[Rezension] Ewiglich die Liebe

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Titel Ewiglich die Liebe
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 3. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 352 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Liebe
Ewiglich die Liebe

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung verschlungen habe, musste ich Ewiglich die Liebe einfach direkt hinterherschieben. Ich musste das Ende der Geschichte um Nikki, Jack und Cole kennen und kann euch verraten, dass ich sehr zufrieden bin.

Der Beginn von Ewiglich die Liebe ist das Ende von Ewiglich die Hoffnung, in der Cole Nikki die unfassbare Eröffnung macht, dass Nikki sich aufgrund einiger Handlungen im Ewigseits nun selbst in eine Ewigliche verwandelt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich unfassbar sauer und wütend war, da ich Cole nicht für ein solches Arschloch gehalten hatte. Da Nikki es ausschließt, jemals eine Unsterbliche zu werden, fasst sie gemeinsam mit Jack den Plan, die Unterwelt zu zerstören.

Allerdings ist das nicht so einfach, wie die beiden sich das erhofft haben. Nicht nur fehlen ihnen die nötigen Informationen, auch macht Cole ihn einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Die Spannung der Handlung resultiert aus dem Zeitdruck, den Nikki hat. Denn ihre Verwandlung geschieht in einem nicht bekannten Zeitfenster, innerhalb dessen sie agieren muss bevor es zu spät ist.

Cole konnte mich mit seiner neuen Seite überraschen

Was mich allerdings besonders gefreut hat, war Cole von einer anderen Seite kennenzulernen. Durch bestimmte Begebenheiten entdeckt man eine neue Seite an der Figur, die bisher sehr ichbezogen und eigennützig agiert hat. Dadurch konnte ich ihn wesentlich mehr in mein Leserherz schließen. Nikki und Jack haben mir nach wie vor gut gefallen. Beide sind durch ihre Erfahrungen stärker geworden und an ihnen gewachsen statt an ihnen zu zerbrechen. Das befürchtete Liebesdreieck hat hier eine ganz andere Form als man es sonst aus Jugendbüchern gewohnt ist, was ich sehr erfrischend fand.

Ewiglich die Liebe ist ein Buch mit tollem Plot, super Figuren und spannenden Wendungen

Der Plot ist auf eine große Konfrontation gegen Ende des Buchs ausgelegt. Alle Handlungen und Entscheidungen führen das Trio in Ewiglich die Liebe auf den Klimax zu, der trauriger war als ich es erwartet hätte. Ich hatte tatsächlich ein paar Tränchen in den Augen.

Ewiglich die Liebe ist ein toller Abschlussband mit einer schönen Charakterentwicklung, spannenden Wendungen, einem überzeugenden Plot und einem tollen mythologischen Setting. Ich kann euch die Ewiglich-Reihe wirklich ans Herz legen. Vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da es überraschend emotional und berührend war.

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[Rezension] Ewiglich die Hoffnung

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Titel Ewiglich die Hoffnung
Reihe Ewiglich-Trilogie
Band 2. Band
Autor Brodi Ashton
Übersetzer Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Illustrator
Verlag Oetinger Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 17,95€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Ewiglich die Hoffnung
Ewiglich die Hoffnung

Nachdem ich Ewiglich die Sehnsucht innerhalb weniger Tage verschlungen habe war mir klar, dass ich Ewiglich die Hoffnung direkt hinterher lesen muss. Zum Glück hatte ich alle drei Bände zuhause, sodass ich direkt weiterlesen und mit Nikki, Jack und Cole mitfiebern konnte.

Ewiglich die Hoffnung setzt nach dem großen Cliffhanger des ersten Teils an. Jack ist für Nikki in die Tunnel gegangen und hat Nikki somit befreit. Sie ist keine Spenderin mehr. Doch in Nikki keimt ein Plan, von dem nichts und niemand sie abbringen könnte: Sie will Jack aus dem Ewigseits retten. Allerdings braucht sie dafür Coles Hilfe. Die Suche nach Jack und das Recherchieren von Informationen habe ich als sehr spannend, aber auch bedrückend empfunden. Nikki leidet sehr unter Jacks ritterlichem Akt der Hilfe. Daher ist Nikkis Verzweiflung im zweiten Teil allgegenwärtig und schier greifbar.

Der Weltenaufbau ist spannend und ausgeklügelt

Während der Suche erfährt man als Leser auch mehr über das Ewigseits, was ich persönlich sehr interessant und faszinierend fand. Zunächst geht es um die Definition des Ewigseits, die aus diversen Kulturen und Unterweltvorstellungen einen Teil zu nutzen scheint. Das Ewigseits ist eine Mischung aus Elysium und Hölle. Ein Zustand des ewigen Status Quo, sofern genügend Energie fließt. Vor allem der geografische Aufbau war für mich interessant, da mich die grundlegende Struktur verstärkt an Dantes Hölle erinnerte, die ebenfalls in Ringen organisiert ist. Ihr merkt, das Ewigseits bietet genügend Anknüpfungspunkte für intertextuelle Bezüge.

Ewiglich die Hoffnung ist ein solider und faszinierender zweiter Band

Innerhalb von Ewiglich die Hoffnung geschehen einige Dinge, die für mich unerwartet kamen und mich sehr negativ überrascht haben. Besonders eine Wendung hatte für mich den faden Beigeschmack von Verrat, verwundert mich rückblickend aber nicht sonderlich. Dafür gab es aber auch eine höchst erfreuliche Überraschung, die mir die Freudentränen in die Augen trieb. Die kleine Romantikerin in mir ist sehr zufrieden gewesen.

Alles in allem war Ewiglich die Hoffnung ein starker zweiter Band, der für mich weniger ein Lückenbüßer bis zum furiosen Finale darstellte wie in anderen Trilogien. Natürlich nimmt an dieser Stelle die Handlung zum Ende im dritten Teil an Fahrt auf, Handlungsstränge werden verknüpft und begründet, aber der zweite Teil hatte auch eine eigenständige Handlung. Zudem wird durch die Geschehnisse in Band zwei die Grundlage für den Abschlussband gelegt.

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