezension zu „Black Dagger – Phury & Cormia“, dem sechsten Band der Black Dagger-Reihe von J.R. Ward und zum anderen die Rezension zu Katherine Pancols zweitem Band der Muchachas, „Muchachas – Kopfüber ins Leben“. Beide Bücher haben von mir die volle Punktzahl erhalten, wobei „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ definitiv ein gute-Laune-Hoffnungsbuch ist.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche leider nicht so viel wie sonst, was aber vollkommen normal und zu verkraften ist. Dafür habe ich am Sonntag noch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon beendet, ein Buch, das anders war als erwartet, da es zum einen sehr viel ernsthafter war als ich dachte und zum anderen der Auftaktband einer Reihe ist. Begonnen habe ich kurz darauf dann mit „Die rote Löwin“, einem historischen Roman, den mit Belle von Stehlblüten hat zukommen lassen. Herzlichen Dank dafür nochmal!

Auf welche Buchverfilmung freust du dich dieses Jahr ganz besonders?

Ich freue mich unheimlich auf die Verfilmung der Schönen und das Biest mit Emma Watson. Mit jedem neuen Trailer oder Foto freue ich mich mehr, da ich mir persönlich keine bessere Schauspielerin für Belle hätte wünschen können. Zu gerne würde ich den Film in OV sehen, nur um Emma singen zu hören. Im Trailer klang es wirklich angenehm. Generell geben sich die Macher unheimlich viel Mühe, nah am Trickfilm zu bleiben. Ein Vergleich zwischen Buch, Zeichentrick und neuem Kinofilm wäre mal eine Beitragsidee…

Was war dein Wochenhighlight?

Meine Woche war eigentlich voll von Highlights. Da wäre zunächst der Beginn meiner neuen Stelle, die vielen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die neuen Dinge, die ich lernen darf. Da ich jedoch seit langem mal wieder Cachen und dabei auch überaus erfolgreich war, möchte ich die Cachetour zu meinem privaten Wochenhighlight küren. Die Bewegung an der frischen Luft, die schon den Frühling ankündigt, tat unwahrscheinlich gut. Und erst das Erfolgserlebnis, wenn man den Schatz nach der Suche endlich in Händen hält.


Montagsartikel Nr. 37

Keine Kommentare

Hallöchen auch und willkommen zum (sehr) verspäteten Montagsartikel Nr. 37!

Bei mir hat sich in der vergangenen Woche privat sehr viel verändert, worüber ich mich ungeheuer freue. Deshalb muss ich mein Zeitmanagement überarbeiten und anpassen, damit hier auch weiterhin regelmäßig Artikel erscheinen. Durch die tolle Chance, die sich mir gerade bietet, lerne ich aktuell unwahrscheinlich viele neue Dinge, lerne wundervolle Menschen kennen und erweitere meinen Horizont.

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Generell finde ich immer wieder schöne Sätze in Büchern, zum Aufschreiben dieser Sätze kam ich bisher noch nie. Ich bewundere die Menschen, die richtiggehend Buch über ihre Zitate führen, kontinuierlich Zitate markieren und übertragen und daraus ein wundervolles Buch bibliophiler Schätze erstellen. Ich hatte mir lange Zeit überlegt, ein solches Notizbuch anzulegen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Ihr kennt das ja sicherlich. Deswegen kann ich euch hier nur mein Lieblingszitat aus Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ nennen:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Dieser Satz begleitet mich schon seit Jahren. Er bringt einfach eine Saite in mir zum Klingen und birgt so viel Wahrheit.

Wie war deine Woche?

Meine letzte Woche war sehr emotional und voller Veränderungen, vor allem gegen Ende der Woche. Auf dem Blog war es weniger ruhig als in der Woche zuvor, da die Rezensionen zu „Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt“ und „Black Dagger – Vishous & Jane“ online gehen konnten. Zwischenzeitlich hatte ich große technische Probleme mit dem Blog, da er zeitweise nicht ansprechbar war. Woran es letztendlich lag, konnten weder ich noch mein Freund, der mein technischer Admin ist, herausfinden. Aber glücklicherweise funktioniert alles, der Blog ist wieder ansprechbar und Daten sind auch nicht verloren gegangen. Unglücklicherweise begann die Phase des Ausfalls exakt in dem Moment, als ich versuchte eine Rezension zu veröffentlichen. Diese war jedoch nicht der Auslöser, da der Blog bereits zuvor weniger performant war als sonst.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche immerhin zwei Bücher, die mir beide sehr gut gefallen haben. Mit „Black Dagger – Phury & Cormia“ habe ich den sechsten Band der Black Dagger-Reihe inhaliert – wortwörtlich, denn ich habe ihn binnen eines Tages weggelesen – und mit „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ den zweiten Teil der Muchachas-Trilogie gelesen. Letzteres ist ein absolutes gute Laune Buch, das Hoffnung macht, Lebensfreude weckt und einem zeigt, dass man manchmal gar nicht so alleine ist wie man immer gerne denkt.

