[Monatsstatistik] März 2017

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zur [Monatsstatistik] März 2017.

Der März machte, nicht nur wettertechnisch, sondern auch im Bereich Lesen große Fortschritte. Das Wetter wird einladender, die Sommerzeit ist zurück und ich kam wieder zum Lesen. Es geht Bergauf, der TBR wird nun endlich reduziert und – sofern es so weitergeht – sehe ich irgendwann einmal auch die vollgestopften Regalbretter unter meinem TBR wieder.

Gelesene Bücher

016. „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula
017. „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb
018. „Die Kleidermacherin“ von Nuria Pradas
019. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward
020. „Eden Summer“ von Liz Flanagan
021. „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

6 Bücher sind es geworden, die alle ihre Besonderheiten hatten. Mit „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward und „Das Erbe der Tuchvilla“ von Anne Jacobs habe ich zwei Reihen auf den aktuellen Stand gelesen, was mich zum einen erfreut, andererseits aber auch traurig stimmt. Mit Band 3 der Tuchvilla-Saga ist die Trilogie leider beendet. Das Ende war überaus zufriedenstellend, dennoch wäre ich gerne länger bei den Melzers in Augsburg verbracht. Nun gut, das Leben ist kein Ponyhof, nicht wahr?
3296 gelesen Seiten konnte ich diesen Monat verzeichnen, was circa 550 Seiten pro Buch und 106 Seiten pro Tag macht. Beides ein sehr ordentlicher Wert. Der hohe Durchschnitt liegt vor allem an Wälzern wie „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ und „Das Erbe der Tuchvilla“. Doch auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb war seitenstark und begeisternd. Von meiner Leseliste für den März konnte ich immerhin die Hälfte der geplanten Bücher lesen, was eine wirklich gute Quote ist.

Ein Monatshighlight zu küren fällt mir – wer hätte es erwartet?! – recht schwer. Sowohl der 7. Band der Black Dagger als auch der Abschlussband der Tuchvilla-Saga konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Aber auch „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb hat mich beeindruckt zurückgelassen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich Katherine Webb wählen, da es sich hierbei um einen gelungen Einzelband handelt.

Mein Monatsflop war leider „Die rote Löwin“ von Thomas Ziebula. Die Gründe dafür sind recht schnell benannt: Während der Anfang überaus spannend und fesselnd war, verlor das Buch gegen Mitte der Handlung seinen Biss. Ich kam stellenweise nicht mehr so zurecht, erwischte mich sogar dabei, Passagen zu überfliegen. Gegen Ende kommt nochmal Spannung auf, kann aber nicht mit dem Beginn des Romans mithalten. Sehr schade.

Neuzugänge

001. „Eden Summer“ von Liz FLanagan [RE]
002. „Black Dagger – Rehvenge & Ehlena“ von J.R. Ward [RE]
003. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer
004. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman [LE]

Irgendwie will es in 2017 mit mir und dem TBR-Abbau nicht so recht klappen. Zwar habe ich in 2 von 3 Monaten Bücher abbauen können, aber leider längst nicht in dem gewünschten Ausmaße. Zwar halte ich mich beim Buchkauf und den Rezensionsexemplaren deutlich zurück, allerdings kam ich in letzter Zeit auch weniger zum Lesen. Dies liegt vor allem an der Arbeit, wobei ich endlich wieder mein Gleichgewicht gefunden habe. Wir werden sehen wie gut es im April mit dem TBR-Abbau funktioniert.

Challenges

Buchkultur-Challenge: unverändert!
Serienkiller-Challenge: 2 Reihen weitergelesen // 3 Reihen aktiv, 3 Reihen aktuell
Weltenbummler-Challenge: + 15 Punkte // 63 Punkte
Wortmagies High-Fantasy-Challenge: 6/30 Aufgaben gelöst

Leseliste April

001. „Wüstenblues“ von Gerhard von Kapff
002. „Run boy, run girl“ von Nadine Gersberg
003. „Eine Liebe in Edenfield“ von Katherine Webb
004. „Ich geb dir die Sonne“ von Jandy Nelson
005. „Die Krone der Sterne“ von Kai Meyer

Für den April habe ich mir weniger vorgenommen. Zwar war der März im Vergleich zu den vorherigen Monaten wesentlich leseintensiver, allerdings will ich mich im April auch nicht unter Druck setzen und dadurch in eine Leseflaute geraten. Daher habe ich den nicht gelesenen Rest meiner März-Leseliste stehenlassen und durch Kai Meyers neustes Buch ergänzt, das ich vermutlich als erstes lesen werde.


[Rezension] Die Kleidermacherin

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Titel Die Kleidermacherin
Reihe
Band Einzelband
Autor Núria Pradas
Übersetzer Sonja Hagemann
Illustrator
Verlag Penguin Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Roman
Preis 10,00€ [RE]
Seitenzahl 401 Seiten
Bewertung ....

Die Kleidermacherin in drei Worten?

Berührend, historisch, wechselhaft.

Cover & Gestaltung von Die Kleidermacherin?

