[Rezension] Eden Summer

4 Kommentare
Titel Eden Summer
Reihe
Band Einzelband
Autor Liz Flanagan
Übersetzer Sabine Schulte
Illustrator
Verlag Aladin Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Roman, YA
Preis 14,95€ [RE]
Seitenzahl 368
Bewertung ....

Eden Summer in drei Worten?

Nachdenklich, berührend, besonders.

Cover & Gestaltung von Eden Summer?

Das Cover von Eden Summer ist so fröhlich und sommerlich gestaltet, dass man die dahinter steckende Geschichte auf den ersten Blick nicht erwartet. Lediglich die von Gewitterwolken verdecken Sonne lässt auf einen kritischeren Inhalt schließen. Die bunten Farben hingegen sprechen wieder für einen fröhlichen Roman, den man allerdings nicht bekommt. Stattdessen erhält man einen wundervoll und nachdenklich stimmenden Roman, der sehr lesenswert ist.

Worum geht es in Eden Summer?

In Eden Summer geht es um Eden, die von jetzt auf gleich spurlos verschwindet. Ihre beste Freundin Jess beginnt die Suche nach Eden, während der der Leser Näheres über Jess, Eden und die Freundschaft der beiden Mädchen erfährt. Durch viele Einschübe und Rückblicke erfährt man einiges über das Seelenleben der Mädchen, woraus letztlich die Spannung resultiert. Da man als Leser den Grund für Edens Verschwinden nicht kennt, treibt einen die Ungewissheit drängend voran.

Der Schreibstil von Liz Flanagan?

Liz Flanagan schreibt sehr angenehm. Ihre Wortwahl ist sehr passend für Jugendliche, die Atmosphäre ist aufgrund des Verschwindens von Eden und einiger nicht so schöner Ereignisse in der Vergangenheit der Mädchen sowohl angespannt als auch fesselnd. Alles in allem bin ich nur so durch den Roman geflogen, was auf einen flüssigen und schlüssigen Schreibstil schließen lässt. Rückblickend hat mich nichts gestört oder aufgehalten.

Das Figurenpersonal in Eden Summer?

Fangen wir doch mal mit Eden an. Über sie erfährt man, da sie in großen Teilen des Romans gar nicht wirklich anwesend ist, vor allem in Form von Rückblicken Näheres. Sie ist eine starke Person, die stets zu ihrer Freundin Jess steht und das auch nach schweren Schicksalsschlägen. Aufgrund eigener Schicksalsschläge verändert sich Eden jedoch, was im Roman sehr gut dargestellt wurde. Die Charakterentwicklung ist realistisch gezeichnet und konnte mich vollauf überzeugen.
Jess hat mir mit ihrer Beharrlichkeit sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich innerhalb der erzählten Zeit sehr weiter, überwindet Ängste und eigene Schranken und wächst über sich hinaus. Die Freundschaft der beiden unterschiedlichen Mädchen hat mich berührt, ihre Schicksale haben mich zum Nachdenken gebracht.

Positives an Eden Summer?

Da ich über den Inhalt bereits Bescheid wusste, war ich nicht allzu sehr irritiert, dass ich kein fröhliches gute Laune Buch lese. Stattdessen erhält man ein Buch, auf das am ehesten die Beschreibung eines durchwachsenen Sommergewitters passt: Zeitweise gibt es fröhliche Phasen und Abschnitte voller Sonnenschein, die dann plötzlich und gewittersturmartig von negativen Ereignissen überschattet werden. Die Suche nach Eden war spannend gestaltet, die Atmosphäre war ansteckend und realistisch und durch die häufigen Rückblicke kann man die Protagonistinnen sehr gut kennenlernen. Eden Summer ist zudem dafür geeignet, ein wenig über Freundschaften und Beziehungen nachzudenken. Was sehen wir wirklich? Wie gut kennen wir unsere Freunde eigentlich? Merken wir es wirklich, wenn es anderen schlecht geht?

Empfehlung zu Eden Summer?

Ich habe Eden Summer innerhalb eines Wochenendes verschlungen. Die Handlung ist spannend und anregend, die Atmosphäre ist fesselnd und die Figuren realistisch gestaltet. Eden Summer ist ein beeindruckendes Buch über Freundschaft, Verlust und Entwicklung, das ich euch wärmstens ans Herz legen kann. Ich danke dem Aladin Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Eden Summer.

Weitere Meinungen zu Eden Summer:


[Rezension] #Bandstorys: Bitter Beats

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Titel #Bandstorys: Bitter Beats
Reihe #Bandstorys
Band 1. Band
Autor Ina Taus
Übersetzer
Illustrator
Verlag Carlsen Impress
Erschienen als E-Book
Genre YA, NA, Jugendbuch
Preis 3,99€ [LE]
Seitenzahl 343 Seiten
Bewertung .....

#Bandstorys: Bitter Beats in drei Worten?

Authentisch, musikalisch, emotional.

Cover & Gestaltung von #Bandstorys: Bitter Beats?

Das Cover von #Bandstorys: Bitter Beats passt perfekt zu den anderen Carlsen Impress Titeln und ebenso gut zum Inhalt des Romans. Der junge Mann mit Hut passt gut zu Max, wobei die Phantasie sich ihn in meinem Kopf ein wenig anders vorgestellt hat, das blonde Mädchen könnte Anna verkörpern. Der Regen, der eine zentrale Bedeutung im Roman hat, darf natürlich auch nicht fehlen. Von daher ein inhaltlich sehr stimmiges Cover.

Worum geht es in #Bandstorys: Bitter Beats?

Durch einen Autounfall verliert Anna, Frontsängerin der Band Anna falls, ihre große Liebe und danach ist die Welt nicht mehr dieselbe. Im ersten Band der Reihe geht es um Anna und ihren Weg zurück ins Leben und die Liebe. Eingeigelt geht das Leben an ihr vorüber, bis sie auf den jungen und charmanten Musiker Max trifft, der ihr Leben auf den Kopf stellt. Der Leser wird auf eine turbulente Reise durch die Musik mitgenommen, die mich persönlich sehr begeistert hat.

