[Rezension] „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“

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Titel „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“
Reihe Ja, Titel unbekannt
Band 1. Band
Autor Lars Simon
Übersetzer
Illustrator
Verlag dtv
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Fantasy
Preis 9,95€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

„Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ in drei Worten?

Skurril, zauberhaft, außergewöhnlich.

Cover & Gestaltung von „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich muss euch sagen, als ich „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ das erste Mal zur Hand nahm, tat ich es wegen des Covers. Ich meine, man sieht die Beine einer Person, einen seltsamen Mops und die Farbgebung tut ihr übriges. Das Buch ist ein Hingucker, das mich optisch sofort von sich überzeugen konnte. Es sieht nicht nur außergewöhnlich aus, es ist es auch.

Worum geht es in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Lars Simon hat mit „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ ein außerordentlich lustiges Buch geschrieben, das jenseits der Norm liegt. Es dreht sich um Bölthorn, den ziemlich seltsamen Mops, Buri Bolmen, dem ebendieser Mops gehört, und Lennart Malmkvist, der in ein Abenteuer gezogen wird, auf das er niemals vorbereitet war. Im Auftaktband wird der Leser zunächst in die Thematik ein- und in eine magische Welt entführt.

Der Schreibstil von Lars Simon?

Lars Simons Bücher konnten mich in der Vergangenheit eher weniger von sich überzeugen. „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ hingegen hat mich so sehr begeistert, dass ich die Folgebände auf jeden Fall lesen möchte. Der Schreibstil ist recht schlicht, dafür aber humoristisch und mit einer Spur Sarkasmus versehen, die mir gut gefallen hat. Es gab eine ausgewogene Balance aus Beschreibungen und Dialogen, sodass man gut im Buch vorankommt. Zudem ist die Sprache sehr angenehm und die Wortwahl bildhaft, sodass man sich alles vor seinem geistigen Auge vorstellen kann.

Das Figurenpersonal in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ja, die Figuren in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ sind einfach traumhaft skurril, außergewöhnlich und magisch. Lennart Malmkvist ist ein Realist und Skeptiker. Er war mir vom ersten Moment an zwar sympathisch, hatte aber eine Neigung ins unsympathische, die sich im Laufe der Handlung veränderte. Buri Bolmen konnte man als Leser leider weniger kennenlernen, was ich sehr schade fand. Aufgrund der Tatsache, dass die Geschichte für mehrere Bücher angelegt ist, hat man einige Figuren gerade erst angerissen, sodass ich mir noch keine Meinung über sie bilden konnte. Das trifft vor allem auf die schöne Polizistin zu. Besonders toll fand ich auch einen figurengebundenen Plottwist, der mich schon überraschen konnte. Eine letzte, herausragend tolle Figur findet sich im Mops Bölthorn, der wirklich ein ziemlich seltsamer aber sehr unterhaltsamer Mops ist. Ich würde in den nächsten Büchern gerne herausfinden, was es mit ihm auf sich hat.

Positives über „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich an „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ positiv überrascht haben. Zum einen hatte ich mit den Büchern von Lars Simon bisher so meine Probleme. Beim Kauf des Buchs – ich hatte in die ersten Seiten reingelesen – war ich vollkommen unwissend über die anderen Werke des Autors. Erst nach dem Lesen habe ich mir die Autorbiografie angesehen. Daher eine tolle Überraschung, dass mich ein Buch des Autors endlich so richtig begeistern konnte. Eine weitere Überraschung war die Tatsache, dass es sich um eine Reihe handelt. Noch ist nicht klar, wie viele Bücher es geben wird oder wann sie erscheinen, aber ich freue mich darauf. Zu guter Letzt konnte mich der Inhalt des Romans positiv überraschen, weil ich durch den Prolog eine etwas andere Handlung erwartet hatte. Daher, tolles Leseerlebnis.

Empfehlung zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“?

Ich kann euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ wärmstens empfehlen. Lars Simon hat ein abgedrehtes Werk geschaffen, das euch in eine magische Welt entführt, die einfach herrlich verrückt und anders ist. Deshalb möchte ich euch „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ einfach ans Herz legen. Lest rein, am besten über den Prolog hinaus, und taucht in eine magische Welt der besonderen Art ein.