Ich bin ja eine kleine Coverästhetikerin. Schöne Cover erfreuen mein Herz. Vor allem Cover im Stil von Die Kleidermacherin: Klar, hell und freundlich, stilvoll, aufgeräumt und einladend. Die Farben des Covers passen super zueinander, die Frau und der Titel stechen deutlich hervor. Alles in allem ein sehr gelungenes Cover. Der kleine Aufkleber, auf dem ein Kurzzitat meiner aktuell liebsten Autorin in Punkto Familiensaga zu lesen ist, verleitete mich endgültig dazu, das Buch haben zu wollen.

Worum geht es in Die Kleidermacherin?

Die Kleidermacherin passt thematisch recht gut zu den Werken von Anne Jacobs, die mit ihrer Tuchvilla-Saga mein Leserherz für sich gewinnen konnte. Allerdings dreht es sich hier weniger um die Geschicke einer Familie als die eines Modehauses, das in den Wirren des Bürgerkriegs in Barcelona sein Fortbestehen sichern muss. In enger Verbindung werden die Schicksale und Geschichten der Menschen erzählt, die mit Santa Eulalia zusammenhängen.

Der Schreibstil von Núria Pradas?

Núria Pradas erzählt lebhaft, bildlich und dialogreich die Schicksale diverser fiktiver Figuren, die sie gekonnt um historische Ereignisse gesponnen hat. Die Autorin wird zur Texterin im Wortsinne: Nicht nur, dass sie ein enges Textgewebe aus Wörtern erstellt, sie erweist sich als Meisterin darin, Fiktionales und Historisches spannend und fesselnd zusammenzubringen. Dabei ist der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Man erhält geschichtliche Informationen, ohne darüber zu stolpern. Ein rundum gelungenes Werk.

Das Figurenpersonal in Die Kleidermacherin?

Ich muss zugeben, dass ich über das Figurenpersonal nicht allzu viel im Detail schreiben kann. Zu groß ist das Figurenpersonal, das Núria Pradas in ihrem Roman entwirft. Alle Figuren wirken greifbar und echt, sie haben durchaus Ecken und Kanten. Bei manchen war ich begeistert, andere konnte ich hingegen nicht in mein Herz schließen. Doch das ist nicht schlimm, denn die Vielfalt al Figuren und Perspektiven bereichert die Geschichte. Man erhält einen Rundumblick der Geschichte von Santa Eulalia, das Schicksal der Menschen zur Zeit des Bürgerkrieges in Barcelona und hat mit einigen wiederkehrenden Figuren einen sicheren Hafen. Die Perspektivwechsel und Eindrücke sind bunt wechselhaft wie das Leben selbst. Daher verzeiht es mir, wenn ich an dieser Stelle nicht auf Charakterentwicklung und -eigenschaften der Protagonisten eingehen kann – dafür ist das Figurenpersonal schlicht und ergreifend zu groß, die Perspektivwechsel zu ausgewogen, um einige wenige Protagonisten auszumachen.

Positives zu Die Kleidermacherin?

Mir hat Die Kleidermacherin mit ihren vielen Perspektiven, der historischen Zeitgeschichte, dem perfekten Verweben von Fiktionalem und Historischen und der Flair der Epoche sehr gut gefallen. Das Buch bietet einem aufgeschlossenen Leser tiefe Einblicke in eine turbulente Zeit, ist abwechslungsreich und spannend, da es viele Perspektiven auf eine zentrale Konstante, in diesem Fall das Modehaus, vereint.
Als besonders gelungen empfinde ich die Darstellung der Atmosphäre um 1900: Alles ist in Begriff, sich zu verändern. Die Moderne kommt und reißt althergebrachte Traditionen mit sich. Krieg und Hoffnung wechseln sich ab. Alles in allem wurde diese wechselhafte Zeit und Stimmung im Roman sehr gut eingefangen.

Kritik an Die Kleidermacherin?

Ein wenig hat mir eine eindeutige Bezugsperson dann stellenweise doch ein wenig gefehlt, vor allem in Bezug auf den Titel des Werks. Es ist ja die Rede von einer Kleidermacherin, allerdings wurde mir im Verlauf des Romans nicht klar, welche der vielen tollen Frauenfiguren damit anzitiert wurde. Zumal es im Endeffekt ein Mann ist, der Entwürfe für das Modehaus anfertigt. Dass Titel und Roman somit nicht ganz übereinkommen, finde ich sehr schade.

Empfehlung zu Die Kleidermacherin?

Ich kann das Buch offenen Lesern empfehlen, die Geschichten mit Perspektivwechseln und einem großen Figurenpersonal schätzen. Zudem sollte man eine gewisse Freude am Modethema und der Zeit um 1917 mitbringen, da man ansonsten von den thematischen Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts gelangweilt sein könnte. Ich danke dem Penguin Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Die Kleidermacherin.


[Montagsartikel] Nr. 26

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Guten Morgen ihr Lieben zum Montagsartikel Nr. 26!

Ja, so wirklich Montag ist es heute nicht mehr, aber gestern war ich terminlich einfach zu sehr ausgebucht, um genug Zeit zu finden, den Montagsartikel zu schreiben. Verzeiht. Ich gelobe Besserung! Der Tag gestern war ein ganz besonderer für mich. Die letzte Woche war sehr bücherreich, sei es nun bei den gelesenen Büchern oder den erhaltenen. Meine Neuzugänge diesen Monat sind sogar noch gestiegen, sodass ich tatsächlich damit liebäugele, einen entsprechenden Artikel dazu zu schreiben. Was haltet ihr davon?