Der Schreibstil von Ina Taus?

Ich liebe den Schreibstil von Ina Taus. Ich kann es nicht anders sagen. Sie schreibt so flüssig und locker, dass es ein Genuss ist. Die Wortwahl ist locker-leicht, die Dialoge sind humorvoll, die Innensicht sehr reichhaltig und emotional. Sie schafft es, emotionale Situationen real und detailliert darzustellen, sodass ich aufgrund der Bildhaftigkeit oft das Gefühl hatte, live dabei zu sein. Das Verhältnis von Dialog und Beschreibung ist sehr ausgewogen. Ich bin rundum glücklich und zufrieden.

Das Figurenpersonal in #Bandstorys: Bitter Beats?

Ich habe mich in Anna und Max verliebt, die im ersten Band der #Bandstorys im Vordergrund stehen. Anna ist eine toughe, sarkastische, humorvolle und begeisterungsfähige Protagonistin, mit der ich mich sehr gut identifizieren konnte. Sie ist sehr realistisch dargestellt und macht eine tolle Entwicklung gut. Max hat mir ebenfalls vom ersten Moment an gefallen, der ebenfalls eine tolle Wandlung durchmacht. Wobei ich bei ihm von Anfang an das Gefühl hatte, dass er mehr ist als das Klischee, das er selbst glaubt zu sein. Die anderen Bandmitglieder sind alle sehr süß und lustig. Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen, weil hinter ihrem Image viel mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Deswegen freue ich mich schon sehr auf die weiteren Bücher, in denen ich die anderen Figuren näher kennen lernen darf.

Positives über #Bandstorys: Bitter Beats?

Allein der Prolog war so intensiv und emotional, dass der Einstieg ins Buch ein Leichtes war. Direkt vom ersten Moment an war ich getriggert und konnte das Buch nicht mehr aus meinen Gedanken streichen. Die Geschichte von Anna und Max fühlte sich so echt und greifbar an, dass ich einfach weiterlesen musste. Sie entwickelt sich stetig und in einem für mich perfekten Tempo, ist dabei etwas eigenes und neues, nichts Klischeehaftes und verzauberte mich. Die Perspektivwechsel zeigen die Emotionen der Protagonisten auf direkte Weise und bringen Spannung in die Geschichte. Der plötzliche Plotwechsel hat mich sehr überrascht, obwohl ich die Zeichen früher hätte deuten können. Umso überraschter war ich dann. Als kleine Romantikerin liebe ich vor allem das Ende samt Prolog, das schöner nicht hätte sein können.

Empfehlung zu #Bandstorys: Bitter Beats?

Ina Taus‘ Debüt #Bandstorys: Bitter Beats ist einen Blick wert. Schaut euch die Reihe an. Sie bietet alles, was ich an einer tollen Reihe schätze: Tolle Figuren, viel Emotion, einen spannenden Plot und eine super Atmosphäre. Dabei sticht vor allem auch die Schreibe der Autorin hervor. Eine absolute Leseempfehlung! Ich danke dem Carlsen Impress Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Leserunde zu #Bandstorys: Bitter Beats.


[Rezension] Eleanor & Park

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Titel Eleanor & Park
Reihe
Band Einzelband
Autor Rainbow Rowell
Übersetzer Brigitte Jakobeit
Illustrator
Verlag Hanser Verlag
Erschienen als Hardcover m it Schutzumschlag
Genre Jugendroman, YA
Preis 16,90€
Seitenzahl 368 Seiten
Bewertung .....

Eleanor & Park in drei Worten?

Süß, humorvoll, Lieblingsbuch.

Cover & Gestaltung von Eleanor & Park?

Das Cover von Eleanor & Park ist mit seiner schlichten und recht einfach wirkenden Gestaltung sehr hübsch anzusehen. Es ist ohne unnötigen Schnickschnack und passt perfekt zu den beiden Protagonisten der Geschichte. Besonders angetan hat es mir der Farbton des Buchs, der in einem strahlenden Blauton gehalten ist. Die Schriftart der Kapitelanfänge ist im selben Stil wie der Buchtitel gehalten. Alles in allem ein sehr stimmiges und hübsches Ergebnis.

Worum geht es in Eleanor & Park?

Dieser Plot! Gemeinerweise bekommt der Leser schon zu Beginn der Geschichte das Ende des Buchs offenbart, was die Geschichte von Eleanor und Park zu einer Wie passiert es-Geschichte macht, im Gegensatz zu Romanen, in denen man sich fragt, Was wohl passieren wird. Das finde ich grundsätzlich nicht schlimm, denn meist ist es ja der Weg zum Ziel, der das Erzählte erst spannend macht. Und das war es bei den beiden auf jeden Fall. Man wusste, dass etwas passiert, aber nicht wie und wann. Umso gespannter war ich dann beim Lesen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Figuren und Schreibstil taten ihr Übriges. Vom Plot selbst möchte ich euch daher nicht zu viel verraten, da diese Information genau das ist, was der Leser selbst entdecken sollte.

Der Schreibstil von Rainbow Rowell?

Rainbow Rowell und ich, das ist Leser-Autor-Liebe auf den ersten Buchstaben. Ich liebe ihren Schreibstil! Ich hatte an keiner Sekunde des Buchs das Gefühl, dass ich hier einen Roman in Händen halte, so realistisch sind Wortwahl und Ausdruck der Autorin. Sie hat es perfekt hinbekommen, ihren Figuren passende Worte und Gedanken zu geben, an keiner Stelle hatte ich das Gefühl, lediglich eine konzipierte Romanfigur vor mir zu haben.

Das Figurenpersonal in Eleanor & Park?