Für die aktuelle Woche plane ich, „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ zu beenden, das ich in der vergangenen Woche bereits begonnen habe. Bisher ist es ein sehr faszinierendes und unterhaltsames Buch, das den Leser durch seine Andersartikeit zum Weiterlesen animiert. Jedes weitere Buch wäre diese Woche höchst erfreulich, da mein Zeitmanagement momentan komplett auf den Kopf gestellt wurde. Aber ich bin guter Dinge, dass sich alles schnell einpendelt.

Der erste Monat von 2017 ist bereits vorbei. Welches Buch hat euch bisher am besten gefallen und wieso?

Oh, solche Fragen sind immer fies. Ich konnte mich schon in der Monatsstatistik nicht entscheiden, wie ihr hier sehen könnt:

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war definitiv die Mitteilung am Freitagabend, die ausschlaggebend für die tollen Veränderungen war. Dadurch hat sich mir eine unfassbare Möglichkeit eröffnet, meinen Horizont, meine Fähigkeiten und meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Bisher bin ich sehr glücklich mit den Entwicklungen, lerne unwahrscheinlich viel, darf neue und wundervolle Menschen kennenlernen und habe eine aufregende Zeit vor mir. Deswegen wird es hier vermutlich ein Weilchen dauern, bis sich eine neue Routine eingespielt hat, aber ich glaube, ihr seht mir das nach.


[Kehrwoche] Tag 3

Keine Kommentare

Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu Tag 3 der Kehrwoche!

logo_kehrwoche16Heute stelle ich euch meine Flops 2015 vor, erzähle euch etwas über quälende Bücher und stelle euch meine pausierten Bücher aus dem letzten Jahr vor. Gestern war ich zudem ein wenig verwirrt, hatte ich doch gesagt, ich hätte es nicht geschafft, meine Bücher zu fotografieren. Fotografiert habe ich sie heute leider noch nicht, gestern wäre ich meinem Plan voraus gewesen, nun bin ich wirklich zu spät. Dafür werdet ihr morgen nun wirklich auf Twitter meine Bücher einsehen können.

So richtig schlechte Bücher hatte ich 2015 wirklich wenig. Unangefochten an der Spitze sind jedoch diese beiden Bücher: „Karlsson vom Dach“ von Astrid Lindgren, 400 Seiten, 1/5 und „Ahnen – Ein Zeitreisetagebuch“ von Anne Weber, 272 Seiten, 1,5/5. Karlsson und ich, das soll einfach nicht. Genauso wie „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren, 389 Seiten, 3/5 und ich. Wir mögen uns einfach nicht. Ich finde, dass Astrid Lindgren eine erstaunliche Persönlichkeit ist, tolle Dinge gemacht hat, aber diese beiden Figuren von ihr kann ich leider gar nicht bis kaum leiden. Pippi geht noch, aber Karlsson… reden wir nicht darüber. EBenfalls in die Sprte quälende Bücher fiel für mich „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ von Johanna Spyri, 196 Seiten, 3/5 und „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ von Johanna Spyri, 140 Seiten, 3/5. Ich mochte Heidi als Serie wirklich sehr, aber irgendwie hat es mir beim Lesen für die Uni kaum gefallen. Ob es nun an der Unisituation lag, oder an mir, wer weiß. Aber irgendwie fiel es mir bei keinem der Bücher leicht, es zu lesen und zu beenden.

Bücher, von denen ich mehr oder etwas gänzlich anderes erwartet habe, hatte ich ein paar mehr in 2015. „Kaimankacke“ von Lars Simon, 320 Seiten, 3/5, „Seth. Als die Sterne fielen“ von Christine Millmann, 348 Seiten, 3/5, „Muffensausen“ von Christoph Dörr, 400 Seiten, 3,5/5, „Holly – Die verschwundene Chefredakteurin“ von Anna Friedrich, 160 Seiten, 3/5, „Von wegen Liebe auf den ersten Blick“ von Andy P. Jones, 352 Seiten, 3/5, „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek, 448 Seiten, 3,5/5 und „Blinde Sekunden“ von Sonja Rüther, 438 Seiten, 3/5. Irgendwie hatten diese Bücher keine Saite in mir zum Klingen gebracht, ich hatte andere oder höhere Erwartungen oder fand sie einfach fade. Bei „1984“ von George Orwell, 288 Seiten, 3/5 hatte ich schlicht das Problem, dass ich mir vom Schreibstil etwas anderes erwartet hatte, aber das Buch bekommt noch eine Chance von mir.

Bücher, an die ich mich nicht mehr so wirklich erinnern kann, hatte ich nur eines: „Die Zerrissenen“ von Stephanie Fey, 496 Seiten, 3,5/5. Ich weiß leider gar nicht mehr, worum es geht. Ich musste mir tatsächlich meine Rezension ansehen… Traurig.

Zu guter letzt ein Buch, mit dem ich auf Kriegsfuß stand, weil es so viel Potential hatte, einen tollen Plot, super Nebenfiguren, aber die Protagonistin von „Thoughtless – erstmals verführt“ von S.C. Stephens, 638 Seiten, 3/5 hat mich unglaublich aufgeregt.