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Montagsfrage-Banner von Bücherfresserchen

 

Jetzt dauert’s nicht mehr lange, welche Bücher haben es auf eure Weihnachtswunschliste geschafft?

Das dürfte einige Lesemenschen vielleicht überraschen, aber ich habe keine explizite Weihnachtswunschliste. Ich habe eine Wunschliste, die ständig ergänzt und bearbeitet wird. Demnach ist das auch die Buchwunschliste, die ich weiterleite, wenn liebe Menschen in meinem Leben mir Bücher schenken möchten. Speziell Weihnachtsbücher habe ich keine auf meiner Liste stehen. Ich habe zwar schon Bücher mit dem Thema Weihnachten gelesen, aber diese waren nicht speziell audgewählt. Wenn Weihnachten als Thema in Büchern vorkommt und dieses auch zur Jahreszeit passt, dann ist das wunderbar, aber nicht mein Hauptbestreben. Als Stimmungsleserin muss das Buch einfach passen, da kann’s dann auch mal ein Weihnachtsbuch im Sommer sein und umgekehrt.

Wie sieht es bei euch aus? Führt ihr spezielle Listen oder nur eine? Was sind eure Weihnachtswünsche?

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Behind the Screens von Book Walk – Banner!

 

Meine Woche vom 21.11. bis zum 27.11.2016

Die letzte Woche war, aus der Perspektive meines Blogs, sehr still. Ich habe viel gelesen, gearbeitet und auf Ereignisse hingefiebert, da blieb das Bloggen leider ein wenig auf der Strecke. Mit einem Tag Verspätung melde ich mich zurück. Ich habe „Nach dem Sommer“ und „Ruht das Licht“ von Maggie Stiefvater beendet, bei „In deinen Augen“ bin ich über die Hälfte, sodass ich das Buch in Kürze beenden sollte. Damit habe ich meine Leseplanung für den November ziemlich gut eingehalten. Ansonsten habe ich wieder fünf neue Bücher vergangene Woche bekommen. Das mit dem TBR-Abbau hat in diesem Monat somit grandios hingehauen – nicht! Aber sie sind alle so schön und interessant. Wie hätte ich da widerstehen können?! Wenn ich nicht gerade gelesen oder neue Bücher erhalten habe, bin ich in die Welt der Gilmore Girls eingetaucht. Das letzte Mal habe ich die Serie als Schülerin im Fernsehn gesehen. Zum Entspannen nach der Schule war die Serie einfach perfekt und auch heute wirkt sie beruhigend. Wenn ich dann draußen unterwegs war, habe ich den süßen und kleinen Weihnachtsmarkt bei mir um die Ecke besucht. Sehr stimmungsvoll und niedlich, in einem historischen Innenhof untergebracht. Jetzt bin ich voll und ganz in Weihnachtsstimmung.

Blogplan vom 28.11. bis zum 04.12.2016

Diese Woche möchte ich – natürlich! – reichlich lesen und brav rezensieren. Auf dem Plan stehen „In deinen Augen“ (beenden), „Friesenherzen und Winterzauber“, „Der Duft von Glück und Rosen“ und „Ein Coffee to go in Togo“. Die letzten drei Bücher sind Leserundenbücher, die ich freudig erwarte und bestimmt im Nu verschlungen haben werde. Anstonsten möchte ich mich endlich an die Realisierung meines Artikels zur Notizbuchrunde machen, der ein wenig aufwendiger werden soll. Ich möchte mal etwas Neues wagen und dafür muss ich erst ein wenig Recherchieren. Off-Buch möchte ich dann noch ein wenig Gilmore Girls schauen, weitere Weihnachtsmärkte besuchen und Plätzchen backen.


[Monatsstatistik] Oktober 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu einer neuen Monatsstatistik!

Der Oktober stand ganz im Sinne Zukunft. Es gab einiges einzuleiten, loszuschicken und abzuwarten, was sich stellenweise noch in die kommenden Wochen ziehen wird. Ich hoffe sehr, dass mein Warten sich lohnt und ich bald mein Zeugnis und einiges mehr in Händen halten darf. Mit neuer Freizeit ausgestattet, kam ich endlich wieder richtig zum Lesen. Entspannende Lesephasen wechselten sich mit ebenso entspannenden Strickphasen ab. Alles in allem stand der Oktober ganz im Sinne der inneren Ruhe.

Gelesene Bücher

58. „Bella Germania“ von Daniel Speck, 622 Seiten, 5/5
59. „Erika Mustermann“ von Bettina Peters, 262 Seiten, 4/5
60. „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“ von Katharina Münz, 408 Seiten, 5/5

61. „Black Dagger – Rhage & Mary“ von J.R. Ward, 608 Seiten, 5/5

So wurden es dann doch 4 Bücher, von denen einige wirklich seitenstark sind. Gefallen haben sie mir alle ziemlich gut. Ich habe also nichts zu bemängeln und bin rundum glücklich. Die beiden Leserundenbücher haben mir tolle und fruedige Lesestunden bereitet, mit Falkenherz habe ich ein heiß ersehntes Rezensionsexemplar verschlungen und mit Black Dagger ein Buch von TBR befreit, das bereits länger ein Schattendasein fristen musste.