Eleanor und Park habe ich als Figuren in mein Herz geschlossen. Sie kamen mir so fürchterlich real vor, dass ich manchmal einige Sekunden brauchte, um zu realisieren, dass ich lese. Und das passiert mir nur äußerst selten. Dies hing vor allem mit der extrem guten Gestaltung der Figuren zusammen – unabhängig davon, ob Haupt- oder Nebenfigur. Es war einfach klasse. Beide Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, haben ihre stimmigen Gedanken und Gefühle, ihre eigene Art zu reden und Dinge zu empfinden. Und das kam mir so unheimlich real vor, dass ich nach dem Lesen das Gefühlt hatte, gemeinsam mit Park einen besonderen Menschen verloren zu haben. Und auch die Nebenfiguren empfand ich als sehr realistisch angelegt. Sie hatten zwar nicht dieselbe Tiefe wie die Protagonisten, aber das war auch überhaupt nicht notwendig. Sie waren detailliert genug dargestellt, um ihr Handeln zu motivieren, was oftmals bei anderen Werken schon nicht der Fall ist.

Positives über Eleanor & Park?

Ich habe mich in Eleanor und Park verliebt. Die beiden wurden für eine kurze Lesezeitspanne meine Freunde, Teil meines Lebens und erholsamer Ausgleich. Ihre Geschichte hat mich gefesselt und verzaubert. Mit der Geschichte bin ich fast komplett glücklich, die Romantikerin in mir hätte sich ein anderes Ende gewünscht, aber auch das passt super in die Geschichte. Dennoch wäre ich einem Folgeband nicht abgeneigt.

Empfehlung zu Eleanor & Park?

Ich kann das Buch uneingeschränkt an jeden Lesehamster mit Herz empfehlen, der Lust auf die etwas andere Liebesgeschichte hat. Eleanor & Park ist ehrlich, realistisch und nicht romantisch verklärt. Ich hatte oft das Gefühl von Fiktion verloren, so wirklich kam mir das Beschriebene vor. Ich danke Steffi aka Sema ganz herzlich dafür, dass sie mir Eleanor & Park geschenkt hat, denn ohne sie hätte ich diese Geschichte vermutlich erst viel später entdeckt.

Andere Meinungen zu Eleanor & Park:

 Klein Brina


[Rezension] Nach dem Sommer

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Titel Nach dem Sommer
Reihe Mercy Falls Wölfe
Band 1. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Illustrator
Verlag Script 5
Erschienen als Hardcover im Schuber
Genre Fantasy, YA, Romantasy
Preis 29,95€ (Schuberpreis)
Seitenzahl 424 Seiten
Bewertung .....

Nach dem Sommer in drei Worten?

Phantastisch, wundervoll, greifbar.

Cover & Gestaltung von Nach dem Sommer?

Ich muss sagen, ich bin in die Gestaltung der Mercy Falls-Trilogie verliebt. Die Pastelltöne, die Schriftart auf den Büchern, der Wolf und das Mädchen. Die Bücher sind einfach perfekt gestaltet und sprechen mich jedes Mal an, wenn ich sie sehe. Endlich habe ich sie auch zur Hand genommen. Das Innere der Bücher hingegen ist ein wenig schlichter gehalten, was sehr gut zueinander passt.

Worum geht es in Nach dem Sommer?

Nach dem Sommer ist der Auftaktband der Trilogie um die Wölfe von Mercy Falls. In dieser Reihe wird das typische Bild des Werwolfs modernisiert und verändert, was mich sehr angesprochen hat. In der Trilogie geht es natürlich hauptsächlich um die Thematik der Werwölfe. Als Jugendbuch darf aber auch eine gewisse Romantik nicht fehlen, und die ist wirklich herzallerliebst. Sam und Grace, super süß!

Der Schreibstil von Maggie Stiefvater?

Ich mag die Bücher von Maggie Stiefvater, was vor allem an ihrem tollen Schreibstil liegt. Alles ist so bildhaft und real, die Dialoge sind so echt. Es fühlt sich einfach so an, als wäre man Teil der Geschichte, als sei man in ihr. Absolut grandios.

Das Figurenpersonal in Nach dem Sommer?

Hach ja, die Figuren. Ich liebe sie alle. Wirklich alle. Im ersten Band liegt der Fokus auf Grace und Sam. Grace ist eine Pragmatikerin durch und durch, während Sam der Romantiker in der Beziehung ist. Ich finde die Konstellation der beiden unheimlich süß und liebevoll. Und all die anderen Figuren sind mir mindestens genauso ans Herz gewachsen. Mit Ausnahme von Grace‘ Eltern, die ich irgendwie nicht leiden kann. Sie sind mir zu verrückt und abwesend gewesen. Dennoch sind alle Figuren realistisch gestaltet und gehalten, sehr detailliert ausgearbeitet und wirken wie echte Menschen. Man kann sagen, dass ich Freund in Mercy Falls gefunden habe.

Positives über Nach dem Sommer?

Ich bin voll und ganz in dem Buch aufgegangen. Dass es ein Reread war, war überhaupt nicht schlimm. Ich konnte mich, trotz der langen Zeit, an alle wichtigen Ereignisse erinnern und Kleinigkeiten neuentdecken, die mir vorher nicht aufgefallen waren. Das finde ich immer wieder vorteilhaft. Zudem bekommt man nicht das klassische Klischeebild eines Werwolfs serviert, sondern Maggie Stiefvaters eigenes Bild, was ich ebenfalls sehr positiv finde. Darüber hinaus gefällt mir auch die Liebesgeschichte im Roman überaus gut, da sie zwar ein wichtiger Punkt ist, aber nicht über die Maßen kitschig oder raumgreifend ist.

Empfehlung zu Nach dem Sommer?