Montagsartikel Nr. 37

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Hallöchen auch und willkommen zum (sehr) verspäteten Montagsartikel Nr. 37!

Bei mir hat sich in der vergangenen Woche privat sehr viel verändert, worüber ich mich ungeheuer freue. Deshalb muss ich mein Zeitmanagement überarbeiten und anpassen, damit hier auch weiterhin regelmäßig Artikel erscheinen. Durch die tolle Chance, die sich mir gerade bietet, lerne ich aktuell unwahrscheinlich viele neue Dinge, lerne wundervolle Menschen kennen und erweitere meinen Horizont.

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Generell finde ich immer wieder schöne Sätze in Büchern, zum Aufschreiben dieser Sätze kam ich bisher noch nie. Ich bewundere die Menschen, die richtiggehend Buch über ihre Zitate führen, kontinuierlich Zitate markieren und übertragen und daraus ein wundervolles Buch bibliophiler Schätze erstellen. Ich hatte mir lange Zeit überlegt, ein solches Notizbuch anzulegen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Ihr kennt das ja sicherlich. Deswegen kann ich euch hier nur mein Lieblingszitat aus Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ nennen:

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Dieser Satz begleitet mich schon seit Jahren. Er bringt einfach eine Saite in mir zum Klingen und birgt so viel Wahrheit.

Wie war deine Woche?

Meine letzte Woche war sehr emotional und voller Veränderungen, vor allem gegen Ende der Woche. Auf dem Blog war es weniger ruhig als in der Woche zuvor, da die Rezensionen zu „Der Nuttenmörder – Ein Fall für Kommissar Ratt“ und „Black Dagger – Vishous & Jane“ online gehen konnten. Zwischenzeitlich hatte ich große technische Probleme mit dem Blog, da er zeitweise nicht ansprechbar war. Woran es letztendlich lag, konnten weder ich noch mein Freund, der mein technischer Admin ist, herausfinden. Aber glücklicherweise funktioniert alles, der Blog ist wieder ansprechbar und Daten sind auch nicht verloren gegangen. Unglücklicherweise begann die Phase des Ausfalls exakt in dem Moment, als ich versuchte eine Rezension zu veröffentlichen. Diese war jedoch nicht der Auslöser, da der Blog bereits zuvor weniger performant war als sonst.

Gelesen habe ich in der vergangenen Woche immerhin zwei Bücher, die mir beide sehr gut gefallen haben. Mit „Black Dagger – Phury & Cormia“ habe ich den sechsten Band der Black Dagger-Reihe inhaliert – wortwörtlich, denn ich habe ihn binnen eines Tages weggelesen – und mit „Muchachas – Kopfüber ins Leben“ den zweiten Teil der Muchachas-Trilogie gelesen. Letzteres ist ein absolutes gute Laune Buch, das Hoffnung macht, Lebensfreude weckt und einem zeigt, dass man manchmal gar nicht so alleine ist wie man immer gerne denkt.

Für die aktuelle Woche plane ich, „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ zu beenden, das ich in der vergangenen Woche bereits begonnen habe. Bisher ist es ein sehr faszinierendes und unterhaltsames Buch, das den Leser durch seine Andersartikeit zum Weiterlesen animiert. Jedes weitere Buch wäre diese Woche höchst erfreulich, da mein Zeitmanagement momentan komplett auf den Kopf gestellt wurde. Aber ich bin guter Dinge, dass sich alles schnell einpendelt.

Der erste Monat von 2017 ist bereits vorbei. Welches Buch hat euch bisher am besten gefallen und wieso?

Oh, solche Fragen sind immer fies. Ich konnte mich schon in der Monatsstatistik nicht entscheiden, wie ihr hier sehen könnt:

Mein Monatshighlight ist nicht so einfach zu küren. Neben Ina Taus‘ Debüt „Bandstorys: Bitter Beats“ konnten mich „Mieses Karma²“ von David Safier, „Black Dagger – Zsadist & Bella“ und „Black Dagger – Butch & Marissa“ von J.R. Ward, „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs, „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“ von Stefan Bonner & Anne Weiss und „Im Schatten des roten Stieres“ von Sylvia Klinzmann begeistern. Da ich aber ein Highlight küren will, entscheide ich mich für „Bandstorys: Bitter Beats“ von Ina Taus. Ihr Debüt hat mich genauso begeistern können wie einige der anderen Bücher, allerdings möchte ich an dieser Stelle ein besonders gelungenes Debüt hervorheben, das einen Blick wert ist. Absolute Leseempfehlung!