Neuzugänge

1. „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol
2.
„Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

Zwei Neuzugänge, die mich sehr freuen. Den ersten Band der Tuchvilla-Saga hat mir ausgesprochen gut gefallen, sodass ich auf den zweiten Teil der Trilogie sehr gespannt bin. Ich kann es kaum abwarten, mich darin zu vertiefen. Das zweite Buch ist ein Auftaktband einer weiteren Trilogie, deren dritten Teil ich vor geraumer Zeit gewonnen habe. Der Ordnung halber möchte ich die Reihe natürlich von vorne beginnen.

Challenges

A Cup of English Reads: Abgebrochen!
Gegenwartsliteratur und Klassiker-Challenge: + 2 Bücher = 26/150 Büchern
Golden Backlist-Challenge: + 0 Bücher = Muss noch aktualisiert werden!
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe fortgeführt = 1 beendete, 4 aktive Reihen
Spar-Challenge: + 2€ = 31€
Weltenbummler-Challenge: + 14 Punkte = 173 Punkte
100 Bücher-Challenge: + 0 Bücher = 37/100 Büchern

Ich habe endlich meine Challenges aktualisiert. In den letzten Unimonaten war es einfach zu stressig, um jede Challenge im Auge behalten zu können. Allerdings kann ich mit Sicherheit sagen, dass die Englischlese-Challenge katastrophal in die Hose gegangen ist. Ich habe dieses Jahr nicht ein englisches Buch gelesen, dafür aber aktuell sehr viele Mangas. Mein Ziel für das kommende Lesejahr ist es, auch Bücher auf Englisch zu lesen. Zu gerne würde ich einige Klassiker in ihrer Originalsprache lesen.

Leseliste November

Draußen wird es nun früh dunkel und sehr kalt. Die perfekte Zeit für Bett, Buch, Tee und Kekse. Von meiner Leseliste aus dem letzten Monat habe ich nur ein Drittel geschafft, da mein Stimmungslesebauch mir dazwischen gefunkt hat. Für den November steht einiges auf dem Plan:

1. „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater
2. „Ruht das Licht“ von Maggie Stiefvater
3. „In deinen Augen“ von
Maggie Stiefvater
4. „Das Gold des Meeres“ von Daniel Wolf

5. „Astrid Lindgren“ von Jens Andersen
6. „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ von Jonas Jonasson
7. „Muchachas – Tanz in den Tag“ von Katherine Pancol
8. „Die Töchter der Tuchvilla“ von Anne Jacobs

Ich bin gespannt, wieviele der Bücher ich schaffen werde. „Das Gold des Meeres“ habe ich bereits begonnen und verschlinge Seite um Seite. „Astrid Lindgren“ und „Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind“ habe ich vor längerem einmal begonnen, denke aber, dass ich unmittelbar anknüpfen und weiterlesen kann. Die Mercyfalls-Reihe steht weiterhin auf der Liste, zudem dann auch meine beiden Neuzugänge.


[Montagsstatistik] Juli 2016

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Hallöchen ihr Lieben und willkommen zu [Montagsstatistik] Juli 2016!

Wo bleibt nur die Zeit? Eben sind wir doch noch mit Feuerwerk und Feiern ins neue Jahr gerutscht, und schon ist der August da. Der Juli war blogtechnisch wenig ergiebig, ihr habt ja gesehen, dass ich hier absolut nichts gepostet habe. Ich gelobe Besserung, denn für den August sind einige Rezensionen geplant, die schon fertig in ihren Startlöchern stehen und von euch gelesen werden wollen. Außerdem sind einige Kolumnen in Vorbereitung, von denen wenigstens eine im August fertig werden sollte. Ansonsten steht bei mir alles auf Uni, daher kam ich auch im Juli verhältnismäßig wenig zum Lesen. Mittlerweile habe ich aber meinen Rhythmus gefunden, so dass es für den August mit Lesen und TBR-Abbau wirklich gut aussieht. Zudem komme ich bei all der Uniarbeit auch nicht zum Buchkaufen, was sehr positiv ist.

Gelesene Bücher

50. „Meer geht nicht“ von Claudius Pläging, 256 Seiten, 3.5/5
51. „Daughter of Smoke and Bones – Zwischen den Welten“ von Laini Taylor, 496 Seiten, 5/5
52. „Marcel Reich-Ranicki – Die Biografie“ von Uwe Wittstock, 430 Seiten, 5/5

Bereits letzten Monat hatte ich Besserung gelobt, doch im August sollte es auch wirklich so kommen. Ich habe eine gradiose Zeitersparnis für mich entdeckt, und das sollte sich positiv auf meine Lese- und Entspannungszeit auswirken. Dennoch sind 1182 Seiten zusammengekommen, die mir größtenteils sehr gut gefallen haben. Mit „Marcel Reich-Ranicki – Die Biografie“ von Uwe Wittstock habe ich meine zweite Biografie beendet und bin sehr positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich Biografien gerne lesen könnte. Meine Neugier jedoch ist geweckt und ich will mehr. Auch der erste Band der Zwischen-den-Welten-Trilogie hat mich begeistert. Die beiden Folgebücher würden die Invenstitionen der nächsten Monate darstellen, doch erstmal wird der August abgewartet.