Ich kann euch Nach dem Sommer wärmstens ans Herz legen. Ob Fantasyfan oder nicht, dieses Jugendbuch hat das Potential euer nächster Pageturner zu sein. Er hat den gewissen Romantikcharme ohne kitschig zu sein. Einfach ein Buch zum aufschlagen, reinlesen und wohlfühlen. Nach dem Sommer erhält eine absolute Leseempfehlung!

Andere Meinungen zu Nach dem Sommer:

Rezension von Umblättern
Rezension von Leseträume


[Rezension] Unsterblich – Tor der Nacht

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Titel Unsterblich – Tor der Nacht
Reihe Unsterblich-Reihe
Band 2. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstraß
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, YA, Jugendbuch, Dystopie
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 544 Seiten
Bewertung .....

Unsterblich – Tor der Nacht in drei Worten?

Unvergesslich, Liebe, Spannung.

Cover & Gestaltung von Unsterblich – Tor der Nacht?

Schon beim ersten Band musste ich das Cover bewundern, und auch bei diesem kann ich nicht anders. Die Gestaltung des Covers ist einfach großartig. Die großflächige dunkle Gestaltung, das strahlende Blau und unten beim Titel ein helles grau. Es schafft die richtige Stimmung. Ich mag die Cover einfach unheimlich gerne.

Worum geht es in Unsterblich – Tor der Nacht?

Von der Handlung möchte ich euch nur so viel verraten, als dass sie nahtlos an den Geschehnissen des Auftaktbands anknüpft. Das Setting ist unverändert dystopisch-düster. Vampire regieren die Städte, nachdem sich eine Seuche ausgebreitet hat, die Menschen in hirnlose Untote verwandelt. In dieser Welt wächst Allie auf, die im ersten Teil der Trilogie von Kanin verwandelt wurde und nun auch ein Vampir ist. Die Stimmung ist recht düster und trostlos, findet durch Allies sarkastische Aussagen und Gedanken immer wieder einen Stimmungsaufheller.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Julie Kagawa ist eine Göttin unter den Autorinnen. Sie schreibt lebhaft, spannend und fesselnd. Oft habe ich das Gefühl, unmittelbar in Allies Kopf zu stecken. Auch die Umgebungsbeschreibungen sind stimmig, es gibt nichts störendes, das vom Lesen abhält.

Das Figurenpersonal in Unsterblich – Tor der Nacht?

Oh, die Figuren. Ich liebe Allie, Kanin und Co. Allie ist eine durchsetzungsstarke, kluge junge Vampirin, die mich mit ihren sarkastischen Kommentaren von sich überzeugen konnte. Sie kämpft gegen ihre vampirische Seite an, um menschlich bleiben zu können, was sie meiner Meinung nach sehr gut schafft. In Band zwei der Trilogie lernt der Leser einige Figuren näher kennen, allen voran Allies Bruder im Blute Jackal. Ihn finde ich ja unheimlich unterhaltsam. Der Kerl hat es mir mit seinem schrägen Humor und seinen dummen Kommentaren wirklich angetan. Aber auch eine besondere Person taucht wieder auf, über die ich mich unheimlich gefreut habe.

Alles in allem aber kann ich sagen, dass mir Julie Kagawas Figuren sehr gut gefallen. Sie kommen mir realistisch konzipiert vor, haben Tiefe, dadurch auch Ecken und Kanten. Sie fühlen und denken und bieten dadurch eine hohe Identifikationsfläche.

Positives über Unsterblich – Tor der Nacht?

Ich habe mich so unheimlich über das Erscheinen einer Person gefreut, dass ich hüpfend auf dem Sofa saß. Die Verbindung zwischen Person A und einer weiteren finde ich unheimlich toll, da sie der Geschichte so viel gibt. Ich mochte die beiden schon im ersten Teil. Super fand ich auch die Plottwists, vor allem den am Ende. Ich hänge hier in der Luft, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Der Cliffhanger hat mich voll im Griff. Dieses Ende ist aber auch einfach zu gemein, weil es einer meiner Lieblingsfiguren trifft.

Empfehlung zu Unsterblich – Tor der Nacht?

Wer Lust auf Vampire und Dystopien hat, ist mit der Unsterblich-Trilogie von Julie Kagawa sehr gut aufgehoben. Es gesellen sich ein spannender Plot, enorm liebevoll konstruierte Figuren und sarkastische Dialoge hinzu, die den zweiten Teil zu einer wahren Lesefreude machen. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Unsterblich – Tor der Nacht.


[Rezension] Unsterblich – Tor der Dämmerung

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Titel Unsterblich – Tor der Dämmerung
Reihe Unsterblich
Band 1. Band
Autor Julia Kagawa
Übersetzer Charlotte Lungstraß
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Phantastik, Dystopie, Jugendbuch
Preis 9,99€ [RE]
Seitenzahl 608 Seiten
Bewertung ....

Unsterblich – Tor der Dämmerung in drei Worten?

Anders, spannend, dystopisch.

Das Cover von Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Julia Kagawas Vampirroman Unsterblich – Tor der Dämmerung erschien zunächst als Hardcover mit einem wesentlich helleren Cover, auf dem man Allie, die Protagonistin des Buchs erkennen konnte. Das Taschenbuchcover ist wesentlich düsterer. Der größte Teil des Covers ist schwarz, man sieht an rotes Auge in Nahaufnahme. Und ich finde, das es von der Atmosphäre, die durch das Cover verbreitet wird, wesentlich besser zum Inhalt der Geschichte passt.

Die Handlung/Das Setting von Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Wir befinden uns in einer dystopischen Welt mit phantastischen Elementen. Die Menschen sind versklavt, Vampire herrschen und Verseuchte stiften Angst und Unruhe. In dieser Welt lernen wir Allie kennen, die am Rande der Zivilisation lebt. Der Weltaufbau hat mir gefallen. Die dystopische Stimmung ist greifbar und gut durchdacht. Hoffnung ist ein Fremdwort für die Protagonistin, weshalb es für mich besonders spannend war, sie auf ihrem Abenteuer zu begleiten. Als dann etwas Schreckliches passiert, nimmt die Geschichte erst ihren Lauf.

