[Rezension] Als wir unsterblich waren

2 Kommentare
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Als wir unsterblich waren von Charlotte Roth, 9,99 Euro als Taschenbuch. Erschienen bei Knaur.

Meine Meinung

Als ich auf vorablesen.de den rückwertigen Text des Buchs und die Leseprobe gelesen hatte, war es bereits um mich geschehen. Denn Charlotte Roth hat mit Als wir unsterblich waren einen wunderbaren Roman geschaffen.
Das Besonders an diesem Buch ist der Aufgeteilte Plot. Die Protagonistin Alex erlebt ihre Geschichte im November 1989 in Ostberlin. Das Gegenstück bietet ihre Großmutter, deren Lebensgeschichte knapp vor dem ersten Weltkrieg beginnt.

Ich persönlich mochte den Plot von Alexandras Großmutter Paula ein klein wenig lieber, immerhin erfährt man als Leser einige Eindrücke aus Zeiten, die man nur durch Geschichtsbücher kennt.
Doch auch Alex‘ Geschichte konnte mich berühren.
In Als wir unsterblich waren gibt es mehr als nur einem angenehmen und liebgewonnenen Charakter für mich. Ich habe mich mit den Figuren angefreundet, habe ihre Erlebnisse und Ängste geteilt, war bei freudigen Festen zugegen und wollte mich letzten Endes gar nicht mehr von ihnen trennen. Zu sehr hat mir der Rückblick Paulas auf ihr Leben gefallen. Zu interessant war das Geheimnis, dass Vergangenheit und Gegenwart verbindet.

Manch einer Person mag die Enthüllung des Geheimnisses vielleicht zu wenig erscheinen, aber mir hat es sehr gefallen. Ich konnte zwar erahnen, wie die Lösung in etwa aussieht, aber dennoch fühlte es nicht vorhersehbar oder plump an. Es war für mich, als Frau vor allem, sehr verständlich und es lief mir mehr als eine Träne die Wange hinunter, als ich letztendlich sämtliche Irrungen des Schicksals für mich zusammengesetzt hatte.

Als wir unsterblich waren ist ein gefühlvoller Roman, der zum Lachen und Weinen einlädt, der einem eine ganze Familie toller Figuren zur Freundschaft stellt und dabei die ernsten Themen des damaligen Lebens nicht außer Acht lässt.

Fazit

Ein Buch, das all jene lesen müssen, die aufgeteilte Plots lieben. Ein Muss auch für alle, die Gefallen daran gefunden haben, Bücher mit Familiengeheimnissen zu lüften. Ein Buch, das mir wunderbare Stunden beschert hat. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. 5/5 Punkten.

2 Reaktionen auf “[Rezension] Als wir unsterblich waren”

  1. Sabine Kruber

    Das Buch kommt auf alle Fälle auf meine Will-ich-haben-Liste. Vielen Dank für den Tipp und viele Grüße aus Kempen vom Niederrhein.

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    • ninespo

      Das Buch ist wirklich wunderschön. Allerdings muss man Zeitsprünge und die Aufteilung in zwei Handlungsstränge lieben. Damit steigert sich die Spannung ungemein. Hach. Dieses Buch *träum*
      Liebe Grüße ebenfalls vom Rhein 🙂

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