Neuzugänge

Auch in diesem Monat habe ich keine Neuzugänge zu verzeichnen. Damit reduziert sich mein Stapel um drei Bücher. Langsam, kontinuierlich und fleißig trage ich Buch um Buch ab und befreie es aus seinem Schattendasein.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +0 Buch = 22 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe begonnen = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +1,50€ = 26,00€
Weltenbummler-Challenge: +11 Punkte = 145 Punkte

Leseliste August

Ich werde im August vor allem leichte, freundliche und lustige Bücher lesen. Bei dem momentan guten Wetter steht mir einfach der Sinn nach Urlaub, Sonne, Strand und Meer. Ich werde diese Auszeit in Buchform brauchen, denn jetzt beginnt die heiße Phase in der Uni. Ihr kennt es sicher selbst, es stehen einige Prüfungen oder Hausarbeiten an, jeder ist fleißig am Arbeiten. Daher möchte ich mich stimmungsgeleitet für meine Bücher entscheiden. Auf jeden Fall beendet werden soll jedoch das kürzlich begonnene „Kräuter der Provinz“ von Petra Durst-Benning, das es nur knapp nicht in die Juli-Statistik geschafft hat. Der Rest wird spontan aus dem Stapel gewühlt, beschnüffelt und dann verschlungen.

Was lest ihr im August? Habt ihr euch eine Sommerleseliste geschrieben?


[Monatsstatistik] Februar 2016

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Hallöchen ihr Lieben!

Hach ja, da startete das neue Jahr so unglaublich gut, aber der Februar kam rein quantitativ nicht hinterher. Dafür hatte ich einfach unglaublich tolle Bücher im Februar, und Qualität geht hier vor Quantität.

Gelesene Bücher

21. „Ein Sams für Martin Taschenbier“ von Paul Maar, 208 Seiten, 4.5/5
22. „Sams in Gefahr“ von Paul Maar, 208 Seiten, 4.5/5
23. „Onkel Alwin und das Sams“ von Paul Maar, 208 Seiten, 4/5
24. „Ludwig II. Der unzeitgemäße König“ von Oliver Hilmes, 448 Seiten, 5/5
25. „Ranma 1/2 #12“ von RumikoTakahashi, 192 Seiten, 5/5
26. „Zwei für immer“ von Andy Jones, 432 Seiten, 4/5
27. „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter, 416 Seiten, 5/5

2416 Seiten habe ich verputzt, immer noch eine sehr ordentliche Anzahl an Seiten. Zudem war die durchschnittliche Bewertung unglaublich hoch, kein Buch wurde schlechter als 4/5 Punkten bewertet. Das ist doch mal was. Abgebrochen habe ich leider dennoch ein Buch: „Die Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren. Ich komme einfach mit dem Schreibstil dieser Frau nicht zurecht. Ich kann ihre Bücher einfach nicht lesen. So gerne ich es würde, und so großen Respekt ich für sie und ihre Werke habe, es geht einfach nicht. Schade.

Neuzugänge

1. „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter [RE]

Nur ein Neuzugang und der war zusätzlich eine Vorbestellung. Der Sub-Abbau läuft und läuft. Bisher bin ich wirklich gut dabei.

Challenges

Bücherkultur-Challenge: +0 Bücher = 25/150 Büchern gelesen
Cup of English Reads: +0 Bücher = 0 gelesene Bücher
Golden Backlist: +4 Bücher = 20 gelesene Bücher
Serienkiller-Challenge: +1 Reihe beendet, +1 Reihe fortgeführt = 3 beendete Reihen
Spar-Challenge: +3,50€ = 13,50€
Weltenbummler-Challenge: +15 Punkte = 72 Punkte

Leseliste März

Der März steht ganz in der Tradition des Februar: Ich will begonnene Bücher beenden, Rezensionsexemplare und subbende Bücher lesen, rezensieren und mit euch teilen. Im Februar war ich auch endlich wieder produktiv was die Rezensionen angeht. Geschrieben, vorgeplant und hochgeladen. Jetzt müssen sie nur noch veröffentlicht und gelesen werden.


[Monatsstatistik] Oktober

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Hallöchen meine Lieben!

Der Oktober war geradezu vollgestopft mit aufregenden Terminen, tollen Büchern und netten Menschen. Die Buchmesse in Frankfurt in Verbindung mit Semas Besuch, war natürlich das Montashighlight. Ansonsten hat mich der Unialltag wieder und ich habe meine sportliche Seite ausgebuddelt, um sie ein wenig aufzupäppeln. Sehen wir mal wie das wird. Der Lesemonat Oktober war grandios! Bisher der beste Monat in Sachen gelesener Seiten und TBR-Abbau. Leider habe ich auch Bücher gekauft. Wenn man es genau nimmt, komme ich sogar auf Null, aber da ich meinen Uni-TBR nicht mitzähle, kann ich einen deutlichen Abbau verzeichnen. Zudem habe ich ein MMORPG für mich entdeckt, das mich wirklich fesselt und auch mit dem Stricken habe ich wieder intensiv begonnen.