Der Schreibstil von Julie Kagawa?

Nachdem ich Talon – Drachenzeit von Julie Kagawa gelesen hatte, war ich so in ihrer Art zu schreiben und zu erzählen gefangen, dass ich einfach nicht anders konnte, als das einzig andere Werk der Autorin von meinem Mount TBR zu befreien. Ich konnte in der Welt aufgehen, abtauchen und habe es geschafft, den Löwenanteil des Buch binnen eines Tages zu verschlingen. So viel zum Thema angenehmer Schreibstil. Fesselnd wäre die passendere Bezeichnung.

Die Figuren in Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Allie war für mich ein faszinierender Charakter. Ihre toughe Seite hat mir imponiert, ihr Schicksal mein Mitgefühl geweckt. Der erste Abschnitt der Geschichte war für mich dennoch nur eine Art Einführung und Vorbereitung für das, was da noch kommen sollte. Denn erst im Laufe der Geschichte konnte ich so richtig mit Allie warm werden. Natürlich hatte sie vorher Schicksalsschläge zu erdulden gehabt, und ihr Leben war bei weitem nicht einfach, aber erst die Begegnung mit Kanin hat sie mir nahebringen können. Und Kanin selbst ist mein heimlicher Liebling der Geschichte. Von Selbsthass zerfressen, einzelgängerisch aber dennoch menschlich konnte er mich einfach von sich begeistern. Ich mag ihn. Und sein Schicksal brennt mir unter den Nägeln, sodass ich momentan am liebsten den zweiten Teil in Händen halten würde.
Ansonsten konnten mich Zeke, Caleb und Darren überzeugen. Der kleine Caleb ist einfach zuckersüß, Darren ein cooler Kerl und Zeke, der ist ein ganz anderes Thema. Er konnte mich charakterlich vollkommen überzeugen. Ruth und Jeb hingegen machten es mir sehr schwer. Jeb sollte im Laufe des Buchs seine Chance bekommen, aber Ruth… sie und ich, das wurde nichts.

Positives über Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Mir hat der komplett andere Plot dieses Vampirromans außerordentlich gut gefallen. Julie Kagawas Vampire sind eine Mischung aus Mythen und moderner Interpretation, ohne in Klischees abzurutschen. Sie sind mächtig, brutal, machthungrig und unersättlich, können aber auch ganz anders. Dass Vampire nicht stereotyp das Böse waren, Figuren sich entwickeln durften, zudem wurde deutlich Abstand von der romantisch-morbiden Kitschversion von Vampiren genommen. Das hat mich wirklich ungeheuer begeistert. Auch, dass die Welt düster und beinahe komplett hoffnungslos ist, war für mich etwas Neues. Ich begrüße jede Plotidee, die neu, erfrischend und außergewöhnlich ist.

Empfehlung zu Unsterblich – Tor der Dämmerung?

Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Interesse an einer gut ausgearbeiteten Vampirdystopie haben. Eine leichte Liebesgeschichte gibt es, die jedoch nicht zu viel Raum einnimmt. Zudem gibt es genug Raum für Charakterentwicklung, da sich der Plot stellenweise ein wenig langsamer aufbaut. Dennoch ist das Buch spannend und fesselnd. Ich danke dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Unsterblich – Tor der Dämmerung.


[Rezension] Rette mich vor dir

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Titel Rette mich vor dir
Reihe Shatter me
Band 2. Band
Autor Tahereh Mafi
Übersetzer Mara Henke
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Dystopie, Jugendbuch, YA, Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Spannend, kämpferisch, gefühlsintensiv.

Das Cover?

Das Cover des zweiten Bandes der Juliette-Trilogie ähnelt der Aufmachung des ersten Bandes sehr. Auf beiden Büchern sieht man dieselbe Skyline, lediglich Kleidung und Positionierung der Frau auf dem Cover haben sich verändert. Ich finde, dass das Cover immer noch sehr stimmig ist und auf den Inhalt einer Dystopie schließen lässt.

Die Handlung/das Setting?

Die Handlung setzt nahtlos an das Geschehen des ersten Buches an. Juliette hat immer noch mit den Folgen ihrer früheren Entführung zu kämpfen und weiß nicht so wirklich, woran sie ist. Schwere Selbstzweifel und Schuldgefühle machen ihr zu schaffen. Vor allem in Bezug auf Adam und Warner wird es noch einiges zu entdecken geben. Zudem verkompliziert sich Juliettes Beziehung zu Adam auf höchst unangenehme Weise.
Das Setting ist gleichbleibend düster und hoffnungslos. Das Wetter spielt verrückt, Tiere gibt es kaum noch und auch Flora und Fauna scheinen aufgegeben zu haben. Das perfekte Setting für eine Weltuntergangsvision. Dabei fühlte ich mich an keine andere Dystopie erinnert, von denen ich zugegebenermaßen auch noch nicht so viele gelesen habe. Unterbewusst atmosphärisch war das Grauen der unbekannten Zukunft immer zugegen, was mich sowohl begeistern als auch beunruhigen konnte. Begeistern, weil es der Autorin gelang, ein ständiges Unwohlsein des Lesers aufgrund der gegenwärtigen Situation der Figuren zu schaffen. Beunruhigt, weil ich mich ziemlich gut in die Figuren einfühlen konnte.

Der Schreibstil?

Mit dem Schreibstil kam ich teilweise nicht so gut klar. Schon im ersten Buch hat mich Juliettes krankhafte dreifach Wiederholung und Ausstreichung von Worten, Satzteilen und ganzen Sätzen ziemlich gestört. Aber da schob ich es auf ihre labile Konstitution und ihre gegenwärtige Situation. Diese verändert sich im zweiten Band allerdings stark. Und dennoch ließ ihr Tick nur schleichend nach. Versteht mich nicht falsch, ich finde das auf der einen Seite sehr gut, da realistisch gezeichnet. Aber irgendwann haben mich ihre Gedankenmonologe und Ticks ein klein wenig gestört. Vor allem dann, wenn es spannend wurde. Ansonsten haben mir Wortwahl, Satz- und Kapitellänge sehr gut gefallen.