Was war dein Wochenhighlight?

Mein Wochenhighlight war definitiv die Mitteilung am Freitagabend, die ausschlaggebend für die tollen Veränderungen war. Dadurch hat sich mir eine unfassbare Möglichkeit eröffnet, meinen Horizont, meine Fähigkeiten und meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Bisher bin ich sehr glücklich mit den Entwicklungen, lerne unwahrscheinlich viel, darf neue und wundervolle Menschen kennenlernen und habe eine aufregende Zeit vor mir. Deswegen wird es hier vermutlich ein Weilchen dauern, bis sich eine neue Routine eingespielt hat, aber ich glaube, ihr seht mir das nach.


Montagsartikel Nr. 32

1 Kommentar

Guten Morgen ihr Lieben und willkomen zu Montagsartikel Nr. 32!

Schon wieder ist eine Woche im neuen Jahr vergangen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir kommt es vor, als renne die Zeit. Diese Woche war wettertechnisch sehr winterlich und kalt. Sogar Schnee gab es, wenn er auch in meiner Heimat nicht unbedingt liegen blieb. Dafür sah es einfach wunderschön aus.

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Banner der Montagsfrage von Bücherfresserchen

Fühlst du dich hin und wieder von deinem SUB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ehrlich gesagt ist meine Antwort auf diese Frage sowohl ja als auch nein. Es gibt Zeiten, da vergesse ich meinen TBR zwar nicht, aber er rückt in den Hintergrund. Da stresst er mich genauso wenig, wie er mich erfreut. Wenn ich dann mal an meinen TBR denke, so kommt es auf die Stimmung an. Es gibt einfach Momente, in denen ich voller Schrecken feststelle, dass ich nicht mehr weiß wie viele Bücher auf meinem TBR liegen oder ob ein bestimmtes Buch bereits darin schlummert. Erst kürzlich ist mir dies passiert und daraufhin habe ich meinen TBR gelistet, sortiert und sogar ein paar Bücher ausgemistet. Jetzt liegt mein TBR bei 137 Büchern, was 22 weniger Bücher sind, als ich eigentlich angenommen hatte. Da die Zahl immer weiter sinkt, beginne ich auch wieder Freude über meinen TBR zu empfinden. Je höher er stieg, desto stressiger wurde es. Man hatte immer im Hinterkopf: Oh Gott, so viele ungelesene Bücher. Je mehr die Zahl sinkt, desto wahrscheinlicher erscheint es mir, dass ich meinen TBR tatsächlich abbauen könnte. Und momentan bin ich diesbezüglich sehr zuversichtlich. Wenn ich meinen TBR noch weiter reduziere, werde ich mich vermutlich auch wieder über die Auswahl freuen, denn aktuell ist der TBR einfach zu bombastisch, um sich einfach für ein Buch entscheiden zu können. Kennt ihr das?

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Meine Blogwoche vom 08.01. bis 15.01.2017

Letzte Woche habe ich euch drei neue Rezensionen veröffentlicht. Am Mittwoch erschien „Wir Kassettenkinder – Eine Liebeserklärung an die Achtziger“, am Donnerstag dann „Im Schatten des roten Stieres“ und am Freitag die Rezension zu „Blut will Blut“. Alle drei Bücher haben mir sehr gut gefallen und haben sehr hohe Bewertungen erhalten. Die letzten beiden Bücher habe ich im Zuge zweier Lovelybooks Leserunden gelesen und sehr genossen, danke dafür! Gelesen habe ich im restlichen Verlauf der Woche nur streckenweise. „Mieses Karma²“ konnte ich in Rekortzeit beenden – ich habe es einfach gesuchtet! -, danach jedoch erstmal eine kleine Lesepause eingelegt. Am Wochenende habe ich mich dann auf „Black Dagger – Zsadist & Bella“ gestürzt und es bis zur Hälfte gelesen. Der Einstieg dauerte ein wenig, aber nun bin ich vollkommen in der Geschichte. Zum Glück habe ich Band 4 auf meinem TBR liegen, sodass ich direkt weiterlesen kann.