Gelesene Bücher

104. „Meine wunderbare Buchhandlung“ von Petra Hartlieb
105. „Cheeky Vampire #1“ von Yuna Kagesaki
106. „Cheeky Vampire #2“ von Yuna Kagesaki
107. „Cheeky Vampire #3“ von Yuna Kagesaki
108. „Cheeky Vampire #4“ von Yuna Kagesaki
109. „Cheeky Vampire #5“ von Yuna Kagesaki
110. „Cheeky Vampire #6“ von Yuna Kagesaki
111. „Cheeky Vampire #7“ von Yuna Kagesaki
112. „Cheeky Vampire #8“ von Yuna Kagesaki
113. „Cheeky Vampire #9“ von Yuna Kagesaki
114. „Cheeky Vampire #10“ von Yuna Kagesaki
115. „Cheeky Vampire #11“ von Yuna Kagesaki
116. „Cheeky Vampire #12“ von Yuna Kagesaki
117. „Cheeky Vampire #13“ von Yuna Kagesaki
118. „Cheeky Vampire #14“ von Yuna Kagesaki
119. „Cheeky Vampire Airmail“ von Yuna Kagesaki
120. „Seiten der Welt – Nachtland“ von Kai Meyer
121. „Der Sternenfänger“ von Francesc Miralles & Alex Rovira
122. „Arkadien erwacht“ von Kai Meyer
123. „Zwischen neun und neun“ von Leo Perutz
124. „Arkadien brennt“ von Kai Meyer
125. „Arkadien fällt“ von Kai Meyer

22 Bücher, 5071 unglaubliche Seiten wurden meinem Lesekonto diesen Monat gutgeschrieben. Ich habe keine Ahnung, wann genau ich das alles geschafft habe. Viel gelesen habe ich in der ersten Monatshälfte noch vor der Buchmesse und Unistart. Vor allem der Abbau der knuffigsten Vampir-Mangereihe hat ordentlich Seiten angehäuft. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert! Ansonsten war der Monat Kai Meyer dominiert. Ich habe nicht nur seinen neusten Band der aktuellen Reihe beendet sondern auch die Arkadien-Trilogie wiederholt und mit dem letzten Band, der auf meinem TBR lag, auch beendet. Ein tolles Gefühl, auch, wenn ich Rosa und Alessandro schon ziemlich vermisst habe…

Neuzugänge

1. „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell
2. „Die Beschenkte“ von Kristin Cashore
3. „Asche und Phönix“ von Kai Meyer
4. „Der Winterpalast“ von Eva Stachniak
5. „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern
6. „Raum“ von Emma Donoghue
7. „Waidmannstod – Der erste Fall für Kommissar Voss“ von Maxim Leo
8. „Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong“ von Jia Mai
9. „Die Geschichte der Einsamkeit“ von John Boyne
10. „Toughtless – erstmals verführt“ von S.C. Stephens [RE]
11. „Einen Scheiß muss ich!“ von Tommy Jaud
[LR]

Was soll ich sagen… es war Buchmesse und Hugendubel hatte Mängelexemplare… Ach ja! Und Sema ist Schuld! Das hätte ich ja beinahe vergessen. 😉 Spaß beiseite, 11 Bücher sind eingezogen. Dazu noch ein paar Unibücher, aber wie gesagt. Die bilden einen eigenen TBR. Dazu kommen noch Leserunden-Bücher, Rezensionsexemplare (1), Goodiebag-Bücher und Mängelexemplare…. \o/

Leseliste Oktober

Genau zwei Bücher meiner Leseliste habe ich geschafft. Dieser Monat steht ganz im Sinne der Stimmungsleserin!

 


[Montagsartikel] #7

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Guten Morgen ihr Lieben!

Meine Güte, ist das kalt und dunkel da draußen! Die Uni fängt heute wieder bei mir an und zwingt mich morgens in die Kälte. Dabei würde ich doch so viel lieber in meinem Bett liegen bleiben und lesen ohne Ende. Aber wer will das nicht? Aber dafür ist diese Woche auch endlich wieder die heißersehnte Buchmesse. Ich freue mich schon richtig darauf, Blogger zu treffen, neue Bücher zu beschnuppern, eine riesige Buchwunschliste zu schreiben und das Masseflair zu fühlen. Hach ja!

montagsfrage_bannerWelche/s Reihe/Buch hast du zuletzt abbrechen müssen und warum?