Die Figuren?

Ich muss ja sagen, dass ich mit Juliette teilweise richtige Probleme hatte. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die neue Situation nicht leicht ist. Und dass sie sich nicht bessert, ist mir auch bewusst. Aber so sehr in Selbstmitleid zu versinken, dass man andere um sich herum nicht mehr wahrnimmt, fand ich dann doch ziemlich schade. Vor allem, weil sie gegen Ende des ersten Buches so etwas wie Kampfgeist entwickelt hatte. Zudem war sie glücklich. Auch Adam muss einiges durchmachen. Er tat mir in diesem Band ziemlich leid. Neben Dingen, die er anderen verheimlicht, die jedoch trotzdem ans Licht kommen gibt es vieles, das er nicht weiß. Ich fürchte mich vor dem Moment im dritten Buch, wenn alles rauskommt. Und Kenji war mitunter mein Highlight. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, ist aber dennoch ein guter Kerl. Ich wüsste nicht, ob das Buch ohne ihn weitergegangen, oder ob Juliette komplett in ihrem Selbstmitleid versunken wäre. Und Warner, das ist so eine ganz spezielle Sache. Wirklich überrascht hat mich nur wenig. Denn ein Teil der Entwicklung war abzusehen. Dennoch war es sehr gut umgesetzt. Die anderen Wendungen hatte ich nun aber wirklich gar nicht erwarten, beziehungsweise in diese Richtung denken können.

Positives?

Mit hat die Stimmung im Buch sehr gut gefallen. Und auch die Idee der Mutationen der Menschen als Reaktion auf ihre Umwelt. Eine wirklich tolle Idee. Auch, dass die Figuren sich weiterentwickeln und es Wendungen gab, die (ob absehbar oder nicht) gut eingebaut und auch ausgebaut wurden. Ich hatte beim Lesen ständig das unterschwellige Gefühl von Bedrohung, und das finde ich enorm gut umgesetzt. Wenn Juliette im dritten Buch so bleibt, wie am Ende des zweiten, dann habe ich viel im nächsten Buch zu erwarten.

Negatives?

Dass ich mit Juliettes Tick nicht so gut zu Recht kam wie noch im ersten Buch, ist mein ganz persönlicher Leseeindruck. Ich hatte einfach das Gefühl, dass Juliette weiter hätte sein müssen. Stattdessen hat sie für jeden Schritt vorwärts zehn zurück gemacht. So kam es mir jedenfalls vor. Für den Plot ist das nicht hinderlich, aber einige Wiederholungen haben mich einfach aus dem Lesefluss gebracht.

Empfehlung?

Definitiv. Ich bin ein kleiner Dystopie-Neuling, wenn man bedenkt, dass ich ziemlich wenige bisher gelesen habe. Dennoch finde ich, dass Rette mich vor dir ein Gefühl der ständigen Gefahr und unterschwelligen Bedrohung vermittelt, die gut in das Setting passt. Auch die besonderen Fähigkeiten der Menschen, die an sich nichts Neues sind, finde ich sehr gut eingearbeitet und eingesetzt. Wer sich mal an Dystopien versuchen will oder sogar schon ein Fan ist, sollte unbedingt in die Juliette-Trilogie reinschnuppern.


[Rezension] Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe

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Titel Das Meer der Seelen – Nur eine Liebe
Reihe Das Meer der Seelen
Band 2. Band
Autor Jodi Meadows
Übersetzer Michaela Link
Illustrator
Verlag Goldmann Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy, Dystopie, Jugendbuch, YA
Preis 12,99€
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Emotional, spannend, bewegend.

Wie ist das Cover?

Das Cover passt perfekt zu dem Cover des ersten Buchs. Lediglich die Farben haben sich verändert. Statt lila ist das Cover nun orange, was an Feuer und Flammen erinnert. Durchaus passend, wenn man sich den Inhalt des Buchs betrachtet. Auf jeden Fall ist es genauso schön wie der erste Band.

Wie war die Handlung?

Ana ist noch immer die Außenseiterin in Heart. Dennoch konnte sie sich einen Freundeskreis etablieren und lernt fleißig. Doch dann kommen weitere Neuseelen und Anas Leben wir d auf den Kopf gestellt. Doch nicht nur die Neuseelen bringen Chaos, auch das Verhalten der Sylphen und Anas Verbundenheit zu ihnen. Was steckt hinter den Sylphen, den Neuseelen und Janan? All diesen Fragen wird in diesem Band auf den Grund gegangen und das Ergebnis ist erschreckend. Ich hätte es nicht erwartet. Das Buch hat mich an sich gebunden, zum Weiterlesen gezwungen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, ohne wissen zu wollen, wie es weitergeht. Vor allem das Ende hat es in sich.

Wie waren die Figuren?

Ich liebe ja Ana und Sam. Und Stef und Sarit, Cris und all die anderen liebevollen Figuren, die für Ana einstehen. Jeder von ihnen hat eine Besonderheit, aber allesamt können sie lieben und sind empathisch. Und dadurch konnten sie mich von sich überzeugen. Cris hatte es schwer, hatte ich ihn doch verschiedener Dinge verdächtigt. Und Stef ist in diesem Band ein wenig schwierig. Aber wer will es ihr verübeln, wenn doch Gefühle im Spiel sind?! Vor allem aber eine Figur, die ich hier nicht nennen will, hat mich überrascht – und das nicht gerade positiv. Ihr werdet es vermutlich ähnlich sehen, wenn ihr das Buch gelesen habt. Grausam.
Dafür freue ich mich unheimlich über Anas Fortschritte. Ich bin sogar stolz auf sie, obwohl sie leider nur auf dem Papier existiert. Und Sam hat mich, nach einigen erschütternden Momenten, auch wieder von sich überzeugen können.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil ist, genau wie im ersten Band, sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte ist nicht nur vom Plot und den Figuren her ausgezeichnet, sondern auch vom Schreibstil her. Ich fühle mich wohl, mag die Wortwahl und Ausdrucksweise sehr gerne und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Was war gut?