Abgebrochen habe ich in 2015 glücklicherweise keine Bücher, unterbrochen jedoch ein paar. Der Zeitpunkt passte einfach nicht. Entweder, weil das Thema nicht zu meiner Stimmung passte, oder, weil das Buch einfach von Unibüchern verdrängt wurde. Traurig, aber wahr, aber 4 Bücher aus 2015 sind noch begonnen auf meinem Nachttisch. „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“ von Barbara Kingsolver, „Ludwig II.“ von Oliver Hilmes, „Astrid Lindgren“ von Jens Andersen und „Wohin rollst du Äpfelchen…“ von Leo Perutz.

Aufgeschobene Bücher habe ich viele. Mein TBR steht momentan 104 Büchern. 104 Bücher. Der Sub-Abbau im letzten Jahr hat ja mal so gar nicht funktioniert. Und durch den kontinuiertlichen Aufbau von Neuzugängen sind andere Bücher aus meinem Fokus gerutscht. Dieses Jahr soll also im Zeichen meines TBR stehen. Das bedeutet für mich: Buchkaufverbot. Die nächsten drei Monate werde ich keine Bücher kaufen oder anfragen. Ich werde meinen TBR auch mal durchsehen und aussortieren. Vielleicht ist ja ein Buch dabei, dass nicht mehr gelesen wird. Allerdings wäre das sehr traurig…

Welche Bücher hattet ihr in 2015, die euch aufgehalten, aufgeregt oder genervt haben? Habt ihr vielleicht Bücher abgebrochen?


[Rezension] „Kaimankacke“

Keine Kommentare

„Kaimankacke“ von Lars Simon
Erschienen bei dtv
9,95€ als Taschenbuch
320 Seiten
3 Punkte

Das Buch in drei Worten?

Lustig, Reisetagebuch, geheimnisvoll.

Wie war die Handlung?

Die Handlung ist schnell zusammengefasst. Der Leser begegnet dem Autor Torsten Brettschneider, der nach seinem ersten Roman eine Schaffenskrise durchlebt. Um seine kreativen Tanks wieder auszuladen, fährt er in den Urlaub in einer Clubanlage, in der sich auch sein Vater, dessen Freundin und ein Kumpel aufhalten. Was dann jedoch passiert ist witzig und unterhaltsam, denn die Suche nach einem Kaiman wird zum Hauptziel.
Der Plot hat mir wirklich gut gefallen. Generell mag ich Reisebücher und freue mich über lustige Geschehnisse, schöne Landschaftsbilder und ein wenig Kultur.

Wie waren die Figuren?

Mit den Figuren habe ich mich schwer getan. Es gab zwar immer wieder lustige Momente aufgrund der Charaktereigenschaften verschiedener Figuren, allerdings hat mir ein wenig die Tiefe gefehlt. Ja, ich weiß, das Buch ist humoristisch und soll unterhalten, dennoch waren mir einige Figuren zu stereotypisch. Auch, wenn mit Stereotypen gespielt werden und genau daraus die Komik entstehen soll, hat der Autor damit leider nicht meinen Nerv getroffen. Anfangs fand ich die Figuren noch amüsant, später dann leider weniger.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil ist klasse. Er ist gut zu lesen, führt toll durch die Geschichte, ist locker und leicht. Allerdings gab es, was ich den darzustellenden Gedanken des Protagonisten zuschreiben, einige Wiederholungen, die mir dann zu viel wurden. Dennoch ließ sich das Buch sehr angenehm lesen.

Was war gut?

Ich finde die Idee des Cluburlaubs sehr gut. Überteuerte Preise, eine ungepflegte Clubanlage, merkwürdige Mitreisende und außergewöhnliche Familienmitglieder haben mich sehr gut bespaßen können.

Was war nicht so gut?

Leider gefielen mir die Figuren nicht alle gut. Einige waren mir zu stereotypisch ausgearbeitet und wurden auf ihre Funktion runtergebrochen. Leider hat der Humor des Buchs nur circa zur Hälfte meinen getroffen. Ich konnte zwar oft und herzlich lachen, aber leider nicht so häufig, wie ich es mir gewünscht hätte.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Was ich außergewöhnlich fand, war die Verwendung von Sprache. Es werden spanische Sätze eingearbeitet, Kapitelzahlen in Schwedisch, später Spanisch und es gab sogar ein hessisches Ehepaar, das so wirkte, als sei es direkt aus Frankfurt in die Geschichte katapultiert worden. Herrlich. Das hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Kann ich das Buch empfehlen?

Ja. Und zwar an alle, die Urlaubslektüre lieben und gerne humoristische Bücher lieben. Mein persönlicher Humor wurde nicht getroffen, was allerdings nichts daran ändert, dass das Buch viele lustige Stellen, einen tollen Plot und sehr gut zusammengestellte Figuren hat. Ich persönlich hätte mich gefreut, wenn einige Figuren mehr Persönlichkeit eingehaucht bekommen hätten, da sie für mich doch recht präsent waren. Dennoch hatte ich einige amüsante Lesemomente mit „Kaimankacke“. Danke für die Bereitstellung im Rahmen der Lovelybooks Leserunde.