Abgebrochen? Da muss ich mir heute aber wirklich den Kopf zerbrechen. Ich breche Bücher wahnsinnig selten ab. Bisher hatte ich immer das Glück, dass mir die meisten meiner Bücher super gefallen haben. Lediglich unterbrochen habe ich Bücher mal, wenn Zeit oder Leselust nicht so ganz vorhanden waren. Oder das Buch eben in der Lesezeit nicht zu meiner Stimmungsleserin gepasst hat. (Ich bin immer noch nicht darauf gekommen, wo ich das Wort aufgeschnappt habe… Hilfe!) Ansonsten, erinnere ich mich nur an ein Buch, das ich abgebrochen habe. „Blut von meinem Blut“ war nicht nur das älteste Buch auf meinem Mount TBR, sondern auch gleichzeitig ein abgebrochenes. Ich hatte das Buch damals gekauft oder geschenkt bekommen, so genau weiß ich das schon gar nicht mehr, hatte es begonnen und dann keinen Gefallen dran gefunden. Und dann letztes Jahr wurde es endlich gelesen. Und es war gar nicht so schlecht. Aber so richtig abgebrochen habe ich bisher, so weit ich mich erinnere, noch kein Buch.

Bücherplanung der Woche

Ich lese momentan wie eine Maschine! Ich weiß nicht mal, warum. Aber das ist mir gleich. Ich befreie ein Buch nach dem anderen aus seinem Dämmerzustand und gebe ihm einen festen Platz in meinem Regal. (Das mittlerweile auch aus allen Nähten platzt… :D) Lesen möchte ich diese Woche „Das Flugverhalten der Schmetterlinge“, das bereits von mir begonnen wurde, zudem noch „Arkadien fällt“ plus die beiden Vorgängerbände, dann noch „Ein Streuner kehrt heim“ und meine unendlich schöne, unvergleichliche illustrierte Ausgabe von „Harry Potter und der Stein der Weisen“. (Sorry, da muss ich einfach fangirlen. :D)


[Rezension] Pinguine lieben nur einmal

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Titel Pinguine lieben nur einmal
Reihe
Band Einzelband
Autor Kyra Groh
Übersetzer
Illustrator
Verlag blanvalet Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Humor, Liebesroman
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Humorvoll, überraschend, süß.

Das Cover?

Ich finde das Cover von Pinguine lieben nur einmal so unendlich süß! Das war zunächst auch der Grund, weshalb ich das Buch vor über einem Jahr auf meine Wunschliste gepackt habe. Unzählige Wünsche weiter, habe ich das Buch angefragt und als Rezensionsexemplar bekommen. In Realität ist das Cover noch viel süßer, als auf den Fotos. Die Schrift ist in das Cover geprägt und wirkt, als sei sie in das Buch eingeritzt worden. Der Pinguin ist erhaben und eine Fotografie, während der Rest gezeichnet und glatt ist. Der Maulwurf hat mich ebenfalls verzaubert und gibt einen guten Hinweis auf den Inhalt des Buchs. Alles in allem ein super Cover.

Die Handlung/das Setting?

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Feli und Janosch. Feli ist die Protagonistin des Buchs und tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste. Da es sich bei diesem Roman mitunter um eine Liebesgeschichte handelt, brauche und will ich euch gar nicht mehr dazu sagen. Denn zum einen will ich euch nichts von dieser wunderbaren Geschichte vorweg nehmen, was ihr selbst entdecken sollt. Dieses Buch lebt nämlich von seinen komischen Elementen, die mich persönlich gut zum Lachen bringen konnten.

Der Schreibstil?

Kyra Grohs Schreibstil ist leicht und locker. Er wirkt jugendlich und frisch, animiert zum Lesen und wirkt nicht aufgesetzt oder künstlich. Ich habe mich sehr angesprochen gefühlt, was vorwiegend auch an der Ausdrucksweise lag.

Die Figuren?

Oh, kommen wir zum besten Punkt der Geschichte. Feli und ich, wir verstehen uns. Und das liegt vor allem an Felis Charaktereigenschaften. Ich habe mich so oft in ihr wiedererkannt, dass er mir beinahe unheimlich ist. Und lustigerweise konnte ich in Janosch ein paar Kleinigkeiten meines Freundes entdecken. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr heraus. Daher war das Buch für mich ein persönliches Highlight. Gefallen hat mir Feli aber nicht nur wegen unserer Gemeinsamkeiten. Sie hat sich auch angemessen weiterentwickelt und hat mir am Ende genauso gut gefallen, wie zum Beginn. Denn Feli verändert nicht grundlegend ihren Charakter, sondern wird nur einige Faulheiten los. Und Janosch, der ist zu Beginn einfach nur fies, launisch und gemein. Gut, bei ihm hat das einen speziellen Grund, aber ich fand es schön, seine weichere Seite zu entdecken. Auch die Nebenfiguren haben mich begeistern können. Allem voran Cem.

Positives?

Ich habe gelacht, gehofft, wollte Feli zeitweise aus dem Buch zerren, sie schütteln und anschließend zurück in die Geschichte stopfen (auch Janosch wollte ich zeitweise erwürgen), am Ende hat sich aber alles gefügt. Besonders toll fand ich die Einteilung der Geschichte ins Aristotelische Drama, was dem gesamten Buch noch einen gewissen Touch gegeben hat. Zudem hatte das Buch für mich alles, was ich von einem guten und entspannenden Buch wünsche: Tolle Figuren, über die man sich auch mal aufregen oder lachen kann, einen flüssigen Plot und ein paar passende Wendungen.

Empfehlung?