Gewöhnlich sind zweite Teile immer ein wenig schwächer als der erste oder dritte Band. Aber hier war es nicht so: Der Folgeband konnte den ersten Band noch überholen. Dieser Teil war spannender, emotionaler und actionreicher als der erste. Und ich konnte ihn genauso wenig aus der Hand legen, wie den Auftaktband. Die Geschichte nimmt nicht nur eine unerwartete Wendung, sondern gleich mehrere. Man weiß nie, wohin die Reise geht. Ich wurde erschüttert, zu Tränen gerührt, war verzweifelt und überglücklich. Klasse!

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Mir kam bisher noch keine Welt wie diese unter. Und die Geheimnisse, die ich nun erfahren habe, machen die Welt nur noch interessanter. Wie hat Janan das erreicht? Warum haben die anderen alle mitgemacht? Wie wird die Geschichte um Ana weitergehen? Wie regelt sich alles mit Sam und den anderen? Ich bin einfach so gespannt, wie meine Fragen beantwortet werden. Das Setting, die Figuren und der Plot sind allesamt außergewöhnlich. Diese Reihe bietet euch Spannung, Emotionen, Wendungen und tolle Figuren.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja. Ja, ja und nochmals ja! Als ich den ersten Band anfragte, wusste ich nicht, dass ich einmal so in dieser Trilogie gefangen sein würde. Momentan jucken mir die Finger nach dem dritten Band, den ich wie auch den ersten Band zur Verfügung gestellt bekommen habe. Den zweiten hatte ich mir gekauft, um direkt weiterlesen zu können. Ihr könnt mir glauben, dass ich direkt im Anschluss den dritten Band verschlingen werde. Lest diese Trilogie! Ihr bereut es nicht.


[Rezension] Black Dagger – Blutopfer

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Titel Black Dagger – Blutopfer
Reihe Black Dagger
Band Band 1.2
Autor J. R. Ward
Übersetzer Astrid Finke
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy, NA, YA, Erotik
Preis 7,95€
Seitenzahl 320
Bewertung .....

Das Buch in drei Worten?

Liebevoll, loyal, actionreich.

Wie ist das Cover?

Man erkennt direkt, dass Nachtjagd und Blutopfer zu einer Reihe gehören. Beide Bände weisen dieselbe Gestaltung auf: Schwarzer Untergrund, farbiger Hintergrund, ein erhabener Schriftzug in Grau/Silber und aufsteigende schwarze Fledermäuse.

Wie war die Handlung?

Was ich vor dem Lesen dieser Reihe nicht wusste: In der deutschen Übersetzung wurden die Originalbände in zwei Teile geteilt. Daher gehören Nachtjagd und Blutopfer eigentlich zusammen. Diesbezüglich wundert es mich dann nicht mehr, dass die Handlung nahtlos weitergeht. Beim Lesen hatte ich sogar das Gefühl, dass die Geschichte aufgeteilt wurde – und habe mich tatsächlich nicht geirrt. Ich erfuhr nämlich erst heute davon. Beth hat ihre Wandlung hinter sich und gewöhnt sich schnell an ihr Vampirleben. Dies ist jedoch nicht ruhig und beschaulich. Im Gegenteil: Die Kontrahenten aus dem ersten Part der Geschichte jagen immer noch nach Vampiren und bringen auch Beth in Gefahr. Spannend geht der zweite Part weiter und konnte mich begeistern und fesseln.

Wie waren die Figuren?

Bei mir sorgt die tatsächliche Zusammengehörigkeit der beiden Bücher für Probleme. Obwohl es mein eigentliches Problem aufhebt. Zunächst hatte ich das Problem, die Charakterentwicklung vom ersten zum zweiten Teil zu benennen, da sie mir fließend erschien. Beth und Wrath verändern einander, passen perfekt zusammen und sehen dies schlussendlich auch ein. Mir gefällt es sehr, dass Beths sanfte Art auf den harten Krieger abfärbt, der beim näheren Hinsehen gar nicht so hart ist, wie man meint. Das trifft auf alle Krieger zu. Ihre respektvolle und loyale Art gegenüber einander und ihren Frauen hat mir sehr gut gefallen. Ganz im Kontrast zu ihrem harten Kriegerdasein. Dementsprechend kann ich euch nur sagen, dass die begonnene Charakterentwicklung aus Buch 1.1 in Band 1.2 weiterentwickelt hat.

Wie war der Schreibstil?

Gewohnt angenehm. Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte eingetaucht. Es gibt absolut nichts Störendes an J. R. Wards Schreibstil. Sie schreibt flüssig und ohne unangenehme Worte. Natürlich fallen die einen oder anderen Schimpfwörter, die ich persönlich nicht sonderlich schlimm finde. Dennoch haben einige Ausdrücke und Beschreibungen in guten Büchern nichts verloren – und Black Dagger ist ein solches. Vollkommen frei von störender Vulgärsprache.

Was war gut?

Ich mag die Idee mit den Kriegervampiren nach wie vor. Zudem gefällt mir die Reihe im Wesentlichen noch besser als die von Lara Adrian, die ich zuerst gelesen habe. Dennoch empfinde ich ihr Werk nicht als Plagiat. Trotzdem konnte mich J. R. Ward stärker mit ihrer Version der Vampire begeistern. Dass Wrath sich so verändert, dass Beth so eine liebevolle Person ist, dass die Krieger so loyal und liebevoll im Umgang miteinander sind – all das hat mir gefallen.