Diese Woche habe ich auch meinen TBR sortiert. Dabei habe ich 6 Bücher ausmisten können und den Rest digital erfasst. Es sollte mir nun nicht mehr passieren, dass ich nicht mehr weiß, welche Bücher auf meinem TBR liegen. Ein recht erschreckender Moment. Im Ausgleich für die 6 aussortierten Bücher habe ich mir ein neues Buch gegönnt: „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“, das unglaublich lustige Lesestunden verspricht.

Privat war die Woche sehr abwechslungsreich. Ich habe eine ganz tolle Nachricht erhalten, die mich wirklich sehr gefreut hat. Das Wetter hat uns wunderschöne Motive geliefert und ich war in einer wundervollen Eisausstellung. Es war unfassbar kalt, aber auch unglaublich schön. Die Eisskulpturen sind alle sehr schön gearbeitet und sehr künstlerisch.

Blogplan vom 16.01. bis zum 22.01.2017

Diese Woche werde ich „Black Dagger – Zsadist & Bella“ beenden, vermutlich noch im Laufe des heutigen Tages. Darüber hinaus möchte ich „Wüstenblues“ und „Bandstories: Bitter Beats“ #1 lesen, die ich im Zuge zweier Leserunden erhalten habe. Dann werde ich vermutlich auch noch „Black Dagger – Butch & Marissa“ verschlingen, weil ich gerade so schön in der Handlung stecke. Meine Leseplanung ist diese Woche wieder einmal sehr ambitioniert, aber ich bin auch hoch motiviert, viel zu lesen. Der TBR muss schließlich schwinden.

Beitragsmäßig werdet ihr diese Woche die Rezension zu „Mieses Karma²“ bekommen, die ich noch schreiben möchte. Ansonsten stehen weitere Rezensionen an, wenn ich die geplanten Bücher gelesen habe. Außerdem plane ich einen handwerklichen Artikel, in dem ich euch mal meine Strick- und Näharbeiten zeigen möchte. Wollt ihr so etwas lesen? Auch plane ich, meinen Notizbuchrundenartikel zu beenden, gestalten und hochzuladen. Ich plane diesen Artikel schon lange, habe ihn aber immer wieder auf die lange Bank geschoben. Und damit soll nun Schluss sein.

Wie viele Bücher möchtest du dieses Jahr lesen und glaubst du, dass du dich im Vergleich zum Vorjahr steigern kannst?

Das letzte Jahr war lesetechnisch nicht so gut für mich. Ich hatte in der Uni lange Zeit eine sehr arbeitsintensive Phase, in der ich so gut wie gar nicht zum Lesen kam. Diese Leseflaute hielt dann auch das letzte Quartal in 2016 über an, sodass ich mein Anfang 2016 gesetztes Leseziel bei weitem nicht erreichen konnte. Die Uni habe ich nun aber mit großem Erfolg abgeschlossen und Lesezeit habe ich aktuell wieder mehr. Da sich dieses Jahr aber einiges ändern wird, habe ich mein Leseziel runtergesetzt. Auf Goodreads habe ich mein Leseziel auf 100 Bücher gesetzt, was knapp 30 Bücher mehr wären als in 2016, jedoch über 20 Bücher weniger als in 2015. Daher denke ich, dass die Anzahl ein gesundes Mittelmaß ist. Wie viele Bücher ich letztenendes wirklich lesen werde, stellen wir dann Ende 2017 fest.

Was war dein Wochenhighlight?

Ich würde das gesamte Wochenende als Wochenhighlight küren. Ich habe viel Zeit mit meinem Freund verbracht, habe ein neues Buch erstanden und wunderschöne Skulpturen in einer Eisausstellung bewundert. Ich kann es euch nur empfehlen, in die Eiswelt zu gehen, solltet ihr die Möglichkeit dazu haben. Besonders gefallen hat mir der regionale Bezug, der neben dem weihnachtlichen Thema überall erkennbar war. Was habt ihr in dieser Woche Schönes gemacht?