Natürlich empfehle ich euch dieses Buch. Ich hatte vor der Lektüre eine ganz andere Geschichte erwartet. Ich dachte, ich bekomme eine Geschichte über eine junge Frau, die an die Liebe glaubt und von ihrem Prinzen entdeckt wird. Im Endeffekt bekam ich etwas ganz anderes und viel Besseres. Feli ist bodenständig und ein wenig pessimistisch, wenn es um die Liebe geht. Und Janosch ist alles andere als ein galanter Prinz in schimmernder Rüstung. Das Buch bringt Spaß und Humor mit sich und birgt für so manche Leseratte einige Identifikationspunkte. Vielen Dank für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars von Pinguine lieben nur einmal an den blanvalet Verlag.


[Rezension] Die Mitternachtsrose

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Titel Die Mitternachtsrose
Reihe
Band Einzelband
Autor Lucinda Riley
Übersetzer Sonja Hauser
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Historischer Roman, Liebesroman, Frauenroman
Preis 9,99€
Seitenzahl 576 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Romantisch, familienhistorisch, begeisternd.

Das Cover?

Ich gebe es zu, ich mag die Cover von Lucinda Rileys Büchern sehr. Auch dieses hat seinen eigenen Charme, der in mir eine wohlige Erwartungshaltung hervorruft. Denn das Cover verspricht Idylle, Historie und Romantik. Und all das habe ich auch bekommen.

Die Handlung/das Setting?

Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. In drei Handlungssträngen werden die Geschichten von Rebecca, Ari und Anahita erzählt. Die Rahmenhandlung scheint anfangs Anahitas Geschichte zu sein, startet bei ihr doch der Plot des gesamten Romans. Nebenbei bemerkt fand ich Anahitas Lebensgeschichte ungemein spannend, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht und einige Nebenstränge gekonnt einbindet. Ari, ihr Urenkel, tritt dann in die Geschichte ein, weil er Nachforschungen über das Leben seiner Urgroßmutter anstellt. Und schließlich lernt der Leser Rebecca kennen, eine amerikanische Schauspielerin, die für einen Filmdreh auf ein englisches Anwesen kommt. Und dort finden alle Handlungsstränge zusammen und ergeben ein großes Ganzes. Das Setting war ebenfalls sehr atmosphärisch. Durch Lucinda Rileys Beschreibungen habe ich mich gefühlt als sei ich selbst auf dem Anwesen. Sie zeichnet wundervolle Landschaften, ein ruhiges Moor und ein in die Jahre gekommenes Herrenhaus.

Der Schreibstil?

Ich habe erst wenige Bücher von Lucinda Riley gelesen und liebe sie alle. Ihr Schreibstil ist unter anderem daran schuld, dass ich mir ihre Bücher zu sämtlichen Gelegenheiten wünsche. Sie hat eine angenehme Wortwahl, die Satzlänge ist optimal und auch die Kapitellängen sind super. Gelegentliche Unterbrechungen in den spannendsten Teilen steigern die Spannung und Erwartungen des Lesers umso mehr.

Die Figuren?

Anahita ist eine großartige Figur. Sie hat eine enorme Lebensgeschichte, hat einen warmherzigen Charakter und gibt weise Ratschläge. Mir gefiel der Einstieg in die Geschichte mit ihr außerordentlich gut. Ari hat mir anfangs hingegen weniger gefallen. Er hat ein sehr eigennütziges und egozentrisches Wesen an den Tag gelegt, das in mir einfach keine Sympathie hervorrufen konnte. Erst als seine Geschichte sich wendet, konnte ich mich mit ihm anfreunden. Und Rebecca hat mir von Anfang an gefallen. Sie ist die typische Schauspielerin, die von ihrem Agenten und Freund angewiesen wird. Aber sie hat keine Starallüren, im Gegenteil. Dadurch wurde sie mir sehr sympathisch. Interessant war auch, dass die beiden jüngeren Figuren mit der Entdeckung von Anahitas Lebensgeschichte wuchsen und sich weiterentwickelten. Das hat mir sehr gefallen.

Positives?

Einfach so viel! Die Figuren, der Plot, die Wendungen, der Schreibstil, das Setting… Ich mag dieses Buch sehr. Ich konnte in die Geschichte eintauchen, habe mitgerätselt und gebangt, habe gehofft, geweint und gelacht.

Negatives?

Eine Kleinigkeit hat mich dann doch gestört, weil sie einfach zu plötzlich kam und irgendwie nicht wirklich reingepasst hat. Als Stichpunkt nenne ich euch nur den Namen Anthony. Ein wirklich lieber Kerl, aber die Wendung mit ihm hat mich überrascht und nicht so ganz ins Bild gepasst. Sehr schade.

Empfehlung?

Ein klares Ja. Dieses Buch ist spannend, emotional und temporeich. Es überrascht einen mehrfach, nimmt einen auf eine besondere Reise mit. Nicht nur, dass der Leser in die Epoche der Moderne schnuppert, auch wird Indien als Kolonie bereist. Historische Aspekte in Geschichten liebe ich ja. Wer also Liebesromane mit historischen Ausflügen mag, sollte sich Die Mitternachtsrose auf seine Wunschliste setzen.