Was war nicht so gut?

Ich finde die Aufteilung der deutschen Übersetzung in zwei Bände ein wenig schade. Zwar wurde die Handlung an einem guten Punkt unterbrochen, dennoch hätte ich das Buch gerne am Stück gelesen.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die geheime Welt hat mich überzeugt, die Charakterentwicklungen von Beth und Wrath, das Ende mit Darius. Ich fand das Buch rundum gelungen. Ich hatte Spaß, konnte lachen, habe mitgefiebert und gebangt. Mein Leserherz schlägt höher!

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja! Ein ganz großes Ja. Ich liebe Fantasy, ich liebe phantastische Wesen und mag Wards Welt sehr gerne. Dass es nicht nur männliche Vampire gibt, wie bei Lara Adrian, gefällt mir dabei besonders gut. Auch, dass die Krieger nicht so stereotypisch sind, wie man zu Anfang meint, hat mich für das Buch eingenommen.


[Rezension] Addicted to you – Schwerelos

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Titel Addicted to you – Schwerelos
Reihe Addicted to you
Band 2. Band
Autor M. Leighton
Übersetzer Sabine Schilasky
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Erotik, YA, NA
Preis 8,99€ [RE]
Seitenzahl 304 Seiten
Bewertung ....

Das Buch in drei Worten?

Geheimnisvoll, spannend, überraschend.

Wie ist das Cover?

Das Cover von Schwerelos erinnert stark an Atemlos. Lediglich die Farbgebung hat sich von Türkis zu Blau verändert. Das auf dem Cover dargestellte Paar passt gar nicht zu meiner Vorstellung von Olivia und Cash, aber dennoch passt es zum Inhalt und dem Vorgängerband. Wie auch der erste Band ist auch dieser haptisch ansprechend gestaltet. Das Cover fühlt sich weich, beinahe samtig an.

Wie war die Handlung?

Die Handlung knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Schlag auf Schlag geht es weiter und kommt mit einer überraschenden Wendung daher. Wo ich bei Band eins noch dachte, dass Cash mit seiner Enthüllung Recht hatte – ich spreche von der angeblichen Unglaubwürdigkeit einer Grundidee des Buches, die er für sich nutzt – und von seiner tragischen Familiengeschichte überrascht war, geschah nun das genaue Gegenteil. Quasi das Unerwartete. Was man in Band eins als gegeben angenommen hatte wird bis zum Ende des zweiten Teils gleich zweimal bombardiert. Ich liebe solche verstrickten Wendungen! Spannend war das Buch zusätzlich auch noch, auch wenn es beinahe melodramatisch wurde, aber ich mag solche Bücher!

Wie waren die Figuren?

Olivia ist ein wenig selbstbewusster geworden. Dennoch hat sie ihre negativen Erfahrungen nicht ablegen können und lässt sich noch immer von ihnen kontrollieren und bestimmen. Auch, wenn Cash ihr sehr geholfen hat und weiterhin hilft. Marissa hat sich unglaublich gewandelt. Ich werde euch nicht verraten, ich welche Richtung sie sich verändert oder was diese Veränderung auslöst. Ich finde es nachvollziehbar und gut dargestellt. Und Olivias Mutter ist eine sehr komplizierte Frau. Sie gibt viel auf Äußerlichkeiten, ist gefühlskalt und sorgt sich tief in ihrem Innersten wohl doch um ihre Tochter. Ihre Art und Weise, Olivia dies zu zeigen, ist nicht gerade wünschenswert.

Wie war der Schreibstil?

Auch in diesem Band wurde auf unangemessene Sprache und Ausdrücke verzichtet. Ich mag das wirklich sehr. Dennoch ist die Sprache nicht gestelzt oder unecht. Sie besitzt eine angenehme Leichtigkeit, die nicht übertrieben oder fehl am Platze ist. An einigen Stellen wird ein schwereres Kaliber aufgefahren, aber das hat an dieser Stelle dann auch gut gepasst.

Was war gut?

Ich wurde überrascht. Ich hatte mir einer Weiterentwicklung der Geschichte und Figuren gerechnet, aber was ich bekommen habe war mehr. Nash war einfach nicht vorherzusehen und auch Marissa konnte mich in diesem Band von sich überzeugen. Ich freue mich sogar auf den nächsten Band, der sie in den Vordergrund rückt. Zudem fand ich die Aufschlüsselung der Handlung gut geschildert. Es geht nicht zu schnell und nicht zu einfach. Auch, wenn Cashs Kumpel ein wenig zu sehr der kämpferische Alleskönner und Überflieger ist. Ein bisschen weniger in Punkto Wir sind harte Kerle und schaffen alles alleine hätte der Geschichte gut getan.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Wendung! Ich würde euch so gerne davon erzählen, würde euch dann aber alles kaputt machen. Ich war einfach geflasht. Da beginne ich Band eins und denke mir – genau wie Cash später noch sagt – dass das eine recht klischeehafte Idee ist, werde, direkt zu Beginn des ersten Buchs, eines besseren belehrt, nur um jetzt wieder überrascht zu werden. Man kann gar nicht sagen, was man nun weiß, und was nicht.

Kann ich das Buch weiterempfehlen?

Ja. Leser, die sich Band eins angesehen und es gemocht haben, werden den zweiten Band wohl auch ohne meine Rezension lesen wollen. Diejenigen, die noch unschlüssig sind, ob sie weiterlesen oder mit der Reihe beginnen sollen: Tut es. Diese Reihe ist keine herkömmliche Erotikgeschichte. Es spielt eine Rolle, allerdings ist es nicht unangenehm beschrieben oder benannt. Natürlich sind es harte Kerle und hübsche Frauen, aber es macht Spaß, das Buch zu lesen! Ich danke dem Heyne Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Addicted to you – Schwerelos.